Ocean Cleanup Technologie

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Ein Terraner
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 6. Okt 2018, 09:24

Misterfritz hat geschrieben:(14 Aug 2018, 22:41)

Ich weiss, dass es andere Formen der Windkraftenergiegewinnung als die üblichen Windräder gibt. Aber sie benötigen auch den Widerstand und der ist bei Sturm als Aufbau bei einem schwimmenden Untergrund halt immer ein Problem.

Ein Windrad erzeugt eine Drehbewegung und kein Schub, auf Yachten funktionieren Windräder eigentlich recht gut. Aber da gibt es auch effizientere Energiegewinnung die nicht so viel Platz weg nimmt. Solar und Schleppgeneratoren, beim nötigen Kleingeld auch Brennstoffzellen. Aber wenn es 22V sein sollen dann kommt man um den Dieselgenerator nicht herum.

https://www.yachtbatterie.de/de/stromerzeuger.html
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Teeernte
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Okt 2018, 09:47

H2O hat geschrieben:(14 Aug 2018, 20:22)

Einige Stunden später und nach dem sacken Lassen des Beitrags meine ich, daß da eine ganze Reihe junger idealistischer Leute alles aufgeschrieben hat, was umwelttechnisch irgendwie zum Thema paßt, und daß sie daraus ein Projekt machen möchten. Eine Kostenbetrachtung für den Prototyp im Einsatz gibt es noch nicht, insbesondere eine Kostenbetrachtung zum Energiebedarf der Kunststoffverbrennung / Kunststoffvergasung durch Pyrolyse im Dauerbetrieb..

Nach wie vor ist der Grundgedanke: "Ohne Verwirbelung in Strömungen steigen Kunststoffteilchen auf" der Kern des Projekts. Dafür würde ein wahrer schwimmender Koloss aufgebaut werden, ohne erkennbare Betrachtung der Seefestigkeit einer derart ausgedehnten Konstruktion. Wie man den dann zum Einsatzort bewegen könnte... nächstes schwieriges Ingenieursproblem. Eine schwimmende Werft vor Ort bauen? Teile getrennt anliefern?

Am Ende noch die ganz dämliche Frage: "Kann der Betreiber damit in ferner Zukunft Geld verdienen unter der Annahme, daß eine hochherzige Weltgemeinschaft ihm das Gerät kostenlos überläßt?"

Diesen Fragen auf den Grund zu gehen, das wird eine hochinteressante Studie sein, die einer Technischen Hochschule genug Stoff für Masterarbeiten und Promotionen läßt... bevor auch nur ein einziger Teil eines Prototypen entstanden sein wird.

So stelle ich mir vor, daß ein sehr ähnlicher Ansatz dort gewagt werden könnte, wo Kunststoffe und andere Abfälle sich noch unzerkleinert sammeln, bevor sie in den Mahlströmen zu Staub zerkleinert werden.

Natürlich wäre es auf lange Sicht noch besser, diese Systeme an Land auf zu bauen, damit Kunststoffe gar nicht erst ins Meer gelangen, sondern schon an Land und in Flüssen, abgebaut und stofflich verwandelt würden.



Eigentlich eine einfache Konstruktion. Umgekehrt wie ein Staubsauger (Zyklon - der die Teilchen nach aussen drückt/rotieren lässt) wird hier die Strömung verringert und die Teile oben abgeschöpft.

Danach zerlegen spezielle Bakterien den Kunstoff....die Abbauprodukte werden aufgefangen ...und weiterbenutzt.

Tenside oder Ultraschall können die Trennung unterstützen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Trennen_( ... enstechnik)

Ähnlich einer Seperation durch Dichte....wie bei Abwasserbehandlung....grosse Becken stehendem//beruhigtem Wasser .... nur dass man dann die "Schwebstoffe" nach oben abschöpft.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Sa 6. Okt 2018, 10:33

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Oct 2018, 10:14)

Meinst du das Ernst?


Haben Sie den 2. Absatz absichtlich weggelassen? Natürlich ist das mein voller Ernst... wie immer! ;)

Die Kontinente bieten dem Wind doch genug "Segelfläche". Wenn die Windrichtung eine Generalrichtung einhält, dann sollten diese Kräfte auch wirken. Vielleicht völlig unbedeutend, weil Größenordnungen zwischen solchen Kräften liegen können. Aber grundsätzlich ist die Physik schon wirksam. Jedenfalls ist mir bisher nicht das Gegenteil bekannt geworden.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 6. Okt 2018, 10:44

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2018, 11:33)

Haben Sie den 2. Absatz absichtlich weggelassen? Natürlich ist das mein voller Ernst... wie immer! ;)

Die Kontinente bieten dem Wind doch genug "Segelfläche". Wenn die Windrichtung eine Generalrichtung einhält, dann sollten diese Kräfte auch wirken. Vielleicht völlig unbedeutend, weil Größenordnungen zwischen solchen Kräften liegen können. Aber grundsätzlich ist die Physik schon wirksam. Jedenfalls ist mir bisher nicht das Gegenteil bekannt geworden.

