Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

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3x schwarzer Kater
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 11. Okt 2019, 09:19

Adam Smith hat geschrieben:(11 Oct 2019, 06:59)

Langfristig gibt es weniger CO2, weil ja automatisch vermodertes im Erdreich verschwindet.


Korrekt. Im natürlichen Prozess wird wohl nicht alles CO2 wieder durch das Vermodern freigesetzt. Ein Teil verbleibt auch lange im Humus. Ein Teil wird wohl gar nicht mehr freigesetzt, sonst hätten wir ja weder Kohle noch Öl.
Das Fällen von Bäumen um anschließend durch Verbrennen Energie zu erzeugen greift aber eben in diesen Kreislauf ein, d.h. der in den Bäumen enthaltende Kohlenstoff wird durch den bei der Verbrennung benötigten Sauerstoff zu CO2 und in die Atmosphäre entlassen, praktisch schlagartig im Vergleich zum natürlichen Vermoderungsprozess, der sich über Jahrzehnte hinzieht. Dem muss man, will man CO2-Neutralität erreichen durch entsprechende Aufforstung Rechnung tragen. Man muss also soviel aufforsten, dass dieses zusätzlich in die Atmosphäre entlassen CO2 wieder gebunden werden kann. Man muss also die Waldfläche erhöhen.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon streicher » Fr 11. Okt 2019, 11:32

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(10 Oct 2019, 10:05)

Niemals Bestandsgrößen mit Stromgrößen verwechseln ;)
yup...
90 Milliarden Bäume hat Deutschland. Jetzt darf man wieder anfangen zu rechnen. ,-)

Ontop@ all: Da wiederhole ich mich: die Demokratie darf nicht geopfert werden. Das würde meiner Meinung nach eher ökologisch schädlich.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Unité 1 » Fr 11. Okt 2019, 11:40

streicher hat geschrieben:(11 Oct 2019, 11:32)

yup...
90 Milliarden Bäume hat Deutschland. Jetzt darf man wieder anfangen zu rechnen. ,-)

Ontop@ all: Da wiederhole ich mich: die Demokratie darf nicht geopfert werden. Das würde meiner Meinung nach eher ökologisch schädlich.

Autoritäre Systeme haben das Wohl der Herrscherclique, aber nicht das Gemeinwohl im Sinn. Es wäre doch aberwitzig anzunehmen, dass die Installation einer Diktatur o.ä. für "bessere Ergebnisse" in Sachen Klimaschutz sorgte. Mag ich noch so frustriert sein über die Performance demokratischer Entscheidungsprozesse, im Rahmen übe ich Kontrolle darüber aus. Ich wie jeder andere auch, ich als wir. Diktaturen können sich zwar über Widerstände einfacher hinwegsetzen, und machen das auch öfter blutig als nicht, aber in diesen wäre ich vom guten Willen der Junta abhängig. Ich tauschte Kontrolle gegen Vertrauen ein - ein ausgesprochen schlechter Tausch.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Clemens » Fr 11. Okt 2019, 12:28

Atue001 hat geschrieben:(11 Oct 2019, 00:28)

Gestern hat die Zentralstelle des Internets gemeldet, dass der zeitweilige Ausfall des Internets durch den Faktenoverflow bezüglich des vom Menschen verursachten Anteils des Klimawandels verursacht wurde.
Die Klimaskeptiker haben sofort die Existenz der Zentralstelle in Frage gestellt, und neue Fakten eingefordert - obwohl selbst der Papierkorb aller am Internet angeschlossenen Rechner bereits überfüllt war mit Fakten.
Dem Supergau der totalen Stilllegung des Internets konnte die Zentralstelle nur begegnen, indem 90% der Fakten zum Klimawandel endgültig gelöscht wurden.

