12,5 mio. Arme in Deutschland

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Orwellhatterecht
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Orwellhatterecht » So 15. Nov 2015, 19:50

Realist2014 » Di 24. Feb 2015, 20:03 hat geschrieben:



die Formulierung wird nur von den politisch linksorientierten in unsinniger Weise verwendet

was tatsächlich existiert, ist der Produktionsfaktor Kapital. Und deren Eigentümer bekommen nun einmal einen angemessenen Teil des mit diesem Produktionsfaktor erwirtschafteteten Mehrwerts.




Das liegt daran, weil die Formulierung selbsts der blanke Unsinn ist! Es soll dabei verschleiert werden, dass andere Menschen ihre Arbeitskraft dazu einsetzen müssen, für jemand anderen Vermögen zu schaffen, der von ihnen geschaffene Wert wird ihnen vorenthalten, stattdessen erhalten sie vergleichsweise ein Taschengeld.
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Teeernte
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Teeernte » So 15. Nov 2015, 20:20

Realist2014 » Di 13. Okt 2015, 09:21 hat geschrieben:
du hast doch genau das rein kopiert - was ich vorher komprimiert geschrieben hatte:

"Das Rentenmodell der Schweiz beruht auf drei Säulen. Die erste Säule der Schweizer Rentenzahlungen beruht auf der gesetzlichen Rentenversicherung. Die zweite Rentensäule der Schweiz bilden kapitalgedeckte Arbeitnehmerversicherungen, welche in der Schweiz vorwiegend als Pensionskassen abgeschlossen werden. Die dritte Säule besteht aus steuerlich geförderten Anlagen in Wertpapiere oder privaten Rentenversicherungen. Der wesentliche Unterschied der deutschen Rentenversicherung zum Modell der Schweiz besteht in der Verpflichtung aller Einwohner, in die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Der Beitragssatz beträgt aktuell 10,3 Prozent des Einkommens für Arbeitnehmer und 9,7 Prozent für Selbstständige; bei Arbeitnehmern trägt ihr Arbeitgeber die Hälfte des Beitrages. Anders als in Deutschland existiert in der Schweiz keine Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung. Die Beteiligung an der zweiten Säule ist nur bei hohen Arbeitseinkommen verpflichtend, aber auch bei freiwilliger Teilnahme trägt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge."

dann übernehmen wir aber auch den niedrigeren Spitzensteuersatz wie in der Schweiz - oder?


.....die schicken die Arbeitslosen auch Schnee fegen, oder Bahnsteig streuen..... H4 Hängematte - wie hier ist eher selten.

deshalb auch (sehr) preiswerte Private KV.. möglich. (auch mit selbstbehalt)

Das "Solidarsystem" hat sehr enge Grenzen.
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Teeernte
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Teeernte » So 15. Nov 2015, 20:22

Orwellhatterecht » So 15. Nov 2015, 20:50 hat geschrieben:


Das liegt daran, weil die Formulierung selbsts der blanke Unsinn ist! Es soll dabei verschleiert werden, dass andere Menschen ihre Arbeitskraft dazu einsetzen müssen, für jemand anderen Vermögen zu schaffen, der von ihnen geschaffene Wert wird ihnen vorenthalten, stattdessen erhalten sie vergleichsweise ein Taschengeld.


Du kannst es gern ohne Kapital vorzeigen. Rohstoffe ist dann sicher genau wie Kapital zu hantieren?
Orwellhatterecht
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 16. Nov 2015, 11:14

Teeernte » So 15. Nov 2015, 20:22 hat geschrieben:
Du kannst es gern ohne Kapital vorzeigen. Rohstoffe ist dann sicher genau wie Kapital zu hantieren?



Das Thema Rohstoffe ist ebenfalls ein trübes Kapitel. Nicht zufällig gehören die Rohstoff reichsten Länder zu den ärmsten Regionen dieser Welt, andere verdienen daran prächtig, die Bevölkerung ist arm, bettelarm.
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harry52
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon harry52 » Mo 16. Nov 2015, 15:19

Orwellhatterecht » So 15. Nov 2015, 19:50 hat geschrieben:Es soll dabei verschleiert werden, dass andere Menschen ihre Arbeitskraft dazu einsetzen müssen, für jemand anderen Vermögen zu schaffen, der von ihnen geschaffene Wert wird ihnen vorenthalten, stattdessen erhalten sie vergleichsweise ein Taschengeld.

Das sehe ich ganz anders.

Nimm die großen Player wie Toyota, VW, Coca Cola, Walt Disney, Apple, Samsung, Microsoft, Sony, Ikea, Wal Mart .... Oder nimm mittlere Player aus Deutschland wie Bosch, Continental, Metro, Kaufland, Adidas ... dann sind das genau die Marken, deren Produkte wir alle nutzen. Die stellen millionen Stück her und diese millionen VWs, Toyotas, Coca Colas, .... werden keineswegs nur von einer kleinen Zahl Millionäre genutzt, sondern von millionen Menschen, die Du als "mit Taschengeld abgespeist" bezeichnest.

Du redest von Geld, aber Geld kann ich nicht essen, trinken, fahren, oder im Kino sehen.

