38 Grad und seit Monaten kein Regen

Moderator: Moderatoren Forum 7

Ebiker
Beiträge: 2468
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » Sa 17. Nov 2018, 14:35

Otto.F. hat geschrieben:(16 Nov 2018, 11:19)



Man merkt diese Veränderungen überall und das seit Jahren. Leider haben diese "Klimahysteriker", auch Klimaforscher genannt, bis jetzt mit allem Recht gehabt und liegen lediglich mit der Zeitabfolge weit hinterher.

Die nächsten Jahrhunderte versprechen viele Sturmschäden, noch mehr Ernteeinbußen, weiter steigende Waldbrände und spektakuläre Dürren und gleichzeitig Meere wo eigentlich Wüsten oder Tropen sein sollten.



Wer sagt das ? Im aktuellen IPCC Bericht kommen Stürme überhaupt nicht mehr vor, genau wie man auch bei anderen Naturkatastrophen sehr zurückhaltend in der Prognose ist.
Schnitter
Beiträge: 6396
Registriert: Di 7. Feb 2012, 15:02

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Schnitter » Sa 17. Nov 2018, 15:08

In Kalifornien bedanken sich die Opfer auch für den Klimawandel:

https://www.daserste.de/information/nac ... n-100.html
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 25969
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Sa 17. Nov 2018, 16:18

Ebiker hat geschrieben:(17 Nov 2018, 14:35)

Wer sagt das ? Im aktuellen IPCC Bericht kommen Stürme überhaupt nicht mehr vor, genau wie man auch bei anderen Naturkatastrophen sehr zurückhaltend in der Prognose ist.


Ach ja, fällt mir auch gerade auf: In Griechenland hat es schon lange nicht mehr gebrannt, und in Italien ertrinken Leute in Ihren Häusern an Bächen oder werden gleich mitsamt Autos ins Meer gespült. Dafür brannte Portugal und brennt Kalifornien. Irgendwie macht die Klimakatastrophe mit uns was sie will. Da wäre ich auch vorsichtig mit Vorhersagen.
Benutzeravatar
Fuerst_48
Beiträge: 4781
Registriert: Mi 22. Jan 2014, 20:09
Benutzertitel: Cogito, ergo sum
Wohnort: 8010

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 17. Nov 2018, 17:28

Bei uns (tiefer Süden) ist es seit heute kalt und Schnee schaut her. Zumindest auf den Gipfeln.
van Kessel

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon van Kessel » Sa 17. Nov 2018, 17:56

Hey "Fuerst_48"](17 Nov 2018, 17:28)
Bei uns (tiefer Süden) ist es seit heute kalt und Schnee schaut her. Zumindest auf den Gipfeln.
das hilft der Sierra Nevada in Californien aber nicht weiter, dort schmilzt seit Monaten die Schneedecke; die Wüste weitet sich aus, nicht der Wald!
Benutzeravatar
Fuerst_48
Beiträge: 4781
Registriert: Mi 22. Jan 2014, 20:09
Benutzertitel: Cogito, ergo sum
Wohnort: 8010

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 17. Nov 2018, 20:27

van Kessel hat geschrieben:(17 Nov 2018, 17:56)

Hey "Fuerst_48"](17 Nov 2018, 17:28)
das hilft der Sierra Nevada in Californien aber nicht weiter, dort schmilzt seit Monaten die Schneedecke; die Wüste weitet sich aus, nicht der Wald!

Tut mir für Californien leid. Uns hier daheim hat die Hitze mehr als gereicht!
Otto.F.
Beiträge: 562
Registriert: Mi 14. Nov 2018, 10:15

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Sa 17. Nov 2018, 22:59

Ebiker hat geschrieben:(17 Nov 2018, 14:35)

Wer sagt das ? Im aktuellen IPCC Bericht kommen Stürme überhaupt nicht mehr vor, genau wie man auch bei anderen Naturkatastrophen sehr zurückhaltend in der Prognose ist.

Das liegt daran, das niemand mehr hinterher kommt.
Es überschlägt sich förmlich. Letztes Jahr 2/3 des Great Barrier Reefs weg, dieses Jahr eine komplette Insel weggespühlt (OK, diese war nur :?: 4,5 Hektar klein).
In manchen Ländern wurden aus 3 ganze 12 Monate Feuergefahr usw.

Alles bestens. Ein Trump knickte mittlerweile ein und sogar die noch stumpfere AfD wurde in Sachen Klima kleinlaut. Gut, natürlich ist der Mensch nicht schuld, was daran liegen könnte, das er es nicht sein will und als Beweis "nö, nö, nö" vorlegt.