Kannst ja mal ausrechnen, Kontinent Masse gegen Windwiederstand eines Windrads. :D
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon imp » Sa 6. Okt 2018, 15:53

Windräder fahren Europa nach Afrika ;)

Ich würde mir wünschen, wir würden die See und den erdnahen Weltraum weniger vermüllen. Altöl, Atomuboote, Plastverpackungen, editiert H2O, wir sollten nichts mehr reintun und was rausgefischt wird, auch als Beifang in Netzen, sollte nicht wieder drein kommen.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Sa 6. Okt 2018, 16:52

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Oct 2018, 11:44)

Kannst ja mal ausrechnen, Kontinent Masse gegen Windwiederstand eines Windrads. :D


K = m*b gilt immer. Nach Überwindung der Haftreibung müßte sich die Erdscholle in Gang setzen. Man muß nur geduldig abwarten, bis die Kontinente so richtig in Fahrt kommen. Irgendwann bildet sich ein Gleichgewicht mit dem Fahrwiderstand der Lufthülle. Gut, daß ich noch rechtzeitig vor dieser Kontinentaldrift gewarnt habe!
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 6. Okt 2018, 17:04

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2018, 17:52)

K = m*b gilt immer. Nach Überwindung der Haftreibung müßte sich die Erdscholle in Gang setzen. Man muß nur geduldig abwarten, bis die Kontinente so richtig in Fahrt kommen. Irgendwann bildet sich ein Gleichgewicht mit dem Fahrwiderstand der Lufthülle. Gut, daß ich noch rechtzeitig vor dieser Kontinentaldrift gewarnt habe!

Puh, wir sollten zu Sicherheit auch alle anderen Masten umscheiden.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon streicher » Sa 19. Jan 2019, 20:26

Der Meeresstaubsauger von The Ocean Cleanup war seit Mitte Oktober im Einsatz – das Unternehmen holt ihn nun jedoch wieder zurück an Land. Der Grund: technische Probleme und eine Panne.
The Ocean Cleanup muss zurück an Land

Das war sehr ambitioniert. Und Ideen braucht es für das Aufräumen im Meer. Aber im Großen und Ganzen ist die Lösung eine andere: der Müll darf erst gar nicht ins Meer. Am Besten also sorgt man dafür, dass sich der Müll auch auf dem Land nicht mehr breitmachen kann und der Müll nicht mehr hin und her geschoben wird. Auch Deutschland kommt mit dem eigenen Abfall nicht klar und exportiert ihn. Vermülltes Idyll

Es braucht also weiterhin Ideen und Initiative, aber es braucht noch dringender eine Müllreduzierung und Kreisläufe - und zwar weltweit. Wie?
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 19. Jan 2019, 21:21

Wofür haben wir eigentlich diese teuren Müllverbrennungsanlagen angeschafft? Wie kann es da sein, dass wir Plastikmüll exportieren, der dann in aller Welt auf der Deponie landet? Und was ist mit dem grünen Punkt, den wir ja alle bezahlen? Sollte der nicht genau das verhindern?
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 19. Jan 2019, 21:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(19 Jan 2019, 21:21)

Und was ist mit dem grünen Punkt, den wir ja alle bezahlen? Sollte der nicht genau das verhindern?

Hier dachte ich auch sehr lange dass das Zeug in den Gelben Säcken recycelt wird, denkste. Landet alles im Ofen oder wird verscherbelt.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Sa 19. Jan 2019, 22:10

Tom Bombadil hat geschrieben:(19 Jan 2019, 21:21)

Wofür haben wir eigentlich diese teuren Müllverbrennungsanlagen angeschafft? Wie kann es da sein, dass wir Plastikmüll exportieren, der dann in aller Welt auf der Deponie landet? Und was ist mit dem grünen Punkt, den wir ja alle bezahlen? Sollte der nicht genau das verhindern?


Aus der Hüfte geschossen: Müllverbrennungsanlagen wurden angelegt, um tatsächlich Hausmüll besser endlagern oder die Asche als Zuschlagstoffe für Baustoffe verwerten zu können. Der Brennwert des Hausmülls wird durch Beimischung von Abfallpapier so weit erhöht, daß der Verbrennung nur wenig Energie (Gas?) zugeführt werden muß. In Bremen werden damit zusätzlich Fernheizungen betrieben. Aus meiner Sicht erst einmal sinnvoll und vernünftig.

Mit dem Grünen Punkt und Plastikmaterial ist die Sache undurchsichtiger. Da war es so, daß der Grüne Punkt Gewinne machte, und viele Kommunen lieber selbst diese Entsorgung übernehmen wollten, um an diesem unerwarteten Geschäft teil zu haben. Dazu gab es Klagen mit Urteilen, die der Grüne Punkt verlor.

Ursprünglich war die "Stoffliche Verwertung" der Plastikabfälle das Ziel. Aber so viele Zaunpfähle und Parkbänke ließen sich wohl auch nicht verkaufen. Dann fand man in der Bremer Stahlhütte heraus, daß sich diese Abfälle zerkleinert im Hochofen anstelle von Schweröl einblasen ließen. "Energetische Verwertung". Dann wurden Plastikabfälle gehandelt, und sie hatten einen Preis: Man konnte sie anderswo entsorgen... Schiffsladungsweise nach China. Aus den Augen aus dem Sinn. China will jetzt aber auch nicht mehr und nun ist guter Rat teuer. Aber der Handel wird schon Lösungen in seinem Sinne finden. Im Grunde völlige Abwesenheit der staatlichen Aufsicht und Verantwortung, dafür anständig Geld, das nie stinkt. So weit also der Grüne Punkt & Co.

Ach so: Mit den entsorgten Geräten der Unterhaltungsindustrie geht die Sache ähnlich. Der Schrott wird schiffsladungsweise in korrupte Staaten geliefert und dort von Kindern und armen Leuten ohne jeden Schutz in Kupfer, Zinn, seltene Metalle... zerlegt. Saubere Papiere und aus den Augen aus dem Sinn. Alles rechtlich in trockenen Tüchern. Das Geschäftsmodell hat sich so bewährt wie oben die Entsorgung von Plastikmaterial... das mit Elektronikschrott ja auch in riesigen Mengen "entsorgt" wird. Das kokelt dann mit seinen giftigen Dämpfen auf den Halden herum, in denen Kinder nach brauchbaren Teilen herum stochern.

Wenn Sie noch genauer nachfassen wollen, dann hilft sicher Google weiter.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Frank_Stein » Sa 23. Feb 2019, 20:57

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Aug 2018, 16:36)

Und wiedermal ein neue Erfindung zum Reinigen der Ozeane, dieses mal hat es sogar eine ökonomisch Komponente, vielleicht findet dieses mal ein Projekt zur Reinigung der Ozeane einen Investor.



https://ze.tt/diese-frau-entwickelte-ei ... t.teaser.x


Die große Herausforderung besteht wohl darin, mit dieser Erfindung mehr Müll einzusammeln, als bei der Herstellung dieser Erfindung an Plastik bzw. Erdöl verbraucht worden ist. Bisher waren die Ergebnisse ja noch nicht so toll.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Frank_Stein » Sa 23. Feb 2019, 21:03

streicher hat geschrieben:(19 Jan 2019, 20:26)

The Ocean Cleanup muss zurück an Land

Das war sehr ambitioniert. Und Ideen braucht es für das Aufräumen im Meer. Aber im Großen und Ganzen ist die Lösung eine andere: der Müll darf erst gar nicht ins Meer. Am Besten also sorgt man dafür, dass sich der Müll auch auf dem Land nicht mehr breitmachen kann und der Müll nicht mehr hin und her geschoben wird. Auch Deutschland kommt mit dem eigenen Abfall nicht klar und exportiert ihn. Vermülltes Idyll

Es braucht also weiterhin Ideen und Initiative, aber es braucht noch dringender eine Müllreduzierung und Kreisläufe - und zwar weltweit. Wie?


Ich trinke meine Milch meist aus Tetrapacks.
Gehe aber immer mehr dazu über, direkt das Wasser aus der Leitung zu trinken, statt Mineralwasser aus der Flasche zu kaufen.
Es spart Geld und Energie und ist auch nicht unbedingt schlechter.

Ich stimme zu, weniger Verpackungen bedeutet auch, dass weniger Plastik ins Meer oder auf die Halde gelangen kann.

Erfindungen, wie die in Plastik verpackte geschälte Apfelsine gehört jedenfalls abgeschafft und zwar nicht durch Zwang des Staates, sondern aus Vernunft der Verbraucher und der Unternehmen. (Wer hat sich diesen Unsinn überhaupt ausgedacht? Die Verpackungsindustrie?)
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 23. Feb 2019, 21:08

Frank_Stein hat geschrieben:(23 Feb 2019, 20:57)

Die große Herausforderung besteht wohl darin, mit dieser Erfindung mehr Müll einzusammeln, als bei der Herstellung dieser Erfindung an Plastik bzw. Erdöl verbraucht worden ist. Bisher waren die Ergebnisse ja noch nicht so toll.


