Fälschungsskandal beim „Spiegel“

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odiug
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon odiug » So 23. Dez 2018, 15:15

Ich verstehe gar nicht, warum ausgerechnet die üblichen Verdächtigen hier so laut jubeln :?:
Der Spiegel ist ein muslimebashing Schmierenblatt, geführt von einem Chefredakteur aus dem Springer Verlag ... schlimmer noch ... von BILD :eek:
"Sturmgeschütz der Demokratie" das war einmal ... aber Augstein ist schon lange tot :(
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Vongole
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Vongole » So 23. Dez 2018, 15:46

odiug hat geschrieben:(23 Dec 2018, 15:15)

Ich verstehe gar nicht, warum ausgerechnet die üblichen Verdächtigen hier so laut jubeln :?:
Der Spiegel ist ein muslimebashing Schmierenblatt, geführt von einem Chefredakteur aus dem Springer Verlag ... schlimmer noch ... von BILD :eek:
"Sturmgeschütz der Demokratie" das war einmal ... aber Augstein ist schon lange tot :(


Das Einzige, was an deinem Post stimmt, ist, dass der Spiegel schon lange kein "Sturmgeschütz der Demokratie" mehr ist.
Da Rudolf Augstein tot , aber sein Sohn nach wie vor Miteigentümer und Gastautor des Spiegel ist, hat sich "muslimbashing" zu Israelbashing und offen antisemitischen Kommentaren durch Augstein jr. entwickelt,
geduldet von einer Chefradaktion, die nicht aus der Bild hervorging.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon odiug » So 23. Dez 2018, 15:52

Vongole hat geschrieben:(23 Dec 2018, 15:46)

Das Einzige, was an deinem Post stimmt, ist, dass der Spiegel schon lange kein "Sturmgeschütz der Demokratie" mehr ist.
Da Rudolf Augstein tot , aber sein Sohn nach wie vor Miteigentümer und Gastautor des Spiegel ist, hat sich "muslimbashing" zu Israelbashing und offen antisemitischen Kommentaren durch Augstein jr. entwickelt,
geduldet von einer Chefradaktion, die nicht aus der Bild hervorging.

Ja ... dennoch lese ich den Spiegel, wie ich die Welt lese oder die Frankfurter Allgemeine.
Ich lese sie, weil ich wissen will, wie der andere denkt ... zumindest jene der anderen, die noch denken.
Wenn ich lesen will, was ich selbst denke, dann lese ich taz, Zeit, Süddeutsche oder das andere Blatt aus Frankfurt.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Vongole » So 23. Dez 2018, 16:07

odiug hat geschrieben:(23 Dec 2018, 15:52)

Ja ... dennoch lese ich den Spiegel, wie ich die Welt lese oder die Frankfurter Allgemeine.
Ich lese sie, weil ich wissen will, wie der andere denkt ... zumindest jene der anderen, die noch denken.
Wenn ich lesen will, was ich selbst denke, dann lese ich taz, Zeit, Süddeutsche oder das andere Blatt aus Frankfurt.


Natürlich, warum auch nicht, Meinungsvielfalt ist immer nützlich.
Ansonsten geht's mir da ein wenig anders, manchmal lese ich etwas in einer Zeitung, das sich mit meiner Meinung deckt. ;)
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon odiug » So 23. Dez 2018, 17:13

Vongole hat geschrieben:(23 Dec 2018, 16:07)

Natürlich, warum auch nicht, Meinungsvielfalt ist immer nützlich.
Ansonsten geht's mir da ein wenig anders, manchmal lese ich etwas in einer Zeitung, das sich mit meiner Meinung deckt. ;)

Ja ...manchmal überrascht einen auch die WELT, öfter sogar die Frankfurter Allgemeine und man ist enttäuscht von der taz ... that's live :(
Zuletzt geändert von odiug am So 23. Dez 2018, 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon odiug » So 23. Dez 2018, 17:19

St. Denker hat geschrieben:(23 Dec 2018, 16:30)

Meinungsvielfalt schließt aber auch diejenige Meinung ein, welche gegen Meinungsvielfalt ist

Ist doch klar, dass du gelegentlich etwas in der Zeitung liest was sich mit deiner Meinung deckt. Desweiteren lassen sich objektive Fakten von denen Zeitungen hauptsächlich berichten meist nicht subjektiv beurteilen es seidenn es kommt heraus, dass es ein Artikel von Relotius & CO ist. ;)

Ein subjektves Werturteil zu fällen ist erst möglich sobald eine Zeitung oder Zeitschrift einen Sachverhalt bewertet und mit Begriffen bei Sachverhalten argumentiert die bei eigener Betrachtungsweise nicht diese Bezeichnung verdienen , unangemessene Vorurteile hat usw. .

Meinungsvielfalt beinhaltet intelligente, begründete Meinungen und dumme Meinungen ... das stimmt :(
Das muss sich übrigens nicht immer mit der eigenen Meinung decken oder sich im Fall der dummen Meinung ausschließen ... auch das muss man sich eingestehen.
Aber es gibt Meinungen, die es wert sind, dass man sich damit auseinander setzt, auch wenn diese sich nicht mit der eigenen decken, und dann gibt es welche, wo man sich das von vornherein sparen kann.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Brainiac » Sa 29. Dez 2018, 21:18

[MOD] Spam entsorgt. Es wird hier jetzt nicht angefangen und jeder x-beliebige Spiegel-Artikel eingestellt, der einem nicht gefallen hat, nach dem Motto "die fälschen ja eh alles". Letzteres ist schon noch nachzuweisen.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Liberty » Mi 20. Feb 2019, 20:40

Ein weiterer preisgekrönter Journalist ist nun bei der Süddeutschen aufgeflogen. Im SZ-Magazin hatte er einen Artikel über eine Person veröffentlicht, die gar nicht existiert und von ihm komplett erfunden wurde. Die Süddeutsche trennte sich mit sofortiger Wirkung von dem Mann.

Der Name wird bisher noch vertraulich behandelt. Er soll u.a. auch für den Spiegel, Spiegel Online und die Zeit geschrieben haben. Weitere Artikel werden nun nachträglich geprüft. Der Journalist soll Träger des Henry-Nannen-Preises und diverser anderer journalistischer Auszeichnungen sein.

https://www.focus.de/kultur/medien/betr ... 51427.html
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Skeptiker » Mi 20. Feb 2019, 21:15

Liberty hat geschrieben:(20 Feb 2019, 20:40)
Ein weiterer preisgekrönter Journalist ist nun bei der Süddeutschen aufgeflogen. Im SZ-Magazin hatte er einen Artikel über eine Person veröffentlicht, die gar nicht existiert und von ihm komplett erfunden wurde. Die Süddeutsche trennte sich mit sofortiger Wirkung von dem Mann.

Der Name wird bisher noch vertraulich behandelt. Er soll u.a. auch für den Spiegel, Spiegel Online und die Zeit geschrieben haben. Weitere Artikel werden nun nachträglich geprüft. Der Journalist soll Träger des Henry-Nannen-Preises und diverser anderer journalistischer Auszeichnungen sein.

https://www.focus.de/kultur/medien/betr ... 51427.html

Dem Artikel zufolge wurde der besagte Artikel nicht veröffentlicht. Die Frage ist aber wohl eher wieviele von Artikel vorher schon erfundene Inhalte hatten und dann doch veröffentlicht wurden.

Man muss natürlich auch die Frage in den Raum stellen, ob Relotius ein so extremer Einzelfall war, oder ob die Erfindung von Artikeln vielleicht ein weiter verbreitetes Problem ist. Ich jedenfalls hätte es für kaum vorstellbar gehalten, dass jemand Artikel zum Teil einfach erfindet. Nun haben wir aber nach Relotius schon einen weiteren Fall. Was geht da eigentlich ab in den Redaktionen?
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Tick|Trick|und Track » Mi 20. Feb 2019, 21:50

Und wie viele Artikel sind bei der BILD-Zeitung so erfunden?

Da werden ja öfter mal irgendwelche unbekannten Personen abgelichtet, die irgendwas gesagt haben sollen. Z. B. vor ein paar Tagen, da waren 3 junge Leute abgebildet, die gesagt haben sollen, dass sie keinen Bock auf eine Ausbildung in einem Handwerksberuf haben. Zwei der abgebildeten Personen waren junge Männer mit eindeutig erkennbarem Migrationshintergrund. Ist klar, wo der Wind her weht: Ausländer hätten keinen Bock aufs Handwerk oder Arbeit an sich.

Ich wette um die Kündigung Deines BILD-Abos, das das alles gestellt, erstunken und erlogen war. Die Bilder dieser drei jungen Leute stammten sicherlich aus irgendeiner Bilderdatenbank, und denen wurden irgendwelche Sprüche untergejubelt, die sie nie gesagt haben.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon jack000 » Mi 20. Feb 2019, 22:08

Tick|Trick|und Track hat geschrieben:(20 Feb 2019, 21:50)

Und wie viele Artikel sind bei der BILD-Zeitung so erfunden?

Da werden ja öfter mal irgendwelche unbekannten Personen abgelichtet, die irgendwas gesagt haben sollen. Z. B. vor ein paar Tagen, da waren 3 junge Leute abgebildet, die gesagt haben sollen, dass sie keinen Bock auf eine Ausbildung in einem Handwerksberuf haben. Zwei der abgebildeten Personen waren junge Männer mit eindeutig erkennbarem Migrationshintergrund. Ist klar, wo der Wind her weht: Ausländer hätten keinen Bock aufs Handwerk oder Arbeit an sich.

Ich wette um die Kündigung Deines BILD-Abos, das das alles gestellt, erstunken und erlogen war. Die Bilder dieser drei jungen Leute stammten sicherlich aus irgendeiner Bilderdatenbank, und denen wurden irgendwelche Sprüche untergejubelt, die sie nie gesagt haben.

Bei der Bild hat man aber auch eine andere Erwartung und Anforderung als beim Spiegel oder SZ.
Matthias Reim hatte mal in der Bild-Zeitung eine Gegendarstellung veröffentlicht in der er schrieb dass das was über ihn in der Zeitung stand ohne jede Grundlage und völlig frei erfunden ist. Bild kommentierte das mit:"Herr Reim hat Recht"
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Skeptiker » Mi 20. Feb 2019, 22:16

Tick|Trick|und Track hat geschrieben:(20 Feb 2019, 21:50)
Und wie viele Artikel sind bei der BILD-Zeitung so erfunden?

Da werden ja öfter mal irgendwelche unbekannten Personen abgelichtet, die irgendwas gesagt haben sollen. Z. B. vor ein paar Tagen, da waren 3 junge Leute abgebildet, die gesagt haben sollen, dass sie keinen Bock auf eine Ausbildung in einem Handwerksberuf haben. Zwei der abgebildeten Personen waren junge Männer mit eindeutig erkennbarem Migrationshintergrund. Ist klar, wo der Wind her weht: Ausländer hätten keinen Bock aufs Handwerk oder Arbeit an sich.

Ich wette um die Kündigung Deines BILD-Abos, das das alles gestellt, erstunken und erlogen war. Die Bilder dieser drei jungen Leute stammten sicherlich aus irgendeiner Bilderdatenbank, und denen wurden irgendwelche Sprüche untergejubelt, die sie nie gesagt haben.

Wenn ich Journalismus schreibe, dann meine ich ganz sicher nicht Boulevardjournalismus. Interessant, dass Du offenbar nicht den Unterschied von Spiegel und Süddeutscher zu Bild kennst.

Wessen Bild-Abo meinst Du denn? :? Meine letzte Bildzeitung habe ich mir in der Lehre gekauft. Das war in den 80ern. :D

Jedenfalls bin ich mal gespannt, wieviele karrieregeile Opportunisten man noch entlarven wird.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Sören74 » Mi 20. Feb 2019, 22:19

jack000 hat geschrieben:(20 Feb 2019, 22:08)

Bei der Bild hat man aber auch eine andere Erwartung und Anforderung als beim Spiegel oder SZ.
Matthias Reim hatte mal in der Bild-Zeitung eine Gegendarstellung veröffentlicht in der er schrieb dass das was über ihn in der Zeitung stand ohne jede Grundlage und völlig frei erfunden ist. Bild kommentierte das mit:"Herr Reim hat Recht"


Bleibt trotzdem eine Frechheit von der Bild, Fiktion bewusst als wahr darzustellen.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Sören74 » Mi 20. Feb 2019, 22:23

Skeptiker hat geschrieben:(20 Feb 2019, 22:16)

Wenn ich Journalismus schreibe, dann meine ich ganz sicher nicht Boulevardjournalismus.


Warum soll Boulevardjournalismus bewusst lügen dürfen? Wenigstens diesen Mindeststandard kann man doch erwarten, dass keine bewusste Lügen verbreitet werden. Wenn man diese Ehre auch noch im Lokus wegschütten will, dann muss man sich über einen anhaltenden Vertrauensverlust nicht wundern.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Skeptiker » Mi 20. Feb 2019, 22:39

Sören74 hat geschrieben:(20 Feb 2019, 22:23)
Warum soll Boulevardjournalismus bewusst lügen dürfen? Wenigstens diesen Mindeststandard kann man doch erwarten, dass keine bewusste Lügen verbreitet werden. Wenn man diese Ehre auch noch im Lokus wegschütten will, dann muss man sich über einen anhaltenden Vertrauensverlust nicht wundern.

Kein Journalist darf lügen - ist jedenfalls meine Meinung. Wer hat denn was anderes behauptet?

Ich erkenne allerdings einen Unterschied zwischen einem Blatt, welches vorgibt seriösen Journalismus zu betreiben, und einem Blatt welches kein Mensch mit einem IQ über 85 für ein Informationsmedium halten würde. Die Bildzeitung ist in meinen Augen reine Unterhaltung. Sie ist kein Maßstab für Journalismus und es wäre beleidigend für ernsthaften Journalismus mit ihr auf eine Stufe gestellt zu werden.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Fliege » Mi 20. Feb 2019, 22:46

Skeptiker hat geschrieben:(20 Feb 2019, 22:39)
Die Bildzeitung ist in meinen Augen reine Unterhaltung. Sie ist kein Maßstab für Journalismus und es wäre beleidigend für ernsthaften Journalismus mit ihr auf eine Stufe gestellt zu werden.

Nun ist der Spiegel, nicht nur wegen Relotius, auf Bild-Zeitungsniveau gelandet. Allerdings möchte ich nun die Bild-Zeitung verteidigen: Die Interviews, die ich kennengelernt habe, sind unwidersprochen und damit echt. Ähnliches gilt wohl auch für Spiegel-Interviews.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 20. Feb 2019, 23:02

Liberty hat geschrieben:(20 Feb 2019, 20:40) Ein weiterer preisgekrönter Journalist ist nun bei der Süddeutschen aufgeflogen.
Tick|Trick|und Track hat geschrieben:(20 Feb 2019, 21:50) Und wie viele Artikel sind bei der BILD-Zeitung so erfunden?

Die SZ befindet sich also auf dem Niveau der Bild"zeitung", gut zu wissen :thumbup:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Skeptiker » Mi 20. Feb 2019, 23:04

Fliege hat geschrieben:(20 Feb 2019, 22:46)
Nun ist der Spiegel, nicht nur wegen Relotius, auf Bild-Zeitungsniveau gelandet. Allerdings möchte ich nun die Bild-Zeitung verteidigen: Die Interviews, die ich kennengelernt habe, sind unwidersprochen und damit echt. Ähnliches gilt wohl auch für Spiegel-Interviews.

Nein, der Spiegel mag Fehler gemacht haben, aber Bild und Spiegel spielen nicht in der selben Liga.

Beim Spiegel haben wir es mit seriösem, dennoch linkslastigem, Journalismus zu tun. Die Fehler muss man ansprechen und sie sollten hoffentlich zu einem Umdenken bei der Qualitätssicherung führen.

Die Bildzeitung dagegen lebt von der Schlagzeile. Sie ist für mich Informationspornographie und befriedigt schlichte Gemüter mit Adrenalin zur Frühstückszeit. Es ist die Zeit wert den Wikipedia-Artikel zur Chefredakteur Julian Reichelt zu lesen um zu wissen welcher Stil da seit letztem Frühjahr regiert.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Fliege » Mi 20. Feb 2019, 23:18

Skeptiker hat geschrieben:(20 Feb 2019, 23:04)
Nein, der Spiegel mag Fehler gemacht haben, aber Bild und Spiegel spielen nicht in der selben Liga.

Beim Spiegel haben wir es mit seriösem, dennoch linkslastigem, Journalismus zu tun. Die Fehler muss man ansprechen und sie sollten hoffentlich zu einem Umdenken bei der Qualitätssicherung führen.

Die Bildzeitung dagegen lebt von der Schlagzeile. Sie ist für mich Informationspornographie und befriedigt schlichte Gemüter mit Adrenalin zur Frühstückszeit. Es ist die Zeit wert den Wikipedia-Artikel zur Chefredakteur Julian Reichelt zu lesen um zu wissen welcher Stil da seit letztem Frühjahr regiert.

Ja, du hast in beiden Punkten recht:
1. Die Bild-Zeitung hat systematisch keine Qualitätssicherung;
2. Der Spiegel kontingent leider auch nicht.
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Re: Fälschungsskandal beim „Spiegel“

Beitragvon Fliege » Mi 20. Feb 2019, 23:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2019, 23:02)
Die SZ befindet sich also auf dem Niveau der Bild"zeitung", gut zu wissen :thumbup:

Man nennt dieses Phänomen: Qualitätsmedien *lol*.
(ARD-Propagandasprech: Gemeinwohlmedien *lol^2*.)
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".

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