Soll man wirklich Kinder kriegen?

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Billie Holiday
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Fr 29. Jul 2016, 18:39

Umetarek hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:34)

Achherrje. Wunschkinder. Man kann die Kinder auch einfach so nehmen, wie sie kommen und sich an ihrem Wachsen und Gedeihen erfreuen. So wie sie sind und nicht so, wie man sie gerne hätte.


Sobald man Kinder erzieht, bringt man sie ja dahin, wie man sie gerne hätte.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Umetarek » Fr 29. Jul 2016, 18:41

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:39)

Sobald man Kinder erzieht, bringt man sie ja dahin, wie man sie gerne hätte.

Ich habe meine Kinder großgezogen. Das kommt eher hin, natürlich hat man Einfluß auf seine Kinder, aber die Vorstellung meine Kinder nach einem bestimmten Bild zu formen, ist mir zuwider.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Fr 29. Jul 2016, 18:43

Fazer hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:34)

Dort steht nichts zu der Frage ob Leute nicht auch bedauern dass sie keine Kinder bekommen haben. Fakt.


Na, überwiegend ist das offensichtlich nicht der Fall.
Geht doch eindeutig aus dem Artikel hervor.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Fr 29. Jul 2016, 18:45

Welfenprinz hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:35)

Ich beantworte die Titelfrage kategorisch,axiomatisch und nicht weiter erörterbar:


JA


Strang kann geschlossen werden. :)


Na wenn wir dich nicht hätten :thumbup: :D
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » Fr 29. Jul 2016, 18:46

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:30)

....wenn Kinder "vom Baum fallen"/vom Storch gebracht werden....ok..

Was soll das?
Die Frage war doch nicht, wo sie herkommen, die lieben Kleinen.

Man kann sich Wunschkinder "machen" - und sich an ihrem wachsen/gedeihen erfreuen.....

Ja, kann man. Und? Und man kann auch Kinder haben, die zunächst einmal keine "Wunsch-"Kinder waren. Ist auch nicht schlimm.

Allerdings- sich lediglich an ihnen erfreuen, das ist auch so ein Ammenmärchen. Kinder sind kein ewiger Quell der Freude. Die machen viel Arbeit, Kosten viel Mühe, verursachen schlaflose Nächte......und das noch, wenn sie fast erwachsen sind.
Mein Ältester will heute Abend noch Richtung Amsterdam.....mir ist schon ganz schwummerig und ich hab echt zu tun, keine einzige nötige Ermahnung zu vergessen, die ich notwendig finde. Seine Kumpels, die grad das Auto auf dem Hof beladen, kriegen auch gleich ihren Teil mit. Die kennen das schon.
Obwohl ich überhaupt keinen Anlass zur Sorge habe, ist trotzdem so.
Und das soll "Freude" machen? Na, da kenne ich schönere Gefühle, ehrlich.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Teeernte » Fr 29. Jul 2016, 18:52

Alana4 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:46)

Was soll das?
Die Frage war doch nicht, wo sie herkommen, die lieben Kleinen.


Ja, kann man. Und? Und man kann auch Kinder haben, die zunächst einmal keine "Wunsch-"Kinder waren. Ist auch nicht schlimm.

Allerdings- sich lediglich an ihnen erfreuen, das ist auch so ein Ammenmärchen. Kinder sind kein ewiger Quell der Freude. Die machen viel Arbeit, Kosten viel Mühe, verursachen schlaflose Nächte......und das noch, wenn sie fast erwachsen sind.
Mein Ältester will heute Abend noch Richtung Amsterdam.....mir ist schon ganz schwummerig und ich hab echt zu tun, keine einzige nötige Ermahnung zu vergessen, die ich notwendig finde. Seine Kumpels, die grad das Auto auf dem Hof beladen, kriegen auch gleich ihren Teil mit. Die kennen das schon.
Obwohl ich überhaupt keinen Anlass zur Sorge habe, ist trotzdem so.
Und das soll "Freude" machen? Na, da kenne ich schönere Gefühle, ehrlich.


Gib ein Pack Kondome mit...
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » Fr 29. Jul 2016, 19:06

Teeernte hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:52)

Gib ein Pack Kondome mit...


Ich hab zumindest gefragt, ob er welche eingesteckt hat!
Da bekam mein 20-Jähriger rote Ohren, sein Kumpel gleich mit. Der meinte nur -mit ebenfalls roten Ohren- seine Mutter hätte genau so blöde Fragen gestellt.
(vor 2 Jahren habe ich ihm tatsächlich welche gekauft, das muss nun nicht mehr sein ;) )
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Teeernte » Fr 29. Jul 2016, 19:15

Alana4 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 19:06)

Ich hab zumindest gefragt, ob er welche eingesteckt hat!
Da bekam mein 20-Jähriger rote Ohren, sein Kumpel gleich mit. Der meinte nur -mit ebenfalls roten Ohren- seine Mutter hätte genau so blöde Fragen gestellt.
(vor 2 Jahren habe ich ihm tatsächlich welche gekauft, das muss nun nicht mehr sein ;) )


Kinder - der Test - ob man als Oma/Opa taugt.

