Raumfahrt

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Cobra9
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Cobra9 » So 21. Feb 2021, 13:26

olli hat geschrieben:(21 Feb 2021, 13:03)

Teflonpfanne und Kugelschreiber. Irgendwas vergessen ?



Sehr viel mehr. Das MRT Verfahren rettet Leben. Wurde von der NASA soweit gebracht das es so eingesetzt werden kann. GPS Navigation.. Aku Schrauber. Klettverschluss. Nicht sichtbare Zahnspangen. Solar/ Pv.

Oder LED.


https://bnn.de/nachrichten/zehn-alltags ... icht-gaebe

Nicht überall hat die Raumfahrt das Prinzip erfunden. Aber es oft zum Verbrauch fertig gemacht.


https://www.dwc-digital.com/de/magazin/ ... -raumfahrt


https://www.heraeus.com/de/landingspage ... ideas.html


https://www.wiwo.de/technologie/forschu ... 74036.html
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Re: Raumfahrt

Beitragvon olli » So 21. Feb 2021, 13:35

Für alle diese Entwicklungen hat es keine bemannte Raumfahrt benötigt. Die war,ist und wird immer ein reines Imageprojekt bleiben und ist gerade heutzutage überflüssig geworden. Roboter und Automatisierung haben Astronauten überflüssig gemacht.
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Cobra9
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Re: Raumfahrt

Beitragvon Cobra9 » So 21. Feb 2021, 13:42

olli hat geschrieben:(21 Feb 2021, 13:35)

Für alle diese Entwicklungen hat es keine bemannte Raumfahrt benötigt. Die war,ist und wird immer ein reines Imageprojekt bleiben und ist gerade heutzutage überflüssig geworden. Roboter und Automatisierung haben Astronauten überflüssig gemacht.



Blödsinn und zumal ohne Beleg. Wo willst du denn ausprobieren was möglich ist ohne Anreiz und klar Roboter sind so flexibel wie Menschen.

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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon aleph » So 21. Feb 2021, 13:51

Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Meruem » So 21. Feb 2021, 16:08

Cobra9 hat geschrieben:(21 Feb 2021, 12:59)

Da hast du recht.
Ich würde noch einwerfen viele Techniken sind heute auch wegen der Raumfahrt verfügbar


Eben. Ich glaube die Entwicklung lässt sich da nicht aufhalten, was mir persönlich aimufhält zusehens gerät der rein wissenschaftlich Ansporn in den Hintergrund und Geopolitik/ Militarisierung gewinnt auch in der Raumfahrt an Bedeutung ( Konkurrenz USA/ CHINA/ RUSSLAND/ EU) .
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Cobra9 » Mo 22. Feb 2021, 08:51

Meruem hat geschrieben:(21 Feb 2021, 16:08)

Eben. Ich glaube die Entwicklung lässt sich da nicht aufhalten, was mir persönlich aimufhält zusehens gerät der rein wissenschaftlich Ansporn in den Hintergrund und Geopolitik/ Militarisierung gewinnt auch in der Raumfahrt an Bedeutung ( Konkurrenz USA/ CHINA/ RUSSLAND/ EU) .



Logisch spielen auch Militär ect. ne Rolle. Was hat das GPS für nen Sprung bedeutet.

Aber hauptsächliche Aufgabe ist Fortschritt in der Raumfahrt
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Re: Raumfahrt

Beitragvon X3Q » Mo 22. Feb 2021, 08:54

Cobra9 hat geschrieben:(21 Feb 2021, 13:42)

Blödsinn und zumal ohne Beleg. Wo willst du denn ausprobieren was möglich ist ohne Anreiz und klar Roboter sind so flexibel wie Menschen.

Derzeit nicht

Unbemannte Missionen haben den größten wissenschaftlichen Output, wenn man sie mit bemannten Missionen vergleicht. Ich bekomme da für das eingesetze Geld einfach mehr Ergebnisse. Und dies wird auch noch viele Jahre so bleiben.

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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Kölner1302 » Mo 22. Feb 2021, 09:17

DevilsNeverCry hat geschrieben:(21 Feb 2021, 10:41)

Interessant das bei diesem Luftdruck der Helikopter überhaupt funktioniert. Schließlich ist der Luftdruck allgemein deutlich geringer auf dem Mars.
Bei dem Unterschied an Dichte zwischen unserem Planeten und dem Planeten Mars war es auch gar nicht sicher das die NASA diesen Helikopter wird nutzen können.

