38 Grad und seit Monaten kein Regen

Moderator: Moderatoren Forum 7

Raul71
Beiträge: 1848
Registriert: Mi 18. Apr 2018, 16:35

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 19. Nov 2018, 10:29

Schnitter hat geschrieben:(19 Nov 2018, 00:09)

Wie wäre es mit ein wenig Bildung ?

Dann wüsstest du dass die Klimawende weltweit stattfindet und nicht nur in Deutschland.
Woraus können sie aus diesem Satz
Was ist daran so schwer zu begreifen, dass es in der Erdgeschichte tausende Klimawandel gegeben hat und gerade Deutschland absolut nichts dagegen tun kann?
erkennen, dass die Klimawende nicht weltweit stattfand? Ich sage nur aus, dass Deutschland nichts dagegen tun kann. Sie könnten aus Deutschland ein leeres Land machen, keine Menschen, keine Tiere, keine Motoren, nichts. Trotzdem könnte man eine eventuelle Klimawende nicht aufhalten.
Schnitter
Beiträge: 5812
Registriert: Di 7. Feb 2012, 15:02

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Schnitter » Mo 19. Nov 2018, 10:39

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:29)

Woraus können sie aus diesem Satz erkennen, dass die Klimawende nicht weltweit stattfand? Ich sage nur aus, dass Deutschland nichts dagegen tun kann. Sie könnten aus Deutschland ein leeres Land machen, keine Menschen, keine Tiere, keine Motoren, nichts. Trotzdem könnte man eine eventuelle Klimawende nicht aufhalten.


Ich meine Klimawende und nicht Klimawandel.

Und die findet nicht nur in Deutschland sondern weltweit statt falls du das noch nicht mitbekommen hast.

Deine Behauptung ergibt also keinen Sinn.
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Mo 19. Nov 2018, 10:45

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:29)

Woraus können sie aus diesem Satz erkennen, dass die Klimawende nicht weltweit stattfand? Ich sage nur aus, dass Deutschland nichts dagegen tun kann. Sie könnten aus Deutschland ein leeres Land machen, keine Menschen, keine Tiere, keine Motoren, nichts. Trotzdem könnte man eine eventuelle Klimawende nicht aufhalten.

Aber abmildern! Ich könnte wetten, Sie drehen die Heizung immer volle Pulle, oder komplett ab.
Die Lösung eines Mittelweges ist Ihnen völlig fremd und passt nicht in Ihr Lebensbild.
Wir waren einst die Vorreiter in der Windmühlentechnologie. Die Chinesen haben es übernohmen und treiben dies voran und andere Länder ebenso. Es fängt immer klein an und wächst zu was großem.
Auch wenn die Klimaveränderungen nicht mehr aufzuhalten sind, so sind sie zumindest ausbremsbar und das ist das einzige was wir noch tun können und müssen.
Denn so ungebremster die Veränderungen vonstatten gehen, desto gravierender die Folgen.
Mit Öl und Kohle wird die Zeche am Ende teurer, als die Energiewende. Letztlich wird diese Zeche so teur, als sie mit Geld aufzuwiegen wäre.
Ebiker
Beiträge: 2304
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Mo 19. Nov 2018, 10:50

Otto.F. hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:45)

Aber abmildern! Ich könnte wetten, Sie drehen die Heizung immer volle Pulle, oder komplett ab.


Mach ich auch so, meine sehr niedrigen Betriebskosten sprechen für diese Vorgehensweise. Übrigens scheint ein weiterer massiver Ausbau der Windenergie die Erwärmung noch anzuheizen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Benutzeravatar
Ein Terraner
Beiträge: 9774
Registriert: Sa 7. Mai 2016, 19:48
Wohnort: München

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 19. Nov 2018, 10:54

Ebiker hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:50)

Übrigens scheint ein weiterer massiver Ausbau der Windenergie die Erwärmung noch anzuheizen.


Kannst du diese Aussage auch nur ansatzweise Begründen ?
Licht und Dunkel

Kritik an der CDU/CSU ist ab sofort per Gesetz verboten.
Ebiker
Beiträge: 2304
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Mo 19. Nov 2018, 10:58

Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 19. Nov 2018, 11:11

Immer wieder die gern genommenen Plattitüde "Deutschland kann die Welt nicht retten" - aber "die Welt mit all dem versorgen was sich inzwischen als "mindestens bedenklich" erweist, das konnte D durchaus.

