Elektroautos

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BingoBurner
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Re: Elektroautos

Beitragvon BingoBurner » Sa 1. Feb 2020, 22:06

Politics hat geschrieben:(01 Feb 2020, 21:45)

Ich frage mich wie man Strom für 40.000 Autos organisieren will. Ohne Kohle. Ohne Atomkraftwerke. Mal abgesehen vom nahezu nicht vorhandenen Stromnetz. Aus meiner Sicht ist das ganze E- Auto Dingens ein gehypter Flop.


Nein, das ist es nicht.
Doch dein Einwand ist gut. Wie sollen wir das Schultern ? Gerade wenn man die Digitalisierung noch hinzu nimmt.


Die Antwort ist leicht. Wieviel Strom brauchen wir ? Damit man in Zukunft sogar heißen kann (Erdwärme z.b) !
Du kannst die Zahlen googeln.

EE schaffen das !

Aber das volle Programm, Wind, Solar, Geothermie, biologische Masse.

Das bedeutet dezentral !
Speicherung erfolgt über Elektrolyse. Methan/Wasserstoff-Moleküle. Sind gut speicherbar und wieder umwandelbar. Ein Viertel Verlust.
Damit hätte man sowas wie eine Grundlast.

Die wäre ständig da und dezentral, mobil wenn du so willst.
Es kommt doch auch bei dir jedes Jahr ein Gas oder Öl-Lkw vorbei ?


Die ganze Nummer kostet uns 10-15 Jahre. Dann sind wir durch und unabhängig.
Die Technik ist da ! Schon lange.

Und ein Tesla-xxxx-was auch immer kriegt man in 20 Minuten voll geladen !

Wenn man die Batterieentwicklung betrachte auf 16 Jahre auch schneller.

Machbar ist das alles !
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 1. Feb 2020, 22:45

BingoBurner hat geschrieben:(01 Feb 2020, 22:06)

Nein, das ist es nicht.
Doch dein Einwand ist gut. Wie sollen wir das Schultern ? Gerade wenn man die Digitalisierung noch hinzu nimmt.


Die Antwort ist leicht. Wieviel Strom brauchen wir ? Damit man in Zukunft sogar heißen kann (Erdwärme z.b) !
Du kannst die Zahlen googeln.

EE schaffen das !



Mann Googel selber - und dann antworte nochmal..

Nicht mal 10 % kannst Du mit EE abdecken. Ich lass es noch als UNWISSEN durchgehen.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Misterfritz » So 2. Feb 2020, 20:50

Ein Tesla mit Motor
Interessanter Ansatz.
Was natürlich immer noch nicht das Problem löst, wie man sein Auto zu Hause in einer Mietwohnung aufladen soll.
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » So 2. Feb 2020, 20:57

Teeernte hat geschrieben:(01 Feb 2020, 22:45)

Mann Googel selber - und dann antworte nochmal..

Nicht mal 10 % kannst Du mit EE abdecken. Ich lass es noch als UNWISSEN durchgehen.


Und ich als unbewiesene Behauptung Ihrerseits. Den Gegenbeweis hatte ich ausführlich erläutert. Der wird nicht 3 Monate später wertlos.
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Re: Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » So 2. Feb 2020, 21:49

Misterfritz hat geschrieben:(02 Feb 2020, 20:50)

Ein Tesla mit Motor
Interessanter Ansatz.
Was natürlich immer noch nicht das Problem löst, wie man sein Auto zu Hause in einer Mietwohnung aufladen soll.



Sorry, das war eine Steilvorlage. :D
Mit ner langen Leitung.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Misterfritz » So 2. Feb 2020, 21:51

JJazzGold hat geschrieben:(02 Feb 2020, 21:49)

Sorry, das war eine Steilvorlage. :D
Mit ner langen Leitung.
Gute Idee!
Ich stelle mir das gut vor, wenn abends aus den Wohnungen Stromkabel hängen :D
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » So 2. Feb 2020, 21:52

H2O hat geschrieben:(02 Feb 2020, 20:57)

Und ich als unbewiesene Behauptung Ihrerseits. Den Gegenbeweis hatte ich ausführlich erläutert. Der wird nicht 3 Monate später wertlos.


Wo ? gib ein Link - den ich noch nicht beantwortet habe...

Hiffentlich basiert es auf den IST Zahlen...

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieve ... E_2017.png
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » So 2. Feb 2020, 21:55

Misterfritz hat geschrieben:(02 Feb 2020, 21:51)

Gute Idee!
Ich stelle mir das gut vor, wenn abends aus den Wohnungen Stromkabel hängen :D


...dann ists ein Kraftfahrzeug.......mit Verbrenner...

