Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

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Talyessin
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Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » So 12. Okt 2008, 20:17

Bitte alle Diskussionen über den Beginn des ersten Weltkrieges hier posten.
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vonHeinrich
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon vonHeinrich » Mo 13. Okt 2008, 14:33

Talyessin hat geschrieben:Bitte alle Diskussionen über den Beginn des ersten Weltkrieges hier posten.



Wenn Sie gezielt über eine Thematik diskutieren wollen, bitte etwas präzisieren. Vielleicht auch eine kleine These oder Aussage....
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palulu
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon palulu » Mo 13. Okt 2008, 14:50

vonHeinrich hat geschrieben:

Wenn Sie gezielt über eine Thematik diskutieren wollen, bitte etwas präzisieren. Vielleicht auch eine kleine These oder Aussage....



Wie kam es zum 1. Weltkrieg?



- 28. Juni 1914 Attentat auf das österreichische Thronfolgerpaar
- 5. Juli 1914 Blankoscheck: Deutsche Regierung gibt Österreich volle Rückendeckung und Bündnistreue
- 23. Juli Ultimatum an Serbien von Österreich (fast vollkommen darauf eingegangen)
- 28. Juli Österreich erklärt Serbien den Krieg
- 30. Juli russische Mobilmachung
- 31. Juli österreichische Mobilmachung
- 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg (Russland war nicht bereit die Mobilmachung zu stoppen)
- 3. August erklärt das Deutsche Reich Frankreich den Krieg, da es nicht bereit war „neutral“ zu bleiben, sondern rüstete auf
- 4. August Verletzung der belgischen Neutralität durch deutsche Truppen wegen dem Schlieffen-Plan à Kriegserklärun Großbritanniens an Deutschland


Kriegsschuldfrage:


- Deutschland hat das Ziel Weltmacht zu werden

- Russland wäre in wenigen Jahre zu stark um einen Krieg zu gewinnen

- Das Deutsche Reich wollte den Krieg nicht verhindern

- Serbien konnte Hoheit nicht abgeben

- Österreich wollte das Ultimatum nicht nachgeben

- Russland garantierte für Serbien

- Das Deutsche Reich wollte sich aus den Klammern der Tribleentente befreien à Weltmacht

- Deutschland musste Österreich unterstützen, da es der letzte Verbündetet war

- Österreich drohte auseinander zufallen, Einnahme von Serbien würde Stabilität im Reich bedeuten



dass die Politik des Deutschen Reiches ebenso wie die der Ententemächte 1914 ausschließlich von Sicherheitsbedürfnis und Gleichgewichtsdenken bestimmt worden sei und Deutschland in einen Verteidigungskrieg hineingezogen, allenfalls zu einem Präventivkrieg gezwungen worden sei.



"die Konzeption eines kalkulierten Risikos zur Durchsetzung machtpolitischer Veränderungen unter Ausnutzung von internationalen Krisensituationen" (Andreas Hillgruber).


Quelle




So was?
Zeta

Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Zeta » Mo 13. Okt 2008, 15:36

palulu hat geschrieben:- 28. Juni 1914 Attentat auf das österreichische Thronfolgerpaar
durch einen Bosniacken
- 5. Juli 1914 Blankoscheck: Deutsche Regierung gibt Österreich volle Rückendeckung und Bündnistreue
Ein Fehler wie der Blankoscheck von USA, England und Frankreich ggü. Polen im IIten WK
- 23. Juli Ultimatum an Serbien von Österreich (fast vollkommen darauf eingegangen)
- 28. Juli Österreich erklärt Serbien den Krieg
Oho, dann hat Deutschland ja gar nicht angefangen, na sowas aber auch...
- 30. Juli russische Mobilmachung
- 31. Juli österreichische Mobilmachung
- 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg (Russland war nicht bereit die Mobilmachung zu stoppen)
- 3. August erklärt das Deutsche Reich Frankreich den Krieg, da es nicht bereit war „neutral“ zu bleiben, sondern rüstete auf
- 4. August Verletzung der belgischen Neutralität durch deutsche Truppen wegen dem Schlieffen-Plan à Kriegserklärun Großbritanniens an Deutschland


Kriegsschuldfrage:


- Deutschland hat das Ziel Weltmacht zu werden

Und England wollte es mit ALLER Macht daran hindern.
- Russland wäre in wenigen Jahre zu stark um einen Krieg zu gewinnen
Was willst mit diesem Gekauderwelsche sagen?

