SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

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Bielefeld09
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » Di 17. Sep 2019, 21:19

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:03)

Offensichtlich nicht genug.

Sie möchten doch sicherlich ernstgenommen werden, oder?
Dann sollten Sie auch so argumentieren.
Autos töten Menschen!
Dann schreiben Sie das doch auch so,
weil es so ist!
Ihre Sektiererei gegenüber SUV´s kotzt mich an,
wie Ihre Sorglosigkeit gegenüber E-Scooter und Behinderten in der Innenstadt.
Möglicherweise haben Sie Mass und Mitte verloren!
Denken Sie bitte nach.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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McKnee
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon McKnee » Di 17. Sep 2019, 21:33

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Sep 2019, 18:33)

Der SUV ist ein Persönlichkeitsrecht?


Zunächst einmal, was du nicht verstanden hast!

Eigentum ist ein Persönlichkeitsrecht. Die freie Entfaltung ist ein Persönlichkeitsrecht. Der Gleichheitsgrundsatz gehört zu den Grundrechten.

Beliebigkeit ist keine ausreichende Grundlage für Rechtstaatlichkeit.

Eure Verbotsvorstellungen müssen zu Verboten bzw mindestens zu Einschränkungen für Wohnmobile, Vans, Sportwagen, Luxuskarossen, Transporter, LKW führen.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D
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syna
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon syna » Di 17. Sep 2019, 21:43

Bielefeld09 hat geschrieben:(17 Sep 2019, 20:49)

Und bezahlen ändert auch nichts am Gefahrenpotential irgendeiner Autoklasse.
Was ist das hier für eine absurde Diskussion?
Alle Autos haben ein hohes Gefahrenpotential für alle.

Genau, das finde ich auch!

Ich habe ja für meinen SUV schließlich viel Geld bezahlt und viel mehr mehr
Steuern und dadurch ja viel mehr zum "Gemeinwohl Staat" beigetragen.
Deshalb darf der auch etwas mehr verbrauchen, mehr CO2 ausstoßen und
mehr Feinstaub verursachen.

Das Beste: Mein SUV hat einen eingebauten Feinstaubfilter für den
Innenraum. Ich habe also auch dafür bezahlt, frische Luft zu atmen.
--~~/§&%"$!\~~--
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Bielefeld09
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Bielefeld09 » Di 17. Sep 2019, 22:00

syna hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:43)

Genau, das finde ich auch!

Ich habe ja für meinen SUV schließlich viel Geld bezahlt und viel mehr mehr
Steuern und dadurch ja viel mehr zum "Gemeinwohl Staat" beigetragen.
Deshalb darf der auch etwas mehr verbrauchen, mehr CO2 ausstoßen und
mehr Feinstaub verursachen.

Das Beste: Mein SUV hat einen eingebauten Feinstaubfilter für den
Innenraum. Ich habe also auch dafür bezahlt, frische Luft zu atmen.

Sorry, Sie haben für nichts bezahlt.
Das hätten Ihnen aber andere erklären müssen.
Fragen Sie weiter nach!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon imp » Mi 18. Sep 2019, 07:26

syna hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:43)

Genau, das finde ich auch!

Ich habe ja für meinen SUV schließlich viel Geld bezahlt und viel mehr mehr
Steuern und dadurch ja viel mehr zum "Gemeinwohl Staat" beigetragen.
Deshalb darf der auch etwas mehr verbrauchen, mehr CO2 ausstoßen und
mehr Feinstaub verursachen.

Das Beste: Mein SUV hat einen eingebauten Feinstaubfilter für den
Innenraum. Ich habe also auch dafür bezahlt, frische Luft zu atmen.

Du musst auch das Gefahren-Potential eines teuren Autos korrekt abschaetzen. Teure Autos sind haeufig Neuwagen oder Junge Gebrauchte. Durchschnittlich ist das Gefahren-Potential eines PKW knapp unter 15.000 km / Jahr. Ein Drittel der Jahresfahrleistung entfaellt auf Autos, die drei Jahre alt oder juenger sind. Insgesamt drohen vom Benziner uebrigens mehr Gefahren-Kilometer als vom Diesel. Vor allem sehr alte Benziner ab 8 Jahren schlagen die sehr alten Diesel, was die Gefahren-Kilometer angeht, deutlich. Wer viel unterwegs ist, faehrt im Durchschnitt Kombi oder SUV. Umgekehrt ist nicht jeder SUV auch viel unterwegs.