Nach Houston brauchen wir nicht schreien, wenn das was nicht sein darf uns dann doch noch mehr trifft.
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 12156
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 21:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » So 18. Nov 2018, 03:35

Schnitter hat geschrieben:(17 Nov 2018, 15:08)

In Kalifornien bedanken sich die Opfer auch für den Klimawandel:

https://www.daserste.de/information/nac ... n-100.html


Die sollen froh sein dass sie gute Tips vom besten Waldbrandbekämpfer aller Zeiten erhalten.

https://twitter.com/akihheikkinen/statu ... 8873160704
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5116
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Orbiter1 » So 18. Nov 2018, 08:09

Cat with a whip hat geschrieben:(18 Nov 2018, 03:35)

Die sollen froh sein dass sie gute Tips vom besten Waldbrandbekämpfer aller Zeiten erhalten.

https://twitter.com/akihheikkinen/statu ... 8873160704
Immer wenn man glaubt noch mehr Fremdschämen geht nicht legt er eine Schippe drauf. Was ist das nur für ein Land das seinem Präsidenten angesichts einer nationalen Tragödie mit Dutzenden Toten, über 1.000 Vermissten und Schäden in Mrd-Höhe so etwas durchgehen lässt?
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 9609
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 09:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » So 18. Nov 2018, 11:18

Im Grundsatz hat er ja recht.
Wenn man verhindern will. dass ein Bodenfeuer auf die Kronen übergreift und zum flammenden Inferno wird, muß man dafür sorgen, dass unten nicht zu viel Brandmasse herumliegt.
Nur bräuchten die USA, um alle Wälder aufzuräumen, sehr viel Zuwanderung.
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 9609
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 09:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » So 18. Nov 2018, 11:19

Hier sind inzwischen übrigens 3mm Eis auf dem Gartenteich.
Für Mitte November bisher auch eher untypisch...
Ebiker
Beiträge: 2468
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ebiker » So 18. Nov 2018, 12:33

Quatschki hat geschrieben:(18 Nov 2018, 11:18)

Im Grundsatz hat er ja recht.
Wenn man verhindern will. dass ein Bodenfeuer auf die Kronen übergreift und zum flammenden Inferno wird, muß man dafür sorgen, dass unten nicht zu viel Brandmasse herumliegt.
Nur bräuchten die USA, um alle Wälder aufzuräumen, sehr viel Zuwanderung.


Du kannst doch Totholz nicht aus dem Wald räumen, das ist total unöko. Und wenns dann natürlich brennt ist die Klimaerwärmung schuld. Und daran natürlich die bösen Menschen die Totholz aus dem Wald räumen. Womit der Zirkelschluß perfekt wäre.
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » So 18. Nov 2018, 18:40

Wie immer wird "ordentlich" vermengt und ein scheinbar günstiges Argument zum wunderbaren Totschlagargument. So auch mit "Totholz", also abgestorbene / umgestürzte Bäume - heruntergefallene Äste Laub, Nadeln usw.

Die naheliegende Idee, es könne da eventuell erhebliche Unterschiede geben in unterschiedlicher Umgebung, könnte ja schon dämmern, aber es ist einfach bequemer, besonders dann, wenn man glaubt man dürfe sich keine Gelegenheit entgehen lassen, mal wieder auf diesen Naturfreaks herumzuhacken. Dabei stört selbstverständlich ganz besonders die Idee, es gäbe da eine gemeinsame Ursache, womöglich sei "mann" selbst mindesten daran beteiligt. Hier ein Interview mit dem Deutschlandfunk (15.11.2018) : "Kalifornien : Da ist nichts, was diese Brände aufhalten kann"
DF hat geschrieben:Lennart Pyritz: Mehr als 50 Tote, Tausende zerstörte Häuser, verkohlte Landschaften: Kalifornien erlebt derzeit die folgenschwersten Flächenbrände seiner Geschichte. Über die Ursachen dafür und die Maßnahmen dagegen wird seit Tagen diskutiert – und auch gestritten. Wir haben über das Thema vor der Sendung mit Kirsten Thonicke gesprochen, Vize-Leiterin des Forschungsbereichs Erdsystemanalyse und Expertin für das Thema Waldbrände am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Ich habe sie zuerst gefragt, inwieweit Brände natürlicherweise zu den Landschaften und Ökosystemen der US-Westküste zählen?

