Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Klopfer
Beiträge: 1228
Registriert: Fr 21. Sep 2018, 10:19

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Klopfer » Di 29. Jan 2019, 09:33

Echt hat geschrieben:(27 Jan 2019, 23:32)

Das ist kein Grund einen ganzen Industriezweig zu gefährden. Aber ist ja nicht mein Arbeitsplatz, der da auf dem Spiel steht. Ich habe zum Glück einen Job, der mit der Autoindustrie rein gar nichts zu tun hat.

Niemand ausser den raffgierigen Managern kann etwas dafür dass dieser wichtige Industriezweig vor lauter Gier den Anschluss verpasst hat.
So was rächt sich, mit und ohne Fahrverbot, sonst hätten wir noch deutlich mehr Pferdekutschen auf den Strassen.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 42434
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 29. Jan 2019, 11:42

frems hat geschrieben:(28 Jan 2019, 16:00)

Oder werden in England und Frankreich keine Autos mehr hergestellt?

In England wurden 2017 nur noch ca.1,67 Mio Autos gebaut, in Frankreich waren es nur noch ca. 1,75 Mio, in Deutschland ca. 5,65 Mio: https://www.vda.de/de/services/zahlen-u ... ktion.html
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 42434
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 29. Jan 2019, 12:12

Ein ad hominem-Beitrag musste entfernt werden.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 44859
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 14:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon frems » Di 29. Jan 2019, 17:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Jan 2019, 11:42)

In England wurden 2017 nur noch ca.1,67 Mio Autos gebaut, in Frankreich waren es nur noch ca. 1,75 Mio, in Deutschland ca. 5,65 Mio: https://www.vda.de/de/services/zahlen-u ... ktion.html

Sprich, es geht um zig Milliarden und unzählige Jobs. Vom deutschen Sonderweg kann man also nicht reden, zumal die beiden Länder deutlich strenger gegen Dieseldreck vorgehen.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Positiv Denkender
Beiträge: 3778
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 17:51

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Jan 2019, 12:49

yogi61 hat geschrieben:(28 Jan 2019, 12:03)

Wer soll das sein? :?:

Unter anderem deine Grünen Gesinnungsgenossen und einige von Hysterie geplagten Mitmenschen .
Wären Autoabgase so gesundheitsschädlich ,wie einige es vorgaukeln ,würden die Menschen
früher sterben .Das Gegenteil ist der Fall .Nun wurde ja eindeutig bewiesen ,dass Stickoxide in der geringen
Menge ,wie sie auf Straßen gemessen werden, gesundheitlich unbedenklich sind .
Messergebnisse haben eindeutig bewiesen, dass erhöhte Messwerte lediglich an stark befahrenen Kreuzungen vorkommen .
100 m weiter wo der Verkehr wieder fließt liegen die Messwerte weitaus niedriger . Deshalb sind Fahrverbote völlig sinnlos .
Die ersten Autofahrer mucken ja gegen diesen Unsinn auf .
Mehr grüne Wellen den Verkehr flüssiger halten spart Abgase . .
Benutzeravatar
yogi61
Moderator
Beiträge: 50778
Registriert: So 1. Jun 2008, 11:00
Benutzertitel: Jugendbeauftragter
Wohnort: Bierstadt von Welt

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon yogi61 » Mi 30. Jan 2019, 13:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Jan 2019, 12:49)

Unter anderem deine Grünen Gesinnungsgenossen und einige von Hysterie geplagten Mitmenschen .
Wären Autoabgase so gesundheitsschädlich ,wie einige es vorgaukeln ,würden die Menschen
früher sterben .Das Gegenteil ist der Fall .Nun wurde ja eindeutig bewiesen ,dass Stickoxide in der geringen
Menge ,wie sie auf Straßen gemessen werden, gesundheitlich unbedenklich sind .
Messergebnisse haben eindeutig bewiesen, dass erhöhte Messwerte lediglich an stark befahrenen Kreuzungen vorkommen .
100 m weiter wo der Verkehr wieder fließt liegen die Messwerte weitaus niedriger . Deshalb sind Fahrverbote völlig sinnlos .
Die ersten Autofahrer mucken ja gegen diesen Unsinn auf .
Mehr grüne Wellen den Verkehr flüssiger halten spart Abgase . .