Klar doch, wenn alle "von der Brücke springen" warum nicht ich auch :?:

Man versucht es - wenigstens bei kleinen Kindern - erklären warum etwas dennoch falsch sein kann, wenn es "die Anderen" ja auch "alle" tun - Leider ist es es so "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr..." :(

@Terraner - ich könnte da aushelfen - aber ich sehe mir lieber an wie Ebiker das begründet... ;)
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Mo 19. Nov 2018, 11:24

Ebiker hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:50)

Mach ich auch so, meine sehr niedrigen Betriebskosten sprechen für diese Vorgehensweise. Übrigens scheint ein weiterer massiver Ausbau der Windenergie die Erwärmung noch anzuheizen.

Sagt Tychis oder die "Experten" der AfD?
Wenn Sie Ihre Fenster geschlossen halten, blasen die Windräder diese Hitze auch nicht in die Atmosphäre. ;)
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 35181
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Mo 19. Nov 2018, 11:28

Otto.F. hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:45)

Aber abmildern! Ich könnte wetten, Sie drehen die Heizung immer volle Pulle, oder komplett ab.
Die Lösung eines Mittelweges ist Ihnen völlig fremd und passt nicht in Ihr Lebensbild.
Wir waren einst die Vorreiter in der Windmühlentechnologie. Die Chinesen haben es übernohmen und treiben dies voran und andere Länder ebenso. Es fängt immer klein an und wächst zu was großem.
Auch wenn die Klimaveränderungen nicht mehr aufzuhalten sind, so sind sie zumindest ausbremsbar und das ist das einzige was wir noch tun können und müssen.
Denn so ungebremster die Veränderungen vonstatten gehen, desto gravierender die Folgen.
Mit Öl und Kohle wird die Zeche am Ende teurer, als die Energiewende. Letztlich wird diese Zeche so teur, als sie mit Geld aufzuwiegen wäre.


Die Frage, die sich mir immer wieder stellt lautet, weshalb nur versuchen auszubremsen, wenn bereits heute Technologie zur Verfügung steht, um den Auswirkungen eines Klimawandels begegnen zu können? Weshalb ein paar halbherzige Versuche, von denen heute niemand eindeutig vorhersagen kann, dass sie einen Klimawandel überhaupt ausbremsen können, statt stetig voran getriebenem Ausbau dieser Technologie unter Einbezug von allen betroffenen Feldern?
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt
Raul71
Beiträge: 1848
Registriert: Mi 18. Apr 2018, 16:35

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 19. Nov 2018, 11:53

Ebiker hat geschrieben:(19 Nov 2018, 10:50)

Mach ich auch so, meine sehr niedrigen Betriebskosten sprechen für diese Vorgehensweise. Übrigens scheint ein weiterer massiver Ausbau der Windenergie die Erwärmung noch anzuheizen.
Es ist also Symbolpolitik reinsten Wassers. Die Grünen sind wieder einmal, obwohl es sinnlos ist, auf das Trittbrett eines fahrenden Zuges aufgesprungen. Die merken nicht einmal, dass ihre Doktrin die Umwelt wieder schädigt, indem die Ausführung dieser Doktrin die Luft verpestet. Durch Abbau der AKW müssen Kohlenkraftwerke installiert werden und installiert bleiben. Außerdem sprechen sie, wie üblich, mit gespaltenen Zungen, waren sie doch für die momentan abgeblasene Rodung das Hambacher Forstes verantwortlich.
Die wären so leicht zu entzaubern, wenn man die Bevölkerung sachlich und ehrlich über die Problematiken aufklären würden. Was wird aber gemacht? Man hat inzwischen Muffe, weitere Wähler zu verlieren und macht den Unsinn mit. Es wird dadurch eine gewaltige Kostenexplosion auf die Bevölkerung zukommen. Wen das trifft, kann sich jeder selbst ausrechnen. Völlig sinnlos und einhergehend mit vermehrt dreckiger Luft.
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Mo 19. Nov 2018, 12:03

JJazzGold hat geschrieben:(19 Nov 2018, 11:28)

Die Frage, die sich mir immer wieder stellt lautet, weshalb nur versuchen auszubremsen, wenn bereits heute Technologie zur Verfügung steht, um den Auswirkungen eines Klimawandels begegnen zu können? Weshalb ein paar halbherzige Versuche, von denen heute niemand eindeutig vorhersagen kann, dass sie einen Klimawandel überhaupt ausbremsen können, statt stetig voran getriebenem Ausbau dieser Technologie unter Einbezug von allen betroffenen Feldern?

