Das Erbe der DDR

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frems
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon frems » Do 25. Jun 2015, 18:56

ThorsHamar » Do 25. Jun 2015, 11:09 hat geschrieben:
Bitte nochmal nachdenken .... Die " " bei "Die" bedeuten im Deutschen, dass es natürlich die Ostfriesen gibt, aber eben nicht alle als Masse gleich sind.

Aber die Schwaben in Berlin und so, ne? :|
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nichtkorrekt
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon nichtkorrekt » Do 25. Jun 2015, 19:14

Blockhead » Do 25. Jun 2015, 07:26 hat geschrieben:Was mich schon länger beschäftigt ... die ganzen Putinrussland-Fans, Pegidioten, Westenhasser und Lügenpressekreischer sind eine skurrile Erscheinung. Kann es sein, daß sich das Gros dieser komischen Typen aus alten Ossis zusammensetzt?

Denen wurde doch täglich eingetrichtert, daß Russland ein "Brudervolk" ist und daß die USA und der imperialistische Westen satanische Konstrukte sind.

Daß die meisten deutschen Neonazis aus der Zone kommen ist ja bekannt. Dort wurde der Faschismus einfach verboten aber nie aufgearbeitet. Auch gibt es in der Ex-DDR die meisten Islamhasser, obwohl dort so gut wie keine Muslims leben.

Haben wir uns mit der Wiedervereinigung vor einem 1/4 Jahrhundert einen Haufen Psychopathen angelacht, was jetzt erst zu einem ernsthaften Problem wird?

Was haltet ihr von der These?


Es gibt auch im Westen genug Leute die Putin positiv oder zumindest indifferent sehen, die Amerikaner haben durch den neuerlichen Irakkrieg und die NSA Affäre eben viel an Glaubwürdigkeit und Sympathie verloren; Türken bzw. Orientalen sind auch im Westen nicht sehr beliebt, nur sagt man das nicht offen - könnte daran liegen, dass es da soviele davon gibt und man nicht weiß, wer mit Türken abhängt, natürlich sind nicht alle Türken schlimm, ich ess auch hin und wieder Döner und hab mein Auto beim Türkenhändler gekauft.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Atheist » Do 25. Jun 2015, 19:20

Ich gehe ab und an türkisch essen, sie bereiten nämlich äußerst schmackhafte Grill-Speisen zu.
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frems
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon frems » Do 25. Jun 2015, 19:21

nichtkorrekt » Do 25. Jun 2015, 19:14 hat geschrieben:
Es gibt auch im Westen genug Leute die Putin positiv oder zumindest indifferent sehen, die Amerikaner haben durch den neuerlichen Irakkrieg und die NSA Affäre eben viel an Glaubwürdigkeit und Sympathie verloren; Türken bzw. Orientalen sind auch im Westen nicht sehr beliebt, nur sagt man das nicht offen - könnte daran liegen, dass es da soviele davon gibt und man nicht weiß, wer mit Türken abhängt, natürlich sind nicht alle Türken schlimm, ich ess auch hin und wieder Döner und hab mein Auto beim Türkenhändler gekauft.

Vielleicht war die Frage ja nicht, ob es manche Sachen "auch" im Westen gibt und ob alle Ossis "gleich" sind, sondern ob manche Merkmale in einigen Regionen ausgeprägter sind als in anderen. Da fand ich Gysis Einschätzung ganz interessant, dem man wohl nicht vorwerfen kann, daß er "Ossi-Bashing" betreibt.

Gregor Gysi, aufmerksamer Beobachter ostdeutscher Befindlichkeiten und langjährige Galionsfigur der Linken, macht sich deshalb "große Sorgen". Pegida, glaubt Gysi, habe auch 25 Jahre nach dem Mauerfall noch viel mit der DDR zu tun.

"Die DDR war eine geschlossene Gesellschaft, übersichtlich, aber abgekapselt. Der Westen war anstrengender, aber weltoffener" erläutert der Sozialist. Mit fremden Kulturen seien DDR-Bürger kaum in Berührung gekommen. Vietnamesische Vertragsarbeiter lebten kaserniert, selbst das Kinderkriegen war ihnen verboten. Zwar lebten in der DDR auch kubanische Ingenieure und Exil-Chilenen. Doch insgesamt fielen Ausländer kaum auf. Und wenn doch, bekamen sie es schnell mit der Staatssicherheit oder der Volkspolizei zu tun. Multikulti kannte man in der DDR nur aus dem West-Fernsehen – und selbst das konnte man im "Tal der Ahnungslosen" – so der DDR-Spott über die abgeschirmte Dresdner Elbregion – nicht empfangen.

