Lügenpresse oder Realitätspresse

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Andrea-Perula

Re: Warum lügen die Medien? Oder warum wächst Pinocchios Nas

Beitragvon Andrea-Perula » So 10. Jan 2016, 00:26

Nächstes Beispiel MH 17 einfach mal anschauen?






Es ist wirklich recht interessant....
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Pit Potter
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Pit Potter » Mo 18. Jan 2016, 12:40

Wie wir schon festgestellt haben: keine Verschwörung bleibt auf Dauer geheim.


WDR-Journalistin klagt an: "Wir sind angewiesen, pro Regierung zu berichten" http://www.focus.de/5218836 | Die App von FOCUS Online zum Download: http://www.focus.de/apps
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Dampflok94
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Dampflok94 » Mo 18. Jan 2016, 12:46

Pit Potter hat geschrieben:(18 Jan 2016, 12:40)

Wie wir schon festgestellt haben: keine Verschwörung bleibt auf Dauer geheim.


WDR-Journalistin klagt an: "Wir sind angewiesen, pro Regierung zu berichten" http://www.focus.de/5218836 | Die App von FOCUS Online zum Download: http://www.focus.de/apps

Und welche Regierung meint sie da so? Die in Berlin oder doch eher die in Düsseldorf? Ist ja schließlich der WDR. Und ist das unabhängig davon, wer gerade regiert?
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Pit Potter » Mo 18. Jan 2016, 13:18

Dampflok94 hat geschrieben:(18 Jan 2016, 12:46)

Und welche Regierung meint sie da so? Die in Berlin oder doch eher die in Düsseldorf? Ist ja schließlich der WDR. Und ist das unabhängig davon, wer gerade regiert?



Dazu Wikipedia:

In den Aufsichtsgremien sitzen Vertreter der in den Landesrundfunkgesetzen der Länder festgelegten gesellschaftlich relevanten Gruppen wie politische Parteien,Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchenusw., wobei die politischen Parteien meist nicht mehr als 30 % der Sitze stellen. 
https://de.m.wikipedia.org/wiki/%C3%96f ... r_Rundfunk


die Kirchen sind vorbehaltlos pro Asyl eingestellt, Sozialverbände sowieso, Parteien derzeit auch. Also klare Mehrheit für Willkommensklatscher.

Gibt aber sicher kontroverse Themen wo der WDR nicht mit der Regierung übereinstimmt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Jan 2016, 13:33

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Nov 2015, 12:43)

Ich finde ja immer wieder diese Verallgemeinerung spannend. Irgendjemand hat in irgendeinem Medium Mist erzählt. Und daraus wird dann gleich auf alle geschlossen. Was soll das?

Jene die Lügenpresse brüllen wollen ja gerade so eine. Nämlich eine Presse die nur ihre Sicht der Dinge bringt. Völlig unabhängig von der Realität.


Exakt so ist es.

Und außerdem: Die Qualitätsmedien, aus denen ich Informationen beziehe und Kommentare zur Kenntnis nehme, zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass in ihnen häufig verschiedene Sichten, teils konträre Auffassungen zur selben Frage zum Ausdruck kommen. Könnte man also auch sagen: Da lügt immer einer!
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Pit Potter » Mo 18. Jan 2016, 15:57

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Jan 2016, 13:33)

Exakt so ist es.

Und außerdem: Die Qualitätsmedien, aus denen ich Informationen beziehe und Kommentare zur Kenntnis nehme, zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass in ihnen häufig verschiedene Sichten, teils konträre Auffassungen zur selben Frage zum Ausdruck kommen. Könnte man also auch sagen: Da lügt immer einer!


Welche Qualitätsmedien könnten das sein? Ich beziehe beim Thema Kriminalität und Einwanderung meine Informationen mittlerweile nur noch bei der Welt und dem Focus, denn dort werden noch Ross und Reiter genannt fernab von politischer/gesellschaftlier Einflußnahme und vermeintlich politischer Korrektheit. Die anderen Medienvertreter nennen seit Köln ebenfalls die Herkunft, haben bei mir allerdings schon lange jegliches Vertrauen verloren..schade um Stern, Zeit und Spiegel..früher habe ich die immer gern gelesen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon John Galt » Mo 18. Jan 2016, 16:12

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Jan 2016, 13:33)

Exakt so ist es.

Und außerdem: Die Qualitätsmedien, aus denen ich Informationen beziehe und Kommentare zur Kenntnis nehme, zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass in ihnen häufig verschiedene Sichten, teils konträre Auffassungen zur selben Frage zum Ausdruck kommen. Könnte man also auch sagen: Da lügt immer einer!