Man kann natürlich nicht nur den Punkt Umweltschutz als alleinigen Faktor einer Wirtschaft setzen, auch wenn wir es dringend müssten. Es kostet jetzt schon Milliarden und ein weiterer Schritt würde wohl in die Billiarden gehen.
Es muss also auch finanziell machbar und der Mut vorhanden sein.

Mehr als ausbremsen können wir den Wandel nicht mehr. Dieser Punkt wurde über ganze Jahrzehnte durch Unwissen und Unwillen verpennt.
Natürliche Phänomene sind durch die künstliche Anheizung schon lange in Gang gesetzt die beschleunigend auf das Klima einwirken, in einem fast unüberschaubarem Ausmaß.
Der Nordpol ist beinahe um die Hälfte geschrumpft, im gesamtem Polarkreis von Sibirien über die Skandinavischen Länder bis Kanada und Alaska tauen bereits die gefrorenen Permafrostböden und geben eine nur schätzbare Menge an Methan frei, die genaue Menge wird aber vermutlich jede optimistische Schätzung sprengen.
Komplett umgestaltete Länder wie Peru beschreiben ihr ganz eigenes Klima und machen sich ihr eigenes Wetter.
Unsere Müllberge in den Meeren erwärmen das Klima mit.

Und,und, und.....die Liste ist endlos.

Um ein Stop herbeizuführen hätte man wohl so um 1970 aufwachen und handeln müssen.
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Mo 19. Nov 2018, 12:08

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 11:53)

Es ist also Symbolpolitik reinsten Wassers. Die Grünen sind wieder einmal, obwohl es sinnlos ist, auf das Trittbrett eines fahrenden Zuges aufgesprungen. Die merken nicht einmal, dass ihre Doktrin die Umwelt wieder schädigt, indem die Ausführung dieser Doktrin die Luft verpestet. Durch Abbau der AKW müssen Kohlenkraftwerke installiert werden und installiert bleiben. Außerdem sprechen sie, wie üblich, mit gespaltenen Zungen, waren sie doch für die momentan abgeblasene Rodung das Hambacher Forstes verantwortlich.
Die wären so leicht zu entzaubern, wenn man die Bevölkerung sachlich und ehrlich über die Problematiken aufklären würden. Was wird aber gemacht? Man hat inzwischen Muffe, weitere Wähler zu verlieren und macht den Unsinn mit. Es wird dadurch eine gewaltige Kostenexplosion auf die Bevölkerung zukommen. Wen das trifft, kann sich jeder selbst ausrechnen. Völlig sinnlos und einhergehend mit vermehrt dreckiger Luft.

Niemand kann etwas dafür, wenn ihr nur auf Überschriften eingeht. Entweder habt ihr den Text nicht verstanden, oder wollt den Inhalt nicht begreifen.
In diesem Bericht steht ebenfalls, das Solar und auch Windkraft dennoch besser als Kohle ist. Es steht nicht drinnen, Windkraft trägt mehr zur Erwärmung bei als Kohle.
Wieder nur Heizung volle Pulle oder ganz aus.
Ein Mittelweg ist anscheinend echt undenkbar.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 35181
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Mo 19. Nov 2018, 12:16

Otto.F. hat geschrieben:(19 Nov 2018, 12:03)

Man kann natürlich nicht nur den Punkt Umweltschutz als alleinigen Faktor einer Wirtschaft setzen, auch wenn wir es dringend müssten. Es kostet jetzt schon Milliarden und ein weiterer Schritt würde wohl in die Billiarden gehen.
Es muss also auch finanziell machbar und der Mut vorhanden sein.

Mehr als ausbremsen können wir den Wandel nicht mehr. Dieser Punkt wurde über ganze Jahrzehnte durch Unwissen und Unwillen verpennt.
Natürliche Phänomene sind durch die künstliche Anheizung schon lange in Gang gesetzt die beschleunigend auf das Klima einwirken, in einem fast unüberschaubarem Ausmaß.
Der Nordpol ist beinahe um die Hälfte geschrumpft, im gesamtem Polarkreis von Sibirien über die Skandinavischen Länder bis Kanada und Alaska tauen bereits die gefrorenen Permafrostböden und geben eine nur schätzbare Menge an Methan frei, die genaue Menge wird aber vermutlich jede optimistische Schätzung sprengen.
Komplett umgestaltete Länder wie Peru beschreiben ihr ganz eigenes Klima und machen sich ihr eigenes Wetter.
Unsere Müllberge in den Meeren erwärmen das Klima mit.

