38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Ammianus
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ammianus » Di 11. Jun 2019, 21:04

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 20:18)

"...die uns allmählich in Panik versetzen"? Wer ist uns?
Der DWD konnte keine Zunahme von Wetterextremen (Starkregen etc) nachweisen (Stand 2016), was hingegen nachweisbar ist, ist eine Zunahme der Schäden bzw Schadenssummen, die Versicherungen zu zahlen haben.

Klimawandel hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben - mit oder ohne menschlichen Einfluss.
Das eigentliche Problem ist auch weniger der gegenwärtige Klimawandel, als die immer größer werdende Weltbevölkerung (Überbevölkerung). Je mehr Menschen auf der Erde leben, um so höher der Ressourcenverbrauch, um so geringer die Ausweichmöglichkeiten und damit die Anpassungsfähigkeit.


Da fallen mir zwei nachgewiesene Warmzeiten ein und ihre Auswirkungen nördlich und südlich der Alpen.

In vielen Regionen Deutschlands, z.B. in der Lausitz ist der archäologische Fundanfall der Jung- und Jüngstbronzezeit so hoch, dass er weder zur Zeit der germanischen noch der slawischen Besiedlung erreicht wird. Erst in der Zeit des Landesausbaus, der Kolonisation des Gebietes zwischen Elbe und Oder im Hochmittelalter wird er erreicht und dann überschritten. Dies ist die Zeit, in der die meisten der heutigen Dörfer und Städte entstehen. Und es ist ebenfalls wieder eine klimatische Gunstphase.

Während der bronzezeitlichen Warmphase kommt es zu dramatischen Veränderungen im östlichen Mittelmeer. Ägypten verliert für immer seine frühere Bedeutung. Das Reich der Hethiter wie auch die Mykenische Kultur verschwinden vollkommen.
In der Zeit des Hochmittelalters gelingt es den wirtschaftlich, gesellschaftlich oder technologisch keinesfalls überlegenen Kreuzritterheeren, sich für gut ein Jahrhundert in der Levante festzusetzen, 1204 wird einfach mal so Konstantinopel von einem Kreuzfahrerheer erobert.

Wir können nun versuchen, uns einen worst case für das 21. Jahrhundert vorzustellen. Die Auswirkungen für die vollkommen übervölkerten, ökonomisch unterentwickelt und politisch instabilen Regionen im Süden dürften mehr als drastisch sein.
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Teeernte
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 11. Jun 2019, 21:10

Ammianus hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:04)
Die Auswirkungen für die vollkommen übervölkerten, ökonomisch unterentwickelt und politisch instabilen Regionen im Süden dürften mehr als drastisch sein.


Gestern hauen die sich die Rübe ein, heute hauen die sich die Rübe ein.... und mit Klimawandel ? ....wird alles gaaaaanz anders. :D :D :D

Andrer Bürger:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.

Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

Dritter Bürger:

Herr Nachbar, ja! so laß ich's auch geschehn:
Sie mögen sich die Köpfe spalten,


https://gutenberg.spiegel.de/buch/faust ... die-3664/5
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Senexx » Di 11. Jun 2019, 21:36

Ammianus hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:04)
In der Zeit des Hochmittelalters gelingt es den wirtschaftlich, gesellschaftlich oder technologisch keinesfalls überlegenen Kreuzritterheeren, sich für gut ein Jahrhundert in der Levante festzusetzen, 1204 wird einfach mal so Konstantinopel von einem Kreuzfahrerheer erobert.

Wir können nun versuchen, uns einen worst case für das 21. Jahrhundert vorzustellen. Die Auswirkungen für die vollkommen übervölkerten, ökonomisch unterentwickelt und politisch instabilen Regionen im Süden dürften mehr als drastisch sein.

Das Worst-Case ist ein neues Warmzeitalter, welche statistisch gesehen längst überfällig ist. Wird aber sicher nicht in einem Jahrhundert eintreten.

