neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

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Adam Smith
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Adam Smith » Mo 12. Apr 2021, 11:12

garfield336 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:01)

In Gegenden wo Massentests durchgeführt wurden, wurde meistens festgestellt dass mindestens zwischen 0,5-1% infiziert sind. Am Höhepunkt der Welle auch mehr.

Alleine die 0,5% wären in Deutschland 400.000 / Woche. Und dieses Ergebniss kann man auch mindestens erwarten wenn man Flächendeckend testet wenn grad das Virus wütet.
Man meldet aber immer deutlich weniger Fälle.


In Luxemburg haben sich nachweislich 10% der Einwohner mit dem Virus infiziert und in Deutschland nur 3,5%. Nur wird halt in Luxemburg deutlich mehr getestet.
Zuletzt geändert von Adam Smith am Mo 12. Apr 2021, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Sybilla » Mo 12. Apr 2021, 11:14

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 10:57)

Na ja, Museen u. Kinos da weiss ich nicht ob das so ne gute Idee ist aber ansonsten bestätigt doch genau das, dass man hier in D den falschen Weg geht... Gut bei 200 würden unsere Oberalarmisten wahrscheinlich schon panisch schreiend wie aufgescheuchte Hühner herum laufen ganz eegal ob die ZAhl konstant bleibt oder nicht aber auch auf die zu hören gehört mit zum falschen Weg....


Die konstante bei Inzidenzen wird immer dann erreicht wenn die Testkapazität erschöpft ist, das bedeutet selbstverständlich nicht das die Inzidenz tatsächlich konstant ist. Die Inzidenz wird dann zur Fake-Zahl weil es die tatsächliche Inzidenz nicht aufzeigen kann sondern nur die Inzidenz der Testkapazität.

Hingegen in D das Gesundheitssystem ausgelastet ist und das begründet den Alarmismus der Intensivmediziner. In 4 Wochen droht die Triage auf den Intensivstationen in D leider haben wir nicht den Luxus von Luxemburg, dass wir dann unsere Covid 19 Erkrankten in benachbarten Regionen verlegen können. Denn das würde auch dort die bereits gut belegten Kapazitäten sprengen. Der Luxemburgvergleich ist schlicht und einfach untauglich.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Orbiter1 » Mo 12. Apr 2021, 11:15

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:11)

DAnn vergleichs halt mit Spanien, wo die Inzidenz sogar noch niedriger liegt TROTZ geöffneter Gastronomie etc. ... :rolleyes:
Oder mit GB vergleichen. Die sind dem EU-Coronadebakel durch den Brexit gerade noch rechtzeitig entronnen und haben aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 27.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Mo 12. Apr 2021, 11:16

garfield336 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:01)

In Gegenden wo Massentests durchgeführt wurden, wurde meistens festgestellt dass mindestens zwischen 0,5-1% infiziert sind. Am Höhepunkt der Welle auch mehr.

Alleine die 0,5% wären in Deutschland 400.000 / Woche. Und dieses Ergebniss kann man auch mindestens erwarten wenn man Flächendeckend testet wenn grad das Virus wütet.
Man meldet aber immer deutlich weniger Fälle.


Interessanter als die absolute Anzahl der positiven Fälle und der Inzidenz wäre also der Prozentsatz der positiven Tests an allen Tests einer Woche und die Anzahl der Tests.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon yogi61 » Mo 12. Apr 2021, 11:19

Kölner1302 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 10:35)

Wie sieht es denn mit der Quote der Immungeschwächten (HIV, Immunsuppression) unter den Covid Opfern aus?


Dazu gibt es keine Zahlen. Grundsätzlich gilt, wie bei allen chronischen Erkrankungen. HIV-positive Menschen zum Beispiel, die frühzeitig diagnostiziert und therapiert werden, verfügen eben durch die Therapie in der Regel über ein stabiles Immunsystem. HIV-positive Menschen bei denen die Infektion nocht nicht erkannt wurde, oder die Diagnose erst vor kurzer Zeit erhalten haben, müssen unter Umständen mit einem schweren Verlauf rechnen, weil sich das Immunsystem permanent um das HI-Virus kümmern muss.
Man muss allerdings einschränkend sagen, dass die Erkrankung Covid-19 in vielen Fälle nicht typisch verläuft. Die Formel: Starkes Immunsystem-gute Prognose gilt eben für viele Menschen nicht, weil das Immunsystem das Virus nicht kennt und entzündliche Prozesse eine starke Rolle spielen. Das Immunsystem hat mutmasslich oft große Schwierigkeiten, die überschießende Immunantwort wieder zu drosseln, wenn die Viruslast sinkt und die Replikation der Viren zum Beispiel im Lungengewebe gestoppt wird, dann können sich T-Zellen und die Antikörper wie in einer Art Autoimmunreaktion gegen das körpereigene Gewebe richten, was zu Organschäden führen kann. Und genau diese Krankheitsverläufe zu erkennen, bedingt ein starke Überwachung der Patienten, weil dann eben das Immunsystem heruntergefahren werden muss und dies macht man mit Dexamethason oder anderen Corticosteroiden.
Leider bedeutet das auch,dass die Einnahme von Zink, Vitamin C und D. laut neuen Studien nicht hilfreich sind. Egal was der Heilpraktiker um die Ecke behauptet und auch aus seinem "Schatz" direkt an die Menschen überteuert verticken möchte.
Zuletzt geändert von yogi61 am Mo 12. Apr 2021, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Sybilla » Mo 12. Apr 2021, 11:21

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:11)

DAnn vergleichs halt mit Spanien, wo die Inzidenz sogar noch niedriger liegt TROTZ geöffneter Gastronomie etc. ... :rolleyes:


In Deutschland gab es noch keinen Lockdown der mit den Lockdown in Spanien vergleichbar ist, richtig ist und das wissen wir aus dem Sommer 2020 wenn die Zahlen einmal unter 35 gedrückt wurden ist eine Normalität für eine gewisse Zeit möglich. Also einen Lockdown wie er in Spanien war würde ich zustimmen danach wären Öffnungen wie in Spanien jederzeit möglich.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon H2O » Mo 12. Apr 2021, 11:28

Kölner1302 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 10:20)

Hier muss es eine Einsatzreserve geben.
Das können auch angelernte Feuerwehr- Bundeswehr- und THW Mitarbeiter sein.
Oder die Armee der Zivildienstleistenden bzw. Hilfssanitäter aus dem freiwilligen sozialen Jahr.
Also ein Katastrophenschutz, wie ja gegen Erdbeben, Großfeuer, Überschwemmungen Sturmfluten Atomkraftwerksunfälle etc. auch existiert oder existieren sollte.
ABER: die Zahl der examinierten Kräfte
auch in Pflegeheimen,
insbesondere mit Intensivausbildung war schon vor der Coronakatastrophe viel zu gering.
Hier wäre auch unabhängig von Corona eine Qualitätsverbesserung sowieso dringend notwendig.
Im Katastrophenfall könnte man umorganisieren, und jede examinierte Kraft kann eine Gruppe von Hilfssanitätern und Hilfspflegern in mobilen Krankenhäusern leiten

Im Mittelalter haben Städte teilweise auch aus Kostengründen ihre Feuerwehr abgeschafft.
Bis eines Tages die Stadt abgebrannt ist, weil es keine Feuerwehr gab.


Erst einmal alle Achtung, daß Sie mit einem vernünftigen Lösungsvorschlag aufwarten können! Allerdings meine ich, daß wir dazu ein grundlegend veränderte Gesellschaft brauchen. Die hatte ich mir schon erhofft, als es um den schnellen Aufbau der Impfkampagne ging. Das war wohl nichts... oder die staatlichen Kräfte haben bürgerliches Engagement verhindert, nicht aufgerufen, lieber die Bundesewehr gerufen... Auch widerstrebt mir doch, daß wir immer wieder auf die selben ehrenamtlichen Kräfte zugreifen sollen, wenn es doch einmal ganz dick kommt.

Ich meine, daß es so etwas wie einen gemeinschaftlichen Katastrophenschutz geben sollte, der auf die von Ihnen genannten Felder vorbereitet und ausgerüstet ist. Die Bundeswehr beginnt mit dem Aufbau eines Heimatschutzes... in Polen schon verfügbar und bei der Impfkampagne im Einsatz als Ordnungskräfte gleich am Zugang zur Impfstelle: Ordnungsgemäße Anmeldung prüfen, Temperatur des Patienten messen, Auskunft wohin der Impfwillige zu gehen hatte... oder im Rollstuhl hingebracht werden soll. Da liegt der Schwerpunkt also auf dem Ordnungsdienst. Unser Heimatschutz könnte im Notfall ein Bindeglied zwischen Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk sein und je nach Neigung entsprechend vorgebildet werden.

Diese Heimatschutzarmee bildet vor allem auch technisch-medizinisch vorgebildete Reserven, die im Notfall abgerufen werden können... und die ansonsten ihrer ganz alltäglichen Arbeit nachgehen. Gar nichts spricht gegen den Einsatz der von Ihnen genannten Kräfte, wenn die ihren Dienst hauptberuflich ausüben.

Ich meine gelernt zu haben, daß uns genau hier der Schuh drückt. Warum sollen sich Innenminister und Verteidigungsminister nicht als Ideengeber und Organisatoren eines solchen Katastrophenschutzes betätigen?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon yogi61 » Mo 12. Apr 2021, 11:29

Deutschland steht möglicherweise vor einer längeren Lockdown-Phase als bisher gedacht. Nach Informationen des Tagesspiegels hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) in einer Besprechung mit den Ländern am Sonntag deutlich gemacht, dass die Bundesregierung von einer verschärften Infektionslage ausgeht, die noch sechs bis acht Wochen dauern werde.

Daraus ist zu schließen, dass in Berlin damit gerechnet wird, die jetzt per Bundesgesetz geplanten Lockdown-Maßnahmen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 bis Ende Mai oder Mitte Juni aufrecht erhalten zu müssen. Nach Angaben aus Länderkreisen ist der Bund nicht bereit, vom Inzidenzwert als alleinigem Maßstab für die Lockdown-Verfügung abzugehen, auch nicht angesichts der steigenden Impfquote.


https://www.tagesspiegel.de/politik/nac ... 86232.html

Na, das gibt ja wieder Krach.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Adam Smith » Mo 12. Apr 2021, 11:33

yogi61 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:29)

https://www.tagesspiegel.de/politik/nac ... 86232.html

Na, das gibt ja wieder Krach.


Die Bild-Zeitung nennt sogar 5 Gründe.

https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon yogi61 » Mo 12. Apr 2021, 11:36

Adam Smith hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:33)

Die Bild-Zeitung nennt sogar 5 Gründe.

https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html


Die Bildzeitung beschäftigt ja auch den Hygiene-Papst, den sonst kein Mensch ernst nimmt. :D
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Desconius » Mo 12. Apr 2021, 11:38

Sybilla hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:21)
Also einen Lockdown wie er in Spanien war würde ich zustimmen danach wären Öffnungen wie in Spanien jederzeit möglich.

Es wäre naiv zu glauben, daß nach einer "Öffnung" nicht wieder viele Menschen sich testen lassen, solange man diese in dem Glauben läßt, daß das Testen in irgendeiner Form sinnig wäre; denn selbst in Spanien gehen nun die Zahlen - da jetzt wieder mehr Testmöglichkeiten genutzt werden können und in der Folge dessen mehr Kontaktnachverfolgungen denkbar sind - erneut hoch:
18. März: 6.216
31. März: 8.534
09. April: 10.875
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/spain/
Verwarnt worden auch wegen "wiederholter Verharmlosung von Covid-19 [...]" https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... 0#p4843723

Wird im Corona-Thread heftigst zensiert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Mo 12. Apr 2021, 11:43

H2O hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:28)

Erst einmal alle Achtung, daß Sie mit einem vernünftigen Lösungsvorschlag aufwarten können! Allerdings meine ich, daß wir dazu ein grundlegend veränderte Gesellschaft brauchen. Die hatte ich mir schon erhofft, als es um den schnellen Aufbau der Impfkampagne ging. Das war wohl nichts... oder die staatlichen Kräfte haben bürgerliches Engagement verhindert, nicht aufgerufen, lieber die Bundesewehr gerufen... Auch widerstrebt mir doch, daß wir immer wieder auf die selben ehrenamtlichen Kräfte zugreifen sollen, wenn es doch einmal ganz dick kommt.

Ich meine, daß es so etwas wie einen gemeinschaftlichen Katastrophenschutz geben sollte, der auf die von Ihnen genannten Felder vorbereitet und ausgerüstet ist. Die Bundeswehr beginnt mit dem Aufbau eines Heimatschutzes... in Polen schon verfügbar und bei der Impfkampagne im Einsatz als Ordnungskräfte gleich am Zugang zur Impfstelle: Ordnungsgemäße Anmeldung prüfen, Temperatur des Patienten messen, Auskunft wohin der Impfwillige zu gehen hatte... oder im Rollstuhl hingebracht werden soll. Da liegt der Schwerpunkt also auf dem Ordnungsdienst. Unser Heimatschutz könnte im Notfall ein Bindeglied zwischen Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk sein und je nach Neigung entsprechend vorgebildet werden.

Diese Heimatschutzarmee bildet vor allem auch technisch-medizinisch vorgebildete Reserven, die im Notfall abgerufen werden können... und die ansonsten ihrer ganz alltäglichen Arbeit nachgehen. Gar nichts spricht gegen den Einsatz der von Ihnen genannten Kräfte, wenn die ihren Dienst hauptberuflich ausüben.

Ich meine gelernt zu haben, daß uns genau hier der Schuh drückt. Warum sollen sich Innenminister und Verteidigungsminister nicht als Ideengeber und Organisatoren eines solchen Katastrophenschutzes betätigen?


Na ja, die Vermehrung der Stellen für examiniertes Personal und die Absicht, evtl. nur noch Examinierte zu beschäftigen, beseitigt das Problem noch nicht. Auch wenn sich dann einige Pflegehelfer(innen) zu examinierten Kräften weiterbilden lassen, müsste es eine deutlich nicht nur finanzielle Belohnung und Anerkennung dafür geben, diesen Beruf zu ergreifen und sich zur examinierten Kraft ausbilden zu lassen.
Die examinierten Kräfte werden mehr kosten und wir werden uns das leisten müssen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon franzmannzini » Mo 12. Apr 2021, 12:08

Adam Smith hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:12)

In Luxemburg haben sich nachweislich 10% der Einwohner mit dem Virus infiziert und in Deutschland nur 3,5%. Nur wird halt in Luxemburg deutlich mehr getestet.


Je nach Dunkelziffer, könnten es bei uns auch schon 15.000.000 sein (18%).
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... n-101.html
Wieler erklärte weiter, die Dunkelziffer, die sich aus Analysen zur sogenannten Untererfassung ergeben, lägen bei einem Faktor von vier bis sechs. Das hieße, bei etwa 20.000 positiven PCR-Tests wären in der Gesamtbevölkerung real 80.000 bis 120.000 Menschen neu infiziert, die meisten, ohne es zu wissen.
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Ons loop in die donker plekke, niemand sal binnekom nie.
Ons staan op die brug, en niemand mag slaag nie.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Desconius » Mo 12. Apr 2021, 12:29

Laut der Berliner Schulstatistik 2019/20 gibt 365.942 Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen. https://www.statistik-berlin-brandenbur ... B&anzwer=5
"Ab dem 19. April starten auch die Jahrgangsstufen 7,8 und 9 in den Wechselunterricht, die Schnelltests werden zwei Mal wöchentlich verpflichtend in der Schule durchgeführt." https://www.berlin.de/sen/bildung/schul ... statistik/

Nimmt man einfach mal an, daß alle 365.942 Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Bildung wahrnehmen, zweimal pro Woche somit freiwillig zwangsgetestet werden und ein einfacher Test nach Beginn der Massenproduktion - trotz Knappheit - lediglich 5 Euro kosten würde, dann:
- sollte die Stadt Berlin 3.659.420,00 € zur Verfügung haben, um damit eine einzige Wochentestung finanzieren zu können
- 14.637.680,00 € kostet das Durchtesten dann, wenn einen Monat lang die Schule aufhat.

Zwei Monate etwa würde es noch bis zu den Sommerferien dauern, sofern diese nicht verschoben werden oder ausfallen... das wären dann Kosten allein für´s Testen in Höhe von 29.275.360,00 €

Kosten für mehrfachen Maskenwechsel pro Schultag dürfen hinzuaddiert werden.
Verwarnt worden auch wegen "wiederholter Verharmlosung von Covid-19 [...]" https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... 0#p4843723

Wird im Corona-Thread heftigst zensiert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon firlefanz11 » Mo 12. Apr 2021, 12:43

yogi61 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:29)
Na, das gibt ja wieder Krach.


Deutschland steht möglicherweise vor einer längeren Lockdown-Phase als bisher gedacht. ... die noch sechs bis acht Wochen dauern werde.

Und dann noch mal vier u. noch mal vier u. noch mal vier... :rolleyes:

Nach Angaben aus Länderkreisen ist der Bund nicht bereit, vom Inzidenzwert als alleinigem Maßstab für die Lockdown-Verfügung abzugehen, auch nicht angesichts der steigenden Impfquote.

Und daran ist ganz prima zu erkennen, dass sie gar keinen Willen zur Reflexion u. Berücksichtigung anderer Meinungen u. neuester Erkenntnisse haben. Auch hier gilt Muttis liebstes Motto: "Weiter so!" :mad2:
Da könnten die Intensiv stationen leeergefegt sein, die würden IMMER NOCH auf den Inzidenzzahlen rumreiten...
Wird schon Gründe geben warum in den Medien anstatt einer Heatmap der Inzidenzzahlen in den Ländern eine publiziert wird, aus der die Belegung der Intensivbetten in Relation zur Kapazität dargestellt wird... :mad2:
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Nightrain » Mo 12. Apr 2021, 12:48

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 12:43)
Da könnten die Intensiv stationen leeergefegt sein, die würden IMMER NOCH auf den Inzidenzzahlen rumreiten...


Aktuell bekommt man die Intensivstationen ja auch prima mit den unter 60-jährigen voll. Dass man die Inzidenzzahlen ins Gesetz packt, passt schon. Es ist für eine Pandemie gedacht und da sind erst mal alle betroffen und der Inzidenzwert maßgeblich. Sobald in brauchbarer Höhe geimpft wird, sinkt dann auch die Inzidenz rapide ab.
"Gleiches gilt in Deutschland für AfD und Pegida. Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen." (Michael Wolffsohn)
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Orbiter1 » Mo 12. Apr 2021, 12:52

Desconius hat geschrieben:(12 Apr 2021, 12:29)

Laut der Berliner Schulstatistik 2019/20 gibt 365.942 Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen. https://www.statistik-berlin-brandenbur ... B&anzwer=5
"Ab dem 19. April starten auch die Jahrgangsstufen 7,8 und 9 in den Wechselunterricht, die Schnelltests werden zwei Mal wöchentlich verpflichtend in der Schule durchgeführt." https://www.berlin.de/sen/bildung/schul ... statistik/

Nimmt man einfach mal an, daß alle 365.942 Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Bildung wahrnehmen, zweimal pro Woche somit freiwillig zwangsgetestet werden und ein einfacher Test nach Beginn der Massenproduktion - trotz Knappheit - lediglich 5 Euro kosten würde, dann:
- sollte die Stadt Berlin 3.659.420,00 € zur Verfügung haben, um damit eine einzige Wochentestung finanzieren zu können
- 14.637.680,00 € kostet das Durchtesten dann, wenn einen Monat lang die Schule aufhat.

