ist identitair gleich neofascisme ??

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Kael
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Kael » Mi 12. Jun 2019, 11:44

Das Problem ist das die Identitären mit einer guten Idee mittlerweile sehr stark rechts abgerückt sind. Ich war vor Jahren mal in einer Gruppe um mir das anzusehen. Allerdings waren selbst dort schon Leute mit "Rassediskussionen" vertreten. Also ist man fix wieder raus.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Do 13. Jun 2019, 00:47

Der Dalai Lama vertritt übrigens auch eindeutig Identitäre Positionen:

https://www.welt.de/newsticker/news1/ar ... efahr.html

Ich denke diesen würde zurecht niemand als neofaschistisch bezeichnen..
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Quatschki
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Quatschki » Do 13. Jun 2019, 08:44

watisdatdenn? hat geschrieben:(13 Jun 2019, 00:47)

Der Dalai Lama vertritt übrigens auch eindeutig Identitäre Positionen:

https://www.welt.de/newsticker/news1/ar ... efahr.html

Ich denke diesen würde zurecht niemand als neofaschistisch bezeichnen..

Im Deutschen Bundestages war man früher auch der Auffassung, dass die Massenansiedelung von Chinesen im angestammten Gebiet der Tibeter zur allmählichen Zerstörung der tibetischen Identität führen würde. Also eindeutig identitäre Sichtweise.

Un der Dalai Lama hat auch kein Interesse daran, dass sich die nach Indien geflüchteten Tibeter dort integrieren und allmählich zu richtigen Indern werden.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Do 13. Jun 2019, 23:38

Quatschki hat geschrieben:(13 Jun 2019, 08:44)
Im Deutschen Bundestages war man früher auch der Auffassung, dass die Massenansiedelung von Chinesen im angestammten Gebiet der Tibeter zur allmählichen Zerstörung der tibetischen Identität führen würde. Also eindeutig identitäre Sichtweise.

Mich würde interessieren ob der Bundestag das heute immer noch so sieht?

Nach der heutigen Mainstream-Logik würde die massenhafte Ansiedlung von Chinesen in Tibet das Land bunter, diverser und multikultureller, also per se besser machen.

Oder gilt die gesellschaftliche Verbesserung durch Multikulturalismus nur für Deutschland/Europa?
Wenn ja, warum?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Alexyessin » Do 13. Jun 2019, 23:44

watisdatdenn? hat geschrieben:(13 Jun 2019, 00:47)

Der Dalai Lama vertritt übrigens auch eindeutig Identitäre Positionen:

https://www.welt.de/newsticker/news1/ar ... efahr.html

Ich denke diesen würde zurecht niemand als neofaschistisch bezeichnen..


Na, mal wieder auf der Suche nach unpassenden Vergleichen?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Do 13. Jun 2019, 23:50

watisdatdenn? hat geschrieben:(13 Jun 2019, 23:38)

Mich würde interessieren ob der Bundestag das heute immer noch so sieht?

Nach der heutigen Mainstream-Logik würde die massenhafte Ansiedlung von Chinesen in Tibet das Land bunter, diverser und multikultureller, also per se besser machen.



Angenommen, deine Wahrnehmung sei realitätsverankert:
Oder gilt die gesellschaftliche Verbesserung durch Multikulturalismus nur für Deutschland/Europa?
Wenn ja, warum?

Du wirst doch wohl ne Meinung haben, warum das so sei. Warum ist es so schwer, die Gedanken auszudrücken? Oder gelten für dich rhetorische Fragen als adäquater Ersatz für eine Diskussion?
Wenn ja, warum?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Vongole » Do 13. Jun 2019, 23:52

Quatschki hat geschrieben:(13 Jun 2019, 08:44)

Im Deutschen Bundestages war man früher auch der Auffassung, dass die Massenansiedelung von Chinesen im angestammten Gebiet der Tibeter zur allmählichen Zerstörung der tibetischen Identität führen würde. Also eindeutig identitäre Sichtweise.

Un der Dalai Lama hat auch kein Interesse daran, dass sich die nach Indien geflüchteten Tibeter dort integrieren und allmählich zu richtigen Indern werden.


Lern Geschichte. Tibet ist ein von China zwangsrekrutierter Staat, die Menschen werden unterdrückt, ihre Freiheits- und Religionsrechte massiv beschnitten.
Die Massenansiedlung von Chinesen dient dazu, die Bevölkerung praktisch zu ersetzen, die Kultur auszulöschen.
Entgegen der kruden verlogenen Behauptung der Identitären findet ein solcher Bevölkerungsaustausch weder in Deutschland noch in Europa statt.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 00:06

Vongole hat geschrieben:(13 Jun 2019, 23:52)
Entgegen der kruden verlogenen Behauptung der Identitären findet ein solcher Bevölkerungsaustausch weder in Deutschland noch in Europa statt.

Um hier ein gutes Bild zu bekommen, schauen wir doch kurz auf die nackten Zahlen:

Anteil der Han-Chinesen in Tibet (Jahr 2000 dürften jetzt natürlich etwas mehr sein):
6,1%
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tibet

Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (2017):
23,6%
Quelle: https://m.bpb.de/wissen/NY3SWU,0,0,Bev% ... und_I.html


Ich denke doch, wenn man in Tibet (zurecht!) von einem Bevölkerungsaustausch spricht, dass das in Deutschland definitiv auch zutrifft..
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Fr 14. Jun 2019, 00:10

Oh, ein Austausch. Wo sind dann eigentlich die Deutschen hin, die weichen mussten? Und wer, grübelgrübel, steckt dahinter? Wer tauscht aus und aus welchem Grund? Fragen über Fragen.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 00:24

Unité 1 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:10)
Oh, ein Austausch. Wo sind dann eigentlich die Deutschen hin, die weichen mussten?

Gestorben. Zum Glück meist eines natürlichen Todes.

Unité 1 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:10)
Und wer, grübelgrübel, steckt dahinter? Wer tauscht aus und aus welchem Grund?

Aus meiner Sicht ist da kein direkter Plan dahinter (es gibt zwar den bekannten UN/EU Plan die negative Demographie in Europa durch Zuwanderung aus Afrika auszugleichen, ich glaube aber aktuell nicht an eine bewusste Umsetzung).

Es ist aus meiner Sicht eine direkte Folge (1) der demografischen Entwicklung, (2) des Wohlstandsgefälles und (3) der mangelnden Wehrfähigkeit Deutschlands/Europas.


Das sind aus meiner Sicht übrigens die selben Effekte die in der Spätantike zu den massiven Wanderungsbewegungen von Germanen in das römische Reich geführt hat:
https://www.faz.net/aktuell/politik/sta ... 24912.html

Dort hatte der massenhafte und ungezügelte Multikulturalismus dann auch keine positiven gesellschaftluchen Effekte (so wie heute trotz aller geschichtlicher gegenteiliger Indizien ohne logische Begründung behauptet wird)..
Ganz im Gegenteil!
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Vongole » Fr 14. Jun 2019, 00:25

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:06)

Um hier ein gutes Bild zu bekommen, schauen wir doch kurz auf die nackten Zahlen:

Anteil der Han-Chinesen in Tibet (Jahr 2000 dürften jetzt natürlich etwas mehr sein):
6,1%
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tibet

Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (2017):
23,6%
Quelle: https://m.bpb.de/wissen/NY3SWU,0,0,Bev% ... und_I.html


Ich denke doch, wenn man in Tibet (zurecht!) von einem Bevölkerungsaustausch spricht, dass das in Deutschland definitiv auch zutrifft..


Schon Mist, wenn man seine eigenen Quellen falsch zitiert:
Die Schätzungen der tibetischen Exilregierung ergeben andere Zahlen. Nach ihren Schätzungen leben im Hochland von Tibet heute 6 Millionen Tibeter und ca. 7,5 Millionen Han-Chinesen; in allen Städten Tibets seien heute Han-Chinesen bereits in der Mehrheit,[5] und insgesamt ca. 128.000 Tibeter leben im Exil:[6]

Deine Schlussfolgerung für Deutschland ist schlichtweg dumm Tüch, ganz höflich ausgedrückt.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 00:38

Vongole hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:25)
Schon Mist, wenn man seine eigenen Quellen falsch zitiert:
Die Schätzungen der tibetischen Exilregierung ergeben andere Zahlen. Nach ihren Schätzungen leben im Hochland von Tibet heute 6 Millionen Tibeter und ca. 7,5 Millionen Han-Chinesen; in allen Städten Tibets seien heute Han-Chinesen bereits in der Mehrheit,[5] und insgesamt ca. 128.000 Tibeter leben im Exil:[6]

Ich hab bewusst jeweils die letzten offiziellen Zahlen genommen und keine Schätzungen der Exilregierung, die ein natürliches Interesse daran hat, dramatische Zahlen zu liefern.

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen.

Aber gegen wir mal von 40-60% Han-Chinesen in Tibet aus, dann ist der Anteil der Tibeter mit Migrationshintergrund etwa zweimal so groß wie der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Deutschland.


Wenn das in Tibet ein "ganzer" Bevölkerungsaustausch ist, ist es in Deutschland zumindest schon mal ein "halber".

Es geht auch nicht um den jeweiligen Fortschritt des Bevölkerungsaustausches.
Es geht darum, dass es in beiden Fällen unmoralisch ist, da es jeweils die einheimische Kultur/Ethnie zurückdrängt...
So wie es der Dalai Lama auch völlig korrekt feststellt.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Fr 14. Jun 2019, 00:50

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:24)

Gestorben. Zum Glück meist eines natürlichen Todes.

[i]Bedeutungen:

[1] sich wechselseitig Gleichartiges geben
[2] etwas Vorhandenes durch etwas Neues/Anderes ersetzen[/quote]
https://de.wiktionary.org/wiki/austauschen

Klar. Was wird ausgetauscht? Gefangene. Spione. Gedanken. Körperflüssigkeiten. Mitarbeiter. Unliebsame. Steuerfahnder.

Warum bezeichnest du nochmal die Bevölkerungsentwicklung als Austausch?

Aus meiner Sicht ist da kein direkter Plan dahinter (es gibt zwar den bekannten UN/EU Plan die negative Demographie in Europa durch Zuwanderung aus Afrika auszugleichen, ich glaube aber aktuell nicht an eine bewusste Umsetzung).

Es ist aus meiner Sicht eine direkte Folge (1) der demografischen Entwicklung, (2) des Wohlstandsgefälles und (3) der mangelnden Wehrfähigkeit Deutschlands/Europas.

Das wirft ernsthafte Fragen auf. Ein Austausch wird bewusst vollzogen entweder zwischen zwei Vertragspartnern oder durch Leitungsebenen. Wie kann also hinter einem Austausch kein willentlicher Plan stecken? Da kannst du gerne (1) und (2) darauf beziehen. (3) hingegen eröffnet eine "neue" Perspektive. Ich behaupte mal frech, dass das deinem Lieblingsthema Flüchtlinge, Migranten und andere Neger=Invasoren geschuldet ist, die abgewehrt=durch Waffengewalt am Austauschen gehindert gehören. Oder ist das ein Zwinkersmilie in Bezug auf das fehlende Bekenntnis zum Deutschsein der Deutschen? Whatever, eine Wehrfähigkeit, also die Fertigkeit einer Armee ist immer darauf gerichtet, einen benennbaren Feind abzuwehren oder "abzuwehren". Wenn der "große Austausch" einfach nur Bevölkerungsentwicklung meint, kann die Fertigkeit der Armee zur Abwehr derselben sich nicht darauf beziehen. Wer also ist der Feind?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 01:01

Unité 1 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:50)
Ein Austausch wird bewusst vollzogen entweder zwischen zwei Vertragspartnern oder durch Leitungsebenen.

Nein!

Ein Austausch von Atomen/Molekülen z.B. in einer kristallinen Gitterstruktur hat auch keine zwei Vertragspartner oder Leitungsebenen (höchstens ein Leitungsband :D :thumbup:).

Aber ich finde es gut, dass wir hier erst mal Begrifflichkeiten klären, damit es deswegen nicht zu Mißverständnissen kommt.
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am Fr 14. Jun 2019, 01:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Fr 14. Jun 2019, 01:03

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jun 2019, 01:01)

Nein!

Ein Austausch von Atomen/Molekülen z.B. in einer kristallinen Gitterstruktur hat auch keine zwei Vertragspartner oder Leitungsebenen.

Also sind gesellschaftliche Prozesse hinsichtlich eines "großen Austausches" Naturgesetzen folgend, verstehe ich dich da richtig?
Worüber regst du dich dann so auf?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Alexyessin » Fr 14. Jun 2019, 01:04

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jun 2019, 00:38)


Wenn das in Tibet ein "ganzer" Bevölkerungsaustausch ist, ist es in Deutschland zumindest schon mal ein "halber".


Immer noch Blödsinn. Was willst du mit dieser Behauptung denn erreichen?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Fr 14. Jun 2019, 01:10

Alexyessin hat geschrieben:(14 Jun 2019, 01:04)

Immer noch Blödsinn. Was willst du mit dieser Behauptung denn erreichen?

Großer Austausch ist ein politischer Kampfbegriff und Agitationsschwerpunkt der Neuen Rechten. Laut diesem Verschwörungsmythos gebe es den geheimen Plan, die weiße Bevölkerung Europas gegen muslimische oder außereuropäische Einwanderer auszutauschen. Dahinter stünden etwa „die Globalisten“, „die Eliten“, „die Wirtschaft“, „Multikulturalismus“ oder auch Institutionen wie die Europäische Union oder die Vereinten Nationen. Infolgedessen käme es in absehbarer Zeit zu einem „Untergang Europas“ oder einem „Genozid“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Austausch

Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, du wirst hier nie auch nur einen Umvolkungsschwadroneur finden, der die Strippenzieher identifiziert. Entweder ist es ein großes Missverständnis mit Austausch meine ich gar keinen Austausch!!1elf! oder Fragen bleiben schlicht unbeantwortet. Die große Frage bleibt, warum nur, warum nur bleiben die Leute so schweigsam.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 01:23

Unité 1 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 01:10)

Großer Austausch ist ein politischer Kampfbegriff und Agitationsschwerpunkt der Neuen Rechten. Laut diesem Verschwörungsmythos gebe es den geheimen Plan, die weiße Bevölkerung Europas gegen muslimische oder außereuropäische Einwanderer auszutauschen. Dahinter stünden etwa „die Globalisten“, „die Eliten“, „die Wirtschaft“, „Multikulturalismus“ oder auch Institutionen wie die Europäische Union oder die Vereinten Nationen. Infolgedessen käme es in absehbarer Zeit zu einem „Untergang Europas“ oder einem „Genozid“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Austausch

Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, du wirst hier nie auch nur einen Umvolkungsschwadroneur finden, der die Strippenzieher identifiziert. Entweder ist es ein großes Missverständnis mit Austausch meine ich gar keinen Austausch!!1elf! oder Fragen bleiben schlicht unbeantwortet. Die große Frage bleibt, warum nur, warum nur bleiben die Leute so schweigsam.

Witzig eine Verschwörungstheorie-Verschwörungstheorie :).

Ich habe dir die 3 Ursachen (Demographie, Wohlstandsgefälle, Keine Wehrhaftigkeit) aus meiner Sicht genannt und in einen historischen Kontext gebracht.
Ein Strippenzieher ist mir nicht bekannt (kenne nur den UN-Plan, der meines Wissens auch nur ein Planspiel geblieben ist) und es wäre für das Resultat auch völlig irrelevant.

Wenn dich der Begriff "Austausch" so stört, können wir ihn auch anders nennen. Ich hänge mich nicht an Begriffen auf, mir geht es um die Sache.

Dann sagen wir halt die "große Bevölkerungsentwicklung" auch wenn dieser Begriff meiner Meinung nach viel schwammiger, unkonkreter und somit weniger geeignet für eine klare Kommunikation ist.

Du sagst also, wenn ich dich richtig verstanden habe, die Tibeter sollen sich nicht gegen die "große Bevölkerungsentwicklung" in ihren Land wehren?
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon Unité 1 » Fr 14. Jun 2019, 01:32

watisdatdenn? hat geschrieben:(14 Jun 2019, 01:23)

Witzig eine Verschwörungstheorie-Verschwörungstheorie :).


Nein. Das ist die Bedeutung vom "großen Umtausch" aka "Umvolkung". Wer davon erzählt, weiß warum er oder sie das tut. Du doch auch. Ob du es Volkstod nennst oder Einhornsterben ist dabei irrelevant. Entscheidend ist die Erzählung, also das, was mit unterschiedlichen Worten gesagt wird. Ob du nun spöttisch deine "große Umvolkung" als "große Bevölkerungsentwicklung" bezeichnest - es bleibt doch der gleiche Grundgedanke. Insbesondere da du ja monierst, dass ohne den "Austausch" es
viel schwammiger, unkonkreter und somit weniger geeignet für eine klare Kommunikation ist
.
Das denke ich auch. Du meinst, was du sagt.
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Re: ist identitair gleich neofascisme ??

Beitragvon watisdatdenn? » Fr 14. Jun 2019, 01:54

(1) eine deutlich aktivere Familienpolitik betreibt (Demographie), (2) Afrika aktiv Bildung / Know How zur Verfügung stellt (Wohlstandsgefälle), (3) die illegale Zuwanderung eindämmt (Wehrfähigkeit - Bundeswehr) und wo legal möglich eine Remigration erwirkt (Wehrhaftigkeit).

Zu (1) und (3) gibt es gesellschaftliche Tabus und eine offene Diskussion ist kaum möglich (Sonst wären wir ja auch nicht in Deutschland, gell? "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen dürfte was er meint")

Eva Herman wurde z.B. Entlassen weil sie den wichtigsten Grund, die Demographie (1) in einem Buch thematisiert hat und gesellschaftliche Lösungsansätze angedacht hat.

Woher diese Tabus kommen ist mir persönlich ein Rätsel.
Ich habe den übertriebenen typisch deutschen Konformismus im Verdacht der sich schon zur Nazi- und DDR-Zeit ausgetobt hat..


In geistig freieren und weniger konformistischen Ländern wie in Israel dürfen z.B. illegale Immigranten auch als Eindringlinge/Invasoren bezeichnet werden.
Das führt in Deutschland (auch in diesem Forum) sofort zu Repression.

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