Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

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Adam Smith
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Adam Smith » Mo 2. Dez 2019, 18:39

jack000 hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:35)

Weil die Europa als Vorbild sehen und schlichtweg dem Kurs folgen?


Das liegt daran, dass dort die Städte wirklich ein Problem mit Feinstaub haben.

https://www.bazonline.ch/wissen/medizin ... y/30813005
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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H2O
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon H2O » Mo 2. Dez 2019, 18:48

jack000 hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:35)

Weil die Europa als Vorbild sehen und schlichtweg dem Kurs folgen?


Wenn man die Bilder von Menschen mit Atemmasken in Rauchschwaden chinesischer Ballungsräume gesehen hat, dann kann man sich gut vorstellen, daß Chinesen da einen besonderen Antrieb haben, von fossilen Brennstoffen weg zu kommen. Als Familienvater erinnere ich mich noch gut an Anfälle von Kruppschem Husten, unter denen unser Jüngster zu leiden hatte. Wer das bei eigenen Kindern miterlebt hat, der vergißt das nie mehr! Da sagt man höchstwahrscheinlich auch einen Parteimann energisch die Meinung über diese Lebensumstände, selbst wenn man ansonsten aus Selbsterhaltungstrieb kuscht. Das ist natürlich nur meine Vermutung!
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Teeernte
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Mo 2. Dez 2019, 18:59

Schnitter hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:28)

Deswegen investieren die Chinesen auch jährlich 300 MRD(!!!) in die Energiewende.



300 MRD(!!!) Lotosblüten ?

Die guten Chinesen auf dem Land kommen mit den Stromausfällen durch fehlenden Wind und fehlender Sonnenstrahlung >> IM GEGENSATZ ZU TEUTSCHLAND -
gut zurecht.

Jedem Grünen sollte AUSSCHLIESSLICH Grünstrom aus Lokalem "Anbau" (50km) zur Verfügung stehen !

Billigen Atomstrom ZIEHEN und Grünstrom predigen. Nichts NEues also.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Teeernte » Mo 2. Dez 2019, 19:02

H2O hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:48)

Wenn man die Bilder von Menschen mit Atemmasken in Rauchschwaden chinesischer Ballungsräume gesehen hat,..


Auch die Saudis gehen bei Sandsturm möglichst NICHT raus.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 2. Dez 2019, 19:05

H2O hat geschrieben:(02 Dec 2019, 09:08)

Aber mir ist auch klar, daß anderswo der Existenzkampf ausgetragen werden muß...

Wenn sich FFF und ER mit ihren Forderungen durchsetzen, DANN geht der Existenzkampf erst richtig los. Die heutigen Kids haben doch noch nie irgendeinen Mangel erfahren, alles war stets in ausreichender Menge verfügbar. Wie sagt man so schön: "Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis tanzen". Besonders bei Tauwetter ist das eine ziemlich schlechte Idee.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon jack000 » Mo 2. Dez 2019, 19:07

Adam Smith hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:39)

Das liegt daran, dass dort die Städte wirklich ein Problem mit Feinstaub haben.

https://www.bazonline.ch/wissen/medizin ... y/30813005


H2O hat geschrieben:(02 Dec 2019, 18:48)

Wenn man die Bilder von Menschen mit Atemmasken in Rauchschwaden chinesischer Ballungsräume gesehen hat, dann kann man sich gut vorstellen, daß Chinesen da einen besonderen Antrieb haben, von fossilen Brennstoffen weg zu kommen. Als Familienvater erinnere ich mich noch gut an Anfälle von Kruppschem Husten, unter denen unser Jüngster zu leiden hatte. Wer das bei eigenen Kindern miterlebt hat, der vergißt das nie mehr! Da sagt man höchstwahrscheinlich auch einen Parteimann energisch die Meinung über diese Lebensumstände, selbst wenn man ansonsten aus Selbsterhaltungstrieb kuscht. Das ist natürlich nur meine Vermutung!