- Das Deutsche Reich wollte den Krieg nicht verhindern

Leider ja - wie fast alle anderen europäischen Staaten
Zeitgenössische Quellen sind sich einig, ein Krieg lag in der Luft, unser damaliger Kaiser hat ihn lieder nicht verhindert, aber die anderen auch nicht. Davon zu sprechen, das D den Krieg angezettelt hat, ist glatte Verdrehung der Tatsachen.
Schuld waren diverse Bündnisse und Freibriefe sowie ein herumtaktieren der Groß- und Mittelmächte.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon petronius » Mo 13. Okt 2008, 16:07

Zeta hat geschrieben:Zeitgenössische Quellen sind sich einig, ein Krieg lag in der Luft, unser damaliger Kaiser hat ihn lieder nicht verhindert, aber die anderen auch nicht. Davon zu sprechen, das D den Krieg angezettelt hat, ist glatte Verdrehung der Tatsachen.
Schuld waren diverse Bündnisse und Freibriefe sowie ein herumtaktieren der Groß- und Mittelmächte.


nun, österreich-ungarn hätte sich wohl kaum auf das unsinnige ultimatum an serbien und dessen schroffe verfolgung eingelassen, wenn nicht kaiser willem zwo den alten franz joseph praktisch dazu gedrängt hätte. von "leider nicht verhindern" kann kaum die rede sein

es stimmt allerdings schon, daß praktisch alle mächte damals regelrecht kriegsgeil waren
quamquam ridentem dicere verum
quid vetat?
(horaz)
Zeta

Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Zeta » Mo 13. Okt 2008, 16:09

petronius hat geschrieben:
nun, österreich-ungarn hätte sich wohl kaum auf das unsinnige ultimatum an serbien und dessen schroffe verfolgung eingelassen, wenn nicht kaiser willem zwo den alten franz joseph praktisch dazu gedrängt hätte. von "leider nicht verhindern" kann kaum die rede sein

es stimmt allerdings schon, daß praktisch alle mächte damals regelrecht kriegsgeil waren

Kein Widerspruch.
KEIN WIDERSPRUCH????? :confused:
Wer bist du und was hast du mit Petronius gemacht? :rant:
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon petronius » Mo 13. Okt 2008, 16:56

Zeta hat geschrieben:Kein Widerspruch.
KEIN WIDERSPRUCH????? :confused:
Wer bist du und was hast du mit Petronius gemacht? :rant:


ach, wenn du genau schaust, hab ich schon eine etwas andere sicht auf 1914 vorgebracht als du
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Mo 13. Okt 2008, 17:18

petronius hat geschrieben:
ach, wenn du genau schaust, hab ich schon eine etwas andere sicht auf 1914 vorgebracht als du


Das Ultimatum an Serbien war definitiv aus Berlin. Aber die alleinige Schuld ist es nicht. Die Hauptschuld liegt beim Großpreussischen Kaiserreich das sich schickte sich das Deutsche zu nennen.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Honk_0815 » Di 28. Okt 2008, 17:01

Talyessin hat geschrieben:
Das Ultimatum an Serbien war definitiv aus Berlin. Aber die alleinige Schuld ist es nicht. Die Hauptschuld liegt beim Großpreussischen Kaiserreich das sich schickte sich das Deutsche zu nennen.


das ist sehr eindimensional: alle europäischen Mächt waren zu dieser Zeit "auf Krawall gebürstet" um

es mit Georg Schramm zu sagen. Es gab schon vorher Krisen, die nur mit glück nicht zu Kriegen

aussbrachen (Balkanannexionskrise, Marrokokrisen, etc.)

es war einfach eine Zeit in der der Nationalismus gefährliche Züge angenommen hatte, und alle

Beteiligten dachten mann ziehe in einen frisch-fröhlichen Krieg und ist zur Weihnachtsgans wieder

zurück. Und da ja alle zu Weinachten wieder zurück sind ist es natürlich auch leichter einen Krieg zu

riskieren

Und genauso wie alle angefangen haben, haben audch alle verloren, der weise man im allgemeinen

und die deuschen im besonderen.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Di 28. Okt 2008, 20:22

