Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 10:41

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:34)

Weil sie kurzfristig Strom brauchen?



Weil sie kurzfristig Strom brauchen - wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.......und die Kohle in der eigenen Erde liegt.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 3. Dez 2019, 10:43

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 09:59)

Die 100.000 Arbeitsplätze aus Solar und Wind haben die Marktwirschaft auch nicht interessiert, nur die 12.000 Stellen in der Kohle sind von existentieller Bedeutung. :?


Die Marktwirtschaft kann keine Interesse verfolgen, denn sie beschreibt ja lediglich, wie die Allokation der Ressourcen von statten geht, nämlich wie oben geschrieben dezentral. Ein wie immer geartetes Interesse können in einer "-wirtschaft" (egal ob Markt- oder Zentralverwaltungs-) immer nur einzelne Akteure haben.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 10:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:39)

Und das geht nicht mit Windrädern, PV-Anlagen oder Gaskraftwerken?


Die Volkseigenen Betriebe benötigen DURCHGEHEND gleichmässig Strom. Rücksicht auf Schicht, Tagelslicht, Lärm, Umwelt muss ja nicht genommen werden.... das macht Strom ....und somit CHINESISCHE PRODUKTE auf dem WELTMARKT soooooo PREISWERT !
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 10:48

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:43)

Die Marktwirtschaft kann keine Interesse verfolgen, denn sie beschreibt ja lediglich, wie die Allokation der Ressourcen von statten geht, nämlich wie oben geschrieben dezentral. Ein wie immer geartetes Interesse können in einer "-wirtschaft" (egal ob Markt- oder Zentralverwaltungs-) immer nur einzelne Akteure haben.


Ausser ....es sind Chinesen. :D :D :D da ist es DER einzelne Akteur ... ZENTRAL .
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Dez 2019, 11:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:39)

Und das geht nicht mit Windrädern, PV-Anlagen oder Gaskraftwerken?


Sicher geht das, nur weiß weder du noch ich warum die Entscheidung so gefallen sind. Ich vermute mal Zeitgründe. Aber wenn du nun damit fertig bist das China kurzfristig Kohlekraftwerke hochgezogen hat um ihre Energie zu decken, kannst du ja mal darauf eingehen wie es mit den Erneuerbaren Energien in China aussieht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerba ... ichtlinien
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Dez 2019, 11:05

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:43)

Die Marktwirtschaft kann keine Interesse verfolgen, denn sie beschreibt ja lediglich, wie die Allokation der Ressourcen von statten geht, nämlich wie oben geschrieben dezentral. Ein wie immer geartetes Interesse können in einer "-wirtschaft" (egal ob Markt- oder Zentralverwaltungs-) immer nur einzelne Akteure haben.


Ich weiß, ändert nur nichts daran das die 12.000 Kohle Stellen von denen sich viele kurz vor der Rente befinden aus politischer Sicht unter Denkmalschutz stehen.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 11:08

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:02)

Sicher geht das, nur weiß weder du noch ich warum die Entscheidung so gefallen sind. Ich vermute mal Zeitgründe. Aber wenn du nun damit fertig bist das China kurzfristig Kohlekraftwerke hochgezogen hat um ihre Energie zu decken, kannst du ja mal darauf eingehen wie es mit den Erneuerbaren Energien in China aussieht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerba ... ichtlinien


Wenn die DEUTSCHE Angriffsministerin den Chinesen an der HEIMATFRONT droht - ist doch klar - dass die ENTSCHEIDUNG zu preiswerten militärisch standhaften Einrichtungen mit EINHEIMISCHEN Rohstoffen - und kleinen dezentralen Einheiten mit RESERVE (Kohlehalde) geht - die gut gesteuert werden können.

:D :D :D
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon schokoschendrezki » Di 3. Dez 2019, 11:14

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:20)

Nein gibt es nicht und es ist ein Kampf gegen Windmühlen so lange die Infrastruktur nicht umgebaut wird. Es müssen erstmal die Großprojekte richtig laufen, aber solange weiterhin alles sabotiert wird ist es auch sinnlos das Pferd von hinten aufzäumen.

Die Anbindung an die Güterzugtrasse quer durch Europa, die in unseren Nachbarländern nächstes Jahr fertig wird, plant Deutschland wenn alles gut läuft für 2038. Hast du das Diaster beim Gotthard Tunnel mitkommen? Deutschland bekommt nichts mehr auf die Reihe was komplizierter ist als ein Parkplatz.

https://www.deutschlandfunk.de/widersta ... _id=458569

Natürlich habe ich das mitbekommen. Ich bekomme vor allem den unerträglichen Güterverkehr auf der Autobahn aus dem ostmitteleuropäischen Autobaucluster in Richtung Norden und Westen mit. Da bewegt sich so gut wie nix in Richtung Schiene.

Es gibt Bestrebungen bei der Deutschen Bahn, die Blockchaintechnologie bei der Güterverkehrslogistik zu nutzen. Und damit insbesondere die Einzelwagenanforderung zu verbessern. Das könnte aber auch auf ein NUllsummenspiel hinauslaufen. Die Energie geht dann eben fürs Rechnen statt fürs Ziehen drauf.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 3. Dez 2019, 11:21

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:05)

Ich weiß, ändert nur nichts daran das die 12.000 Kohle Stellen von denen sich viele kurz vor der Rente befinden aus politischer Sicht unter Denkmalschutz stehen.