Kirsten Thonicke: Feuer ist dort eigentlich ein natürliches Element. Das gehört zu der Vegetationsdynamik, wie wir es benennen, dazu. Wir haben hier eine Spanne von Buschländern, Grasländern bis hin zu Wäldern, wie man sie auch hier aus dem Mittelmeerraum kennt, und da ist Feuer ein natürliches Element. Normalerweise wiederholen sich Feuer in einer Fläche – man spricht von sogenannten Feuerintervallen – zwischen 20 und 70 Jahren, manchmal auch 100. In den Wäldern in Nordkalifornien wären es dann eher so 100 bis 200 Jahre, wie sich dort Feuer wiederholen. Sie tragen dazu bei, dass abgestorbene Vegetation, das trockene Unterholz verbrennt und die darin fixierten Nährstoffe, Mineralien wieder für die aufwachsenden Sämlinge zur Verfügung gestellt werden. Die Böden sind ja oftmals sehr stark verwittert, nährstoffarm. Insofern gehört es in diesem natürlichen Maß zur Erneuerung der Wälder mit dazu.
Also ein natürlicher Vorgang, was dabei "stört" sind Menschen, die "mittendrin" siedeln und weil sich ja der Mensch alles untertan machen kann, nun sehr empört darüber sind, dass es sichtlich nicht funktioniert.
Galileo Galilei hat geschrieben:Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.
Etwas später :
Immanuel Kant hat geschrieben:Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.
Portugal - kluge Menschen : "Rund um jede Ortschaft müssen wir einen Sicherheitsabstand von 100 Metern einhalten, wo keine Bäume wachsen dürfen. Und rund um jedes frei stehende Haus im Wald sind es 50 Meter. Dieses Gesetz gibt es seit 2006 - dumme Menschen : halten sich an so einen Quatsch selbstverständlich nicht...

Dort (in Portugal) brennt es öfter mal auch in den Nutzwäldern mit schnell wachsenden Eukalyptus eine "cleverer Import" (wegen des hohen Holzertrags) aus Australien, der leider nicht wirklich clever war. In Australien (wie auch anderswo) erwecken diese Buschbrände die Vegetation zu neuem Leben. Den Eukalyptuspflanzen passiert dabei nicht nur nichts dramatisches, sondern sie sind "evolutionär" von den in der Natur unvermeidbaren Bränden abhängig. Nur wer "dazwischen siedelt", hat ein Problem

Nun ebenfalls kluge Menschen sehen einen Zusammenhang zwischen "erstaunlicher Trockenheit" und ungewöhnliches Anwachsen von sog. "Hitzetagen"
WIKI hat geschrieben:Heißer Tag oder Hitzetag, älter auch Tropentag, ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Tageshöchsttemperatur 30 °C erreicht oder übersteigt. Er wird zur genaueren Darstellung des Klimas eines Ortes und zur Beurteilung von Hitzewellen herangezogen. Gemessen wird in einer Standard-Wetterhütte in zwei Metern Höhe. Die Menge der heißen Tage ist eine Untermenge der Sommertage. Sinkt die Tagestiefsttemperatur nicht unter 20 °C, spricht man zusätzlich von Tropennacht.
Wenn die Temperatur 35°C oder höher liegt ist das ein sog. "Wüstentag". Die nehmen auch weiter zu.

Aber alles nicht so schlimm „Es gibt keinen Klimawandel“ meint der Anführers aller Expertenskeptiker - Donald Trump

Ansonsten es geht aufwärts ! und das ist doch schön - oder :?:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 9609
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 09:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » So 18. Nov 2018, 19:07

Kalifornien hatte vor 100 Jahren 3 Millionen Einwohner...

Wer Ja sagt zu immer mehr Menschen, der sagt auch Ja zu dem Challenge, der sich daraus ergibt.
Sei es Klimawandel, Naturkatastrophen, Wasserknappheit, Ressourcenknappheit, Verteilungskämpfe, Landkonflikte.
Und muß sich nicht den US-Präsidenten als Sündenbock suchen.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 25969
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 18. Nov 2018, 22:37

Wie schon einmal anläßlich einer weiträumigen Hochwasserkatastrophe in Pakistan angemerkt: Ohne davon betroffene Menschen ist so etwas ein großartiges Naturschauspiel, für dort siedelnde Menschen aber eine Katastrophe.

Vielleicht ist es auch das weltweit immer besser verfügbare Nachrichtensystem, das uns weit entfernte Ereignisse bekannt macht und damit die Häufigkeit von wahrgenommenen Katastrophen (Naturschauspielen) vergrößert. Hinzu kommt ganz sicher der Siedlungsdruck durch Menschen, der für Überschwemmungen und Brände anfällige Räume nutzt, die zuvor aufgrund sehr langer Erfahrung gemieden wurden. (Flußauen, Vulkanhänge, Trockenzonen).