Berichte über arabische Intensivtäter in Neukölln oder Salafisten im Ruhrgebiet müssen den Dresdnern also wie Horrorberichte vorkommen. Dass es neben unbestrittenen Problemen im Westen aber inzwischen vor allem ein lange erprobtes gedeihliches Mit- und Nebeneinander von Migranten und angestammten Deutschen gibt, dass inzwischen jede achte Ehe in der Republik binational geschlossen wird und die meisten Einwanderer in Bayern längst Lederhosen tragen, scheint im Elbflorenz noch nicht bekannt zu sein.

Pegida ventiliert kleinbürgerliche Ängste, über die sich Gregor Gysi aber gar nicht lustig machen will. Denn das ostdeutsche Kleinbürgertum gehört zur Stammklientel der Linken, die in ihrer Programmatik nie Rentner, Staatsbedienstete oder Angestellte vergaß. So gelang es Gysis Partei jahrelang, ostdeutsche Kleinbürger angesichts der neuen Unübersichtlichkeiten politisch an sich zu binden und das Entstehen rechter, xenophober Bewegungen zumindest zu verlangsamen – eine demokratische Leistung, die kaum gewürdigt wird.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ngste.html

Ich denk aber, daß sich das über die Generationen von selbst auswäscht. Zumindest ist es mein Eindruck, wenn ich mit der ostdeutschen Jugend zu tun hab, die recht aufgeschlossen gegenüber Neuem ist, die lieber selbst Dinge in die Hand nimmt statt zu jammern und für die die Geschichten der Alten eben nur Geschichten sind, aber keine eigenen Eindrücke.
Zuletzt geändert von frems am Do 25. Jun 2015, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon JFK » Do 25. Jun 2015, 19:24

nichtkorrekt » Do 25. Jun 2015, 19:14 hat geschrieben:
Es gibt auch im Westen genug Leute die Putin positiv oder zumindest indifferent sehen, die Amerikaner haben durch den neuerlichen Irakkrieg und die NSA Affäre eben viel an Glaubwürdigkeit und Sympathie verloren; Türken bzw. Orientalen sind auch im Westen nicht sehr beliebt, nur sagt man das nicht offen - könnte daran liegen, dass es da soviele davon gibt und man nicht weiß, wer mit Türken abhängt, natürlich sind nicht alle Türken schlimm, ich ess auch hin und wieder Döner und hab mein Auto beim Türkenhändler gekauft.


Döner ist nicht Türkisch sondern Deutsch, wann checkt es der letzte :?:
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon nichtkorrekt » Do 25. Jun 2015, 19:25

JFK » Do 25. Jun 2015, 18:24 hat geschrieben:
Döner ist nicht Türkisch sondern Deutsch, wann checkt es der letzte :?:


Aber der Dönermann ist türkisch.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Atheist » Do 25. Jun 2015, 19:27

JFK » Do 25. Jun 2015, 19:24 hat geschrieben:
Döner ist nicht Türkisch sondern Deutsch, wann checkt es der letzte :?:


Sobald er ein türkisches Restaurant von innen gesehen hat.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon ThorsHamar » Do 25. Jun 2015, 19:28

frems » vor 30 Minuten hat geschrieben:Aber die Schwaben in Berlin und so, ne? :|


DIE sind die einzige Ausnahme .... :cool:
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon ThorsHamar » Do 25. Jun 2015, 19:36

JFK » vor 5 Minuten hat geschrieben:
Döner ist nicht Türkisch sondern Deutsch, wann checkt es der letzte :?:


Na ja, deutsch ist schon übertrieben.
Der Döner Kebab wurde in Berlin erfunden, von einem pfiffigen Türken.
Kebab gab es aber schon. Herr Nurman hat daraus Fast Food gemacht.
Da läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen.
Ich geh gleich mal Abendbrot essen, um die Ecke. Mein Freund Erdal, vielmehr seine Mutter, macht eine scharfe Sosse, die Weltklasse ist ....
Bis dann
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Dark Angel » Do 25. Jun 2015, 19:40

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Ich mag die Russen lieber als die Amerikaner,
sie sind ein Volk mit Kultur.

Volk mit Kultur? Aber halloo!
Du darfst Dich nicht an den europäischen Großstädten orientieren!
Ansonsten haben "die Russen" noch weniger Kultur als die Amerikaner

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Sind weniger Konsum- und mehr Natur interessiert.

Aua - das tut richtig weh!

