38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Dark Angel
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 19:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2019, 19:04)

Der ist allerdings fast 3.000m hoch, das dürfte im Oktober/November reichlich ungemütlich sein da oben.

Nun 3000m hoch liegender Alpenpass und aufgewühlter, mit Kot durchsetzter Schlamm, im November klingt nicht nach vereisten/vergletscherten Alpen.
Aber - es kann nicht sein, was nicht sein darf.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 19:35

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 17:21)

Aus welcher Quelle hast du den Monat der Überquerung ? Und er war auch nur 16 Tage unterwegs, am Winter Anfang mal zwei milde Wochen zu erwischen ist nun wirklich keine Kunst und hat auch überhaupt nichts mit dem Klimawandel zu tun.

Nein natürlich nicht - das Römische Klimaoptimum war gar keine Warmphase als Folge eines Klimawandels. Und auch das Mittelalter-Klimaoptimum hat es nicht gegeben. Und die Sahara war 8000 Jahre bp auch keine grüne Savanne mit Flussläufen und Seen. Alles Lüge!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 12. Jun 2019, 20:20

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 19:26)

Nun 3000m hoch liegender Alpenpass und aufgewühlter, mit Kot durchsetzter Schlamm, im November klingt nicht nach vereisten/vergletscherten Alpen.

Nicht wirklich. Wobei der Pass heutzutage mW. auch nicht vergletschert ist. Man müsste mal über längere Zeit schauen, wie da das Wetter im Oktober/November ist, wie viel Schnee schon liegt und wie kalt es wird.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 20:23

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 19:26)

Nun 3000m hoch liegender Alpenpass und aufgewühlter, mit Kot durchsetzter Schlamm, im November klingt nicht nach vereisten/vergletscherten Alpen.
Aber - es kann nicht sein, was nicht sein darf.


Warum sollte dieser Alpenpass auch vereist sein? Ist er in unserer Zeit auch nicht.

https://www.google.de/search?q=Col+de+l ... 93&bih=498
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Mi 12. Jun 2019, 20:25

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 19:35)

Nein natürlich nicht - das Römische Klimaoptimum war gar keine Warmphase als Folge eines Klimawandels. Und auch das Mittelalter-Klimaoptimum hat es nicht gegeben. Und die Sahara war 8000 Jahre bp auch keine grüne Savanne mit Flussläufen und Seen. Alles Lüge!


:rolleyes: Sorry, das ist jetzt echt Kindergarten. Wirklich niemand im gesamten Thread hat die Existenz der Warmphasen der letzten 2000 Jahre abgestritten. Also was soll das jetzt?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Mi 12. Jun 2019, 20:45

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 19:35)

Nein natürlich nicht - das Römische Klimaoptimum war gar keine Warmphase als Folge eines Klimawandels. Und auch das Mittelalter-Klimaoptimum hat es nicht gegeben. Und die Sahara war 8000 Jahre bp auch keine grüne Savanne mit Flussläufen und Seen. Alles Lüge!

Quatsch, ich will nur deine Quelle für die Monate der Überquerung wissen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Mi 12. Jun 2019, 20:57

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 20:45)

Quatsch, ich will nur deine Quelle für die Monate der Überquerung wissen.

"Hannibal: Feldherr und Staatsmann", Jakob Seibert 1997,
"Der zweite Punische Krieg", Esther Hornung 2008

Reicht das?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Mi 12. Jun 2019, 21:45

Dark Angel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 20:57)

"Hannibal: Feldherr und Staatsmann", Jakob Seibert 1997,
"Der zweite Punische Krieg", Esther Hornung 2008

Reicht das?

Danke

P.S. Bist du dir sicher das da nicht von Oktober die Rede war?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon BlueMonday » Mi 12. Jun 2019, 22:49

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 16:15)

Das was wir durch den Stoffwechsel an Kohlenstoff ausatmen, ist kein Kohlenstoff, der Millionen Jahre im Erdboden gelagert war, sondern der im Kohlenstoffkreislauf frei verfügbar ist. Egal wie viel die Menschen ausatmen, es ändert sich nichts am CO2-Gehalt der Atmosphäre.


