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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 15:24
von Skeptiker
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:14)

Weil er mit der Gründung der AfD eine Kontroverse in diesem Land ausgelöst hat, der er sich jetzt nicht mehr einfach entziehen kann.
Er hat eine Verantwortung dafür, was er ausgelöst hat und der hat er sich auch zu stellen.
Das vor allem in einem öffentlichen Forum, wie einer Universität.
Dazu sind Universitäten nämlich da, um solche Kontroversen zu führen.

Cool, wenn mir die politische Gesinnung meines Matheprofessors nicht passt, dann sabotiere ich seine Vorlesung und nenne das dann einen kritischen Diskurs, für den die Universitäten gemacht sind. Supi!

Ich lach mich tot. :D

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 15:25
von PeterK
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:14)
Dazu sind Universitäten nämlich da, um solche Kontroversen zu führen.

Das ist richtig. Um Kontroversen zu führen, muss man einander aber auch sprechen und argumentieren lassen.

Ich meine, es sei richtig, fair und möglicherweise erhellend, Björn Lucke zu Wort kommen zu lassen und mit ihm - durchaus kontrovers - zu diskutieren.

Edit: Bernd Lucke ist natürlich gemeint.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 15:41
von naddy
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:43)

Es kann aber nicht sein, dass einer sich einfach aus seiner Beamtenlaufbahn verabschiedet, ...


Übersehen? Ich schrieb doch oben schon, dass er nach offizieller Version "...für seine politischen Tätigkeiten beurlaubt war". Inwiefern siehst du darin eine "Verabschiedung"?

...und er hätte jetzt doch bitte seinen alten Job gerne wieder und Schwamm drüber was da vorher war.


Den brauchte er nicht "wiederhaben" zu wollen, den hat er nie verloren. So schmerzlich das für Manche auch sein mag. Das ist halt so mit geltendem Recht, das kann einem im Einzelfall schon mal ganz gehörig auf den Sack gehen.

Ich sehe, dass hier die Wellen momentan ziemlich hochschlagen, aber vielleicht findest du zwischendurch ja trotzdem mal Zeit meine obige Frage zu beantworten: "Was wäre Lucke aus deiner Sicht denn konkret vorzuwerfen, wofür er sich zu rechtfertigen hätte? ". Hat er gegen Gesetze verstoßen? Muß er seine "rechte" Gesinnung gegenüber "linken" Studenten rechtfertigen? Oder was? Und vor allem: Wo sollte das denn gegebenfalls stattfinden? Im Rahmen einer Vorlesung über "Makroökonomie"?

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 15:56
von Tom Bombadil
Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:48)

Das seh ich auch so, Meinungsfreiheit beinhaltet nämlich auch das Recht zu schweigen.

Er hat ja noch nicht einmal geschwiegen, sondern sich distanziert:
Nachdem das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD im Januar 2019 als „Prüffall“ deklariert hatte, sprach sich auch Lucke für deren Beobachtung aus. In der Partei gebe es Personen und Organisationen, an deren Verfassungstreue man zweifeln könne. Die AfD sei zu einer „latent fremdenfeindliche[n], deutschnationale[n] Partei mit rechtsradikalen Einsprengseln“ geworden, sagte er der Zeit. Er verneinte die Frage, ob er die Partei so noch einmal gründen würde. Aus ihr sei eine Partei geworden, „die ich nicht gegründet hätte […] und die ich nicht wähle“.[38]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Lucke#Kritik_an_der_AfD

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 15:59
von Selina
Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:52)

Und warum sollte er diesen überzogenen Protest als Gesprächsangebot sehen?