Im Grunde kann nur die Sorgfalt der wissenschaftlichen Beobachtung und Analyse ein zutreffendes Gesamtbild liefern... wie weit sich also der Zustand der Welt insgesamt verändert hat. Da helfen örtliche Betrachtungen überhaupt nicht weiter, wie: "bei mir war gestern Frost oder Hochwasser".
Benutzeravatar
Misterfritz
Vorstand
Beiträge: 9163
Registriert: So 4. Sep 2016, 15:14
Benutzertitel: Cheffe vons Rudel
Wohnort: Badische Sahelzone

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » So 18. Nov 2018, 22:48

H2O hat geschrieben:(18 Nov 2018, 22:37)Im Grunde kann nur die Sorgfalt der wissenschaftlichen Beobachtung und Analyse ein zutreffendes Gesamtbild liefern... wie weit sich also der Zustand der Welt insgesamt verändert hat. Da helfen örtliche Betrachtungen überhaupt nicht weiter, wie: "bei mir war gestern Frost oder Hochwasser".
Richtig,
wahrscheinlich ist es sogar so, dass weltweit gar nicht mehr/weniger Regen gefallen ist - nur eben anders, anders verteilt, als wir es bisher gewohnt waren. Und auch anders "effektiv", wenn auf trocken gebrannten Boden Sturzregen fällt, mag es viel sein, aber hilft wenig.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 25969
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 18. Nov 2018, 22:53

Misterfritz hat geschrieben:(18 Nov 2018, 22:48)

Richtig,
wahrscheinlich ist es sogar so, dass weltweit gar nicht mehr/weniger Regen gefallen ist - nur eben anders, anders verteilt, als wir es bisher gewohnt waren. Und auch anders "effektiv", wenn auf trocken gebrannten Boden Sturzregen fällt, mag es viel sein, aber hilft wenig.


Ja, diesem Faktor "Übernutzung der Natur" durch Besiedelung und Bebauung mit Nutzpflanzen und Gebäuden hatte ich nicht die notwendige Beachtung geschenkt. Das wissen wir doch aber auch schon seit 50 Jahren, wissenschaftlich betrachtet. Wer davon nichts hält, der ist jetzt aber bannig überrascht!
van Kessel

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon van Kessel » So 18. Nov 2018, 22:58

Die Aufzeichnungen über alle Parameter von Wetter, die Ermittlungen der Grundwasserstände durch Peilbohrungen, die Messung über die Menge und Geschwindigkeit von Bächen, Flüssen, Strömen, die Aufzeichnung jährlicher Niederschläge usw., zeigen schon jetzt ein Bild ganz ohne die Beobachtung von Seeeis in Nord und Süd. Der kommende Winter (selbst mit viel Schnee wird sich die Wassersituation nicht ändern, dies ist erst mit den Frühjahreshochwässern zu erwarten) wird den Grundwasserstand weiter absenken. Intensive Landwirtschaft (4,4 Millionen Tonnen werden jährlich in der BRD vernichtet) wird weiter die Grundwasserleiter abschöpfen für noch mehr Überfluss.

Wir müssen nicht mehr überlegen ob unser 'Fußabdruck' zu groß ist, er ist mit Sicherheit zu groß; hier und allerorten. Ohne Minus-Wachstum ist der Planet zum Scheitern verurteilt. Die Saurier hatten das 'Glück', dass ein Asteroid ihrer Fresslust ein Ende bereitete, beim Homo-Sapiens ist es nicht mehr sicher, dass sich der Planet so wehren kann.
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 3911
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » So 18. Nov 2018, 23:16

Quatschki hat geschrieben:(18 Nov 2018, 11:19)

Hier sind inzwischen übrigens 3mm Eis auf dem Gartenteich.
Für Mitte November bisher auch eher untypisch...



Du weißt wie Regen entsteht ?
Ja, etwas erhitzt sich und mehr, (Meer) Wasser verdampft.

Jetzt hast du 3mm mehr Eis auf den Gartenteich ?
Soll ich dir das jetzt erklären oder kommst du von selbst drauf Elrond ?
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » So 18. Nov 2018, 23:41

van Kessel ich stimme Dir voll zu - nur was den Planeten abgeht - da hilft Dir sicher dieses kleine Zwiegespräch weiter ;) :

"Treffen sich zwei Planeten. Meint der eine - man kreist halt immer nur so herum :rolleyes: " Erwidert der andere: »Stimmt - Mir geht es aber wirklich nicht gut. Ich habe Homo sapiens :( "

"Tröstet der andere ihn - hatte ich auch mal - das dauert gewöhnlich nicht lange und dann rotten sich diese komischen Spinner selbst aus - und alles ist wieder wie früher.... :thumbup:

"Hast recht, ich lass schon mal zwei drei Vürze - das wird es ein wenig beschleunigen... :p

"Ah gute Idee :thumbup: du bist ja noch jung - Vulkane - auf diese Idee hätte ich eigentlich damals auch kommen können ;)
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

Zurück zu „7. Wissenschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast