neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

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Quatschki
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Quatschki » Fr 20. Nov 2020, 22:24

NicMan hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:13)

In Italien gibt es wieder genauso viele Tote, wie im Frühjahr.

Aber diesmal in den Gebieten, die im Frühjahr verschont blieben.
Das ist wie bei einem Waldbrand. In einem "jungfräulichen" Bestand kann das Feuer so richtig wüten, während es dort, wo es in den letzten Jahren schon brannte, keine Nahrung findet.
Vor allem sind ja dann die sozial aktivsten Menschen, über die der Großteil der sozialen Kontakte läuft, schon immun, so daß es gar keiner "Herdenimmunität" von 70% bedarf, um die Epidemie auf kleiner Flamme zu halten.
Und die Mutti blickte stumm.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon H2O » Fr 20. Nov 2020, 22:29

Quatschki hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:09)

Deine Horrorrechnung geht nicht auf.
Die Dunkelziffer der Infektionen wird ja übereinstimmend auf das 5 bis 10fache der offiziell bestätigten Fälle geschätzt, ohne dass sich dies auf die Zahl der Erkrankten auswirkt.
Und die Kurvenverläufe der verschiedenen Länder ähneln sich, sind oft nur zeitversetzt. Sie gehen nicht beliebig in den Himmel.
Die im Frühjahr hart gebeutelten Länder haben jetzt weniger Tote.
Der schwer betroffene Personenkreis sind nicht "alle Alten", sondern (z.T. auch junge) Menschen, die besonders empfindlich reagieren. Aber solche gibt es auch bei allen anderen Krankheiten.


Nein, meine Horrorrechnung geht nicht auf... Gottseidank wirken einige Abwehrmaßnahmen dem entgegen! Aber Ihren Umgang mit Menschenleben finde ich schon bedenklich. Und irreführend auch noch. Denn die Alterszuordnung der an Covid-19 Verstorbenen sagt natürlich, daß vom Säugling bis zum Höchstbetagten alle Altersgruppen beteiligt sind. Aber das Schwergewicht der Abgänge liegt dann doch bei den Gruppen 50+ mit starker Zunahme mit dem Alter. Kein Wunder bei der Nebenbedingung "Vorerkrankung". Vor zwei oder drei Tagen hatte ich entsprechende Tabellen hier eingestellt.

Schreckliche Beispiele gibt es doch in den USA und Brasilien, weil man dort der Pandemie mehr Spielraum gelassen hatte. Das möchte ich auf Deutschland übertragen ganz dringend vermeiden... was ja auch versucht wird. Aus guten Gründen!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon H2O » Fr 20. Nov 2020, 22:33

Quatschki hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:24)

Aber diesmal in den Gebieten, die im Frühjahr verschont blieben.
Das ist wie bei einem Waldbrand. In einem "jungfräulichen" Bestand kann das Feuer so richtig wüten, während es dort, wo es in den letzten Jahren schon brannte, keine Nahrung findet.
Vor allem sind ja dann die sozial aktivsten Menschen, über die der Großteil der sozialen Kontakte läuft, schon immun, so daß es gar keiner "Herdenimmunität" von 70% bedarf, um die Epidemie auf kleiner Flamme zu halten.


Diese Betrachtung geht sachlich schon in Ordnung. Nur verstehe ich unser Land als eines, das im Frühjahr keinen "italienischen Zoll" bezahlt hat. Da findet die Pandemie das Potential, was sie in Italien "nur" provinzweise abgearbeitet hat.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Quatschki » Fr 20. Nov 2020, 22:48

H2O hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:33)

Diese Betrachtung geht sachlich schon in Ordnung. Nur verstehe ich unser Land als eines, das im Frühjahr keinen "italienischen Zoll" bezahlt hat. Da findet die Pandemie das Potential, was sie in Italien "nur" provinzweise abgearbeitet hat.

Die Frage ist, ob man sich um diesen "Zoll" dauerhaft drücken können wird?
Ob nicht die Gewissheit besser ist als als ein Leben in Angst von Welle zu Welle?
Und die Mutti blickte stumm.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 20. Nov 2020, 23:01

NicMan hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:13)

In Italien gibt es wieder genauso viele Tote, wie im Frühjahr.