Anteil am Reichtum zu haben, misst sich nicht in Geld, sondern in Gütern und Dienstleistungen, die mir zur Verfügung stehen. Und da ist die Bilanz eindeutig. Viele hundert millionen besitzen VW, Toyota ... trinken Coca Cola und gucken Disney Filme ... und telefonieren mit Apple, Samsung oder Sony. Über 90% aller Produkte werden für hunderte millionen kleine Leute hergestellt. Der gigantische Anstieg an Umweltverschmutzung und Verbrauch von Rohstoffen, wäre ebenfalls nicht erklärbar, wenn nur ein paar Milliardäre sich ein Auto, ein Handy, einen Fernseher, oder einen Kinobesuch leisten könnten.

Dann hätten wir diese Umweltproblem gar nicht, wenn nur die Milliardäre gut leben würden, wenn es nur Lamborghini oder Rolls Royce gäbe. Deine Ansichten sind sogar richtig gefährlich, denn sie sind falsch und lenken von den eigentlichen Problemen ab.

Also benutz deinen präfrontalen Cortex, oder steig mal vom Sofa runter und geh mal raus: Gucke nur mal, was jetzt beim Weihnachtsshopping los ist. Das sind nicht nur eine handvoll Reicher, die da shoppen.
Zuletzt geändert von harry52 am Mo 16. Nov 2015, 15:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mi 18. Nov 2015, 19:02

Orwellhatterecht » So 15. Nov 2015, 19:50 hat geschrieben:


Das liegt daran, weil die Formulierung selbsts der blanke Unsinn ist! Es soll dabei verschleiert werden, dass andere Menschen ihre Arbeitskraft dazu einsetzen müssen, für jemand anderen Vermögen zu schaffen, der von ihnen geschaffene Wert wird ihnen vorenthalten, stattdessen erhalten sie vergleichsweise ein Taschengeld.


imm der selbe realitätsferne Unisnn.

Jedem steht es frei- seine Arbeitskraft/Kompetenzen selbständig auf dem Markt anzubieten- dann muss er aber auch die Produktionsmittel selber finanzieren.
Der Eigentümer / zu Verfügung steller bekommt einen Antiel an der Wertschöfpung. Punkt.
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Orwellhatterecht » Do 19. Nov 2015, 20:08

Realist2014 » Mi 18. Nov 2015, 19:02 hat geschrieben:
imm der selbe realitätsferne Unisnn.

Jedem steht es frei- seine Arbeitskraft/Kompetenzen selbständig auf dem Markt anzubieten- dann muss er aber auch die Produktionsmittel selber finanzieren.
Der Eigentümer / zu Verfügung steller bekommt einen Antiel an der Wertschöfpung. Punkt.



Das "Kompliment" möchte ich ungenutzt genau an Dich und an einen weiteren User zurück geben. In Deiner Vitrine ist es besser, weil weitaus treffender, aufgehoben als in meiner.
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 24. Nov 2015, 17:02

Quatschki » Do 19. Feb 2015, 20:06 hat geschrieben:Normalerweise müßte man sie schon irgendwie einsammeln und in Resozialisierungscamps stecken, wo sie psychisch aufgebaut und aus ihnen wieder normale Menschen gemacht werden,
anstatt sie sich selbst zu überlassen, bis sie irgendwann mal tot aufgefunden werden.

Auf der anderen Seite hat man Leute, die jahrelang im Wachkoma dahinvegetieren und für 3000 Euro im Monat am Leben erhalten werden.
Da sorgt der staatliche Betreuer dafür, dass das Geld von Pflegekasse und Sozialamt immer fließt




Es ist mal gerade 70 Jahre her, dass sich der Staat dazu berufen fühlte, Herr über Leben und Tod zu sein, ich dachte, diese Phase sei entgültig überwunden, offenbar wohl doch nicht so ganz, manche Kleinhirne sehnen sich offenbar immer noch nach den schlechten alten Zeiten.
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mi 25. Nov 2015, 21:37

Orwellhatterecht » Do 19. Nov 2015, 20:08 hat geschrieben:

Das "Kompliment" möchte ich ungenutzt genau an Dich und an einen weiteren User zurück geben. In Deiner Vitrine ist es besser, weil weitaus treffender, aufgehoben als in meiner.


kein Bürger in D ist verpflichtet, sich unternehmerisch zu betätigen - und einem anderen Bürger einen SV-pflichtigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen...
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Re: 12,5 mio. Arme in Deutschland

Beitragvon Anja Schanettz » Di 15. Dez 2015, 20:55

Habt ihr manchmal das Gefühl die Welt steht Kopf? Kennt ihr es, wenn sich die eigene Meinung stark von der des Gegenübers unterscheidet? Dann geht es euch ähnlich wie mir. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, meine Masterarbeit dem Thema der individuellen Wahrnehmung gesellschaftlich relevanter Themen zu widmen. Ich bin Studentin der Psychologie an der Universität Erfurt. Bitte schenk mir ca. 20 Minuten deiner Zeit und beantworte meinen Fragebogen. Du würdest mir unwahrscheinlich weiter helfen!

http://christin-j.azurewebsites.net/

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