Also Politik und nicht Marktwirtschaft. Danke für die Klärung.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 11:23

schokoschendrezki hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:14)

Natürlich habe ich das mitbekommen. Ich bekomme vor allem den unerträglichen Güterverkehr auf der Autobahn aus dem ostmitteleuropäischen Autobaucluster in Richtung Norden und Westen mit. Da bewegt sich so gut wie nix in Richtung Schiene.

Es gibt Bestrebungen bei der Deutschen Bahn, die Blockchaintechnologie bei der Güterverkehrslogistik zu nutzen. Und damit insbesondere die Einzelwagenanforderung zu verbessern. Das könnte aber auch auf ein NUllsummenspiel hinauslaufen. Die Energie geht dann eben fürs Rechnen statt fürs Ziehen drauf.


Wo soll "DIE BAHN" den hin mit den Waggons - wenn JUST in TIME geliefert werden MUSS ?

Soviel Gleis // Waggonpark ist nicht ! Man kann nicht genau sagen wan die Fracht da ist - aber wenn sie da ist - MUSS die sofort abgenommen werden.

Für Dienstleistung ist die Bahn nicht ausgerüstet worden - das hat aber POLITISCHE GRÜNDE.
(Jedes Paket ist nachverfolgbar ....aber doch kein Waggon...)

Das störendste Element - der Kunde ! - liegt aber an der Ausrüstung der BAhn.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Dez 2019, 11:29

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:02)

Sicher geht das, nur weiß weder du noch ich warum die Entscheidung so gefallen sind.

Deswegen ging meine Frage ja auch an dern User schnitter, der behauptete, zu wissen.

...kannst du ja mal darauf eingehen wie es mit den Erneuerbaren Energien in China aussieht.

Was soll ich dazu schreiben? China darf lt. Pariser Übereinkommen bis 2030 noch immer mehr CO2 ausstoßen als heute, China bezahlt seine "Energiewende" auch nicht damit, indem es seine Bürger ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und dann das Geld der EE-Lobby vorne und hinter reinstopft. Und China setzt auch auf die Kernenergie, die die Versorgungssicherheit erhöht.

Nimbys, die daran irgendwas zu maulen haben, ziehen im Umerziehungslager ein, das ist die Kehrseite der Medaille.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 3. Dez 2019, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:39)

Und das geht nicht mit Windrädern, PV-Anlagen oder Gaskraftwerken?


Nein, nein, das gilt nur fuer westliche Wohlstandslaender und deren Wohlstandsklimarettern.

Die armen Entwicklungslaender wie die PRC haben Absolution wenn es um CO2 Ausstoss geht.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 3. Dez 2019, 11:52

Teeernte hat geschrieben:(03 Dec 2019, 10:41)


.....und die Kohle in der eigenen Erde liegt.


Bzw aus Australien importiert wird
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Tom Bombadil » Di 3. Dez 2019, 12:00

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:51)

Die armen Entwicklungslaender wie die PRC haben Absolution wenn es um CO2 Ausstoss geht.

Diesen Eindruck muss man gewinnen, der Grund wird hier ja auch oft genug runtergebetet: deren niedrigerer CO2-Ausstoß pro Kopf. Der ist dem Klima nur voll egal.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Di 3. Dez 2019, 12:04

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:52)

Bzw aus Australien importiert wird


Versorgung mit Kohle >> Kosten >> 15% Kraftwerk plus aktuelle Kohlelieferung.... im GEGENSATZ bei EE - da werden GLEICH 95% der Kosten am ersten TAG fällig .

Mit KOHLE lässt sich mit der GLEICHEN INVESTITIONSSUMME das 5 Fache an ENERGIEVERSORGUNG stellen als an EE.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Dez 2019, 12:14

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:21)

Also Politik und nicht Marktwirtschaft. Danke für die Klärung.

Bitte :)
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon schokoschendrezki » Di 3. Dez 2019, 14:07

Teeernte hat geschrieben:(03 Dec 2019, 11:23)

Wo soll "DIE BAHN" den hin mit den Waggons - wenn JUST in TIME geliefert werden MUSS ?

Soviel Gleis // Waggonpark ist nicht ! Man kann nicht genau sagen wan die Fracht da ist - aber wenn sie da ist - MUSS die sofort abgenommen werden.

Für Dienstleistung ist die Bahn nicht ausgerüstet worden - das hat aber POLITISCHE GRÜNDE.
(Jedes Paket ist nachverfolgbar ....aber doch kein Waggon...)

Das störendste Element - der Kunde ! - liegt aber an der Ausrüstung der BAhn.