Zu deiner Frage des Nutzen: Der Nutzen besteht doch schon alleine darin in Zukunft einen Ersatzplaneten für unsere Erde zu finden. Wir alle wissen das die Menschheit nicht ewig auf der Erde wird leben können. Alleine dafür rechtfertigen sich die Investitionen.
Wir sind bislang nicht in der Lage Rohstoffe auf dem Mond zu fördern und auf die Erde zu bringen: Z. B. Gesteine, Eis etc. So etwas auf dem Mars zu machen ist ein Ziel für das 22 Jahrhundert.

Wir wissen noch nicht mal das es Lebensformen außerhalb der Erde gibt? Wurde so etwas überhaupt nachgewiesen?


Wie gesagt, das ist eine gefährliche Illusion.
Die Menschen sind an die Erde körperlich angepast. Sie könnten auf dem Mars ohne Hilfsmittel noch nicht einmal atmen.
Jeder Mensch braucht täglich mindestens 25 l Wasser. Davon gibt es auf dem Mars nur Tropfen.
Menschen könnten auf dem Mars nur in Konserven leben. Und zwar nur eine kleiner Zahl.
Ohne diese Illusion wird klar, dass wir nur diesen einen Planeten haben: die Erde.
Ob der Mensch eine Sackgasse der Evolution wird, entscheidet das Verhalten jedes einzelnen Menschen.
Dieses Verhalten würde sich aber auch auf dem Mars nicht ändern. Die Probleme würden nur für kurze Zeit aufgeschoben.
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Papaloooo » Mo 22. Feb 2021, 09:40

Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:17)

Wie gesagt, das ist eine gefährliche Illusion.
Die Menschen sind an die Erde körperlich angepast. Sie könnten auf dem Mars ohne Hilfsmittel noch nicht einmal atmen.
Jeder Mensch braucht täglich mindestens 25 l Wasser. Davon gibt es auf dem Mars nur Tropfen.
Menschen könnten auf dem Mars nur in Konserven leben. Und zwar nur eine kleiner Zahl.
Ohne diese Illusion wird klar, dass wir nur diesen einen Planeten haben: die Erde.
Ob der Mensch eine Sackgasse der Evolution wird, entscheidet das Verhalten jedes einzelnen Menschen.
Dieses Verhalten würde sich aber auch auf dem Mars nicht ändern. Die Probleme würden nur für kurze Zeit aufgeschoben.

Noch dazu:
Kinder, die auf dem Mars geboren werden würden,
hätten eine schwache Muskulatur und einen dünnen Knochenbau.
Der Weg (zurück) zur Erde wäre versperrt.
Habitate könnte man sich dort bauen,
aber eben nur in Wohncontainern leben können.
Genetisch müsste der Mensch dann irgendwann so modifiziert werden,
dass er auf Wohncontainer mit verminderter Schwerkraft angepasst ist.
Den Mars wird er wegen der verminderten Schutzwirkung gegenüber dem Sonnenwind
tagsüber auch nie betreten dürfen.
Es sei denn man schafft die Transgenität bis hin zu irgendwelchen hoch-Strahlungs-resistente Genen.
Einen Wellnessbereich wird man auf dem Mars aber nicht erschaffen können.

Das ginge außerhalb der Erde zumindest im Sonnensystem auf keinem weiteren Himmelskörper.
Die Gravitation muss auf die Erde angepasst sein.
Ein Terraforming wird nirgendwo funktionieren.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon busse » Mo 22. Feb 2021, 09:42

Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:17)

Wie gesagt, das ist eine gefährliche Illusion.
Die Menschen sind an die Erde körperlich angepast. Sie könnten auf dem Mars ohne Hilfsmittel noch nicht einmal atmen.
Jeder Mensch braucht täglich mindestens 25 l Wasser. Davon gibt es auf dem Mars nur Tropfen.
Menschen könnten auf dem Mars nur in Konserven leben. Und zwar nur eine kleiner Zahl.
Ohne diese Illusion wird klar, dass wir nur diesen einen Planeten haben: die Erde.
Ob der Mensch eine Sackgasse der Evolution wird, entscheidet das Verhalten jedes einzelnen Menschen.
Dieses Verhalten würde sich aber auch auf dem Mars nicht ändern. Die Probleme würden nur für kurze Zeit aufgeschoben.


Dies ist keine Illusion.
Der Mensch hat sich als angepaßtestes "Tier" das bisher auf diesen Planeten gelebt hat, gezeigt.
Das in geologischen gemessenen Zeitabschnitten in einer unfassbaren kurzen Zeit.
Wissenschaftler des vorigen jahrhunderts haben eindeutig klar gelegt das eine Zukunft der Menschheit nur im All und in den dortigen Gegebenheiten sich vollziehen kann und das der Mensch sich diesen Gegebenheiten anpassen muß. Diese können durch innovative Neuerungen nicht nur unterstützt , sondern auch tragfähig begleitet werden. Wir verdoppeln nicht nur unsere Wisenschaftlichen Erkenntnisse seit dem vorigen Jahrhundert, nein wir verdreifachen bzw. auf manchen Gebieten vervierfachen wir unsere Errungenschaften.
Wir schicken ja unsere Labore auf den Mars um ihn zu erkunden, ob an den Polen wirklich Wasser in Masse gebunden ist oder nicht .
Dafür machen wir das und das ist die Zukunft der Menschheit. das war sie übrigens schon immer gewesen seit man vor ca. 75 000 jahren aufbrach.
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 09:54

Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:17)

Jeder Mensch braucht täglich mindestens 25 l Wasser.

Aber nicht zum Trinken.

Ohne diese Illusion wird klar, dass wir nur diesen einen Planeten haben: die Erde.

Natürlich gibt es nur eine Erde, aber trotzdem wird der Mensch früher oder später auch andere Himmelskörper besiedeln, da bin ich mir sehr sicher. Momentan sieht es aber nach später aus, weil die größten Wirtschaftsnationen, die dafür zusammenarbeiten müssten, weiter denn je voneinander entfernt sind.
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Re: Raumfahrt

Beitragvon Cobra9 » Mo 22. Feb 2021, 10:10

X3Q hat geschrieben:(22 Feb 2021, 08:54)

Unbemannte Missionen haben den größten wissenschaftlichen Output, wenn man sie mit bemannten Missionen vergleicht. Ich bekomme da für das eingesetze Geld einfach mehr Ergebnisse. Und dies wird auch noch viele Jahre so bleiben.

--X



Und wie ist man dahin gekommen. Weil Menschen auch zum Mond geflogen sind. Technik ist immer Entwicklung. Ja im Moment ist deine Aussage teilweise richtig.

Derzeit richtig auf den Mars bezogen. Und weniger Gefahr. Wenn Du aber mehr als Steine aufsammeln willst und Flexibilität brauchst wie nur der Mensch es kann wüsste ich nicht welche Technik uns ersetzen könnte.

Technik ist klasse in klar festgelegten Gebieten.
Stimm ich zu. Aber die Fähigkeiten des Menschen ersetzen noch lange nicht.

Vorarbeit, Erkunden ja. Unterstützen bei Bau ebenso. Aber ne Kolonie zieht kein Roboter hoch langfristig. Bergbau im All ect.

Im Moment ist es auch nicht unbedingt notwendig Menschen auf den Mars zu bringen. Aber wird kommen. Dabei wird es es Situationen geben wo der Mensch wesentlich besser reagiert als die Technik.

Aber die Raumfahrt bringt uns weiter.



Wir können heute im Alltag auf die Raumfahrt eigentlich gar nicht mehr verzichten. Keiner denkt daran, wenn er sein Handy rausnimmt und guckt "Wo bin ich? Wo will ich hin?", dass dafür eine riesige Infrastruktur im Weltraum erforderlich ist. Wenn wir tagtäglich Meldungen von irgendwo auf der Welt bekommen wollen, dann brauchen wir dafür Kommunikation via Telekommunikationssatelliten. Und die Erdbeobachtung liefert uns einen Riesendatenstrom, für die Landwirtschaft, die Vermessung von den Oberflächen, die Verfolgung des Klimas. Allein daraus ergeben sich die enormen Anwendungsmöglichkeiten, auch gerade im Bereich kommerzieller Entwicklungen und Start-ups.


