Lügenpresse oder Realitätspresse

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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 30. Aug 2018, 16:20

Mahmoud hat geschrieben:(29 Aug 2018, 22:24)

Oder es könnte etwas an die Öffentlichkeit gelangen, daß unseren Volksvertretern und Rechtsverdrehern, äh, pardon, Rechtsvertretern, sehr unangenehm sein könnte.

Originalauszug aus dem Haftbefehl: " Der ledige und erheblich vorbestrafte und unter Bewährung stehende Beschuldigte...."

Das soll die Öffentlichkeit natürlich nicht wissen. Könnte unserem Politikerpack schaden.

Ich kann hier nur sagen: Schön, daß hier ein Unbekannter Mut bewiesen hat....! Zivilcourage wird doch immer gefordert.... ;)


In den Händen des Mob ist so ein Haftbefehl eine Bestätigung der eigenen Schuldvermutung. Ein Haftbefehl oder eine Verhaftung heißt aber nicht zwangsläufig dass der Gesuchte auch wirklich der Täter ist. Ich bin selber schon einmal zu unrecht verhaftet worden. Zum Glück von der Polizei die wußte wie sie ihren Job zu machen hatte. Ein emotional aufgeheizter Mob ist in so einem Fall wirklich eine lebensbedrohende Gefahr für einen Gesuchten. Es hat schon seinen Grund warum es die Unschuldsvermutung gibt und nicht jeder "besorgte Bürger" das Recht in die eigene Faust nehmen kann.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 30. Aug 2018, 16:23

Mahmoud hat geschrieben:(29 Aug 2018, 22:41)

Wahrhaftigkeit! Was für ein großes Wort!

1. Ein Deutscher wird von einem Asylbewerber erstochen.
2. Ein Asylbewerber wird von einem Deutschen erstochen.

Wahrhaftigkeit wäre, daß über beide Fälle ähnlich berichtet wird.
Tatsächlich würde über Fall 1 wahrscheinlich garnicht oder in drei dürren Zeilen berichtet. Und Fall zwei wäre ein ganzseitiger Bericht im SPIEGEL....

Das ist nicht wahrhaftig!

Irrtum. Die Inszenierung der rechten Szene incl. AfD in Chemnitz spricht doch für sich. Und da war nichts spontan. Das war eine geplante Instrumentalisierung eines Mordes.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Aug 2018, 17:47

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(30 Aug 2018, 11:28)

Die tatsächliche, niederträchtige Diktion ist:
Dass das Todesopfer auf die politische Bühne gedrängt wurde.
Damit der rechtslastige AfD-Mob und die ultrarechten Glatzen
ihren primitiven Ausländerhass und ihre dumpf-völkischen Parolen
an den Mann (und leider auch) die Frau bringen können.


Diese Bühne gab es nicht!
Es gab einen Mord.
Es gab eine, praktisch nicht erwähnte Versammlung der AfD, ohne jeden Zwischenfall.
Es gab ein weiter Demo mit 3 oder 4 gemeldeten Zwischenfällen.
Es gab einen Videoclip ohne jeden sichtbaren Beleg von Tat, also auch ohne Ort und Zeit, von einem Videochanel der Antifa.

DAS war die bis dahin einzige Bühne für die Medien, auch die ausländischen und unsere Regierung! EIN Video ohne erkennbaren Inhalt, kontext-und datenlos ...


Selbstverständlich lügen die Medien weltweit und die Reaktionen der internationalen Presse auf die Geschehnisse in Chemnitz und generell
die rechten und rechtsradikalen Ereignisse in Sachsen, Thüringen usw. sind alle nur erfunden und falsch dargestellt.


Was diesen Fall und die Headlines von Sonntag betrifft: Eindeutig JA.
Bei "GENERELL" und "ALLE": eindeutig NEIN
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Mahmoud » Do 30. Aug 2018, 18:20

Kritikaster hat geschrieben:


Die Gegenüberstellung im Strangthema suggeriert das Vorhandensein einer für alle Lebensbereiche objektiv gleich wahrnehmbaren, und damit auch von jedem Individuum für jedes Individuum entsprechend berichtbaren, Realität. Dass dem in aller Regel nicht so ist, sollte jeden von uns das Leben zur Genüge gelehrt haben.
.


Du hast Dir Mühe mit diesem Beitrag gegeben, und doch beschreibt er nur Banalitäten. Natürlich ist es so wie Du schreibst, weil es eben banal ist.

Was ich von der Presse erwarte, ist mitnichten, daß sie mir nach dem Mund schreibt. Ich gehöre auch zu der Minderheit, die Zeitungen jeder politischen Couleur liest.