Der Kampf gegen die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung ist auf jeden Fall ein Kampf gegen WIndmühlen. Statt Ressourcen im Kampf dagegen zu verschwenden, sollte man lieber die Kräfte für weiteren Fortschritt bündeln.

Die Überbevölkerung und die damit verbundene Ernährungsfrage sind das eigentliche Problem. Und werden zu Hungersnöten, Seuchen, Massensterben und Ausrottungskriegen führen. Ich könnte mich jetzt zurücklehnen und könnte den Klimahysterikern sagen: In 80 Jahren sehen wird uns wieder und rechnen ab. Geht aber nicht. Bis dahin bin ich leider schon lange einem natürlichen Tod erlegen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Jun 2019, 21:42

Senexx hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:36)



Der Kampf gegen die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung ist auf jeden Fall ein Kampf gegen WIndmühlen. Statt Ressourcen im Kampf dagegen zu verschwenden, sollte man lieber die Kräfte für weiteren Fortschritt bündeln.


Könntest du das näher erläutern ?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 11. Jun 2019, 21:45

Senexx hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:36)

Das Worst-Case ist ein neues Warmzeitalter, welche statistisch gesehen längst überfällig ist. Wird aber sicher nicht in einem Jahrhundert eintreten.

Der Kampf gegen die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung ist auf jeden Fall ein Kampf gegen WIndmühlen. Statt Ressourcen im Kampf dagegen zu verschwenden, sollte man lieber die Kräfte für weiteren Fortschritt bündeln.

Die Überbevölkerung und die damit verbundene Ernährungsfrage sind das eigentliche Problem. Und werden zu Hungersnöten, Seuchen, Massensterben und Ausrottungskriegen führen. Ich könnte mich jetzt zurücklehnen und könnte den Klimahysterikern sagen: In 80 Jahren sehen wird uns wieder und rechnen ab. Geht aber nicht. Bis dahin bin ich leider schon lange einem natürlichen Tod erlegen.


Da hat doch KEIN Investor eine FETTE Rendite. Bei dem normalen Kapitalismustrott ist kein Geld mehr drin. Neu nun - EVENT-Kapitalismus.

Da man als erster sein Pferd ins Rennen gebracht hat - ist man selbst bei einem Lahmen Gaul "Erster".....
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 11. Jun 2019, 21:48

Teeernte hat geschrieben:(11 Jun 2019, 19:26)

Die Feuerwacht im Wald nicht zu vergessen....

Klimawandel...>>> Wem helfen solche Definitionen, :D :D :D


Auf jedem Fall dem, der eine ihm ungewöhnlich erscheinende Wetterlage zu Vorbereitungen auf einen erwartbaren Notfall prägnant beschreiben will.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 11. Jun 2019, 21:59

H2O hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:48)

Auf jedem Fall dem, der eine ihm ungewöhnlich erscheinende Wetterlage zu Vorbereitungen auf einen erwartbaren Notfall prägnant beschreiben will.


(Blitzschlag) >> FEUER ....ganz klar >> Klimawandel. Nachts dunkel..>>...Klimawandel.

Beim Klimawandel wird es im Durchschnitt weltweit 2 bis 4 Grad wärmer über mehr als 30 Jahre.

Aus minus 20 Grad werden minus 16 ....im Sommer.

Weil im Winter gibts wenig Sonne....und die Strahlung wird zum Klimawandel benötigt....
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 22:12

H2O hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:48)

Auf jedem Fall dem, der eine ihm ungewöhnlich erscheinende Wetterlage zu Vorbereitungen auf einen erwartbaren Notfall prägnant beschreiben will.