So ist es! Und nicht weil die Europa als Vorbild sehen. Trotzdem erhöhen die ihren CO2 Ausstoß jährlich um etwa die Menge, die Deutschland insgesamt ausstößt (Aber wohl nicht in den Großstädten)
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Laertes » Mo 2. Dez 2019, 19:39

Rosalie hat geschrieben:(14 Nov 2019, 14:10)Mich umtreibt schon länger die Frage was in den sog. Klimaleugnern und Skeptikern eigentlich vor sich geht? (...) Da muss doch psychologisch etwas dahinterstecken. (...)

Die bereits hinlänglich thematisierte Unlogik der Bezeichnung Klimaleugner/-skeptiker einmal ignorierend, kann ich gern versuchen offen zu legen, warum mich die Verkündigung der kurz bevorstehenden Klima-Apokalypse und der angeblich besonderen Verantwortung Deutschlands dem entgegenzuwirken, nicht überzeugt. Und zwar weder emotional noch rational.

    Es gibt dringendere Probleme (Hunger durch Korruption und Misswirtschaft, Zugang zu Trinkwasser, Krankheiten durch Mangel an elementarer Hygiene)
    Menschengemachter Klimawandel ist nicht von der Mit-Ursache Überbevölkerung zu trennen. CO Ersparnis durch Wohlstandsverzicht in der hoch-entwickelten Welt wird den CO2 Anstieg durch Bevölkerungszuwachs in den Entwicklungsländern nicht kompensieren
    Es wäre wirtschaftlicher, die Folgen der Erderwärmung durch technische Maßnahmen zu kompensieren (Dämme, Sturmschutz, Aufforstung, Umsiedlung)
    Wir leben in Zeiten einer kleinen Eiszeit. Die nächste Warmzeit kommt, unabhängig von CO2, bestimmt
    Für irdische Verhältnisse im Laufe der Erdzeitalter ist der CO2 Gehalt der Atmosphäre nicht besonders hoch
    Es gib Bedrohungsrisiken weit schlimmeren Ausmaßes, die weder menschengemacht noch vermeidbar sind (planetarer Winter durch Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschlag)
    In der wissenschaftlichen Klimadebatte gibt es signifikante Interessenskonflikte zwischen objektiv-empirischem Erkenntnisgewinn und Eigeninteresse der veröffentlichenden Wissenschaftler (Lehrstühle, Forschungsstipendien, ...)

Aber die Eingangsfrage der OP an sich kann ich schon nachvollziehen. Ich frage mich ungekehrt ja auch, welche tiefe Sehnsucht nach religiöser Abbitte und welche Selbstkasteiungsfantasien die sog. Klimahysteriker antreiben.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 2. Dez 2019, 19:44

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Dec 2019, 08:43)

Nicht, dass ich wüsste, dass die Einwohner von Paris im Durchschnitt mehr an Platzangst oder sonstigen Psychosen leiden würden als die Berliner.

Man kann Banlieus auch als wahres Paradies ansehen :)

Ganz objektiv sieht es (zumindest in Deutschland, aber auch anderswo) so aus, dass der Zuzug in die Städte anhält und auch kurz- und mittelfristig weiter anhalten wird.

Solange ich nicht gezwungen werde, bei dem Quatsch mitzumachen, ist mir das völlig egal, im Gegenteil, umso mehr Platz bleibt für mich :cool:

...die grundsätzlich tolerantere Lebensart.

:D :D :D Schreibt einer der intolerantesten User hier im Forum, der sich selber gerne zum Maßstab machen möchte und der jeden anderen Lebensentwurf abwertet.

Insbesondere ein breites Kullturangebot kann man nicht einfach so implementieren.

Soll denn nicht alles digitaler werden? Wozu braucht man denn dann noch ein "breites Kulturangebot"? Das gibt es doch alles im Internet zu sehen und zu hören, mit viel weniger CO2.

Es gibt aber dafür eine Lösung: Die radikale Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs.

Klar, die "radikale Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs" löst einfach alle Probleme :D

Mir ist diese Distanzbedachtheit von vielen im öffentlichen Leben absolut ein Rätsel.

Wie war das mit der Toleranz? Leben und Leben lassen, ich mag keine Menschenmassen, du fühlst dich darin wohl, so kann jeder glücklich werden.

Ja, wo denn?

Genau, bring Zitate anstatt Behauptungen.

