Elektroautos

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Teeernte
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Dez 2019, 11:46

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Dec 2019, 08:37)

Es geht doch um Folgendes. Deutschland hat sich dazu verpflichtet klimaschädliche Gase bis zum Jahr 2030 um 55% zu reduzieren. Ausgangsbasis ist dabei das Jahr 1990. Bis 2014 konnten 28% eingespart werden. Der Beitrag des Bereichs Verkehr war dabei im Gegensatz zu allen anderen Bereichen (Energiewirtschaft, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft) nahezu Null. Um die angestrebten Zahlen in Summe zu erreichen muss auch der Verkehr bis 2030 liefern. Bis dahin ist ein Rückgang von ca 40% gefordert, sonst ist das Gesamtziel unerreichbar. Das Bundesumweltamt hat nun ganz konkrete Maßnahmen genannt (Diesel 70 Cent, Benzin 47 Cent teurer, Abschaffung Pendlerpauschale, Einführung Tempolimit) um diesen Rückgang möglich zu machen. Alles schreit nun "Geht nicht!". Wie sieht denn die Alternative aus um den 40% Rückgang zu erreichen? Hat jemand einen besseren Vorschlag?


Die Pendlerpauschale abschaffen.... - das ist wie BETRIEBSAUSGABEN bei der Steuer Streichen.


350.000 Pendler fahren zur Arbeit nach Hamburg


Ja - die ziehen alle nach HUMBUG... klaaar - ist ja sooo billig da. Haste einen Bahnglobus von Bullenhausen ?

gut erschlossen...Appel, Grauen.... *torf :D :D :D

Realität :

....drängen hohe Mieten und Kaufpreise viele Familien aus den Innenstädten. Gleichzeitig arbeiten mehr und mehr Paare an unterschiedlichen Orten. Befristete Verträge, flexible Arbeitszeiten, Projektarbeiten – all das spricht dafür, wenigstens mit dem Wohnort eine Konstante im Leben zu haben und nicht für den Job umzuziehen.

Das Ergebnis: Deutschland wird zur Pendelrepublik. Fast 1,6 Millionen Menschen brauchen jeden Tag eine Stunde oder mehr, um zur Arbeit zu kommen. Rund elf Millionen sind pro Strecke immerhin eine halbe Stunde unterwegs – mehr als jeder vierte Erwerbstätige.


Um 16 Uhr dreht Kitterer den Zündschlüssel vor der Firmenzentrale um. In 75 Minuten braucht ihr Mann den Wagen und dann der anderthalbjährige Sohn eine Betreuung.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 19080.html


Rechne das einfach in GELD - 3 mal umgezogen ist wie ein mal abgebrannt.


Na - Du bekommst sicher ein paar HILFSKRÄFTE aus Kalmückien - die die Arbeit der Leute verrichten.....sind ja bestimmt keine Spezialistenjobs bei.
:D :D :D

Wie lange sitzt Du im ZUG // AUTO // Bus zu Deiner Abeitsstätte ?
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Dez 2019, 11:55

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 11:22)

Welches "Problem der 40%-Reduzierung im Verkehrsbereich"? Diese Problem ist eine Chimäre der Politik, um den Menschen in Deutschland noch mehr Geld abzupressen. Der CO2-Ausstoß des deutschen Verkehrs ist für das Klima komplett irrelevant.


Vielleicht sollen in Zukunft die Busse und Bahnen wirklich DANN fahren - wenn der Kunde sie braucht ----und nicht dann - wenn der Bus innen schön sauber bleibt - und lange hält.....Nachts um halb zwei... :D :D :D

Sitzplatzpflicht im Schulbus. Wie in den Staaten !!

Dass ein LKW/Bus nur 30L Diesel nimmt - ist ja bekannt - bei der Strassenbelastung ist es 1:100 .