Auweia - eine "ungewöhnlich erscheinende Wetterlage" ist jede Wetterlage, an die man sich persönlich nicht erinnern kann und die man auch nicht aus Erzählungen kennt.
Sorry, aber wer daraus schon einen Notfall macht und in Panik verfällt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
Aber JA, die heilige Greta will ja, dass wir alle in Panik verfallen, weil es in 20 Jahren keine bewohnbare Erde mehr gibt und wir alle sterben müssen.
Mehr Hystery geht wirklich nicht mehr, wenn es schon eines, am Asperger-Syndrom leidenden, Teenagers bedarf, der instrumentalisiert wird und von dem sich erwachsene Leute manipulieren und ins Bockshorn jagen lassen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » Di 11. Jun 2019, 22:23

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 22:12)

Auweia - eine "ungewöhnlich erscheinende Wetterlage" ist jede Wetterlage, an die man sich persönlich nicht erinnern kann und die man auch nicht aus Erzählungen kennt.
Sorry, aber wer daraus schon einen Notfall macht und in Panik verfällt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
Aber JA, die heilige Greta will ja, dass wir alle in Panik verfallen, weil es in 20 Jahren keine bewohnbare Erde mehr gibt und wir alle sterben müssen.
Mehr Hystery geht wirklich nicht mehr, wenn es schon eines, am Asperger-Syndrom leidenden, Teenagers bedarf, der instrumentalisiert wird und von dem sich erwachsene Leute manipulieren und ins Bockshorn jagen lassen.
Ich werde jetzt nicht auf die Polemik hinsichtlich des Mädels eingehen, muss nicht sein.
Aber das Weltklima wird - ob durch >Menschen gemacht/verstärkt sei mal daihingestellt - wärmer und trockener (Starkregen ist kein Ersatz für regelmässige und mässige Niederschläge) und beeinflusst unsere Lebensgrundlage.
Unsere Lebensmittel werden fast immer noch unter freiem Himmel produziert und benötigen mittelmässige Niederschläge wie Temperaturen. Eine Veränderung dieser Faktoren sollte schon zum Nach-/Umdenken führen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 11. Jun 2019, 22:32

Misterfritz hat geschrieben:(11 Jun 2019, 22:23)

Unsere Lebensmittel werden fast immer noch unter freiem Himmel produziert und benötigen mittelmässige Niederschläge wie Temperaturen. Eine Veränderung dieser Faktoren sollte schon zum Nach-/Umdenken führen.


4 Grad wärmer und die ERNTE auf der GANZEN WELT fällt aus. Oder wird es hier Regenwald ? Klar die Bauern hier haben keine Ahnung von Bananenernte.

Es gibt dann also Deutsche Frühkartoffeln im Mai. Wo ist das Problem ?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Jun 2019, 22:54

Misterfritz hat geschrieben:(11 Jun 2019, 22:23)

Ich werde jetzt nicht auf die Polemik hinsichtlich des Mädels eingehen, muss nicht sein.
Aber das Weltklima wird - ob durch >Menschen gemacht/verstärkt sei mal daihingestellt - wärmer und trockener (Starkregen ist kein Ersatz für regelmässige und mässige Niederschläge) und beeinflusst unsere Lebensgrundlage.
Unsere Lebensmittel werden fast immer noch unter freiem Himmel produziert und benötigen mittelmässige Niederschläge wie Temperaturen. Eine Veränderung dieser Faktoren sollte schon zum Nach-/Umdenken führen.

Ich bestreite weder den Klimawandel, noch den anthropogenen Einfluss auf diesen, aber nichts genaues weiß man nicht.
Selbst der IPCC arbeitet mit Konjunktiven und Wissenschaftler geben zu, dass sie das komplexe System Klima bei weitem noch nicht so verstehen, dass sie zuverlässige Aussagen treffen können.
Der Klimawandel setzte bereits Mitte des 19. Jh ein - mit dem Ende der kleinen Eiszeit und Wetter- und Temperaturaufzeichnungen gibt es ebenfalls erst seit dieser Zeit.
Logisch, dass diese Aufzeichnungen eine kontinuierliche Erwärmung verzeichnen. Dass der Mensch NICHT Verursacher des gegenwärtigen Klimawandels ist, haben Wissenschaftler des PSI nachweisen können.