Und,und, und.....die Liste ist endlos.

Um ein Stop herbeizuführen hätte man wohl so um 1970 aufwachen und handeln müssen.


Ich bezweifle schlichtweg, dass ein Klimawandel völlig ausbremsbar ist, selbst wenn es der Menschheit gelänge, per Geo-Engeneering eine korrekt berechnete Menge Schwefelverbindungen in die Atmosphäre zu blasen und sicher zu stellen, dass sich daraus keine negativen Entwicklungen ergeben.

Aber das war nicht meine Frage, ergo nützt mir Ihre Antwort nichts.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt
Raul71
Beiträge: 1848
Registriert: Mi 18. Apr 2018, 16:35

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 19. Nov 2018, 12:26

Otto.F. hat geschrieben:Mit Öl und Kohle wird die Zeche am Ende teurer, als die Energiewende. Letztlich wird diese Zeche so teur, als sie mit Geld aufzuwiegen wäre.
Lassen wir mal dahingestellt, was teurer wird. Tatsache ist, dass wir jetzt aufgrund der Doktrin der Grünen und deren Verwirklichern mit wesentlich mehr Luftverschmutzung leben müssen. Zum Heulen ist das.
Hier noch ein Weltklasseblog, der an Beweiskraft durch perfekte Unterlegung durch Zahlen nichts übrig lässt.
http://www.science-skeptical.de/klimawa ... e/0014406/
Otto.F. hat geschrieben:Niemand kann etwas dafür, wenn ihr nur auf Überschriften eingeht. Entweder habt ihr den Text nicht verstanden, oder wollt den Inhalt nicht begreifen.
In diesem Bericht steht ebenfalls, das Solar und auch Windkraft dennoch besser als Kohle ist.
Das steht auch für mich völlig außer Frage. Es glaubt doch wohl keiner, dass irgendein Mensch, außer vielleicht den Bergleuten selbst, diese Luftverschmutzer gerne sieht? Aber die Grünen und die Merkel-Regierung haben doch erst für die Auferstehung der Kohlekraftwerke gesorgt. Begreifen sie das eigentlich nicht? Zuerst dafür sorgen, dass sie wieder zur neuen Blüte kommen und dann dagegen hetzen. Wer findet den Fehler?
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Mo 19. Nov 2018, 12:35

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 12:26)

Lassen wir mal dahingestellt, was teurer wird. Tatsache ist, dass wir jetzt aufgrund der Doktrin der Grünen und deren Verwirklichern mit wesentlich mehr Luftverschmutzung leben müssen. Zum Heulen ist das.
Hier noch ein Weltklasseblog, der an Beweiskraft durch perfekte Unterlegung durch Zahlen nichts übrig lässt.
http://www.science-skeptical.de/klimawa ... e/0014406/
Das steht auch für mich völlig außer Frage. Es glaubt doch wohl keiner, dass irgendein Mensch, außer vielleicht den Bergleuten selbst, diese Luftverschmutzer gerne sieht? Aber die Grünen und die Merkel-Regierung haben doch erst für die Auferstehung der Kohlekraftwerke gesorgt. Begreifen sie das eigentlich nicht? Zuerst dafür sorgen, dass sie wieder zur neuen Blüte kommen und dann dagegen hetzen. Wer findet den Fehler?

Und dann die unterstützen, die Kohle wieder ganz groß machen wollen. Wo ist der Fehler?
Begreifen Sie eigentlich ihre eigenen Texte, oder liegt es eher am denken in Feindbildern?
Ebiker
Beiträge: 2304
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Mo 19. Nov 2018, 12:39

Es war die grüne EEG- Politik die die Kohle wieder groß gemacht hat, umweltfreundlichere Gaskraftwerke wurden stillgelegt da zu teuer.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
Houari Boumedienne
Raul71
Beiträge: 1848
Registriert: Mi 18. Apr 2018, 16:35

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Raul71 » Mo 19. Nov 2018, 12:44

Otto.F. hat geschrieben:(19 Nov 2018, 12:35)