In Österreich etwa 3x soviel pro Tag
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon H2O » Fr 20. Nov 2020, 23:02

Quatschki hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:48)

Die Frage ist, ob man sich um diesen "Zoll" dauerhaft drücken können wird?
Ob nicht die Gewissheit besser ist als als ein Leben in Angst von Welle zu Welle?


Von dieser Vorstellung gehe ich derzeit schon aus. Die Pandemie wird ihre Schrecken verlieren mit flächendeckenden Impfungen. Mitte des kommenden Jahres sollte unser Land diese Bedingung erfüllt haben.

Was sie sagen, das war schon zu Beginn der Pandemie klar: Irgendwann erwischt uns der Virus Sars Cor 2; das ist eine Frage der Zeit, Stichwort "Herdenimmunität". Die wird künstlich erreicht und noch übertroffen durch flächendeckende Impfungen.

Ohne diese Aussicht auf Impfung oder wenigstens wirksame Medikamente blieb und bleibt uns nur, die Zahl der gleichzeitig zu betreuenden Kranken so gering zu halten, daß bestmögliche Pflege möglichst alle Kranken rettet. Wir wissen, daß das nicht vollständig möglich ist. Dazu werden Abwehrmaßnahmen angeordnet und der Lage angepaßt, weil das ja nicht als lustiges Spiel mit Masken und ohne Alkohol ab 19:00 verstanden wird. Tröstlich, daß das böse Spiel Mitte 2021 sehr wahrscheinlich ein Ende findet!
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Calvadorius » Fr 20. Nov 2020, 23:30

Quatschki hat geschrieben:(20 Nov 2020, 22:09)

Deine Horrorrechnung geht nicht auf.
Die Dunkelziffer der Infektionen wird ja übereinstimmend auf das 5 bis 10fache der offiziell bestätigten Fälle geschätzt, ohne dass sich dies auf die Zahl der Erkrankten auswirkt.
Und die Kurvenverläufe der verschiedenen Länder ähneln sich, sind oft nur zeitversetzt. Sie gehen nicht beliebig in den Himmel.
Die im Frühjahr hart gebeutelten Länder haben jetzt weniger Tote.
Der schwer betroffene Personenkreis sind nicht "alle Alten", sondern (z.T. auch junge) Menschen, die besonders empfindlich reagieren. Aber solche gibt es auch bei allen anderen Krankheiten.


An den Graphen, der letzte Woche in unserer Zeitung abgebildet war, hätte man eines dieser Kurvenlineale aus meiner Schulzeit hinhalten können, mittels derer wir die Exponentialfunktion zeichneten.
Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die in jedem Fall tödlich endet.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Corella » Sa 21. Nov 2020, 09:18

"Es reicht wohl nicht ganz", so meinte ich, war RKI letzte Woche zu verstehen. Eine "exakte" Schätzung! Faszinierend, dass das Austarieren so möglich sein kann und ein Ergebnis, dass ohne Vorstöße von Laschet und Streek wohl anders gekommen wäre (ohne persönliche Wertung dessen, hat(te) Risiken und Nachteile, je nach Senario vielleicht nicht nur, haben wir länglich erörtert).
Dann bin ich gespannt, was die 16 Gruppendynamiker Mittwoch machen, ob ihnen klar ist, worauf "nicht ganz" zuläuft...
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Orbiter1 » Sa 21. Nov 2020, 09:37

Das sind ja bescheidene Aussichten für ca 20% der Covid-Infizierten die aufgrund eines relativ milden Verlaufs gar nicht ins Krankenhaus mussten. Und die Quelle seriös. Mal sehen ob das weitere Studien bestätigen.

"One in five covid-19 patients are diagnosed with a mental illness within three months
Anxiety disorders, insomnia, and dementia were the most common diagnoses.

There have been increasing numbers of anecdotal reports of a link between surviving covid-19 and developing mental health problems in recent months. Now we have some numbers to back those reports up. A new study, published in Lancet Psychiatry, has found that almost one in five people who have had covid-19 go on to be diagnosed with a mental illness within three months of testing positive.