...die Autobahnen//Brücken müssen NICHT wegen den PKW dauernd neu erbaut werden.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 12:09

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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 12:12



Dem ist ja nicht der Fall!
Gerade bei der Elektromobilität ist der vermiedene CO2-Ausstoß der kleinste Nutzenfaktor. Zumindest mal von meinem Standpunkt aus betrachtet!

Ansonsten sind die wirtschaftlichen Schäden durch das Stehenbleiben der deutschen Automobilindustrie um ein Vielfaches höher!

Weiterhin ist der Grenznutzen bzw. die Grenzvermeidungskosten interessant für die Frage, wo wie viel CO2 einzusparen ist...und nicht der absolute Anteil.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 12:25

Gruwe hat geschrieben:(07 Dec 2019, 12:12)

Dem ist ja nicht der Fall!

Die "Verkehrswende" wird mW. mit Klimaschutz begründet.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 12:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 12:25)

Die "Verkehrswende" wird mW. mit Klimaschutz begründet.


Und?
Deswegen darf die Verkehrswende nicht auch andere "Vorteile" besitzen?
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 12:36

Wenn ihr euch diese "Vorteile" 120 Mrd € bis 2030 kosten lassen wollt, nur zu.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 12:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 12:36)

Wenn ihr euch diese "Vorteile" 120 Mrd € bis 2030 kosten lassen wollt, nur zu.


Da ich diese Vorteile als deutlich wertvoller erachte: Ja, dann nur zu!

Zudem sind 120 Mrd. € für so was wichtiges wie Verkehr wirklich Peanuts: Den heutigen Wert angenommen, stellen diese 120 Mrd. € bis 2030 einen Anteil von ca. 0,3% des deutschen BIPs dar. Das ist ob der potentiellen Vorteile absolut vernachlässigbar!

Ebenso wie die 0,5% für die Energiewende.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 12:43

Genau, hunderte Milliarden Euro, alles nur Peanuts, da brauchen wir gar nicht mehr weiter zu kommunizieren.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 12:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 12:43)

Genau, hunderte Milliarden Euro, alles nur Peanuts, da brauchen wir gar nicht mehr weiter zu kommunizieren.


Bitte nicht irgendwas interpretieren: Ich sagte, dass 120 Mrd.€ erstmal nur eine Zahl sind. Dem muss man nun einmal den Nutzen gegenüberstellen.

Aber man kann, u.a. hier im Thread, ja sehr gut erkennen, dass eine favorisierte Diskussionsweise von dir ist, mittels besonders kleiner oder besondere großer Zahlen Effekthascherei zu betreiben: "mickrige 0,03%", "teure 120 Mrd.€", usw.
Was soll das bitte? Das hat NICHTS mit Sachlichkeit zu tun.

120 Mrd. € wirken für einen einzigen unvorstellbar, für eine Volkswirtschaft wie Deutschland sind das innerhalb von 10 Jahren GARNICHTS. Letzten Endes ändert es aber auch nichts daran, dass man eben immer den Nutzen aus der Maßnahme berücksichtigen sollte. Das tust du nicht, sondern beziehst deine Argumentation REIN auf Kosten. Ja, du hast Recht: Das ist KEINE Diskussionsgrundlage!
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 13:06

Gruwe hat geschrieben:(07 Dec 2019, 12:48)

Bitte nicht irgendwas interpretieren: Ich sagte, dass 120 Mrd.€ erstmal nur eine Zahl sind. Dem muss man nun einmal den Nutzen gegenüberstellen.

Welchen Nutzen willst du denn erkannt haben und warum wird dieser Nutzen nicht in den Vordergrund gestellt, sondern der Klimaschutz?

...Effekthascherei zu betreiben: "mickrige 0,03%", "teure 120 Mrd.€", usw.

Tja, Genosse, die Effekthascherei betreibst du mit deinen Unterstellungen, denn ich habe weder die Worte "mickrig" noch "teuer" benutzt. Für mich ist das nunmal eine ungeheuer hohe Summe, bei gleichzeitig irrelevantem Nutzen für das Klima.

120 Mrd. € wirken für einen einzigen unvorstellbar, für eine Volkswirtschaft wie Deutschland sind das innerhalb von 10 Jahren GARNICHTS.

Nein, 120 Mrd € ist nicht GAR NICHTS, dieses Geld muss von den Arbeitern und Angestellten in Deutschland erwirtschaftet werden, denn nicht "die Volkswirtschaft" muss diese Kosten tragen, sondern die Menschen die die Abgaben und Steuern erwirtschaften. Bei 43 Mio Erwerbstätigen in Deutschland bedeutet das, dass die pro Jahr durchschnittlich 280 € weniger im Portemonnaie haben. Gerade Menschen mit niedrigerem Einkommen, die sich die hohen Mieten in der Stadt nicht leisten können und mit einer alten Dreckschleuder zur Arbeit fahren müssen, sind dann mal wieder in den Arsch gekniffen.

Das tust du nicht, sondern beziehst deine Argumentation REIN auf Kosten.

Glatt gelogen, den Nutzen für das Klima (als die Begründung für die Verkehrswende) hatte ich genannt. Dass Kosten und Ertrag in keinerlei Verhältnis zueinander mehr stehen, ist nicht meine Schuld.

Ja, du hast Recht: Das ist KEINE Diskussionsgrundlage!

Dann arbeite an dir.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 13:23

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 13:06)
Welchen Nutzen willst du denn erkannt haben und warum wird dieser Nutzen nicht in den Vordergrund gestellt, sondern der Klimaschutz?


Weil der Klimaschutz das drängendste Problem ist. Zudem bewertet jeder für sich individuell, welchen Nutzen eher für sich wie bewertet. Was für mich positiv ist:

- Die Wertschöpfung der deutschen Autoindustrie ist immens. Wenn wir jetzt den Anschluss verlieren, dann wird das in 20-30 Jahren ganz anders aussehen. Allein hier stecken die 120 Mrd. € locker drin
- Die Elektromobilität führt zu immensen Forschungsfortschritten im Bereich der elektromagnetischen Energiespeicher. Hohe zukünftiges Potential, insb. auch beim Ausnutzen von Effizienzpotentialen im Bereich der Energieversorgung
- Lokal weitestgehend emissionsfrei (Abgase und Geräusche)
- Deutlich angenehmeres Fahrgefühl als bei Verbrennerfahrzeugen
- Ein Schritt in die Unabhängigkeit von Kartellen aus fragwürdigen Ländern ( https://www.spiegel.de/wirtschaft/servi ... 00135.html )
- Die Erschließung von Technologien, deren Energiebereitstellung potentiell erneuerbar ist und nicht auf erschöpflichen Rohstoffen basiert, die von der Weltwirtschaft immer stärker nachgefragt werden


Tja, Genosse, die Effekthascherei betreibst du mit deinen Unterstellungen, denn ich habe weder die Worte "mickrig" noch "teuer" benutzt. Für mich ist das nunmal eine ungeheuer hohe Summe, bei gleichzeitig irrelevantem Nutzen für das Klima.


Ja, für dich. Für mich auch. Für eine Volkswirtschaft wie Deutschland in einem Zeitraum von 10 Jahren hingegen nicht.


Nein, 120 Mrd € ist nicht GAR NICHTS, dieses Geld muss von den Arbeitern und Angestellten in Deutschland erwirtschaftet werden, denn nicht "die Volkswirtschaft" muss diese Kosten tragen, sondern die Menschen die die Abgaben und Steuern erwirtschaften. Bei 43 Mio Erwerbstätigen in Deutschland bedeutet das, dass die pro Jahr durchschnittlich 280 € weniger im Portemonnaie haben. Gerade Menschen mit niedrigerem Einkommen, die sich die hohen Mieten in der Stadt nicht leisten können und mit einer alten Dreckschleuder zur Arbeit fahren müssen, sind dann mal wieder in den Arsch gekniffen.


