Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 21:08

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 19:23)

Ja, das könnte man so sehen; dem widerspreche ich aber voller Überzeugung. Wir sollten den geplanten und durchdachten Weg hin zu erneuerbaren Energien fortsetzen und uns nicht durch immer neue und widergekäute Einwände davon abbringen lassen.

Was ist denn an der "Energiewende" durchdacht?
Gaar nichts ist da durchdacht!

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 19:23)
Mich tröstet ein wenig, daß nun im hohen Norden in der Tundra eine vermutete reiche Vegetation unsere CO2-Sünden abmildern soll. Vielleicht verlangsamt sich so der Klimawandel tatsächlich. Warum soll es nicht auch einmal gute Nachrichten geben? In Pommern versiegen Trinkwasserbrunnen, die jahrhundertelang die Gehöfte mit Wasser versorgt hatten. Das ist eine schlechte Nachricht.

NICHT im "hohen Norden", sondern auf der GESAMTEN nördlichen Hemisphäre!
Und nördliche Hemisphäre meint nördlich des Äquators.
Einfach mal den gesamten Text von Futureearth.org lesen!

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 19:23)Ach ja, meine liebste Kritikerin sollte sich doch nicht so sehr gegen hohen Eigenverbrauch und gesteigerte Autarkie neuer Photovoltaik-Systeme erhitzen. Ich werde diesen Weg gehen und dann... so Gott will... auch davon berichten.

Ich HABE eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, zur Senkung meines Eigenverbrauches.
Da ist nix mit Autarkie, weil selbst die modernste Photovoltaik nur funktioniert, wenn die Sonne scheint.
Nachts scheint keine Sonne und in den Monaten November/Dezember so gut wie nicht.
Die verfügbaren Speichermedien sind um ein Mehrfaches teurer als die Photovoltaikanlage selbst, hat eine geringere Lebensdauer und muss noch teuerer als hochtoxischer Sondermüll entsorgt werden.
Unter durchdacht verstehe ich etwas anderes.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Zacherli » Mo 2. Sep 2019, 21:16

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:03)

Welche Klimahysteriker sind denn das schon wieder?

Natürlich die Klimahysteriker, die die Forschung betreiben.

Die betrunkenen Hartz4 Empfänger mit selbstgemaltem Dr. Titel vorm Namen sind natürlich "wissenschaftlich" viel weiter.

Man glaubt ohne Umweltschutz in allen Richtungen ginge es einem viel besser. Die massiv gestiegenen Kosten an Umweltschäden sind schon jetzt weit teurer als die EEG, in der kurioserweise bald die Hälfte der Folgekosten an Schäden der Kohleindustrie stecken.... aber Glaube halt ;)

Man will einfach nur Ausbeuten, sch... auf die Nachwelt.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 21:20

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:08)

Was ist denn an der "Energiewende" durchdacht?
Gaar nichts ist da durchdacht!

Na ja, der eine oder andere wird schon darüber nachgedacht haben. Guter Rat dürfte dort immer willkommen sein.
NICHT im "hohen Norden", sondern auf der GESAMTEN nördlichen Hemisphäre!
Und nördliche Hemisphäre meint nördlich des Äquators.
Einfach mal den gesamten Text von Futureearth.org lesen!

Mir hatte Ihre Aussage schon so viel Freude bereitet, daß ich gar nicht erst auf diesen Gedanken gekommen bin.


Ich HABE eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, zur Senkung meines Eigenverbrauches.
Da ist nix mit Autarkie, weil selbst die modernste Photovoltaik nur funktioniert, wenn die Sonne scheint.
Nachts scheint keine Sonne und in den Monaten November/Dezember so gut wie nicht.
Die verfügbaren Speichermedien sind um ein Mehrfaches teurer als die Photovoltaikanlage selbst, hat eine geringere Lebensdauer und muss noch teuerer als hochtoxischer Sondermüll entsorgt werden.
Unter durchdacht verstehe ich etwas anderes.

Und ich plane und baue ein solches Ding und werde die verfügbaren technischen Fortschritte nutzen. Ist sicher nicht untersagt, meine ich.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 21:20

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:07)

Ja ein Übergabg von 1500 Jahren ist recht normal, aber aktuell haben wir da eine Null zu wenig.

