Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

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watisdatdenn?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon watisdatdenn? » Do 6. Jun 2019, 22:26

Selina hat geschrieben:(06 Jun 2019, 19:50)
Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen. Vor allem wenns "völkisch" und "identitär" wird.

Wow!
Einfach nur Wow!

Es fällt mir schwer hier aufgrund meiner Familiengeschichte zur Zensur insbesondere in der Nazizeit nicht mit einem ad Personam zu antworten, ich versuche es aber:

Schubladendenken (Nazi, Kommunist, Antifa, Häretiker, Christ, usw..) ist sehr gefährlich, da dann schnell eine Lagerbildung "wir gegen die" entsteht, anstatt gemeinsame Nenner zu konkreten Themen und demokratische Mehrheiten zu denselben suchen.

Was ist denn an völkischem Denken z.B. per se so negativ, dass aus deiner Sicht eine Repression wünschenswert ist?
Der Zionismus ist zu.B. direkt auf völkischem Denken aufgebaut und dieser hat die Entstehung eines demokratischen, modernen und produktiven Landes im nahen Osten zu Folge gehabt. Und den Juden als Ethnie nach Jahrhunderten der Diaspora endlich wieder eine kulturelle Heimat gegeben.
Eine tolle Sache!

Würdest du nach deiner Logik jetzt auch den völkischen Zionismus mit Repression belegen?

Oder weiter gedacht: Ist die Befürwortung eines Staates Israel aus völkischen/identitären Überlegungen heraus für dich bereits Repressionswürdig?
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Selina
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Do 6. Jun 2019, 23:50

watisdatdenn? hat geschrieben:(06 Jun 2019, 22:26)

Wow!
Einfach nur Wow!

Es fällt mir schwer hier aufgrund meiner Familiengeschichte zur Zensur insbesondere in der Nazizeit nicht mit einem ad Personam zu antworten, ich versuche es aber:

Schubladendenken (Nazi, Kommunist, Antifa, Häretiker, Christ, usw..) ist sehr gefährlich, da dann schnell eine Lagerbildung "wir gegen die" entsteht, anstatt gemeinsame Nenner zu konkreten Themen und demokratische Mehrheiten zu denselben suchen.

Was ist denn an völkischem Denken z.B. per se so negativ, dass aus deiner Sicht eine Repression wünschenswert ist?
Der Zionismus ist zu.B. direkt auf völkischem Denken aufgebaut und dieser hat die Entstehung eines demokratischen, modernen und produktiven Landes im nahen Osten zu Folge gehabt. Und den Juden als Ethnie nach Jahrhunderten der Diaspora endlich wieder eine kulturelle Heimat gegeben.
Eine tolle Sache!

Würdest du nach deiner Logik jetzt auch den völkischen Zionismus mit Repression belegen?

Oder weiter gedacht: Ist die Befürwortung eines Staates Israel aus völkischen/identitären Überlegungen heraus für dich bereits Repressionswürdig?


Es steht in meinem Kommentar alles drin, was ich damit gemeint hatte. Ich zitiere: Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen. Vor allem wenns "völkisch" und "identitär" wird. Die Rede ist von solchem "völkischen" und "identitären" Denken, das nur die eigene Nation für "wahr" und "groß" und "rein" hält und das andere Nationen für unterlegen, minderwertig und weniger wertvoll hält. So, wie das heute Sarrazin tut. Wie es Höcke tut. Eben "völkisch" und rechtsextrem. Nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Ger9374 » Do 6. Jun 2019, 23:59

Sarrazin hat geäussert das Deutsche anderen überlegen sind!?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Ger9374 » Fr 7. Jun 2019, 00:02

Höcke ja das glaube ich gerne, aber der alte Thilo!?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 7. Jun 2019, 00:15

Ger9374 hat geschrieben:(06 Jun 2019, 23:59)

Sarrazin hat geäussert das Deutsche anderen überlegen sind!?