"In populärwissenschaftlichen Darstellungen werden oft Bilder der Alpengletscher aus den 1850er Jahren zum Vergleich herangezogen, um den menschengemachten Klimawandel zu visualisieren. Dies ist jedoch falsch, haben Forschende nun anhand von Daten aus Eisborkernen nachgewiesen. Die Wissenschaftler um Michael Sigl vom Paul Scherrer Insistut PSI analysierten die in den unterschiedlichen Eistiefen archivierte Luftzusammensetzung und darin vor allem die Menge an industriellem Russ.
Sie erstellten so für Mitteleuropa die erste ununterbrochene Datenreihe zur Menge des industriellen Russes in der Atmosphäre für die Zeit von den 1740er Jahren bis heute. ...
Bislang dachte man, dass ihr Rückgang ab den 1860er Jahren auch auf den Beginn der Industrialisierung zurückzuführen sei. Doch die PSI-Ergebnisse wiederlegen diese Theorie nun eindeutig:
Es handelte sich (zunächst) lediglich um einen Rückgang zur vorherigen, ungestörten Gletscherausdehnung. ...
Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen“, sagt Sigl. Und dieser Beginn, so zeigt diese Studie, ist aufgrund weiterer Faktoren nicht unbedingt ein geeigneter Referenzwert für Klimamodelle. Sigl schätzt, dass sich die 1750er Jahre besser als vorindustrielle Referenzzeit eignen, also ein Zeitpunkt vor der Kleinen Eiszeit. Auch bisher wird schon – wann immer es die dünne Datenlage vergangener Jahrhunderte ermöglicht – 1750 als Referenzjahr angenommen, wenn es in Klimamodellen darum geht, Daten aus der vorindustriellen Zeit mit denen nach Beginn der Industrialisierung zu vergleichen. „Das ist sinnvoll, denn dass das Klima in der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht das urtümliche war, sehen wir in unseren Daten nun deutlich.“
Quelle


Natürlich wird durch den Klimawandel (auch) unsere Lebensgrundlage und natürlich werden unsere Nahrungsmittel unter freiem Himmel produziert.
Ändert aber nix an der Tatsache, dass das eigentliche Problem die ständig wachsende Weltbevölkerung/die Überbevölkerung ist.
Da hilft noch so viel "Umdenken" nichts und sind Panikmache und politischer Aktionismus kontraproduktiv.
Auch mit noch so viel "Umdenken" sind und bleiben die natürlichen Ressourcen, wie Ackerland, Trinkwasser und Siedlungsraum begrenzt. Letzerer kann nur zu Lasten der Biodiversität erweitert werden.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Di 11. Jun 2019, 23:26

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 22:12)

Auweia - eine "ungewöhnlich erscheinende Wetterlage" ist jede Wetterlage, an die man sich persönlich nicht erinnern kann und die man auch nicht aus Erzählungen kennt.
Sorry, aber wer daraus schon einen Notfall macht und in Panik verfällt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
Aber JA, die heilige Greta will ja, dass wir alle in Panik verfallen, weil es in 20 Jahren keine bewohnbare Erde mehr gibt und wir alle sterben müssen.
Mehr Hystery geht wirklich nicht mehr, wenn es schon eines, am Asperger-Syndrom leidenden, Teenagers bedarf, der instrumentalisiert wird und von dem sich erwachsene Leute manipulieren und ins Bockshorn jagen lassen.