Nein haben wir nicht!
Dem Mittelalter-Klimaoptimum zwischen 950 und 1250 (mit Temperaturen die ca. 0,8 bis 1,2 Grad höher lagen als heute) folgte die Kleine Eiszeit vom 14. Jh bis Mitte des 19. Jh. (Temperaturen lagen im Mittel um 2 Grad niedriger als im Mittelalter-Klimaoptimum)
Seit Mitte des 19. Jh steigen die Temperaturen und zwar VOR Beginn der Industrialisierung.
Systematische Aufzeichnungen des Wetters und des Klimas gibt es ebenfalls erst seit Mitte des 19. Jh.


Ein Terraner hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:07)Nein, ganz im Gegenteil. Und irgendwie verzwurbelst du hier gerade Ursache und Wirkung.

Ich verschwurbele gar nichts!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 21:30

Zacherli hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:16)

Natürlich die Klimahysteriker, die die Forschung betreiben.

Die betrunkenen Hartz4 Empfänger mit selbstgemaltem Dr. Titel vorm Namen sind natürlich "wissenschaftlich" viel weiter.

Man glaubt ohne Umweltschutz in allen Richtungen ginge es einem viel besser. Die massiv gestiegenen Kosten an Umweltschäden sind schon jetzt weit teurer als die EEG, in der kurioserweise bald die Hälfte der Folgekosten an Schäden der Kohleindustrie stecken.... aber Glaube halt ;)

Man will einfach nur Ausbeuten, sch... auf die Nachwelt.


Nun beruhigen Sie sich doch; "es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Man kann sein persönliches Leben so einrichten, daß man einen weit unter dem Durchschnitt liegenden Schaden an der Umwelt anrichtet. Und man kann hoffen, daß viele Mitmenschen dem Beispiel folgen.

Mit Rundschlägen auf alles, was da kreucht und fleucht wird gar nichts bewirkt.

Berichten Sie uns von den Maßnahmen, die Sie sich auferlegt haben, um unsere Umwelt zu schonen.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Sep 2019, 21:31

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:20)

Nein haben wir nicht!
Dem Mittelalter-Klimaoptimum zwischen 950 und 1250 (mit Temperaturen die ca. 0,8 bis 1,2 Grad höher lagen als heute) folgte die Kleine Eiszeit vom 14. Jh bis Mitte des 19. Jh. (Temperaturen lagen im Mittel um 2 Grad niedriger als im Mittelalter-Klimaoptimum)
Seit Mitte des 19. Jh steigen die Temperaturen und zwar VOR Beginn der Industrialisierung.
Systematische Aufzeichnungen des Wetters und des Klimas gibt es ebenfalls erst seit Mitte des 19. Jh.

Argumentierst du gerade ernsthaft damit das es keine vernünftigen Aufzeichnungen gibt?

Ich verschwurbele gar nichts!

Doch machst du.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 21:37

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:20)

Na ja, der eine oder andere wird schon darüber nachgedacht haben. Guter Rat dürfte dort immer willkommen sein.

Nee, da hat keiner nachgedacht. Hätte einer nachgedacht, würde Deutschland - genauso wie unsere Nachbarn - seine "CO2-Ziele" schaffen.

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:20)
Mir hatte Ihre Aussage schon so viel Freude bereitet, daß ich gar nicht erst auf diesen Gedanken gekommen bin.

Tja - man sollte immer ganze Texte lesen. Ich habe nicht ohne Grund die Quelle angegeben.
Da steht nämlich noch einiges mehr drin - z.B. ab welchem Anteil CO2 in der Atmosphäre die Effektivität der so genannten Landsenken abnimmt und wann der Effekt irreversibel wird.

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:20)Und ich plane und baue ein solches Ding und werde die verfügbaren technischen Fortschritte nutzen. Ist sicher nicht untersagt, meine ich.

Wenn du für die Akkus noch mal genauso viel Platz zu Verfügung hast, wie zum Wohnen - immer zu.
Ich habe diesen Platz nicht. Darum ist die Photovoltaik-Anlage auch so ausgelegt, dass sie den Betrieb der wichtigsten Verbraucher (einschließlich Waschmaschine) abdeckt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Sep 2019, 21:43

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:31)

Argumentierst du gerade ernsthaft damit das es keine vernünftigen Aufzeichnungen gibt?

