Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

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Gibt zu viele Baustellen auf Autobahnen in NRW?

Umfrage endete am Di 13. Okt 2020, 10:11

Ja
5
83%
Nein
1
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 6
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Kölner1302
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Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Kölner1302 » So 13. Sep 2020, 10:07

Am Samstag morgen von Köln nach Bielefeld: A1 gesperrt wegen Baustelle. Ohnehin ist das Stück zwischen Wuppertal und Köln sehr schwierig. Wäre es eine Skipiste, dann wäre es wohl eine schwarze.
A3 und und A46 randvoll, Baustellen. Fast 2 Stunden Fahrtzeit bis Wuppertal Nord.
Weitere lange Baustelle auf der A1 bei Dortmund. Obwohl die A2 zwischen Dortmund und Bielefeld einigermaßen mäßig befahren ist, beträgt die Fahrtzeit über 3 Stunden.
Letztes Wochenende: A1 umgangen. Autobahn über Essen und Ratingen. Von Essen bis Autobahnkreuz A46 eine ewige Baustelle.
So ist es seit Jahren ein Graus.
Autobahnbaustellen sollten strategisch angelegt werden, damit irgendwo Mal eine Strecke frei ist.
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Teeernte
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Teeernte » So 13. Sep 2020, 10:25

Das ist hohe Politik !

1. DAS GELD muss weg - sonst versickert es in Spanien oder Italien...

2. Das bringt ARBEITSPLÄTZE ..... und auch der Stau....generiert Arbeit !

...es lässt sich gut ABRECHNEN - als Investition in die Zukunft (obwohl es NUR Reparatur ist)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Der Neandertaler
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Der Neandertaler » So 13. Sep 2020, 13:10

Hallo Kölner1302.
Ich habe aus mehreren Gründen mit "NEIN" gestimmt. Es hat aber auch mehrere Gründe, warum es derzeit recht viele, vielleicht (zumindest gefühlt) zu viele Baustellen gibt.

Einerseits ist man in der Vergangenheit mehrheitlich davon ausgegangen, daß, wenn man Verkehrswege ausbaut, daß man dadurch auch vermehrt Verkehr anzieht. Der war nicht unbedingt gewünscht. Diese Denkweise ist nicht ganz von der Hand zuweisen. Mittlerweile denken Verantwortliche um!
Andererseits sind Länder, Kommunen und Städte schon länger etwas klamm.

Der zweite Aspekt, warum es mittlerweile (zumindest gefühlt) zu viele Baustellen gibt, ist, daß es bei der Reparatur von Bundesautobahnen vergangenheitlich so war, daß diese zwar durch den Bund finanziert wurden, diese jedoch dezentral durch die einzelnen Bundesländer ausgeführt wurden. Die Autobahnen wurden also im Auftrag des Bundes von den Ländern verwaltet!

2017 wurde im Rahmen der "Bund-Länder-Finanzbeziehungen" vereinbart, die Finanzierung und Verwaltung der Bundesfernstraßen in die Hand des Bundes zu legen. Um die Qualität der deutschen Autobahnen auch zukünftig gewährleisten zu können, wurde 2018 die "Autobahn GmbH" gegründet. Diese sollte ab 1. Januar 2021 ihren Dienst aufnehmen und somit künftig Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung effektiver sicherstellen.
Jedes Bundesland kann übrigens auch Bundesstraßen, die auf ihrem Hoheitsgebiet liegen, auf die "Autobahn GmbH" übertragen.

Vielleicht deshalb (fast) überall gleichzeitig Baustellen?
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jack000
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon jack000 » So 13. Sep 2020, 22:38

Ich kann da nichts ankreuzen, da ich die konkrete Situation in NRW nicht kenne. Ebenso sehe ich auch die Anzahl allein gar nicht das Problem, sondern die Koordination. M.E. ist das nicht immer so koordiniert, dass:
1. Die schnellstmögliche Fertigstellung gewährleistet wird
2. Die Abschnitte so ausgewählt werden, dass der Verkehrsfluss so wenig wie möglich negativ beeinflusst wird.

Sondern es ist offensichtlich eher so, dass fragwürdige finanzielle Gründe für die Auswahl verantwortlich sind.