Ihre liebenswürdige Charakterisierung meiner Sorgen nehme ich gelassen entgegen. Ich unterstütze und treffe Maßnahmen, die einen erkennbaren Notfall abmildern können. Ich halte das nun einmal für vernünftig.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Jun 2019, 23:34

Dark Angel hat geschrieben:(11 Jun 2019, 22:54)

Ich bestreite weder den Klimawandel, noch den anthropogenen Einfluss auf diesen, aber nichts genaues weiß man nicht.
Selbst der IPCC arbeitet mit Konjunktiven und Wissenschaftler geben zu, dass sie das komplexe System Klima bei weitem noch nicht so verstehen, dass sie zuverlässige Aussagen treffen können.


Unsinn...
Und selbst wenn es so wäre........woher kommen die Veränderungen ? Oder gibt es die nicht ? Sind die nicht so schlimm ? Geht noch was ?

Zeit den Faktor hast du nicht drin.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Teeernte » Di 11. Jun 2019, 23:46

BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2019, 23:34)

Unsinn...
Und selbst wenn es so wäre........woher kommen die Veränderungen ? Oder gibt es die nicht ? Sind die nicht so schlimm ? Geht noch was ?

Zeit den Faktor hast du nicht drin.



Die Korrektursekunden ? Tja - das Universum breitet sich aus, und die Erde muss mehr Weg fahren...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BingoBurner » Mi 12. Jun 2019, 00:16

Teeernte hat geschrieben:(11 Jun 2019, 23:46)

Die Korrektursekunden ? Tja - das Universum breitet sich aus, und die Erde muss mehr Weg fahren...


Mehr....
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 09:44

BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2019, 23:34)

Unsinn...
Und selbst wenn es so wäre........woher kommen die Veränderungen ? Oder gibt es die nicht ? Sind die nicht so schlimm ? Geht noch was ?

Zeit den Faktor hast du nicht drin.

Es ist so - einfach mal die verlinkten Texte lesen!
Tatsache ist, das Klimasystem ist ein komplexes chaotisches System, welches noch lange nicht vollständig verstanden wird.
Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Veränderungen, keinen Klimawandel gäbe. Klimawandel gibt es, so lange die Erde besteht.
Ein Hannibal überquerte bei seinem Zug gegen Rom eisfreie Alpen - diese Warmphase wird als Römisches Optimum bezeichnet, während dieser Zeit war es wärmer als heute.

Wodurch Klimawandel - Wechsel von Warm- und Kaltpahsen - entstehen ist NICHT abschließend erforscht und kann nicht bis ins Detail erklärt werden.
Und nein, diese Klimawandel sind nicht schlimm - ohne sie gäbe es keine Evolution.
Sie sind für uns Menschen schlimm und sie sind für uns Menschen deshalb schlimm, weil unsere Population exponetiell anwächst.
600 Mio bis 800 Mio Menschen (1850) oder 1,2 Mrd Menschen (1900) haben mehr Ausweichmöglichkeiten und mehr Möglichkeiten der Anpassung als 8 Mrd (Tendenz steigend) Menschen - bei steigender Siedlungsdichte und gleichbleibenden natürlichen Ressourcen.
Beschäftige dich einfach mal mit dem IPPC-Bericht und du wirst feststellen, dass die Wissenschaftler, die diesen erarbeiten, grundsätzlich den Konjumktiv benutzen und nicht den Imperativ!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 12. Jun 2019, 10:13

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 09:44)

Es ist so - einfach mal die verlinkten Texte lesen!


Toller Beitrag, @DA! :thumbup:

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Den Klimawandel per wissenschaftlich angeblich so wasserdichter Studien rein "menschenverursacht" hinzustellen und die erdgeschichtlichen, teils dramatischen
Veränderungen des Klimas zu ignorieren, ist halt auch ein gutes, besonders für viele Wissenschaftler auf diesem Gebiet, auch sehr einträgliches Geschäft...

Und der Faktor Mensch und dessen ungehemmte Vermehrung als faktisch größtes Problem der Welt von heute und morgen wird dabei geflissentlich
unter den Tisch gekehrt oder schlicht ignoriert.