Technik und Menschen sind da ein tolles Duo.
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Re: Raumfahrt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 22. Feb 2021, 10:37

Man sollte sich aber keine Illusionen machen, der Mars taugt nicht als Erde 2.0, auch nicht mit Terraforming, es sei denn, man findet irgendwo gewaltige Mengen an Wasser.
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Kamikaze » Mo 22. Feb 2021, 10:41

Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:17)
Dieses Verhalten würde sich aber auch auf dem Mars nicht ändern. Die Probleme würden nur für kurze Zeit aufgeschoben.

Mit "rationierter" Atemluft, Energie und Wasser ist allerdings vermutlich das Interesse größer entsprechende Nutzer auch an ihrer Leistung im Vergleich zum Ressourcenverbrauch zu beurteilen, als das auf der Erde mit (vermeintlich) unbegrenzter Menge von Energie, Atemluft und Wasser der Fall ist.
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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon X3Q » Mo 22. Feb 2021, 14:24

Kölner1302 hat geschrieben:(19 Feb 2021, 09:36)
Dennoch bleiben Bedenken:
Das ausgegebene Geld hätte auf der Erde viele Probleme lösen können. Wie vielen Kindern hätte der Schulunterricht bezahlt werden können?

Stimmt. Die geschätzten 2.5 Milliarden $, die dieses über mehrere Jahre dauernde Projekt kostet, können locker die Schäden ausgleichen, welche die jährlichen Rüstungsausgaben von 1200 Milliarden $ verursachen.

Wo ist demgegenüber wirklich der Nutzen?

Jeder Dollar, der in die Weltraumforschung geht, fehlt bei der Rüstungsindustrie. Reicht für mich als Argument.

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Re: Raumfahrt

Beitragvon X3Q » Mo 22. Feb 2021, 14:28

Cobra9 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:10)

Und wie ist man dahin gekommen. Weil Menschen auch zum Mond geflogen sind.

Wohin gekommen? Die bemannten Mondflüge wurden durch unbemannte Missionen erst vorbereitet und möglich.

Die einzige bemannte Weltraummission mit einem realen Mehrwert, die mir auf die Schnelle einfällt, ist die Reparaturmission des Hubble-Teleskop. Die war nun wirklich nur durch den Einsatz von Astronauten möglich. Aber sonst?

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Re: (NASA) Marsreisen

Beitragvon Kölner1302 » Mo 22. Feb 2021, 14:54

busse hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:42)

Dies ist keine Illusion.
Der Mensch hat sich als angepaßtestes "Tier" das bisher auf diesen Planeten gelebt hat, gezeigt.
Das in geologischen gemessenen Zeitabschnitten in einer unfassbaren kurzen Zeit.
Wissenschaftler des vorigen jahrhunderts haben eindeutig klar gelegt das eine Zukunft der Menschheit nur im All und in den dortigen Gegebenheiten sich vollziehen kann und das der Mensch sich diesen Gegebenheiten anpassen muß. Diese können durch innovative Neuerungen nicht nur unterstützt , sondern auch tragfähig begleitet werden. Wir verdoppeln nicht nur unsere Wisenschaftlichen Erkenntnisse seit dem vorigen Jahrhundert, nein wir verdreifachen bzw. auf manchen Gebieten vervierfachen wir unsere Errungenschaften.
Wir schicken ja unsere Labore auf den Mars um ihn zu erkunden, ob an den Polen wirklich Wasser in Masse gebunden ist oder nicht .
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Die Zukunft der Menschheit liegt aus o.g. Gründen auf der Erde.

Bei einem langfristigen Aufenthalt müsste auch mit Krankheiten, Unfällen, Schwangerschaften und Zahnschmerzen gerechnet werden.
Wie sollte die medizinische Logistik - und sei es für eine kleine Gruppe - auf dem Mars jemals hergestellt werden?

Bisher gibt es langfristigen Aufenthalt im All nur für eine Handvoll Wissenschaftler für maximal ein paar Monate erdnah in der ISS - nach vorherigem intensivem Gesundheitscheck
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Re: Raumfahrt

Beitragvon Kamikaze » Mo 22. Feb 2021, 14:56

X3Q hat geschrieben:(22 Feb 2021, 14:28)
Die einzige bemannte Weltraummission mit einem realen Mehrwert, die mir auf die Schnelle einfällt, ist die Reparaturmission des Hubble-Teleskop. Die war nun wirklich nur durch den Einsatz von Astronauten möglich. Aber sonst?