Den Vogel abgeschossen hat die Baustelle der A66 / nach Abzweig von A7. 9 Kilometer Baustelle (lt. Schild) und alles war schon aufgerissen und verengt. Das man nicht immer Bauarbeiter sieht ist normal, aber es ist zu sehen das da was in Bewegung ist, weil Baumaschinen darauf hindeuten.
Aber auf der kompletten Strecke war nicht mal 1 Schaufel zu entdecken. D.h. die Firma hat nach dem Aufriss alles abgezogen was die dort nur hatte und offensichtlich woanders diese Ressourcen eingesetzt.
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Kölner1302
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Kölner1302 » Mo 14. Sep 2020, 10:03

Rückreise gleiches Wochenende: A1 zwischen Burscheid und Leverkusen und A46 bei Wuppertal gesperrt, endlose Baustelle zwischen der A46 und Langenfeld auf der A3 auf der anderen Seite von Wuppertal. Es ist nicht möglich ohne Baustelle und Stau von Bielefeld (und auch aus dem Ruhrgebiet, Münster, Bremen Berlin und Hamburg) nach Köln zu kommen. Wieder über 3 Stunden Fahrtzeit (für die 200 km von Bielefeld). In derselben Region ist die Leverkusener Brücke für LKW seit vielen Monaten gesperrt. Die Baustelle zieht sich bis kurz vor das Kreuz Köln - Nord. Also auch da kein Durchkommen. Die vorher viele Monate gesperrte Zufahrt von der A3 auf die Innenstadtautobahn Köln ist jetzt wieder frei.
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Mo 14. Sep 2020, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Kölner1302
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Kölner1302 » Mo 14. Sep 2020, 11:00

midlifecrisis hat geschrieben:(14 Sep 2020, 10:17)

Ich war jedenfalls noch nie da...!? (kenne auch niemanden, der mal dort war)
;-)


Die Pendlertour von Köln nach Bielefeld am Freitagnachmittag ist ein Erlebnis. Bitte nicht erwarten, noch am selben Tag anzukommen!
Ich habe auch schon einmal nach 4 Stunden in Hagen entnervt aufgeben müssen. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht einmal erlebt hat! Was auch 10 km links und rechts der verstopften Autobahnen noch alles los ist!
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon roli » Mo 14. Sep 2020, 12:07

Ähm, eventuell sollte man NRW durch Deutschland ersetzen. Dann könnte ich auch mit JA antworten.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Nachdenker2 » Mo 14. Sep 2020, 12:49

Da war mal ein lustiger Fall in Düsseldorf. Da auf einer Strecke in der Stadt die Staus besonders schlimm waren, richtete man eine Busspur ein. Auf diese Weise wollte man wohl erreichen, dass ein paar Autofahrer, die nun nicht mehr 30, sondern eher 90 Minuten im Stau stehen, auf den maßlos überteuerten und langsamen ÖPNV umsteigen. Okay, das ist natürlich, wie üblich, destruktiv, aber zumindest scheinen sich die Herrschaften etwas dabei gedacht zu haben.

Allerdings war es dann so, dass es sich bis auf die A46 zurückgestaut hat. Dafür gab es wohl eine Klage. Die Sozen dürfen zwar den Düsseldorfern in die Suppe spucken, dafür stellen sie ja den Oberbürgermeister, aber die Autobahnen zu blockieren stellte wohl nach Ansicht der Kläger ein Sicherheitsrisiko dar.

Witzig ist auch, dass diese Busspur auch dem Bus nichts nützt, im Gegenteil, der steht ja selbst im kilometerlangen Rückstau. Wenn Sozen versuchen, grüne Politik zu machen, dann ist das eine Katastrophe.
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Milady de Winter
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Milady de Winter » Mo 14. Sep 2020, 13:09

Nachdenker2 hat geschrieben:(14 Sep 2020, 12:04)

Zumindest scheint er zu den Verschwörungstheoretikern zu gehören, die meinen, es gäbe Bielefeld, obwohl noch niemand dort war und auch niemand jemanden kennt, der jemals in Bielefeld war. :D

So, jetzt kennt Ihr alle jemanden, der schon mal in Bielefeld war. MICH.
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sünnerklaas
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon sünnerklaas » Mo 14. Sep 2020, 13:19

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Sep 2020, 10:03)

Rückreise gleiches Wochenende: A1 zwischen Burscheid und Leverkusen und A46 bei Wuppertal gesperrt, endlose Baustelle zwischen der A46 und Langenfeld auf der A3 auf der anderen Seite von Wuppertal. Es ist nicht möglich ohne Baustelle und Stau von Bielefeld (und auch aus dem Ruhrgebiet, Münster, Bremen Berlin und Hamburg) nach Köln zu kommen. Wieder über 3 Stunden Fahrtzeit (für die 200 km von Bielefeld). In derselben Region ist die Leverkusener Brücke für LKW seit vielen Monaten gesperrt. Die Baustelle zieht sich bis kurz vor das Kreuz Köln - Nord. Also auch da kein Durchkommen. Die vorher viele Monate gesperrte Zufahrt von der A3 auf die Innenstadtautobahn Köln ist jetzt wieder frei.