Wer routiniert viele Kilometer mit demselben Wagen zurueck legt und insbesondere viel Autobahn faehrt, ist trotz mehr Gefahren-KM eine relativ kleine Gefahr. Unfaelle konzentrieren sich auf sehr alte PKW, auf Stadtfahrten, auf sehr junge oder sehr alte Fahrer mit wenig aktueller Fahrpraxis und auf Alkoholfahrten, das heisst vor allem Gelegenheitsfahrten.

Wer in einem jungen SUV viele Gefahren-KM vorweisen kann, ist die kleinere Gefahr.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Papaloooo » Mi 18. Sep 2019, 08:41

Bielefeld09 hat geschrieben:(17 Sep 2019, 20:49)Und bezahlen ändert auch nichts am Gefahrenpotential irgendeiner Autoklasse.
Was ist das hier für eine absurde Diskussion?

Doch, das tut sie!
Die Front eines Autos sollte so gestaltet sein, dass ein Fußgänger oder Radfahrer bei einem Aufprall nicht nach vorn geschleudert wird, sondern über das Auto drüber fällt.
Ich hatte schon vor wenigen Jahren wie ich eingangs schrieb einen solchen Unfall, und bin froh, dass es kein SUV war, dann ich kam mit ein paar Schrammen Stauchungen und blauen Flecken davon.
Fahrzeuge, die eine steile Front haben, eine hohe Masse haben, eine hohe Motorisierung haben sind nun mal gefährlicher als andere Fahrzeuge.
Und eine entsprechend hohe Besteuerung von solchen Fahrzeugen (nicht nur SUV's) wie in der Petition gefordert 50 % des Kaufwertes, drückt merklich die Verkaufszahlen solcher Fahrzeuge.
Und weniger solcher Fahrzeuge bedeutet auch weniger gefahrenpotential.
Nebenbei ist ja auch noch der CO2 Ausstoß dieser Fahrzeuge höher, als bei einem durchschnittlichen Kleinwagen.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Audi » Mi 18. Sep 2019, 10:31

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:03)

Offensichtlich nicht genug.

Wieso? Weil ich noch in die Arbeit kommen kann? Oder mit den Kindern den Urlaub genießen kann? Oder wie kommst du auf die Aussage ich zahle nicht genug?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Audi » Mi 18. Sep 2019, 10:32

Bielefeld09 hat geschrieben:(17 Sep 2019, 20:49)

Und bezahlen ändert auch nichts am Gefahrenpotential irgendeiner Autoklasse.
Was ist das hier für eine absurde Diskussion?
Alle Autos haben ein hohes Gefahrenpotential für alle.
E-Scooter auch.
Und hat einseitige Schuldzuweisung einer gemeinsamen Nutzergruppe
schon mal zu Lösungen geführt?
Ich weiß da eher wenig in Deutschland!

Jedes Fahrzeug tötet wenn man Fehler begeht. Die meisten Verkehrstoten auf unseren Bundesstraßen sind keine 3 Liter Diesel sondern Autos mit wenig PS. Dem Fußgänger dürfte es auch egal sein welches Fahrzeug über den Bordstein mit 100 brettert.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Audi » Mi 18. Sep 2019, 10:37

Papaloooo hat geschrieben:(18 Sep 2019, 08:41)

Doch, das tut sie!
Die Front eines Autos sollte so gestaltet sein, dass ein Fußgänger oder Radfahrer bei einem Aufprall nicht nach vorn geschleudert wird, sondern über das Auto drüber fällt.
Ich hatte schon vor wenigen Jahren wie ich eingangs schrieb einen solchen Unfall, und bin froh, dass es kein SUV war, dann ich kam mit ein paar Schrammen Stauchungen und blauen Flecken davon.
Fahrzeuge, die eine steile Front haben, eine hohe Masse haben, eine hohe Motorisierung haben sind nun mal gefährlicher als andere Fahrzeuge.
Und eine entsprechend hohe Besteuerung von solchen Fahrzeugen (nicht nur SUV's) wie in der Petition gefordert 50 % des Kaufwertes, drückt merklich die Verkaufszahlen solcher Fahrzeuge.
Und weniger solcher Fahrzeuge bedeutet auch weniger gefahrenpotential.
Nebenbei ist ja auch noch der CO2 Ausstoß dieser Fahrzeuge höher, als bei einem durchschnittlichen Kleinwagen.