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Die Russen sind fast immer tolle Menschen :thumbup:

Dann hast Du noch keine Amerkaner kennen gelernt.
DIE habe ICH nämlich als offen, herzlich, spontan und geradezu kennen gelernt.

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Aber meine Erfahrung ist wirklich so, dass viele Ostdeutsche mit dem Amerikanischen Way of Life einfach nichts anfangen können.

Wo und wann haste denn diese Erfahrung gemacht.
Also ich kenne das ganz anders.

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Viele Westdeutschen bewundern bis heute die USA, im Osten dagegen empfinden viele das System Amerika als dämlich.

Belege!

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Man muss also schon Sagen, dass im Westen mehr US-Bewunderer und Verehrer gibt als im Osten.

Belege!

Cindy » Do 25. Jun 2015, 15:00 hat geschrieben:Im Osten dagegen betrachten viele die Russen als Freunde, denn menschlich haben die meisten immer gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.

DAS ist eine glatte Lüge!
Menschlich hat im Osten Niemand Erfahrungen mit den Russen gemacht. Die waren nämlich in ihren Kasernen eingeperrt, durften nur als Gruppe und unter Aufsicht mindestens eines Offiziers auf die Straße und wehe, die haben einen Deutschen auch nur dumm angeguckt - dann gabs Prügel.
Außer zu offiziellen "Freundschaftstreffen" zu denen nur handverlesene Offiziere durften, durften die Russen gar keine Kontakte zur Bevölkerung pflegen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon frems » Do 25. Jun 2015, 19:41

ThorsHamar » Do 25. Jun 2015, 19:36 hat geschrieben:
Na ja, deutsch ist schon übertrieben.
Der Döner Kebab wurde in Berlin erfunden, von einem pfiffigen Türken.
Kebab gab es aber schon. Herr Nurman hat daraus Fast Food gemacht.
Da läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen.
Ich geh gleich mal Abendbrot essen, um die Ecke. Mein Freund Erdal, vielmehr seine Mutter, macht eine scharfe Sosse, die Weltklasse ist ....
Bis dann

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Zuletzt geändert von frems am Do 25. Jun 2015, 19:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Blockhead » Do 25. Jun 2015, 20:29

Cindy » Do 25. Jun 2015, 16:00 hat geschrieben:Ich mag die Russen lieber als die Amerikaner,
sie sind ein Volk mit Kultur.

Das stimmt allerdings. Vor allem die Saufkultur wird bei Russen hoch gehalten.
Schenk dem Russen ne Pulle Schnaps und er ist dein Freund. Zumindest so lange in der Flasche noch was drin ist.
Kein Scherz: ein ehemaliger Bekannter von mir beschäftigte Russen als Schuldeneintreiber.
Für ne Flasche braunen und weißen Tequila haben die alles getan.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Cat with a whip » Sa 27. Jun 2015, 18:29

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 40775.html

Als dann 1989 die DDR zerbrach, waren alle früheren sozialdemokratischen Einstellungen, Orientierungen, Kulturen aus dem Tal verschwunden. Es existierte nichts mehr, woran eine neu gegründete Sozialdemokratie hätte anknüpfen können. Als die kleine Truppe der neuen Freitaler Sozialdemokratie - zwanzig etwa - Anfang 1990 ihren ersten Wahlkampfstand in der Stadt aufstellte, wurde sie ausgebuht, angepöbelt, als "rote Schweine" beschimpft. Der Ausgang der ersten freien Wahlen nach etlichen Jahrzehnten zur Volkskammer im März 1990, wurde dann zum Desaster, gleichsam zum historischen Menetekel für die Sozialdemokratie in Freital. 9,8 Prozent der Stimmen bekam die SPD hier in ihrer früheren Hochburg, die nunmehr zum traurigen Diasporagebiet der Nach-Willy Brandt-Partei wurde.

Freital war zu einer nahezu entstrukturierten, enthistorisierten Stadt geworden. Im politisch-kulturellen Vakuum öffnete sich sodann der Raum für Kleinstadtpopulisten, die in Freital nach 1990 periodisch auftraten, kühne Versprechungen machten, dann überwiegend nach allerlei Pannen und Pleiten wieder im Nichts verschwanden, um von neuen Figuren dieser Couleur ersetzt zu werden. Und nun also geht es gegen Flüchtlinge in dieser Stadt, die doch in ihren Ursprüngen ein ganz entgegengesetztes Projekt verfolgt hatte. Was für eine Tragödie.