The researchers from Oxford University and NIHR Oxford Health Biomedical Research Centre gathered the electronic health records of 70 million patients in the US, including 62,354 who had been diagnosed with covid-19 from January 20 to April 1 2020 but did not need to be hospitalized. They found that 18% of patients were diagnosed with a mental health issue in the 14 to 90 days after a covid-19 diagnosis." Quelle: https://www.technologyreview.com/2020/1 ... -days/amp/
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 21. Nov 2020, 10:10

Ach was, ist nur eine Grippe :dead:
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Nov 2020, 11:38

yogi61 hat geschrieben:(18 Nov 2020, 11:45)

Man meint Fahrten zum Arbeitsplatz, die sind notwendig. Achja und Kinder und Jugendliche dürfen sich natürlich auch noch in Busse und Bahnen zwängen.


Ein wenig Eigeninitiative darf man aber inzwischen verlangen.
Jeder weiß jetzt, worauf es ankommt.
Arbeitgeber sollen weitgehendst HomeOffice ermöglichen.
Wege sollten kontaktarm, d.h. mit dem Fahrrad absolviert werden oder mit dem eigenen PKW. Sport natürlich draußen, dazu darf man auch in die Peripherie fahren, wenn es dem Ziel dient, die Zahl der Begegnungen zu verringern. Joggen, Fahrradfahren, Skilanglauf sind der Situation angepasste Sportarten.
Über 50jährige am besten nicht ohne vorherigen PCR Test besuchen, es gibt ja Telefon und WhatsApp.
Die Schulen könnten zumindest teilweise online Unterricht durchführen. Ein- oder zweimal die Woche kann man sich doch in den jetzt leeren Seminarräumen der Hotels mit dem nötigen Abstand und in gelüfteten und gereinigten Räumen treffen. Die Hotels dürfen entlohnt werden, denn sie erhalten ja sowieso sonst Überbrückungsgeld. Für den Staat fast ein Nullsummenspiel. Kann man die Lehrer nicht in abgetrennten Räumen hinter mobilen Plexiglaswänden unterrichten lassen? Sportunterricht natürlich draußen.
Einkaufen am besten auf dem Wochenmarkt, H-Milch, Reis, Mehl, etc.. Brotbackmischung und Körperpflegemittel kann man sich schicken lassen.
Alles vor Gebrauch mit Seife waschen und nichts roh essen, alles gekocht.
Und Beispiel nehmen an Finnland, Japan, Singapur China und Südkorea. Die haben offenbar mehr Erfahrung.
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Sa 21. Nov 2020, 12:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon yogi61 » Sa 21. Nov 2020, 12:02

Orbiter1 hat geschrieben:(21 Nov 2020, 09:37)

Das sind ja bescheidene Aussichten für ca 20% der Covid-Infizierten die aufgrund eines relativ milden Verlaufs gar nicht ins Krankenhaus mussten. Und die Quelle seriös. Mal sehen ob das weitere Studien bestätigen. Man wird weitere Studien abwarten müssen,auch diese Studie kann nur Vermutungen anstellen, warum zum Beispiel eine Frühdemenz auftreten kann, die Frage also, ob die psychischen Folgen in Zusammenhang mit Ängsten vor den Auswirkungen der Erkrankung stehen, oder ob es doch durch das Virus ausgelöste entzündliche Prozesse mit Auswirkungen auf das Hirn sind.

"One in five covid-19 patients are diagnosed with a mental illness within three months
Anxiety disorders, insomnia, and dementia were the most common diagnoses.

There have been increasing numbers of anecdotal reports of a link between surviving covid-19 and developing mental health problems in recent months. Now we have some numbers to back those reports up. A new study, published in Lancet Psychiatry, has found that almost one in five people who have had covid-19 go on to be diagnosed with a mental illness within three months of testing positive.

The researchers from Oxford University and NIHR Oxford Health Biomedical Research Centre gathered the electronic health records of 70 million patients in the US, including 62,354 who had been diagnosed with covid-19 from January 20 to April 1 2020 but did not need to be hospitalized. They found that 18% of patients were diagnosed with a mental health issue in the 14 to 90 days after a covid-19 diagnosis." Quelle: https://www.technologyreview.com/2020/1 ... -days/amp/