Diese Mission ist aber auch erst dadurch möglich geworden, weil über Jahrzehnte immer wieder Menschen in den Orbit geschossen wurden und dort andere Missionen (mit mehr oder weniger wissenschaftlichem Wert) absolviert haben, aus denen die Ingenieure und Planer auf der Erde (und natürlich auch die Ausbilder der "neuen" Astronauten lernen konnten.
Dass es Maschinen braucht, die Vorarbeiten leisten ist klar. Ist ja heute auf der Erde auch nichts anderes (erst kommt der Bagger, dann das Haus), aber unterm Strich war es immer der Abenteuergeist und die Suche nach dem Unbekannten, was die Menschheit in Sachen Raumfahrt angetrieben hat (bzw. auch weite Teile der Menschheitsgeschichte über Meere und Ozeane).
Ob es nun besonders wissenschaftlich wertvoll war, dass Kolumbus nach Amerika gesegelt ist kann bestritten werden. Ohne diese Fahrt (und viele weitere "erfolglose" Fahrten nach und vor ihm) gäbe es heute keinen Weltraumbahnhof "Cape Canaveral" und damit kein GPS, kein Hubble, usw.
Ich sehe daher keine "entweder Maschine oder Mensch" Fragestellung, sondern viel mehr das Eine als Bedingung für das Andere.
Der Mond ist das "Amerika" unserer Generation. Ein unbekanntes Land, in dem trotz viel Forschung noch unbekannte Gefahren lauern, die es zu überwinden gilt auf dem Weg in die Zukunft. Danach folgt dann irgendwann (!) der Mars (falls es die Menschheit mit entsprechenden Möglichkeiten bis dahin noch gibt).
Die Entwicklungen werden immer schneller, was (zumindest für mich) nur schwer fassbar ist. Was vor zwanzig Jahren noch völlig unmöglich und utopisch war ist heute Normalität und oft schon hoffnungslos veraltet. Was heute völlig unmögliche Utopie ist... ;)
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Re: NASA Marsreisen

Beitragvon Kölner1302 » Mo 22. Feb 2021, 15:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 10:37)

Man sollte sich aber keine Illusionen machen, der Mars taugt nicht als Erde 2.0, auch nicht mit Terraforming, es sei denn, man findet irgendwo gewaltige Mengen an Wasser.


Terraforming ist auch eine Illusion, aus verschiedenen Gründen:
https://www.spektrum.de/news/der-traum- ... ng/1581948
Unter anderem der wichtige Grund, dass der Mars zu klein ist, um eine Atmosphäre festhalten zu können.
Und ohne ausreichende Atmosphäre und damit Luftdruck verdampft auch Wasser sofort.
https://www.thur.de/philo/tanja/wasser.htm
Schrecklich, aber: der menschliche Körper besteht zu über 80 % aus Wasser.
Reißt der Raumanzug, geht der Druck verloren, und der menschliche Körper beginnt sofort zu brodeln...
Das Wasser verwandelt sich in Dampf...
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Mo 22. Feb 2021, 15:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: NASA Marsreisen

Beitragvon aleph » Mo 22. Feb 2021, 15:54

Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 15:21)
Unter anderem der wichtige Grund, dass der Mars zu klein ist, um eine Atmosphäre festhalten zu können.

Stimmt nicht. Eine CO2 Atmosphäre ist möglich, ist angedacht und reicht aus. Menschen würden in abgeschlossenen Bereichen mit Sauerstoff leben.
Unsere Erde kann z.B keinen Wasserstoff halten. Jede Sekunde verliert die Erde 3 Kilogramm Wasserstoff. Wenn Du die Gesamtmenge des Wasserstoffs kennst, kannst du ausrechnen, wie lange es dauert, bis die Erde keinen Wasserstoff mehr hat, ganz grob. Denn wenn das Wasserstoffatom wieder gebunden wird, kann es nicht entweichen. Ähnlich ist das mit dem Sauerstoff auf dem Mars. Auf dem Mond gibt es übrigens auch minimale Spuren von Wasserstoff. Der Mond könnte auch eine Atmosphäre halten, von einem Edelgas.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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