Das was du beschreibst, bezeichnet man gemeinhin als Volkswirtschaft. Wenn man es so sieht wie du, dann darf man künftig keinerlei politische Maßnahmen mehr umsetzen, die kosten alle Geld. Auch hier hast du wieder nicht den Nutzen - der durchaus später eintreten kann, so wie das bei Investitionen generell der Fall ist - nicht einbedacht. Zum Glück denken nicht alle so, auch nicht unsere Vorfahren. Hätten die damals alles verkonsumiert und nicht auch fortschrittlich gedacht - dass also auch künftige Generationen was davon haben - dann bräuchten wir uns garnicht über 280€ zu unterhalten.


Glatt gelogen, den Nutzen für das Klima (als die Begründung für die Verkehrswende) hatte ich genannt. Dass Kosten und Ertrag in keinerlei Verhältnis zueinander mehr stehen, ist nicht meine Schuld.


Jaja, ich weiss...die deutschen Autos tragen in keinster Weise zum Klimawandel bei. So kann ich bei jedem scheiss Auto auf diesem Planeten argumentieren. Es dürfte dir mittlerweile bekannt sein, warum es viele Menschen wie mich gibt, die diese blödsinnige Argumentationsstruktur ABLEHNEN...es würde nämlich sonst garnichts auf diesem Planeten vorrangehen. Immer nur auf andere zeigen!

Ansonsten komm halt einfach damit klar, dass Verkehrs- und Energiewende im Anmarsch sind und das nicht, weil das gesamte deutsche Volk das angeblich nicht will.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Dez 2019, 13:44

Wollte "MAN" Klimaschutz - würde man einfach bei den Heizungen der Leute anfangen Öl und Gas zu sparen. Da wo das KABEL bereits hin reicht - und die Investition pro Raum bei 100 Eu liegt - sozial abgefedert - durch VERMIETER (die ollen Raubtierkapitalisten - die ihre Rentenabsicherung da investieren)...

Ja - mit dem Konzept wäre die Umrüstung in 2 oder 3 Jahren zu 95% geschafft. - BLÖD - wenn man DAS ZIEL garnicht hat.

Dann lieber DOCH Autos ! ....und Pferdewagen in Elektrokutschen umrüsten... da liegt noch kein KAbel .

Hier kann die Forschung die Energiedichte eines Liters Öl durch andere Dinge ausser Atomkraft nicht erreicht werden... wie schön, dass man das VORAB schon kennt.

Es gibt ja schon Verbrenner , die am Auspuff weniger Schadstoffe haben - als am Luftfilter.

Was wird sich in ZUKUNFT durchsetzen ......Der 6. sozialistische 5 JAhresplan einer GROKO ...in 10 Jahren ? .....Oder die Ökonomie ?

Na mal sehen was die CSU geführte Einheitsregierung aus AfD CDU CSU dazu meint. :D :D :D
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Re: Elektroautos

Beitragvon Orbiter1 » Sa 7. Dez 2019, 13:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 11:22)

Welches "Problem der 40%-Reduzierung im Verkehrsbereich"? Diese Problem ist eine Chimäre der Politik, um den Menschen in Deutschland noch mehr Geld abzupressen.
Nö, Deutschland (und das gilt auch für alle anderen Länder des Pariser Abkommens) hat sich rechtsverbindlich zu einer Reduzierung der klimaschädlichen Gase verpflichtet. Und nach dem aktuellen Plan bedeutet dies eine Reduzierung im Bereich Verkehr von 40% bis 2030.
Der CO2-Ausstoß des deutschen Verkehrs ist für das Klima komplett irrelevant.
Das Argument gilt für alle Länder dieser Welt. Aber darüber ist man längst hinaus und ein Großteil der Mitgliedstaaten des Pariser Abkommens hat bereits verbindliche Reduktionsziele genannt. Die reichen aktuell noch nicht aus das Gesamtziel zu erreichen, aber man ist auf dem richtigen Weg. Klappen wird das aber nur wenn die Reduktionsziele auch eingehalten werden. Und für den Verkehr in Deutschland sind das nun einmal 40% weniger CO2 bis 2030. An eine massive Verteuerung des Individualverkehrs , einen massiven Ausbau des ÖPNV, ein Tempolimit sowie eine zügige Umstellung auf Elektrofahrzeuge um nur ein paar Eckpunkte zu nennen wird man da nicht vorbeikommen.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 13:49