Trotz der bewußten Provokation ist es den Klimaskeptikern nicht gelungen, die im Internet öffentlich verfügbare Beweislast auch nur in Bruchteilen zu entkräften. Nach wie vor ist es jedem halbwegs intelligenten Internetnutzer ohne Probleme möglich, sich selbst ein eigenes Bild über den Stand der Wissenschaft zu machen, und auch wenn noch immer die meist höchst fragwürdigen Quellen der Klimaskeptiker von selbigen gerne genutzt werden - bei normaler Nutzung des Internets kommen vernünftige Leute immer noch und täglich mehr zum eindeutigen Schluss, dass diese Klimaskeptiger unterm Strich irrelevante Bullshit-Verbreiter sind.

Es braucht schon bewusste Intelligenzverweigerung, um die Faktenlage einfach nicht wahrnehmen zu wollen.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Oh wir sind nicht würdig! Wir sind nicht würdig der neuen Klima"Göttin" auch nur einen Blick zu zuwerfen. :D Oh du gepriesene Greta!

Das nimmt immer mehr groteske Züge an. Von Aussagen wie"Leichen" oder "Babys" essen und Länder die über Nuklearwaffen verfügen zu bombardieren bis hin wahrscheinlich zu kollektiven Suicid gegen Klimawandel - leugner. :D


[...]
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... t-33217538



Dem einzigem den diese Klimasekte was bringt sind die Regierenden. Die erhöhen die Kraftstoff-und Heizölpreise um ihre lauen Steuersäcklein wieder aufzufüllen.

Am besten noch vor dem Winter das wird das Volk richtig erfreuen! :D

Wo sind eigentlich die Steuern hingegangen, die mal da waren aber jetzt fehlen?

Weiss das jemand?


Ich weiss nur, Griechenland, Portugal, Flüchtlingskrise, Bankenrettung..........was eigentlich noch?

Aber eines ist sicher......"Wir schaffen das! :D :D :D :D
Zuletzt geändert von Brainiac am Fr 11. Okt 2019, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: [MOD] Link zu hetzerischer Quelle entfernt
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!" Zitat: Ignazio Silone
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Brainiac » Fr 11. Okt 2019, 18:58

Unité 1 hat geschrieben:(11 Oct 2019, 11:40)

Autoritäre Systeme haben das Wohl der Herrscherclique, aber nicht das Gemeinwohl im Sinn. Es wäre doch aberwitzig anzunehmen, dass die Installation einer Diktatur o.ä. für "bessere Ergebnisse" in Sachen Klimaschutz sorgte. Mag ich noch so frustriert sein über die Performance demokratischer Entscheidungsprozesse, im Rahmen übe ich Kontrolle darüber aus. Ich wie jeder andere auch, ich als wir. Diktaturen können sich zwar über Widerstände einfacher hinwegsetzen, und machen das auch öfter blutig als nicht, aber in diesen wäre ich vom guten Willen der Junta abhängig. Ich tauschte Kontrolle gegen Vertrauen ein - ein ausgesprochen schlechter Tausch.

Da bin ich 100%ig bei dir, habe das auch schon öfters sinngemäß geschrieben.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Mahmoud » Fr 11. Okt 2019, 19:49

Unité 1 hat geschrieben:

Autoritäre Systeme haben das Wohl der Herrscherclique, aber nicht das Gemeinwohl im Sinn. .


Ist das ein Naturgesetz? Ist mir nicht bekannt....
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Brainiac » Fr 11. Okt 2019, 19:59

Mahmoud hat geschrieben:(11 Oct 2019, 19:49)

Ist das ein Naturgesetz? Ist mir nicht bekannt....

Nenne doch mal ein positives Gegenbeispiel.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Fr 11. Okt 2019, 23:37

unity in diversity hat geschrieben:(10 Oct 2019, 23:41)

Algen sind das erste Glied der Nahrungskette. Wenn die Meere durch zu viel CO2-Eintrag versauern, wächst da nichts mehr. Korallen sterben dadurch auch ab.


Wir hatten mal ein hundertfaches an CO2 in der Atmosphäre und es waren Bakterien und einzellige kalkbildende Lebewesen und Algen, die das CO2 aus der Luft und dem Meer geholt haben.