Wen interessiert ein " durchschnittlicher Kleinwagen" ? Ein Kleinwagen verbraucht auch weniger als ein a6. Ein Kleinwagen verbraucht auch weniger als ein a4 oder 3er BMW oder Opel Insignia. 50% Steuer rauf? Was für ein Schwachsinn hier geredet wird.

Die letzt getöteten Fußgänger wurden hauptsächlich von Limousinen und kombis tot gefahren. Limos und kombis verbieten?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Audi » Mi 18. Sep 2019, 10:38

syna hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:43)

Genau, das finde ich auch!

Ich habe ja für meinen SUV schließlich viel Geld bezahlt und viel mehr mehr
Steuern und dadurch ja viel mehr zum "Gemeinwohl Staat" beigetragen.
Deshalb darf der auch etwas mehr verbrauchen, mehr CO2 ausstoßen und
mehr Feinstaub verursachen.

Das Beste: Mein SUV hat einen eingebauten Feinstaubfilter für den
Innenraum. Ich habe also auch dafür bezahlt, frische Luft zu atmen.

Na wie viel mehr CO2 und Diesel verbraucht ein q3 mit dem selben Motor vom a3? Wenn man sich an das Thema nüchtern heran tastet wird man den Schwachsinn erkennen
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 18. Sep 2019, 14:58

Audi hat geschrieben:(17 Sep 2019, 09:41)

Ein SUV ist nicht schädlicher als andere Autos. Das habe ich schon da gelegt.

Die vielen SUVs, die einfach nur leicht höher gelegte Kompaktwagen mit rückenfreundlicherem Einstieg sind, gewisss nicht. Und da wird auch wirklich eine Menge Theater um fast nix gemacht. Darum gehts ja nicht. Es geht ganz allgemein um eine unnötige Überdimensionierung. In welcher Hinsicht auch immer. Nicht nur bei Autos. Es geht um "Vielosophie". Mit 600 PS einen Haufen Blech und ein 60-Kilo-Menschlein in die Innenstadt zu befördern.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon jorikke » Mi 18. Sep 2019, 15:16

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2019, 14:58)

Die vielen SUVs, die einfach nur leicht höher gelegte Kompaktwagen mit rückenfreundlicherem Einstieg sind, gewisss nicht. Und da wird auch wirklich eine Menge Theater um fast nix gemacht. Darum gehts ja nicht. Es geht ganz allgemein um eine unnötige Überdimensionierung. In welcher Hinsicht auch immer. Nicht nur bei Autos. Es geht um "Vielosophie". Mit 600 PS einen Haufen Blech und ein 60-Kilo-Menschlein in die Innenstadt zu befördern.


Mit einem Auto die Mitmenschen in den Tod zu befördern ist immer tragisch.
So etwas mit einem Kleinwagen zu tun ist allerdings wesentlich brutaler.
Verlängert es doch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Leidenszeit potentieller Opfer.
Einem dicken SUV wird so etwas nicht passieren.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 18. Sep 2019, 15:19

jorikke hat geschrieben:(18 Sep 2019, 15:16)

Mit einem Auto die Mitmenschen in den Tod zu befördern ist immer tragisch.
So etwas mit einem Kleinwagen zu tun ist allerdings wesentlich brutaler.
Verlängert es doch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Leidenszeit potentieller Opfer.
Einem dicken SUV wird so etwas nicht passieren.


Uff. Da weiß ich jetzt echt nicht, ob das ernst oder ironisch gemeint ist ...
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Ein Terraner » Mi 18. Sep 2019, 15:40

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2019, 14:58)

Mit 600 PS einen Haufen Blech und ein 60-Kilo-Menschlein in die Innenstadt zu befördern.


