Literaturnobelpreis 2016

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Jekyll
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » Do 20. Okt 2016, 02:05

Hans Albers hat geschrieben:(19 Oct 2016, 23:18)

Sie kennen sowas nicht, okay. Lieben Sie eher die Oper?
http://www.nachrichtenxpress.com/2016/0 ... uropas-an/ ;)
Cäsarenwahn auf türkisch. :thumbup:

Nazim Hikmet war ja auch Anwärter. Aber er hat ihn nicht gekriegt, obwohl Hannes Wader dies magisch geheimnisvolle Gedicht, an dem Dylan sicher noch VIEL lernen könnte, so kogenial interpretiert hat! . :D

yasamak

Yasamak bir agac gibi,
tek ve hür,
Ve bir orman gibi
kardescesine,
Bu
bizim Hasretimiz!

https://www.youtube.com/watch?v=yZSWOGp-l_o :thumbup:
Nazim Hikmet hatte übrigens auch deutsche Vorfahren. Genauso wie Goethe mutmaßlich einen türkischen Vorfahren hatte. Spiegelverkehrte Welt.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Bleibtreu
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Bleibtreu » Do 20. Okt 2016, 02:20

HugoBettauer hat geschrieben:(20 Oct 2016, 02:04)

Das stimmt. Ich halte von so Himmelszeug nichts, ganz persönlich. Entsprechend interpretiere ich ganz weltlich.

Ich bin Atheistin, aber ich kenne die Schriften der Abrahamitischen sehr gut. Deswegen blicke ich auf die Texte von Dylan mit anderen Augen als du.
• Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon HugoBettauer » Do 20. Okt 2016, 02:23

Bleibtreu hat geschrieben:(20 Oct 2016, 02:20)

Ich bin Atheistin, aber ich kenne die Schriften der Abrahamitischen sehr gut. Deswegen blicke ich auf die Texte von Dylan mit anderen Augen als du.

Ja, daran gewinnt diese Diskussion viel.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Brainiac » Fr 21. Okt 2016, 08:19

[MOD] Ein längeres Privatduell zweier User entsorgt. Ich empfehle dringend, dieses hier nicht weiter fortzuführen.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Okt 2016, 08:53

Genau einen Tag nach der Dylan-Nobel-Preis-Verkündigung erschien übrigens ein neues Album von Conor Oberst namens "Ruminations". Wer Dylan mag, dem sei dieses Album wärmstens empfohlen.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon jellobiafra » Sa 29. Okt 2016, 10:34

Bob Dylan nimmt den Literaturnobelpreis an.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/bob-dylan-nimmt-literatur-nobelpreis-an-a-1118820.html

Bob Dylan nimmt den Nobelpreis für Literatur an. Das gab das schwedische Nobelkomitee am Freitagabend bekannt. Nach Wochen des Schweigens äußert sich der Sänger und Autor damit erstmals zu der geplanten Ehrung. Ob er an der Preisverleihung teilnehmen wird, ist aber noch unklar.

"Na, das ist doch was", sagte Dylan der britischen Zeitung "The Telegraph" über den Preis. "Die Auszeichnung ehrt mich sehr." Die Rocklegende ("Blowin' in the wind") hatte am Tag der Bekanntgabe durch die Nobeljury ein Konzert gegeben und die Ehrung mit keinem Wort erwähnt. Dabei ist Dylan in der 115-jährigen Geschichte des Nobelpreises der erste Musiker, der im Bereich Literatur ausgezeichnet wird
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » Sa 29. Okt 2016, 11:13

Offensichtlich war er sehr, sehr überrascht von der Entscheidung des Nobelpreiskomitees und konnte das alles nicht gleich verarbeiten, nicht richtig einordnen. Wahrscheinlich hat er am Anfang bisschen gefremdelt mit dieser Vorstellung. Und die Gewissensbisse...die scheint er auch überwunden zu haben.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon jellobiafra » Sa 29. Okt 2016, 17:22

Na ja. Nach der Begründung des Nobelpreiskomitees war die Wahl nicht nur berechtigt sondern strenggenommen sogar zwingend. Weder Roth noch Murakami oder die anderen haben sich ähnlich verdient gemacht um das Songwriting in der Tradition des amerikanischen Folksong oder was auch immer. Man könnte dem Nobelpreiskomitee vielleicht einen Irrtum in den Kategorien vorwerfen, aber das wurde bereits
diskutiert. Es gibt nun mal keinen Nobelpreis für Künstler allgemein und ihre kulturelle Bedeutung. Bob Dylan ist ein innovativer Jahrhundertkünstler vergleichbar vielleicht mit Pablo Picasso oder Alfred Hitchcock und in Hinsicht der seiner kulturellen Bedeutung weitaus wichtiger als alle seine Konkurrenten. Bestritten wird dies von Ignoranten, die sich noch etwas darauf einbilden, keine Ahnung vom
Werk Bob Dylans zu haben.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » So 30. Okt 2016, 03:13

Eigentlich ist Dylan der größte Künstler (oder Literat?) überhaupt, wegen Songwriting in der Tradition des amerikanischen Folksong oder was auch immer...Ein Kessel Buntes in Hitchcock und Piccassooo, vielleicht können wir Adolf noch dazu zählen, immerhin konnte er dolle Postkarten schmieren in der Tradition des österreichischen Volkszorns oder wie auch immer und überhaupt...Nobelpreis für ALLEEE!
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Wildermuth » So 30. Okt 2016, 03:30

Jekyll hat geschrieben:(30 Oct 2016, 03:13)

Eigentlich ist Dylan der größte Künstler (oder Literat?) überhaupt, wegen Songwriting in der Tradition des amerikanischen Folksong oder was auch immer...Ein Kessel Buntes in Hitchcock und Piccassooo, vielleicht können wir Adolf noch dazu zählen, immerhin konnte er dolle Postkarten schmieren in der Tradition des österreichischen Volkszorns oder wie auch immer und überhaupt...Nobelpreis für ALLEEE!


Was ich nicht verstehe, kann nicht gut sein.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » So 30. Okt 2016, 11:37

Wildermuth hat geschrieben:(30 Oct 2016, 03:30)

Was ich nicht verstehe, kann nicht gut sein.
Interessant. Bei mir löst das noch nicht Verstandene und noch Unbekannte eher Neugier aus, auch wenn von vornherein klar sein dürfte, dass manche von denen wirklich nicht gut sein können (Schwarze Löcher etwa, oder deren Entsprechung in den Abgründen der menschlichen Seele).
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » So 19. Feb 2017, 12:21

Bob Dylan ist übrigens auch türkischstämmig:

Seine Eltern waren Nachfahren deutscher, türkischer und ukrainisch-jüdischer Immigranten, die 1905 aus Odessa in die Vereinigten Staaten übergesiedelt waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Dylan#Kindheit_und_Jugend
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Jekyll » So 19. Feb 2017, 12:25

Wenn ich es mir so recht überlege, hat er den Nobelpreis redlich verdient. Es wurde allerhöchste Zeit, dass seine überragenden Leistungen und seine kulturelle Bedeutung durch so ein Preis adäquat auf angemessener Weise gewürdigt wurde. Gut gemacht, Dylan...weiter so! :thumbup:
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Re: Literaturnobelpreis 2019

Beitragvon Misterfritz » Do 10. Okt 2019, 20:14

Literatur Nobelpreis für Handke?
Neuerdings ist das kein politischer Preis? Aha, na denn ...
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Zunder » Do 10. Okt 2019, 22:12

Als Elfriede Jelinek den Nobelpreis bekam, dachte ich, Österreich ist für die nächsten 30 Jahre raus.
Na, dann halt nicht.
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Re: Literaturnobelpreis 2019

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 11. Okt 2019, 05:57

Misterfritz hat geschrieben:(10 Oct 2019, 20:14)

Literatur Nobelpreis für Handke?
Neuerdings ist das kein politischer Preis? Aha, na denn ...


Sie trauen sich aber. Und fragen auch noch das Richtige dazu... :D

Irgendwie musste ja Handkes unverhohlene Sympathie und politische Gesinnungsnähe zu Kriegsverbrechern wie Milosevic, Mladic und Karadzic (dem Mentor gezielter Massenvergewaltigungen, Mord und Terror durch pro"serbische"
Marodeure) weggeredet und verdrängt werden.
Grass hatte ja auch diesen Preis erhalten. Als spätgestehender Jungnazi und "gedichts"begründete persona non grata in Israel. Wobei man tatsächlich darüber streiten könnte, ob jenes antisemitische Gedicht von Grass überhaupt ein Gedicht ist oder nur lange mitgeschleppter Restmüll aus Jugendtagen, der ihm im Alter aus dem Hemdkragen hervorquoll. Wo Männer besonders gerne wieder zu Kindern werden...Egal.

Preiswürdige "Nobelpreis-Literatur", die jemand schreibt und dessen politische Gesinnung sind für die Damen und Herren des noblen NOBEL-Kommitees sowas
wie "Schnaps ist Schnaps und Bier ist Bier"! - Also keine eineiigen Zwillinge, sondern zwei Fremde in einer Hülle, die gar nichts miteinander zu tun haben. ;)

Der eine kennt den anderen nicht...

"Suche den Feind im Schatten deines Hauses" (c) by Arno Gruen.
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Re: Literaturnobelpreis 2019

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 11. Okt 2019, 10:18

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(11 Oct 2019, 05:57)

Sie trauen sich aber. Und fragen auch noch das Richtige dazu... :D

Irgendwie musste ja Handkes unverhohlene Sympathie und politische Gesinnungsnähe zu Kriegsverbrechern wie Milosevic, Mladic und Karadzic (dem Mentor gezielter Massenvergewaltigungen, Mord und Terror durch pro"serbische"
Marodeure) weggeredet und verdrängt werden.
Grass hatte ja auch diesen Preis erhalten. Als spätgestehender Jungnazi und "gedichts"begründete persona non grata in Israel. Wobei man tatsächlich darüber streiten könnte, ob jenes antisemitische Gedicht von Grass überhaupt ein Gedicht ist oder nur lange mitgeschleppter Restmüll aus Jugendtagen, der ihm im Alter aus dem Hemdkragen hervorquoll. Wo Männer besonders gerne wieder zu Kindern werden...Egal.


In der Tat. "Gedicht" kann man diese ... ja, sprachliche Hervorbringung von Grass wohl kaum nennen. Es wurde zum einen ein Peter bedacht. Wenn auch leider ein Peter Handke und nicht ein Péter Nádas. Die Verleihung an die Polin Olga Tokarczuk ist absolut großartig. Ich bin ehrlich begeistert. Ich werde ihr bedeutendstes Werk, "Die Jakobsbücher" umgehend bestellen und lesen. Auf eine "epische Antwort auf die wachsende Intoleranz und geistig-moralische Verengung der Gegenwart" bin ich sehr gespannt. Genau wie auch auf die Reaktionen der Konservativen in Polen.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Eulenwoelfchen » Di 15. Okt 2019, 07:29

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/buchpreis-fuer-sa-a-stani-i-ich-feiere-eine-literatur-die-die-zeit-beschreibt-16433382.html
In seiner Dankesrede kritisiert der in Bosnien geborene Schriftsteller Saša Stanišić die Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke. Dessen Texte über Jugoslawien sieht der Autor als vergiftet an.

Beziehung zwischen Werk und Autor

Stanišićs Dankesrede ist zweifellos die politischste, die ein Gewinner des Deutschen Buchpreises bisher gehalten hat. Sie wirft auch die Frage auf, wie Literatur zu bewerten ist, indem sie die Wahrhaftigkeitsfrage übergreifend stellt. Für Stanišić ist die Wahrhaftigkeit eines schriftstellerischen Werks nicht von der Person eines Autors zu trennen.


---------
Peter Handke traf sich mit dem zwischenzeitlich verurteilten Kriegsverbrecher Karadzic (nach dem Massaker in Szebrenica!) zu einem gemütlichen Beisammensein. Das, er, Handke, mit der Suche nach höherer Wahrhaftigkeit begründete... Von Handke existieren ja auch noch heute nachlesbare einseitig proserbische Aussagen zu den Kriegsverbrechern Milosevic, Mladic und Karadzic zum Fußnägelaufkräuseln...

Einer seiner denkwürdigsten Sprüche war ja, dass "den Serben noch größeres Unglück widerfahren sei als den Juden in der NS-Zeit".
Eine Aussage, der er zwar später zurücknahm, die Glaubwürdigkeit des Rückziehers indes darf man eher als taktisch ansehen. Nachdem er wohl auch selbst in einem lichten Moment festgestellt hatte, WAS er da gesagt hatte= die Monströsität der shoa so quasi in der geschichtlichen und antisemitischen Fliegenschißtradition eines AfD-Gauland zur überbewerteten Läßlichkeit vorwegnehmend herunterredete.

Man könnte natürlich auch sagen, antisemitischer geht es immer...Es stellt sich nämlich die Frage, wieso Handke das Schicksal der Serben rund um die damaligen Kriegswirren in den 1990-er Jahren ausgerechnet mit Juden in Verbindung brachte...???

Für mich ist der Literaturpreis für Handke einfach nur eine Schande. Das Nobelpreiskomitee sollte sich schämen und zwar zutiefst für so einen üblen Fehlgriff. Die Versuche, sich herauszureden, sind mehr als erbarmungswürdig.
Punkt. Ende. Aus die Maus.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 9. Dez 2019, 12:38

Gute Gelegenheit für die israelische Politik, endlich einmal ernsthaft über die Anerkennung des Kosovo nachzudenken.
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Re: Literaturnobelpreis 2016

Beitragvon Bartleby » Mo 9. Dez 2019, 12:47

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(15 Oct 2019, 07:29)


Für mich ist der Literaturpreis für Handke einfach nur eine Schande. Das Nobelpreiskomitee sollte sich schämen und zwar zutiefst für so einen üblen Fehlgriff. Die Versuche, sich herauszureden, sind mehr als erbarmungswürdig.
Punkt. Ende. Aus die Maus.


Aha. Wichtig ist nicht, dass der schreiben kann, sondern die echte Gesinnung hat.
Was Stanisic da geleistet hat, ist einmalig (unterirdisch). Aber passend zum gesinnungsschweren Geist der Zeit.
In der Massendemokratie ist Kommunikationsverweigerung die letzte offene Tür ins Freie.

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