Der eigenliche große "Kreislauf" besteht darin, dass irgendwann untergegangene Biomasse wieder zum Vorschein kommt und den gebundenen Kohlenstoff wieder freisetzt. Sonst ist der vermeintliche Kreislauf kein Kreislauf. Ginge stattdessen immer mehr Kohlenstoff buchstäblich zugrunde, dann käme der "Kreislauf" irgendwann zum Erliegen, weil mehr und mehr Kohlenstoff fehlen würde. Die atomare Menge an Kohlenstoff insgesamt ist ja fix. Und Kohlenstoff ist die Basis allen Lebens auf der Erde. Der wieder freigesetzte Kohlenstoff findet sicher auch wieder seine Verwendung in der ewigen großen Evolution.

Der Mensch ist nun mal da und hat u.a. die grandiose Fähigkeit untergangenen Kohlenstoff zu finden, zu Tage zu fördern und für sich nutzbar zu machen und ihn so wieder in den großen Kreislauf zu entlassen.
Wenn der Mensch andererseits aktuelle (organische Nahrung in allen Formen) oder kürzlich untergangene Biomasse (Totholz, Torf etc) konsumiert, dann verhindert er damit wiederum das "natürliche" Zugrundegehen von Biomasse, also die langfristige Bindung von Kohlenstoff in der Erdkruste. So oder so ist der Mensch also Teilnehmer und Beeinflusser dieses Kreislaufes und ganz gewiss nicht "neutral". Das ist im Grunde der Irrglaube dieses neuen grünen Sozialismus, dass er glaubt, irgendwie kostenlos/konsequenzlos/"neutral" oder "natürlich" auf seine Umwelt zugreifen zu können. Allein die große Zahl an Menschen ist ja Ergebnis des mehr als beherzten Zugriffs des Menschen auf die Ressourcen dieser Erde. Das kann man nicht einfach zurückdrehen. Wer will das den Menschen auch sagen, dass sie zuviele sind. Und wer sollen jene sein, die zuviel sind? Und in der absoluten Mäßigung oder Verringerung läge ja die einzige wirkliche Option. Und das wäre wohl ein Novum erdgeschichtlich, kein anderes Lebenwesen würde bewusst verzichten und sein Potential nicht ausschöpfen.
But who would build the roads?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Do 13. Jun 2019, 00:16

BlueMonday hat geschrieben:(12 Jun 2019, 22:49)
Wenn der Mensch andererseits aktuelle (organische Nahrung in allen Formen) oder kürzlich untergangene Biomasse (Totholz, Torf etc) konsumiert, dann verhindert er damit wiederum das "natürliche" Zugrundegehen von Biomasse, also die langfristige Bindung von Kohlenstoff in der Erdkruste.


Wenn nicht der Mensch den Kohlenstoff stofflich aufnimmt, würden es Tiere und Mikroorganismen tun. Das überhaupt Kohlenstoff langfristig in der Erdkruste gebunden wird, sind spezielle Bedingungen notwendig. Es genügt nicht, dass das Zeug einfach nur so rumliegt.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 13. Jun 2019, 12:19

Sören74 hat geschrieben:(12 Jun 2019, 12:14)
Auch hier eine Behauptung ohne Beleg. Fakt ist, das Bevölkerungswachstum ist in vielen Fachbereichen und in der Politik ein relevantes Thema. Das zeigen auch die vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen unter den Stichworten "demographics" und "world population".


Diese allgemeine "Blabla" können Sie sich sparen. Die Zusammenhänge der Zunahme der Weltbevölkerung und die daraus folgenden negativen Wirkungen (Konsum, Verkehrsteilnahme usw.) werden aber selten bis gar nicht
in den sogenannten Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt bzw. schweigt sich die Klimaschutzfundamentalisten-Seite genau hier über Lösung- bzw. gegensteuernde Maßnahmen aus.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Do 13. Jun 2019, 12:35

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(13 Jun 2019, 12:19)

Diese allgemeine "Blabla" können Sie sich sparen.


