Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

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Billie Holiday
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Billie Holiday » Fr 1. Mär 2019, 08:28

Teeernte hat geschrieben:(01 Mar 2019, 01:34)

Am meisten jammern die, die den Wohlstand der anderen sehen.... Siehe AfD und Linke.


Der Neuwagen des Nachbarn wird gesehen. Dass der Nachbar um 5 aufsteht und dann zur Arbeit fährt, wird nicht gesehen.
Aber das ist eine typische deutsche Eigenart, Neid und Mißgunst. Muß man drüber stehen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon NicMan » Fr 1. Mär 2019, 10:11

Teeernte hat geschrieben:(01 Mar 2019, 01:34)

Am meisten jammern die, die den Wohlstand der anderen sehen.... Siehe AfD und Linke.


Ich habe tatsächlich ebenfalls den Eindruck, dass der linke und rechte Rand den Neid zu einer besonderen Maxime ihrer Weltanschauung erhoben haben. Das kombiniert sich dann mit Opfergehabe statt Eigeverantwortung fürs eigene Leben.
Zu mir: SPD-Mitglied. Sozialliberal. Atlantiker und Israelfreund. Für den freien Westen, gegen die Verschwörungstheroretiker und jeden Totalitarismus. Nazifeind und Antikommunist.
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Teeernte
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Teeernte » Fr 1. Mär 2019, 13:07

NicMan hat geschrieben:(01 Mar 2019, 10:11)

Ich habe tatsächlich ebenfalls den Eindruck, dass der linke und rechte Rand den Neid zu einer besonderen Maxime ihrer Weltanschauung erhoben haben. Das kombiniert sich dann mit Opfergehabe statt Eigeverantwortung fürs eigene Leben.


Die einen sind zu faul und die anderen haben s nicht gepackt.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Kleinlok » Sa 2. Mär 2019, 14:07

NicMan hat geschrieben:(01 Mar 2019, 10:11)

Ich habe tatsächlich ebenfalls den Eindruck, dass der linke und rechte Rand den Neid zu einer besonderen Maxime ihrer Weltanschauung erhoben haben. Das kombiniert sich dann mit Opfergehabe statt Eigeverantwortung fürs eigene Leben.


Diese Sichtweise halte ich für falsch und anmaßend.

a) wer oder was ist die Mitte?
b) was macht denn "linke" und "rechte" Positionen wirklich inhaltlich aus`
c) warum werden Inhalte und Forderungen von links und rechts immer dem, gesellschaftlichen Rand zugerechnet?

Ich halte deiner verallgemeinernden und falschen Rede entgegen:

Systematisch versuchen Eliten und Bonzen die Mitte für ihre Egomanie einzuspannen. Sie suggerieren der Öffentlichkeit (via dem Geschwätz der Politik und der Medien sowie weiterer subtiler Meinungsmache), dass es fast allen- zumindest der Mehrheit gut gehen würde. Die Verlierer sollen an ihrem Elend schuld sein und deren Kritik wäre nur auf Neid und Missgunst zurück zu führen.

Systematisch sollen die Verlierer beschämt und mundtot gemacht werden indem sie zum defekten unnützen Rand der Gesellschaft erklärt bzw. als solcher diffamiert werden. Das ist menschenverachtend, unfair und ungerecht und schön doof, wer darauf reinfällt.

Dieses fiese dumme Spiel klappt allerdings immer weniger gut, je mehr Leute umso mehr verlieren und diesen bewusst wird, wer hier sie in Wirklichkeit verascht. Natürlich versuchen die Bonzen dann neue Nebelkerzen zu zünden um die die deutschen Gartenzwerge verwirren, klein und ohnmächtig halten zu können. Das geht dann aber auch irgendwann in die Hose und kostet dann unnütz Menschenleben. Die erste Stufe dazu haben wir längst erreicht.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Kleinlok » Sa 2. Mär 2019, 14:08

Teeernte hat geschrieben:(01 Mar 2019, 13:07)

Die einen sind zu faul und die anderen haben s nicht gepackt.


Faule und Dumme finden wir überall, auch bei oben und unten.
Die da unten sind können sich nur eine Faulheit schlecht leisten,
während dumme und faule Reiche schamlos ihre Defekte ausleben können.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Teeernte » Sa 2. Mär 2019, 14:48

Kleinlok hat geschrieben:(02 Mar 2019, 14:08)

Faule und Dumme finden wir überall, auch bei oben und unten.
Die da unten sind können sich nur eine Faulheit schlecht leisten,
während dumme und faule Reiche schamlos ihre Defekte ausleben können.


:thumbup:

Reiche haben für die Defekte eine Diagnose .
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon NicMan » Mi 17. Apr 2019, 15:38

Hier waren ja nun desöfteren die Immobilienpreise ein Thema. Scheinbar tuen sich auch verschiedene Experten schwer mit einer eindeutigen Antwort.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/immob ... 61406.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 62551.html
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Progressiver » Mi 17. Apr 2019, 19:33

Die größten Jammerlappen sind doch die diversen Vereinigungen des Mittelstandes sowie die Großkonzerne. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören! In Deutschland seien die Steuern für die Unternehmen zu hoch. Der Mindestlohn sowieso. Und wenn der Staat sich nur aus der Wirtschaft raushalten würde, dann wäre alles besser. Nur wenn es den Unternehmen dann wirklich schlecht geht, sind Staatsgelder hochwillkommen! Ich bin mal gespannt, wie lange die maroden deutschen Privatbanken es aushalten, ohne nach staatlicher Hilfe zu schreien. Oder die deutsche Autoindustrie. Wenn diese wirklich gut wirtschaften wollten, dann könnten sie auch eigentlich in die Elektromobilität investieren. Stattdessen wird so lange auf den Verbrennungsmotor gesetzt, bis er auf den internationalen Märkten keine Chance mehr hat. Und wenn die ersten deutschen Automobilkonzerne dicht machen müssen und der Pleitegeier droht, soll der Staat wieder alles richten.

Was mich dagegen zum Linken-Wähler macht, dann sind das zum Beispiel die Geschichten um die Cum-Cum bzw. Cum-Ex-Skandale. Da lässt sich der Staat von kriminellen Steuerbetrügern vorführen. Und was tut beispielsweise die schwarz-gelbe Regierung in NRW? Nichts! Angeblich hat man nicht genug Leute, um die Fälle zu bearbeiten oder das Geld zurückzufordern. Wer es glaubt? Und hinterher will man kein Geld in den Staatskassen haben, um entweder Hartz IV-Beziehern menschenwürdig Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen oder auch den Mitarbeitern im Öffentlichen Dienst ordentlich zu bezahlen.

Überhaupt werden in Zeiten der Panama Papers europaweit mehrere hundert Milliarden an Steuergeldern hinterzogen. Was könnte man mit dem Geld alles machen? Dieses Geld verschwindet allerdings nicht einfach für immer in Steueroasen, sondern kommt auf diversen Wegen wieder zurück nach Deutschland und Europa. Weil die kriminellen Besitzer des Geldes es wieder hierzulande investieren wollen, kaufen sie halt in großen Stil Immobilien. Und befeuern so den Mietenwahnsinn.

Dies alles hat allerdings nichts mit einer "Neiddebatte" zu tun, sondern mit Recht und Gerechtigkeit. Wären Deutschland und die anderen EU-Staaten hier Rechtsstaaten, würden sie hart durchgreifen gegen diese kriminellen Steuerbetrüger. Indem die Regierungsparteien dies nicht tun, zeigt sich, wessen Geistes Kind sie sind. Bzw. auf welcher Seite sie stehen. Es ist mir völlig unbegreiflich, warum man als einfacher Bürger solche Parteien wählen kann. Was erhoffen sich die Leute von solchen korrupten Parteien?

Und die AfD würde ich schon gar nicht wählen. Wer ihr Parteiprogramm durchliest, wird sehen, dass sie vor allem für Multimillionäre etwas bietet. Die "Neiddebatte", die sie also gerne befeuern will, ist eine zwischen zugewanderten Flüchtlingen und deutschen Underdogs. Indem man beide Gruppen aufeinanderhetzt, sollen sie sich gegenseitig um die paar Brotkrumen streiten, die der Staat ihnen lässt. Die Steuerbetrüger bzw. -flüchtlinge bleiben dagegen unbehelligt. Im Übrigen will die AfD eine Partei sein, wie es die CDU vor Merkel war. Der Spendenskandal hat es gezeigt, dass sie es geschafft hat. Sie ist somit nicht besser als die Etablierten.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 17. Apr 2019, 22:58

Interessantes posting, dem ich in weiten Teile zustimme, jedoch sind die Cum Ex-Geschichten schon deutlich älter als die schwarz-gelbe Koalition in NRW, imho muss da auch der Bund ran und dem Treiben einen Riegel vorschieben, seit mindestens 10 Jahren müsste das schon passiert sein, getan wird aber nichts, man ist angeblich machtlos, es ist so lächerlich. In der Linkspartei sehe ich aber nicht die Lösung, deren Ideologie ist auch nicht besser als die der AfD. Eigentlich kann man gar keine größere Partei wählen, irgendwo haben die alle Dreck am Stecken und wenn man eine Kleinpartei wählt, ist die Stimme auch nicht viel wert. Wir brauchen im Grunde einen Demokratiereset, mit großem Ausmisten des Augiasstalles und einem sauberen Neubeginn mit aufrechten und unbestechlichen Politikern, aber das wird es nicht geben, also wird weiter gewurschtelt, gemauschelt und geschmiert.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 17. Apr 2019, 23:45

Teeernte hat geschrieben:
:thumbup:

Reiche haben für die Defekte eine Diagnose .


Wer zum Erben zu blöd ist, ist halt selber Schuld. :|
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 17. Apr 2019, 23:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(17 Apr 2019, 22:58)
. Wir brauchen im Grunde einen Demokratiereset, mit großem Ausmisten des Augiasstalles und einem sauberen Neubeginn mit aufrechten und unbestechlichen Politikern, aber das wird es nicht geben, also wird weiter gewurschtelt, gemauschelt und geschmiert.

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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 18. Apr 2019, 00:30

Nein.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Fuerst_48 » Do 18. Apr 2019, 17:29

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Mar 2019, 08:28)

Der Neuwagen des Nachbarn wird gesehen. Dass der Nachbar um 5 aufsteht und dann zur Arbeit fährt, wird nicht gesehen.
Aber das ist eine typische deutsche Eigenart, Neid und Mißgunst. Muß man drüber stehen.

Gebe dir absolut Recht. Leider schaffen das nur wenige Leute, denn das ist Eigeninitiative und kritische Selbsteinschätzung, die man braucht. Und das tun sich nur sehr wenige Menschen an. Leider.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Kael » Fr 3. Mai 2019, 22:22

Wohlstand führt zu Genderstudies und investitionen in Dinge die niemand brauch. Wie z.B. Genderstudies
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 14. Jun 2019, 22:06

Kael hat geschrieben:(03 May 2019, 22:22)

Wohlstand führt zu Genderstudies und investitionen in Dinge die niemand brauch. Wie z.B. Genderstudies


Wohlstand führt zu Wohlstandskrankheiten und Bequemlichkeit ( physisch und mental) wie man.an.der aktuellen Debatte rund um.Klimaschutz ja sieht.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 14. Jun 2019, 22:11

Progressiver hat geschrieben:(17 Apr 2019, 19:33)

Die größten Jammerlappen sind doch die diversen Vereinigungen des Mittelstandes sowie die Großkonzerne. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören! In Deutschland seien die Steuern für die Unternehmen zu hoch. Der Mindestlohn sowieso. Und wenn der Staat sich nur aus der Wirtschaft raushalten würde, dann wäre alles besser. Nur wenn es den Unternehmen dann wirklich schlecht geht, sind Staatsgelder hochwillkommen! Ich bin mal gespannt, wie lange die maroden deutschen Privatbanken es aushalten, ohne nach staatlicher Hilfe zu schreien. Oder die deutsche Autoindustrie. Wenn diese wirklich gut wirtschaften wollten, dann könnten sie auch eigentlich in die Elektromobilität investieren. Stattdessen wird so lange auf den Verbrennungsmotor gesetzt, bis er auf den internationalen Märkten keine Chance mehr hat. Und wenn die ersten deutschen Automobilkonzerne dicht machen müssen und der Pleitegeier droht, soll der Staat wieder alles richten.

Was mich dagegen zum Linken-Wähler macht, dann sind das zum Beispiel die Geschichten um die Cum-Cum bzw. Cum-Ex-Skandale. Da lässt sich der Staat von kriminellen Steuerbetrügern vorführen. Und was tut beispielsweise die schwarz-gelbe Regierung in NRW? Nichts! Angeblich hat man nicht genug Leute, um die Fälle zu bearbeiten oder das Geld zurückzufordern. Wer es glaubt? Und hinterher will man kein Geld in den Staatskassen haben, um entweder Hartz IV-Beziehern menschenwürdig Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen oder auch den Mitarbeitern im Öffentlichen Dienst ordentlich zu bezahlen.

Überhaupt werden in Zeiten der Panama Papers europaweit mehrere hundert Milliarden an Steuergeldern hinterzogen. Was könnte man mit dem Geld alles machen? Dieses Geld verschwindet allerdings nicht einfach für immer in Steueroasen, sondern kommt auf diversen Wegen wieder zurück nach Deutschland und Europa. Weil die kriminellen Besitzer des Geldes es wieder hierzulande investieren wollen, kaufen sie halt in großen Stil Immobilien. Und befeuern so den Mietenwahnsinn.

Dies alles hat allerdings nichts mit einer "Neiddebatte" zu tun, sondern mit Recht und Gerechtigkeit. Wären Deutschland und die anderen EU-Staaten hier Rechtsstaaten, würden sie hart durchgreifen gegen diese kriminellen Steuerbetrüger. Indem die Regierungsparteien dies nicht tun, zeigt sich, wessen Geistes Kind sie sind. Bzw. auf welcher Seite sie stehen. Es ist mir völlig unbegreiflich, warum man als einfacher Bürger solche Parteien wählen kann. Was erhoffen sich die Leute von solchen korrupten Parteien?

Und die AfD würde ich schon gar nicht wählen. Wer ihr Parteiprogramm durchliest, wird sehen, dass sie vor allem für Multimillionäre etwas bietet. Die "Neiddebatte", die sie also gerne befeuern will, ist eine zwischen zugewanderten Flüchtlingen und deutschen Underdogs. Indem man beide Gruppen aufeinanderhetzt, sollen sie sich gegenseitig um die paar Brotkrumen streiten, die der Staat ihnen lässt. Die Steuerbetrüger bzw. -flüchtlinge bleiben dagegen unbehelligt. Im Übrigen will die AfD eine Partei sein, wie es die CDU vor Merkel war. Der Spendenskandal hat es gezeigt, dass sie es geschafft hat. Sie ist somit nicht besser als die Etablierten.



Was du in deinem.Beitrag zur AFD schreibst,sehe ich auch so man.muss sich ja nur die sozialpolitischen Vorstellungen und Aussagen.eine Meuthen zu Gemüte führen.um zu erkennen,.dass die AFD in der Sozialpolitik ( aber auch Steuerpolitik) alles andere als Politik.für den " KLEINEN MANN" im Sinn hat.
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 14. Jun 2019, 22:21

Iwan der Liebe hat geschrieben:(24 Feb 2019, 10:32)

38.000.000 US-Familien sind auf Lebensmittelmarken angewiesen. Wenn man soetwas als "Reichtum" bezeichnen will, dann bitte. :rolleyes:

Der Durchschnitt sagt überhaupt nichts über die Verhältnisse aus.


Absolut
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Fliege » Fr 14. Jun 2019, 22:25

Kael hat geschrieben:(03 May 2019, 22:22)
Wohlstand führt zu Genderstudies und investitionen in Dinge die niemand brauch. Wie z.B. Genderstudies

Friedrich Nietzsche nennt das, was du beschreibst, Decadence (Dekadenz). Das entspricht dem Zustand des Imperium Romanum vor dem Zusammenbruch, einem Zustand von Schwäche und Unfähigkeit, seinen Lebensstil und letztlich sein Leben gegen eindringende Barbaren behaupten zu wollen und zu verteidigen.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 14. Jun 2019, 22:29

Fliege hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:25)

Friedrich Nietzsche nennt das, was du beschreibst, Decadence (Dekadenz). Das entspricht dem Zustand des Imperium Romanum vor dem Zusammenbruch, einem Zustand von Schwäche und Unfähigkeit, seinen Lebensstil und letztlich sein Leben gegen eindringende Barbaren behaupten zu wollen und zu verteidigen.


Das nennt man nach Westerwelle damals Richtung soziale Unterschicht ( genauer Hartz4 Empfänger) spätrömische Dekadenz, als gäbe eskeine Dekadenz in der Ibeeschicht beim Geldadel,wers glaubt :rolleyes:
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Re: Führt Wohlstand zu Anspruchsdenken und Jammerkultur?

Beitragvon Fliege » Fr 14. Jun 2019, 22:34

Alpha Centauri hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:29)
Das nennt man nach Westerwelle damals Richtung soziale Unterschicht ( genauer Hartz4 Empfänger) spätrömische Dekadenz, als gäbe eskeine Dekadenz in der Ibeeschicht beim Geldadel,wers glaubt :rolleyes:

Magst du näher ausführen, was Westerwelle damals meinte und/oder sagte?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".

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