Antisemitismus

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Zunder
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Zunder » Di 21. Mai 2019, 11:11

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 May 2019, 08:11)

An der Antwort ersieht man dass du dich nicht mit der Kritik befasst hast. Deine Antwort ist daher wertlos.

Offensichtlich hast du nicht begriffen, daß es hier um Antisemitismus geht und nicht um Kritik an der israelischen Regierung.

Wer die BDS-Bewegung, die das Ziel der Zerstörung Israels verfolgt, als eine legitime Form von Kritik verkaufen will, ist entweder ein - wohlwollend formuliert - Naivling oder ein Sympathisant.
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Gutmensch1
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Gutmensch1 » Di 21. Mai 2019, 11:41


Und du hast das Gefühl, dass ich das hier unterstütze oder gar praktiziere?


Ja, aber das war nur ein Gefühl aufgrund deiner Hinweise in Bezug auf die Definitionen von Antizionismus und Antisemitismus.

Nein, es geht weder darum, den Nationalstaaten Unrecht zu unterstellen, noch den Israelis.


Dann ist ja alles gut.

Es geht darum wie weit und mit welchen Mitteln Interessen vertreten und durchgesetzt werden. Ich hoffe, dass dir nicht entgangen ist, dass ich hier keine politische Position bezogen habe, wie es andere gerne suggerieren, weil sie so der Diskussion ausweichen können.


Du tastest dich langsam und vorsichtig ran und das erweckt etwas Misstrauen.


Wer hier behauptet Antizionismus=Antisemitismus der mißachtet jede Form der seriösen Betrachtung und diffamiert auch berechtigte Kritik im Sinne einer eigenen Ideologie. Das sind alles Techniken, die uns im Populismus ständig begegnen.


Es gibt sehr fundierte Begründungen, die aufzeigen warum Antisemitismus und Antizionismus zwei Seiten einer Medaille sind. Aber du kannst natürlich dagegen halten und entsprechend erklären, warum das nicht so sein kann. Ich kann dir das Buch "Der ewige Antisemit" empfehlen von Henrik Broder.

So verhärtet und blind wie hier argumentiert wird, wird auch auf der großen politischen Ebene diskutiert. Wie sollte man da Hoffnung haben, es könne sich etwas zum Besseren wenden?!


Da hast du recht, aber versuch es einfach, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich bin für das Diskutieren, weil man oft -auch und gerade bei gegensätzlichen Positionen- voneinander lernen kann.
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Dark Angel
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mai 2019, 12:01

McKnee hat geschrieben:(21 May 2019, 10:14)

Das wäre schön, ist aber nicht so. Dabei muss man die Definitionsversuche von Antisemitismus und Antizionismus gegeneinander und miteinander abgleichen, wobei die jeweilige Interpretation der Quelle berücksichtigt werden muss.

Es gibt keine Definitionsversuche von Antisemitismus und Antizionismus, sondern eine Definition der" International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)", welche von der Bundesregierung 2017 anerkannt wurde.
Somit erübricht sich ein "Abgleichen" und "Interpretieren" der Quelle(n).
Diese, von der Bundesregierung anerkannte Antisemitismus-Definition beinhaltet u.a. den 3-D-Test:

"Das erste „D“ ist der Dämonisierungs-Test.Wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Maß dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden –dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.
Das zweite “D” ist der Test auf doppelte Standards.Wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird –dann ist das Antisemitismus.
Das dritte „D“ist der Delegitimierungs-Test. Wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus"
Quelle


Das Abstimmungsverhalten der Bubdesregierung bei der UNO, zeigt deutlich antisemtische Tendenzen bzw den Antisemitismus, der trotz der Anerkennung der Antisemitismus-Definition durch die Bundesregierung, bis in die deutsche Regierungspolitik hineinreicht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Antisemitismus

Beitragvon Wolverine » Di 21. Mai 2019, 12:13

Dark Angel hat geschrieben:(21 May 2019, 12:01)

Es gibt keine Definitionsversuche von Antisemitismus und Antizionismus, sondern eine Definition der" International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)", welche von der Bundesregierung 2017 anerkannt wurde.
Somit erübricht sich ein "Abgleichen" und "Interpretieren" der Quelle(n).
Diese, von der Bundesregierung anerkannte Antisemitismus-Definition beinhaltet u.a. den 3-D-Test:

"Das erste „D“ ist der Dämonisierungs-Test.Wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Maß dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden –dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik an Israel.
Das zweite “D” ist der Test auf doppelte Standards.Wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird –dann ist das Antisemitismus.
Das dritte „D“ist der Delegitimierungs-Test. Wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist auch das Antisemitismus"
Quelle


Das Abstimmungsverhalten der Bubdesregierung bei der UNO, zeigt deutlich antisemtische Tendenzen bzw den Antisemitismus, der trotz der Anerkennung der Antisemitismus-Definition durch die Bundesregierung, bis in die deutsche Regierungspolitik hineinreicht.


Antizionismus ist Antisemitismus. Wer das abstreitet hat echt ein Problem. Das hilflose zurück rudern auf Definitionen und deren Auslegung zeigt das deutlich.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mai 2019, 13:38

Selina hat geschrieben:(20 May 2019, 17:13)

Interessante Fragen stellt der Cicero, dem ich das gar nicht zugetraut hätte. Zum Beispiel:

Rechtspopulismus ohne Antisemitismus?

Im Gegensatz zu klassischen Neonazis demonstrieren die neuen rechtspopulistischen Gruppierungen gerne ihre Nähe zu Israel. Gibt es in Deutschland eine neue Rechte ohne Antisemitismus oder ist das nur Taktik?...

...Auf der anderen Seite sind für den Antisemitismusexperten Samuel Salzborn die postulierte Nähe zu Israel, die Reisen von Rechtspopulisten dorthin oder gemeinsame Kongresse von rechten deutschen und israelischen Politikern in Deutschland eher taktischer Natur. „Ein positiver Bezug auf Israel reicht nicht aus, um sich vom Antisemitismus zu distanzieren“, sagt der Sozialwissenschaftler. Dazu gehöre mehr, sagt er, etwa „ein positives Verhältnis zur Aufklärung und vor allem kein homogenisierendes und ethnisierendes Menschenbild.”

Für Salzborn ist klar, dass Israel funktionalisiert wird: Als Projektionsfläche für eine ethnische und kulturelle Reinheit, die es in Israel, wo Muslime schon Botschafter, Minister oder Parlamentspräsidenten waren, überhaupt nicht gibt: „Ich kann kein ernsthaftes Interesse an Israel erkennen. Es geht meiner Einschätzung nach bei dem Gerede von der Solidarität mit Israel vor allem um eine Schaffung eines innenpolitischen Propagandainstruments.“


https://www.cicero.de/innenpolitik/rech ... smus/43004

Du solltest nicht immer ablenkend mit dem Finger auf andere zeigen, sondern die wirklich wichtigen Fragen an Dich selbst stellen!
Du betonst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, dass Du wegen Deiner Erziehung - blablabla - ja gar nicht antisemitisch sein kannst, merkst dabei aber nicht a) wie angreifbar Du Dich damit machst und b) dass der Antisemitismusvorwurf durchaus berechtigt und zutreffend ist.

"Wer sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzt, für den muss es in den regelmäßig wiederkehrenden öffentlichen Debatten seltsam anmuten, dass gebetsmühlenartig wiederholt wird, nicht jede Kritik an Israel sei antisemitisch. Entlarvend daran ist nämlich zunächst, dass dies noch nie ernsthaft behauptet worden wäre – und dass man mit Sigmund Freud insofern darauf hinweisen muss, dass die (präventive) Verneinung mehr über den Sprecher und seine unbewussten Affekte aussagt als über den Inhalt. Denn: Wenn jemand etwas ohne Grund und Aufforderung von sich weist, dann verweist dies auf unbewusste Affekte bei der betreffenden Person, die gegen eine Wirklichkeit rebellieren, wie sie lediglich nur in der eigenen psychischen Phantasie existiert: [...]
Insofern ist dieser Aufsatz denn auch für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema Antisemitismus auseinandergesetzt haben, wenig interessant, weil in ihm lediglich zusammengefasst wird, was jeder weiß, der es wissen will – und wer es nicht wissen will, wird sich von diesem Text mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keines Besseren belehren lassen, da das antisemitische Weltbild – das wissen wir seit Jean-Paul Sartre – sich hermetisch gegen Kritik abschließt und dabei vor allem jede Dimension von Selbstkritikfähigkeit suspendiert. Horkheimer und Adorno konkretisierten dies in dem Hinweis, dass der Antisemit nicht die Wirklichkeit auf sich wirken lässt und demgemäß seine Einstellungen anpasst, sondern immer nur versucht, die Wirklichkeit gemäß seiner Wahnweltbilder zu verändern. Was nicht passt, wird passend gemacht – um jeden Preis [...]
Antisemitisches Denken suspendiert Kritik und hebt jede Form von Selbstreflexion und damit Kritikfähigkeit, die sich zu allererst dadurch auszeichnet, auch das Potenzial zur Selbstkritik zu umfassen, grundsätzlich auf"
Quelle


