Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

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TheManFromDownUnder
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 11. Apr 2020, 09:07

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 05:03)



In Kairo wurde ich von zwei Männern zum Essen eingeladen,
was ich als Gastfreundschaft einschätzte, erwies sich eine Situation,
in der mit zwei Schwule K.O.-Tropfen ins Essen mischten.
Erst als sie Handgreiflich wurden, hat es bei mir gedämmert.
Im Geiste habe ich mir gesagt: erster Gang und Vollgas.
Bin auf die Straße gestürmt, hab einen Linienbus gestoppt, hab mich reingesetzt und dann lange schlafend durch Kairo gefahren.

.


Das kann jedem passieren, vor allen unerfahrenen Resenden, die ihr Gastland mit etwas Naivitaet begegnen. Das faellt unter nicht genug Lebenserfahrung, mangelnde Vorbereitung und Information ueber Risiken in einem anderen Land und Leichtsinn.

Was glaubst du wieviele Maenner in den Philipinen, Thail;and etc morgens mit Kopfweh aufwachen und Geld, Pass und I-Phone ist weg.

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Teeernte
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Apr 2020, 09:24

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 05:03)

Glaubst Du wirklich, es ist ein reiner Gewinn, eine autistische Spektrumsstörung zu haben?
Partiell ist sie das, Menschen rational, analytisch, logisch erfassen zu müssen hingegen, ist sehr schwer.


Au mann.....wieder einer - der "etwas Besoderes" ist - ein EINZELEXEMPLAR. :D :D :D

So wie JEDER.

Irgendetwas hat JEDER....


NUR rückt sich nicht JEDERMANN//Frau in die Mitte - ICH HAB "XXXXXX" !

Krankheits - SKAT ? Hat noch wer Krebs oder nen Schlaganfall ? Oder wie wärs mit 2 Beipass....und ein paar Stents ?

Stimmt - hat ja auch JEDER....da muss es schon was BESONDERES sein.

Keinen Schwanz .... >> gaaaanz schlimm.... so eine Diagnose !! :D

Es soll ja sogar Leute geben die haben so gaaanz dunkle Haut.... und auch welche mit roten Haaren . Beides Gleichzeitig jedoch ist gaaanz selten.

Leute , dis sich in den Vordergrund drängeln - >> sind NARZISTEN.

--------------------

Herr Doktor herr Doktor - meine Kraft lässt nach.....

Früher konnt ich DEN noch mit einer Hand runterdrücken.... heute brauch ich zwei.

------------------

Manche sehen gut aus - und vermarkten die Bilder, manche singen gut - und vermarkten die Musik......und andere vermarkten "Mitleid"....für ihr fehlendes IRGENDWAS.
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 11:19

Teeernte hat geschrieben:(11 Apr 2020, 09:24)

Au mann.....wieder einer - der "etwas Besoderes" ist - ein EINZELEXEMPLAR. :D :D :D

So wie JEDER.

Irgendetwas hat JEDER....


NUR rückt sich nicht JEDERMANN//Frau in die Mitte - ICH HAB "XXXXXX" !

Krankheits - SKAT ? Hat noch wer Krebs oder nen Schlaganfall ? Oder wie wärs mit 2 Beipass....und ein paar Stents ?

Stimmt - hat ja auch JEDER....da muss es schon was BESONDERES sein.

Keinen Schwanz .... >> gaaaanz schlimm.... so eine Diagnose !! :D

Es soll ja sogar Leute geben die haben so gaaanz dunkle Haut.... und auch welche mit roten Haaren . Beides Gleichzeitig jedoch ist gaaanz selten.

Leute , dis sich in den Vordergrund drängeln - >> sind NARZISTEN.

--------------------

Herr Doktor herr Doktor - meine Kraft lässt nach.....

Früher konnt ich DEN noch mit einer Hand runterdrücken.... heute brauch ich zwei.

------------------

Manche sehen gut aus - und vermarkten die Bilder, manche singen gut - und vermarkten die Musik......und andere vermarkten "Mitleid"....für ihr fehlendes IRGENDWAS.

Mehrfach falsch - aus meiner Sicht.
Erstens mal gab es da kein - "Herr Doktor, ich habe...",
wozu sollte ich da zu einem Arzt gehen?
Um es danach auf die Stirn geschrieben zu haben?
Nein Danke!

Zweitens ist das hier ein Thread wo es um Asperger geht,
ich schätze, wie gesagt, eine leichte Ausprägung zu habe.
Es kamen Fragen auf, die ich gerne aus meiner Sicht,
und auch deren verschiedene Aspekte beantworte.

Zum Dritten habe ich nie gesagt, dass nicht jeder Mensch etwas besonderes ist,
wer irgendwas hat, was nicht unbedingt der Alltag ist, und wenn andere Fragen,
wieso sollte man denn dann das nicht teilen?

Zum Vierten heißt "anders" ja nicht "besser",
und das ich hier auch nirgendwo geschrieben!

Zum Fünften finde ich es auch interessant, irgendwelche Abweichungen in der Wahrnehmung haben.
Ich muss peinlich berührt sagen, dass die Synästhesie meiner größeren Tochter zuerst von deren Lehrer festgestellt wurde,
und mir selbst erst danach bewusst wurde, wie auch die etwas leichtere Ausprägung meiner kleineren Tochter.
Auch Berichte von anderen Syästheten lese ich seither gerne.

Zum Sechsten verlange ich nirgendwo Mitleid,
ich bin sehr froh an meinem Leben,
an meinen Kindern und dass ich eine Praxis mit einigen Mitarbeitern aufgebaut habe,
was sollte ich mehr wollen?

Du hast aber Recht, es ist eine Selbstdarstellung, denn ich kann das nur von mir Selbst darstellen!
Narzisstisch wäre es aber erst dann, wenn ich glauben oder vorgeben würde,
deswegen ein besserer oder wichtigerer Mensch zu sein,
und das bin ich nicht.

Es ist in einer gewissen Weise ist es schon ein Handicap, mit dem man nun mal leben muss.
Wen diese Ausführungen aber nerven, möge bitte nicht in dieses Thread reinklicken!
Ich lass mir zumindest von dir nicht nehmen, hier zu posten.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Adam Smith » Sa 11. Apr 2020, 11:29

Papaloooo hat geschrieben:(04 Apr 2020, 16:13)

Bei jeder Entscheidung, ob rechts oder links, spanne ich gleichzeitig leicht beide Hände an,
und spüre dann rechts die Uhr.
Das hat sich bei mir bis heute so erhalten.


Es würde doch einfach reichen zur Uhr zu sehen oder versuche etwas zu schreiben. Bist du Rechtshänder würdest du sofort mit der rechten Hand beginnen.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 12:12

Adam Smith hat geschrieben:(11 Apr 2020, 11:29)

Es würde doch einfach reichen zur Uhr zu sehen oder versuche etwas zu schreiben. Bist du Rechtshänder würdest du sofort mit der rechten Hand beginnen.

Beispiel Navistimme auf dem Headset zum Radfahren. Bitte links abbiegen.

Und nun?
Eine Hand vom Lenker, oh falsch, also andere Hand, ach ja.
Nächste Kurve, oh falsch...
Schwer praktikabel.

Du glaubst nicht, wie oft ich da schon falsch abgebogen bin.
Bin ich im Auto Beifahrer, hab ich mir angewöhnt, nach links oder rechts zu zeigen.

Ach ja mein großes Glück: beim Motorradführerschein gehörte ich noch zu den letzten, bei denen der Fahrlehrer voraus fuhr.

Was hätte der Prüfer gesagt, wenn ich stets willkürlich irgendwohin abgebogen wäre?
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Juan » Sa 11. Apr 2020, 12:50

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 05:03)

Zugleich ist es aber ein schwerer Start, wenn man die Intuitionen der Mitmenschen oft nicht richtig erfasst.
Bei meinen Klassenkameraden war ich der Außenseiter, der Mr. Spock,
Der Logiker, aber nie kapiert, wenn man ihn verarscht.