Nein!
Ich sprach von systematischen Aufzeichnungen und systematisch meint global, nach einem vergleichbaren Schema, mit vergleichbaren Methoden und Messtationen.
"Vernünftige" Aufzeichnungen wurden zu allen Zeiten gemacht. Andernfalls wüssten wir ja nichts von Klimaveränderungen, in deren Folge ganze Hochkulturen untergingen und könnten auch keinen Abgleich an Sediment- und Eisbohrkernen vornehmen, könnten keine Bondereignisse etc rekonstruieren.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 2. Sep 2019, 21:48

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:43)

Nein!
Ich sprach von systematischen Aufzeichnungen und systematisch meint global, nach einem vergleichbaren Schema, mit vergleichbaren Methoden und Messtationen.
"Vernünftige" Aufzeichnungen wurden zu allen Zeiten gemacht. Andernfalls wüssten wir ja nichts von Klimaveränderungen, in deren Folge ganze Hochkulturen untergingen und könnten auch keinen Abgleich an Sediment- und Eisbohrkernen vornehmen, könnten keine Bondereignisse etc rekonstruieren.



Ich kürz das jetzt mal ab.

Kontroverse um Vergleich mit der gegenwärtigen Erwärmung

Die mittelalterliche Warmzeit wird von Klimaleugnern bisweilen als Beleg angeführt, dass es keinesfalls sicher sei, dass die gegenwärtige Erwärmung durch vom Menschen emittierte Treibhausgase verursacht sei. Da die Treibhausgaskonzentration zur Zeit der mittelalterlichen Warmzeit nicht höher als davor oder danach war, können nur andere Ursachen dafür verantwortlich sein. Sie argumentieren weiter, dass dieselben Ursachen für die Erwärmung des 20. Jahrhunderts verantwortlich sein können.[20]

Dieses Argument impliziert jedoch einen logischem Fehlschuss, d. h. der Annahme, dass der Faktor, der in der Vergangenheit für eine Veränderung allein verantwortlich gewesen sei, es auch heute sein müsse. Tatsächlich ist jedoch die natürliche mittelalterliche Warmzeit kein Beweis gegen eine anthropogene Erwärmung, genau wie das Vorkommen natürlicher Waldbrände in der Vergangenheit nicht nachweisen kann, dass Waldbrände nicht auch durch Brandstiftung ausgelöst werden können.[64] Der Klimatologe Stefan Rahmstorf hält diesem Argument entgegen, dass kein seriöser Klimaforscher bezweifele, dass neben den anthropogenen Treibhausgasen auch andere Faktoren das Klima der Erde beeinflussen und diese Faktoren in der Vergangenheit für viele Klimaschwankungen mitverantwortlich waren. Aus der Tatsache, dass diese Faktoren im Mittelalter eine Erwärmung verursacht haben, sei nicht abzuleiten, dass anthropogene Treibhausgase für die seit dem 20. Jahrhundert zu beobachtende Erwärmung nicht ursächlich sein können. Vielmehr sei es so, dass sich von allen bekannten Faktoren, die eine globale Klimaerwärmung verursachen können, im 20. Jahrhundert lediglich die Konzentration der Treibhausgase so stark verändert habe, dass damit die beobachtete Erwärmung erklärt werden kann.[65]

Als die Diskussion um die mittelalterliche Warmzeit Mitte der 1960er-Jahre begann, war dies eine Phase der globalen Abkühlung, die sich bis Mitte der 1970er-Jahre erstreckte. Eine damalige Erwärmung auf das Niveau der mittelalterlichen Warmzeit wäre in dieser Zeit wohl tatsächlich in einigen Regionen vorteilhaft gewesen. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es gegen Ende des 20. Jahrhunderts auch in Europa bereits wärmer als während der mittelalterlichen Warmzeit war.