Gruwe hat geschrieben:(07 Dec 2019, 13:23)Weil der Klimaschutz das drängendste Problem ist.
Nur trägt die Verkehrswende mit lediglich 0,03% zum Klimaschutz bei, bei Kosten von 120 Mrd € und das auch nur, wenn der CO2-Ausstoß weltweit gleich bleibt. Bisher ist er immer nur gestiegen...
- Die Wertschöpfung der deutschen Autoindustrie ist immens. Wenn wir jetzt den Anschluss verlieren, dann wird das in 20-30 Jahren ganz anders aussehen. Allein hier stecken die 120 Mrd. € locker drin
Also handelt es sich um Subventionen für die Autoindustrie? Lehne ich ab.
- Die Elektromobilität führt zu immensen Forschungsfortschritten im Bereich der elektromagnetischen Energiespeicher. Hohe zukünftiges Potential, insb. auch beim Ausnutzen von Effizienzpotentialen im Bereich der Energieversorgung
Das stellt keinen konkreten Nutzen dar, sondern ist lediglich eine Wette auf die Zukunft, kann Nutzen bringen oder auch nicht.
-Lokal weitestgehend emissionsfrei (Abgase und Geräusche)
Das stimmt, nur ob man sich das 120 Mrd € kosten lassen sollte, steht auf einem anderen Blatt.
- Deutlich angenehmeres Fahrgefühl als bei Verbrennerfahrzeugen
Das ist subjektiv, auch wenn ich persönlich dem zustimme, allerdings würde ich auch dafür nicht so viel Geld der Bürger ausgeben.
- Ein Schritt in die Unabhängigkeit von Kartellen aus fragwürdigen Ländern
Putins Russland ist nicht fragwürdig? Und was ist mit Polen? Über die schimpft man doch auch, weil sie die PiS wählen.
- Die Erschließung von Technologien, deren Energiebereitstellung potentiell erneuerbar ist und nicht auf erschöpflichen Rohstoffen basiert, die von der Weltwirtschaft immer stärker nachgefragt werden
Das stellt keinen konkreten Nutzen dar, sondern ist lediglich eine Wette auf die Zukunft, kann Nutzen bringen oder auch nicht.
Für eine Volkswirtschaft wie Deutschland in einem Zeitraum von 10 Jahren hingegen nicht.
"Die Volkswirtschaft" bezahlt es aber nicht, sondern jeder, der an einer Tankstelle in Deutschland tankt (wenn es denn so finanziert wird).
Das was du beschreibst, bezeichnet man gemeinhin als Volkswirtschaft.
Volkswirtschaftslehre ist eine theoretische Geisteswissenschaft die mit stark abstrahierten Modellen arbeitet.
Wenn man es so sieht wie du, dann darf man künftig keinerlei politische Maßnahmen mehr umsetzen, die kosten alle Geld.
Politische Maßnahmen sollten zum Wohle des Volkes vorgenommen werden, ganz so wie die Kanzler und Minister - allerdings völlig unverbindlich - schwören: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Auch hier hast du wieder nicht den Nutzen - der durchaus später eintreten kann, so wie das bei Investitionen generell der Fall ist - nicht einbedacht.
Wie gesagt, Wetten auf die Zukunft können Nutzen bringen oder auch nicht.
Hätten die damals alles verkonsumiert und nicht auch fortschrittlich gedacht...
Mal wieder eine Unterstellung, bleib doch einfach mal sachlich. Wo schreibe ich davon, dass "alles verkonsumiert" werden soll? Ich spreche mich jedoch gegen dirigistische Politik, die den Bürgern unter Vorspiegelung irgendeines Nutzens für das Klima vorschreiben will, wie sie zu leben haben und nebenbei auch noch massenhaft von deren Geld verschlingt, aus.
... blödsinnige Argumentationsstruktur...
Jetzt mal auf deinem Niveau: blablabla und inhaltsleeres Geschwafel von dir.
Ansonsten komm halt einfach damit klar, dass Verkehrs- und Energiewende im Anmarsch sind und das nicht, weil das gesamte deutsche Volk das angeblich nicht will.
Mir ist es prinzipiell scheißegal, wie sehr ihr "deutsches Volk" euch verkrüppeln wollt und meint, damit die Welt retten zu können, mich betrifft das nur noch in ganz geringem Umfang. Ich habe nur große Bedenken vor dem, was danach wieder kommt.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 7. Dez 2019, 14:01

Orbiter1 hat geschrieben:(07 Dec 2019, 13:49)

Und nach dem aktuellen Plan bedeutet dies eine Reduzierung im Bereich Verkehr von 40% bis 2030.

Wird dem Klima nur rein gar nichts nutzen.

Klappen wird das aber nur wenn die Reduktionsziele auch eingehalten werden.

Solange der mit großem Abstand größte CO2-Emittent bis 2030 seinen CO2-Ausstoß erhöhen darf, wird da rein gar nichts klappen.

Das Pariser Abkommen ist auch nicht rechtsverbindlich, solange man einfach so aussteigen kann. Gibt es eigentlich Vertragsstrafen, wenn man die vereinbarten Ziele nicht einhält?

An eine massive Verteuerung des Individualverkehrs , einen massiven Ausbau des ÖPNV, ein Tempolimit sowie eine zügige Umstellung auf Elektrofahrzeuge um nur ein paar Eckpunkte zu nennen wird man da nicht vorbeikommen.

Und ihr macht das sogar freudestrahlend, selbst wenn die horrenden Ausgaben keinen wirklichen Nutzen für das Klima haben :D Frei nach dem Motto: "Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen." Wenn der Klimawandel dann voll zuschlägt, könnt ihr zumindest die Hände in Unschuld waschen und behaupten, alles getan zu haben.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Dez 2019, 14:14

Zwar sei Artikel 2 Absatz 1 des Pariser Abkommens rechtsverbindlich, aber nicht direkt einklagbar.


Die Eu....und Deutschland werden die Verpflichtung nicht halten können.... und hart verfehlen.

Hat jemand andere Erkenntnisse ??
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 14:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 13:49)
Also handelt es sich um Subventionen für die Autoindustrie?


Das steht nirgends!
Genauso könnte man behaupten, die Entwicklung einer flächendeckenden Stromversorgung wäre eine Subvention für die Unterhaltungselektronikindustrie gewesen. Das ist natürlich alles viel zu einfach gedacht!

Lehne ich ab.Das stellt keinen konkreten Nutzen dar, sondern ist lediglich eine Wette auf die Zukunft, kann Nutzen bringen oder auch nicht.


Nach dieser Logik sollten wir sämtliche Forschungsgelder streichen, denn jedes Geld, dass wir in Forschung stecken, KANN erst irgendwann zu einem Nutzen führen...oder eben nicht.

Das stimmt, nur ob man sich das 120 Mrd € kosten lassen sollte, steht auf einem anderen Blatt.


Wie gesagt: Nur ein Teil der 120 Mrd. €. Es ist nun auch sicher etwas anderes, ob ich das als Asthmatiker der gerne Fahrrad fährt (und damit öfters mit meinem Rüssel und hoher Atemfrequenz nahe an einem Auto befinde) oder Jemand anderes bewertet.

Das ist subjektiv, auch wenn ich persönlich dem zustimme, allerdings würde ich auch dafür nicht so viel Geld der Bürger ausgeben.