Als die Welt viel höhere CO2-Konzentrationen hatte, war die Welt nicht öde und kahl.
Es gab und gibt Pflanzen, die damit sehr zu zurechtkommen werden.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Sa 12. Okt 2019, 00:10

Clemens hat geschrieben:(11 Oct 2019, 12:28)
...
Wo sind eigentlich die Steuern hingegangen, die mal da waren aber jetzt fehlen?

Weiss das jemand?


Ich weiss nur, Griechenland, Portugal, Flüchtlingskrise, Bankenrettung..........was eigentlich noch?

Aber eines ist sicher......"Wir schaffen das! :D :D :D :D


na ja - wie wäre es mit Senkung der Staatsquote?
1996: 48,9%
2017: 44,5%

Nur damit mal die Dimension klar wird: Hätten wir 2017 die Staatsquote von 1996 gehabt, hätte der Staat mehr als 140 Mrd. mehr in Infrastruktur, Investitionen, Soziales u.ä. stecken können. Das sind natürlich Einnahmen die dort fehlen. Nimmt man dann noch dazu, dass Deutschland parallel zu dieser Entwicklung noch die Schuldenaufnahme im Staatshaushalt deutlich in diesem Zeitraum gesenkt hat, wird schon deutlich, was passiert ist - auch wenn das was anderes ist, als das, was du gerne verbreiten möchtest.

Diese 140 Mrd. EUR wurden dem Steuerzahler quasi zurückgegeben. Nicht dass das verkehrt wäre - wer aber sich fragt, warum der Staat nicht mehr in gleicher Weise Dinge finanziert wie 1996, der sollte sich diese Zahlen ruhig mal anschauen.

Übrigens: Aus der Griechenlandrettung hat Deutschland Gewinn gemacht.
Dass Deutschland massiv in Portugal investiert und Geld vernichtet hätte, ist wohl eher Bullshit denn saubere Argumentation.
Die Flüchtlingskrise hat sicher Geld gekostet - nur - die Alternative (Grenzen dicht) hätte auch dramatisch viel Geld gekostet, wäre inhuman gewesen, und ethisch nicht zu rechtfertigen. Ich fand und finde es auch nicht gut, WIE es konkret gelaufen ist, aber wenn man es besser organisiert hätte, hätte das auch Geld gekostet - beispielsweise für den Ausbau von Frontex, oder auch für Direktinvestitionen in die Staaten, aus denen Menschen flüchten. Man hätte auch in Syrien militärisch mit eingreifen können, aber billig sind auch solche Operationen keineswegs. Hier wird also unterschwellig ethisch fragwürdige Investitionen gefordert, weil man ethisch vernünftige Investitionen ablehnt. Das ist ethisch gesehen ziemlich unterste Schublade.

Bankenrettung - klar ist da einiges reininvestiert worden. Hätte man das nicht gemacht, was genau wäre die Alternative gewesen - und wäre die wirklich günstiger? Die USA haben mehr investiert, und Banken pleite gehen lassen. In Summe fand ich den Kurs der USA nicht so schlecht - aber dass das wirklich billiger für den Steuerzahler war, ist allenfalls eine Mär.

Also erzähl ruhig weiter Märchen.....passt zur Faktenleugnung auch beim Klima.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Atue001 » Sa 12. Okt 2019, 00:15

Frank_Stein hat geschrieben:(11 Oct 2019, 23:37)

Wir hatten mal ein hundertfaches an CO2 in der Atmosphäre und es waren Bakterien und einzellige kalkbildende Lebewesen und Algen, die das CO2 aus der Luft und dem Meer geholt haben.

Als die Welt viel höhere CO2-Konzentrationen hatte, war die Welt nicht öde und kahl.
Es gab und gibt Pflanzen, die damit sehr zu zurechtkommen werden.


Das ist beruhigend. Gab es damals auch Menschen?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon MoOderSo » Sa 12. Okt 2019, 00:31

Frank_Stein hat geschrieben:(11 Oct 2019, 23:37)
Es gab und gibt Pflanzen, die damit sehr zu zurechtkommen werden.