Ja,diese Erkrankung ist eine echte Herausforderung und das eben nicht nur für Intensivmediziner. Man wird weitere Studien abwarten müssen. Hier können die Forscher ja auch im Moment nur vermuten, ob Auswirkungen wie eine Frühdemenz eine Begleiterscheinung aus Angst vor der Erkrankung sind, oder ob das Virus direkt entzündliche Prozesse im Gehirn auslösen kann.
Zuletzt geändert von yogi61 am Sa 21. Nov 2020, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Sybilla » Sa 21. Nov 2020, 12:02

Die positive Einschätzung die mancher politisch Verantwortlicher verbreitet ist für mich nicht nachvollziehbar

Datenstand 21.11.2020, 00:00 Uhr COVID-19-Fälle 902.528 + 22.964 zum Vortag COVID-19-Todesfälle 13.884 + 254 zum Vortag

Das sind die Plateau-Zahlen der letzten Wochen wenn die Zahl der Neu-Infizierten nicht absinkt, sinkt auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ab, allerdings wenn die Zahl der Neu-Infizierten aufgrund geringerer Testungen nicht weiter ansteigt, könnte sich die Zahl der COVID-19-Todesfälle in den nächsten Wochen erhöhen.

Offensichtlich ist mancher politisch Verantwortlicher nach meiner Einschätzung dazu bereit diese Zahlen hinzunehmen und die COVID-19-Todesfälle auf dem Altar der ungestörten wirtschaftlichen Abläufe im Bereich der Produktion, Handel und vielen Dienstleistungen zu opfern. Alleine den Freizeit und Kulturbereich andauernd (also auch über den November hinaus) auf nahezu null zufahren, reicht offensichtlich nicht aus um die Pandemie weiter deutlich einzudämmen.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon yogi61 » Sa 21. Nov 2020, 12:04

Sybilla hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:02)

Die positive Einschätzung die mancher politisch Verantwortlicher verbreitet ist für mich nicht nachvollziehbar

Datenstand 21.11.2020, 00:00 UhrCOVID-19-Fälle 902.528 + 22.964 zum Vortag COVID-19-Todesfälle 13.884 + 254 zum Vortag

Das sind die Plateau-Zahlen der letzten Wochen wenn die Zahl der Neu-Infizierten nicht absinkt, sinkt auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ab, allerdings wenn die Zahl der Neu-Infizierten aufgrund geringerer Testungen nicht weiter ansteigt, könnte sich die Zahl der COVID-19-Todesfälle in den nächsten Wochen erhöhen.

Offensichtlich ist mancher politisch Verantwortlicher nach meiner Einschätzung dazu bereit diese Zahlen hinzunehmen und die COVID-19-Todesfälle auf dem Altar der ungestörten wirtschaftlichen Abläufe im Bereich der Produktion, Handel und vielen Dienstleistungen zu opfern. Alleine den Freizeit und Kulturbereich andauernd (also auch über den November hinaus) auf nahezu null zufahren, reicht offensichtlich nicht aus um die Pandemie weiter deutlich einzudämmen.

Natürlich reicht das nicht aus, aber es geht auf Weihnachten zu.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Quatschki » Sa 21. Nov 2020, 12:09

Kölner1302 hat geschrieben:(21 Nov 2020, 11:38)

Arbeitgeber sollen weitgehendst HomeOffice ermöglichen.

Ich finde das verstörend, wenn manche, auch in den Medien, so tun, als ob ganz Deutschland nur im Büro arbeiten würde.
Leben die wirklich so in ihrer Blase, dass sie die ganzen händischen Berufe nicht mehr wahrnehmen? Allein das deutsche Handwerk hat 5,5 Mio Beschäftigte!
(Dies nur nebenbei bemerkt)
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Nov 2020, 12:14

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:09)

Ich finde das verstörend, wenn manche, auch in den Medien, so tun, als ob ganz Deutschland nur im Büro arbeiten würde.
Leben die wirklich so in ihrer Blase, dass sie die ganzen händischen Berufe nicht mehr wahrnehmen? Allein das deutsche Handwerk hat 5,5 Mio Beschäftigte!
(Dies nur nebenbei bemerkt)


Für die Handwerker gilt, dass sie mit Abstand arbeiten sollten und wenn möglich draußen oder gut belüfteten Rohbauten. Je zugiger desto sicherer.
Wer derzeit in seinem Privathaushalt dringend Handwerker braucht, zB weil der Strom ausgefallen ist oder das Klo, der sollte die Wohnung vor dem Besuch der Handwerker eine Stunde lang lüften und sich in einen vom Handwerker nicht benötigten Raum zurückziehen.
Handwerker können den Kunden vor dem Besuch darauf hinweisen und nicht eintreten wenn dieser Schutz verweigert wird!
Werkstätten brauchen Fremde nicht herein lassen. Es reicht wenn Aufträge von Mitarbeitern hinter eine Plexiglas Scheibe angenommen werden. Viele Werkstätten bieten gegen Aufpreis ein abschließende Desinfektion an.
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Sa 21. Nov 2020, 12:23, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Quatschki » Sa 21. Nov 2020, 12:16

Sybilla hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:02)

Die positive Einschätzung die mancher politisch Verantwortlicher verbreitet ist für mich nicht nachvollziehbar

Datenstand 21.11.2020, 00:00 Uhr COVID-19-Fälle 902.528 + 22.964 zum Vortag COVID-19-Todesfälle 13.884 + 254 zum Vortag

Das sind die Plateau-Zahlen der letzten Wochen wenn die Zahl der Neu-Infizierten nicht absinkt, sinkt auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ab, allerdings wenn die Zahl der Neu-Infizierten aufgrund geringerer Testungen nicht weiter ansteigt, könnte sich die Zahl der COVID-19-Todesfälle in den nächsten Wochen erhöhen.

Offensichtlich ist mancher politisch Verantwortlicher nach meiner Einschätzung dazu bereit diese Zahlen hinzunehmen und die COVID-19-Todesfälle auf dem Altar der ungestörten wirtschaftlichen Abläufe im Bereich der Produktion, Handel und vielen Dienstleistungen zu opfern. Alleine den Freizeit und Kulturbereich andauernd (also auch über den November hinaus) auf nahezu null zufahren, reicht offensichtlich nicht aus um die Pandemie weiter deutlich einzudämmen.

Mit den derzeitigen Fallzahlen kommen die Kliniken zurecht. Es werden ja auch ständig Leute wieder gesund. Expotentiell ansteigend, wie zuvor die Zahl der Neuinfektionen.
Es ist eine Güterabwägung. erwachsend aus der Erkenntnis, dass man die Todesfälle nicht wirklich verhindern können wird.
Je mehr man diese Welle eindämmt, desto wuchtiger wird die nächste. Das ist die Erfahrung, die Länder wie Polen und Tschechien derzeit machen, wo sich der harte Frühjahrslockdown als teure, letzlich sinnlose Aktion entpuppt hat.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Nov 2020, 12:20

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:16)

Mit den derzeitigen Fallzahlen kommen die Kliniken zurecht. Es werden ja auch ständig Leute wieder gesund. Expotentiell ansteigend, wie zuvor die Zahl der Neuinfektionen.
Es ist eine Güterabwägung. erwachsend aus der Erkenntnis, dass man die Todesfälle nicht wirklich verhindern können wird.
Je mehr man diese Welle eindämmt, desto wuchtiger wird die nächste. Das ist die Erfahrung, die Länder wie Polen und Tschechien derzeit machen, wo sich der harte Frühjahrslockdown als teure, letzlich sinnlose Aktion entpuppt hat.


Es wird keine nächste Welle mehr geben. Ab Mitte Dezember werden Impfungen eingesetzt.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Quatschki » Sa 21. Nov 2020, 12:28

Kölner1302 hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:20)

Es wird keine nächste Welle mehr geben. Ab Mitte Dezember werden Impfungen eingesetzt.

Wenn das alles so einfach wäre mit dem Impfen, hätten wir die Grippe schon längst ausgerottet.
Coronaviren sind den Influenzaviren sehr ähnlich.
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Re: neues lebengefährliches Lungenvirus in China - Mensch zu Mensch Übertragung nicht auszuschließen

Beitragvon Kölner1302 » Sa 21. Nov 2020, 12:33

Quatschki hat geschrieben:(21 Nov 2020, 12:28)

Wenn das alles so einfach wäre mit dem Impfen, hätten wir die Grippe schon längst ausgerottet.
Coronaviren sind den Influenzaviren sehr ähnlich.


Ich lasse mich nach Dauerschäden durch mehrere Grippeerkrankungen seit Jahren gegen Grippe impfen und habe seitdem keinen Ärger mehr damit.

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