Gib ihm n hunderter.... wer an Kondome denkt - plant Wunschkinder.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Fr 29. Jul 2016, 19:28

Das nur kurz der aktuelle Stand bisher, zumindest auf der Ebene, auf der ich diesen Strang eröffnet habe und wie ich auch besten Wissens und Gewissens versucht habe, dieses [das Thema] beizubehalten. Ich hoffe, ich habe nichts unterschlagen.

Das Problem (bzw. wie es sich entwickelt hat): das Erzeugen von menschlichem Leben ist für sich eine egozentrische, im weitesten Sinne egoistische Handlung. Das erzeugte Leben bzw. sein Bewusstsein kann nicht über seine Erzeugung bzw. die Überführung in die menschliche Existenz verfügen.
Kann man sich aber einem noch nicht erzeugten Leben (Existenz) gegenüber auch wirklich egozentrisch/egoistisch verhalten? Geht man davon aus, dass ohne die Existenz eines Gegenübers auch keine Interaktion mit diesem möglich ist, dann nein.
Würde aber besagtes Bewusstsein bis dato eine alternative Existenz "leben", quasi in einer anderen Dimension, dann ja. Die Prämisse an dieser Stelle wäre, von solchen Dimensionen auszugehen.

Wie ist also das Kinderkriegen unter den gegebenen Umständen aus ethischer Sicht zu bewerten?


Anmerkung 1) Egozentrik und Egoismus sind mEn. nicht zwingend negativ. Siehe: (29 Jul 2016, 16:47)
Anmerkung 2) Mir ist bewusst, dass ich für meinen Teil das Thema sehr stark abstrahiere. Wer sich mit mir über die gestellte Frage unterhalten will, ist herzlich eingeladen.
Anmerkung 3) Ich finds voll ok, wenn wir hier auch mal vom Thema abkommen. Eigentlich sehr interessant. Hat aber auch seine Grenzen.
Anmerkung 4) Das dürfte evtl. einige interessieren: Ich habe mich nicht endgültig dazu entschieden, niemals Kinder zu kriegen ;)

In diesem Sinne, euch allen von Herzen ein schönes Wochenende :)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Fr 29. Jul 2016, 19:58

Alana4 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:46)

Was soll das?
Die Frage war doch nicht, wo sie herkommen, die lieben Kleinen.


Ja, kann man. Und? Und man kann auch Kinder haben, die zunächst einmal keine "Wunsch-"Kinder waren. Ist auch nicht schlimm.

Allerdings- sich lediglich an ihnen erfreuen, das ist auch so ein Ammenmärchen. Kinder sind kein ewiger Quell der Freude. Die machen viel Arbeit, Kosten viel Mühe, verursachen schlaflose Nächte......und das noch, wenn sie fast erwachsen sind.
Mein Ältester will heute Abend noch Richtung Amsterdam.....mir ist schon ganz schwummerig und ich hab echt zu tun, keine einzige nötige Ermahnung zu vergessen, die ich notwendig finde. Seine Kumpels, die grad das Auto auf dem Hof beladen, kriegen auch gleich ihren Teil mit. Die kennen das schon.
Obwohl ich überhaupt keinen Anlass zur Sorge habe, ist trotzdem so.
Und das soll "Freude" machen? Na, da kenne ich schönere Gefühle, ehrlich.


Das alles kann ich soooo gut nachvollziehen. Aber ich glaube, das ist Elterns Schicksal, sich zu sorgen,das hört nie wirklich auf.
Die Jüngere fährt wie jedes Wochenende nach Hamburg rein zu ihrem Freund mit U- und S-Bahnen. Ich habe mir jedoch abgewöhnt, auf die Whatsapp zu warten, dass sie heil angekommen ist. Manchmal meldet sie sich, ab und an vergisst sie es, wenn die Wiedersehensfreude zu groß ist....kennt man ja alles.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Fr 29. Jul 2016, 20:03

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jul 2016, 19:58)

Das alles kann ich soooo gut nachvollziehen. Aber ich glaube, das ist Elterns Schicksal, sich zu sorgen,das hört nie wirklich auf.
Die Jüngere fährt wie jedes Wochenende nach Hamburg rein zu ihrem Freund mit U- und S-Bahnen. Ich habe mir jedoch abgewöhnt, auf die Whatsapp zu warten, dass sie heil angekommen ist. Manchmal meldet sie sich, ab und an vergisst sie es, wenn die Wiedersehensfreude zu groß ist....kennt man ja alles.