Sollten massive Reduktionen der Treibhausgasemissionen unterbleiben, wären die am Ende des 21. Jahrhunderts mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten globalen Durchschnittstemperaturen aber höher, als sie während der letzten mehreren hunderttausend Jahre global waren und womöglich sogar höher als sie je waren, seit es Homo sapiens gibt. Die am Ende der letzten Eiszeit beobachtete schnelle globale Erwärmung war eine Erwärmung um etwa ein Grad Celsius pro 1000 Jahre.[66][67] Selbst wenn das 2-Grad-Ziel erreicht würde (was für wenig wahrscheinlich gehalten wird), liefe die bis zum Ende des 21. Jahrhunderts erwartete globale Erwärmung noch eine Größenordnung schneller ab.

Die Diskussion um Ausmaß und Folgen der laufenden und der wahrscheinlich zu erwartenden menschengemachten globalen Erwärmung bezieht sich somit sowohl was Geschwindigkeit wie auch was Ausmaß der Erwärmung betrifft auf einen historisch einzigartigen Vorgang, für den Erfahrungswerte weitgehend fehlen und für den – wie durch eine Vielzahl von Klimaproxys belegt wird – auch aus geologischer und paläoklimatologischer Sicht keine Entsprechung existiert.[68][69][70] Insofern können die Anteile menschengemachter wie natürlicher Einflussfaktoren auf das aktuelle Weltklima keinesfalls auf der Basis ausgewählter Klimaphänomene exemplarisch ausgeschlossen oder belegt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalt ... maanomalie

Sogar Wiki kann den Quatsch schon nicht mehr hören.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 22:02

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:37)

Nee, da hat keiner nachgedacht. Hätte einer nachgedacht, würde Deutschland - genauso wie unsere Nachbarn - seine "CO2-Ziele" schaffen.

Stimmt, das ist ganz schlecht. Aber Politik in einem freiheitlich demokratischen Gemeinwesen kann nicht alles durchsetzen, was vernünftig wäre. Weniger versprechen... dann kann man mehr halten.


Tja - man sollte immer ganze Texte lesen. Ich habe nicht ohne Grund die Quelle angegeben.
Da steht nämlich noch einiges mehr drin - z.B. ab welchem Anteil CO2 in der Atmosphäre die Effektivität der so genannten Landsenken abnimmt und wann der Effekt irreversibel wird.

Letzterer Hinweis bringt mich in Schweiß! Also lese ich.


Wenn du für die Akkus noch mal genauso viel Platz zu Verfügung hast, wie zum Wohnen - immer zu.
Ich habe diesen Platz nicht. Darum ist die Photovoltaik-Anlage auch so ausgelegt, dass sie den Betrieb der wichtigsten Verbraucher (einschließlich Waschmaschine) abdeckt.

Das volle Programm, und das auch noch autark... also diesen Unfug leiste ich mir bestimmt nicht. Stromfresser kommen geplant nur bei Sonnenschein zum Einsatz. Aber Autarkie für den Einsatz lebensnotwendiger Einrichtungen finde ich vernünftig. Ich muß immer wieder einmal mit Netzausfällen rechnen... und da sollen Umwälzpumpen für die Heizung, die Frischwasserpumpe und Nachrichtensysteme weiter verfügbar sein. Es sieht tatsächlich so aus, als ob das Ziel erreichbar wäre... also strebe ich das Ziel an. Man gönnt sich ja sonst nix!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » Mo 2. Sep 2019, 22:45

...z.B. ab welchem Anteil CO2 in der Atmosphäre die Effektivität der so genannten Landsenken abnimmt und wann der Effekt irreversibel wird


Das habe ich dort aber nicht als zahlenmäßige Zusicherung gefunden, wohl aber als Beobachtung und Anregung für eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang von verfügbarem Wasser und der Bindung / Freisetzung von CO2 auf diesen Landmassen herstellt. Für den unbeleckten Leser etwas merkwürdig, wenn an einer Stelle die beobachtete Zunahme der Vegetation als CO2-Abnehmer verkündet wird und dann zugleich auf Dürre und Wassermangel mit dem Absterben von Pflanzen als Ursache für CO2-Abgabe hingewiesen wird. Na gut, ein Lehrbuch sollte der Beitrag sicher nicht sein.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Di 3. Sep 2019, 15:56

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:48)

Ich kürz das jetzt mal ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalt ... maanomalie

Sogar Wiki kann den Quatsch schon nicht mehr hören.