? Hä ? Glaubst du die Dinger sind wie Mülleimer die irgendwann voll sind und nicht weiter einsammeln können?
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Frank_Stein » Sa 23. Feb 2019, 21:42

Ein Terraner hat geschrieben:(23 Feb 2019, 21:08)

? Hä ? Glaubst du die Dinger sind wie Mülleimer die irgendwann voll sind und nicht weiter einsammeln können?


Nö, ich dachte eher, dass die auch mal den Müll aus den Meeren fischen, statt einfach nur zusätzlich zum Müll auf dem Meer zu schwimmen. Wobei das Teil ja inzwischen wohl wieder an Land ist ... hat man bisher auch mal Müll eingesammelt?
https://de-de.facebook.com/TheOceanCleanup
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon H2O » Sa 23. Feb 2019, 22:07

Warum muß denn nun ein vorläufig mißlungener Versuch der Reinigung eines Meeresgebiets von herumtreibenden Plastikteilen mit so viel Geringschätzung zerkaut werden?

Ich hoffe jetzt erst einmal, daß es gelingt, die Schwachstelle des riesigen Geräts zu beseitigen und dann wieder viele Tonnen Plastikmaterial auf hoher See zu vernichten. Leider hört man überhaupt nichts vom Fortgang dieses fehlgeschlagenen Versuchs.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Frank_Stein » Sa 23. Feb 2019, 22:27

H2O hat geschrieben:(23 Feb 2019, 22:07)

Warum muß denn nun ein vorläufig mißlungener Versuch der Reinigung eines Meeresgebiets von herumtreibenden Plastikteilen mit so viel Geringschätzung zerkaut werden?

Ich hoffe jetzt erst einmal, daß es gelingt, die Schwachstelle des riesigen Geräts zu beseitigen und dann wieder viele Tonnen Plastikmaterial auf hoher See zu vernichten. Leider hört man überhaupt nichts vom Fortgang dieses fehlgeschlagenen Versuchs.


Du kannst Dich auf deren facebook-Seite darüber informieren. Aber besonders große Fortschritte haben die nicht gemacht.
Mehr als PR ist diese Aktion bisher nicht.
Da sammeln die Treibnetze mehr Müll ein.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 23. Feb 2019, 22:56

Frank_Stein hat geschrieben:(23 Feb 2019, 21:42)

Nö, ich dachte eher, dass die auch mal den Müll aus den Meeren fischen, statt einfach nur zusätzlich zum Müll auf dem Meer zu schwimmen. Wobei das Teil ja inzwischen wohl wieder an Land ist ... hat man bisher auch mal Müll eingesammelt?
https://de-de.facebook.com/TheOceanCleanup

Wenn du Verbesserungsvorschläge hast, einfach mal anschreiben.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon streicher » So 24. Feb 2019, 20:55

Frank_Stein hat geschrieben:(23 Feb 2019, 21:03)

Ich trinke meine Milch meist aus Tetrapacks.
Gehe aber immer mehr dazu über, direkt das Wasser aus der Leitung zu trinken, statt Mineralwasser aus der Flasche zu kaufen.
Es spart Geld und Energie und ist auch nicht unbedingt schlechter.

Ich stimme zu, weniger Verpackungen bedeutet auch, dass weniger Plastik ins Meer oder auf die Halde gelangen kann.

Erfindungen, wie die in Plastik verpackte geschälte Apfelsine gehört jedenfalls abgeschafft und zwar nicht durch Zwang des Staates, sondern aus Vernunft der Verbraucher und der Unternehmen. (Wer hat sich diesen Unsinn überhaupt ausgedacht? Die Verpackungsindustrie?)
Ja, da hast du recht: manche Dinge müssen nicht noch zusätzlich verpackt werden, und das passiert bei Früchten und Gemüse sehr viel.
Ich muss gestehen, dass ich auch bei der Milch mittlerweile zu Flaschen übergegangen bin - ich brauche auch jede Woche etwa zwei Flaschen. Das aufs Jahr gerechnet - da kommt schon was zusammen.
Wasser nehmen wir auch aus der Leitung. Die Qualität stimmt - und es spart... Außerdem gibt es in München eine Initiative von Geschäften, die in ihren Geschäften freies Trinkwasser anbieten. Mitgebrachte Flaschen kann man sich im Geschäft aus der Leitung auffüllen.
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Ocean Cleanup Technologie

Beitragvon streicher » So 24. Feb 2019, 20:59

Offenbar ist der Ocean-Cleanup nicht der einzige Versuch und auch nicht der erste, in den Meeren aufzuräumen. Da gibt es zum Beispiel die Seekuh (die ist aber vergleichbar klein, aber wohl erfolgreich unterwegs). Ich fand diesen Artikel: Die 8 besten Projekte gegen Plastikmüll im Meer. Der Cleanup ist noch dabei, bleibt herauszufinden, wie erfolgreich die anderen 7 sind.
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