Wozu sollten Sie die Intentionen der Mitmenschen erfassen wollen? Die sind eh meist egoistischer Natur, auf eigenen Vorteil bedacht. Es ist doch praktisch, sich nicht auf deren Stuss einlassen zu müssen. :) Vorausgetzt, dass man sich nicht verpflichtet fühlt,(sozialisationsbedingt) sich darauf einlassen zu müssen.

Glaubst Du wirklich, es ist ein reiner Gewinn, eine autistische Spektrumsstörung zu haben?
Partiell ist sie das, Menschen rational, analytisch, logisch erfassen zu müssen hingegen, ist sehr schwer.


Es ist praktisch, wie auch ein Gewinn. Jedenfalls für mich läuft das so, autistische Spektrumsstörung hin oder her. Wie wärs wenn diese "Störung " gar keine ist und die sogenannten Normalos die gestörten sind? :)

Noch etwas zur Synästhesie:
Das ist nichts besonderes. Psychoaktive Substanzen können diese Phänomene auch hervorrufen. Nota bene ein Derivat der Lysergsäure.
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 13:09

Juan hat geschrieben:(11 Apr 2020, 12:50)
Wozu sollten Sie die Intentionen der Mitmenschen erfassen wollen? Die sind eh meist egoistischer Natur, auf eigenen Vorteil bedacht. Es ist doch praktisch, sich nicht auf deren Stuss einlassen zu müssen. :) Vorausgetzt, dass man sich nicht verpflichtet fühlt,(sozialisationsbedingt) sich darauf einlassen zu müssen.

Schau mal (ich nehme mit das im Forum übliche Du mal raus, gerne auch bilateral):
Ich bin wohl nicht weniger egoistischer Natur und weniger auf den eigenen Vorteil bedacht, wie andere Menschen auch.
Aber wenn Du Menschen schlecht oder nicht einschätzen kannst,
wirst Du leichter betrogen, oder auch mal (siehe Kairo) von Schwulen bedrängt (und mehr), etc. etc. etc.
weil Du deren Intention nicht (oder nicht ausreichend) erkannt hast.
Emotionale Intelligenz ist nun mal ein wesentlicher Faktor in der zwischenmenschlichen Beziehung, und sicherlich nicht von Nachteil.

Juan hat geschrieben:(11 Apr 2020, 12:50)
Es ist praktisch, wie auch ein Gewinn. Jedenfalls für mich läuft das so, autistische Spektrumsstörung hin oder her. Wie wärs wenn diese "Störung " gar keine ist und die sogenannten Normalos die gestörten sind? :)

Ich schrieb ja schon, dass es auch mitunter auch Vorteile haben kann.
Statt "Störung" könnte man ggf. auch "Anomalie" sagen, aber das ist ja auch nur eine Bezeichnung.

Juan hat geschrieben:(11 Apr 2020, 12:50)
Noch etwas zur Synästhesie:
Das ist nichts besonderes. Psychoaktive Substanzen können diese Phänomene auch hervorrufen. Nota bene ein Derivat der Lysergsäure.

Besonders habe ich nicht gesagt, es ist eben Ungewöhnlich, das trifft es besser.
Sicher in meinen Sturm- und Drangzeiten hab ich auch einmal einen LSD-Trip genommen.
Vielleicht ist es so ähnlich!
Aber ich würde das anderseits nicht empfehlen,
dann lieber Marathonradeln bis die Glückshormone einschießen!
Es ist so, dass mich meine Tochter (damals 8 Jahre) fragte: "Papa, kennst Du das grün-gelbe Lied, mit den blauen Tupfen drin?"
und dann musste ich mich da erstmal reinlesen, um das zu verstehen, ja um sie besser zu verstehen!
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Juan » Sa 11. Apr 2020, 15:22

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 13:09)


Besonders habe ich nicht gesagt, es ist eben Ungewöhnlich, das trifft es besser.