Die Photosyntheseleistung von Weizen, Reis oder Soja wurde durch unsere CO2-Emissionen schon um 50% erhöht.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... jpg&mstn=2
Und an Dürre werden wir auf absehbare Zeit wahrscheinlich auch nicht sterben.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 12. Okt 2019, 03:17

MoOderSo hat geschrieben:(12 Oct 2019, 00:31)
Die Photosyntheseleistung von Weizen, Reis oder Soja wurde durch unsere CO2-Emissionen schon um 50% erhöht.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... jpg&mstn=2

Das macht Sinn.
Es stellt sich dann aber die Frage warum man als Zielwert nicht 700-900 ppm co2 ausgibt da dieser Wert für Pflanzen ja optimal zu sein scheint.

Warum will man auf einen vorindustriellen co2 Level zurück in welchem Pflanzen schlechter wachsen?

Durch moderate Erhöhung der Temperatur erweitert sich auch noch die Anbaugrenze in Richtung der Pole.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 10:12

Atue001 hat geschrieben:(12 Oct 2019, 00:10)

Diese 140 Mrd. EUR wurden dem Steuerzahler quasi zurückgegeben.

Geiler Witz :D Dem Steuerzahler wurde rein gar nichts zurückgegeben, die Steuerbelastung pro Kopf in Deutschland steigt inflationsbereinigt immer weiter an:
1997: 7.342 €
2017: 9.235 €
https://de.wikipedia.org/wiki/Steueraufkommen_(Deutschland)#Steueraufkommen_insgesamt

Wie man in der Tabelle sehen kann, fehlen auch keine Steuereinnahmen, die sprudeln so kräftig wie nie zuvor, was selbstverständlich auch am gestiegenen BIP liegt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 10:18

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Oct 2019, 03:17)

Durch moderate Erhöhung der Temperatur erweitert sich auch noch die Anbaugrenze in Richtung der Pole.

Die Folgen der Erwärmung für jeden einzelnen Landstrich zu berechnen dürfte noch schwieriger sein, als die Erwärmung selber zu berechnen. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, mir scheint es aber eine gute Idee zu sein, die Deiche zu erhöhen und verstärkt Regenwasser einzufangen, um zumindest auf zwei mögliche Folgen gewappnet zu sein.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Sa 12. Okt 2019, 12:11

Atue001 hat geschrieben:(12 Oct 2019, 00:15)

Das ist beruhigend. Gab es damals auch Menschen?


Es gab Tiere, die sich entwickelt haben und aus denen später der Mensch hervorgegangen ist.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Okt 2019, 12:15

Frank_Stein hat geschrieben:(12 Oct 2019, 12:11)

Es gab Tiere, die sich entwickelt haben und aus denen später der Mensch hervorgegangen ist.

Von welchem Erdzeitalter reden wir?
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Sa 12. Okt 2019, 12:21

MoOderSo hat geschrieben:(12 Oct 2019, 00:31)

Die Photosyntheseleistung von Weizen, Reis oder Soja wurde durch unsere CO2-Emissionen schon um 50% erhöht.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawand ... jpg&mstn=2
Und an Dürre werden wir auf absehbare Zeit wahrscheinlich auch nicht sterben.
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... -08-13.png


Es ist nicht alles schlecht :-)
Aus deutscher Perspektive ist die Klimapanik kaum nachvollziehbar (sofern man kein Haus in Hamburg hat, das man an die Generationen in 200 Jahren vererben möchte).
Also mein Haus steht über 130 Meter über dem aktuellen Meeresspiegel und selbst wenn die Polkappen komplett abgetaut sind, bekomme ich noch nicht einmal nasse Füße.

