Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

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Selina
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Do 24. Okt 2019, 18:41

imp hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:09)

Warum sollte man eventuelle Gräben zwischen sich und einem Naziaufmarsch schließen wollen?


:thumbup:

Gute Frage. Steht auch symbolisch für alle anderen dieser merkwürdigen Forderungen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Do 24. Okt 2019, 18:42

Selina hat geschrieben:(24 Oct 2019, 17:04)

"Nafris" ist ein zynischer interner Polizeibegriff, der an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Er bedeutet "nordafrikanische Intensivtäter", wo auch wieder eine ganze Gruppe gemeint ist. Pauschal, ohne Differenzierung. Man erfindet einen verquasten Begriff, der suggeriert, nordafrikanische Geflüchtete seien generell Intensivtäter. Unsäglich.

Natürlich ist es nicht i.O. irgendwelche Personengruppen pauschal als Kriminelle hinzustellen und das tut auch niemand.
Trotzdem muss mal betrachtet werden, wann wo was häufiger auftritt und wer dafür verantwortlich ist. Wenn man sich z.B. die Täter von der Kölner Silvesternacht zu Grunde nimmt, werden das nicht Daniel, Michael und Frank gewesen sein und wenn man die Täter anhand der Herkunft im Vergleich zum Bevölkerungsanteil statistisch zu Rate zieht, fällt dir denn wohl was auf?

Die 80ig-jährige Omi mit ihrem 70 PS Golf wird seltener durch Trunkenheitsfahrten oder Raserei auffallen als ein 20-jähriger Mann mit einem Auto mit 200PS der gerne in Diskos geht.
=> Trotzdem bedeutet das nicht, dass es keine Omis gibt, die mit ihrem alten Golf rasen oder betrunken Auto fahren, noch dass ein jeder 20-Jährige Mann in jedem Fall immer zu schnell und betrunken Auto fährt!
=> Und trotzdem macht die Polizei ihre Schwerpunktkontrollen in der Nähe von Diskotheken und nicht vor Altenheimen ...
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Schnitter » Do 24. Okt 2019, 18:42

Die Meinungsfreiheit war in Deutschland nie ausgeprägter als heute.

Wer mit rechtsextremen Meinungen hausieren geht hat in den 80ern auch schon mit dem Echo leben müssen.

Rechtsextreme Einstellungen sind in Deutschland nicht gesellschaftsfähig. Da hoffe ich doch dass der Graben so maximal wie möglich bleibt.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » Do 24. Okt 2019, 18:44

pLenarum hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:26)

Und der Mopp besteht zu 85% aus Deppen in den sozialen Medien, die die Undifferenziertheit ihrer eigenen Aussage nicht erkennt, und bei Gegenargumenation bereits kindlich rumjammert, dass sie als Nazi abgestempelt werden, obwohl das vom Gegenwind nicht mal annährend erwägt worden ist überhaupt auszusprechen. Die Deppen sind oftmals am Vokubular oder gleich lautenden Aussagen erkennbar wie: linksgrünversifft, gretajünger, früher war alles besser, alles wird nur noch schlimmer, man traut sich nicht mehr auf die straße, gröhlemeier etc. pp.

Wenn undifferenzierte, dämliche Kommentare in der Offentlichkeit nicht geäußert werden - super :thumbup: . Egal, ob die zugrundeliegende Ideologie rechts, links, unten, grün, braun, gelb, rot, schwarz oder sonst etwas ist.

Da stimme ich zu. Häufig ist die Antizipation einer Antwort à la du stellst mich in die rechte Ecke Grund genug, mangelnde Meinungsfeiheit zu beklagen, obwohl dergleichen weder gefallen noch intendiert war. Einer der Gründe liegt in der Dauerpolemik, die als solche gar nicht wahrgenommen wird , und dem Gegenwind, den das erzeugt. Dabei müssen noch nicht einmal die genannten Begriffe fallen, es ist die Art der quasi hysterischen Argumentation.
Polemisch zugespitzt: Ein Araber begeht eine Straftat -> wie können wir uns vor Arabern schützen. Wer dann darauf hinweist, dass das vorurteilsbeladen bzw. rassistisch ist, der kann sich über kurz oder lang auf einen Moralisierungsvorwurf gefasst machen. Der gerne einher geht mit einem Wahrheitsanspruch.
Ein anderer Grund liegt in der Ineinssetzung von Kritik an Vorurteilen und Naziabstempelung, die von AfD & Geistesgefährten vorgenommen wird.

Wer nicht zustimmt und gegenspricht, ist immer verdächtig, eine "linke Definitionshoheit" auszuüben. Selten nehme ich eine Anerkennung als legitime Meinungsäußerung wahr, meist wird sie als "Angriff" o.ä. charakterisiert oder als Unterstellung gewertet. Was weiß ich nicht noch alles. Mit dem Unterton der Illegitimität.

Das Ergebnis sind dann Stränge wie dieser hier, wonach Meinungsfreiheit nur dann herrscht, wenn manche schweigen.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Do 24. Okt 2019, 18:51

jack000 hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:33)

Das hast du ja nun messerscharf erkannt, dass die Mehrheit der Befragten eigentlich alles Neo-Nazis sind und das Ergebnis der Umfrage daraus resultiert, dass die sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, ungestört Neonazi-Demos zu unternehmen :rolleyes:

Eben! Es werden genau die Mechanismen demonstriert, welche die Leute einschüchtern, und man tut noch so, als wäre man ahnungslos.

Imp freut sich meinen Beitrag misszuverstehen, und suggeriert ich wolle Gräben zu Nazis überwinden, anstatt dass ich etwa von der gesellschaftlichen Spaltung geschrieben hätte.

Es ist eigentlich aussichtslos. Das muss wohl so ein Programm zur Renazifizierung von Deutschland sein, von dem ich noch nichts mitbekommen habe. Funktioniert jedenfalls famos
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » Do 24. Okt 2019, 18:55

Polemik ist keine Einbahnstraße. Memmen.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Diestel » Do 24. Okt 2019, 18:59

Skeptiker hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:51)

Eben! Es werden genau die Mechanismen demonstriert, welche die Leute einschüchtern, und man tut noch so, als wäre man ahnungslos.

Imp freut sich meinen Beitrag misszuverstehen, und suggeriert ich wolle Gräben zu Nazis überwinden, anstatt dass ich etwa von der gesellschaftlichen Spaltung geschrieben hätte.

Es ist eigentlich aussichtslos. Das muss wohl so ein Programm zur Renazifizierung von Deutschland sein, von dem ich noch nichts mitbekommen habe. Funktioniert jedenfalls famos

Es gibt keine Spaltung der Gesellschaft. Die Gesellschaft distanziert sich von den Rechten. In Zahlen: Etwa 80% distanzieren sich von 20%. Das ist keine Spaltung, sondern eine Mehrheit distanziert sich von einer Minderheit.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Do 24. Okt 2019, 19:00

Skeptiker hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:51)
Das muss wohl so ein Programm zur Renazifizierung von Deutschland sein, von dem ich noch nichts mitbekommen habe. Funktioniert jedenfalls famos

Aha. Wer wird denn - Deiner Erfahrung nach - erfolgreich "renazifiziert"? Kennst Du "Renazifizierte"?
Zuletzt geändert von PeterK am Do 24. Okt 2019, 19:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon imp » Do 24. Okt 2019, 19:01

Unité 1 hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:55)

Polemik ist keine Einbahnstraße. Memmen.

Ees soll doch nur den anderen weh tun. Das war doch nie so gedacht, wenn man über den Ali hetzt, dass dann einer was gegen Alihetzer sagt.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon imp » Do 24. Okt 2019, 19:02

PeterK hat geschrieben:(24 Oct 2019, 19:00)

Aha. Wer wird denn Deiner Erfahrung nach erfolgreich "renazifiziert"? Kennst Du "Renafizierte"?

Guck dir den Strang nochmal durch. Jede dritte Seite reicht.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Do 24. Okt 2019, 19:22

PeterK hat geschrieben:(24 Oct 2019, 19:00)

Aha. Wer wird denn - Deiner Erfahrung nach - erfolgreich "renazifiziert"? Kennst Du "Renazifizierte"?

Frag mal Selina nach Sachsen. Schoko sieht die Nazis aus allen Ritzen kriechen. Denen werden in Schaaren die Leute zugetrieben, und du fragst dich wer hier renazifiziert wird?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Billie Holiday » Do 24. Okt 2019, 19:35

Diestel hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:59)

Es gibt keine Spaltung der Gesellschaft. Die Gesellschaft distanziert sich von den Rechten. In Zahlen: Etwa 80% distanzieren sich von 20%. Das ist keine Spaltung, sondern eine Mehrheit distanziert sich von einer Minderheit.


Die 80% distanzieren sich nicht nur von den 20% , sondern zum Teil auch von Typen wie z.B. Anus Amri und Konsorten. :thumbup:
Die, die NICHT pauschal gegen sämtliche Ausländer hetzen, ABER Kriminelle jeder Coleur und Machart nicht sooo bereichernd finden, sind auch inmitten dieser 80%.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon odiug » Do 24. Okt 2019, 19:50

Skeptiker hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:04)

Du demonstrierst hier gerade sehr schön, warum es diesen Strang gibt.

Der Anlass für diesen Strang war eine Umfrage, die Ängste in großen Teilen der Bevölkerung offenbart hat, frei die Meinung zu sagen. Teil dessen ist die Befürchtung pauschal mit Rechtsradikalen in einen Topf geworfen zu werden.

Dein Beitrag: Naziaufmarsch, und "die haben doch keine Angst"

Nö, so wird das nix mit dem Schließen von Gräben. Es ist diese zynische Argumentation, die permanent den anderen niedere Beweggründe unterstellt, welche ein Klima geschaffen hat, in dem "Normalos" besser die Klappe halten - so jedenfalls deren Überlegung.

Nein ... was ich sagte ist: dass wenn alle Hemmungen fallen, dann kommt das dabei heraus.
Man kann auch andere Beispiele anführen: Freital, Chemnitz oder von mir aus auch die Demos gegen die EZB in Frankfurt oder gegen den G20 Gipfel in Hamburg.
Ergo ist Vorsicht bei dem was, und vor allem wie man was in der Öffentlichkeit sagt, etwas gutes und nicht etwa etwas schlechtes.
Man nannte das früher auch mal "gute Umgangsformen", "Anstand" und "Respekt" ... neu-deutsch "politische Korrektheit".
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Do 24. Okt 2019, 20:00

odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 19:50)

Nein ... was ich sagte ist: dass wenn alle Hemmungen fallen, dann kommt das dabei heraus.
Man kann auch andere Beispiele anführen: Freital, Chemnitz oder von mir aus auch die Demos gegen die EZB in Frankfurt oder gegen den G20 Gipfel in Hamburg.
Ergo ist Vorsicht bei dem was, und vor allem wie man was in der Öffentlichkeit sagt, etwas gutes und nicht etwa etwas schlechtes.
Man nannte das früher auch mal "gute Umgangsformen", "Anstand" und "Respekt" ... neu-deutsch "politische Korrektheit".

Äußerst du dich auch mal zum Thema, oder was sollen diese Nebelkerzen die ein jeder hier erkennt?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Okt 2019, 20:06

odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 16:50)

Zum Thema de Maiziere: der Mann hat wirklich kein Problem seine Meinung in der Öffentlichkeit zu sagen.

An diesem Tag hatte er diese Probleme sehr wohl. Und, nicht minder schwerwiegend: die Leute, die sich de Maiziere anhören wollten und dafür Zeit und Geld aufgebracht haben, hatten diese Probleme auch.

Dass die Polizei aber nicht mit Schlagstöcken den Weg freiprügelte, finde ich in Ordnung.

Es muss ja nicht direkt losgeknüppelt werden. Es reicht, einen Platzverweise auszusprechen und wenn sich die "Aktivisten" dann nicht verziehen, werden sie festgenommen. Wer sich dann wehrt, ist selber Schuld. Vor dem Unrecht des vermeintlich Stärkeren einzuknicken ist jedenfalls keine Aktion, der Staat muss demonstrieren, dass ER das Gewaltmonopol hat und niemand sonst.

Er ist ja wieder Prof, nachdem er in seiner politischen Karriere scheiterte und er wird auch weiter Vorlesungen veranstalten ... tut er jetzt ja auch ganz ohne Zwischenfälle.

Zumindest die zweite Vorlesung wurde ja auch gestört.

Dass er sich aber vor den Studenten auch zu seiner Rolle bei der AfD zu rechtfertigen hat, halte ich eigentlich für richtig.
Ich fände ein solches Seminar von Lucke sogar für wichtig ... da könnten so einige was lernen bei.

Das wäre in der Tat eine gute Sache. Wenn man ihn sich denn dann auch erklären lässt und nicht mit "Nazi-Schwein" niederbrüllt.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Okt 2019, 20:13

Selina hat geschrieben:(24 Oct 2019, 18:15)

Sorry, Skeptiker, aber nun tu doch mal Butter bei die Fische. Was wollen diese "Normalos" denn gerne sagen? Was willst du sagen?

Ich für mich will die Flüchtlingspolitik der Merkel-Regierung kritisieren dürfen, ohne dafür in die rechte Ecke zu den "Nazis" gerückt zu werden. Ich will Probleme bei der Zuwanderung ansprechen dürfen - die sich übrigens alle als richtig herausgestellt haben - ohne dafür als Rassist verunglimpft zu werden. Und ja, beides ist hier geschehen, sowas ist einfach nur der Versuch, andere Meinungen qua Diffamierung, Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung zu unterdrücken.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Do 24. Okt 2019, 20:15

odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 16:50)

Ich habe mir glatt überlegt, ob ich nicht auch ein Video vom G20 Gipfel in Hamburg verlinken sollte ... ursprünglich hatte ich auch ein Video von den Randalen in Chemnitz ...
Dachte mir aber, beide Videos sind zuviel des Guten ...

Lass dich nicht davon abhalten ...
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon odiug » Do 24. Okt 2019, 20:42

jack000 hat geschrieben:(24 Oct 2019, 20:00)

Äußerst du dich auch mal zum Thema, oder was sollen diese Nebelkerzen die ein jeder hier erkennt?

Was ist hier eine Nebelkerze :?:
Du stellst hier eine Behauptung auf, die in einer Anklage mündet: Die Meinungsfreiheit sei gefährdet :eek:
In Deutschland gibt es doch Meinungsfreiheit und seine eigene Meinung frei zu äußern ist doch eher nur in Diktaturen nicht üblich. Wie kommt es dazu das man hier in Deutschland seine Meinung nicht frei äußert?

Und da sag dagegen: Nein ... stimmt so nicht.
Dass man seine Worte in der Öffentlichkeit abwägt, ist nichts schlechtes, sondern was gutes !
Das nennt man Diskursethik und ist für eine funktionierende Demokratie essentiell.
Ansonsten hast du das, was ich ja schon als Beispiele anführte.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon imp » Do 24. Okt 2019, 20:47

odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 20:42)

Was ist hier eine Nebelkerze :?:
Du stellst hier eine Behauptung auf, die in einer Anklage mündet: Die Meinungsfreiheit sei gefährdet :eek:

Und da sag dagegen: Nein ... stimmt so nicht.
Dass man seine Worte in der Öffentlichkeit abwägt, ist nichts schlechtes, sondern was gutes !
Das nennt man Diskursethik und ist für eine funktionierende Demokratie essentiell.
Ansonsten hast du das, was ich ja schon als Beispiele anführte.

Es ist eine hohe Kunst, auch mal etwas nicht zu sagen, weil es besser so ist. Kann nicht jeder.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Do 24. Okt 2019, 20:52

odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 20:42)Was ist hier eine Nebelkerze :?:

Du hast klar und unmissverständlich mitgeteilt, was aus deiner Sicht das für Leute sind, die da ggf. sich nur vorsichtig äußern:
odiug hat geschrieben:(24 Oct 2019, 11:33)

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.
Wenn die Menschen völlig enthemmt ihrer "Meinung" in der Öffentlichkeit kund tun, dann sieht das so aus:

=> Also sind das aus deiner Sicht alles solche Leute? Ja oder nein?
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