Antisemitismus

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Eulenwoelfchen
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 11. Jun 2019, 15:09

Fliege hat geschrieben:(11 Jun 2019, 01:07)

Ich rede das Versagen der deutschen Regierung nicht klein...

Hatte ich Ihnen das nachgesagt? Y/N?
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Dark Angel
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 15:14

Misterfritz hat geschrieben:(11 Jun 2019, 13:58)

Bitte den Smiley bei meinem Post beachten - ich hatte das NICHT wirklich ernst gemeint, nur so als Gedankenspiel.

So habe ich das auch verstanden. :)
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Fliege
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Fliege » Di 11. Jun 2019, 15:19

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:09)
Hatte ich Ihnen das nachgesagt?

Da bin ich froh, nicht "hier ständig jemand" zu sein. :-)
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BingoBurner
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Re: Antisemitismus

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Jun 2019, 15:28

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 11:06)


Unter diese allgemeinen Gesetze zur Beschränkung der Versammlungsfreiheit gehört auch, dass solche aufgelöst werden, wenn sie das Ziel haben, Hass und Hetze zu verbreiten. Wozu gibt es den §130 StGB, wenn er nicht angewendet und durchgesetzt wird.

Und das ist genau das, was ich tun würde - solche Art Versammlungen auflösen. Die Rechtslage lässt das zu.


Ich muss dazu mal was einwenden. Einige meiner Freunde sind Polizisten und manchmal kann man gar nicht einschreiten.

Manchmal besteht so eine Meute die Hetze verbreitet aus 50/60 Leuten. Die Polizei hat dann nur 15. Da kommst du schlicht nicht gegen an. Also musst du eine andere Taktik versuchen.
Schlecht bezahlt, zu wenige, zu wenig Anerkennung machen den Job auch gerade attraktiver.

Und ja klar gibt es auch gerade bei der Polizei oder BW noch so einen.........wie soll ich das beschreiben........."Erz-Konservativen-Rechten" Chor-Geist.

Letztlich ist Antisemitismus ein Zvilgeschellschaftiches Problem. Das heißt es fängt bei den Kindern an.
Und schau Deutschland insgesamt doch mal an. Wir halten uns doch ganz gut verglichen zu den Orbans und co,

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Re: Antisemitismus

Beitragvon Julian » Di 11. Jun 2019, 15:40

McKnee hat geschrieben:(10 Jun 2019, 09:58)

Falsch. Es war eine Entscheidung aus der Situation heraus. Man kann sie befürworten oder nicht. Daraus aber eine antisemitische Grundhaltung oder ein tendenziöses staatliches Handeln abzuleiten ist mehr als lächerlich.


Wir reden hier über ein Ereignis, das vor 10 Jahren stattgefunden hat. Dass es noch immer thematisiert wird, könnte man als Hinweis verstehen, dass so etwas nicht so oft vorkommt und von daher nicht unbedingt repräsentativ ist.

Die Herabnahme der Flagge durch die Polizei würde ich ebenfalls nicht als antisemitisch einstufen, wenn es keine weiteren Indizien gibt. Ob es ein richtiges Handeln war, bezweifle ich jedoch auch; dies hängt von der konkreten Situation ab. Eigentlich muss es in Deutschland möglich sein, eine Israel-Flagge ins Fenster zu hängen, auch wenn draußen Milli Görüs vorbeizieht.

Wenn ich die Berichte über die damalige Demonstration richtig deute, waren viele Beobachter der Meinung, die Polizei sei mit zu geringen Kräften vor Ort. Dass dann aus einer Überforderung und einer sich zuspitzenden Situation heraus eine solche Entscheidung getroffen wird, kann ich als Pragmatiker zumindest generell nachempfinden, mit dem Caveat, dass ich die Situation von damals nicht kenne. Besser wäre es sicher gewesen, falls möglich, zusätzliche Kräfte anzufordern.

Aus dem damaligen Vorkommnis ein Fanal zu machen und unserer Polizei generell Antisemitismus oder zumindest Untätigkeit gegenüber antisemitisch motivierten Straftaten zu unterstellen, halte ich nicht für angemessen. Bei Demonstrationen müssen immer wieder schwierige Entscheidungen getroffen werden, die nicht alle Seiten zufrieden stellen werden. Im Nachhinein wissen es dann alle besser, nicht zuletzt diejenigen, die noch nie die Verantwortung in einer akut brenzligen Situation getragen haben.

Positiv ist, dass man heute sehr viel eher als vor zehn Jahren bereit ist, über Antisemitismus bei bestimmten Migrantengruppen zu sprechen. Ich denke, dass auch die Polizei sehr viel gelernt hat.

Generell bin ich durchaus für eine härtere Linie, wenn es bei einer Versammlung zu Gewalt oder zu klaren Gewaltaufrufen kommt. Auf der anderen Seite bin ich bereit, eine Menge zu dulden, wenn nur Meinungen geäußert werden - auch, wenn mir diese Meinungen überhaupt nicht gefallen.

Bei der Diskussion von Themen wie dem Antisemitismus würde ich mir darüber hinaus wünschen, dass man mit etwas weniger Eifer diskutiert und von persönlichen Angriffen, wie Sie auch Ihnen hier widerfahren, absieht. Man darf seinem Gegenüber nicht immer übelste Motive unterstellen. Man muss auch nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen. Gerade bei rein schriftlicher Kommunikation ist die Gefahr von Missverständnissen groß. Im Zweifelsfall sollte man nachfragen, wie etwas gemeint ist.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Di 11. Jun 2019, 15:51

Immer wieder nett zu lesen, wenn sich ausgerechnet ein AfD-Apologet über Antisemitismus äußert. :cool:
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Re: Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Di 11. Jun 2019, 15:58

Vongole hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:51)

Immer wieder nett zu lesen, wenn sich ausgerechnet ein AfD-Apologet über Antisemitismus äußert. :cool:


War das wichtig, diesen Satz jetzt auf einen imho ganz vernüftigen Beitrag zu posten? Hat das irgendeinen Sinn? Verstehe ich nicht, sowas ....
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 16:10

BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:28)

Ich muss dazu mal was einwenden. Einige meiner Freunde sind Polizisten und manchmal kann man gar nicht einschreiten.

Manchmal besteht so eine Meute die Hetze verbreitet aus 50/60 Leuten. Die Polizei hat dann nur 15. Da kommst du schlicht nicht gegen an. Also musst du eine andere Taktik versuchen.
Schlecht bezahlt, zu wenige, zu wenig Anerkennung machen den Job auch gerade attraktiver.

Habe ich das irgendwo bestritten?
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BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:28)Letztlich ist Antisemitismus ein Zvilgeschellschaftiches Problem. Das heißt es fängt bei den Kindern an.
Und schau Deutschland insgesamt doch mal an. Wir halten uns doch ganz gut verglichen zu den Orbans und co,

Just my two cents...

Ich habe in diesem Thread bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, welches bis in Politik und Regierung hinein reicht.
Du verlautbarst also nix neues.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon McKnee » Di 11. Jun 2019, 16:48

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 11:10)

Erklär doch mal bitte, wo - im konkreten verlinkten Fall - durch die Solisaritätsbekundung mit Israel in das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit eingegriffen wird.
Das erschließt sich mir nämlich nicht und genau darauf stützt sich auch mein Vorwurf, auf dem antisemitischen Auge blind zu sein.


Bleib doch bitte beim Diskussionsverlauf. Es ging um die grundsätzliche Frage, die ich hier beantwortet habe und es kommt mir langsam vor, als sei ich allein um sachliche Antworten ohne Unterstellung bemüht.

Es ist immer ein Problem einen Lebenssachverhalt aus dem Wohnzimmer und der Distanz zu beurteilen und wird weder der Entscheidung, noch dem Entscheider gerecht. Oft ist es vielmehr eine von Überheblichkeit und Anmaßung getragene Retourkutsche, was sich nicht an dich richtig.

Bekundungen gegen Inhalte und Teilnehmer einer Versammlung haben regelmäßig das Ziel diese zu provozieren. Das ist ein Sinn dieser Meinungsäußerung und soweit legitim.

Dem Flaggenhänger war die Wirkung bewusst und gewollt.

Die Maßnahme richtete sich nicht gegen Meinung. Sie diente dem Schutz einer offensichtlich nicht verbotenen Versammlung.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D
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Re: Antisemitismus

Beitragvon PeterK » Di 11. Jun 2019, 17:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Jun 2019, 18:55)
Rotflmao :D Wäre sie rechtswidrig, würde der Richter nicht so entscheiden.