Wer behauptet, dass Deutschland durch Zuwanderung einen Schaden erleide und zum Beispiel verdumme, der hat zumindest eine fragwürdige Position zu anderen Nationen. Mal sehr freundlich formuliert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Ger9374 » Fr 7. Jun 2019, 00:24

Ja fragwürdige Position klingt doch gleich ganz anders.Der junge ist für die andere art der Deutschland euphorie zu geschickt!
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 7. Jun 2019, 00:29

Ger9374 hat geschrieben:(07 Jun 2019, 00:24)

Ja fragwürdige Position klingt doch gleich ganz anders.Der junge ist für die andere art der Deutschland euphorie zu geschickt!


Dein "Junge" gehört zu den ideologischen Vordenkern der Neuen Rechten. Oft und gerne gelesen und zitiert von der AfD. Mit ihm wurden die Grenzen für Sagbares deutlich verschoben. Ende vom Lied: Schon wieder soll am deutschen Wesen die Welt genesen *kotz*
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Ger9374 » Fr 7. Jun 2019, 01:35

Selina hat geschrieben:(07 Jun 2019, 00:29)

Dein "Junge" gehört zu den ideologischen Vordenkern der Neuen Rechten. Oft und gerne gelesen und zitiert von der AfD. Mit ihm wurden die Grenzen für Sagbares deutlich verschoben. Ende vom Lied: Schon wieder soll am deutschen Wesen die Welt genesen *kotz*




Kannst du dir denn überhaupt nicht vorstellen das es wirklich Deutsche gibt die einfach mit ihren Sorgen und Nöten der Arbeit einer verschlissenen Regierung nichts mehr abgewinnen können.Ich rede nicht von braungeeichten Schreihälsen mit den IQ von Seesternen.Das man Dort fein trennen muss
und es sich nicht zu einfach machen darf und alles rechts der CDU als radikal zu titulieren!
Die Grenze ist schmal, aber vorhanden.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Teeernte » Fr 7. Jun 2019, 02:54

Ger9374 hat geschrieben:(07 Jun 2019, 01:35)

Kannst du dir denn überhaupt nicht vorstellen das es wirklich Deutsche gibt die einfach mit ihren Sorgen und Nöten der Arbeit einer verschlissenen Regierung nichts mehr abgewinnen können.Ich rede nicht von braungeeichten Schreihälsen mit den IQ von Seesternen.Das man Dort fein trennen muss
und es sich nicht zu einfach machen darf und alles rechts der CDU als radikal zu titulieren!
Die Grenze ist schmal, aber vorhanden.


In ein paar Monaten hat es die SPD geschnalllt >>> dass Deutschland durch manche Zuwanderung einen Schaden erleide und zum Beispiel verdumme,... um wieder auf alte Grösse - im Namen ihres Kernklientels zu reden.. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Inspyration » Fr 7. Jun 2019, 04:42

PeterK hat geschrieben:(06 Jun 2019, 21:01)

Warum lebst Du eigentlich in Hessen (oder drumherum), wenn es da so schrecklich ist (wegen der "BRDler")?

Selbst, wenn ich mich in gut 4 Wochen länger nicht in der BRD aufhalte, kommt Hochmut dann immer noch vor dem Fall. Das hat nämlich nichts damit zu tun, wo ich mich gerade befinde.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Inspyration » Fr 7. Jun 2019, 04:48

Selina hat geschrieben:(07 Jun 2019, 00:15)

Wer behauptet, dass Deutschland durch Zuwanderung einen Schaden erleide und zum Beispiel verdumme, der hat zumindest eine fragwürdige Position zu anderen Nationen. Mal sehr freundlich formuliert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin

Stell dir vor, auf einmal drängen zwei Millionen durchschnittliche Biodeutsche nach, sagen wir, Tunesien. Weil das Wetter da so schön ist .
Würdest du nun sagen, dies sei eine Bereicherung für Tunesien, um die Gesellschaft bunt zu machen?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Inspyration » Fr 7. Jun 2019, 04:52

Selina hat geschrieben:(06 Jun 2019, 19:50)

Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen. Vor allem wenns "völkisch" und "identitär" wird. Schließlich braucht keiner eine neue NSDAP.

