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In Demokratiegewittern

Verfasst: Fr 9. Nov 2018, 10:17
von Bartleby
Im Strang zur Ausstellung über den Matrosenaufstand findet sich ein kleines Geplänkel über Ernst Jünger und der Diskussion um seine Person und sein Werk anlässlich der Verleihung des Goethepreises an ihn seinerzeit. Damals hatte Joschka Fischer die Preisverleihung im berühmten "Pflasterstrand" gegen die Grünen verteidigt.

https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Im-Papiergewitter-I-11433.html

Vorweg: Die alte Geschichte soll hier nicht aufgewärmt werden, auch Jünger (den die meisten seiner Gegner vermutlich nie gelesen haben) darf Jünger bleiben und in Frieden ruhen.

Aktuell dagegen ist die Geschichte um die Münchener Traditionsbuchhandlung Lehmkuhl, die drei Bücher des Antaios-Verlages in ihren Regalen hat, weshalb sich die Spiegel-Kolumnistin Margarete Stokowski veranlasst sah, eine Lesung dort kurzfristig abzusagen, nachdem "man" sie von dritter Seite darauf hingewiesen hatte.

Was spricht nun für diese Absage, was dagegen, und was bedeutet es jeweils für diese Demokratie?