Richter entscheiden (gerade - aber nicht nur - bei der U-Haft) recht häufig rechtswidrig.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Kritikaster » Di 11. Jun 2019, 17:38

blues hat geschrieben:(10 Jun 2019, 22:21)

Du hast leider keine Quelle beibringen können die beweisen könnte Grundrechte seien nicht gleichrangig.

Wenn es ums Grundsätzliche geht, hilft ein Blick auf das Thema Beschneidung, um den Nachweis der Abwägung von Grundrechten, wie früher angesprochen viewtopic.php?f=20&t=37644&start=2980#p4488427 , zu erbringen: Körperliche Unversehrtheit versus Religionsfreiheit.
"Die Religionsfreiheit ist das entscheidende Argument"
Gefährdet die Beschneidung von Jungen das Kindeswohl? Warum Rechtsexperten die Religionsfreiheit über die körperliche Unversehrtheit stellen. https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... nsfreiheit

Ich bitte diesen kleinen Zwischenruf weder als Versuch zu werten, vom Thema abzulenken, noch die bestehende Regelung hierzu zu kritisieren. Es ist lediglich der Beleg für die - erneut grundsätzliche - Richtigkeit der Aussage McKnees an der Stelle.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 17:46

McKnee hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:48)

Bleib doch bitte beim Diskussionsverlauf. Es ging um die grundsätzliche Frage, die ich hier beantwortet habe und es kommt mir langsam vor, als sei ich allein um sachliche Antworten ohne Unterstellung bemüht.

Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Wo wird mit einem Akt der freien Meinungsäußerung (Solidaritätsbekundung mit Israel) in das Recht auf Versammlungsfreiheit eingegriffen?

McKnee hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:48)Es ist immer ein Problem einen Lebenssachverhalt aus dem Wohnzimmer und der Distanz zu beurteilen und wird weder der Entscheidung, noch dem Entscheider gerecht. Oft ist es vielmehr eine von Überheblichkeit und Anmaßung getragene Retourkutsche, was sich nicht an dich richtig.

Es geht nicht um einen Lebenssachverhalt, sondern um Grundsätzliches in einer Demokratie, es geht darum Gesetze durchzusetzen und Rechte Dritter zu schützen und es geht um die Aufrechterhaltung der öffentlichen/inneren Sicherheit.

McKnee hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:48)Bekundungen gegen Inhalte und Teilnehmer einer Versammlung haben regelmäßig das Ziel diese zu provozieren. Das ist ein Sinn dieser Meinungsäußerung und soweit legitim
.
Ach ist das so?
Meinungsäußerungen, die nicht mit denen der Teilnehmer einer Versammlung/Demo übereinstimmen, haben also das Ziel zu provozieren?
Wenn dem so sein sollte bzw dem so ist, dann sollten die jeweils Betreffenden (und die Entscheider) über ihr Demokratieverständnis nachdenken.
Und es bleibt dabei: wer eine Meinungsäußerung, die nicht mit der der Versammlungs-/Demoteilnehmer übereinstimmt als bewusste/gewollte Provokation ansieht, stilisiert Täter (Ausführende von Gewaltaktionen) zu Opfern und die Opfer der Gewaltaktionen zu Tätern.

McKnee hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:48)
Dem Flaggenhänger war die Wirkung bewusst und gewollt.

Ach war sie das?

McKnee hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:48)
Die Maßnahme richtete sich nicht gegen Meinung. Sie diente dem Schutz einer offensichtlich nicht verbotenen Versammlung.

Nein, die Maßnahme richtete sich nicht gegen Meinung, sondern war selbst Ausdruck einer Meinung.
Hassparolen und Hetze gegen Israel haben nichts mit Meinungsäußerung zu tun, sondern erfüllen einen Straftatsbestand ==> Antisemitismus/antisemitische Hetze.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte die Demo aufgelöst werden müssen, weil nicht mehr durch das Recht auf Versmmlungsfeiheit abgedeckt. Siehe verlinkte Quelle!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Di 11. Jun 2019, 18:28

Der Duisburger Polizeipräsident hat es doch auf den Punkt gebracht:

"Am Dienstnachmittag meldete sich der Polizeipräsident von Duisburg, Rolf Cebin, zu Wort - und bekannte Farbe. "Ich bedaure zutiefst, dass Gefühle insbesondere jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger verletzt wurden. Das Entfernen der Fahnen ist aus heutiger Sicht die falsche Entscheidung gewesen."
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 01058.html

Edit: Was so passieren kann, wenn man mittels der isr. Fahne buchstäblich Flagge zeigt, beschreibt dieser Artikel:

Wer in Deutschland die Fahne des jüdischen Staates zeigt, setzt damit seine seelische, bisweilen sogar seine körperliche Unversehrtheit aufs Spiel. Außerdem riskiert er Ärger mit der Polizei und manchmal sogar mit den Gerichten. Eine kleine Bestandsaufnahme.
https://www.fischundfleisch.com/alex-fe ... wird-22560
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Tom Bombadil » Di 11. Jun 2019, 19:18

PeterK hat geschrieben:(11 Jun 2019, 17:00)

Richter entscheiden (gerade - aber nicht nur - bei der U-Haft) recht häufig rechtswidrig.

Was heißt "recht häufig"? Dafür gibt es dann die Revision, von der kein Richter gerne zurück gepfiffen wird, das schmälert die Karrierechancen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Tom Bombadil » Di 11. Jun 2019, 19:24

Vongole hat geschrieben:(11 Jun 2019, 18:28)

Was so passieren kann, wenn man mittels der isr. Fahne buchstäblich Flagge zeigt, beschreibt dieser Artikel:

Deutschland im 21. Jahrhundert, unfassbar traurig und gleichermassen abstossend. Von wegen "Wir haben aus der Geschichte gelernt!" Einen Scheiß habt ihr.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Trifels » Di 11. Jun 2019, 20:11

PeterK hat geschrieben:(11 Jun 2019, 17:00)

Richter entscheiden (gerade - aber nicht nur - bei der U-Haft) recht häufig rechtswidrig.


Geehrter Kollege Einzeiler.

Irrtum.

Ius praevencaturis, ius praesidii.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 21:35

Vongole hat geschrieben:(11 Jun 2019, 18:28)

Der Duisburger Polizeipräsident hat es doch auf den Punkt gebracht:

"Am Dienstnachmittag meldete sich der Polizeipräsident von Duisburg, Rolf Cebin, zu Wort - und bekannte Farbe. "Ich bedaure zutiefst, dass Gefühle insbesondere jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger verletzt wurden. Das Entfernen der Fahnen ist aus heutiger Sicht die falsche Entscheidung gewesen."
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 01058.html

Edit: Was so passieren kann, wenn man mittels der isr. Fahne buchstäblich Flagge zeigt, beschreibt dieser Artikel:

Wer in Deutschland die Fahne des jüdischen Staates zeigt, setzt damit seine seelische, bisweilen sogar seine körperliche Unversehrtheit aufs Spiel. Außerdem riskiert er Ärger mit der Polizei und manchmal sogar mit den Gerichten. Eine kleine Bestandsaufnahme.
https://www.fischundfleisch.com/alex-fe ... wird-22560

Und passend dazu die Heuchelei unserer Madam Kanzler vor der Knesset. :s
So sieht als der Kampf gegen den Antisemitismus und die deutsche Staatsräson aus.
Staats- und Politikversagen auf der ganzen Linie.
Sind aber alles nur Unterstellungen und niemand ist auf dem antisemitistischen Auge blind - schließlich sind die "Provokateure" die eigentlichen Täter und die antisemitischen Hetzer die armen Opfer.
Von wegen aus der Geschichte gelernt ...

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Re: Antisemitismus

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Jun 2019, 21:39

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 16:10)

Habe ich das irgendwo bestritten?
Firmiert unter Politik- Staatsversagen.


Ich habe in diesem Thread bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, welches bis in Politik und Regierung hinein reicht.
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OK....
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 11. Jun 2019, 23:14

Fliege hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:19)

Da bin ich froh, nicht "hier ständig jemand" zu sein. :-)


"Herr Doktor, Herr Doktor, ich habe ein Problem. Niemand beachtet mich!"
Der Arzt: "Der Näääächste bitte."
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Re: Antisemitismus

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Jun 2019, 23:29

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:35)



"Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt." Mohandas Karamchand Gandhi


Das ist Unsinn...
Nebenbei würde es jede Entwicklung in Frage stellen.
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