Wer sagt denn das? Missverstehst du mich mit Absicht oder aus Versehen? Er konnte das Gespräch zum Beispiel hinterher nach den Protesten suchen. Dann nämlich, als er sah, irgendwas regt die Studenten mörderisch auf. Was das ist, weiß jeder. Wenn der Lucke wirklich abgerückt wäre von den Rechtsextremisten in der Partei, die er gründete, und diese wirklich kritisch sähe, bräuchte er solche Gespräche im Anschluss an diese Proteste doch nicht zu scheuen. Ich fürchte, er will nicht. Warum, dürfte klar sein. Wölflein im Schafspelzchen :D

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:03
von Moses
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:14)

Weil er mit der Gründung der AfD eine Kontroverse in diesem Land ausgelöst hat, der er sich jetzt nicht mehr einfach entziehen kann.
Er hat eine Verantwortung dafür, was er ausgelöst hat und der hat er sich auch zu stellen.
Das vor allem in einem öffentlichen Forum, wie einer Universität.
Dazu sind Universitäten nämlich da, um solche Kontroversen zu führen.

Er soll sich an seinem Arbeitsplatz einer - von anderen empfundenen Kontroverse - stellen, anstatt seine Amtspflicht (Vorlesung halten) nachzukommen?
Findest Du nicht auch, dass es eher eine Aufgabe der Universitätsleitung - gerne in Zusammenarbeit mit den Studentenvertretern - gewesen wäre, einen reibungslosen Vorlesungsverlauf sicherzustellen, in dem man z.B. ein Diskussionsforum angeboten hätte (außerhalb der Vorlesungszeiten) in welchem Vorwürfe und Erklärung in einer angemessenen Form hätten vorgetragen werden können?
Das das medial vielleicht weniger aufregend und für die linken Störer weniger interessant geworden wäre, versteh ich natürlich.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:05
von Moses
Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:59)

Wer sagt denn das? Missverstehst du mich mit Absicht oder aus Versehen? Er konnte das Gespräch zum Beispiel hinterher nach den Protesten suchen. Dann nämlich, als er sah, irgendwas regt die Studenten mörderisch auf. Was das ist, weiß jeder. Wenn der Lucke wirklich abgerückt wäre von den Rechtsextremisten in der Partei, die er gründete, und diese wirklich kritisch sähe, bräuchte er solche Gespräche im Anschluss an diese Proteste doch nicht zu scheuen. Ich fürchte, er will nicht. Warum, dürfte klar sein. Wölflein im Schafspelzchen :D

Um die Widerholung zu vermeiden verweiße ich auf meine Antwort an odiug.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:06
von Tom Bombadil
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:04)

Weil er in seiner Situation vielleicht vorher das Gespräch hätte suchen sollen ?

Mit wem? Etwa mit dem 32jährigen Rädelsführer im 8. Mastersemester Germanistik? Wozu?

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:16
von Selina
Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 16:03)

Er soll sich an seinem Arbeitsplatz einer - von anderen empfundenen Kontroverse - stellen, anstatt seine Amtspflicht (Vorlesung halten) nachzukommen?
Findest Du nicht auch, dass es eher eine Aufgabe der Universitätsleitung - gerne in Zusammenarbeit mit den Studentenvertretern - gewesen wäre, einen reibungslosen Vorlesungsverlauf sicherzustellen, in dem man z.B. ein Diskussionsforum angeboten hätte (außerhalb der Vorlesungszeiten) in welchem Vorwürfe und Erklärung in einer angemessenen Form hätten vorgetragen werden können?
Das das medial vielleicht weniger aufregend und für die linken Störer weniger interessant geworden wäre, versteh ich natürlich.


Aber darum gehts doch die ganze Zeit. Es hat kein solches Gespräch stattgefunden. Und selbstverständlich muss das jemand anregen, damit es stattfindet, zum Beispiel besagter Lucke, der sich ja scheinbar keiner Schuld bewusst ist. Gesprächsbedarf wird immer angemeldet und abgesprochen mit allen beteiligten Seiten. Und ja, normalerweise zuerst mit der Unileitung in diesem Fall. An die ist aber offenbar niemand herangetreten. Es wäre ein Leichtes gewesen, durch wen auch immer, solch einen Diskurs anzuschieben. Das ist aber ausgefallen. Warum? Kein Interesse. Was mir viel mehr Sorgen bereitet als diese paar studentischen Rangeleien und Papierkügelchen, ist die Tatsache, wie die undemokratische rechtsradikale AfD in zunehmendem Maße als was ganz Normales und was ganz Harmloses dargestellt wird. Häufig auch durch Leute, die sich selbst als "Mitte" bezeichnen. Das nimmt eindeutig zu. Schlimm.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:38
von Bartleby
Jedes Volk hat seinen Troubadix - auch dieses Forum. Und zu den Freuden der Gleichberechtigung gehört es, auch eine Troubadine zu haben. :D

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 16:56
von Selina
Jedes Forum hat auch seinen Joffrey :D

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 17:22
von naddy
Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 16:16)

Und selbstverständlich muss das jemand anregen, damit es stattfindet, zum Beispiel besagter Lucke, der sich ja scheinbar keiner Schuld bewusst ist.
(fett von mir).

Du jetzt auch noch? Vielleicht kannst Du ja dann meine Frage an odiug beantworten, der offenbar keine Zeit dafür findet. Oder keine Argumente. Also: "Was wäre Lucke aus deiner Sicht denn konkret vorzuwerfen, wofür er sich zu rechtfertigen hätte?".

Was mir viel mehr Sorgen bereitet als diese paar studentischen Rangeleien und Papierkügelchen,...
(fett von mir).

Und was ist das jetzt? "Alternative Fakten" - oder hast Du keinen Fernseher? Glücklicherweise war es kein "rechter Mob", der das veranstaltet hat. Sonst hätten wir einen weiteren erschütternden Fall von "Hetzjagden und Gewaltexzessen". Sogar mit größerer Berechtigung, denn bekanntlich reicht für diese Einstufung ja schon ein fetter Mann, der fluchend über die Straße rennt.

...ist die Tatsache, wie die undemokratische rechtsradikale AfD in zunehmendem Maße als was ganz Normales und was ganz Harmloses dargestellt wird.


Nun sind "Normalität" und "Harmlosigkeit" dummerweise keine Kriterien für die Zulassung oder das Verbot einer Partei. Das wird ausschließlich nach Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz entschieden. Und aus deiner Sicht vermutlich noch dümmererweise ist in einem Rechtsstaat für ein Verbot der Nachweis erforderlich, dass sie beabsichtigt, "...die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland" zu gefährden. Verdammt aber auch, in diesen sauren Apfel wirst du also weiterhin beißen müssen. Zumindest solange du hier lebst. Für Alle, die sowas nicht aushalten wollen oder können, gibt es allerdings Alternativen. Beispielsweise Nordkorea, Saudi Arabien oder die Türkei. Da geht sowas flotter von der Hand.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 17:27
von odiug
Skeptiker hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:24)

Cool, wenn mir die politische Gesinnung meines Matheprofessors nicht passt, dann sabotiere ich seine Vorlesung und nenne das dann einen kritischen Diskurs, für den die Universitäten gemacht sind. Supi!

Ich lach mich tot. :D

Universitäten sind keine Fachhochschulen, wo man Fachidioten zur wirtschaftlichen Verwertung züchtet.
Ihr Bildungsauftrag geht darüber hinaus.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 17:42
von Bartleby
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 17:27)

Universitäten sind keine Fachhochschulen, wo man Fachidioten zur wirtschaftlichen Verwertung züchtet.
Ihr Bildungsauftrag geht darüber hinaus.


Inquistorische Gesinnungspflege als Bildungsauftrags.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 17:46
von Tom Bombadil
MäckIntaier hat geschrieben:(17 Nov 2019, 17:42)

Inquistorische Gesinnungspflege als Bildungsauftrags.

Jau, so züchtet man progressive Freigeister. Meint man.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 17:47
von Skeptiker
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 17:27)

Universitäten sind keine Fachhochschulen, wo man Fachidioten zur wirtschaftlichen Verwertung züchtet.
Ihr Bildungsauftrag geht darüber hinaus.

Keine Universität der Welt erteilt einen Auftrag dafür eine Vorlesung zu verhindern. Das ist absurder Unsinn.

Dass die Unileitung hier dem Lehrauftrag durch Untätigkeit in den Rücken gefallen ist, wäre ein eigenes Thema. Das Zuknallen von Rechnern, Niederbrüllen und Einschüchtern von Professoren und Studenten, ist KEIN Diskurs. Es ist möglicherweise die linke Vorstellung davon, wie ein Diskurs aussieht, oder ein Beispiel dafür wie Diskurs aussieht, wenn es nach dem Willen linker Aggitatoren geht. Insofern bin ich fast schon dankbar, dass man sich dort zu erkennen gegeben hat, als das was man ist.

Es ist abenteuerlich, dass du das verteidigst. Es zeigt aber auch wie weit undemokratische Vorstellungen von links schon in dem Mainstream vorgedrungen sind, wenn man nun mal unterstellt, dass es sich bei dir nicht um einen Linksextremen handelt.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 18:03
von Misterfritz
Dass sich die Studenten nicht darüber aufregen, dass Lucke, der ja immer noch die Abschaffung des Euros will, des Euros, der der deutschen Wirtschaft wirklich gut tut, das wundert mich.
Und es wundert mich, dass die Uni Hamburg, die ihre Studenten kennen sollte, Lucke nicht beurlaubt hat. Sollte er noch unter diesen Voraussetzungen seine letzten acht Jahre an der Uni Vorlesungen halten wollen, könnte das teurer werden, als den Mann in Ruhe auf seine Pension warten zu lassen ;)

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 18:09
von Skeptiker
Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2019, 18:03)

Dass sich die Studenten nicht darüber aufregen, dass Lucke, der ja immer noch die Abschaffung des Euros will, des Euros, der der deutschen Wirtschaft wirklich gut tut, das wundert mich.
Und es wundert mich, dass die Uni Hamburg, die ihre Studenten kennen sollte, Lucke nicht beurlaubt hat. Sollte er noch unter diesen Voraussetzungen seine letzten acht Jahre an der Uni Vorlesungen halten wollen, könnte das teurer werden, als den Mann in Ruhe auf seine Pension warten zu lassen ;)

Ihn zu beurlauben würde die aktuelle Diskussion massiv eskalieren lassen und einen Furor auf beiden Seiten erzeugen. Das wäre eine echte Kapitulation vor dem Mob. Niemals könnte ich mir vorstellen, dass man sich diese Blöße geben möchte. Andererseits kann mich auch nicht mehr viel überraschen :rolleyes:

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 18:21
von Zunder
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:43)

Allgemein gültiges Recht ist bei den Beamtenprivilegien etwas gewagt :p
Und noch einmal ... es geht nicht darum, ob Lucke seinen Lehrauftrag annehmen kann oder nicht ... das steht ja nicht zur Debatte.
Es kann aber nicht sein, dass einer sich einfach aus seiner Beamtenlaufbahn verabschiedet, eine Partei anführt, die ihm zunehmend in den Rechtsextremismus entgleitet und dann so tut, als wäre nix gewesen ... und er hätte jetzt doch bitte seinen alten Job gerne wieder und Schwamm drüber was da vorher war.
Neeee ... so nicht!

Natürlich handelt es sich um allgemein gültiges Recht. Oder gibt's irgendwo eine "Lex Lucke"?
Er muß sich für gar nichts rechtfertigen, innerhalb einer Lehrveranstaltung ohnehin nicht.
Wenn die Debatte geführt werden soll, dann öffentlich.

Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Verfasst: So 17. Nov 2019, 18:26
von Misterfritz
odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:43)

Allgemein gültiges Recht ist bei den Beamtenprivilegien etwas gewagt :p
Und noch einmal ... es geht nicht darum, ob Lucke seinen Lehrauftrag annehmen kann oder nicht ... das steht ja nicht zur Debatte.
Es kann aber nicht sein, dass einer sich einfach aus seiner Beamtenlaufbahn verabschiedet, eine Partei anführt, die ihm zunehmend in den Rechtsextremismus entgleitet und dann so tut, als wäre nix gewesen ... und er hätte jetzt doch bitte seinen alten Job gerne wieder und Schwamm drüber was da vorher war.
Neeee ... so nicht!
Und wenn er für 5 Jahre in den Bundestag gewählt worden wäre, z.B. für die FDP, und dann wieder gekommen wäre, hätte sich keine Sau über diese "Privilegien" aufgeregt.