Eigentlich egal ob Anomalie, ungewöhnlich oder von gesellschaftlichen Normen abweichend. Wie Sie sagen, es sind nur Bezeichnungen und eigentlich nicht das Ding an sich.
Sie können mich gerne Duzen, ich bleibe beim SieZen.
"das grün-gelbe Lied, mit den blauen Tupfen drin"... und, haben Sie rausgefunden was es für ein Lied ist? :)
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Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 15:58

Juan hat geschrieben:(11 Apr 2020, 15:22)

Eigentlich egal ob Anomalie, ungewöhnlich oder von gesellschaftlichen Normen abweichend. Wie Sie sagen, es sind nur Bezeichnungen und eigentlich nicht das Ding an sich.
Sie können mich gerne Duzen, ich bleibe beim SieZen.
"das grün-gelbe Lied, mit den blauen Tupfen drin"... und, haben Sie rausgefunden was es für ein Lied ist? :)

Danke, denn wenn ich hier mit dem Sie anfange, dann würde es für mich kompliziert,
dann müsste ich mir zu den User-Namen eine Liste erstellen.

Ja eben, es sind nur Bezeichnungen, die sollten einen eigentlich nicht stören.
Die einen mögen Voreingenommenheit fördern, die anderen weniger.
Dennoch müsste man schon viel ins Rollen bringen, um gewisse ICD-10-Codes umzuschreiben, aber wozu?
Wenn man sich im Alltag nicht outet (empfehlenswert), ist es ohnehin nicht wichtig.

Nein, Alina hatte mir das aber ein anderes mal aufgemalt mitgebracht:
Und dann auch noch zeitlich mit Minuten und Sekunden, wo welche Farben im Lied auftauchen und wie die Formen aussehen.
Ich hab ne' Fotografie davon gemacht.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Adam Smith » Sa 11. Apr 2020, 16:03

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 12:12)

Was hätte der Prüfer gesagt, wenn ich stets willkürlich irgendwohin abgebogen wäre?


Sie machen sich zu viele Gedanken um Menschen mit Problemen die gar keine Probleme haben.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 16:15

Adam Smith hat geschrieben:(11 Apr 2020, 16:03)

Sie machen sich zu viele Gedanken um Menschen mit Problemen die gar keine Probleme haben.

Also ehrlich gesagt hätte ich als Prüfer wahrscheinlich gesagt,
was ist denn das für ein Idiot,
wenn ich sage links und er biegt rechts ab und das gleich mehrfach hintereinander!
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Adam Smith » Sa 11. Apr 2020, 16:21

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 16:15)

Also ehrlich gesagt hätte ich als Prüfer wahrscheinlich gesagt,
was ist denn das für ein Idiot,
wenn ich sage links und er biegt rechts ab und das gleich mehrfach hintereinander!


Du hast ein Empathie-Problem. Gibt schlimmeres.
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Apr 2020, 17:17

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 11:19)

Mehrfach falsch - aus meiner Sicht.
Erstens mal gab es da kein - "Herr Doktor, ich habe...",
wozu sollte ich da zu einem Arzt gehen?
Um es danach auf die Stirn geschrieben zu haben?
Nein Danke!

Zweitens ist das hier ein Thread wo es um Asperger geht,
ich schätze, wie gesagt, eine leichte Ausprägung zu habe.
Es kamen Fragen auf, die ich gerne aus meiner Sicht,
und auch deren verschiedene Aspekte beantworte.

Zum Dritten habe ich nie gesagt, dass nicht jeder Mensch etwas besonderes ist,
wer irgendwas hat, was nicht unbedingt der Alltag ist, und wenn andere Fragen,
wieso sollte man denn dann das nicht teilen?

Zum Vierten heißt "anders" ja nicht "besser",
und das ich hier auch nirgendwo geschrieben!

Zum Fünften finde ich es auch interessant, irgendwelche Abweichungen in der Wahrnehmung haben.
Ich muss peinlich berührt sagen, dass die Synästhesie meiner größeren Tochter zuerst von deren Lehrer festgestellt wurde,
und mir selbst erst danach bewusst wurde, wie auch die etwas leichtere Ausprägung meiner kleineren Tochter.
Auch Berichte von anderen Syästheten lese ich seither gerne.