Wenn Du bei Deiner Meinung bleiben willst, ist doch okay. Kein Grund ungeschmeidig zu werden. ;)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Do 13. Jun 2019, 12:39



Das ist doch so eine FlatEarth Seite über die kalte Sonne Theorie.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Do 13. Jun 2019, 12:51

Sören74 hat geschrieben:(13 Jun 2019, 00:16)

Wenn nicht der Mensch den Kohlenstoff stofflich aufnimmt, würden es Tiere und Mikroorganismen tun. Das überhaupt Kohlenstoff langfristig in der Erdkruste gebunden wird, sind spezielle Bedingungen notwendig. Es genügt nicht, dass das Zeug einfach nur so rumliegt.

Nur ein verschwindend kleiner Teil ging diesen Weg über Torfmoore, Kohleflöze, Erdöl- oder Erdgaslagerstätten.
Viel, viel mehr Kohlenstoff ist in den Karbonaten gebunden
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Do 13. Jun 2019, 12:56

Skull hat geschrieben:(12 Jun 2019, 16:40)

Gut. Wenigstens etwas. :)


Ist ja nicht selbstverständlich, wenn man mal zum Vergleich die aktuelle Aussage der AfD-"Klimaexpertin"-Weidel nimmt: "Ich streite nicht ab, dass sich die Erde erwärmt, aber ich glaube nicht, dass der menschliche Einfluss maßgeblich ist"

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... ltklimarat
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Do 13. Jun 2019, 13:50

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 21:45)

Danke

P.S. Bist du dir sicher das da nicht von Oktober die Rede war?

Ich bin mir sicher, dass bei der Schlacht im Tessin vom November die Rede ist, aber nicht vom genauen Datum.
Der November hat 30 Tage und Hannibal soll 15 Tage für die Alpenüberquerung benötigt haben.
Es wird auch nicht explizit angegeben, welcher Kalender heran gezogen wird - der Julianische oder der Gregorianische.
Ende November nach dem Julianischen Kalender würde Anfang Dezember nach dem Gregorianischen entsprechen.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Do 13. Jun 2019, 14:22

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jun 2019, 13:50)
Es wird auch nicht explizit angegeben, welcher Kalender heran gezogen wird - der Julianische oder der Gregorianische.

Zur Zeit der Ereignisse existierten beide noch nicht
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Do 13. Jun 2019, 15:05

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jun 2019, 13:50)

Ich bin mir sicher, dass bei der Schlacht im Tessin vom November die Rede ist, aber nicht vom genauen Datum.
Der November hat 30 Tage und Hannibal soll 15 Tage für die Alpenüberquerung benötigt haben.
Es wird auch nicht explizit angegeben, welcher Kalender heran gezogen wird - der Julianische oder der Gregorianische.
Ende November nach dem Julianischen Kalender würde Anfang Dezember nach dem Gregorianischen entsprechen.

Hier in dem Geschichtsforum ist dauernd die Rede von Herbst.

https://www.geschichtsforum.de/thema/ha ... ung.27468/
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Dark Angel » Do 13. Jun 2019, 16:22

Ein Terraner hat geschrieben:(13 Jun 2019, 15:05)

Hier in dem Geschichtsforum ist dauernd die Rede von Herbst.

https://www.geschichtsforum.de/thema/ha ... ung.27468/

Nöö - ein User Cato schreibt z.B.
"Genau das ist der Punkt. Die Römer rechneten nicht damit, dass Hannibal im Winter die Alpen überqueren würde. Man meinte, das sei unmöglich."
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Sören74 » Do 13. Jun 2019, 16:27

Dark Angel hat geschrieben:(13 Jun 2019, 16:22)

Nöö - ein User Cato schreibt z.B.
"Genau das ist der Punkt. Die Römer rechneten nicht damit, dass Hannibal im Winter die Alpen überqueren würde. Man meinte, das sei unmöglich."


Hat Hannibal auch nicht.

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