Der Beitrag strotzt ja nur so von Fehlern. Was ist bewiesen, wo? :?:
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
Positiv Denkender
Beiträge: 3778
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 17:51

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Jan 2019, 13:20

yogi61 hat geschrieben:(30 Jan 2019, 13:04)

Der Beitrag strotzt ja nur so von Fehlern. Was ist bewiesen, wo? :?:

Weil du sie sie sehen willst oder . 100 Lungenfachärzte haben genau das Gegenteil bewiesen .
Natürlich zählen für dich nur deine Wissenschaftler die Autos verteufeln .Hatte ich ja nie bezweifelt .
Wer unserer Autoindustrie Steine in den Weg legt zerlegt unseren Wirtschaftsstandort Deutschland .
Wer weniger Autos fordert ,schreit halt nach Millionen Arbeitslose . Du musst nicht Auto fahren .Nur bitte konsequent
bleiben . Ich kannte noch die Zeit, in der ich mir kein eigenes Auto leisten konnte . Heute würde ich nicht mehr auf verzichten
wollen .Wohin ich damit fahre wie weit hat niemanden zu interessieren . Entscheidend ich versuche mich an bestehende Verkehrsregeln zu halten .Dort wo auf der BAB die Möglichkeit besteht schneller als 130 zu fahren tue ich das auch .
Du darfst dich ja hinter den LKW s einreihen ,falls du überhaupt einen Führerschein besitzt .Sonst lasse es lieber .
Benutzeravatar
yogi61
Moderator
Beiträge: 50778
Registriert: So 1. Jun 2008, 11:00
Benutzertitel: Jugendbeauftragter
Wohnort: Bierstadt von Welt

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon yogi61 » Mi 30. Jan 2019, 13:26

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Jan 2019, 13:20)

Weil du sie sie sehen willst oder . 100 Lungenfachärzte haben genau das Gegenteil bewiesen .
Natürlich zählen für dich nur deine Wissenschaftler die Autos verteufeln .Hatte ich ja nie bezweifelt .
Wer unserer Autoindustrie Steine in den Weg legt zerlegt unseren Wirtschaftsstandort Deutschland .
Wer weniger Autos fordert ,schreit halt nach Millionen Arbeitslose . Du musst nicht Auto fahren .Nur bitte konsequent
bleiben . Ich kannte noch die Zeit, in der ich mir kein eigenes Auto leisten konnte . Heute würde ich nicht mehr auf verzichten
wollen .Wohin ich damit fahre wie weit hat niemanden zu interessieren . Entscheidend ich versuche mich an bestehende Verkehrsregeln zu halten .Dort wo auf der BAB die Möglichkeit besteht schneller als 130 zu fahren tue ich das auch .
Du darfst dich ja hinter den LKW s einreihen ,falls du überhaupt einen Führerschein besitzt .Sonst lasse es lieber .
:)

War mir klar, dass Du Dich auf die Lungen-Hansels berufst. Internationale Kreise sehen das leider etwas anders, aber Du kannst Dich ja mal bei Andi Scheuer als Propagandaschreiber bewerben. Dies ist ein freies Land.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
Ebiker
Beiträge: 2687
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Ebiker » Mi 30. Jan 2019, 13:44

Bewiesen ist gar nichts. Es gibt Untersuchungen zum Feinstaub, da wurden bei deutlich höherer Konzentration als im Straßenverkehr Wirkungen festgestellt.

Die epidemiologischen Beobachtungen zum Feinstaub, speziell Partikeln aus Autoabgasen, kann man inzwischen gut beim Menschen plausibel machen und experimentell nachvollziehen, dazu gibt es viele Arbeiten vor allem aus einer schwedischen Arbeitsgruppe. So kann man zeigen, dass es u.a. um Effekte auf die Gefäßfunktion geht, dass es sich um die (ultrafeine) Partikelfraktion aus Auto- und speziell aus Dieselabgasen handelt, nicht um die Gase und auch nicht um andere Umweltpartikel, usw. Zwar sind die gewählten Konzentrationen viel höher (8-10x) als diejenigen in der Umwelt, doch ist der Abstand zu den Umweltkonzentrationen nicht extrem groß (siehe Anmerkungen zum NO2 unten). Ferner scheinen die Pathomechanismen, die anzunehmen oder zu detektieren sind, plausibel, vor allem sind auch experimentell Personen, die Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems aufweisen, empfindlicher.

Das alles passt aus der Sicht eines (experimentell versierten) Wissenschaftlers derart zusammen, dass man den epidemiologischen Daten im Wesentlichen glauben kann, wenn auch mit jener gewissen Reserve, die jeder haben muss, der diese analytischen Prozeduren und ihre Schwächen kennt; wir haben aber nichts Besseres. Aus diesen Gründen sind wir bei Partikeln längst über das Stadium der Korrelation hinaus und können von Kausalität ausgehen.