Ich erwarte "Wahrhaftigkeit": Ich erwarte, daß zwei Taten gleich beschrieben werden, solange sie gleich erscheinen ( siehe mein Beispiel weiter vorne ). Eine Tat ist nicht besser oder schlimmer, weil sie ein Deutscher oder ein Zuwanderer begangen hat. Also soll die Presse auch nicht das Eine als schlimmer beschreiben als das Andere!
Ich erwarte, daß aus einer Mücke kein Elefant und aus einem Elefanten keine Mücke gemacht wird.

Und ein Mord ist schlimmer als eine nicht angemeldete Demo. Da dürften wir uns doch wohl ALLE einig sein! Was gibt es Schlimmeres als Mord? Und worüber hat sich die Presse mehr empört? Über den Mord oder über eine nicht angemeldete Demo?
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 30. Aug 2018, 19:26

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Aug 2018, 17:47)

Diese Bühne gab es nicht!
Es gab einen Mord.
Es gab eine, praktisch nicht erwähnte Versammlung der AfD, ohne jeden Zwischenfall.
Es gab ein weiter Demo mit 3 oder 4 gemeldeten Zwischenfällen.
Es gab einen Videoclip ohne jeden sichtbaren Beleg von Tat, also auch ohne Ort und Zeit, von einem Videochanel der Antifa.

DAS war die bis dahin einzige Bühne für die Medien, auch die ausländischen und unsere Regierung! EIN Video ohne erkennbaren Inhalt, kontext-und datenlos ...




Was diesen Fall und die Headlines von Sonntag betrifft: Eindeutig JA.
Bei "GENERELL" und "ALLE": eindeutig NEIN


Waren Sie vor Ort?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Aug 2018, 20:54

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(30 Aug 2018, 19:26)

Waren Sie vor Ort?


Nein, ich habe die zur Verfügung stehenden Informationen einfach vorurteilsfrei ausgewertet.
Dann kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen!
Und mittlerweile habe ich mich bei Freunden, die vor Ort sind, erkundigt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Polibu » Do 30. Aug 2018, 21:04

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Aug 2018, 20:54)

Nein, ich habe die zur Verfügung stehenden Informationen einfach vorurteilsfrei ausgewertet.
Dann kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen!
Und mittlerweile habe ich mich bei Freunden, die vor Ort sind, erkundigt.


War sicherlich harte Arbeit. Ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht Infos zu sammeln und auszuwerten. Das Ergebnis war das gleiche wie deines.

Und wenn man sich jetzt mal ein paar Tage nach dem Vorfall die Medien so durchliest, dann werden die auch immer differenzierter. Ich weiss nicht, ob denen ein Lichtlein aufgegangen ist und langsam zurück rudern oder ob das einfach deren Taktik ist, um Kohle zu machen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon ThorsHamar » Do 30. Aug 2018, 21:13

Polibu hat geschrieben:(30 Aug 2018, 21:04)

War sicherlich harte Arbeit. Ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht Infos zu sammeln und auszuwerten. Das Ergebnis war das gleiche wie deines.

Und wenn man sich jetzt mal ein paar Tage nach dem Vorfall die Medien so durchliest, dann werden die auch immer differenzierter. Ich weiss nicht, ob denen ein Lichtlein aufgegangen ist und langsam zurück rudern oder ob das einfach deren Taktik ist, um Kohle zu machen.


Ja, die rudern zurück, das ist mir auch aufgefallen. Immerhin kann man das anerkennen, denn egal warum jetzt auch mal differenziert wird, das Ergebnis ist jedenfalls positiv!
Leider hat der mediale Schnellschuss wieder mal soviel beschädigt ...
Wie ich schon sagte: Wenn durch den Tod wenigstens endlich mal zur Kenntnis genommen wird, welche Probleme wirklich existieren, wäre der Junge nicht ganz so sinnlos gestorben.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Kritikaster » Fr 31. Aug 2018, 07:37

Mahmoud hat geschrieben:(30 Aug 2018, 18:20)

Du hast Dir Mühe mit diesem Beitrag gegeben, und doch beschreibt er nur Banalitäten. Natürlich ist es so wie Du schreibst, weil es eben banal ist.

Ein klein wenig anders sehe ich das schon. Die von mir beschriebenen Umstände sind aufgrund der ihnen innewohnenden Gefährdung der Presse- - und in der Folge unser aller allgemeiner - Freiheit sehr wohl einer vertieften Betrachtung wert, gerade WEIL die Anhänger der "Lügenpresse"-VT das nicht erkennen oder, was fast noch verantwortungsloser erscheint, nicht zu erkennen vorgeben.
Mahmoud hat geschrieben:Ich erwarte "Wahrhaftigkeit": Ich erwarte, daß zwei Taten gleich beschrieben werden, solange sie gleich erscheinen ( siehe mein Beispiel weiter vorne ).

Damit widersprichst Du dir im Grunde selbst. Auf der einen Seite den Inhalt meiner vorherigen Ausführungen
Die Gegenüberstellung im Strangthema suggeriert das Vorhandensein einer für alle Lebensbereiche objektiv gleich wahrnehmbaren, und damit auch von jedem Individuum für jedes Individuum entsprechend berichtbaren, Realität. Dass dem in aller Regel nicht so ist, sollte jeden von uns das Leben zur Genüge gelehrt haben.
Einer hiernach postulierten, allgemein gültigen "Realität" allein die Möglichkeit vorsätzlicher Falschdarstellung entgegen zu stellen, was Grundvoraussetzung für eine Einordnung als "Lüge" wäre, ist also allein schon aus diesem Aspekt unredlich.

als "Banalitäten" und damit als Selbstverständlichkeiten zu bezeichnen, um dann ein gleiches Beschreiben gleich erscheinender Taten zu fordern, passt nicht zusammen.
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Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Uffhausen » Fr 31. Aug 2018, 15:01

Mahmoud hat geschrieben:(30 Aug 2018, 18:20)
Ich erwarte "Wahrhaftigkeit": Ich erwarte, daß zwei Taten gleich beschrieben werden, solange sie gleich erscheinen ( siehe mein Beispiel weiter vorne ). Eine Tat ist nicht besser oder schlimmer, weil sie ein Deutscher oder ein Zuwanderer begangen hat. Also soll die Presse auch nicht das Eine als schlimmer beschreiben als das Andere!
Ich erwarte, daß aus einer Mücke kein Elefant und aus einem Elefanten keine Mücke gemacht wird.

Und ein Mord ist schlimmer als eine nicht angemeldete Demo. Da dürften wir uns doch wohl ALLE einig sein! Was gibt es Schlimmeres als Mord? Und worüber hat sich die Presse mehr empört? Über den Mord oder über eine nicht angemeldete Demo?

Warum ist der Mord von Chemnitz so bedeutend für Hinz und Kunz von Flensburg bis Konstanz - weil ein Syrer und ein Iraker die Tatverdächtigen sind.

So. Jetzt stellen wir uns mal vor, die Tatverdächtigen wären Deutsche oder Italiener oder Griechen oder Russen oder Polen oder Kroaten oder, oder, oder. Glaubst du, in diesem Fall würde auch nur ein Hahn danach krähen? Glaubst du, deswegen wären rechte/linke Demos entstanden? Glaubst du, die Medien hätten sich anders verhalten?

Hätte es uns überhaupt gekümmert - kümmern uns überhaupt Morde, bzw. Kriminalität, sollten die Täter oder Verdächtigen nicht in eine ganz bestimmte Schublade passen, in welche bspw. Syrer und Iraker u. a. aufgrund ihres Glaubens, ihrer Kultur und ihres Flüchtlingshintergrundes gesteckt werden?

Wer will, ehrliche Antwort bitte!

Ich persönlich kann jedes Ärgernis über Ungleichbehandlungen bzgl. Berichterstttungen über Morde und Kriminalität, in welchen Ausländer Opfer oder Täter sind, nachvollziehen. Mich selbst regt es zwar nicht so ungeheuer auf, wie manche User u. a. hier, aber ich bin auch oft mehr als verwundert. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehen kann ist, wenn einige sich immer nur dann hervortrauen und bspw. mit diesem bescheuerten Mücken-und-Elefanten-Vergleich ankommen, wenn man eben die oben genannte ganz bestimmte Schublade wieder bedienen kann und ansonsten immer schön die Klappe halten.
Und dann kommt man noch moralisierend an mit "Was gibt es schlimmeres als Mord?", regt sich tatsächlich aber nur über Medienverhalten auf. Ist die Steigerung von Mord neuerdings mediale Missachtung? Ach nein, das gilt ja nur in Fällen wie Chemnitz. Wie war das gleich noch mal mit den Mücken und Elefanten?

DAS ist wahrhaftig "Wahrhaftigkeit"! :dead:
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Fr 31. Aug 2018, 15:21

Uffhausen hat geschrieben:(31 Aug 2018, 15:01)

Warum ist der Mord von Chemnitz so bedeutend für Hinz und Kunz von Flensburg bis Konstanz - weil ein Syrer und ein Iraker die Tatverdächtigen sind.