Deine Qualitätsmedien berichten vermutlich gar nicht über die wirklich kontroversen Themen, die man unter den Teppich kehrt. :)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Jan 2016, 22:41

Pit Potter hat geschrieben:(18 Jan 2016, 15:57)

Welche Qualitätsmedien könnten das sein? Ich beziehe beim Thema Kriminalität und Einwanderung meine Informationen mittlerweile nur noch bei der Welt und dem Focus, denn dort werden noch Ross und Reiter genannt fernab von politischer/gesellschaftlier Einflußnahme und vermeintlich politischer Korrektheit.

Naja, bei der durchschnittlichen Artikellänge würde ich den Focus zwar nicht unter "Lügenpresse" aber unter "Verkürzungspresse" einordnen ...
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Jan 2016, 22:44

John Galt hat geschrieben:(18 Jan 2016, 16:12)

Deine Qualitätsmedien berichten vermutlich gar nicht über die wirklich kontroversen Themen, die man unter den Teppich kehrt. :)

Ja klar, da schlägt längst die freiwillige Selbstzensur und das Kuschen vor dem Gutmenschen-Kartell zu. Da traut sich doch niemand mehr, überhaupt den Mund aufzumachen ... :rolleyes:
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Scharfrichter » Di 19. Jan 2016, 05:24

Perdedor hat geschrieben:


Finde ich gut. Der Schutz der Privatsphäre ist eines der wichtigsten Freiheitsrechte des Menschen.
Eine Einschränkung dieses Rechts muss wohlbegründet sein. Wir brauchen keine Medienstasi.



Selbstverständlich hat es die:
"Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
"
http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/

Eine vernünftige Regelung.




Im allgemeinen wäre es durchaus wünscheswert, dass die Presse ihren Rechercheauftrag kosequent wahrnimmt.


Du erkennst den Widerspruch deiner Argumentation?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schokoschendrezki » Di 19. Jan 2016, 07:00

John Galt hat geschrieben:(16 Nov 2015, 21:31)

Durch Smartphones haben wir heutzutage Bild- und Videomaterial zu vielen zeitgeschichtlichen Ereignissen. Auch sind durch soziale Medien viele Informationen schnell zu erhalten und zu verbreiten.

Ist es in Ordnung, wenn die Presse aus vielerlei Gründen bestätigte Infos sowie verfügbares Bild- und Videomaterial für sich behält? Oder nur zensierte davon Versionen zeigt?

Die traditionelle Presse scheint jedenfalls noch nicht im neuen Zeitalter angekommen zu sein und verzichtet aus politschen Gründen oder Gefühlsduselei oftmals auf eine korrekte Berichterstattung der Realität.


Hier mal ein paar Beispiele die mir in letzter Zeit aufgefallen sind:

- Die Presse kannte vorzeitig die Identität von Lubbitz und viele verzichteten auf die Nennung des Namens oder von Bildern. Man will die Täter aus Gefühlsduselei nicht in den Vordergrund stellen und erst nach lange Diskussion hat man ihn zur Person der Zeitgeschichte erklärt.

- Die Presse hat immer noch keine vernünftigen Regeln dazu entwickelt, welche Rolle die Nationalität eines Straftäters spielt und verzichtet deshalb oftmals auf die Nennung. Migrationshintergründe werden von der Polizei zwar nicht erfasst, manche Journalisten machen sich trotzdem die Mühe mehr über Täter rauszufinden. Außer der Bild-Zeitung verzichten viele auf diese Information, obwohl sie diese natürlich haben.

- Krieg. Der Syrien-Krieg ist aufgrund von Smartphones der Krieg mit den meisten Videos von Kriegsgeschehen. Krieg bleibt immer gleich. Sollte man den Leuten nicht die nackte Tatsache von Krieg vor Augen führen? Stattdessen freuen sich manche, wenn Frankreich Bomben abwirft - die Bomben sind heutzutage zwar präzisionsgesteuert, was man trifft weiß aber auch das beste Militär nicht. Ich kann mich daran erinnern, wann die ARD zuletzt mit Primärmaterial über Kriegsgeschehen berichtet hat.

- Da spielt es dann schon fast gar keine Rolle, wenn die Presse über vertrauliche Studien des BKA berichtet und keiner die Möglichkeit hat einfache Fakten nachzuprüfen, der Minister seine Propaganda aber damit verbreitet, dass man Fakten gegen Rechte schaffen möchte.