Dann erzähle "er" das gleiche noch einmal unter islamischer Note, dann geht es alles glatt durch.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 7. Jun 2019, 08:25

Selina hat geschrieben:(06 Jun 2019, 23:50)
Die Rede ist von solchem "völkischen" und "identitären" Denken, das nur die eigene Nation für "wahr" und "groß" und "rein" hält und das andere Nationen für unterlegen, minderwertig und weniger wertvoll hält. So, wie das heute Sarrazin tut.

Aha.
Also ein Thilo Sarrazin soll sich nach deiner Lesart eingeschüchtert fühlen.
Der Mann hat nur seine Meinung geäußert und diese mit Fakten unterfüttert.
Dass er andere Nationen für minderwertiger und weniger wertvoll hält würde ich gerne als Quelle von dir sehen, denn das glaube ich nicht! (Soweit geht nämlich noch nicht einmal die Identitäre Bewegung!)

Jetzt kommt doch ein leichtes Ad Personam :
Sag mal bist du in einem faschistischen System sozialisiert worden?

Du willst Leute wie Sarrazin, die klar auf dem Boden der FDGO stehen, eingeschüchtert sehen, nur weil dir ihre (Mit Fakten untermauerte) Meinung nicht passt?!

Wie kommt man zu so einer totalitären Einstellung, wenn man nicht in einem totalitären System sozialisiert wurde, wo so etwas als die Norm (zur notwendigen Unterdrückung von Opposition, was in einem totalitären System essentiell ist) gepredigt wird?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Fr 7. Jun 2019, 09:50

Selina hat geschrieben:(06 Jun 2019, 23:50)

Es steht in meinem Kommentar alles drin, was ich damit gemeint hatte. Ich zitiere: [i]Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen.

Es gibt Sachen, die sind verboten. Alles was nicht verboten ist, darf geäußert werden. Wie konkret soll die Einschüchterung bei Äußerungen, die dir nicht gefallen, aussehen? Mit was sollen diese Leute eingeschüchtert werden?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Selina » Fr 7. Jun 2019, 10:25

Wenn ich mir hier so einige Kommentare anschaue, muss ich mich schon sehr wundern, wie wenig die deutsche Sprache beherrscht wird. Das geht von Grammatik über Rechtschreibung bis hin zum Stil. Da stimmt nichts. Auch mit dem Sprachverständnis und dem Sprachgefühl - in der eigenen Muttersprache - hapert es. Ich würde darüber normalerweise kein Wort verlieren, aber es ist schon kurios, so stark am Deutschsein und am Deutschtum zu hängen und so bewusst ständig Grenzen Fremden gegenüber zu ziehen und gleichzeitig die deutsche Sprache nur so schlecht zu beherrschen.

Also noch mal: Ich schrieb Folgendes:

Es steht in meinem Kommentar alles drin, was ich damit gemeint hatte. Ich zitiere: Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen. Vor allem wenns "völkisch" und "identitär" wird. Die Rede ist von solchem "völkischen" und "identitären" Denken, das nur die eigene Nation für "wahr" und "groß" und "rein" hält und das andere Nationen für unterlegen, minderwertig und weniger wertvoll hält. So, wie das heute Sarrazin tut. Wie es Höcke tut. Eben "völkisch" und rechtsextrem. Nicht mehr und nicht weniger.

Da hab ich nicht geschrieben, dass ich gerne jemanden "einschüchtern" will, sondern dass es mir nichts ausmachen würde, wenn sich Rechtsradikale und Rechtsextreme ab und zu mal etwas "eingeschüchtert" fühlen würden. "Eingeschüchtert" setzte ich in Anführung, womit man einen Tatbestand - unter anderem auch - ironisiert. Und: Wer rassistisch und fremdenfeindlich daherredet, verhält sich nun mal nicht demokratisch, nicht liberal und nicht humanistisch. Der Witz ist ja, die Leute sind oft so dummdreist und frech, dass es denen im Traum nicht einfiele, sich jemals auch nur ansatzweise "eingeschüchtert" zu fühlen :D
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Fr 7. Jun 2019, 10:49

Selina hat geschrieben:(07 Jun 2019, 10:25)

Wenn ich mir hier so einige Kommentare anschaue, muss ich mich schon sehr wundern, wie wenig die deutsche Sprache beherrscht wird. Das geht von Grammatik über Rechtschreibung bis hin zum Stil. Da stimmt nichts. Auch mit dem Sprachverständnis und dem Sprachgefühl - in der eigenen Muttersprache - hapert es. Ich würde darüber normalerweise kein Wort verlieren, aber es ist schon kurios, so stark am Deutschsein und am Deutschtum zu hängen und so bewusst ständig Grenzen Fremden gegenüber zu ziehen und gleichzeitig die deutsche Sprache nur so schlecht zu beherrschen.

Also noch mal: Ich schrieb Folgendes:

Es steht in meinem Kommentar alles drin, was ich damit gemeint hatte. Ich zitiere: Und wer rechtsradikalen und rechtsextremen Quatsch erzählt am laufenden Band, sollte sich durchaus ab einem gewissen Punkt auch mal etwas "eingeschüchtert" fühlen. Vor allem wenns "völkisch" und "identitär" wird. Die Rede ist von solchem "völkischen" und "identitären" Denken, das nur die eigene Nation für "wahr" und "groß" und "rein" hält und das andere Nationen für unterlegen, minderwertig und weniger wertvoll hält. So, wie das heute Sarrazin tut. Wie es Höcke tut. Eben "völkisch" und rechtsextrem. Nicht mehr und nicht weniger.

Da hab ich nicht geschrieben, dass ich gerne jemanden "einschüchtern" will, sondern dass es mir nichts ausmachen würde, wenn sich Rechtsradikale und Rechtsextreme ab und zu mal etwas "eingeschüchtert" fühlen würden. "Eingeschüchtert" setzte ich in Anführung, womit man einen Tatbestand - unter anderem auch - ironisiert. Und: Wer rassistisch und fremdenfeindlich daherredet, verhält sich nun mal nicht demokratisch, nicht liberal und nicht humanistisch. Der Witz ist ja, die Leute sind oft so dummdreist und frech, dass es denen im Traum nicht einfiele, sich jemals auch nur ansatzweise "eingeschüchtert" zu fühlen :D

=> Gesülze und sich herauswinden wollen ...
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Inspyration » Fr 7. Jun 2019, 10:53

Selina hat geschrieben: Und: Wer rassistisch und fremdenfeindlich daherredet, verhält sich nun mal nicht demokratisch, nicht liberal und nicht humanistisch. Der Witz ist ja, die Leute sind oft so dummdreist und frech, dass es denen im Traum nicht einfiele, sich jemals auch nur ansatzweise "eingeschüchtert" zu fühlen :D

Wie ist es aber, wenn zB Araber gegen Afghanen kämpfen, weil die sich traditionell nicht leiden können?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Alexyessin » Fr 7. Jun 2019, 12:40

watisdatdenn? hat geschrieben:(07 Jun 2019, 08:25)

Aha.
Also ein Thilo Sarrazin soll sich nach deiner Lesart eingeschüchtert fühlen.
Der Mann hat nur seine Meinung geäußert und diese mit Fakten unterfüttert.


Er darf natürlich seine Meinung sagen auch wenn diese nicht mit Fakten untermauert wird.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Keoma » Fr 7. Jun 2019, 12:49

Alexyessin hat geschrieben:(07 Jun 2019, 12:40)

Er darf natürlich seine Meinung sagen auch wenn diese nicht mit Fakten untermauert wird.


Natürlich, er muss sich halt Konter wie "er sieht aus wie nach einem Schlaganfall, möge der nächste erfolgreicher sein" gefallen lassen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Alexyessin » Fr 7. Jun 2019, 12:50

Keoma hat geschrieben:(07 Jun 2019, 12:49)

Natürlich, er muss sich halt Konter wie "er sieht aus wie nach einem Schlaganfall, möge der nächste erfolgreicher sein" gefallen lassen.


Das ist nicht mal mehr Niveaulos.
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