Mann sollte das Notstromaggregat lieber auf dem Anhänger fahren...
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Re: Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » So 2. Feb 2020, 21:56

Misterfritz hat geschrieben:(02 Feb 2020, 21:51)

Gute Idee!
Ich stelle mir das gut vor, wenn abends aus den Wohnungen Stromkabel hängen :D


Ich würde jetzt gerne dazu passend ein Bild aus Vietnam hier einstellen, schlimmer würde der Kabelsalat bei uns dann auch nicht aussehen. ;)
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » So 2. Feb 2020, 22:14

Misterfritz hat geschrieben:(02 Feb 2020, 21:51)

Gute Idee!
Ich stelle mir das gut vor, wenn abends aus den Wohnungen Stromkabel hängen :D


Ich vermute einmal, mit Ladestation am Kabelende. Aber im Ernst: Ich meine, einen Artikel gelesen zu haben, in dem VW mobile Ladestationen beschreibt. Wie weit so etwas vandalensicher zu betreiben ist, so ganz ohne Wachleute, das kann ich jetzt nicht gut behaupten. Ich empfand den Gedanken spontan als Schnapsidee, aber oft genug täuscht man sich da schon einmal. Vielleicht muß man sich dazu einen öffentlichen Parkplatz mit Parkuhr vorstellen, der von Wachleuten und Kameras überwacht wird wie manche Parkhäuser? Oder man stattet Tiefgaragen damit aus?
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Re: Elektroautos

Beitragvon Misterfritz » So 2. Feb 2020, 22:25

H2O hat geschrieben:(02 Feb 2020, 22:14)

Ich vermute einmal, mit Ladestation am Kabelende. Aber im Ernst: Ich meine, einen Artikel gelesen zu haben, in dem VW mobile Ladestationen beschreibt. Wie weit so etwas vandalensicher zu betreiben ist, so ganz ohne Wachleute, das kann ich jetzt nicht gut behaupten. Ich empfand den Gedanken spontan als Schnapsidee, aber oft genug täuscht man sich da schon einmal. Vielleicht muß man sich dazu einen öffentlichen Parkplatz mit Parkuhr vorstellen, der von Wachleuten und Kameras überwacht wird wie manche Parkhäuser? Oder man stattet Tiefgaragen damit aus?
Das Problem mit E-Autos ist doch, dass sie zu lange an eine Ladestation angehängt werden müssen. Je nachdem, ob das von der "normalen" Steckdose passiert oder auch an einer Schnelladestation, in der Zeit bist Du eben nicht mobil.
Wenn man mal mit so einem Auto von Nord nach Süd durchs Land willst, dann kannst Du zwar langsamer fahren, um die Reichweite zu verlängern, aber im Grunde bleibt es gleich, denn die Ladezeit nivelliert das alles wieder. Das finde ich nicht akzeptabel.
Wenn ich als Arbeitnehmer davon ausgehe, dass die Lademöglichkeit bei meiner Mietwohnung nicht gegeben ist, muss ich darauf hoffen, dass der Arbeitgeber auf seinen Parkplätzen Ladestationen aufstellt?
Ich halte das ganze für völlig unausgegoren.
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » So 2. Feb 2020, 23:04

Misterfritz hat geschrieben:(02 Feb 2020, 22:25)

Das Problem mit E-Autos ist doch, dass sie zu lange an eine Ladestation angehängt werden müssen. Je nachdem, ob das von der "normalen" Steckdose passiert oder auch an einer Schnelladestation, in der Zeit bist Du eben nicht mobil.
Wenn man mal mit so einem Auto von Nord nach Süd durchs Land willst, dann kannst Du zwar langsamer fahren, um die Reichweite zu verlängern, aber im Grunde bleibt es gleich, denn die Ladezeit nivelliert das alles wieder. Das finde ich nicht akzeptabel.
Wenn ich als Arbeitnehmer davon ausgehe, dass die Lademöglichkeit bei meiner Mietwohnung nicht gegeben ist, muss ich darauf hoffen, dass der Arbeitgeber auf seinen Parkplätzen Ladestationen aufstellt?
Ich halte das ganze für völlig unausgegoren.