Zum Sechsten verlange ich nirgendwo Mitleid,
ich bin sehr froh an meinem Leben,
an meinen Kindern und dass ich eine Praxis mit einigen Mitarbeitern aufgebaut habe,
was sollte ich mehr wollen?

Du hast aber Recht, es ist eine Selbstdarstellung, denn ich kann das nur von mir Selbst darstellen!
Narzisstisch wäre es aber erst dann, wenn ich glauben oder vorgeben würde,
deswegen ein besserer oder wichtigerer Mensch zu sein,
und das bin ich nicht.

Es ist in einer gewissen Weise ist es schon ein Handicap, mit dem man nun mal leben muss.
Wen diese Ausführungen aber nerven, möge bitte nicht in dieses Thread reinklicken!
Ich lass mir zumindest von dir nicht nehmen, hier zu posten.


Mannnnnn - das ist NICHT persönlich !! >>...also von MIR gemeint !
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 17:20

Teeernte hat geschrieben:(11 Apr 2020, 17:17)

Mannnnnn - das ist NICHT persönlich !! >>...also von MIR gemeint !

Hab es auch nicht emotional aufgenommen, Ehrenwort!
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Apr 2020, 17:27

Papaloooo hat geschrieben:(11 Apr 2020, 17:20)

Hab es auch nicht emotional aufgenommen, Ehrenwort!


Ich hatte gehofft ->> dass DEIN Schreiben mich ebenso NICHT treffen sollte - .... :D :D :D

Die ABSICHT zählt.
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Re: Krankheit ein gutes Geschäft.

Beitragvon Papaloooo » Sa 11. Apr 2020, 18:33

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Apr 2020, 09:07)

Das kann jedem passieren, vor allen unerfahrenen Resenden, die ihr Gastland mit etwas Naivitaet begegnen. Das faellt unter nicht genug Lebenserfahrung, mangelnde Vorbereitung und Information ueber Risiken in einem anderen Land und Leichtsinn.

Was glaubst du wieviele Maenner in den Philipinen, Thail;and etc morgens mit Kopfweh aufwachen und Geld, Pass und I-Phone ist weg.

Hat nichts mit Asperger zu tun

Dein Statement hab ich übersehen,
Danke!
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Papaloooo » So 12. Apr 2020, 07:32

Um mal auf Teeerntes Kritik einzugehen, hier möchte ich mal nicht von mir reden (habe nur eine recht leichte Ausprägung des Aspergers)
sondern von einem Menschen reden, der ein richtig ausgeprägtes Asperger hat, Rüdiger Gamm.
hier:
https://www.dailymotion.com/video/x2taxva
Bitte schaut neben dessen immensen geistigen Leistungen mal auf dessen Mimik,
und hört auf dessen Satzmelodie.
Die Mimik ist absolut starr, die Satzmelodie ist absolut monoton.

Er hat seine komplette rechte Gehirnhälfte (ganzheitlich, bildhaft, musisch, kreativ, intuitiv, zeitlos, räumlich, emotional) für mathematische oder logische Prozesse eingesetzt. Sein Rechnen ist nicht mehr bewusst, so schnell könnte Bewusstsein niemals sein, es ist rein intuitiv.

Und Vorsorgehalber lieber Teeernte:
ich möchte mich hiermit nicht mit diesem Menschen vergleichen oder gar nur messen.

Wie es sich aber anfühlt, besser an-nicht-fühlt, oder in meinem Falle eben an-kaum-fühlt,
die rechten Hirnhälfte für logische Prozesse einzusetzen (in höherem Grade wie Gamm, in geringerem Grade wie bei mir),
das kann ich aber dennoch nur aus meinem Erleben berichten.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Papaloooo » Sa 20. Feb 2021, 08:21

Ein Zwischenstand mal und zugleich vorab:
Nein - vermutlich habe ich kein Asperger-Syndrom,
bzw. habe kein Interesse daran, es zu diagnostizieren zu lassen.
Autistisches Spektrum - Ja - war mir meist(ens) selbst genug.
Ein eigenes Thread dafür eröffnen - Nein - wäre ja ein Ego-Trip.