Aber wer weiss, vielleicht bricht ja irgendwann wieder ein "Super"Vulkan aus und schafft ganz andere klimatische Tatsachen, gegen die
die sog. "menschenverursachte" Klimaveränderung "pillepalle" ist. Ob dieses Denken in den grüngetypten Köpfen überhaupt vorkommt,
scheint mir aktuell mehr als fraglich. Und auch, welch Wimpernschlag - erdgeschichtlich - 50.000 oder 70.000 Jahre sind. Zurückliegende
Zeiträume, in denen es gewaltige - natürliche - Veränderungen durch Vulkane oder Warm- und Kaltzeiten gab. Ohne Einfluß von Menschenhand.

Man nimmt an, dass Australien aufgrund einer solchen Eiszeit mit deutlich abgesenkten Meeresspiegels durch Menschen damals besiedelt wurde,
weil von den nächstgelegenen Eilanden aus die australische Küste nur noch auf ca. 150 km mit Wasser bedeckt war. Gegenüber heute, wo man
das vier bis fünffache mit Flößen bewältigen müsste.

Aber egal. Die Überbevölkerung ist der wahre und einflußreichste, klimaverändernde Faktor. Das Schwedenmädel müsste sich mal Gedanken machen,
wie sie sich Lösungen ihrer Zukunft vorstellt, um genau diesen schwerwiegendsten und wirkmächtigsten Faktor in ihrem Sinne menschengemachter, negativer Klimaveränderung
zu verhindern.

Die Ressourcen der Erde sind ja nicht unendlich. Besonders nicht die Bodenflächen für Nahrungsmittelerzeugung und Trinkwasservorkommen/Erzeugung. Beides essentiell für die Ernährung
der dramatisch wachsenden Weltbevölkerung.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 10:21

Sören74 hat geschrieben:(11 Jun 2019, 20:13)

Die EEG-Umlage ist zweckgebunden.

Dem Bürger wurde das Geld schon aus der Tasche gezogen, die Tasche ist jetzt leer.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 11:07

BingoBurner hat geschrieben:(11 Jun 2019, 23:34)
Zeit den Faktor hast du nicht drin.

Von welchem Faktor Zeit sprichst Du?
Seit rund 170 Jahren gibt es überhaupt Wetter- und Temperaturaufzeichnungen, vor rund 170 Jahren endete die kleine Eiszeit (dauerte ca. 300 Jahre).
In rund 200 Jahren stieg die Weltbevölkerung um ca. 400 Mio Menschen.
In nur 120 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht und Wissenschaftler gehen davon aus dass sie sich alle 35 Jahre verdoppeln wird.

"1850 eignet sich nicht als Referenzjahr für Klimamodelle

„Die Frage, ab wann der menschliche Einfluss auf das Klima beginnt, ist weiterhin offen“, sagt Sigl. Und dieser Beginn, so zeigt diese Studie, ist aufgrund weiterer Faktoren nicht unbedingt ein geeigneter Referenzwert für Klimamodelle. ...
Die Forschenden plädieren daher dafür, dass in zukünftigen Modellrechnungen experimentelle Russdaten Einzug erhalten. ...
„Mit unserer Forschung haben wir nun dazu beigetragen, dass die Wissenschaftsgruppen, die solche Klimamodelle erstellen, im Bereich des industriellen Russes auf experimentelle Daten zurückgreifen werden können.“"
Quelle


Also welchen Faktor Zeit meinst Du, in welchem Zusammenhang?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 11:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2019, 10:21)

Dem Bürger wurde das Geld schon aus der Tasche gezogen, die Tasche ist jetzt leer.


Letzteres würde ich bezweifeln. Aber okay, mal angenommen, die Bürger müssten die EEG-Umlage nicht zahlen. Dann stände das Geld nicht automatisch für die Wasserwirtschaft zur Verfügung. Dazu bedarf es einer entsprechenden Umlage oder Finanzierung über Abgabegebühren oder Steuermittel.

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