Zwei Monate etwa würde es noch bis zu den Sommerferien dauern, sofern diese nicht verschoben werden oder ausfallen... das wären dann Kosten allein für´s Testen in Höhe von 29.275.360,00 €

Kosten für mehrfachen Maskenwechsel pro Schultag dürfen hinzuaddiert werden.
Was kosten denn 10 Schüler wenn sie 4 Wochen auf der Intensivstation sind?
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Astrocreep2000 » Mo 12. Apr 2021, 13:05

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 12:52)

Was kosten denn 10 Schüler wenn sie 4 Wochen auf der Intensivstation sind?

In der Altersgruppe 10-19 Jahre sind seit Beginn der Pandemie lediglich sechs Kinder/Jugendliche in Deutschland an einer Covid-19-Erkrankung gestorben*.

Wenn also die Kosten für eine medizinische Behandlung der Faktor sind, dann schlage ich vor, dass Kinder- und Jugendliche zukünftig deshalb zu Hause bleiben sollten, um Unfälle auf dem Schulweg auszuschließen.

* Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten ... eschlecht/
Zuletzt geändert von Astrocreep2000 am Mo 12. Apr 2021, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Sören74 » Mo 12. Apr 2021, 13:06

Sybilla hat geschrieben:(12 Apr 2021, 11:14)

Hingegen in D das Gesundheitssystem ausgelastet ist und das begründet den Alarmismus der Intensivmediziner. In 4 Wochen droht die Triage auf den Intensivstationen in D leider haben wir nicht den Luxus von Luxemburg, dass wir dann unsere Covid 19 Erkrankten in benachbarten Regionen verlegen können. Denn das würde auch dort die bereits gut belegten Kapazitäten sprengen. Der Luxemburgvergleich ist schlicht und einfach untauglich.


So wie ich Garfield verstanden habe, nimmt man in Luxemburg z.Z. Patienten aus Frankreich auf.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Absurd » Mo 12. Apr 2021, 13:08

garfield336 hat geschrieben:(12 Apr 2021, 10:46)
Die zahlen haben sich auf dem Niveau eingependelt. Es gibt kein exponentielles Wachstum.
Aber natürlich , nicht alles ist rosig. Die Zahlen sind hoch. Es sterben jeden Tag Menschen. Aber es ist halt kein exponentielles Wachstum und von daher beherschbar.

Auch Portugal hat gezeigt, dass B.1.1.7 prinzipiell beherrschbar ist, die Frage ist nur auf welchem Niveau man lockert (In Italien ist die Kurve auch gerade etwas
abgeflacht und schon wird wieder geöffnet). Müssen die Zahlen in Europa wirklich dauerhaft so hoch mit so vielen Toten sein?
Die Frage ist doch "Was (an persönlichen Einschränkungen) ist ein Menschenleben wert"?
Ich glaube nicht, dass sich alle die, die Lockerungen aus Bequemlichkeit fordern einmal in das qualvolle Ersticken der
Sterbenden hineinversetzt haben (und das über 78000 mal!).
Da poltert man gleich irgendetwas von Freiheit und Grundgesetz los und zeigt keinerlei Empathie für die qualvoll Erstickenden.
Und das vor allem in Europa. Da hat sich ethisch unserer Gesellschaft nicht dahin entwickelt, dass ich gern in solcher Rücksichtslosigkeit lebe.

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