Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

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calavera
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Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon calavera » Sa 4. Mai 2019, 16:26

Hatte neulich eine kurze Diskussion über die deutsche Kultur und das Sie durch den grassierenden Nihilismus & Hedonismus (vor allem in westlichen Ländern) langsam aber sicher verwässrigt wird.
Das z.B. wenn neue Gebäude gebaut werden nicht die alten Formen/Bauarten/Designs wie früher verwendet werden, sonder neue gleichaussehende Fassaden (von anderen westliche Städten nicht mehr zu unterscheiden sind) errichtet werden und sich somit das Stadtbild langsam ändert und dadurch die deutsche Kultur untergeht.

Ich finde das unter diesem Aspekt der Architektur mein Gegenüber unrecht hat, den wir haben genug gut erhaltene Innenstädte mit Kirchen und Gebäuden, und wenn wir neue Häuser bauen diese auch unserem Zeitgeist entsprechen sollten. Ich finde das sich jede Kultur wandelt und wir durch die Globalisierung alle allmählich zu einem Ganzen zusammenschmelzen, nicht nur architektonisch, sondern auch kulturell und das es durchaus positiv zu werten ist. Schaut euch die Völker im Kaukasus an die an ihren Bräuchen wie "Blut für Blut" oder dem "Kanun" festhalten. Wenn man sich nicht weiterentwickelt ist es schlecht für alle.

Was denkt Ihr darüber und was denkt Ihr über die Aussage von Frau Özoguz die behauptete: „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ ?
Woraus besteht die deutsche Kultur und sollte man diese vor der wachsenden Globalisierung schützen?
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imp
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon imp » Sa 4. Mai 2019, 23:01

Hedonismus ist überhaupt nicht undeutsch. Frau Öger hat aber recht, was soll moderne deutsche Hochhäuser von modernen tschechischen unterscheiden?
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Ebiker » Sa 4. Mai 2019, 23:07

Was haben Hochhäuser mit Kultur zu tun ?
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon PeterK » Sa 4. Mai 2019, 23:24

calavera hat geschrieben:(04 May 2019, 16:26)
Was denkt Ihr darüber und was denkt Ihr über die Aussage von Frau Özoguz die behauptete: „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ ?

Sie hat recht.

Woraus besteht die deutsche Kultur und sollte man diese vor der wachsenden Globalisierung schützen?

D hat schon seit langem davon profitiert, ein "melting pot" zu sein. Es wäre gut, wenn das so bliebe.
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Zunder
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Zunder » Sa 4. Mai 2019, 23:31

PeterK hat geschrieben:(04 May 2019, 23:24)

Sie hat recht.

Nein. Sie labert dummes Zeug.
Ein Scheißdreck wie Rammstein ist spezifisch deutsch. Was denn sonst.
Zuletzt geändert von Zunder am So 5. Mai 2019, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon PeterK » Sa 4. Mai 2019, 23:44

Zunder hat geschrieben:(04 May 2019, 23:31)
Nein. Sie labert dummes Zeug.
Ein Scheißdreck wie Rammstein ist spezifische deutsch. Was denn sonst.

Deutsch ist eine sehr reiche und - je nachdem wie sie verwendet wird - schöne Sprache.
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Zunder
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Zunder » So 5. Mai 2019, 00:03

PeterK hat geschrieben:(04 May 2019, 23:44)

Deutsch ist eine sehr reiche und - je nachdem wie sie verwendet wird - schöne Sprache.

Richtig.
Der Echo war auch ein Mißgriff. Sehr deutsch. Jenseits der Sprache.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon PeterK » So 5. Mai 2019, 00:14

Zunder hat geschrieben:(05 May 2019, 00:03)
Richtig.
Der Echo war auch ein Mißgriff. Sehr deutsch. Jenseits der Sprache.

Ich bin Migrant und verstehe Dich daher vielleicht nicht richtig. Heißt es nicht "das Echo"?
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Bielefeld09
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Bielefeld09 » So 5. Mai 2019, 00:19

PeterK hat geschrieben:(05 May 2019, 00:14)

Ich bin Migrant und verstehe Dich daher vielleicht nicht richtig. Heißt es nicht "das Echo"?

Gendertechnisch schon. :thumbup:
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Zunder » So 5. Mai 2019, 00:44

PeterK hat geschrieben:(05 May 2019, 00:14)

Ich bin Migrant und verstehe Dich daher vielleicht nicht richtig. Heißt es nicht "das Echo"?

Nein.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Bielefeld09 » So 5. Mai 2019, 00:50

Freiheit ist ein Urdeutsches Ding.
Noch Fragen!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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watisdatdenn?
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon watisdatdenn? » So 5. Mai 2019, 10:09

Ich erlebe Maibaum, Barbarazweige, Johannifeuer, Christbaum, Osterhasen, Allerheiligen mit jeweils eigenem Brauchtum.

Deutsche Schriftsteller (Volkslieder Kinderlieder), Runenschrift, Frakturschrift
Usw..

Trachten, Tänze, schiachperchten...

Es gibt mehr als genug deutsche Kultur.

Ich verstehe Frau Özoguz so, dass sie in Berlin keine deutsche Kultur erkennen kann. Da gebe ich ihr Recht.
Berlin ist eine austauschbare Großstadt. Vielleicht etwas schmutziger als normale Großstädte..
Humelix33
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Humelix33 » So 5. Mai 2019, 10:47

Es gibt zwei Arten von Kulturen, die man mit uns Deutschen verbindet, und so zu identizieren vermag.

Die künstlerische Seite ist zeitlos, dazu gehört auch der Baustil, der hier angesprochen wurde. Bei Baustilen werden nur die wichtigsten und erhaltenswertesten Objekte einer Epoche gesichert. Die ersten größeren Bauprojekte, was vor allem Wohnungen, oder Verwaltungen angehen, wurden während des Deutschen Kaiserreiches realisiert, von daher sind viele Stadtbilder mit dem eher preußischen Baustil gekennzeichnet. Das ist immer ganz interessant zu sehen, wenn diese Gebäude ersetzt werden sollen, und es ein Aufschrei gibt, dass diese doch auch bitte zu erhalten seien, wenn sie auch noch optisch gut gelungen sind, aber doch keinen gleichen Stellenwert haben sollen, wie gotische oder barrocke Objekte, da spürt man von gewissen Parteien eher eine Abneigung gegen das Preußentum, wo dann eigentliche Kulturverfechter zu gnadenlosen Abrissbefürwortern mutieren.

Die musikalische Ebene ist auch zeitlos, genau so wie die künstlicherische Malerei, da gab es Persönlichkeiten, die immer wieder durch Projekte gesondertes Ansehen bekamen, und sich so einen Namen machen konnten.

Die zweite Art der Kultur ist die soziokulturelle Seite, inklusive Philosophen. Wenn man den typisch Deutschen im Ausland beschreiben soll, bekommen wir den Preußen von damals, mit all den bekannten Tugenden, der bewundert, aber bekämpft wurde, gefragt, aber auch gehasst wurde und wird. Kant, als Beispiel, ist beliebt im Ausland, der im Sinne des Preußen's Ansichten vertrat, und entsprechend auch philosophiert hat.

Vor allem sind auch, oben genannte Künstlersparten, und vor allem auch Wissenschaftler und Philosophen, durch gewisse Bildungsqualität und Ansätzen zu dem geworden, was sie waren. Ohne Bildung, was die Bildungsart, Bildungsweg und Umfeld angingen, hätten die Persönlichkeiten, das notwendige Wissen nicht haben können.

Den größten Sprung gab es unter den Preußen, und während des Deutschen Kaiserreiches. Und dort sind die Tugenden und Kulturansichten entstanden, die heutzutage auch gemeint sind, mit "Deutscher Kultur", vor allem bei Konservativen. Ausgenommen dem miltärischen Stil, sind alle anderen Tugenden, genau Jene, die auch im Ausland gerne gesehen werden, wenn sich Deutsche bewerben. Nur sollen jene Tugenden als altmodisch abgestempelt und hier abgeschafft werden, wobei man allerdings übersieht, dass genau Diese unser Land zu dem gemacht haben, mit der immer dagewesenen Anerkennung aber auch Furcht gesehen, aus dem Ausland. Damals hat man den finalen Ausbruch des Ersten Weltkrieg insziniert, um diese nahezu Deutsche/Preußische Perfektion zu beseitigen, weil damals eher auf eliminieren, statt auf kopieren, gesetzt wurde, und jede Nation, die gegen uns damals im Krieg war, wirtschaftliche Nachteile gesehen hat, wenn man nicht entsprechend so drastisch gegensteuern würde. Kopieren wäre die freundlichere Variante gewesen, wenn man sich schon deutlich von einer Kultur unterlegen fühlt. Da haben sich, vor der Verbreitung, genau so einfache, aber intelligente Menschen Gedanken gemacht, wie eine Gesellschaft perfekt funktionieren könnte, hätte genau so eine andere Nation sein können, die diesen Mix, bzw. dieses Ergebniss an Werten und Tugenden am Ende hätte rausbekommen können.

Von daher nochmal zusammengefasst: die künstlerische Ebene ist sowieso zeitlos, von daher ist auch in diesem Rahmen die Kultur zeitlos, und nicht wirklich eindeutig definierbar. Die soziokulturelle, und auch politische Kultur ist (noch) geprägt, und als "typisch Deutsch" gesehen, was aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs und den Preußen stammt, siehe auch Verwaltung/Bürokratie, Bildung, usw. usf. . Es ist ja auch logisch, da nach dem Ersten Weltkrieg eine völlige Öffnung entstand, und diese durch die Nazi's in das bekannte System endete, und nach dem Zweiten Weltkrieg haben vor allem die Allierten uns ihre Welt aufgezwungen, die man dann stillschweigend und heute zwanglos, angenommen hat. Von daher fußt die "Deutsche Kultur" 1918 und früher.

Eine eigenständig neue und moderne Deutsche Kultur, soziokulturell und politisch gesehen, haben wir seit 1918 nicht, weil wir dazu auch viel zu sehr von den Amerikanern und deren Lebensstil beeinflusst sind, und vor allem auch die 68er Bewegung entsprechend beeinflusst hat.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Trifels » So 5. Mai 2019, 11:21

watisdatdenn? hat geschrieben:(05 May 2019, 10:09)

Ich erlebe Maibaum, Barbarazweige, Johannifeuer, Christbaum, Osterhasen, Allerheiligen mit jeweils eigenem Brauchtum.

Deutsche Schriftsteller (Volkslieder Kinderlieder), Runenschrift, Frakturschrift
Usw..

Trachten, Tänze, schiachperchten...

Es gibt mehr als genug deutsche Kultur.

Ich verstehe Frau Özoguz so, dass sie in Berlin keine deutsche Kultur erkennen kann. Da gebe ich ihr Recht.
Berlin ist eine austauschbare Großstadt. Vielleicht etwas schmutziger als normale Großstädte..


Wer den Bock zum Gärtner macht, muss sich nicht wundern, wenn der Bock Grass und Zweige ratzekahl wegfrisst,

Info 1:

https://www.merkur.de/politik/integrati ... 74550.html
Denkanstoß. Gesicherte Quelle/Info -> take it or leave it.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 5. Mai 2019, 12:34

watisdatdenn? hat geschrieben:(05 May 2019, 10:09)

Ich erlebe Maibaum, Barbarazweige, Johannifeuer, Christbaum, Osterhasen, Allerheiligen mit jeweils eigenem Brauchtum.

Deutsche Schriftsteller (Volkslieder Kinderlieder), Runenschrift, Frakturschrift
Usw..

Trachten, Tänze, schiachperchten...

Es gibt mehr als genug deutsche Kultur.


..


Das alles stimmt und ist Teil der europaeischen Kultur und das ist was Europa so wunderbar unique macht im Gegensatz zB zu uns in Australien. Wir sind eine Kultur Wueste… Die einzige Kultur dir wir haben ist die der Aboriginee und die wird nicht genug gewuerdigt.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Vongole » So 5. Mai 2019, 16:10

Kultur bezeichnet dem Begriff nach alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, also Kunst (Musik, Literatur, Malerei), Forschung, Architektur, technische Erfindungen,
aber auch Bräuche, Sitten und sicherlich bestimmte Mentalitäten, mögen sie als gut oder schlecht betrachtet werden.
Wenn Frau Özoguz also die deutsche Kultur allein auf die Sprache herunter bricht, negiert sie schlichtweg alles, was Deutsche auf diesen Gebieten erreicht und geschaffen haben.
Bemerkenswert, dass dieser Satz von einer Integrationsbeauftragten kommt, die damit signalisiert, dass mit dem Erlernen der Sprache das Integrationsziel erreicht ist.

Wenigstens einen Teil der deutschen Kultur sollten wird denn auch in einem vereinigten Europa erhalten, soweit das möglich ist.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon calavera » So 5. Mai 2019, 16:51

Danke für deinen ausführlichen Post "Humelix33".

Ich lebe in einer deutschen Großstadt und bemerke nur einige Dinge die "watisdatdenn?" aufgezählt hat. Auf dem Land ist es sicher anders, aber die meisten Menschen leben in Städten und der Trend geht dahin das es mit der Zeit noch mehr werden. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich vermisse eine gewisse "freundliche, gemeinschaftliche und offene Art" in unserer Gesellschaft. Vil. eine idealle Vorstellung einer Gesellschaft in der die Leute sowas wir ein gemeinsames Gefühl haben. Vil. vergleichbar mit dem was die Israelis bei sich haben, aber natürlich ohne den Hass und die Paranoia. Wisst Ihr was ich meine? Wäre sowas bei uns utopisch?
Ich sehe die Flüchtlinge als eine Chance sich in die richtige Richtung zu entwickeln.

Die Kultur sollte auch eine verbindende Komponente haben, mit deren Hilfe sich fremde Menschen in unsere Gesellschaft integrieren können. Diese Komponente kann ich derzeit leider nicht erkennen.
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Quatschki » So 5. Mai 2019, 16:56

Vongole hat geschrieben:(05 May 2019, 16:10)

Kultur bezeichnet dem Begriff nach alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, also Kunst (Musik, Literatur, Malerei), Forschung, Architektur, technische Erfindungen,
aber auch Bräuche, Sitten und sicherlich bestimmte Mentalitäten, mögen sie als gut oder schlecht betrachtet werden.
Wenn Frau Özoguz also die deutsche Kultur allein auf die Sprache herunter bricht, negiert sie schlichtweg alles, was Deutsche auf diesen Gebieten erreicht und geschaffen haben.
Bemerkenswert, dass dieser Satz von einer Integrationsbeauftragten kommt, die damit signalisiert, dass mit dem Erlernen der Sprache das Integrationsziel erreicht ist.

Wenigstens einen Teil der deutschen Kultur sollten wird denn auch in einem vereinigten Europa erhalten, soweit das möglich ist.

Die Einrichtung des Postens einer "Integrationsbeauftragten" ist auch typsch deutsch und damit Teil der Art und Weise, wie wir glauben, Probleme durch Institutionalisierung lösen zu können, was Teil unserer Kultur ist, denn andere Kulturen haben und machen sowas nicht!
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Dampflok94 » So 5. Mai 2019, 18:10

watisdatdenn? hat geschrieben:(05 May 2019, 10:09)
Ich verstehe Frau Özoguz so, dass sie in Berlin keine deutsche Kultur erkennen kann. Da gebe ich ihr Recht.
Berlin ist eine austauschbare Großstadt. Vielleicht etwas schmutziger als normale Großstädte..

Du lebst offensichtlich nicht hier in Berlin. Denn Berlin ist ziemlich individuell und alles andere als austauschbar. Richtig ist, einer der saubersten ist sie nicht. Mit Rothenburg ob der Tauber wird sie da nicht konkurrieren könne.

Eine Frage noch: Was zeichnet bitte eine normale Großstadt aus?
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Was ist deutsche Kultur und geht diese verloren?

Beitragvon Trifels » So 5. Mai 2019, 18:21

Dampflok94 hat geschrieben:(05 May 2019, 18:10)

Du lebst offensichtlich nicht hier in Berlin. Denn Berlin ist ziemlich individuell und alles andere als austauschbar. Richtig ist, einer der saubersten ist sie nicht. Mit Rothenburg ob der Tauber wird sie da nicht konkurrieren könne.

Eine Frage noch: Was zeichnet bitte eine normale Großstadt aus?


überwiegend unfähige, überlastete Stadtverwaltung, hoher Anteil von SGB-Gestützten, maskulinisierter öffentlicher Raum. hoch subventionierter Kulturbetrieb für eine absolute Minderheit, Einsamkeitssyndrome, Singularisierung des menschlichen Zusammenlebens ....so nur mal als Einstieg.
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