Beweis wäre für mich letztendlich wirklich eine höhere Todesrate, die wird sich aber niemals feststellen lassen. Bei NO2 sieht es noch viel entspannter aus

Für NO2 gilt das nicht, außer vermehrten Symptomen bei Kindern mit Asthma bei hoher Innenraumbelastung durch Gasöfen und -herde; das ist seit ca. 30 Jahren bekannt, wird durch neue Daten gestützt und ist primär ein US-Problem. Es passt zu den experimentellen Befunden, dass NO2 bei Asthmatikern die Atemwegsempfindlichkeit verstärken kann. Solide Hinweise auf Zusammenhänge mit der Mortalität und ein Neuauftreten von Erkrankungen gibt es jedoch von dieser Seite nicht.

Sie stellen einige Überlegungen zu den NO2-Grenzwerten an, die ich beachtlich finde, weil Sie als Laie auf der richtigen Spur sind, denn die gerne vorgebrachte und akzeptierte Argumentation z.B. des UBA, dass der eine Wert für gesunde Arbeiter und der andere für empfindliche Personen gelte, ist m.E. irreführend. Die entscheidende Frage (jedenfalls für solche, die selber denken und das auch können) ist nämlich nicht, ob jemand solche Unterschiede macht, sondern ob sie berechtigt sind, umso mehr, als der politische Einfluss auf die Grenzwertfestsetzung mit Händen zu greifen ist.

Zum Arbeitsplatzgrenzwert ist folgendes festzustellen. Der Wert lag in Deutschland bis vor wenigen Jahren bei 5 ppm, d.h. dem Zehnfachen des heutigen Grenzwertes von 0,5 ppm (ca. 950 µg/cbm), ohne dass Probleme bekannt geworden wären, der Grenzwert durfte und darf ja sogar mehrfach am Tage kurzzeitig überschritten werden. Die Absenkung erfolgte im Wesentlichen auf der Basis von Tierversuchen, solide Daten beim Menschen liegen nicht vor (ich hielt und halte die Absenkung in dieser Höhe für übertrieben und nicht gut begründet). Experimentell beobachtet man beim Menschen nur geringe oder gar keine Effekte von NO2 auch bei hohen Konzentrationen, vor allem keine, die man sinnvoll mit Erkrankungen in Verbindung bringen könnte, es ist alles komplett unspezifische Reizwirkung.


In Übereinstimmung damit ist es auch unplausibel (selbst wenn man Auswahleffekte besonders robuster Personen am Arbeitsplatz in Rechnung stellt, healthy worker effect), dass eine Belastung mit 950 µg/cbm entsprechend 0,5 ppm (oder gar 5 ppm) über 40 Jahre an 5 Tagen die Woche für jeweils 8 Stunden bei einem Arbeiter folgenlos bleibt, während die nur temporären Belastungen der Allgemeinbevölkerung, auch Kranker, Alter und Kinder mit 40 µg/cbm deletäre Effekte haben.


Als Folge des Ganzen sehe ich mit Bedauern, dass eine verfahrene Situation eingetreten ist. Da sind auf der einen Seite die Fanatiker, die NO2 als Vehikel ihrer Öko- und Weltrettungsphantasien benutzen, und leider sind auch opportunistische Wissenschaftler dabei. Auf der anderen Seite stehen Leute wie Dieter Köhler, die mit teils übertriebenen, unhaltbaren Pauschalargumenten skeptische Laien, die sich von der Politik veralbert fühlen, zu überzeugen versuchen und diese ihrerseits aufs Glatteis führen. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich würde zwischen (a) Feinstaub und (b) NO2 genau differenzieren und sehr anraten, nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Am wichtigsten scheint mir Punkt (1), d.h. dass rationale Abwägungen statt hysterischer Anfälle die Politik bestimmen sollten. Sonst wird es für dieses Land und seine ökonomische Zukunft düster aussehen, zumal es ja noch genug andere Baustellen gibt, an denen sich der Fortbestand einer modernen Wissens- und Technologiegesellschaft entscheidet.

In der Hoffnung, Ihnen mit diesen Anmerkungen bei der Einschätzung der Sache geholfen zu haben, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Rudolf A. Jörres
Experimentelle Umweltmedizin
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der LMU München


https://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/1002-eine-politisch-betriebene-diskussion
Positiv Denkender
Beiträge: 3778
Registriert: Sa 16. Apr 2016, 17:51

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Jan 2019, 14:38

yogi61 hat geschrieben:(30 Jan 2019, 13:26)

:)

War mir klar, dass Du Dich auf die Lungen-Hansels berufst. Internationale Kreise sehen das leider etwas anders, aber Du kannst Dich ja mal bei Andi Scheuer als Propagandaschreiber bewerben. Dies ist ein freies Land.