Aha - sogar wiki ...
Wer hier "Quatsch" von sich gibt, sei mal dahin gestellt.
Der Wiki-Artikel bezieht sich ausgerechnet auf Michael Manns Hockeyschläger-Diagramm, welches kürzlich in einem Gerichtsprozess als Betrug entlarvt worden ist.
Michael Mann weigerte sich auch vor Gericht, seine Daten und Algorithmen offen zu legen und damit einer wissenschaftlichen Prüfung zugänglich zu machen.
Seriöse Wissenschaft sieht anders aus!

Das Diagramm, welches der Klimatologe Dr. Timothy Ball - auf vorliegenden Daten - erstellt hat, unterscheidet sich grundlegend von Manns Hockeyschläger-Diagramm.

Sorry, wenn aufgrund derartiger Vorkommnisse weiter unhinterfragt das Hockeyschläger-Diagramm als "in sich stimmig" betrachtet wird, handelt es sich um einen Glaubenssatz und nicht um wissenschaftliche Ergebnisse.
Tut mir schrecklich leid, aber Nein - solche Taschenspielertricks werde ich nicht akzeptieren, weil ich eben nicht in einer Traumwelt lebe. Das überlasse ich anderen!
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » Di 3. Sep 2019, 16:03

Dark Angel hat geschrieben:(03 Sep 2019, 15:56)

Aha - sogar wiki ...
Wer hier "Quatsch" von sich gibt, sei mal dahin gestellt.
Der Wiki-Artikel bezieht sich ausgerechnet auf Michael Manns Hockeyschläger-Diagramm, welches kürzlich in einem Gerichtsprozess als Betrug entlarvt worden ist.
Michael Mann weigerte sich auch vor Gericht, seine Daten und Algorithmen offen zu legen und damit einer wissenschaftlichen Prüfung zugänglich zu machen.
Seriöse Wissenschaft sieht anders aus!

Das Diagramm, welches der Klimatologe Dr. Timothy Ball - auf vorliegenden Daten - erstellt hat, unterscheidet sich grundlegend von Manns Hockeyschläger-Diagramm.

Sorry, wenn aufgrund derartiger Vorkommnisse weiter unhinterfragt das Hockeyschläger-Diagramm als "in sich stimmig" betrachtet wird, handelt es sich um einen Glaubenssatz und nicht um wissenschaftliche Ergebnisse.
Tut mir schrecklich leid, aber Nein - solche Taschenspielertricks werde ich nicht akzeptieren, weil ich eben nicht in einer Traumwelt lebe. Das überlasse ich anderen!


Ja dann mach mal.

P.S. Findest du das eigentlich als gute wissenschaftliche Arbeit was das Gericht da gemacht hat ? Sollen in Zukunft ausschließlich Gerichte entscheiden welche wissenschaftlichen Arbeiten als Tatsachen anzusehen sind ?
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » Di 3. Sep 2019, 18:36

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Sep 2019, 16:03)

Ja dann mach mal.

P.S. Findest du das eigentlich als gute wissenschaftliche Arbeit was das Gericht da gemacht hat ? Sollen in Zukunft ausschließlich Gerichte entscheiden welche wissenschaftlichen Arbeiten als Tatsachen anzusehen sind ?

Ich finde das Wissenschaftler ihre Daten und Berechnungsgrundlagen offen legen sollen, damit sie überprüfbar sind und überprüft werden.
Genau DAS will Michael Mann nicht und tut er auch nicht. Insofern ist Kritik an seiner Arbeitsweise sehr wohl berechtigt.
Es besteht immer die Möglichkeit das seine Modelle widerlegt werden oder die von Timothy Ball.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon X3Q » Di 3. Sep 2019, 18:53

Dark Angel hat geschrieben:(03 Sep 2019, 18:36)

Ich finde das Wissenschaftler ihre Daten und Berechnungsgrundlagen offen legen sollen, damit sie überprüfbar sind und überprüft werden.
Genau DAS will Michael Mann nicht und tut er auch nicht. Insofern ist Kritik an seiner Arbeitsweise sehr wohl berechtigt.
Es besteht immer die Möglichkeit das seine Modelle widerlegt werden oder die von Timothy Ball.