Man sollte sich vor Augen führen, dass alle Entwicklungs-, Transport- und Produktionsketten letztlich immer bei privatem Konsum enden. Selbst die Herstellung von Militärtechnik dient letztendlich der Aufrechterhaltung oder auch der Neubeschaffung von Konsumkreisläufen. Deswegen bringt ein Argument wie "Wir sollten uns erstmal um Großprojekte und dann um das bissel Privatkonsum" kümmern, nicht viel. Wenn in den Waggons nicht Konsumendprodukte geliefert werden, dann aber Maschinen zur Herstellung von Konsumprodukten oder Maschinen zur Herstellung dieser Maschinen oder Maschinen zur Herstellung der Baulemente für die Errichtung von Verkaufsflächen für diese Produkte oder Maschinen zur Herstellung der Waggons usw. usw. usf.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Dez 2019, 14:21

schokoschendrezki hat geschrieben:(03 Dec 2019, 14:07)

Man sollte sich vor Augen führen, dass alle Entwicklungs-, Transport- und Produktionsketten letztlich immer bei privatem Konsum enden. Selbst die Herstellung von Militärtechnik dient letztendlich der Aufrechterhaltung oder auch der Neubeschaffung von Konsumkreisläufen. Deswegen bringt ein Argument wie "Wir sollten uns erstmal um Großprojekte und dann um das bissel Privatkonsum" kümmern, nicht viel. Wenn in den Waggons nicht Konsumendprodukte geliefert werden, dann aber Maschinen zur Herstellung von Konsumprodukten oder Maschinen zur Herstellung dieser Maschinen oder Maschinen zur Herstellung der Baulemente für die Errichtung von Verkaufsflächen für diese Produkte oder Maschinen zur Herstellung der Waggons usw. usw. usf.


Wie willst du die aktuelle Gesellschaft ohne Konsum handhaben? Sollen die Menschen in der Freizeit anfangen sich selbst Kleidung zu nähen und das Zeug das sie so zum Leben brauchen selbst produzieren? Transport und Konsum von Gütern ist eine Elementarer Teil unserer Gesellschaft und den wirst du nicht wegrationalisieren können. Also muss man eben dafür sorgen das dieser so Umweltschonend und Ressourcensparend wie möglich abläuft.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon schokoschendrezki » Di 3. Dez 2019, 15:05

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Dec 2019, 14:21)

Wie willst du die aktuelle Gesellschaft ohne Konsum handhaben? Sollen die Menschen in der Freizeit anfangen sich selbst Kleidung zu nähen und das Zeug das sie so zum Leben brauchen selbst produzieren? Transport und Konsum von Gütern ist eine Elementarer Teil unserer Gesellschaft und den wirst du nicht wegrationalisieren können. Also muss man eben dafür sorgen das dieser so Umweltschonend und Ressourcensparend wie möglich abläuft.

Wer spricht von "ohne Konsum"?

Der tschechisch-kanadische Umweltwissenschaftler versucht in seinem jüngsten Buch "Growth" den Nachweis, dass ein geschrumpfter Prokopfressourcenverbrauch auf dem Level der 60er Jahre in Europa ausreichen würde, um die allgemeine Lebenszufriedenheit nicht nur zu halten sondern nocheinmal zu steigern. Die funktionalen Abhängkeiten (durchschnittliche Lebenszufriedenheit in Abhängigkeit vom Prokopfressourcenverbrauch) sind niemals linear nach dem Motto je mehr desto besser oder je weniger desto besser. Sie sind nichteinmal überall monoton wachsend oder fallend. Sondern komplizierter. Ohne Konsum und Ressourcenverbrauch gehts sicher auch nicht.

Die Idee, dass eine zeitweilige Schrumpfung eine Verbesserung der Lebensverhältnisse bringen könnte ist nur, ich weiß nicht, des Teufels, politisch verbrannt. politisch nicht durchsetzbar? Mehr und mehr glaube ich aber, dass man sie nur in eine andere Story kleiden muss.

Wenn das nach den Fehlern in "Die Grenzen des Wachstums" noch möglich ist ....
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Di 3. Dez 2019, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Dez 2019, 15:06

schokoschendrezki hat geschrieben:(03 Dec 2019, 15:05)

Wer spricht von "ohne Konsum"?

Der tschechisch-kanadische Umweltwissenschaftler versucht in seinem jüngsten Buch "Growth" den Nachweis, dass ein geschrumpfter Prokopfressourcenverbrauch auf dem Level der 60er Jahre in Europa ausreichen würde, um die allgemeine Lebenszufriedenheit nicht nur zu halten sondern nocheinmal zu steigern. Die funktionalen Abhängkeiten (durchschnittliche Lebenszufriedenheit in Abhängigkeit vom Prokopfressourcenverbrauch) sind niemals linear nach dem Motto je mehr desto besser oder je weniger desto besser. Sie sind nichteinmal überall monoton wachsend oder fallend. Sondern komplizierter. Ohne Konsum und Ressourcenverbrauch gehts sicher auch nicht.

Die Idee, dass eine zeitweilige Schrumpfung eine Verbesserung der Lebensverhältnisse bringen könnte ist nur, ich weiß nicht, des Teufels, politisch verbrannt. politisch nicht durchsetzbar? Mehr und mehr glaube ich aber, dass man sie nur in eine andere Story kleiden muss.


Also geht es dir um Produktion ?

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