- Terroranschlag in Paris. Es existieren Bilder des Grauens vom Bataclan-Theater. Die Medien fahren schon heute die Berichterstattung über Terrorismus runter, da man nicht die Propaganda und die Angst des Terrors verbreiten will.

Ist es richtig wie wir derzeit damit umgehen? Mir gefällt es nicht wie man Gefühlsduselei gegen die Realität eintauscht.



Bei all den aufgeführten Beispielen geht es Dir ja gar nicht um "Lüge" oder "Wahrheit" sondern um die Frage, wie naturalistisch man Zeitereignisse reflektiert. Die Presse hat sehr wohl vernünftige Regeln entwickelt, wie zwischen Informationsinteresse der Öffentlichkeit, Schutz von Privatsphäre und selbstverständlich auch Jugendschutz zu vermitteln ist. Nämlich in Form des Pressekodex. Der Deutschlandfunk hat dahingehend eine ausführliche Begründung abgegeben, warum er zunächst auf die Nennung des Klarnamens "Lubitz" verzichtete:

Was ist der Informationsmehrwert, der sich mit seinem Namen verbindet? Im Pressekodex, Ziffer 8 "Schutz der Persönlichkeit", heißt es dazu unter anderem: "Bei einer identifizierenden Berichterstattung muss das Informationsinteresse der Öffentlichkeit die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegen; bloße Sensationsinteressen rechtfertigen keine identifizierende Berichterstattung."

Zugleich heißt es unter Ziffer 8.1, "Kriminalberichterstattung": "Die Presse veröffentlicht Namen, Fotos und andere Angaben, durch die Verdächtige oder Täter identifizierbar werden könnten, nur dann, wenn das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit im Einzelfall die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegt."
...
Inzwischen, das ist auch uns klar, ist Andreas Lubitz eine Person der Zeitgeschichte.

(http://www.deutschlandfunk.de/flug-4u9525-warum-wir-den-namen-des-co-piloten-ab-jetzt.1818.de.html?dram:article_id=315859)

Eine der natürlichen Ursachen, für die hohe Qualität der Deutschlandfunk-Berichterstattung besteht gerade darin, notwendigerweise auf visuelle Reizsignale (abgesehen vom Internet-Auftritt) "verzichten" zu müssen. Der Verzicht erweist sich realiter als Vorzug. (Auch wenn dies logischerweise noch kein hinreichendes Kriterium für Qualität ist.) Ich muss keine ertrinkenden Flüchtlinge gesehen haben, um mir über die Schrecknis entsprechender Vorgänge im Klaren zu sein. Man kanns auch ganz platt sagen: Bilder lügen. Immer. Oder mit Dostojewski: "Ich muss mich nicht in der Pfanne braten lassen, um über ein Omelett schreiben zu können."
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon John Galt » Di 19. Jan 2016, 07:20

Man wird eben zur Lügenpresse, wenn man die Realität nicht mehr realitätstreu vermittelt, sondern lieber schweigt oder sein Gutmenschenweltbild nicht mit negativen Ereignissen belästigen möchte.

Gerade bei Bundeswehr-Einsätzen und der Flüchtlingskrise ist die Realität längst Baden gegangen.

Über Köln hat man tagelang nicht berichtet, weil irgendein Polizeihonk in der Presseabteilung den Bericht vom letzten Jahr kopiert hat und auf absenden gedrückt hat. Schließlich sind negative Meldungen und Ereignisse einfach nur lästig. :)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon DarkLightbringer » Di 19. Jan 2016, 07:49

Denke, man kann froh darüber sein, dass es den liberalen Teil der Presse gibt, sonst gäbe es ja nur sowas wie "Russia Today" oder die IS-Postille "Dabiq". Bedenklich ist eher, dass Morddrohungen gegenüber Journalisten wieder normal sind und es förmliche Kampagnen von interessierter Seite gibt, die in liebsame und unliebsame Journalisten unterteilen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Demolit » Di 19. Jan 2016, 08:19

Scharfrichter hat geschrieben:(19 Jan 2016, 05:24)

Du erkennst den Widerspruch deiner Argumentation?


Du merkst den Widerspruch in deiner Argumentation sicher nicht. Politisch vernagelt, weil es muss doch was geben, an das ich meinen Frust anhängen kann.

Für die Tat selber als Meldung ist der Name, die Herkunft des Täters in erster Linie nicht wichtig. Deshalb haben die gut aufgestellten Menschen im Presserat das so formuliert und an den Unis im Fach Journalistik wird das so gelehrt. Schärft das Auge und den verstand des Journalisten für das Wesentliche.

Das ist nur für den, der über die Tat urteilen muss muss wichtig kannst dann bei den Verhandlungen im Gerichtssaal dabei sein, dann bekommst du alle Infos , die du brauchst für dein Weltbild.
Deine Argumentation beruht nicht auf dem was Information an/im Wesentlichem bedeutet. Diese Bedeutung einer Information was, wo , wie und nicht wer in personam ist wichtig und nicht deine Weltbildformung.

Für dich als normaler Bürger ist wichtig, wo wann was geschehen ist, damit du dich auf die Situation einstellen kannst. Das ist völlig ausreichend für dein Informationsbedürfnis.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon John Galt » Di 19. Jan 2016, 08:45

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Jan 2016, 07:49)

Denke, man kann froh darüber sein, dass es den liberalen Teil der Presse gibt, sonst gäbe es ja nur sowas wie "Russia Today" oder die IS-Postille "Dabiq". Bedenklich ist eher, dass Morddrohungen gegenüber Journalisten wieder normal sind und es förmliche Kampagnen von interessierter Seite gibt, die in liebsame und unliebsame Journalisten unterteilen.


Wo soll der liberale Teil der Presse sein?

Zeit, Spiegel und Konsorten sperren mittlerweile sogar auf ihren Seiten die Kommentarfunktion unter unliebsamen Artikeln.
So sieht der "Pluralismus" in Deutschland mittlerweile aus. :D

Nicht berichten, falsch berichten, Pöbel soll die Klappe halten.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon MG-42 » Di 19. Jan 2016, 09:42

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Jan 2016, 07:49)

Denke, man kann froh darüber sein, dass es den liberalen Teil der Presse gibt, sonst gäbe es ja nur sowas wie "Russia Today" oder die IS-Postille "Dabiq". Bedenklich ist eher, dass Morddrohungen gegenüber Journalisten wieder normal sind und es förmliche Kampagnen von interessierter Seite gibt, die in liebsame und unliebsame Journalisten unterteilen.


Das die deutsche Presse gerade noch besser ist als die Propaganda aus Moskau und Syrien ist wohl kaum ein Qualitätsmerkmal.

Die deutsche Presse wird in der Flüchtlingsfrage von ausländischen Medien in demokratischen Ländern als naiv und einseitig bewertet, das sollte einem jeden zu denken geben.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alexyessin » Di 19. Jan 2016, 09:58

John Galt hat geschrieben:(19 Jan 2016, 08:45)

Wo soll der liberale Teil der Presse sein?

Zeit, Spiegel und Konsorten sperren mittlerweile sogar auf ihren Seiten die Kommentarfunktion unter unliebsamen Artikeln.
So sieht der "Pluralismus" in Deutschland mittlerweile aus. :D

Nicht berichten, falsch berichten, Pöbel soll die Klappe halten.


Was hat denn die Sperrung der Kommentarfunktionen mit liberaler Presse zu tun?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Yossarian » Di 19. Jan 2016, 10:03

MG-42 hat geschrieben:(19 Jan 2016, 09:42)

Das die deutsche Presse gerade noch besser ist als die Propaganda aus Moskau und Syrien ist wohl kaum ein Qualitätsmerkmal.

Die deutsche Presse wird in der Flüchtlingsfrage von ausländischen Medien in demokratischen Ländern als naiv und einseitig bewertet, das sollte einem jeden zu denken geben.


So ist es leider, ein weiteres aktuelles Alleinstellungsmerkmal ist die Berichterstattung über Polen gerade. Wenn man nur deutsche Medien konsumiert könnte man glauben da spielt sich ein rechter Putsch ab...
Exemplarisch: http://www.tagesschau.de/ausland/eu-polen-105.html
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon John Galt » Di 19. Jan 2016, 10:11

Alexyessin hat geschrieben:(19 Jan 2016, 09:58)

Was hat denn die Sperrung der Kommentarfunktionen mit liberaler Presse zu tun?


So eine gesperrte Kommentarfunktion ist natürlich sehr liberal. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Di 19. Jan 2016, 10:11

Alexyessin hat geschrieben:(19 Jan 2016, 09:58)

Was hat denn die Sperrung der Kommentarfunktionen mit liberaler Presse zu tun?


mit LIBERALER ? NICHTS. Verkündungsblätter der Regierung viel.

Diskutieren ? BASTA ! Wegtreten ! Natürlich werden Befehle/Prekrass/Ordere de Mufti der Bundesregierung nicht diskutiert !!! Schnutze halten weiterarbeiten.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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