Kurz: Klimawandel = Klimaveränderung, aber nicht zwangsläufig Klimaverschlechterung.
Menschen sind sehr anpassungsfähig, da sie sonst fast alle Klimazonen dieser Welt bewohnen würden.
Wir sollten uns auf die schöne neue Zeit einstellen, uns darauf vorbereiten, statt für teures Geld
verhindern zu wollen, dass unsere 2% Beitrag an den Treibhausgasen so weit zu reduzieren, dass
der Klimawandel am Ende um ein paar Monate verzögert wird.
Jede Tonne CO2 aus fossilen Energieträgern, die wir nicht kaufen, kauft dann ein anderes Land
und am Ende gelangt es somit trotzdem in die Atmosphäre oder Weltmeere.

Die Panik ist aber durchaus angebracht, sofern man in Regionen wohnt, die es besonders stark betrifft.
Aber gerade in diesen Regionen werden weiterhin Kinder geboren, als gäbe es ein Morgen.
Dort glaubt man offensichtlich trotzdem an eine Zukunft, während man hier den jungen
Frauen einredet, dass die Kinder ein entsetzliches Schicksal erwartet.
Diese junge Genration wird sich dann in 40-50 Jahren wundern, dass der Weltuntergang mal
wieder ausgefallen ist und sich fragen, wer denn nun ihre Rente zahlen soll, wenn es niemanden
mehr gibt, der da an ihrer Stelle arbeitet und Sozialbeiträge zahlt.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 12. Okt 2019, 12:39

Frank_Stein hat geschrieben:(12 Oct 2019, 12:21)

Die Panik ist aber durchaus angebracht, sofern man in Regionen wohnt, die es besonders stark betrifft.
Aber gerade in diesen Regionen werden weiterhin Kinder geboren, als gäbe es ein Morgen.

Diese Menschenmassen werden flüchten, wenn das Klima dort zu ungemütlich wird und dann helfen dir die 130m Seehöhe auch nicht.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon fresh_ » Sa 12. Okt 2019, 12:51

Frank_Stein hat geschrieben:(12 Oct 2019, 12:21)

Es ist nicht alles schlecht :-)
Aus deutscher Perspektive ist die Klimapanik kaum nachvollziehbar (sofern man kein Haus in Hamburg hat, das man an die Generationen in 200 Jahren vererben möchte).
Also mein Haus steht über 130 Meter über dem aktuellen Meeresspiegel und selbst wenn die Polkappen komplett abgetaut sind, bekomme ich noch nicht einmal nasse Füße.

Kurz: Klimawandel = Klimaveränderung, aber nicht zwangsläufig Klimaverschlechterung.
Menschen sind sehr anpassungsfähig, da sie sonst fast alle Klimazonen dieser Welt bewohnen würden.
Wir sollten uns auf die schöne neue Zeit einstellen, uns darauf vorbereiten, statt für teures Geld
verhindern zu wollen, dass unsere 2% Beitrag an den Treibhausgasen so weit zu reduzieren, dass
der Klimawandel am Ende um ein paar Monate verzögert wird.
Jede Tonne CO2 aus fossilen Energieträgern, die wir nicht kaufen, kauft dann ein anderes Land
und am Ende gelangt es somit trotzdem in die Atmosphäre oder Weltmeere.

Die Panik ist aber durchaus angebracht, sofern man in Regionen wohnt, die es besonders stark betrifft.
Aber gerade in diesen Regionen werden weiterhin Kinder geboren, als gäbe es ein Morgen.
Dort glaubt man offensichtlich trotzdem an eine Zukunft, während man hier den jungen
Frauen einredet, dass die Kinder ein entsetzliches Schicksal erwartet.
Diese junge Genration wird sich dann in 40-50 Jahren wundern, dass der Weltuntergang mal
wieder ausgefallen ist und sich fragen, wer denn nun ihre Rente zahlen soll, wenn es niemanden
mehr gibt, der da an ihrer Stelle arbeitet und Sozialbeiträge zahlt.



Zum Thema Kinder möchte ich sagen, hier in diesem tollen Deutschland, ein Land das sich in den letzten 20 Jahren in vielen Dingen wirklich sehr sehr in die richtung "nicht Mensch oder Unmensch" entwickelt sagen irgendwelche Politiker Forscher aus, bitte bekommt keine Kinder denn jedes Kind verbaucht so und so viel Co2. Das finde ich einfach krank und gestört. Das zwischenmenschliche geht hier echt verloren. Manchmal denke ich mir, meine güte was mache ich hier nur?

Für mich ist die ganze Co2 sache geniale Propaganda seitens der Politik. Damit lässt sich momentan richtig gut Geld machen. Man muss sich mal nur überlegen das es mittlerweile auch von N-TV , Welt , Spiegel berichte gibt indenen dann zu lesen ist, Co2 Gehalt wie vor 40 Millionen Jahren ect. Aber die Temperatur war laut Forschern damals niedriger wie heute? Wie kann das sein? Müsste sie nicht gleich sein? Das Thema ist so komplex und schwierig es wird aber so wenig dafür getan irgendwas zu ändern. Man will sich in die Natur einmischen und diese wird definitiv zurückschlagen. Mein Problem an der ganzen Ökodiktatur die momentan herrscht ist folgende, alles auf denn kleinen Bürger , alles auf das Auto lenken denn dann denkt der Mensch nicht darüber nach das es weit aus größere Probleme gibt als das Auto. Jedoch wird seitens Politik und Medien alles komplett auf das Auto abgewälzt. Warum? Ganz einfach, man will von den anderen Problemen ablenken. Das was die Politik momentan in Deutschland macht ist kein Umweltschutz. Man ist völlig auf dem falschen Weg. Den die Politik will nicht akzeptieren das sich die Welt verändert , alles muss so bleiben wie es ist. Jedoch ist die Politik und ihre Industrielle Lobby dafür verantwortlich das Menschen und Tiere ihre Lebensräume verlieren, hunderte Arten aussterben da ihnen der Lebensraum genommen wird um irgendwelche Palmöl oder Zuckerpflanzen anzubauen nur mal als Beispiel. Das ist das grösste Problem , die Industrie und der schlechte Umgang mit der Natur. Man muss mur sehen in welchem Smog teilweise die Chinesen Leben müssen aufgrund dieser Dinge und da ist das Auto das kleinste Problem. Jedoch wird es darauf geschoben denn das ist am einfachsten zu lösen , wenn man die Menschen dazu zwingt, denn es wird dann von all den anderen Problemen abgelenkt.

Ich möchte noch was zu Fridays for Future sagen: einen grösseren Haufen Mediengesteuerter Menschen habe ich nicht gesehen. Protestieren da, legen ganze öffentliche Nahverkehre oder Strassen lahm, schmeissen die Kippe oder die Plastikflasche aber dann auf den Boden ect. Und was ist deren Hauptthema, der Hauptschuldige? Das Auto , genau. So siehts aus. Bis sie dann irgendwann mal begreifen das sie auf dem völlig falschen Weg sind. Das man sich lieber um ganz ganz viele anderen Dinge kümmern sollte als um das.
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Re: Ökoextremismus/Ökodiktatur/Ökofaschismus - Fiktion, Gefahr oder Rettung?

Beitragvon Frank_Stein » Sa 12. Okt 2019, 13:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Oct 2019, 12:39)

Diese Menschenmassen werden flüchten, wenn das Klima dort zu ungemütlich wird und dann helfen dir die 130m Seehöhe auch nicht.


Also ein funktionierender Grenzschutz ist für uns überlebenswichtig, da gebe ich Dir recht.
Was aber die Klimamodelle, die ich bisher kenne, sagen ist, dass sich rund um den Äquator nicht so viel ändern wird.
Die stärkste Erwärmung bekommen jene Teile im Norden der Welt ab, in denen es bisher kalt war. Eine Art Klimaumverteilung
von den warmen in die weniger warmen Regionen.
Möglicherweise wird Grönland bald wieder ein grünes Land sein, das seinen Namen auch verdient hat. :-)

Wenn die Menschen also eine neue Heimat suchen, würden sich also weite Teile Russlands anbieten.
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