Damit liegen Sie nicht falsch. Wir erleben einen umfassenden Umbruch mit gewaltigen Folgen. Wir können es uns nicht leisten, eine vollständige Infrastruktur auf zu bauen und dann die Fahrzeuge dazu zu erfinden. Diese Dinge müssen Hand in Hand laufen, um nicht gigantische Ausgaben in den Sand zu setzen, weil die Entwicklung dummerweise eine andere Richtung genommen hat. Ich habe beste Voraussetzungen für die Elektromobilität. Sogar eine große Photovoltaik entsteht gerade.

Dennoch werde ich einen Teufel tun, und meinen LUPO 3L (~3 ltr Diesel / 100 km, 95 g CO2/100 km) aus dem Verkehr ziehen. Das Fahrzeug erfüllt jetzt noch nach 19 Jahren Betrieb immer noch bis 2023 die zugelassene Freisetzung von 95 g CO2/100 km für Neufahrzeuge. Das Ding hält hoffentlich noch 10 Jahre, und dann bin ich selbst gar kein Thema mehr.

Ihnen kann ich auch nichts anderes raten, so lange Ihr Fahrzeug noch zugelassen ist. Das wäre ja eine wahnsinnige Materialverschwendung, wenn sie das Fahrzeug nur privat und als Einzelperson nutzen... vielleicht auch nur <10.000 km/Jahr.

Die Sache wird spannend, wenn Sie aus Kostengründen (Reparaturaufwand...) daran denken müssen, ein neues Fahrzeug zu erwerben. Dann kann man einen gebrauchten Verbrenner kaufen, wenn der Weiterverkauf dieser Technik nicht auch noch verboten wird. Oder Sie müssen mit viel Widerwillen einen Stromer mit den befürchteten Nachteilen kaufen... heute in der Hoffnung, daß bis dahin die öffentliche Infrastruktur doch schon erträglicher ist. Oder Sie landen einen Lotteriegewinn und können sich ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle leisten. Mit derzeit 75.000 € sind Sie dabei... Zwischen einem (aus meiner Sicht!) schon brauchbaren Stromer Renault ZOE und diesem Oberklassenfahrzeug liegen stolze 50.000 €. Wie weit Sie dann mit der Infrastruktur für das Nachtanken von Wasserstoff glücklich sein werden, das wäre frühestens dann zu klären.

Ich werde das Gefühl nicht los, daß wir uns mit unseren Ansprüchen an unsere Mobilität bescheiden müssen, wenn wir unsere bewährten Verbrenner aufgeben müssen.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Kamikaze » Mo 3. Feb 2020, 07:01

H2O hat geschrieben:(02 Feb 2020, 23:04)
Ich werde das Gefühl nicht los, daß wir uns mit unseren Ansprüchen an unsere Mobilität bescheiden müssen, wenn wir unsere bewährten Verbrenner aufgeben müssen.


Grundsätzlich d'accord. Allerdings tut sich da leider ein Problem auf: Wie viele der täglich gefahrenen Kilometer sind "verzichtbares Freizeitvergnügen"? Ich für meinen Teil komme da überschlagen auf <5% meiner Fahrten. Ich gehe davon aus, dass das bei den meisten "Vielfahrern" (>20.000km/J) der Fall sein dürfte. Die "unbedingt notwendigen" (vom Arbeitgeber geforderten) Fahrten (z.B. von/zur Arbeit, Dienstreisen, Lieferverkehr, etc.) wird der Trend zum Verzicht nicht nennenswert verändern, und bevor ein Betrieb seine Fahrten einschränkt (mit denen ja unterm Strich Profit gemacht wird), wird sich der durchschnittliche Landbewohner schon lange kein Auto mehr leisten können. Besonders blöd natürlich, wenn dann kein ÖPNV zur Verfügung steht und die Städte aus allen Nähten platzen...
So sehr ich mir eine umfassende "Verkehrswende" wünschen würde - aktuell gibt es einen signifikanten Teil der Bevölkerung, der entweder ohne PKW nicht klar kommt und Firmen, denen "kleinere" Preiserhöhungen schlicht egal sind (ein Auto wird soweit ich weiß auf 10 Jahre abgeschrieben - egal wie teuer).
Der Umstieg auf E-Mobilität kann also insofern sinnvoll sein, weil die Landbewohner idR. die Möglichkeit haben eine Ladestation zu installieren und so den PKW daheim zu laden (für tägliche Privatfahrten reichen die aktuellen Reichweiten idR. locker aus), und gleichzeitig werden "Dienstreisen" durch die langen Ladestopps teuer, da der Fahrer ja deshalb idR. nicht einfach heim gehen kann. Sollte man das auch für den Güterfernverkehr durchsetzen würden regionale Lebensmittel wieder attraktiver, da lange Transportwege teurer werden. :thumbup:
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Die Verbraucherpreise wird das alles deutlich nach oben treiben. Das befürchte ich jedenfalls. :(
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Re: Elektroautos

Beitragvon Dieter.Raimann » Mo 3. Feb 2020, 07:48

BingoBurner hat geschrieben:(01 Feb 2020, 22:06)
Speicherung erfolgt über Elektrolyse. Methan/Wasserstoff-Moleküle. Sind gut speicherbar und wieder umwandelbar. Ein Viertel Verlust.