Es besteht die Möglichkeit? Wie jetzt? Ich dachte mit dem Gerichtsurteil ist klar das Mann gelogen hat und der ganze Klimawandelscheiß ein Witz ist? Oder hast du jetzt auch erkannt, dass ein Gerichtsurteil kein wissenschaftliches Urteil ist? Na dann sind wir ja schon mal einen Schritt weiter.

Ok, laß uns Mann ans Kreuz schlagen, sein Arbeit verbrennen und aus den wissenschaftlichen Zeitschriften streichen. Was bleibt dann übrig? Es bleibt ein Hockey-Stick.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ein Terraner » So 8. Sep 2019, 15:47

Dark Angel hat geschrieben:(03 Sep 2019, 15:56)

Aha - sogar wiki ...
Wer hier "Quatsch" von sich gibt, sei mal dahin gestellt.
Der Wiki-Artikel bezieht sich ausgerechnet auf Michael Manns Hockeyschläger-Diagramm, welches kürzlich in einem Gerichtsprozess als Betrug entlarvt worden ist.
Michael Mann weigerte sich auch vor Gericht, seine Daten und Algorithmen offen zu legen und damit einer wissenschaftlichen Prüfung zugänglich zu machen.
Seriöse Wissenschaft sieht anders aus!

Das Diagramm, welches der Klimatologe Dr. Timothy Ball - auf vorliegenden Daten - erstellt hat, unterscheidet sich grundlegend von Manns Hockeyschläger-Diagramm.

Sorry, wenn aufgrund derartiger Vorkommnisse weiter unhinterfragt das Hockeyschläger-Diagramm als "in sich stimmig" betrachtet wird, handelt es sich um einen Glaubenssatz und nicht um wissenschaftliche Ergebnisse.
Tut mir schrecklich leid, aber Nein - solche Taschenspielertricks werde ich nicht akzeptieren, weil ich eben nicht in einer Traumwelt lebe. Das überlasse ich anderen!

rolf, ich glaub der liest hier mit.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Dark Angel » So 8. Sep 2019, 18:49

H2O hat geschrieben:(02 Sep 2019, 22:45)

Das habe ich dort aber nicht als zahlenmäßige Zusicherung gefunden, wohl aber als Beobachtung und Anregung für eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang von verfügbarem Wasser und der Bindung / Freisetzung von CO2 auf diesen Landmassen herstellt. Für den unbeleckten Leser etwas merkwürdig, wenn an einer Stelle die beobachtete Zunahme der Vegetation als CO2-Abnehmer verkündet wird und dann zugleich auf Dürre und Wassermangel mit dem Absterben von Pflanzen als Ursache für CO2-Abgabe hingewiesen wird. Na gut, ein Lehrbuch sollte der Beitrag sicher nicht sein.

Was für zahlenmäßige Zusicherungen?
Es wird doch eindeutig gesagt, dass bei weiterer Erwärmung die Effizienz der Landsenken abnimmt und sich in einigen Fällen bis 2100 umkehren könnten.
In den beiden Berichten steht nichts von "Anregung für eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang von verfügbarem Wasser und der Bindung / Freisetzung von CO2 auf diesen Landmassen herstellt.", sondern ganz eindeutig, dass mehr Vegetation die Wasserverfügbarkeit verringern kann
Was nur logisch ist, da mehr Vegetation mehr Wasser benötigt, vor allem wenn die Vegetationsperioden durch Erwärmung länger werden. Vegetation benötigt Süßwasser und das ist eine sehr begrenzte Ressource auf der Erde, insbesondere - und auch das geht aus dem Artikel hervor - in Gegenwart von Permafrostboden. Dieser bindet Wasser in Form von Eis, welches damit der Vegetation nicht zur Verfügung steht ==> die Pflanzen sterben ab und setzen beim Verotten wieder CO2 frei.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon H2O » So 8. Sep 2019, 19:57

Dark Angel hat geschrieben:(08 Sep 2019, 18:49)