Eine Technologie erbringt auch dann einen Nutzen, wenn dieser Nutzen nur einer Teilmenge der Menschheit zugute kommt bzw. dies für einige eben keinen Nutzen darstellt.
Ansonsten ist das mit dem "so viel Geld ausgeben" immer eine Frage der Politik. Und da stellt Wirtschaftspolitik bei einer Thematik, die eben alle mehr oder weniger betrifft, etwas ganz anderes dar, als bei einer Thematik, bei der Kosten und Nutzen rein privater Natur sind.

Putins Russland ist nicht fragwürdig? Und was ist mit Polen? Über die schimpft man doch auch, weil sie die PiS wählen.


Das war nicht meine Behauptung!
Umso mehr man sich von solchen Ländern unabhängiger macht, desto besser ist das erst einmal.

Das stellt keinen konkreten Nutzen dar, sondern ist lediglich eine Wette auf die Zukunft, kann Nutzen bringen oder auch nicht.


Siehe oben. Man darf also keine vorausschauende Politik machen? Die Menschheit steht tagtäglich vor Entscheidungen unter Unsicherheit.

Volkswirtschaftslehre ist eine theoretische Geisteswissenschaft die mit stark abstrahierten Modellen arbeitet.


Danke, dass du mir mein studiertes Fach zu erklären versuchts. Das brauchst du aber nicht!
Es ging hier um das "Objekt" Volkswirtschaft, nicht um die Volkswirtschaftslehre. Zur Volkswirtschaft gehören wir alle, die wir hier wirtschaftlich tätig sind.

Politische Maßnahmen sollten zum Wohle des Volkes vorgenommen werden, ganz so wie die Kanzler und Minister - allerdings völlig unverbindlich - schwören: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“Wie gesagt, Wetten auf die Zukunft können Nutzen bringen oder auch nicht.


Gut, dann machen wir keine Politik mehr. Wir werden keine Maßnahmen mehr umsetzen, um künftig die Arbeitslosigkeit zu verringern (denn woher wissen wir, ob das wirklich eintritt). Wir machen auch keine Politik mehr, die das Schulsystem auf neue Herausforderungen umstellen soll. Forschung wird es ohnehin nicht mehr geben, das ist alles absolut unsicher. Wir sollten uns auch keine Gedanken mehr machen, was man überhaupt so verbessern kann in Zukunft. Denn letzten Endes sind die Resultate stets unsicher.

Wir sollten auch morgen im Bett liegen bleiben, denn das Ergebnis des Tages ist unsicher! Bloß nur noch rückwärtsgewandt leben.

Ansonsten: Was Gut für das Volke ist, bestimmst ganz sicher nicht Du (alleine)!

Mir ist es prinzipiell scheißegal, wie sehr ihr "deutsches Volk" euch verkrüppeln wollt und meint, damit die Welt retten zu können, mich betrifft das nur noch in ganz geringem Umfang. Ich habe nur große Bedenken vor dem, was danach wieder kommt.


Warum beschwerst du dich dann so? Mach du doch dein Ding, wir machen unseres. Vielleicht erweitert sich aber auch irgendwann mal deine Horizont und dir offenbart sich, dass es Menschen gibt, die andere Dinge präferieren und demnach komplett andere politische Ansichten haben? Das ist weder was Gutes, noch was Schlimmes, sondern vollkommen normal und soweit auch legitim.
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Re: Elektroautos

Beitragvon Gruwe » Sa 7. Dez 2019, 14:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Dec 2019, 14:01)
Solange der mit großem Abstand größte CO2-Emittent bis 2030 seinen CO2-Ausstoß erhöhen darf, wird da rein gar nichts klappen.


Der größte CO2-Emittent ist der Mensch! Insofern muss jeder Mensch nach seinen Möglichkeiten etwas beitragen. Was genau ist daran so das Problem?
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Re: Elektroautos

Beitragvon Teeernte » Sa 7. Dez 2019, 14:29

Gruwe hat geschrieben:(07 Dec 2019, 14:17)

Der größte CO2-Emittent ist der Mensch!


MIT 3 Prozent Anteil.

MEEERHEIT eben. :D :D :D
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