Ein Viertel Verlust = Wirkungsgrad von 75%? In Phantasieland vielleicht.
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » Mo 3. Feb 2020, 08:39

Dieter.Raimann hat geschrieben:(03 Feb 2020, 07:48)

Ein Viertel Verlust = Wirkungsgrad von 75%? In Phantasieland vielleicht.

Anstelle von BlaBla könnten Sie ja einmal mit einer gründlichen Gegendarstellung antworten... also was geht aus Ihrer Sicht in der Welt, so wie sie nun einmal beschaffen ist?
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » Mo 3. Feb 2020, 09:07

Allerdings tut sich da leider ein Problem auf: Wie viele der täglich gefahrenen Kilometer sind "verzichtbares Freizeitvergnügen"?


Tja, diese Antwort werden wir in der Zukunft wohl immer wieder finden müssen. Unsere heutige Welt der Lebensansprüche ist doch gar nicht so alt; wir konnten schon einmal viel kleinere Brötchen backen. Ich finde es auch wunderbar, wenn wir uns immer mehr vom Guten gönnen können. Leider haben wir erfahren... oder wir beginnen mit dieser Erfahrung... daß es uns dadurch an den Kragen geht. Also doch kleinere Brötchen backen?
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Re: Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Mo 3. Feb 2020, 09:18

H2O hat geschrieben:(03 Feb 2020, 09:07)

Tja, diese Antwort werden wir in der Zukunft wohl immer wieder finden müssen. Unsere heutige Welt der Lebensansprüche ist doch gar nicht so alt; wir konnten schon einmal viel kleinere Brötchen backen. Ich finde es auch wunderbar, wenn wir uns immer mehr vom Guten gönnen können. Leider haben wir erfahren... oder wir beginnen mit dieser Erfahrung... daß es uns dadurch an den Kragen geht. Also doch kleinere Brötchen backen?


Die Freiheit der Mobilität lässt sich nicht mehr eindämmen. Nur die dazu genutzten Mittel lassen sich konfigurieren.
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Re: Elektroautos

Beitragvon H2O » Mo 3. Feb 2020, 09:22

JJazzGold hat geschrieben:(03 Feb 2020, 09:18)

Die Freiheit der Mobilität lässt sich nicht mehr eindämmen. Nur die dazu genutzten Mittel lassen sich konfigurieren.


Ich bin da weniger stark im Glauben, kann aber getrost abwarten, wie der Hase läuft. Ich fürchte, daß wir noch ganz andere Sorgen haben werden als "freie Fahrt für freie Bürger".
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Re: Elektroautos

Beitragvon JJazzGold » Mo 3. Feb 2020, 09:32

H2O hat geschrieben:(03 Feb 2020, 09:22)

Ich bin da weniger stark im Glauben, kann aber getrost abwarten, wie der Hase läuft. Ich fürchte, daß wir noch ganz andere Sorgen haben werden als "freie Fahrt für freie Bürger".


Das kommt darauf an, wie die Weichen gestellt werden. Zurzeit falsch, wenn mit allen Mitteln versucht wird, nur einen KFZ Typ auf den Straßen anzustreben, das Elektroauto. Da werden sich viele aus diversen Gründen entschließen, ihr altes KFZ weiter zu nutzen, bis es auseinander fällt. Wenig sinnvoll, wenn neuere, schadstoffärmere Modelle längst auf dem Markt sind.
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Re: Elektroautos

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 3. Feb 2020, 10:38

H2O hat geschrieben:(03 Feb 2020, 09:22)

Ich bin da weniger stark im Glauben, kann aber getrost abwarten, wie der Hase läuft. Ich fürchte, daß wir noch ganz andere Sorgen haben werden als "freie Fahrt für freie Bürger".


Richtig und weltweit und das hat nichts mit Geschwindikeitsbeschraenkungen auf deutschen Autobahnen zu tun
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