Was für zahlenmäßige Zusicherungen?
Es wird doch eindeutig gesagt, dass bei weiterer Erwärmung die Effizienz der Landsenken abnimmt und sich in einigen Fällen bis 2100 umkehren könnten.
In den beiden Berichten steht nichts von "Anregung für eine Forschungsarbeit, die den Zusammenhang von verfügbarem Wasser und der Bindung / Freisetzung von CO2 auf diesen Landmassen herstellt.", sondern ganz eindeutig, dass mehr Vegetation die Wasserverfügbarkeit verringern kann
Was nur logisch ist, da mehr Vegetation mehr Wasser benötigt, vor allem wenn die Vegetationsperioden durch Erwärmung länger werden. Vegetation benötigt Süßwasser und das ist eine sehr begrenzte Ressource auf der Erde, insbesondere - und auch das geht aus dem Artikel hervor - in Gegenwart von Permafrostboden. Dieser bindet Wasser in Form von Eis, welches damit der Vegetation nicht zur Verfügung steht ==> die Pflanzen sterben ab und setzen beim Verotten wieder CO2 frei.

Ja, das steht da so; erforschen muß man aber auch völlig logische Vorhersagen. Was sicher auch geschieht.
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Ewu » Do 19. Sep 2019, 10:22

Das hier ist er, der große Klimabetrüger mit seinem Hockeyschläger, Prof. Mann:
https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_E ... n_lawsuits
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_E._Mann
"Ohne das nun schon legendäre Diagramm des Herrn Professor Mann mit dem bizarren Namen „Hockeyschläger“ hätte es das apokalyptische Greta-Phänomen vom brennenden Planeten wahrscheinlich nie geben können. Man wäre wahrscheinlich auf dem Teppich geblieben, hätte ganz normal in der Schule gelernt, daß dieser Planet auch ohne des Menschen Tätigkeit schon etliche Kalt- und Warmperioden durchlaufen hat und hätte gelassen zur Kenntnis genommen, daß man sich mittels fortschreitender Technik auf zukünftige Temperaturschwankungen eben einstellen muß. Die Grafik vom „Hockeyschläger“ diente aber den Anhängern des Club of Rome fast zwanzig Jahre lang als Beweis für das Argument, daß der Klimawandel grundsätzlich vom Menschen verursacht und dieser dafür zu strafen sei. Die einem Hockeyschläger ähnelnde, steil ansteigende Kurve, so seine Anhänger, zeige das ganze Ausmaß der zukünftigen Bedrohung durch den Menschen, zeige sogar überdeutlich, daß zur Rettung des Planeten nur wenig Zeit bleibe.
Nachdem die aus dem Jahr 1998 stammende Grafik prominent im dritten Bewertungsbericht des IPCC von 2001 auftauchte, sorgte sie von Anfang an für große Auseinandersetzungen unter Klimawissenschaftlern, Medien und politischen Institutionen. Während die eine Seite diese Grafik propagandistisch als Inbegriff der Wahrheit für ihre Zwecke nutzte, wurde sie von anderen als ganz bewußt eingefädelter Betrug bezeichnet. 2009 erlebten diese Auseinandersetzungen einen damaligen Höhepunkt, als eine Hackeroperation über tausend E-Mails und 72 Papiere an die Öffentlichkeit brachte, die eine gezielte Manipulation an Prof. Manns Klimaforschungszentrum der Universität von East Anglia nahelegten. Im Rahmen des als „Climategate“ betitelten Skandals ging es wochenlang um die Frage, in welchem Ausmaß man versucht habe, durch speziell getrimmte Computermodelle, manipulierte Daten und die Beeinflussung von Medien und Politikern die These vom menschengemachten Klimawandel zu erhärten.
Die Nachforschungen der verschiedensten daraufhin eingerichteten Untersuchungskommissionen sowohl in den USA als auch in Großbritannien zogen sich in die Länge und verliefen schließlich - wie fast immer - im Sand. Prof. Mann wurde schließlich von allen bösen Absichten zunächst einmal freigesprochen, und die Propaganda ging weiter.