Diese angesprochene Selbstreflexion ist bei Dir nicht vorhanden und ebenso wenig bei User Schokoschendretzki.
In Eurem gefühl von moralischer Überlegenheit, weist Ihr jede Kritik - als unbegründet oder gar bösartig - weit von Euch.
Hinzu kommt bei User Schokoschendretzki noch, dass er sich für den "großen Durchblicker" hält und alle anderen für ein bisschen plemplem.
Aber weiter zum Thema und was Prof. Salzborn dazu zu sagen hat:

"Kritik unterscheidet sich grundsätzlich von einer rein affektiven Hingabe an eine Emotion, ein Gefühl, kurzum eine unreflektierte und nicht an den Maßgaben der Rationalität gemessene Einschätzung, die sich für Fakten nicht interessiert, sondern die eigene Weltsicht über jede Form von Faktizität stellt. ...
Beide Varianten des Ressentiments, die mythologische und die instrumentelle, sind im Ergebnis antisemitisch – und sie sind grundsätzlich unterschieden von Kritik, die sich von der einen dadurch abhebt, dass sie die Wirklichkeit im Sinne einer Faktizität zur Kenntnis nimmt, von der anderen aber dadurch, dass sie die Interpretation nicht einfach der Anpassung an die eigene psychische Devianz überlässt, sondern an rationalen, d.h. durch Dritte objektiv nachprüfbare Instanzen anbindet. ...
Kritik, so viel kann an dieser Stelle festgehalten werden, unterscheidet sich insofern doppelt vom Ressentiment, in seiner Distanz zum Mythos und in seiner Dis-tanz zum Instrumentellen. Ein wesentlicher Lackmustest für die Praxis kann im-mer die Frage sein, ob diejenigen, die Israel zu kritisieren meinen, auch bereit sind, die eigene Weltsicht in Frage zu stellen und ob sie dazu in der Lage sind, aufgrund von Fakten ihre eigene Position zu revidieren."


Und genau das Angesprochene machst Du nicht - Du hinterfragst Deine eigene Weltsicht nicht, nimmst Fakten nicht zu Kenntnis bzw deutest sie - passend zu Deiner Weltsicht - um.

"Wenn also von antizionistischem Antisemitismus die Rede ist, dann ist dieser zu verstehen als Ausdruck desjenigen antisemitischen Ressentiments, das sich seine Projektionsfläche im Staat Israel, der Idee des Zionismus und/oder der Politik Israels sucht. Er ist und bleibt, ohne Wenn und Aber, Antisemitismus – der sich eben lediglich mit einer bestimmten Projektionsorientierung artikuliert und, was hier allerdings nur am Rande vermerkt werden kann, in einer Weise äußert, die auf eine Umwegkommunikation verweist, in der andere Formen antisemitischer Ressentiments auf einem kommunikativen Umweg artikuliert werden, der öffentlich weit weniger oder gar nicht sanktioniert wird. ...
Der Begriff des antizionistischen bzw. antiisraelischen Antisemitismus ist innerhalb der sozialwissenschaftlichen Antisemitismusforschung vielfältig disku-tiert worden und gilt als eine der wesentlichen Spielarten nicht nur, aber besonders des linken Antisemitismus."