Der SED gelang es die Sozialdemokratischen Traditionen in Mißkredit zu bringen und zu zerströren. Eine Restauration der Zivilisation ist dort in Freital zumindest scheinbar gescheitert.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Sa 27. Jun 2015, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Billabong » So 12. Jul 2015, 23:07

Cindy » Do 25. Jun 2015, 16:00 hat geschrieben:Ich mag die Russen lieber als die Amerikaner,
sie sind ein Volk mit Kultur.

Sind weniger Konsum- und mehr Natur interessiert.


Die Russen sind fast immer tolle Menschen :thumbup:


Das nennt man positiven Rassismus. Und Saufen ist keine Kultur.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Shlabotnik » So 12. Jul 2015, 23:12

Das Wort "döner" ist schon türkisch. "dönmek" ist drehen, "döner kebab" ist "gedrehtes Fleisch".
Richtig ist jedoch, dass es in Berlin mehr Dönerbuden als in Istanbul gibt, die Sache mit dem Drehspieß kann durchaus von Türken in Deutschland erfunden worden sein.

Eine ähnliche Sache sind die "Glückskekse". In China gibt es die nicht in Restaurants. So weit ich weiß, hat ein Chinese in den USA diese erfunden, die haben sich dann weit verbreitet (ohne eine echte chinesische Tradition zu sein).

S.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Teeernte » So 12. Jul 2015, 23:16

Dark Angel » Do 25. Jun 2015, 19:40 hat geschrieben:DAS ist eine glatte Lüge!
Menschlich hat im Osten Niemand Erfahrungen mit den Russen gemacht. Die waren nämlich in ihren Kasernen eingeperrt, durften nur als Gruppe und unter Aufsicht mindestens eines Offiziers auf die Straße und wehe, die haben einen Deutschen auch nur dumm angeguckt - dann gabs Prügel.
Außer zu offiziellen "Freundschaftstreffen" zu denen nur handverlesene Offiziere durften, durften die Russen gar keine Kontakte zur Bevölkerung pflegen.


Da bist Du leider FEHLINFORMIERT worden. (Natürlich hatten Systemgegner keinen Kontakt .....) Aber selbst Angie sollte als Agit Prop Leiterin mehr als eine Brieffreundschaft mit einem Sowjetschüler gehabt haben....

Hast DU Erfahrung aus ERSTER HAND - ......selbstgemachte ?
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon von Grimm » So 12. Jul 2015, 23:30

Billabong » So 12. Jul 2015, 23:07 hat geschrieben:Und Saufen ist keine Kultur.


Dummheit auch nicht. :rolleyes:
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon von Grimm » So 12. Jul 2015, 23:36

Teeernte » So 12. Jul 2015, 23:16 hat geschrieben:
Da bist Du leider FEHLINFORMIERT worden. (Natürlich hatten Systemgegner keinen Kontakt .....) Aber selbst Angie sollte als Agit Prop Leiterin mehr als eine Brieffreundschaft mit einem Sowjetschüler gehabt haben....

Hast DU Erfahrung aus ERSTER HAND - ......selbstgemachte ?


Die BLÖD leistet eine gute Arbeit! :rolleyes:

Natürlich waren die Soldaten kaserniert.
Die Offiziere wohnten meist außerhalb der Kaserne.
Kontakt war immer möglich, Dieser wurde auch nicht kontrolliert.
Wenn man russische Produkte kaufen wollte, ging man eben in die Kaserne.
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Re: Das Erbe der DDR

Beitragvon Fadamo » Mo 13. Jul 2015, 09:15

Blockhead » Do 25. Jun 2015, 07:26 hat geschrieben:Was mich schon länger beschäftigt ... die ganzen Putinrussland-Fans, Pegidioten, Westenhasser und Lügenpressekreischer sind eine skurrile Erscheinung. Kann es sein, daß sich das Gros dieser komischen Typen aus alten Ossis zusammensetzt?

Denen wurde doch täglich eingetrichtert, daß Russland ein "Brudervolk" ist und daß die USA und der imperialistische Westen satanische Konstrukte sind.

Daß die meisten deutschen Neonazis aus der Zone kommen ist ja bekannt. Dort wurde der Faschismus einfach verboten aber nie aufgearbeitet. Auch gibt es in der Ex-DDR die meisten Islamhasser, obwohl dort so gut wie keine Muslims leben.

Haben wir uns mit der Wiedervereinigung vor einem 1/4 Jahrhundert einen Haufen Psychopathen angelacht, was jetzt erst zu einem ernsthaften Problem wird?

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Jeder bekommt das was er verdient. :D
Auch Westdeutschland hat sich schwer mit der Aufarbeitung der Nazis getan.
Oder wie erklärst dir das heute noch die Nazis offen aufmarschieren darf :?:

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