Ja dieser Promille Bereich an Fahrzeugen ist schon das dringlichste Problem das aktuell beim Verkehr existiert.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 18. Sep 2019, 15:45

Bielefeld09 hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:19)

Sie möchten doch sicherlich ernstgenommen werden, oder?
Dann sollten Sie auch so argumentieren.
Autos töten Menschen!
Dann schreiben Sie das doch auch so,
weil es so ist!
Ihre Sektiererei gegenüber SUV´s kotzt mich an,
wie Ihre Sorglosigkeit gegenüber E-Scooter und Behinderten in der Innenstadt.
Möglicherweise haben Sie Mass und Mitte verloren!
Denken Sie bitte nach.

Der SUV ist nur ein Symbol. Der steht nur im Mittelpunkt weil es eben diesen Trend zu diesem Fahrzeug gibt. Die Vehemenz mit der er verteidigt wird zeigt dass viele Menschen nicht wirklich bereit sind ihren persönlichen Beitrag gegen den Klimawandel oder gegen den Verkehrsinfarkt zu leisten. Bei einer Diskussion über Kreuzfahrten oder Fernreisen wäre das Ergebnis dasselbe. Sobald es darum geht das eigene Verhalten in Frage zu stellen kommen bei nicht Wenigen Abwehreaktionen.

Was wirfst du mir eigentlich vor? Nicht jeden einzeln zu nennen der durch den Verkehr gefährdet ist?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 18. Sep 2019, 15:48

McKnee hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:33)

Zunächst einmal, was du nicht verstanden hast!

Eigentum ist ein Persönlichkeitsrecht. Die freie Entfaltung ist ein Persönlichkeitsrecht. Der Gleichheitsgrundsatz gehört zu den Grundrechten.

Beliebigkeit ist keine ausreichende Grundlage für Rechtstaatlichkeit.

Eure Verbotsvorstellungen müssen zu Verboten bzw mindestens zu Einschränkungen für Wohnmobile, Vans, Sportwagen, Luxuskarossen, Transporter, LKW führen.


Natürlich. Deine Reaktion ist allerdings interessant. Würdest du auf irgendetwas verzichten um was gegen Klimawandel und Verkehrinfarkt zu tun?
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 18. Sep 2019, 15:53

Audi hat geschrieben:(18 Sep 2019, 10:31)

Wieso? Weil ich noch in die Arbeit kommen kann? Oder mit den Kindern den Urlaub genießen kann? Oder wie kommst du auf die Aussage ich zahle nicht genug?

Weil du bedenkenlos zum SUV greifst um zur Arbeit zu fahren. Wenn cO² nichts kostet ist es egal. Hat es einen angemessenen Preis versucht jeder diesen zu vermeiden. Letztlich geht es darum. Nicht nur um den SUV. Auch um andere unnötige Boliden.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon jorikke » Mi 18. Sep 2019, 16:34

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Sep 2019, 15:53)

Weil du bedenkenlos zum SUV greifst um zur Arbeit zu fahren. Wenn cO² nichts kostet ist es egal. Hat es einen angemessenen Preis versucht jeder diesen zu vermeiden. Letztlich geht es darum. Nicht nur um den SUV. Auch um andere unnötige Boliden.


Bei jedwedem größeren, solideren ist man bei einer Kollision mit kleinerem, fragileren Fahrzeugen höchst unfair überlegen.
Ich denke da auch an die Bodenseeschifffahrt, wo riesige Ausflugsschiffe mit den kleineren Sportbooten kollidieren, sie unter Wasser drücken und die Freizeitkapitäne erbarmungslos ersaufen lassen.
Diese gefährlichen Rentner Kreuzfahrten gehören verboten und die Dampfer abgewrackt.
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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon Papaloooo » Mi 18. Sep 2019, 16:40

jorikke hat geschrieben:(18 Sep 2019, 15:16)

Mit einem Auto die Mitmenschen in den Tod zu befördern ist immer tragisch.
So etwas mit einem Kleinwagen zu tun ist allerdings wesentlich brutaler.
Verlängert es doch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Leidenszeit potentieller Opfer.
Einem dicken SUV wird so etwas nicht passieren.