"Die exemplarische Diskussion der Forderungen und Ziele der BDS-Kampagne als einer international agierenden antisemitischen Bewegung zeigt, dass die Un-terscheidung zwischen Israelkritik und Antisemitismus nicht nur durchaus trenn-scharf möglich ist, sondern auch auf transparenten und leicht nachvollziehbaren Kriterien beruht.
Dass in der öffentlichen Debatte oft Verwirrung über die Differenz zwischen Kritik und Ressentiment herrscht, hat nichts mit der Sache, dafür aber alles mit den Akteuren zu tun – und ihrer Unwilligkeit oder Unfähigkeit,mit Blick auf das Thema Antisemitismus im Kontext des Nahost-Konfliktes Fakten von Meinungen zu unterscheiden. Der Ausgangspunkt aller Diskussionen kann doch nur sein: Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, die seit ihrer Gründung ununterbrochen angegriffen wird und sich gegen diese Angriffe verteidigt – wie jede andere Demokratie dies auch tut oder tun würde.


In diesem Zusammenhang sind Deine, immer wieder vorgebrachten Verweise auf den Antisemitismus "von rechts" nichts weiter als billige Ablenkungsmanöver - die von Deiner eigenen antisemitischen Grundhaltung ablenken sollen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon schokoschendrezki » Di 21. Mai 2019, 14:25

Zum Verständnis der Politik von Organisationen wie Hamas oder Fatah würde ich den Vergleich anstellen zu Organisationen wie Frelimo, FMLN, FNA, Tupamaros, Sandinisten und wie sie auch immer heißen mögen .... in all diesen Fällen haben Mafia-Strukturen die Kontrolle übernommen. Ohne AUsnahme. WIrklich: Ohne Ausnahme. Im allerbesten Falle zweigen sie ein klein wenig von den gigantischen Gewinnen aus dem Rohstoffhandel für die Bevölkerung ab. Das war es dann auch schon mit der "Befreiungsbewegung". Es ist völlig undenkbar, dass eine pragmatisch operierende Vertretung des palästinensischen Volks in Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung nicht zu Lösungen der Konflikte gekommen wärem die dazu führen würden, dass in Gaza und WJL Wohlstand und Sicherheit herrschen. Dass es dort gar keine Mauern bräuchte. Will man aber nicht. Israel, die JUden, sollen als angeblicher Fremdkörper dauerhaft und für immer aus dem Nahen Osten entfernt werden. Und das ist die Frage für mich: Das kann doch keine Art von anthropologischer Konstante sein. Es kann doch nicht sein, dass Menschen in Elend, Armut, Konflikten leben wollen, nur um einem Feindbild statt einem Wohlstandsideal zu folgen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Di 21. Mai 2019, 14:34

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 May 2019, 14:25)

Zum Verständnis der Politik von Organisationen wie Hamas oder Fatah würde ich den Vergleich anstellen zu Organisationen wie Frelimo, FMLN, FNA, Tupamaros, Sandinisten und wie sie auch immer heißen mögen .... in all diesen Fällen haben Mafia-Strukturen die Kontrolle übernommen. Ohne AUsnahme. WIrklich: Ohne Ausnahme. Im allerbesten Falle zweigen sie ein klein wenig von den gigantischen Gewinnen aus dem Rohstoffhandel für die Bevölkerung ab. Das war es dann auch schon mit der "Befreiungsbewegung". Es ist völlig undenkbar, dass eine pragmatisch operierende Vertretung des palästinensischen Volks in Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung nicht zu Lösungen der Konflikte gekommen wärem die dazu führen würden, dass in Gaza und WJL Wohlstand und Sicherheit herrschen. Dass es dort gar keine Mauern bräuchte. Will man aber nicht. Israel, die JUden, sollen als angeblicher Fremdkörper dauerhaft und für immer aus dem Nahen Osten entfernt werden. Und das ist die Frage für mich: Das kann doch keine Art von anthropologischer Konstante sein. Es kann doch nicht sein, dass Menschen in Elend, Armut, Konflikten leben wollen, nur um einem Feindbild statt einem Wohlstandsideal zu folgen.


Aber wollen sie das denn? Wollen das alle? Jeder einzelne Palästinenser? Wollen sie das? Wenn man sich die Berichte von amnesty international anschaut, die sprechen eine andere Sprache. Was du zu den im Laufe ihrer Geschichte deformierten Organisationen sagst, stimmt doch, keine Frage. Trotzdem schließen Liberalität und Humanismus, für die du doch eigentlich auch stehst, alle Menschen ein, israelische und palästinensische. Ich rede von der jeweiligen Durchschnittsbevölkerung, von Leuten, die keiner derartigen Organisation und auch keiner rechtsnationalen Regierung angehören. Was ist mit denen?
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Re: Antisemitismus

Beitragvon PeterK » Di 21. Mai 2019, 14:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 May 2019, 14:25)
Es kann doch nicht sein, dass Menschen in Elend, Armut, Konflikten leben wollen, nur um einem Feindbild statt einem Wohlstandsideal zu folgen.