Richtig beschrieben. Und Dein Post hat ja jede Menge Unbehagen und Unruhe hier ausgelöst. Jedenfalls würden nicht pronto einige Leute mit der Strangschredderei anfangen um das Thema ganz schnell vom Tisch zu kommen.

Zurück zu Deinem Post:
Das kommt eben davon, dass die Autobahn als rollendes Lager missbraucht wird.
Hinzu kommt die Unfähigkeit deutscher Autofahrer, bei der Einfädelung das Reißverschlussverfahren umzusetzen. Jeder will der Erste sein.
Dazu kommt das Hin- und Herschieben von Kostenstellen in der öffentlichen Verwaltung und in den politischen Gremien, komplizierte Ausschreibungsverfahren zur Korruptionsabwehr - Michel beschei*st halt gerne mal, im Zweifelsfall hält er auch nichts vom sonst so beschworenen "Wettbewerb". Dass man im Planungsverfahren lieber nicht sagt, was für Gesamtkosten bei einer Maßnahme entstehen, liegt auch daran, dass sonst die politischen Gremien nie im Leben der Maßnahme zustimmen würden.

Und wenn nicht gebaut würde, würde auch gemeckert und gejammert. Eine Änderung der Verkehrspolitik will man auch nicht, weil Auto und LKW ja heilige Kühe sind, Inbegriff der Freiheit, der freien Bürger. Baustellen zur Beseitigung kaputtgefahrerener Strecken und Brücken will man auch nicht, ebensowenig Geld ausgeben.
Was schlage ich vor? Einfach den Bürger das fressen lassen, was er durch seine Haltung und sein Verhalten bestellt hat. Und da ich Metapher mag, sage ich es einmal so.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon sünnerklaas » Mo 14. Sep 2020, 13:20

Milady de Winter hat geschrieben:(14 Sep 2020, 13:09)

So, jetzt kennt Ihr alle jemanden, der schon mal in Bielefeld war. MICH.


Das Bielefeldthema sollte wohl eher dem Strangschreddern dienen. ;)
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Milady de Winter
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Milady de Winter » Mo 14. Sep 2020, 13:24

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Sep 2020, 13:20)

Das Bielefeldthema sollte wohl eher dem Strangschreddern dienen. ;)

Nun, dann lass mich mal den Bogen zum Thema schlagen: wenn man aus einem südlichen Bundesland nach Bielefeld reisen und dabei viele der Baustellen in NRW umgehen möchte, so empfiehlt es sich - wie ich es tat - nach Hannover zu fliegen und dann mit dem Mietwagen nach Bielefeld zu fahren. Ein wenig Stau- und Baustellenfeeling bietet das Stück A2 ja trotzdem.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon sünnerklaas » Mo 14. Sep 2020, 15:21

Milady de Winter hat geschrieben:(14 Sep 2020, 13:24)

Nun, dann lass mich mal den Bogen zum Thema schlagen: wenn man aus einem südlichen Bundesland nach Bielefeld reisen und dabei viele der Baustellen in NRW umgehen möchte, so empfiehlt es sich - wie ich es tat - nach Hannover zu fliegen und dann mit dem Mietwagen nach Bielefeld zu fahren. Ein wenig Stau- und Baustellenfeeling bietet das Stück A2 ja trotzdem.


Definitiv stressfreier und oft auch schneller ist es, von Hannover nach Bielefeld mit dem Zug zu fahren. Ich kenne niemanden, der gerne A2 fährt. Und wenn die A2 mal wieder zwischen Lauenau und Porta Westfalica dicht ist, weil ein LKW-Fahrer am Steuer eingeschlafen und in ein Stauende gefahren ist, kann man viele Stunden auf teilweise völlig unzureichend ausgebauten Straßen im nördlichen Weserbergland verbringen.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Sep 2020, 15:31

Liebe User! Es mussten einige Spam-Beiträge in die Ablage verfrachtet werden. Bitte hart am Thema fahren, sonst kommt die Schrottpresse ;)
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon naddy » Mo 14. Sep 2020, 15:46

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Sep 2020, 15:21)

Und wenn die A2 mal wieder zwischen Lauenau und Porta Westfalica dicht ist, weil ein LKW-Fahrer am Steuer eingeschlafen und in ein Stauende gefahren ist, ...


...wäre das im Vergleich hierzu fast schon entschuldbar, weil nicht vorsätzlich verursacht.

ntv hat geschrieben:Lkw-Fahrer onaniert am Steuer

Er fuhr in die Leitplanken, weil er am Steuer onanierte, attackierte eine Krankenschwester und widmete sich dann beim Polizeiverhör erneut der Selbstbefriedigung.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon roli » Mo 14. Sep 2020, 15:51

Nachdenker2 hat geschrieben:(14 Sep 2020, 12:49)

Da war mal ein lustiger Fall in Düsseldorf. Da auf einer Strecke in der Stadt die Staus besonders schlimm waren, richtete man eine Busspur ein. Auf diese Weise wollte man wohl erreichen, dass ein paar Autofahrer, die nun nicht mehr 30, sondern eher 90 Minuten im Stau stehen, auf den maßlos überteuerten und langsamen ÖPNV umsteigen. Okay, das ist natürlich, wie üblich, destruktiv, aber zumindest scheinen sich die Herrschaften etwas dabei gedacht zu haben.