Und dann die unterstützen, die Kohle wieder ganz groß machen wollen. Wo ist der Fehler?
Begreifen Sie eigentlich ihre eigenen Texte, oder liegt es eher am denken in Feindbildern?
Es ist nicht mein Problem, wenn sie Texte nicht interpretieren können.
Deshalb nochmals, ganz einfach ausgedrückt: ich unterstütze Kohlekraftwerke nicht, im klaren Gegenteil Lesen sie einfach noch einmal.
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 19. Nov 2018, 12:53

JJazzGold hat geschrieben:Die Frage, die sich mir immer wieder stellt lautet, weshalb nur versuchen auszubremsen, wenn bereits heute Technologie zur Verfügung steht, um den Auswirkungen eines Klimawandels begegnen zu können? Weshalb ein paar halbherzige Versuche, von denen heute niemand eindeutig vorhersagen kann, dass sie einen Klimawandel überhaupt ausbremsen können, statt stetig voran getriebenem Ausbau dieser Technologie unter Einbezug von allen betroffenen Feldern?
Das ist leider eine rhetorische Frage - "wir" wären nicht da wo wir inzwischen sind, würden solche Fragen tatsächlich irgendwen der mit der üblichen Eintagsfliegen-Mentalität lebt, schon mal früher interessiert hätte.

Je nach Alter dürfen "wir" alle - zunächst von den Zuschauerrängen - live miterleben wie wir alles was wir so für unsere Existenz benötigen, nach und nach vernichten. Bin sicher der Prozess wird ganz unspektakulär ablaufen. Eine wachsende Zahl - zuerst selbstverständlich die am wenigsten Schuldigen an der Misere - dann nach und nach auch alle andern, werden dabei "irgendwie umkommen" - verdursten, verhungern usw., also alles was Homo sapiens schon immer "befallen hat".

Altersabhängiger Vorteil - nicht alles muss man selbst noch erleben. Sollte das Dir zu dystopisch vorkommen - könnte es daran liegen, Du hast noch Hoffnung - sieht Dich um - fang in diesem Forum an - lies was Deine Mitmenschen schreiben - jede Kommentarseite ist voll davon - ganze "Fake Wissenschaftsbetriebe" werden dafür organisiert und bezahlt, dass keiner auf die Idee etwas ändern zu müssen überhaupt erst komm, "alternative Parteien" bezweifeln gleich alle Warnungen - ihre "Followers" folgen ihnen bereitwillig an den Wahlurnen - so ist mindesten ein Viertel unserer Bevölkerung davon überzeugt "Homo sapiens" macht nichts falsch.

Eingedenk all dieser "Botschaften" wundert Dich noch was (s. Dein Text) - mich wunder, warum es Dich noch wundert - das ist keineswegs böse gemeint...

Ach ja - folge einfach mal der Darstellung vom Ebiker - der glaubt den Blödsinn vermutlich selbst den er da beschreibt - tzz tzz
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
van Kessel

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon van Kessel » Mo 19. Nov 2018, 12:59

Alles sehr schöne Szenarios. Da hätte ich noch eines anzubieten: Deutschland macht den Vorreiter und verzichtet auf all den Schrott, welchen die Chinesen so anbieten. So wäre ein Hauptabnehmer chinesischer Erzeugnisse (welches mit unerhörter Verpestung der Umwelt geschieht) schon mal aus dem Rennen. Statt ein Euro Tinnefs, wieder Qualität Made in Germany. Wachstum - gemeint ist wirtschaftliches, nicht intellektuelles - muss nicht mehr generiert werden, um noch mehr Geld in die Welt zu bringen, dessen Äquivalent (Arbeit) von seelenlosen Robotern (oder deren Äquivalent: ausgebeutete Menschen) schon lange die 'Bodenhaftung' verloren hat.

Auch Verbote sind nützlich, das z.B. die Abholzung, Bearbeitung und des 'In-den-Verkehr-bringen' tropischer Bäume verboten ist (ähnlich des Handels mit Elfenbein). Holz nur noch aus dafür angelegten Plantagen. Stangenholz (wie aus dem 'verzuckerten' Schweden) muss sukzessive zurückgebaut werden und da wo möglich*, durch Laubbäume ersetzt werden. Wer einmal entlang der Küste Schwedens geflogen ist und die Einträge der Papierindustrie aus der Luft gesehen hat, bekommt einen Eindruck von der Wasserverschmutzung der Ostsee. Die Schweden sind so clever, dass sie entlang der Straßen immer einen breiten Streifen Wald stehen lassen, sodass man der Meinung ist, Schweden bestände nur aus Wald; dahinter aber ist der Kahlschlag mit fast vollautomatischen 'Erntern'!