Honk_0815 hat geschrieben:
das ist sehr eindimensional: alle europäischen Mächt waren zu dieser Zeit "auf Krawall gebürstet" um

es mit Georg Schramm zu sagen. Es gab schon vorher Krisen, die nur mit glück nicht zu Kriegen

aussbrachen (Balkanannexionskrise, Marrokokrisen, etc.)

es war einfach eine Zeit in der der Nationalismus gefährliche Züge angenommen hatte, und alle

Beteiligten dachten mann ziehe in einen frisch-fröhlichen Krieg und ist zur Weihnachtsgans wieder

zurück. Und da ja alle zu Weinachten wieder zurück sind ist es natürlich auch leichter einen Krieg zu

riskieren

Und genauso wie alle angefangen haben, haben audch alle verloren, der weise man im allgemeinen

und die deuschen im besonderen.


Sicherlich gab es davor auch Krisen. 1913 die Albanienkrise. Aber erst durch Sarajewo hat Crazy Willi gemeint, den alten Franz in was reinzuziehen - gedacht hatte er aber mit Sicherheit nicht an 1918
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon ToughDaddy » Fr 5. Dez 2008, 01:07

Talyessin hat geschrieben:
Sicherlich gab es davor auch Krisen. 1913 die Albanienkrise. Aber erst durch Sarajewo hat Crazy Willi gemeint, den alten Franz in was reinzuziehen - gedacht hatte er aber mit Sicherheit nicht an 1918


Man spricht nicht umsonst vom Pulverfass zu dieser Zeit. Alle Großmächte waren bereit für einen Krieg und wollten auch einen Krieg. Am Ende war es eben praktisch, dass es in Deutschland noch zu einer Revolution kam und man sich dann zum Sieger gröhnen konnte.
Als nach Jahren gegenseitiger imperialistischer Politik, die von Rivalität, Bündnissen, Aufrüstung und Krisen gekennzeichnet war, bedurfte es nur eines Funken, um das Pulverfass in die Luft zu jagen. Dieser Funke war die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau durch einen serbischen Attentäter am 28. Juni 1914. Bereits am 1. August rollten die ersten Truppentransporte aller Kriegs teilnehmender Staaten an die Fronten.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Honk_0815 » Fr 5. Dez 2008, 14:14

Man spricht nicht umsonst vom Pulverfass zu dieser Zeit. Alle Großmächte waren bereit für einen Krieg und wollten auch einen Krieg. Am Ende war es eben praktisch, dass es in Deutschland noch zu einer Revolution kam und man sich dann zum Sieger gröhnen konnte.
Als nach Jahren gegenseitiger imperialistischer Politik, die von Rivalität, Bündnissen, Aufrüstung und Krisen gekennzeichnet war, bedurfte es nur eines Funken, um das Pulverfass in die Luft zu jagen. Dieser Funke war die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau durch einen serbischen Attentäter am 28. Juni 1914. Bereits am 1. August rollten die ersten Truppentransporte aller Kriegs teilnehmender Staaten an die Fronten.


Sehr richtig. Aus diesen Gründen kann man m. E. auch nicht von einer alleinigen Kriegsschuld Deutschlands sprechen, ganz im Gegensatz zum 2. WK. Es war halt der letzte Imperiale Krieg in Europa. ZU dieser Zuweisung von Schuld kam es ja auch nur weil a) solch entsetzliche Verluste mit sich brachte, b) und die alte Ordnung in Europa zerstörte. Und da musste halt ein Schuldiger gefunden werden und das war halt der Verlierer. Hätten wir gewonnen wäre hätte halt die Entente die Schuld anerkennen müssen.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Fr 5. Dez 2008, 14:15

Honk_0815 hat geschrieben:
Sehr richtig. Aus diesen Gründen kann man m. E. auch nicht von einer alleinigen Kriegsschuld Deutschlands sprechen, ganz im Gegensatz zum 2. WK. Es war halt der letzte Imperiale Krieg in Europa. ZU dieser Zuweisung von Schuld kam es ja auch nur weil a) solch entsetzliche Verluste mit sich brachte, b) und die alte Ordnung in Europa zerstörte. Und da musste halt ein Schuldiger gefunden werden und das war halt der Verlierer. Hätten wir gewonnen wäre hätte halt die Entente die Schuld anerkennen müssen.


Alleinschuld ist sicher falsch. Hauptschuld dagegen nicht. Kriegstreiber war nunmal CrazyWilli.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Honk_0815 » Fr 5. Dez 2008, 15:05

Alleinschuld ist sicher falsch. Hauptschuld dagegen nicht. Kriegstreiber war nunmal CrazyWilli.


Nein, da muß ich ihnen wiedersprechen.

Hauptschuld ist in diesem Zusammenhang m. E. nichts weiter als einen Ummäntelung für Alleinschuld.

Es ist vielleicht richtig das sich Wilhlem II. sich nicht richtig verhalten hat, aber er war es nicht

alleine. Natürlich kann das auch keine Argument sein, was ich damit ausdrücken will ist das es

der Zeitgeist war, der diesen Krieg auslöste. Und dieser Nationalismus ist in allen Europäischen

Länder gefahren wurde, deshalb ist jeder so sehr schuld wie der andere.

Ich halte es bei der Betrachtung zu kurzsichtig nur die Ursachen zu betrachten, die direkt den

Krieg auslösten, man muß schon die davor liegenden Ereignisse betrachten die zu dieser

Situation führten.
Zeta

Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Zeta » Fr 5. Dez 2008, 15:10

http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/12/26/vergesst die Briten nicht, die den Kontinent aufmischen und Konkurrenz aus dem Weg räumen wollten.
http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/17/33/Ohne ihn hier wäre es auch nicht zum IIten WK gekommen.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Fr 5. Dez 2008, 15:31

Honk_0815 hat geschrieben:
Nein, da muß ich ihnen wiedersprechen.

Hauptschuld ist in diesem Zusammenhang m. E. nichts weiter als einen Ummäntelung für Alleinschuld.

Es ist vielleicht richtig das sich Wilhlem II. sich nicht richtig verhalten hat, aber er war es nicht

alleine. Natürlich kann das auch keine Argument sein, was ich damit ausdrücken will ist das es

der Zeitgeist war, der diesen Krieg auslöste. Und dieser Nationalismus ist in allen Europäischen

Länder gefahren wurde, deshalb ist jeder so sehr schuld wie der andere.

Ich halte es bei der Betrachtung zu kurzsichtig nur die Ursachen zu betrachten, die direkt den

Krieg auslösten, man muß schon die davor liegenden Ereignisse betrachten die zu dieser

Situation führten.


Nun, ich neige nicht dazu, jemanden voll oder unschuldig zu sprechen, aber die aktuelle Historie spricht von einer Hauptschuld. Und zwar wirklich als Abgrenzung zur Alleinschuld, die sich ja im Vertrag zu Versailles wiederspiegelt.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Fr 5. Dez 2008, 15:31

Zeta hat geschrieben:http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/12/26/vergesst die Briten nicht, die den Kontinent aufmischen und Konkurrenz aus dem Weg räumen wollten.
http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/17/33/Ohne ihn hier wäre es auch nicht zum IIten WK gekommen.


Bitte liebe Zeta, bleibe doch bei den Fakten und komm nicht mit dieser Revisionistenquelle.....
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Honk_0815 » Fr 5. Dez 2008, 15:38

Nun, ich neige nicht dazu, jemanden voll oder unschuldig zu sprechen, aber die aktuelle Historie spricht von einer Hauptschuld. Und zwar wirklich als Abgrenzung zur Alleinschuld, die sich ja im Vertrag zu Versailles wiederspiegelt.


die aktuelle Historie..... da bin ich immer etwas kritisch.

Auch wenn ich den Fachleuten wiederspreche, bleibe ich doch bei "meiner" Interpretation.

Vorallem wenn Sie unter aktuelle Historie solche Leute wie Guido Knopp subsummieren.

(Vermutung)
Zuletzt geändert von Honk_0815 am Fr 5. Dez 2008, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
Zeta

Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Zeta » Fr 5. Dez 2008, 15:39

Talyessin hat geschrieben:
Bitte liebe Zeta, bleibe doch bei den Fakten und komm nicht mit dieser Revisionistenquelle.....

Nun, es sind Fakten. Widerlege sie doch.
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Re: Kriegsschuldfrage erster Weltkrieg

Beitragvon Talyessin » Fr 5. Dez 2008, 15:49

Zeta hat geschrieben:Nun, es sind Fakten. Widerlege sie doch.


Der Ball liegt bei dir. Du stellst hier Behauptungen auf, nicht ich. Beweispflicht bei dir.

*und mach dir bitte nen anständigen Weihnachtsavatar !!
Zuletzt geändert von Talyessin am Fr 5. Dez 2008, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.

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