So. Jetzt stellen wir uns mal vor, die Tatverdächtigen wären Deutsche oder Italiener oder Griechen oder Russen oder Polen oder Kroaten oder, oder, oder. Glaubst du, in diesem Fall würde auch nur ein Hahn danach krähen? Glaubst du, deswegen wären rechte/linke Demos entstanden? Glaubst du, die Medien hätten sich anders verhalten?


Das Tötungsdelikt ist, wie auch andere Tötungsdelikte von Freiburg bis Kandel, deswegen so bedeutend, weil es eine Folge der Merkelschen Flüchtlingspolitik ist und deswegen überflüssig wie ein Kropf. Wir hätten uns diese überzähligen Verbrechen alle sparen können, indem man diese Leute an der Grenze zurückgewiesen hätte, oder sie zumindest bis zur Abschiebung interniert hätte, nachdem sie straffällig geworden waren.

Und es sind mittlerweile eben sehr viele schwere Verbrechen, die auf das Konto der immer gleichen Gruppe von Flüchtlingen geht: Junge Männer, muslimisch, oft schon zuvor straffällig geworden. Die Linksgrünen und mit ihnen die ihnen hörige Presse können von Glück sagen, dass bisher keine aussagekräftige Statistik zu Messerattacken geführt wurde.

Jeder kann sich ja selbst einmal überlegen, wie viele Tötungsdelikte dieser Art (auf offener Straße in Tötungsabsicht mit Messer attackiert) auf das Konto dieser Klientel gehen. Ehrlich gesagt finde ich kaum Tötungsdelikte dieser Art, die von autochthonen Deutschen verübt wurden. Ich finde das nicht nur empörend, sondern zutiefst erschreckend.

Es geht also darum, diese Verbrechen öffentlich zu machen und einen Politikwechsel herbeizuführen. Mir ist unklar, was daran so schwer zu verstehen ist. Je weniger von diesen Leuten einwandern (bzw. abgeschoben werden), desto weniger können sie hier Verbrechen verüben. Ganz einfach.

Dabei fällt einem natürlich in regelmäßigen Abständen eine Medienlandschaft in den Arm, die nach wie vor politisch korrekt berichten möchte und dazu auch bereit ist, selektiv zu berichten, absurde Schwerpunkte zu setzen, und, ja, auch offen zu lügen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Uffhausen » Fr 31. Aug 2018, 16:07

Julian hat geschrieben:(31 Aug 2018, 15:21)

Das Tötungsdelikt ist, wie auch andere Tötungsdelikte von Freiburg bis Kandel, deswegen so bedeutend, weil es eine Folge der Merkelschen Flüchtlingspolitik ist und deswegen überflüssig wie ein Kropf. Wir hätten uns diese überzähligen Verbrechen alle sparen können, indem man diese Leute an der Grenze zurückgewiesen hätte, oder sie zumindest bis zur Abschiebung interniert hätte, nachdem sie straffällig geworden waren.

Was ist mit den Opfern auf deutschen Straßen, die bspw. durch Geschwindigkeitsübergrenzung ums Leben kommen? Sind die eine Folge der merkelschen Verkehrspolitik?

Was ist mit den Opfern, die bspw. durch multiresitente Keime in Krankenhäusern ums Leben kommen? Sind die eine Folge der merkelschen Gesundheitspolitik?

Was ist mit den Opfern von Familientragödien aufgrund Trennung/Scheidung/Sorgerechtsstreit? Sind die eine Folge der merkelschen Familienpolitik?

Na?

Weißt du Julian - im Grunde, also wenn man wirklich will und anonsten keine besseren Argumente hat, dann - und nur dann! - kann man der Merkel ALLES in die Schuhe schieben. Dann fühlt sich jemand wie du ganz bestimmt für einige Zeit erhaben, aber tatsächliche Probleme löst man mit diesem Verfahren nicht, indem man lediglich mit dem Finger auf andere zeigt und sich dafür auf die eigene Schulter klopft. :rolleyes:

Es geht also darum, diese Verbrechen öffentlich zu machen und einen Politikwechsel herbeizuführen. Mir ist unklar, was daran so schwer zu verstehen ist. Je weniger von diesen Leuten einwandern (bzw. abgeschoben werden), desto weniger können sie hier Verbrechen verüben. Ganz einfach.

Ach Julian - wenn es so einfach wäre, die Probleme dieser Welt zu lösen, indem wir einfach Politiker austauschen und Regierungsstile verändern, meinst du nicht, dass wir dann schon längst in einer problemfreien Welt leben müssten? :?:

Dabei fällt einem natürlich in regelmäßigen Abständen eine Medienlandschaft in den Arm, die nach wie vor politisch korrekt berichten möchte und dazu auch bereit ist, selektiv zu berichten, absurde Schwerpunkte zu setzen, und, ja, auch offen zu lügen.

Wenn man sich wie du in die Abhängigkeit der Medienlandschaft und deren Meinungsmache begibt, dann kann einem das freilich nicht egal sein.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Fr 31. Aug 2018, 18:14

Bei Maybrit Illner hat man wieder gesehen, wie man "fair" die Geschehnisse in Chemnitz aufarbeitet. Bei den Gästen gaben sich wieder Pro-Linke die Klinke in die Hand. Für die Aspekte der Rechten Seite hat man einen Ex-AfD-Politiker eingeladen, der im Streit die Partei verlassen hat und sicher nicht Pro-AfD-Aussagen macht. Gesehen habe ich die Sendung nicht, Bei dem linkslastigen Personal gab es sicherlich keine kontroverse Diskussion, sondern nur Bashing.
Das einzige was ich gehört habe, dass unsere Justizministerin Barley findet, man müsse die Bürger nicht nach ihren Problemen und Sorgen befragen. Das ist die neue SPD. Beschämend!

Mal schauen, welche Linke-Übermacht die nächsten Talkshows bevölkern.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Fr 31. Aug 2018, 19:00

Die ersten sechs (!) Schlagzeilen auf SPIEGEL Online beschäftigen sich alle mit Chemnitz (31.08.2018, 18:58 Uhr). Wahnsinn, wie da die Realität verbogen wird und wie die Leute aufgewiegelt werden sollen. Das ist kein Journalismus mehr; diese Leute wollen Politik machen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Vongole » Fr 31. Aug 2018, 19:10

Julian hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:00)

Die ersten sechs (!) Schlagzeilen auf SPIEGEL Online beschäftigen sich alle mit Chemnitz (31.08.2018, 18:58 Uhr). Wahnsinn, wie da die Realität verbogen wird und wie die Leute aufgewiegelt werden sollen. Das ist kein Journalismus mehr; diese Leute wollen Politik machen.
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Das passiert, wenn man den Tod eines Menschen mit blaun-braunen Parolen instrumentalisiert, und damit verhindert, dass das Opfer im Mittelpunkt der Berichterstattung steht.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon JJazzGold » Fr 31. Aug 2018, 19:18

Julian hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:00)

Die ersten sechs (!) Schlagzeilen auf SPIEGEL Online beschäftigen sich alle mit Chemnitz (31.08.2018, 18:58 Uhr). Wahnsinn, wie da die Realität verbogen wird und wie die Leute aufgewiegelt werden sollen. Das ist kein Journalismus mehr; diese Leute wollen Politik machen.
http://www.spiegel.de/#ref=sticky-homepage



Dann lesen Sie doch FAZ.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » Fr 31. Aug 2018, 19:22

Vongole hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:10)

Das passiert, wenn man den Tod eines Menschen mit blaun-braunen Parolen instrumentalisiert, und damit verhindert, dass das Opfer im Mittelpunkt der Berichterstattung steht.


Wäre der Flüchtling, der
- aus der sicheren Region Kurdistan im Irak kam
- falsche Angaben zu seiner Identität gemacht hat
- mehrfach vorbestraft war
- bereits in Bulgarien einen Asylantrag gestellt hatte
- ganz legal hätte abgeschoben werden können
tatsächlich abgeschoben worden, würde der Geschädigte in Chemnitz noch leben.

Ist das so schwierig zu verstehen? Natürlich feuern die linksgrünen Medien jetzt volles Rohr, um die Bevölkerung zu manipulieren, damit ihre Träume vom bunten Deutschland weiterleben. Das werde ich weiterhin benennen und die Verlogenheit offenlegen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon yogi61 » Fr 31. Aug 2018, 19:25

JJazzGold hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:18)

Dann lesen Sie doch FAZ.


Die wollen auch immer Politik machen.
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https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon JJazzGold » Fr 31. Aug 2018, 19:36

yogi61 hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:25)

Die wollen auch immer Politik machen.


Die haben nur die Absage des Fußballspiels als Topmeldung, da muss er nicht hyperventilieren.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon yogi61 » Fr 31. Aug 2018, 19:51

JJazzGold hat geschrieben:(31 Aug 2018, 19:36)

Die haben nur die Absage des Fußballspiels als Topmeldung, da muss er nicht hyperventilieren.


Man muss da auch nicht hyperventilieren. Journalist haben immer schon indirekt auch Politik gemacht. Ist auch nicht weiter schlimm.
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