Ich befürchte, dass Du damit falsch liegst.
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Dark Angel
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Di 21. Mai 2019, 14:48

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 May 2019, 14:25)

Zum Verständnis der Politik von Organisationen wie Hamas oder Fatah würde ich den Vergleich anstellen zu Organisationen wie Frelimo, FMLN, FNA, Tupamaros, Sandinisten und wie sie auch immer heißen mögen .... in all diesen Fällen haben Mafia-Strukturen die Kontrolle übernommen. Ohne AUsnahme. WIrklich: Ohne Ausnahme. Im allerbesten Falle zweigen sie ein klein wenig von den gigantischen Gewinnen aus dem Rohstoffhandel für die Bevölkerung ab. Das war es dann auch schon mit der "Befreiungsbewegung". Es ist völlig undenkbar, dass eine pragmatisch operierende Vertretung des palästinensischen Volks in Zusammenarbeit mit der israelischen Regierung nicht zu Lösungen der Konflikte gekommen wärem die dazu führen würden, dass in Gaza und WJL Wohlstand und Sicherheit herrschen. Dass es dort gar keine Mauern bräuchte. Will man aber nicht. Israel, die JUden, sollen als angeblicher Fremdkörper dauerhaft und für immer aus dem Nahen Osten entfernt werden. Und das ist die Frage für mich: Das kann doch keine Art von anthropologischer Konstante sein. Es kann doch nicht sein, dass Menschen in Elend, Armut, Konflikten leben wollen, nur um einem Feindbild statt einem Wohlstandsideal zu folgen.

Doch es geht um Feindbilder und nur um Feindbilder!
Es geht seit 1948 nur um Feindbilder - das zu erkennen sollte man sich vielleicht etwas intensiver mit Geschichte - mit historischen Fakten - auseinander setzen - etwa der PLO-Charta von 1967 oder dem Phasenplan von 1974 oder warum und weshalb die Osloer Friedensverhandlungen scheiterten oder oder
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Moses » Di 21. Mai 2019, 15:03

Nach Vorstandsbeschluss wird dieses sensible Thema - auch mit Rücksicht auf die personelle Unterbesetzung der Moderation im Unterforum 8 - bis auf weiteres direkt durch den Vorstand moderiert.

Zur Bestandsaufnahme ist hier erst einmal geschlossen.

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Der Strang ist wieder geöffnet

In diesem Forum und auch in diesem Strang wird rigoros gegen jegliche Art von Antisemitismus vorgegangen. Zukünftig wird es auch hier nicht bei der Verschiebung von entsprechenden Beiträgen bleiben, Sanktionen gegen die Verfasser behalte ich mir ausdrücklich vor.

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Re: Antisemitismus

Beitragvon Skurwysyn » Sa 25. Mai 2019, 16:19

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, rät Juden davon ab, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung „leider geändert“ und spricht von einer „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung“.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davor gewarnt, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. „Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen“, sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er habe seine Meinung „im Vergleich zu früher leider geändert“.

Quelle: https://www.welt.de/politik/article1941 ... Kippa.html


Der Regierungsvertreter rät also den Bürgern jüdischen Glaubens, keine Kippa mehr zu tragen! Na, wenn das kein mutiges, aktives, entschlossenes Regierungshandeln ist! Was ist das für eine weichgespülte, vor Gewalt zurückweichende Haltung! Ich könnte kotzen, impliziert eine solche Haltung doch schnell auch die Zuweisung von Schuld nach dem Motto: „Ja, hättest du dich nicht als Jude geoutet, dann wäre Dir nichts passiert!“.