Allerdings war es dann so, dass es sich bis auf die A46 zurückgestaut hat. Dafür gab es wohl eine Klage. Die Sozen dürfen zwar den Düsseldorfern in die Suppe spucken, dafür stellen sie ja den Oberbürgermeister, aber die Autobahnen zu blockieren stellte wohl nach Ansicht der Kläger ein Sicherheitsrisiko dar.

Witzig ist auch, dass diese Busspur auch dem Bus nichts nützt, im Gegenteil, der steht ja selbst im kilometerlangen Rückstau. Wenn Sozen versuchen, grüne Politik zu machen, dann ist das eine Katastrophe.


das ist bei den Grünen aber auch nicht besser.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon sünnerklaas » Mo 14. Sep 2020, 16:59

Nachdenker2 hat geschrieben:(14 Sep 2020, 12:49)

Da war mal ein lustiger Fall in Düsseldorf. Da auf einer Strecke in der Stadt die Staus besonders schlimm waren, richtete man eine Busspur ein. Auf diese Weise wollte man wohl erreichen, dass ein paar Autofahrer, die nun nicht mehr 30, sondern eher 90 Minuten im Stau stehen, auf den maßlos überteuerten und langsamen ÖPNV umsteigen. Okay, das ist natürlich, wie üblich, destruktiv, aber zumindest scheinen sich die Herrschaften etwas dabei gedacht zu haben.

Allerdings war es dann so, dass es sich bis auf die A46 zurückgestaut hat. Dafür gab es wohl eine Klage. Die Sozen dürfen zwar den Düsseldorfern in die Suppe spucken, dafür stellen sie ja den Oberbürgermeister, aber die Autobahnen zu blockieren stellte wohl nach Ansicht der Kläger ein Sicherheitsrisiko dar.

Witzig ist auch, dass diese Busspur auch dem Bus nichts nützt, im Gegenteil, der steht ja selbst im kilometerlangen Rückstau. Wenn Sozen versuchen, grüne Politik zu machen, dann ist das eine Katastrophe.


Da muss ich aber mal die "Politik" in Schutz nehmen. Die kann nun wirklich nix dafür, dass die Deutschen das Reißverschlussverfahren beim Einfädeln nicht hin bekommen.
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon naddy » Mo 14. Sep 2020, 19:03

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Sep 2020, 16:59)

Da muss ich aber mal die "Politik" in Schutz nehmen. Die kann nun wirklich nix dafür, dass die Deutschen das Reißverschlussverfahren beim Einfädeln nicht hin bekommen.


Das kann im "ICH - wer sonst?"-Zeitalter naturgemäß nicht funktionieren. ;)
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon Teeernte » Mo 14. Sep 2020, 19:08

sünnerklaas hat geschrieben:(14 Sep 2020, 16:59)

Da muss ich aber mal die "Politik" in Schutz nehmen. Die kann nun wirklich nix dafür, dass die Deutschen das Reißverschlussverfahren beim Einfädeln nicht hin bekommen.


rechts hinten anstellen !! Ellenbogen raus und auf Stoßstange Vormann auffahr...
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Re: Zustand der Autobahnen in NRW Baustellen und Verkehrsinfarkt

Beitragvon sünnerklaas » Mo 14. Sep 2020, 20:53

naddy hat geschrieben:(14 Sep 2020, 19:03)

Das kann im "ICH - wer sonst?"-Zeitalter naturgemäß nicht funktionieren. ;)


Das hat in Deutschland noch nie funktioniert.

MIch haben Molochs, wie Kairo, Khartum und Neu Dehli mit ihrem scheinbar völlig regellosen Verkehr Anfang der 90er Jahre schwer beeindruckt. Selbst im dichtesten Verkehr funzte da die auf den Schnellstraßen die Einfädelung. Da stand nix. Und wenn es mal stand, dann nicht wegen eines Unfalls, sondern weil irgendeine LKW-Schrottmöhre einen Breakdown, also einen Zusammenbruch als Schrottauto hatte und die Fahrbahnen komplett blockierte.
Man hatte es auch ziemlich schnell selber raus, wie man da selber fahren musste: immer Blickkontakt zum anderen haben, dazu im Zweifelsfall klar zeigen, was man vor hat. Hier in D gucken alle angestrengt geradeaus.

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