Allen Mit-Usern hier sei mal ein Danke ausgesprochen.
Abseits von meiner kognitiven Welt tue ich mir eher schwer.
Hier wie auch früher in Geistigenahrung diskutiere ich sehr gerne.
Glaube auch, was beitragen zu können - zum Leid mach eines Users vielleicht.

Im Gegenzug lerne ich mehr und mehr, wie emotional gewichtete Menschen ticken.
Manches wird aber wohl auch weiterhin außerhalb meiner Reichweite verbleiben.
Da entstehen dann auch mal Reibungspunkte, welche eher unüberwindbar sind.

Eine intuitive Logik,
das schnelle Begreifen von Programmiersprachen wie Visual Basic und VB-Application,
ist eine Stärke,
dem steht zugleich die Schwäche gegenüber,
versteckte Intentionen zu erkennen.

Ist das Leben deswegen ärmer?
Ich würde sagen - Nein.
Das limbische System, mit seinem Belohnungszentrum und dem zugehörigen Dopamin,
ist ja genauso aktiv.
Die Auslöser dafür sind eben anders gewichtet.
Selbst das, was anderen Menschen am wichtigsten ist,
rückt eher in den Hintergrund und kann auch ohne Probleme mal ein paar Jahre lang ausgelassen werden,
ist man sich selbst genug.

Ist man deswegen etwas Besseres?
Auf keinen Fall.
Der Wunsch ist schon da, mal die Welt zu sehen,
wie emotional gewichtete Menschen das tun.

Emotional ............................................................................. Kognitiv
.......................................................................^............................

Ich schätze mich mal da ein,
vielleicht eher noch ein weiter zum kognitiven hin.

PS: ICH FÜHLE MICH NICHT DIFFAMIERT, nutze nur für das dieses Thread, weil ich kein besseres fand.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon Keinen_Faschismus! » Sa 20. Feb 2021, 08:48

Ich habe den Eindruck, dass Leute mit Asperger-„Syndrom“ einfach nur logischer und fokussierter denken.

Diese Fähigkeiten spreche ich vielen „normalen“ Menschen ab.

Die Schwierigkeiten in der Kommunikation ergeben sich wohl aus unlogischen Kommunikationsvorraussetzungen welche „normale“ Menschen oft mitbringen.

Auch eine Greta Thunberg handelt sehr konsequent logisch, wenn sie den Klimawandel als größtes Problem der Menschheit ansieht und co2 Vermeidung als einziges probates Mittel um es abzumildern.
Unter diesen Prämissen ist ihr Verhalten sehr sinnig.
Zuletzt geändert von Keinen_Faschismus! am Sa 20. Feb 2021, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum werden Menschen mit dem Asperger-Syndrom diffamiert?

Beitragvon McKnee » Sa 20. Feb 2021, 08:56

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(20 Feb 2021, 08:48)

Ich habe den Eindruck, dass Leute mit Asperger-„Syndrom“ einfach nur logischer und fokussierter denken.

Diese Fähigkeiten spreche ich vielen „normalen“ Menschen ab.

Die Schwierigkeit in der Kommunikation ergeben sich wohl aus unlogischen Kommunikationsvorraussetzungen welche „normale“ Menschen oft mitbringen.

Auch eine Greta Thunberg handelt sehr konsequent logisch, wenn sie den Klimawandel als größtes Problem der Menschheit ansieht und co2 Vermeidung als einziges probates Mittel um es abzumildern.
Unter diesen Prämissen ist ihr Verhalten sehr sinnig.


Nur handelt sie dabei so fokussiert, dass sie wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt.

Leider ist das, und eine Neigung zur Fokussierung auf die eigene Person, was oft im Narzissmus endet, nicht ziel- und dialogfördernd...wie auch, die Fehler immer beim Gegenüber zu suchen.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D

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