Aus eigener Erfahrung finde ich das nicht

über einen kleinen Auto falls du einfach drüber, ich hatte mir nicht mal was gebrochen und konnte am nächsten Tag wieder arbeiten

Bei dem SUV wäre ich vermutlich nicht mehr am Leben
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: SUVs haben ein hohes Gefahrenpotenzial für andere! Petition

Beitragvon H2O » Mi 18. Sep 2019, 16:44

McKnee hat geschrieben:(17 Sep 2019, 21:33)

Zunächst einmal, was du nicht verstanden hast!

Eigentum ist ein Persönlichkeitsrecht. Die freie Entfaltung ist ein Persönlichkeitsrecht. Der Gleichheitsgrundsatz gehört zu den Grundrechten.

Beliebigkeit ist keine ausreichende Grundlage für Rechtstaatlichkeit.

Eure Verbotsvorstellungen müssen zu Verboten bzw mindestens zu Einschränkungen für Wohnmobile, Vans, Sportwagen, Luxuskarossen, Transporter, LKW führen.


Tatsächlich, Ihr Gedanke ist schon völlig in Ordnung! Ja, es wird Beschränkungen oder durch Verbote durchgesetzte Beschränkungen geben müssen. Unsere Freiheit endet nun einmal dort, wo sie in Lebensrechte der Mitmenschen eingreift. Gegenwärtig ist eine große Mehrheit von Mitbürgern davon überzeugt, daß der Klimawandel durch CO2 aus Verbrennung fossiler Kraftstoffe stammt. Der Gesetzgeber hat deshalb verboten, schwefelhaltigen Treibstoff zu vermarkten, er hat Filter in Kraftwerken und Kraftwagen vorgeschrieben, um die Allgemeinheit vor den schädlichen Auswirkungen von Abgasen zu schützen.

Nun wurde CO2 aus fossilen Brennstoffen als wichtiger Beitrag zum Klimawandel und der damit einhergehenden Vernichtung unserer Lebensgrundlagen erkannt. Am liebsten würde man mit einem Fingerschnipsen dieses "Klimagas" aus dem Verkehr ziehen. Aber dann bräche unser gewohntes Wirtschafts- und Verkehrssystem zusammen.

Ich sehe keineswegs "Beliebigkeit" in diesem Anliegen einer politischen Mehrheit, die schließlich unsere Bundesregierung ins Amt gewählt hat. Erst einmal halte ich es für eine Frage de Gerechtigkeit oder Gleichheit an Lebensrechten, daß jeder Mensch seinen Anteil an CO2 aus fossilen Brennstoffen freisetzen darf. Also wird "bepreist", mit welchem Verbrauch "fossiles CO2" freigesetzt wird... und das war es dann. Das auf zu schlüsseln und einzelnen Menschen zu zu ordnen dürfte schwer fallen, wenn man keine persönlichen Bezugsrechte ausgibt... die in Zeiten großen Mangels für Gleichheit sorgen sollen. Man kann natürlich auf der Erzeugerseite dafür sorgen, daß Produktionen beschränkt werden, wenn deren CO2-Anteil den zugewiesenen Anteil je Kopf der Bevölkerung überschreitet.

Und so sollte man sich auch der Mobilität nähern. Gleiche Mobilitätsrechte für alle, will sagen "je Einwohner gleicher CO2-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen" ... und dann ist Schluß mit der Zuteilung fossiler Brennstoffe. Mehr gibt es nicht. Jeder Mensch bekommt sein "fossiles CO2-Konto", von dem er seine CO2-Anteile abbuchen kann.

Dann sind wir sehr bald die Frage los, daß man nun Sportwagen, Vans oder LKW oder SUVs verbieten müsse. Wer in 14 Tagen sein Jahresbudget überzogen hat, muß im Rest des Jahres sein Fahrrad benutzen oder ein Elektro-Fahrzeug, das aus erneuerbaren Energien versorgt wird.

Vielleicht hat ja einer unserer Gesprächsteilnehmer einen klügeren Vorschlag... aber bitte, die Menschen haben gleiche Rechte auf Umweltverschmutzung. Niemand muß sie nutzen, aber Grenzüberschreitungen sind unzulässig.

Vielleicht ist es unter diesen Bedingungen doch klüger, Energiefresser der unnützen Art aus dem Verkehr zu ziehen... nicht nur aus dem Straßenverkehr.

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