Dennoch nahm gerade unter Klimatologen der Widerstand beständig zu, sodaß schließlich 2011 Dr. Tim Ball in einem Interview erneut Vorwürfe gegen den Erfinder der Hockeyschläger-Kurve erhob, welche Prof. Mann diesmal dazu veranlaßten, Anzeige zu erstatten. Die Frage an Dr. Tim Ball war: „Verschiedene Regierungen und akademische Behörden haben den ,Climategate’-Skandal weißgewaschen. Glauben Sie, daß noch irgend jemand wegen Betrugs strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird?“ Seine Antwort lautete: „Unter den Justizministern der US-Bundesstaaten gibt es Bewegung, um die Strafverfolgung in Gang zu bringen. Michael Mann von Penn State [der Landesuniversität von Pennsylvania] z.B. sollte im State Pen [im Staatsgefängnis] sitzen und nicht in der Penn State. Auch in England gibt es Untersuchungen, die durch drei Dinge ausgelöst wurden: Erstens die Informationen, die diese E-Mails enthielten. Zweitens die Vertuschung [des Skandals] durch die sogenannten Untersuchungskommissionen. Drittens das komplette Versagen des Britischen Wetteramts, weil die Leute dort mit den Leuten, von denen die E-Mails stammten, eng zusammen gearbeitet haben. Diese drei Dinge beschäftigen derzeit [2011] die Politiker. Wir werden noch viel mehr Untersuchungen sehen.“
Ermutigt durch die Tatsache, daß dank politisch mächtigen Einflusses der Climategate-Skandal so günstig im Sande verlaufen war, entschloß sich Prof. Mann im März 2011, Dr. Timothy Ball wegen dieser Formulierungen zu verklagen.
Nach verschiedenen Stationen landete der Fall schließlich beim Obersten Gerichtshof von British Columbia in Kanada, dem es nun oblag, dem Vorwurf des vorsätzlichen Betrugs beim „Hockeyschläger-Diagramm“ nachzugehen. Da Dr. Tim Balls Argument war, man könne das beweisen, wenn man Zugang zu den Berechnungen habe, insbesondere zur R2-Regressionsanalyse, verlangte das Gericht entsprechende Unterlagen Professor Manns. Der aber wollte nicht liefern. Er ließ über einen Zeitraum von Jahren sämtliche Fristen verstreichen. Schließlich nahm das Gericht diese Verweigerung im August 2019 zum Anlaß, die Klage abzuweisen und die Kosten des Verfahrens in Millionenhöhe dem Kläger Mann anzulasten.
Da es viel tiefergehende Gründe dafür gibt, die unsinnige Behauptung vom menschengemachten Klimawandel als offensichtliche Lüge zu entlarven, sind wir eigentlich nicht darauf angewiesen, den vorsätzlichen Betrug eines Diagramms überzubewerten. Die Tatsache aber, daß sehr einflußreiche Individuen und Institutionen dieses „Hockeyschläger-Diagramm“ zwanzig Jahre lang ganz gezielt und in jüngster Zeit immer hektischer zur Umsetzung menschenfeindlicher Politik benutzt haben, macht die kriminelle Dimension dieser vorsätzlichen Propaganda erst deutlich, und insofern kann dieser Gerichtsentscheid von nicht zu überschätzender Bedeutung sein.
Alle Epigonen der „Dekarbonisierung“, nicht nur die arme Greta, sondern vor allem Merkel, Bloomberg, Al Gore, Soros, IPCC, Schellnhuber, die EU usw. bezogen sich auf dieses „Hockeyschläger-Diagramm“. Sollte die damit gerechtfertigte Politik tatsächlich durchgesetzt werden, würde es den Planeten nicht abkühlen, sondern entvölkern. Wer jetzt noch behauptet, daß die Wissenschaft diese Politik stütze, gehört schon jetzt in die Reihe der potentiellen Angeklagten."
Andrea Andromidas
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Re: Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 19. Sep 2019, 10:39

Dark Angel hat geschrieben:(02 Sep 2019, 21:08)

Was ist denn an der "Energiewende" durchdacht?

Die Energiewende ist super durchdacht. Es ist der perfekte Plan, wie man den Deutschen ihr sauer verdientes Geld abnehmen kann und ihnen gleichzeitig auch noch eine gutes Gewissen verpasst.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson

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