Der Westdeutsche, und jetzt meine ich wirklich eher den geografischen Westdeutschen und eher nicht den Nicht-Ex-DDRler ist für mich nach wie vor ein Wesen wie ein Marsmensch.

DAS kann ich gut nachvollziehen, wenn man in der DDR sozialisiert wurde, hat man eben nicht mitbekommen, dass in Westdeutschland der Individualismus modern wurde und immer noch immer mehr um sich greift, siehe Instagram und Co.

Es stimmt einfach nicht, dass in den Bussen und Bahnen lauter stinkende, schwitzende Menschen sind.

Hat das jemand behauptet?

Es ist angenehm unter Menschen zu sein.

Du solltest deine Gefühle nicht immer zum Maßstab machen wollen, denn das sind sie nicht.

Woher kommt eigentlich diese tiefsitzende psychologische Menschenabgewandtheit bei den Menschen zwischen München, Hamburg, Aachen und Stuttgart? Diese Angst vor Ansteckung, Händedruck und Umarmung.

Hast du da handfeste wissenschaftliche Erkenntnisse oder frönst du einfach nur ein paar herbei fantasierten Hirngespinsten? Schreib den Satz mal mit afrikanischen Städten, dann ist dir der Rassismus-Shitstorm sicher.

Ich habe vor allem ein sehr ungutes Gefühl bei dieser irgendwie diffus in Richtung "Ungeziefer" zielenden Metaphorik.

Logisch, ein bisschen "Nazi" darf natürlich nie fehlen.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 19:47

Laertes hat geschrieben:(02 Dec 2019, 19:39)

Die bereits hinlänglich thematisierte


Mal so eine blöde Frage fürs Protokoll, was würdest du sagen wenn dir die Forschung erklärt das in 8 Jahren ein Asteroid auf der Erde einschlägt und globale irreversible Schäden in unserer Biosphäre anrichten wird?
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Laertes » Mo 2. Dez 2019, 19:52

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Dec 2019, 19:47)
Mal so eine blöde Frage fürs Protokoll, was würdest du sagen wenn dir die Forschung erklärt das in 8 Jahren ein Asteroid auf der Erde einschlägt und globale irreversible Schäden in unserer Biosphäre anrichten wird?


Villeicht, dass es keinen Anspruch der Erdbewohner darauf gibt in einer Welt ohne irreversible Schäden zu leben (frag die Dinosaurier)?
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 20:08

Laertes hat geschrieben:(02 Dec 2019, 19:52)

Villeicht, dass es keinen Anspruch der Erdbewohner darauf gibt in einer Welt ohne irreversible Schäden zu leben (frag die Dinosaurier)?


Du willst also mit einem Massenaussterben erklären das die Menschen keinen Anspruch auf eine lebensfähige unbeschädigte Biosphäre haben. Dir ist klar das du auch ein Mensch bist, du bist doch einer ?
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Laertes » Mo 2. Dez 2019, 20:23

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:08)

Du willst also mit einem Massenaussterben erklären das die Menschen keinen Anspruch auf eine lebensfähige unbeschädigte Biosphäre haben. Dir ist klar das du auch ein Mensch bist, du bist doch einer ?
Erwischt. Ich bin ein Alien.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 20:26

Laertes hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:23)

Erwischt. Ich bin ein Alien.

Naja, wenn du darauf bestehst das ein Mensch diesen Anspruch nicht hat, wann darf man dich dann daraus entfernen ?
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Dieter Winter » Mo 2. Dez 2019, 20:27

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Dec 2019, 19:47)

Mal so eine blöde Frage fürs Protokoll, was würdest du sagen wenn dir die Forschung erklärt das in 8 Jahren ein Asteroid auf der Erde einschlägt und globale irreversible Schäden in unserer Biosphäre anrichten wird?


Freitags demonstrieren?

Wenn der Klimawandel anthropogen verursacht ist und die apokalyptischen Prognosen richtig sind, dann ist die Sache vermutlich genau so wenig aufzuhalten, wie eben der Asteroid. Es gibt einfach zu viele Menschen auf dem Planeten, die Energie "verbrauchen". Und es werden täglich mehr.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 20:39

Dieter Winter hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:27)

Freitags demonstrieren?