Und was meint Herr Klein mit “früher“ und ab wann genau nimmt Herr Klein eine zunehmende gesellschaftliche Verrohung wahr? “Etwa 90 Prozent der Straftaten seien dem rechtsradikalen Umfeld zuzurechnen“... Ich denke als Antisemitismus-Beauftragter weiß Herr Klein sehr genau, wie diese 90% zustande kommen. Antisemitistische Straftaten werden nämlich automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet, wenn keine Tatverdächtigen bekannt sind. Das somit ein nach rechts verzerrtes Bild über Täterkreis und Tatmotivation entsteht, dürfte auf der Hand liegen. Wo doch jeder Betroffene oder jeder Polizist vermutlich Ross und Reiter benennen kann. Dazu gibt es mehr und mehr Berichte über offensichtlich systematisch falsche Zuordnungen gerade nicht aufgeklärter antisemitischer Straftaten. Wie sollen diese schlimmen antisemitischen Auswüchse bekämpft werden, wenn man nicht bereit ist, die Realität transparent darzustellen?
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Re: Antisemitismus

Beitragvon McKnee » Sa 25. Mai 2019, 16:26

Skurwysyn hat geschrieben:(25 May 2019, 16:19)

Der Regierungsvertreter rät also den Bürgern jüdischen Glaubens, keine Kippa mehr zu tragen! Na, wenn das kein mutiges, aktives, entschlossenes Regierungshandeln ist! Was ist das für eine weichgespülte, vor Gewalt zurückweichende Haltung! Ich könnte kotzen, impliziert eine solche Haltung doch schnell auch die Zuweisung von Schuld nach dem Motto: „Ja, hättest du dich nicht als Jude geoutet, dann wäre Dir nichts passiert!“.

Und was meint Herr Klein mit “früher“ und ab wann genau nimmt Herr Klein eine zunehmende gesellschaftliche Verrohung wahr? “Etwa 90 Prozent der Straftaten seien dem rechtsradikalen Umfeld zuzurechnen“... Ich denke als Antisemitismus-Beauftragter weiß Herr Klein sehr genau, wie diese 90% zustande kommen. Antisemitistische Straftaten werden nämlich automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet, wenn keine Tatverdächtigen bekannt sind. Das somit ein nach rechts verzerrtes Bild über Täterkreis und Tatmotivation entsteht, dürfte auf der Hand liegen. Wo doch jeder Betroffene oder jeder Polizist vermutlich Ross und Reiter benennen kann. Dazu gibt es mehr und mehr Berichte über offensichtlich systematisch falsche Zuordnungen gerade nicht aufgeklärter antisemitischer Straftaten. Wie sollen diese schlimmen antisemitischen Auswüchse bekämpft werden, wenn man nicht bereit ist, die Realität transparent darzustellen?


und du mißbrauchst diese Stellungnahme. Du verwehrst dich gegen die Unterstellung Antisemitismus gehe mehrheitlich von Rechten aus und unterstellst gleichzeit, sie ginge mehrheitlich von ...ja, wem eigentlich?...aus

Ich halte die Aussage des Herrn Klein für ein fatales Signal. Er hätte öffentlich erklären müssen, dass jeder in diesem Land tragen kann, was ihm sein Glaube oder seine Laune vorgibt.

Aber geht es DIR überhaupt darum? Es scheint, es geht dir um die Relativierung rechter Gewalttaten.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Sa 25. Mai 2019, 16:36

In einem anderen Strang wurde diese Aussage des Antisemitismus-Beauftragten Felix Klein thematisiert:

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, rät Juden davon ab, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung „leider geändert“ und spricht von einer „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung“.
https://www.welt.de/politik/article1941 ... Kippa.html

Zwar verstehe ich die Intention Herrn Kleins, halte aber die die Antwort Michel Friedmans dazu für die richtige:

Friedman kritisierte: „Wenn ein Beauftragter der Bundesregierung offiziell der jüdischen Gemeinschaft mitteilt, „ihr seid nicht überall in Deutschland vor Judenhass und Gewalt sicher““, dann ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat und die politische Realität in Deutschland.“ Dort, wo man nicht sicher sei, habe der Staat dies mit allen Mitteln sicherzustellen, sagte der frühere Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. „Der Staat muss gewährleisten, dass Juden sich überall angstfrei zu erkennen geben können“, sagte Friedman.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon McKnee » Sa 25. Mai 2019, 16:38

Vongole hat geschrieben:(25 May 2019, 16:36)

In einem anderen Strang wurde diese Aussage des Antisemitismus-Beauftragten Felix Klein thematisiert:

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, rät Juden davon ab, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung „leider geändert“ und spricht von einer „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung“.
https://www.welt.de/politik/article1941 ... Kippa.html

Zwar verstehe ich die Intention Herrn Kleins, halte aber die die Antwort Michel Friedmans dazu für die richtige:

Friedman kritisierte: „Wenn ein Beauftragter der Bundesregierung offiziell der jüdischen Gemeinschaft mitteilt, „ihr seid nicht überall in Deutschland vor Judenhass und Gewalt sicher““, dann ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat und die politische Realität in Deutschland.“ Dort, wo man nicht sicher sei, habe der Staat dies mit allen Mitteln sicherzustellen, sagte der frühere Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. „Der Staat muss gewährleisten, dass Juden sich überall angstfrei zu erkennen geben können“, sagte Friedman.


Vielleicht hättest du besser einen Mod gebeten, die Stränge zusammenzuführen, als eine doppelte Diskussion anzufangen. Zielführender wäre es, sie nicht zu zerfleddern.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Sa 25. Mai 2019, 16:42

McKnee hat geschrieben:(25 May 2019, 16:38)

Vielleicht hättest du besser einen Mod gebeten, die Stränge zusammenzuführen, als eine doppelte Diskussion anzufangen. Zielführender wäre es, sie nicht zu zerfleddern.


Habe ich gerade gemacht.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon McKnee » Sa 25. Mai 2019, 16:42

Vongole hat geschrieben:(25 May 2019, 16:42)

Habe ich gerade gemacht.


Dann lass uns doch so lange an einer Stelle bleiben, bis der eine Strang integriert wurde.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon jellobiafra » Sa 25. Mai 2019, 17:24

Die Polizeistatistik ist ja noch nicht mal falsch, sie wird nur in den Medien verzerrt wiedergegeben. Die Polizei teilt nicht den populären Irrglauben Muslime könnten keine rechtsmotivierten antisemitischen Taten begehen. Nur weil eine Tat von einem Muslim begangen wird, kann man auch nicht von einer religiös motivierten Tat sprechen, wenn die Religion nun mal keine Rolle spielt. Wenn ein deutscher Neonazi, der zufällig eine christliche Konfession hat, einen Juden angreift, gilt die Tat auch nicht als religiös motiviert. Von einer ausländischen Ideologie kann man auch nicht sprechen, wenn der muslimischer Täter ein Deutscher ist und sich auch zum Beispiel kein Bezug zum Nahostkonflikt herstellen lässt. Um mal zwei andere Möglichkeiten der Einsortierung zu nennen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Fliege » Sa 25. Mai 2019, 17:35

Vongole hat geschrieben:(25 May 2019, 16:36)
In einem anderen Strang wurde diese Aussage des Antisemitismus-Beauftragten Felix Klein thematisiert:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, rät Juden davon ab, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung „leider geändert“ und spricht von einer „zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung“.
https://www.welt.de/politik/article1941 ... Kippa.html

Zwar verstehe ich die Intention Herrn Kleins, halte aber die die Antwort Michel Friedmans dazu für die richtige:
Friedman kritisierte: „Wenn ein Beauftragter der Bundesregierung offiziell der jüdischen Gemeinschaft mitteilt, „ihr seid nicht überall in Deutschland vor Judenhass und Gewalt sicher““, dann ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat und die politische Realität in Deutschland.“ Dort, wo man nicht sicher sei, habe der Staat dies mit allen Mitteln sicherzustellen, sagte der frühere Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. „Der Staat muss gewährleisten, dass Juden sich überall angstfrei zu erkennen geben können“, sagte Friedman.

Liegen bereits Erkenntnisse dazu vor, um welche Bundesregierung es sich handelt, wer diese Bundesregierung trägt, wer diese Bundesregierung anführt und seit wann das der Fall ist?
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Re: Antisemitismus

Beitragvon PeterK » Sa 25. Mai 2019, 17:38

Vongole hat geschrieben:(25 May 2019, 16:36)
... halte aber die die Antwort Michel Friedmans dazu für die richtige ...

D'accord.
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Tom Bombadil
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 25. Mai 2019, 17:40

Können Muslime denn keine Rechtsextremisten sein? Und wie würde man die Ideologie hinter dem Islam einordnen? Links progressiv? Wohl kaum. Konservativer geht es doch kaum noch.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson

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