Nicht dass ich eure Berichte unterbrechen will, aber mit dem Thema haben sie nicht wirklich etwas zu tun.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Fr 29. Jul 2016, 20:12

Tschulligung
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » Fr 29. Jul 2016, 20:24

Xandru hat geschrieben:(29 Jul 2016, 19:28)

Das nur kurz der aktuelle Stand bisher, zumindest auf der Ebene, auf der ich diesen Strang eröffnet habe und wie ich auch besten Wissens und Gewissens versucht habe, dieses [das Thema] beizubehalten. Ich hoffe, ich habe nichts unterschlagen.

Das Problem (bzw. wie es sich entwickelt hat): [i]das Erzeugen von menschlichem Leben ist für sich eine egozentrische, im weitesten Sinne egoistische Handlung.

Dein Fehler: Du siehst ein "Problem", wo keins ist.

Das erzeugte Leben bzw. sein Bewusstsein kann nicht über seine Erzeugung bzw. die Überführung in die menschliche Existenz verfügen.

korrekte Feststellung.

Kann man sich aber einem noch nicht erzeugten Leben (Existenz) gegenüber auch wirklich egozentrisch/egoistisch verhalten? Geht man davon aus, dass ohne die Existenz eines Gegenübers auch keine Interaktion mit diesem möglich ist, dann nein.

"Nichts" gegenüber egoistisch oder egozentrisch sein? "Nichts" gegenüber überhaupt irgend etwas empfinden? An "Nichts" also denken? Dem "Nichts" ein Bewusstsein zuschreiben? Das ist schon ziemlich verquer, meinst du nicht?

Würde aber besagtes Bewusstsein bis dato eine alternative Existenz "leben", quasi in einer anderen Dimension, dann ja. Die Prämisse an dieser Stelle wäre, von solchen Dimensionen auszugehen.

Du willst also "Nichts" irgend etwas geben, eine ideelle Existenz. Welchem "Nichts"? Dem, was in deiner Vorstellung mal etwas wird? Oder dem, was immer "Nichts" bleibt. Wie willst du beide voneinander unterscheiden?


Wie ist also das Kinderkriegen unter den gegebenen Umständen aus ethischer Sicht zu bewerten?

Unter welchen Umständen? wir sind ja noch beim "Nichts", da gibt es noch lange keine Umstände ;)

Anmerkung 1) Egozentrik und Egoismus sind mEn. nicht zwingend negativ. Siehe: (29 Jul 2016, 16:47)

okay

Anmerkung 2) Mir ist bewusst, dass ich für meinen Teil das Thema sehr stark abstrahiere.

Das hat mit "abstrahieren" nun wirklich nichts zu tun.

Wer sich mit mir über die gestellte Frage unterhalten will, ist herzlich eingeladen.

und wer nicht eingeladen ist, darf auch mitreden. Ist ja ein öffentliches Forum, oder?

Anmerkung 3) Ich finds voll ok, wenn wir hier auch mal vom Thema abkommen. Eigentlich sehr interessant. Hat aber auch seine Grenzen.

Wer zieht die? Und wo genau?

Anmerkung 4) Das dürfte evtl. einige interessieren: Ich habe mich nicht endgültig dazu entschieden, niemals Kinder zu kriegen ;)

Tja.....
Aber kleiner Tipp, falls dich son kleiner Wurm mit echter Existenz beglückt: ein klein wenig näher an der Lebenswirklichkeit, Unabänderliches einfach mal so hinnehmen und am Gestaltbaren wirken. Das erleichtert so ein Leben mit Kind enorm, mehr noch: macht es überhaupt erst möglich und erlebbar (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ich bin überzeugt: dein noch nicht existentes Kind, so es denn jetzt schon ein Bewusstsein hätte, und zwar unabhängig davon, ob es je existent sein wird, würde das prima finden.



In diesem Sinne, euch allen von Herzen ein schönes Wochenende :)
Xandru

Na, Dir aber auch! :)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Adlerauge » Fr 29. Jul 2016, 22:32

Seid fruchtbar und vermehret EUCH - steht im BUCH GENESIS - 1.28 - oder GOTT segnete MANN und FRAU - diese symbolische Zahl steht auch bei uns in der WELTFORMEL und definiert den DOPPELTEN CHROMOSOMENSATZ - als 64 + 64 = 128 - denn es gibt 64 Basenkompinationen bei den Aminosäuren und das DOPPELTE ist die GESCHLECHTERTRENNUNG oder DOPPELHELIX in Maskulin und Feminin und bezeugt auch die WAHRHEIT in der BIBEL und im BUCH GENESIS 1.28 ...


Quelle Wiki------

http://www.geistigenahrung.org/ftopic12160.html

Ob jemand Kinder haben will ist heutzutage jedem selbst überlassen,außer in diversen Religionen, da muss es geschehen.
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Fazer » Sa 30. Jul 2016, 01:36

epona hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:43)

Na, überwiegend ist das offensichtlich nicht der Fall.
Geht doch eindeutig aus dem Artikel hervor.


Überwiegend sind die Leute mit Kindern auch mit ihrer Wahl zufrieden.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Gilmoregirl » Sa 30. Jul 2016, 11:32

epona hat geschrieben:(29 Jul 2016, 08:43)

Weil es unterschiedliche Lebensentwürfe gibt?


Es ging in meinem Beitrag um ein Leben MIT Kindern.
Ich zeige nicht mit den Fingern auf jene Paare, die sich gegen Kinder entscheiden. Lieber ein ehrliches: "Ohne Kind", als
welche in die Welt setzen, weil es entweder vom Umfeld erwartet wird oder sie irgendwie dazu gehören.
Aber WENN ich mich (mit oder ohne Partner) für ein Kind entscheide, muss mir klar sein, dass sich mein Leben verändert.
Trotzdem kann ich, wenn ich flexibel genug bin, auch meine eigenen Ziele verfolgen oder Alternativen finden.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Gilmoregirl » Sa 30. Jul 2016, 11:40

Umetarek hat geschrieben:(29 Jul 2016, 18:41)

Ich habe meine Kinder großgezogen. Das kommt eher hin, natürlich hat man Einfluß auf seine Kinder, aber die Vorstellung meine Kinder nach einem bestimmten Bild zu formen, ist mir zuwider.



Echt? Meine Kinder sind von allein gewachsen. :p
Geprägt wurden sie durch eine Vielzahl äußerer Einflüsse, jedoch auch zum großen Teil durch unsere Erziehung.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Umetarek » Sa 30. Jul 2016, 18:33

Gilmoregirl hat geschrieben:(30 Jul 2016, 11:40)

Echt? Meine Kinder sind von allein gewachsen. :p
Geprägt wurden sie durch eine Vielzahl äußerer Einflüsse, jedoch auch zum großen Teil durch unsere Erziehung.

Dafür gesorgt, dass sie wachsen können körperlich und mental, besser?
Mutter des Wahnsinns und Harmoniebeauftragte des Forums, sowie geprüfte Völkermörderin!
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Gilmoregirl » Sa 30. Jul 2016, 21:33

Das war doch nur Spaß!
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 07:20

Alana4 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 20:24)

Ich bin überzeugt: dein noch nicht existentes Kind, so es denn jetzt schon ein Bewusstsein hätte, und zwar unabhängig davon, ob es je existent sein wird, würde das prima finden.


Nur mal angenommen man könnte ein Zweigespräch mit seinem noch nicht existenten Kind (folgend genannt ES) führen und wäre ehrlich, dann würde dieses Gespräch gemäß der hier genannten Meinungen etwa wie folgt klingen:

Liebes ES, ich habe mich entschlossen dir das Leben zu schenken.
ES: kling spannend :|
Ich betrachte es als meine Aufgabe für den Fortbestand dieser Gesellschaft zu sorgen.
ES: Aha :s
Ich will nicht, dass es morgen keine Pflegekräfte für die Alten, keine Bäcker usw. mehr gibt.
ES: Ups :?:
Ich will nicht, dass unsere Rentenkassen morgen nicht mehr leisten können.
ES: und da muss ich ran? :?
Ich will nicht, dass die Deutschen aussterben.
ES: ach so :(
Ich will einen Erben für mein Vermögen.
ES: wozu braucht man das? :?
Ich will dich zu einem Menschen erziehen, der morgen für andere von Bedeutung ist.
ES: ist das gut für mich? :|
Ich will mich an deiner Entwicklung erfreuen können.
ES: was ist mit meiner Freude? :eek:
Ich will einen würdigen Nachfolger für meine Kanzlei aus dir machen.
ES: also, wenn schon ein Dasein auf dem Planeten Erde, dann würde ich gerne Baletttänzer werden. :mad:
Ich schenke dir das Leben, werde dich ernähren, dich beschützen und lieben.
ES: fein :)
Ich erwarte Dankbarkeit für dieses Geschenk des Lebens und dass du meine Erwartungen nicht enttäuschst.
ES: :dead:

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