Der Klimawandel fällt und steht mit unseren Ansprüchen. Will ich mit einem tonnenschweren Gefährt beim Bäcker Brötchen holen, darf man nicht über 'das Wetter' jammern. Flugbenzin gehört besteuert nach dem klimaschädlichen Einfluss dieses 'Treibmittels'; die Menschheit darf nicht aussterben zugunsten von Billigfliegern. Selbstverständlich gehört auch Diesel so versteuert wie Benzin, für die Landwirtschaft kann es Zuweisungen geben. Die Erzeugnisse der Landwirtschaft sind zu verteuern, damit der europäische Mensch wieder ein Gefühl für Verbrauch und Ertrag bekommt. Der Verbraucher ist kein Absatzgarant für Discounter. Und dass die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland nur noch 130 km/h betragen kann, muss selbstverständlich sein, so wie es im Rest der Welt schon Usus ist. Die 'Latte' wie man das 'Klima 'retten' kann ist unerschöpflich, wenn man alle Zusammenhänge zwischen Anspruch und Ressourcen mal 'auf den Tisch des Hauses' legen würde.

* in Mittel-Schweden können im Winter langzeitig Temperaturen von -30°C und mehr erreicht werden, da sind Laubbäume nicht mehr 'möglich'.
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 35181
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 01:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon JJazzGold » Mo 19. Nov 2018, 13:59

immernoch_ratlos hat geschrieben:(19 Nov 2018, 12:53)

Das ist leider eine rhetorische Frage - "wir" wären nicht da wo wir inzwischen sind, würden solche Fragen tatsächlich irgendwen der mit der üblichen Eintagsfliegen-Mentalität lebt, schon mal früher interessiert hätte.

Je nach Alter dürfen "wir" alle - zunächst von den Zuschauerrängen - live miterleben wie wir alles was wir so für unsere Existenz benötigen, nach und nach vernichten. Bin sicher der Prozess wird ganz unspektakulär ablaufen. Eine wachsende Zahl - zuerst selbstverständlich die am wenigsten Schuldigen an der Misere - dann nach und nach auch alle andern, werden dabei "irgendwie umkommen" - verdursten, verhungern usw., also alles was Homo sapiens schon immer "befallen hat".

Altersabhängiger Vorteil - nicht alles muss man selbst noch erleben. Sollte das Dir zu dystopisch vorkommen - könnte es daran liegen, Du hast noch Hoffnung - sieht Dich um - fang in diesem Forum an - lies was Deine Mitmenschen schreiben - jede Kommentarseite ist voll davon - ganze "Fake Wissenschaftsbetriebe" werden dafür organisiert und bezahlt, dass keiner auf die Idee etwas ändern zu müssen überhaupt erst komm, "alternative Parteien" bezweifeln gleich alle Warnungen - ihre "Followers" folgen ihnen bereitwillig an den Wahlurnen - so ist mindesten ein Viertel unserer Bevölkerung davon überzeugt "Homo sapiens" macht nichts falsch.

Eingedenk all dieser "Botschaften" wundert Dich noch was (s. Dein Text) - mich wunder, warum es Dich noch wundert - das ist keineswegs böse gemeint...

Ach ja - folge einfach mal der Darstellung vom Ebiker - der glaubt den Blödsinn vermutlich selbst den er da beschreibt - tzz tzz


Nehmen Sie es mir nicht übel, aber mich interessiert nicht, ob ein Viertel, oder ein Drittel, oder dreiviertel der Wähler glauben sie lägen richtig, nur weil sie sich die falschen Fragen stellen und Parteien diese darin bestärken.

Mich interessiert auch dieses Kleinklein nicht, was anteilig parteilich als mögliche Lösung bis mittags angeboten wird.

Mich interessieren Antworten auf die Fragen, die Zukunft bis übermorgen betreffend.
Wie stellt man sicher, dass bei verringerter Landmasse auf dem kleinst möglichen Raum die effizienteste Energieversorgung geleistet wird?
Wie sieht die zukünftige höchst effiziente Nahrungsmittelproduktion und Wasserversorgung auf kleinstmöglicher Fläche aus?
Wie gestaltet sich zukünftiger Wohnraum auf verkleinerter Landmasse?

Angesichts solcher Fragen, die zu lösen, zum jetzigen Zeitpunkt zumindest anzudenken sind, sind die angebotenen parteilichen “Lösungen“ an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

Zurück zu „7. Wissenschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast