Antisemitismus

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JJazzGold
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Re: Antisemitismus

Beitragvon JJazzGold » Do 16. Mai 2019, 11:09

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 09:29)

Nö. Diese Bezeichnung ist genauso schlimm oder sogar schlimmer.


Was genau ist daran für Sie “schlimm“, die Bezeichnung als nützlicher Idiot, oder der Zusatz “jüdischer“?
Denken Sie mal in Ruhe darüber nach.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Unité 1 » Do 16. Mai 2019, 11:13

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 May 2019, 09:16)

Ja. Mir ist als erster Gedanke und Assoziation auch so etwas wie ein Wissenschaftler erschienen, der in vorauseilendem Gehorsam Anfang der 30er alle Juden aus seinem Institut entfernt hat, sich irgendwann in den 50er- bis 70ern für seine wissenschaftliche Reputation dafür rechtfertigen muss und dann nach langen Recherchen herausfindet, dass er irgendwann später versehentlich oder ohne es zu prüfen in einem wissenschaftlichen Artikel einen jüdischen Wissenschaftler zitiert. Das genau wäre dann ein "Alibijude". Also jemand, der für mich nachträglich, ungefragt und in vielen Fällen auch nur fiktiv bezeugt: "Ich war an einem anderen Ort" ("=Alibi"), nicht an dem Ort des allgemeinen und verbreiteten Judenhasses.

Die Berufung auf jemanden, der die Politik der jeweils aktuellen israelischen Regierung kritisiert und selbst israelischer Staatsbürger ist, entspricht im Vergleich im wissenschaftlichen Bereich etwa der Berufung auf eine akademische Autorität. Wenn dies nur durch Formalien wie Publikationslistengröße oder akademischer Grad abgedeckt ist, kann das schon nervig werden. Nach dem Motto: Was ich behaupte hat ja auch schon der bekannte Professor sowieso behauptet. "Alibijude" dagegen ist die Heranziehung einer Person als Zeuge dafür, dass man "nicht dabei war".
Dieses leidige Namedropping - da rennst du bei mir offene Türen ein. Was das Alibi betrifft: Die Person soll als Zeuge fungieren, dass die Beschuldigung nicht stimmen kann. Der Ort ist in dem Fall, wie du das oben auch nahelegst, der Diskursraum. So kann der Verweis auf einen oppositionellen, israelischen Wissenschaftler vieles bedeuten: Eine Unterstützung der eigenen Argumentation, die Substitution der eigenen Argumentation, aber auch die Kaschierung einer anderen Motivation - des Antisemitismus'. Denn es stimmt ja, Antisemitismus ist eben nicht gerade en vogue und es gibt Leute, die von Israel sprechen, aber Juden meinen. Als Beispiel für würde ich, wo mir die Band gestern einfiel, Daily Terror, konkreter den Song Hinterlist nennen. Dort ist zu vernehmen: "Der Holocaustkredit ist längst schon aufgebraucht" in Zusammenhang mit Israels Politik. Das ist aber auch eine sehr eindeutige und sehr einfältige Form.

Allerdings:
Das wirklich nervige für mich besteht keineswegs darin, dass Leute wie Broder den Begriff "Alibijude" in diesem Sinne sprachlogisch völlig falsch verwenden und zur Lieblingsvokabel erklären, sondern dass in Diskussionsforen wie diesem hier der Argumentationsstil von Achsenautoren wie Broder praktisch als schaler dritter Aufguss serviert wird. Auf sprachlich sehr viel niedrigerem Niveau. Nur weil sie eben Sportarten wie "Sau durchs Feuilleton jagen", "Junge Journalistinnen fertig machen" oder auch "Nachtreten durch die Anhängerschaft" mögen und es scheint, als ob sie sich darin beweisen wollen.

möchte ich bezweifeln, dass es so häufig sei, wie hier oft getan wird. Es scheint mir im Gegenteil (in diesem Forum) öfter der Fall zu sein, dass der Vorwurf, einen Alibijuden in den Zeugenstand zu rufen, rein funktioneller Natur ist und der Diskussionsverweigerung sowie als virtue signaling dienen soll. Mit anderen Worten: Ich stimme dir hier zu.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 12:58

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 07:07)

Selbstverständlich weiß ich, was "Strohmänner" und "Nebelkerzen" bedeuten, zumal du ja selbst ständig welche benutzt. Nur: Intelligente Leute brauchen solche Sprach-Krücken nicht, die noch dazu wie Kindergarten klingen. Sie sagen verständlich und klar, was sie sagen wollen. Und "Alibi-Jude" ist einfach mal ein übler Begriff, egal, wer ihn verwendet. Das hat was mit Sprachgefühl und Sensibilität zu tun. Und zu deinen anderen so genannten "Argumenten" brauche ich nichts zu sagen, weil sie schlicht aus einer Aneinanderreihung von Unterstellungen bestehen, was ich angeblich geschrieben hätte. Siehe dein beliebtes "Strohmann-Argument", mit dem man ein (angebliches) Argument der Gegenseite zu widerlegen versucht, das diese gar nicht verwendet hat.

Bei Strohmann- und Nebelkerzen-/red herring-Argumenten handelt es sich niht um "Sprach-Krücken", sondern um Scheinargumente, die a) vom Thema ablenken und b) den Gesprächs-/Diskussionspartner diskreditieren sollen - hat mit intelligent oder nicht intelligent nicht das geringste zu tun.
Diese Begriffe sagen genau DAS aus, was sie aussagen sollen.
Und was den Begriff Alibijude angeht, ist das kein übler Begriff, sondern einer, der eine - für den Betreffenden - unangehnehme Tatsache beschreibt.
Hat mit "Sprachgefühl und Sensibilität" nichts zu tun, sondern damit, dass unangenehme Tatsachen ausgeblendet und schöngeredet werden sollen.
Und wenn du angeblich weißt, was ein Strohmannargument ist, dann ist dir auch klar, dass meine Argumente bezüglich deiner Zustimmung zu Moshe Zuckermanns Aussagen keine Strohmannargumente sind, sondern sich auf genau auf deine Aussagen beziehen ==> als "Kritik an der israelischen Regierungspolitik" getarnter Antisemitismus, unter Berufung auf das Alibi "na wenn ein Jude das sagt, kann das gar kein ..."
Genau darum geht es und das gefällt Dir absolut nicht, darum monierst Du den Begriff "Alibijude" und redest dich auf "Sprachgefühl und Sensibilität" heraus.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Do 16. Mai 2019, 13:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 May 2019, 10:46)

Das ist insofern verständlich, als dass das DDR-Regime den Staat Israel als eine Art obersten Teufelsstaat hinstellte, selbst aber nicht als "antisemitisch" gesehen werden wollte.

Der Punkt für mich ist aber, dass sowohl das DDR-Regime als auch eine große Mehrheit der sich als links sehenden in den westlichen Staaten eine angebliche "gerechte Sache des palästinensischen Volks" gegen Israel ins Feld führte. Ich kann gar nicht beschreiben wie pessimistisch und desillusioniert ich bezüglich solcher gerechten Sachen irgendeines Volks ich bin. Ich bekomme Ausschlag wenn ich von Moshe Zuckermann auch nur den Ansatz einer solchen Denkrichtung vernehme. Die "gerechte Sache des palästinensischen Volks" ist zum einen ein Objekt selbstgerechten Gutmenschentums linker westlicher Intellektueller und war zum anderen eine wohlkalkulierte Strategie der realsozialistischen Staaten, um einem Solidaritätsgefühl des Staatsvolks irgendeinen konkreten Gegenstand zu geben. Dass den Menschen, die auf den Gebieten leben, die man als "palästinensisch" bezeichnet, genau das gleiche Recht auf Glück und Wohlstand zusteht wie den Juden in Israel, ist keine Frage. Eine kleine WIderstandsgruppe von jungen Menschen im Gaza-Streifen hat sich kürzlich unter dem Namen "Wir wollen leben" zusammengefunden, um als Gaza-Bewohner gegen die Hamas-Politik zu protestieren. "Wir wollen leben" heißt einfach: Wir wollen arbeiten, Geld verdienen, nicht gegen einen Erzfeind Israel kämpfen und vielleicht auch unseren Spaß am ESC-Ausscheid haben. Weder die UN noch die EU interessiert sich für solche kleinen informellen Oppositionsgruppen. Die FDJ-Funktionäre in der DDR hätten sowas wahrscheinlich als spätkapitalistisch-dekadent und Verrat an der "gerechten Sache des palästinensischen Volks" dargestellt. Die westlichen linken Intellektuellen heute würden dies nach einem guten mediterranen Essen und einem Glas Rotwein einvernehmlich als "materialistisch" abtun. Aber: Kein Problem. Die Sicherheitsschergen des Hamas-Regimes haben die "Materialisten" bereits abgeführt und in entsprechenden Folterzentren einer Befragung unterzogen. Die Geschichte mit der "gerechten Sache" kann also weitergehen.

Der Gerechtigkeit halber muss man aber auch sagen: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den ganz ganz wenigen Organisationen in Deutschland, die von "Wir wollen leben" überhaupt Kenntnis genommen hat. https://www.rosalux.de/news/id/40166/wir-wollen-leben/


Naja, diese von dir zitierte "gerechte Sache des palästinensischen Volkes" hat ja wie alles andere auf der Welt eine Auf-und-ab-Entwicklung genommen. Da kannst du die 70er nicht in einen Topf werfen mit dem, was man heute sieht. Und die Israel-Feindlichkeit bzw. die Ignoranz der DDR-Oberen gegenüber Israel solltest du immer im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg und dem so genannten "Kampf der Systeme" sehen. Letzterer trieb auf beiden Seiten seltsame Blüten. Auf beiden Seiten. Die DDR gab es ja in den Augen maßgeblicher westlicher Leute gar nicht. Nicht einmal dann, als sie Anfang/Mitte der 70er von den meisten Staaten der Welt anerkannt worden war als eigenständiger souveräner Staat. Auch da sprachen einige Hardliner noch von der Nicht-Existenz der DDR. Aber das nur am Rande und nur, um auf die Relativität solcher Geschichtsvergleiche hinzuweisen.

Was sich die Hamas leistet, ist das Letzte. Das ist Terror. Nicht umsonst wächst auch unter vielen Palästinensern der Widerstand gegen diese radikale Gruppierung. Und trotzdem könnte man ja wenigstens dem kleinsten gemeinsamen Nenner folgen und der Bundesregierung in den wesentlichen Punkten der Einschätzung des Nahostkonfliktes zustimmen. Oder? Und was das von mir zitierte Interview mit Moshe Zuckermann *) anlässlich seines jüngsten Buches anbelangt, da geht es in erster Linie um eine Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfes. Nur deshalb zitierte ich das Gespräch. Für mich ist es einfach nicht glaubhaft und nicht nachvollziehbar, dass sich gerade Neurechte, die eng verwoben sind mit Rechtsradikalen, als Kämpfer gegen den Antisemitismus gerieren. Das ist pure Heuchelei.

*) nach den wertvollen Hinweisen von DA Faselfehler korrigiert :D
Zuletzt geändert von Selina am Do 16. Mai 2019, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Do 16. Mai 2019, 13:41

JJazzGold hat geschrieben:(16 May 2019, 11:09)

Was genau ist daran für Sie “schlimm“, die Bezeichnung als nützlicher Idiot, oder der Zusatz “jüdischer“?
Denken Sie mal in Ruhe darüber nach.


Da muss nicht ich in aller Ruhe darüber nachdenken, sondern Sie. Es gibt Sprach-Bilder, Analogien und Vergleiche, die benutzt man in bestimmten Zusammenhängen einfach nicht. Das ist es, was man unter Sprachgefühl versteht.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Do 16. Mai 2019, 14:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 May 2019, 09:16)

(..)

Das wirklich nervige für mich besteht keineswegs darin, dass Leute wie Broder den Begriff "Alibijude" in diesem Sinne sprachlogisch völlig falsch verwenden und zur Lieblingsvokabel erklären, sondern dass in Diskussionsforen wie diesem hier der Argumentationsstil von Achsenautoren wie Broder praktisch als schaler dritter Aufguss serviert wird. Auf sprachlich sehr viel niedrigerem Niveau. Nur weil sie eben Sportarten wie "Sau durchs Feuilleton jagen", "Junge Journalistinnen fertig machen" oder auch "Nachtreten durch die Anhängerschaft" mögen und es scheint, als ob sie sich darin beweisen wollen.


Das wirklich Nervige besteht darin, dass Du Dir anmaßt, Juden erklären zu müssen, wie sie einen Begriff zu verwenden haben, den Du dazu noch nach eigner Facon umgedeutet hast, um ihn dann anschließend
als schalen Aufguss neurechten Diskussionsstils desavouieren zu können.
Das ist nicht nur die Hybris, die Du ja von Dir weist, das ist dazu eine bequeme, wenn nicht sogar feige Methode, Dich mit Dir unliebsamen Aussagen auseinander setzen zu müssen und gleichzeitig nach Beifall von der "richtigen" Seite zu heischen.
Bei mir erweckst Du - nicht nur in den letzten Tagen - damit den Eindruck, dass Du Judenhass nicht erkennen kannst oder willst, selbst wenn er Dir in die Nase beißen würde, aus welchen Motiven auch immer.

Dir, und nicht nur Dir, empfehle ich daher mal das Buch von Monika Schwarz-Friesel/Jehuda Reinharz "Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert". Aber Vorsicht, es könnten Dir einige "Aha-Erlebnisse" bevorstehen.
Könnte natürlich auch sein, Du deutest dann das Werk anerkannter Antisemitismus-Forscher dergestalt um, dass es in Dein Weltbild passt.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 14:57

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 13:30)

Und was das von mir zitierte Interview mit Moshe Zimmermann anlässlich seines jüngsten Buches anbelangt, da geht es in erster Linie um eine Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfes. Nur deshalb zitierte ich das Gespräch. Für mich ist es einfach nicht glaubhaft und nicht nachvollziehbar, dass sich gerade Neurechte, die eng verwoben sind mit Rechtsradikalen, als Kämpfer gegen den Antisemitismus gerieren. Das ist pure Heuchelei.

1. Der israelische Soziologe heißt Moshe Zuckermann und nicht Zimmermann.

2. hast Du aus dem Interview nicht zitiert, sondern es lediglich verlinkt und seine Aussagen zum "instrumentalisierten Antisemitismus" als Alibi für als "Kritik an der israelischen Regierungspolitik" getarnten Antisemitismus benutzt.

Was Zuckermann in seinem Interview von sich gibt, sind antisemtistische Verschwörungstheorien und Lügen.
Schauen wir uns doch mal genauer an, was er so von sich gibt:
"Der Antisemitismus-Vorwurf wird also zu fremdbestimmten Zwecken instrumentalisiert?
So ist es. Der Vorwurf des Antisemitismus dient israelischen Lobbies als Instrument, ihre Gegner mundtot zu machen, notwendige Debatten im Keim zu ersticken."


Mit dieser Aussage bedient er ein typisch linkes antisemitsches Stereotyp, verbunden mit Verschwörungstheorie ==> "die Juden sind schuld ..."
Derartiges findet sich bereits bei Marx in "Zur Judenfrage"

"Es gibt in Deutschland konstant einen antisemitischen Bodensatz, der bei rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung liegt. Ich stütze mich hier auf den Historiker Wolfgang Benz. Die Juden in Deutschland sind heute nicht mehr gefährdet, der vorhandene Antisemitismus bedroht nicht ihr Leben. Es gibt auch keinen importierten Antisemitismus."

Ausgerechnet auf Wolfgang Benz bezieht es sich - auf den Wolfgang Benz, der mit dem Islammarkt "kuschelt" und er leugnet den originär islamischen Judenhass/Antisemitismus.
Juden sind in Deutschland nicht mehr gefährdet? Das sehen Juden in Deutschland aber deutlich anders!

"Was jüdische Gemeinden beklagen, ist eine Zunahme des Antisemitismus in Deutschland speziell durch Flüchtlinge.
Antiisraelische oder antisemitische Äußerungen von Islamisten sind im ungelösten Nahost-Konflikt begründet. Was Juden wirklich widerfahren ist, was Juden an den Kragen gegangen ist und sechsmillionenfach zur Ausrottung geführt hat, ist im Westen, ist hier in diesem Ihrem Land passiert. Juden hatten in arabischen Ländern, so sehr sie Bürger zweiter Klasse sein mochten, nie auch nur annähernd das erfahren, was schon seit dem Mittelalter Juden in dieser Region, im Westen und auch im Osten, erfahren mussten."


Und wieder ein antisemitistisches Stereotyp ==> die Juden sind schuld!
Islamischer Judenhass und Antisemitismus liegen also im Nahost-Konflikt begründet. Wer für diesen Konflikt ursächlich verantwortlich ist, sagt Zuckermann nicht.
Er relativiert originär islamischen Judenhass/Antisemitismus nicht nur, er lügt sogar, wenn er behauptet, der Nahost-Konflikt sein Ursache, weil die Ursachen dafür bereits in der Entstehung des Islam zu suchen sind UND in der engen Verbindung des Naziregimes mit Husseini.

"Haben Sie Verständnis dafür?
Wenn ich heute Araber unter israelischen Stiefeln wäre, dann wäre ich erstens antiisraelisch. Und insofern ich die Israelis mit Juden identifizieren würde, könnten mir dabei auch eine ganze Menge antijüdische Elemente entfleuchen. Das ist fremdbestimmt, hat aber seine Quelle nicht in einem genuinen westlichen Antisemitismus."


Und wieder eine Verschwörungstheorie, verbunden mit dem typisch antisemitischen Stereotyp die Juden sind schuld

Und so geht das weiter. Das ganze Interview trieft nur so von Antisemitismus/antizionistischen Antisemitismus, daran ändert sich auch nichts, wenn sich Zuckermann als Nachfahre von Holocaustüberlebenden selbst davon freispricht, sich selbst immunisiert und für sakrosankt erklärt.

Es ist schon peinlich, wenn Du den Antisemitismus nicht erkennst nicht erkennen willst, stattdessen von Dir selbst ablenkend, immer wieder in die "rechte Richtung" zeigst.
In dem Falle liegt die Heuchelei nicht bei den so genannten "Neurechten", sondern bei Dir.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 15:27

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 13:41)

Da muss nicht ich in aller Ruhe darüber nachdenken, sondern Sie. Es gibt Sprach-Bilder, Analogien und Vergleiche, die benutzt man in bestimmten Zusammenhängen einfach nicht. Das ist es, was man unter Sprachgefühl versteht.

Das ist genau das, was allgemeinhin als Sprechverbot bezeichnet wird und auf Sprechverbote folgen Denkverbote.
Wenn Du von "Sprachgefühl" schwurbelst, scheinst Du in einigen Bereichen schon beim Denkverbot angekommen zu sein.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Do 16. Mai 2019, 15:37

Dark Angel hat geschrieben:(16 May 2019, 15:27)

Das ist genau das, was allgemeinhin als Sprechverbot bezeichnet wird und auf Sprechverbote folgen Denkverbote.
Wenn Du von "Sprachgefühl" schwurbelst, scheinst Du in einigen Bereichen schon beim Denkverbot angekommen zu sein.


Du scheinst aber wenig beeindruckt von meinem "Sprech- und Denkverbot" zu sein. Du schreibst doch unentwegt :D
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 15:52

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 15:37)

Du scheinst aber wenig beeindruckt von meinem "Sprech- und Denkverbot" zu sein. Du schreibst doch unentwegt :D

Das liegt daran, dass ich mir weder von Dir, noch sonstwem verbieten lasse, "zu reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist" und ich laase mir weder das selber denken verbieten, noch lasse ich mir vorschreiben, was und wie ich zu denken habe.

Außerdem sind DEINE "Sprech- und Denkverbot[e]", die die Du Dir selber auferlegst - bezeichnet man gemeinhin als Dogmen/Dogmatismus - wie nannte es ein User doch gleich (sinngemäß) "deine Konditionierung sitzt noch perfekt".
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Do 16. Mai 2019, 16:12

Dark Angel hat geschrieben:(16 May 2019, 14:57)

(...)

Und so geht das weiter. Das ganze Interview trieft nur so von Antisemitismus/antizionistischen Antisemitismus, daran ändert sich auch nichts, wenn sich Zuckermann als Nachfahre von Holocaustüberlebenden selbst davon freispricht, sich selbst immunisiert und für sakrosankt erklärt.



Es gibt einen alten jüdischen Witz, wo ein Jude auf den Vorwurf, er sei "ein sich selbst hassender Jude" entgegnet, sich selbst durchaus zu mögen, es wären andere Juden, die er hasse.
Genau dieser Typus ist in Deutschland - und nicht nur da - sehr beliebt und anerkannt, ganz besonders, wenn er mit der Negierung von Antisemitismus seinen Israelhass begründet.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 16:23

Vongole hat geschrieben:(16 May 2019, 16:12)

Es gibt einen alten jüdischen Witz, wo ein Jude auf den Vorwurf, er sei "ein sich selbst hassender Jude" entgegnet, sich selbst durchaus zu mögen, es wären andere Juden, die er hasse.
Genau dieser Typus ist in Deutschland - und nicht nur da - sehr beliebt und anerkannt, ganz besonders, wenn er mit der Negierung von Antisemitismus seinen Israelhass begründet.

Tja dann fragt man sich doch, warum lebt dieser Typ(us) in Israel, wenn es dort so rassistisch und apartheitähnlich zugeht, er zu Boykotten gegen Israel aufruft und die entsprechenden NGO unterstützt. Israel ist ein freier, demokratischer Staat und niemand wird gezwungen dort zu leben ...
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Do 16. Mai 2019, 16:28

Dark Angel hat geschrieben:(16 May 2019, 16:23)

Tja dann fragt man sich doch, warum lebt dieser Typ(us) in Israel, wenn es dort so rassistisch und apartheitähnlich zugeht, er zu Boykotten gegen Israel aufruft und die entsprechenden NGO unterstützt. Israel ist ein freier, demokratischer Staat und niemand wird gezwungen dort zu leben ...


Weil Israel Übung darin hat, das auszuhalten, genau aus diesen Gründen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon imp » Do 16. Mai 2019, 16:33

Unité 1 hat geschrieben:(16 May 2019, 11:13)

Dieses leidige Namedropping - da rennst du bei mir offene Türen ein. Was das Alibi betrifft: Die Person soll als Zeuge fungieren, dass die Beschuldigung nicht stimmen kann. Der Ort ist in dem Fall, wie du das oben auch nahelegst, der Diskursraum. So kann der Verweis auf einen oppositionellen, israelischen Wissenschaftler vieles bedeuten: Eine Unterstützung der eigenen Argumentation, die Substitution der eigenen Argumentation, aber auch die Kaschierung einer anderen Motivation - des Antisemitismus'. Denn es stimmt ja, Antisemitismus ist eben nicht gerade en vogue und es gibt Leute, die von Israel sprechen, aber Juden meinen. Als Beispiel für würde ich, wo mir die Band gestern einfiel, Daily Terror, konkreter den Song Hinterlist nennen. Dort ist zu vernehmen: "Der Holocaustkredit ist längst schon aufgebraucht" in Zusammenhang mit Israels Politik. Das ist aber auch eine sehr eindeutige und sehr einfältige Form.

Allerdings:

möchte ich bezweifeln, dass es so häufig sei, wie hier oft getan wird. Es scheint mir im Gegenteil (in diesem Forum) öfter der Fall zu sein, dass der Vorwurf, einen Alibijuden in den Zeugenstand zu rufen, rein funktioneller Natur ist und der Diskussionsverweigerung sowie als virtue signaling dienen soll. Mit anderen Worten: Ich stimme dir hier zu.

Man kann den Fakt, wo Zuckermann nun familiär herkommt, auch einfach ignorieren und sich mal mit seinen Thesen befassen. Dann kann man sagen, ja, nett, find ich gut oder auch naja, nein, das funktioniert so nicht, das ist zu einfach gedacht, das übersieht die Feindschaften... könnte man tun. Ist aber zu viel Text. Es ist einfacher, pauschal die Person zu diffamieren. Wenn wir damit anfangen, könnten wir auch schauen, wo Autoren entsprechender Schmähartikel hauptsächlich publizieren und wie über Jahre dieselbe kleine Gruppe sich immer wieder gegenseitig zitiert. Das würde arg weit weg vom Thema führen und am Ende - du ahnst, welcher Vorwurf im Raum stünde.

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass von all dem Geplänkel der Antisemitismus nicht weggeht. Der Papst, sicher kein natürlicher Freund anderer Religionen, sagt ganz vernünftig: "Unsere Stärke ist die leise Kraft der Begegnung, nicht des Extremismus, der heute in einigen Bereichen aufflammt und nur zu Konflikten führt. Wer Dialog sucht, irrt nie". Er verurteilt den Antisemitismus, den auch er aufflammen sieht.
ttps://www.domradio.de/themen/judentum/ ... semitismus

Derweil wollen in Berlin jüdische Schüler lieber Basecap über der Kippa tragen. Das Klima ist beschissen.


Im Alltag habe er Judenfeindlichkeit einmal erlebt: "Zusammen mit einem Freund habe ich im April ausprobiert, was passiert, wenn wir mit unserer Kippa vor die Tür gehen. Wir haben das am Kudamm getestet und wurden komisch angeguckt. Einer wollte uns sogar angreifen. Aber dafür waren zu viele Leute da.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/s ... 67708.html

Es ist doch vertane Zeit, hier im Forum die Leute wüst zu beschimpfen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 16:34

Vongole hat geschrieben:(16 May 2019, 16:28)

Weil Israel Übung darin hat, das auszuhalten, genau aus diesen Gründen.

Im Endeffekt also genau das, was eine Demokratie ausmacht und womit gewisse Zeitgenossen ernsthafte Probleme haben.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Do 16. Mai 2019, 16:36

Dieses Gespräch zwischen Schauspieler Ulrich Matthes und Fernsehmoderator und Politiker (CDU) Michel Friedmann zum Thema Antisemitismus, das es nur noch paar Tage im Internet gibt, sollte man sich unbedingt anschauen und anhören:

https://www.welt.de/mediathek/sendung19 ... html?wtrid

Das Gespräch könnte man überschreiben mit "Judenhass ist Menschenhass".
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Re: Antisemitismus

Beitragvon imp » Do 16. Mai 2019, 16:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(16 May 2019, 10:46)
Ich bekomme Ausschlag wenn ich von Moshe Zuckermann auch nur den Ansatz einer solchen Denkrichtung vernehme. Die "gerechte Sache des palästinensischen Volks" ist zum einen ein Objekt selbstgerechten Gutmenschentums linker westlicher Intellektueller

Hier fängst du mit einer vernünftigen Kritik an "gerechten Sachen" an (ich persönlich lese auch: An Völkern als Subjekten) und kippst dann um. So Vokabeln wie "Gutmenschentum" sind nicht gut.

Dass den Menschen, die auf den Gebieten leben, die man als "palästinensisch" bezeichnet, genau das gleiche Recht auf Glück und Wohlstand zusteht wie den Juden in Israel, ist keine Frage. Eine kleine WIderstandsgruppe von jungen Menschen im Gaza-Streifen hat sich kürzlich unter dem Namen "Wir wollen leben" zusammengefunden, um als Gaza-Bewohner gegen die Hamas-Politik zu protestieren

Das ist denen sicher nicht gut bekommen. Ist hier aber die falsche Überschrift für diese Auseinandersetzung. Die armen Menschen.

Die Sicherheitsschergen des Hamas-Regimes haben die "Materialisten" bereits abgeführt und in entsprechenden Folterzentren einer Befragung unterzogen. Die Geschichte mit der "gerechten Sache" kann also weitergehen.

Wie erwartet :(

Wir wollen aber hier unter 8. uns auf die deutsche Gesellschaft und die Menschen hier konzentrieren. Und Meta: Darauf, wie hier über dort diskutiert wird.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Dark Angel » Do 16. Mai 2019, 16:45

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 16:36)

Dieses Gespräch zwischen Schauspieler Ulrich Matthes und Fernsehmoderator und Politiker (CDU) Michel Friedmann zum Thema Antisemitismus, das es nur noch paar Tage im Internet gibt, sollte man sich unbedingt anschauen und anhören:

https://www.welt.de/mediathek/sendung19 ... html?wtrid

Das Gespräch könnte man überschreiben mit "Judenhass ist Menschenhass".

Klassische Nebelkerze - Userin Selina lenkt mal wieder vom Thema ab.
Es geht um Antisemitismus und dieser Begriff umfasst mehr - sehr viel mehr - als nur Judenhass!
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Vongole » Do 16. Mai 2019, 17:04

Selina hat geschrieben:(16 May 2019, 16:36)

Dieses Gespräch zwischen Schauspieler Ulrich Matthes und Fernsehmoderator und Politiker (CDU) Michel Friedmann zum Thema Antisemitismus, das es nur noch paar Tage im Internet gibt, sollte man sich unbedingt anschauen und anhören:

https://www.welt.de/mediathek/sendung19 ... html?wtrid

Das Gespräch könnte man überschreiben mit "Judenhass ist Menschenhass".


Abgesehen davon, dass Judenhass weit mehr als Menschenhass ist, gibt es zu der sehenswerten Doku ein treffendes Statement von Prof. Salzborn:

"Es gibt so etwas wie ein dröhnend lautes Schweigen der Demokraten. Das heißt, dass Antisemitismusdebatten nicht über Antisemitismus und damit über problematische Inhalte geführt werden, sondern ganz maßgeblich über das, was dann verniedlicht wird als Antisemitismusvorwurf."
https://www.tagesspiegel.de/advertorial ... 26734.html
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Selina
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Selina » Do 16. Mai 2019, 17:27

Vongole hat geschrieben:(16 May 2019, 17:04)

Abgesehen davon, dass Judenhass weit mehr als Menschenhass ist, gibt es zu der sehenswerten Doku ein treffendes Statement von Prof. Salzborn:

"Es gibt so etwas wie ein dröhnend lautes Schweigen der Demokraten. Das heißt, dass Antisemitismusdebatten nicht über Antisemitismus und damit über problematische Inhalte geführt werden, sondern ganz maßgeblich über das, was dann verniedlicht wird als Antisemitismusvorwurf."
https://www.tagesspiegel.de/advertorial ... 26734.html


Hast du dir das Gespräch angeschaut? Mich hat einfach erschüttert, dass es heute schon wieder soweit ist, dass jüdische Menschen (in diesem Falle Friedman) über Emigration nachdenken müssen. Ich wusste es zwar, dass das viele tun, da ich eine gute Bekannte habe, die in einer großen jüdischen Gemeinde arbeitet, aber wenn man es dann noch einmal so prononciert wie bei Friedman hört, ist das schon sehr erschütternd. Beide Männer äußern ihr Entsetzen und ihre Abscheu darüber, dass eine AfD immer mehr Zuspruch erhält und die Mitte der Gesellschaft nichts dagegen tut. Und sie schildern beide sehr anschaulich, was sie im Zusammenhang mit diesem deutlichen Rechtsruck unter Zivilcourage verstehen. Ein sehr bewegendes Gespräch. Das sollte man schon gesehen und gehört haben.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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