Wenn der Klimawandel anthropogen verursacht ist und die apokalyptischen Prognosen richtig sind, dann ist die Sache vermutlich genau so wenig aufzuhalten, wie eben der Asteroid. Es gibt einfach zu viele Menschen auf dem Planeten, die Energie "verbrauchen". Und es werden täglich mehr.


Wäre schon mal ein Fortschritt wenn nicht alle Anstrengungen hin zu einer Verbesserung der Lage sabotiert würden. Resignieren ist jedenfalls keine Lösung.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Dieter Winter » Mo 2. Dez 2019, 20:51

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:39)

Wäre schon mal ein Fortschritt wenn nicht alle Anstrengungen hin zu einer Verbesserung der Lage sabotiert würden. Resignieren ist jedenfalls keine Lösung.


Natürlich kannst Du versuchen eine Lawine mit ausgebreiteten Armen aufzuhalten. Ich halte das für aussichtslos.

Selbst wenn wir Europa in einen Regenwald verwandeln würden, brächte das gar nichts. Dann würde eben in den Schwellen- bzw. Entwicklungsländern mehr produziert, auch CO². Die Menschen dort produzieren pro Kopf nicht deshalb weniger von dem Zeug, weil sie besser oder umweltbewusster wären, als die bösen, alten weißen Männer in den Industriestaaten, sondern lediglich deshalb, weil sie die Möglichkeit nicht haben.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 20:55

Dieter Winter hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:51)

Natürlich kannst Du versuchen eine Lawine mit ausgebreiteten Armen aufzuhalten. Ich halte das für aussichtslos.

Selbst wenn wir Europa in einen Regenwald verwandeln würden, brächte das gar nichts. Dann würde eben in den Schwellen- bzw. Entwicklungsländern mehr produziert, auch CO². Die Menschen dort produzieren pro Kopf nicht deshalb weniger von dem Zeug, weil sie besser oder umweltbewusster wären, als die bösen, alten weißen Männer in den Industriestaaten, sondern lediglich deshalb, weil sie die Möglichkeit nicht haben.


Dann muss man ihnen halt die Möglichkeiten geben, aber vorher sollten wir mal aufhören uns selbst zu sabotieren. Und Resignieren ist keine Option.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Dieter Winter » Mo 2. Dez 2019, 20:58

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:55)

Dann muss man ihnen halt die Möglichkeiten geben, aber vorher sollten wir mal aufhören uns selbst zu sabotieren. Und Resignieren ist keine Option.


Du meinst wir sollen unsere Wirtschaft gegen die Wand fahren und die genannten Länder dann dafür die CO² Emissionen ausstoßen lassen? Wo ist da der tiefere Sinn?

Den Konzernführungen ist es unter'm Strich scheissegal, wo sie produzieren/verkaufen.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Dez 2019, 21:32

Dieter Winter hat geschrieben:(02 Dec 2019, 20:58)

Du meinst wir sollen unsere Wirtschaft gegen die Wand fahren und die genannten Länder dann dafür die CO² Emissionen ausstoßen lassen? Wo ist da der tiefere Sinn?

Den Konzernführungen ist es unter'm Strich scheissegal, wo sie produzieren/verkaufen.


Nein, wir sollten die Wirtschaft fördern, aber die richtige, Solar, Wind. Wirtschaftszweige in denen wir Technologisch sehr weit vorne waren und die entsprechend sabotiert und ruiniert wurden um die Kohle zu schützen.
Wie sieht die Wirtschaft bei den neuen Speichertechnologien aus? Wahrscheinlich ähnlich wie die Wasserstoff Förderung, ach ja das haben wir ja auch verbockt. Da ist jetzt Korea Weltführer.
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Re: Psychologie der Klimaleugner und Skeptiker

Beitragvon H2O » Mo 2. Dez 2019, 22:06

Einer der vernünftigeren Sätze der letzten sechs Wochen:

Resignieren ist jedenfalls keine Lösung.

So lange es Hoffnung gibt, kämpfe ich weiter für eine lebenswerte Zukunft!

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