Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

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Selina
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » So 17. Nov 2019, 14:04

Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:48)

Das seh ich auch so, Meinungsfreiheit beinhaltet nämlich auch das Recht zu schweigen.


Ja, schon. Aber wenn Lucke nun mal solchen Studenten-Protesten ausgesetzt ist, sich aber zu Unrecht kritisiert und ausgegrenzt fühlt, dann kann er sich doch offen dazu äußern. So läuft das nun mal. Gerade in einer Demokratie. Es gibt auf der einen Seite Vorwürfe - die andere Seite hält die für nicht gerechtfertigt. Was tun? Man geht in die Kontroverse und sucht einen Kompromiss oder auch eine Konflikt-Lösung. Alle Beteiligten. Warum passiert das nicht?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » So 17. Nov 2019, 14:08

Skeptiker hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:58)
Ich werde alles dafür geben, dass in Deutschland niemals wieder irgendwelches Packvolk anderen Menschen seine Meinung aufdrücken kann.

Mal abgesehen von dem (sehr kreativen) Ausdruck "Packvolk": Du darfst "rechts" sein. Niemand hindert Dich daran.
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Moses
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Moses » So 17. Nov 2019, 14:09

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:04)

Ja, schon. Aber wenn Lucke nun mal solchen Studenten-Protesten ausgesetzt ist, sich aber zu Unrecht kritisiert und ausgegrenzt fühlt, dann kann er sich doch offen dazu äußern. So läuft das nun mal. Gerade in einer Demokratie. Es gibt auf der einen Seite Vorwürfe - die andere Seite hält die für nicht gerechtfertigt. Was tun? Man geht in die Kontroverse und sucht einen Kompromiss oder auch eine Konflikt-Lösung. Alle Beteiligten. Warum passiert das nicht?

Und das will genau wer ihm vorschreiben? Du?
Was ist denn falsch daran, dass er statt dessen seiner Arbeit nachgeht?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon naddy » So 17. Nov 2019, 14:10

odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:08)

Also: Die Meinungsfreiheit wird an den Universitäten weder eingeschränkt, noch gar ausgeschaltet.


Weiß ich nicht, um die aktuelle Situation beurteilen zu können bin ich dem Lehrbetrieb an deutschen Unis schon zu lange fern. Außerdem ist meine Neigung zu derartigen Pauschalaussagen ohnehin gering.

Wenn wir das Beispiel Lucke anführen, dann ist es eher so, dass Lucke sich weigert seine Meinung zu rechtfertigen und glaubt, er könne sich aufgrund seines Beamtenstatus einfach wieder in seinen alten Job einschleichen, als ob nix gewesen wäre.


Was wäre Lucke aus deiner Sicht denn konkret vorzuwerfen, wofür er sich zu rechtfertigen hätte? Und was soll "... und glaubt, er könne sich aufgrund seines Beamtenstatus einfach wieder in seinen alten Job einschleichen" (fett von mir) bedeuten, wenn sein arbeitsrechtlicher Status besagt, dass er "...für seine politischen Tätigkeiten beurlaubt war"?

Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich finde Mann weder sonderlich sympathisch, noch teile ich die meisten seiner politischen Positionen, soweit sie öffentlich zugänglich sind. Seine Skepsis gegenüber der Einführung des Euros halte ich zumindest für diskussionswert. Wohin das geführt hat sieht man unter anderem an der aktuellen Arbeitsmarktsituation. Aber das ist ein anderes Thema.

Und da finde ich es nicht schlecht, wenn er dabei auf Widerstand trifft ...


Ich auch nicht. Allerdings erwarte ich von Studenten den Widerstand argumentativ zu artikulieren und auf Krawall und Kindertheater so weit wie möglich zu verzichten. Wenn schon an Universitäten kein rationaler Diskurs mehr möglich ist, wo denn dann?

Das wäre übrigens ein sehr interessantes Seminar, das ich auch besuchen würde.


Ich trotz meines hohen Alters möglicherweise auch. Ich würde allerdings die Veranstaltungsform "Sachdiskussion" einer "inquisitorischen Befragung" vorziehen, auch wenn meine Kenntnisse im Fachgebiet "Makroökonomie" relativ bescheiden ausfallen und universitären Anforderungen wohl kaum genügen dürften.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » So 17. Nov 2019, 14:12

Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:09)

Und das will genau wer ihm vorschreiben? Du?
Was ist denn falsch daran, dass er statt dessen seiner Arbeit nachgeht?


Das hat nichts mit "vorschreiben" zu tun, das ist einfach vernünftig und logisch. Und auch eigentlich in seinem eigenen Interesse, könnte man denken. Aber Lucke wird seine Gründe haben, dass er die offene Auseinandersetzung über die rechtsradikale AfD scheut, die er nun mal mitgegründet hat.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » So 17. Nov 2019, 14:14

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:04)
Das klingt ein wenig nach "Radikalenerlass".

Das klingt danach, dass Studenten nicht an Universitäten studieren sollten, dessen Lehrbetrieb sie aktiv stören.

Jeder Verein kennt solche Regelungen. Warum sollte das nicht auch für den Schutz der Lehre gelten? Es darf ja jeder denken was er will. Es geht um die Taten, um nichts sonst.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » So 17. Nov 2019, 14:20

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:04)

Das klingt ein wenig nach "Radikalenerlass".


Ja. Studenten, die gegen einen Vordenker und Mitbegründer der rechtsradikalen AfD protestieren, "ideologischen Mob" zu nennen, hat schon ein arges Gschmäckle.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon McKnee » So 17. Nov 2019, 14:23

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:28)

Gegenfrage: Kannst du mir ein rechtes Kabarett nennen? Oder eine konkrete Satire-Nummer, die inhaltlich und personell eher dem rechten Spektrum entstammt? Womit befasst sich rechte Satire, so es sie denn gibt?


Antwort:

Reicht erst einmal eine für das Offensichtliche?

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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Keoma » So 17. Nov 2019, 14:23

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:20)

Ja. Studenten, die gegen einen Vordenker und Mitbegründer der rechtsradikalen AfD protestieren, "ideologischen Mob" zu nennen, hat schon ein arges Gschmäckle.

Und Studenten, die eine Komfortzone einer freien Lehre den Vorzug geben, gehören meiner Meinung nach nicht auf eine Uni.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Moses » So 17. Nov 2019, 14:28

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:12)

Das hat nichts mit "vorschreiben" zu tun, das ist einfach vernünftig und logisch. Und auch eigentlich in seinem eigenen Interesse, könnte man denken. Aber Lucke wird seine Gründe haben, dass er die offene Auseinandersetzung über die rechtsradikale AfD scheut, die er nun mal mitgegründet hat.

Man könnte glatt denken, dass Du die radikale Störung seiner Vorlesung als freundliches Gesprächsangebot interpretierst.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » So 17. Nov 2019, 14:33

Skeptiker hat geschrieben:Wir brauchen keinen totalitären Mob um unliebsame Meinungen aus Universitäten zu vertreiben, wir brauchen ethische Standards an Universitäten, die verhindern, dass ideologischer Mob zu akademischen Titel gelangt.

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:04)

Das klingt ein wenig nach "Radikalenerlass".

Das muss Ausdruck dieser Meinungsfreiheit sein, die Skeptiker so sehr liebt.
Auch die Stringenz seines Kampfes der "Kampfphilosophie" ist tief beeindruckend. Für Typen wie den Halleattentäter breitet er die Arme aus, da ist der Kampf fehl am Platz, kritische Studenten sind hingegen ein totalitärer Mob, der von der Uni geschmissen gehört. Ich kann gar nicht so viel fressen etc.

Bemerkenswert ist auch die Geradlinigkeit, unliebsame Meinungen aus Universitäten zu vertreiben ginge nicht, die Studenten aber schon.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon odiug » So 17. Nov 2019, 14:43

Zunder hat geschrieben:(17 Nov 2019, 13:44)

Allgemein gültiges Recht wahrzunehmen, bedarf keiner gesonderten Legitimation - außer für Anhänger einer Gesinnungsdemokratie.

Allgemein gültiges Recht ist bei den Beamtenprivilegien etwas gewagt :p
Und noch einmal ... es geht nicht darum, ob Lucke seinen Lehrauftrag annehmen kann oder nicht ... das steht ja nicht zur Debatte.
Es kann aber nicht sein, dass einer sich einfach aus seiner Beamtenlaufbahn verabschiedet, eine Partei anführt, die ihm zunehmend in den Rechtsextremismus entgleitet und dann so tut, als wäre nix gewesen ... und er hätte jetzt doch bitte seinen alten Job gerne wieder und Schwamm drüber was da vorher war.
Neeee ... so nicht!
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » So 17. Nov 2019, 14:44

Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:28)

Man könnte glatt denken, dass Du die radikale Störung seiner Vorlesung als freundliches Gesprächsangebot interpretierst.


Nein, ich fand das auch nicht ok, das Läppi-Zuklappen und das Papierkügelchen-Werfen. Aber Studentenproteste sind nun mal das Normalste der Welt. Angepasste und brave Studenten... wo gibts die denn? Sollte es die überhaupt geben? Wache und kritische Studenten machen doch eher Hoffnung. Ohne die Studentenproteste von 1968 stünde die Bundesrepublik heute nicht da, wo sie steht... im Sinne von Demokratie, freier Meinungsäußerung, Erinnerungskultur und vieler anderer Dinge.
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Beitragvon McKnee » So 17. Nov 2019, 14:51

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:44)

Ohne die Studentenproteste von 1968 stünde die Bundesrepublik heute nicht da, wo sie steht... im Sinne von Demokratie, freier Meinungsäußerung, Erinnerungskultur und vieler anderer Dinge.


und du weißt, wo sie dann wäre?

Selina, ich bitte dich. Die Welt ist nicht schwarz-weiß
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Moses » So 17. Nov 2019, 14:52

Selina hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:44)

Nein, ich fand das auch nicht ok, das Läppi-Zuklappen und das Papierkügelchen-Werfen. Aber Studentenproteste sind nun mal das Normalste der Welt. Angepasste und brave Studenten... wo gibts die denn? Sollte es die überhaupt geben? Wache und kritische Studenten machen doch eher Hoffnung. Ohne die Studentenproteste von 1968 stünde die Bundesrepublik heute nicht da, wo sie steht... im Sinne von Demokratie, freier Meinungsäußerung, Erinnerungskultur und vieler anderer Dinge.

Und warum sollte er diesen überzogenen Protest als Gesprächsangebot sehen?
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » So 17. Nov 2019, 15:02

Unité 1 hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:33)

Das muss Ausdruck dieser Meinungsfreiheit sein, die Skeptiker so sehr liebt.
Auch die Stringenz seines Kampfes der "Kampfphilosophie" ist tief beeindruckend. Für Typen wie den Halleattentäter breitet er die Arme aus, da ist der Kampf fehl am Platz, kritische Studenten sind hingegen ein totalitärer Mob, der von der Uni geschmissen gehört. Ich kann gar nicht so viel fressen etc.

Bemerkenswert ist auch die Geradlinigkeit, unliebsame Meinungen aus Universitäten zu vertreiben ginge nicht, die Studenten aber schon.

Ich breite die Arme aus für den Attentäter von Halle?

Danke für dieses Musterbeispiel linker Aggitation.

Finde mir die Stelle, welche deine Aussage belegt. Oder ist das vielleicht einfach eine billige Verleumdung, mal eben so hingeworfen, ganz nach dem Motto, biste links ist alles erlaubt.

Ja, auch ich könnte garnicht so viel essen ... du weisst schon.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon odiug » So 17. Nov 2019, 15:04

Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:52)

Und warum sollte er diesen überzogenen Protest als Gesprächsangebot sehen?

Weil er in seiner Situation vielleicht vorher das Gespräch hätte suchen sollen ?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » So 17. Nov 2019, 15:05

Skeptiker hat geschrieben:(17 Nov 2019, 14:14)
Das klingt danach, dass Studenten nicht an Universitäten studieren sollten, dessen Lehrbetrieb sie aktiv stören.

Ach so. Es geht Dir also nicht um einen "ideologischen Mob", sondern um Studenten, die den Lehrbetrieb stören und daher nicht zu akademischen Titeln gelangen sollten. Korrekt?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Moses » So 17. Nov 2019, 15:06

odiug hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:04)

Weil er in seiner Situation vielleicht vorher das Gespräch hätte suchen sollen ?

Und warum hätte er das sollen? Hat das irgendwas mit seiner Tätigkeit zu tun?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon odiug » So 17. Nov 2019, 15:14

Moses hat geschrieben:(17 Nov 2019, 15:06)

Und warum hätte er das sollen? Hat das irgendwas mit seiner Tätigkeit zu tun?

Weil er mit der Gründung der AfD eine Kontroverse in diesem Land ausgelöst hat, der er sich jetzt nicht mehr einfach entziehen kann.
Er hat eine Verantwortung dafür, was er ausgelöst hat und der hat er sich auch zu stellen.
Das vor allem in einem öffentlichen Forum, wie einer Universität.
Dazu sind Universitäten nämlich da, um solche Kontroversen zu führen.
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