Du kannst dich bei deinen Instituten bewerben . Weil internationale Kreise es anders bewerten gelten in den USA Werte von 100 mikr Gramm
Meinst du die Amerikaner sind dummer als deine Experten .Es bleibt dir doch überlassen auf Autos zu schimpfen zu behaupten
dadurch wird unsere Bevölkerung massenhaft vergiftet .Hysteriker sind halt so .
Wen du als Hansel verunglimpfts überlasse ich dir .Fakt ist es wurde bei noch keinem Pateinten dieser Welt nachgewiesen
dass seine Erkrankung allein von Autoabgasen herrührt . Niemand auch deine Hanseln können nachweisen wo wann
Schadstoffe eingeatmet wurden. Wäre es so einfach kämen Krebserkrankungen in der Provinz nicht vor .
Ist aber leider nicht so.
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 3. Feb 2019, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Vongole
Vorstand
Beiträge: 6196
Registriert: Di 24. Mär 2015, 18:30

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Vongole » Mi 30. Jan 2019, 14:53

Ebiker hat geschrieben:(30 Jan 2019, 13:44)

Bewiesen ist gar nichts. Es gibt Untersuchungen zum Feinstaub, da wurden bei deutlich höherer Konzentration als im Straßenverkehr Wirkungen festgestellt.

Beweis wäre für mich letztendlich wirklich eine höhere Todesrate, die wird sich aber niemals feststellen lassen. Bei NO2 sieht es noch viel entspannter aus

https://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/1002-eine-politisch-betriebene-diskussion


Vielleicht wäre es möglich, uns mit den Ansichten und "wissenschaftlichen" Aussagen des persönlichen Referenten von Herrn Gauland zu verschonen.
Ebiker
Beiträge: 2687
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Ebiker » Mi 30. Jan 2019, 14:59

Vongole hat geschrieben:(30 Jan 2019, 14:53)

Vielleicht wäre es möglich, uns mit den Ansichten und "wissenschaftlichen" Aussagen des persönlichen Referenten von Herrn Gauland zu verschonen.


Vielleicht wäre es möglich das gepostete zu lesen und das gelesene auch zu verstehen ? Es handelt sich gerade nicht um persönliche Ansichten von irgendwem sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse eines führenden Forschers zu dem Thema. Oder sind diese Fakten nichts mehr wert wenn sie in einem Brief an Hernn Klonowsky formuliert werden ?
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 13381
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 20:37
Benutzertitel: Es ist Zeit fuer eine Pause.

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon imp » Mi 30. Jan 2019, 15:13

Ist das der Klonovski, der auch bei achgut, eike und naeb rummacht?
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
Benutzeravatar
Vongole
Vorstand
Beiträge: 6196
Registriert: Di 24. Mär 2015, 18:30

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Vongole » Mi 30. Jan 2019, 15:26

Ebiker hat geschrieben:(30 Jan 2019, 14:59)

Vielleicht wäre es möglich das gepostete zu lesen und das gelesene auch zu verstehen ? Es handelt sich gerade nicht um persönliche Ansichten von irgendwem sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse eines führenden Forschers zu dem Thema. Oder sind diese Fakten nichts mehr wert wenn sie in einem Brief an Hernn Klonowsky formuliert werden ?


All das schränkt die Aussagekraft stark ein, und dennoch bewilligen Ethikomissionen regelmäßig solche Untersuchungen. "Wir brauchen solche Studien am Menschen, um zu verstehen, wie sich die Schadstoffe im Körper verhalten", sagt Rudolf Jörres. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur experimentellen Umweltmedizin an der Universität München und hat jene Untersuchung, die von einer Lobbygruppe der Autoindustrie gesponsort wurde, nach eigenen Worten maßgeblich gestaltet. Tierversuche gäben nur begrenzt Einblick, sagt Jörres. "Wenn ich kausale Zusammenhänge erkennen möchte, muss ich beim Menschen schauen."
https://www.sueddeutsche.de/wissen/abga ... -1.3845510
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Sören74 » Mi 30. Jan 2019, 15:28

Positiv Denkender hat geschrieben:Wären Autoabgase so gesundheitsschädlich ,wie einige es vorgaukeln ,würden die Menschen
früher sterben .Das Gegenteil ist der Fall .


Weil auch die NOx-Belastung heute deutlich geringer als vor 20-30 Jahren ist. Die Zahl der Lungenkrankheiten von Nichtrauchern war früher auch höher als heute.

Positiv Denkender hat geschrieben:Nun wurde ja eindeutig bewiesen ,dass Stickoxide in der geringen
Menge ,wie sie auf Straßen gemessen werden, gesundheitlich unbedenklich sind .


Wo?
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Sören74 » Mi 30. Jan 2019, 15:43

Positiv Denkender hat geschrieben:Wer weniger Autos fordert ,schreit halt nach Millionen Arbeitslose .


Nach derselben Logik hätte man sich auch gegen den Abbau der Steinkohlezechen, Millionen landwirtschaftliche Kleinstbetriebe, Digitalisierung der Uhren usw. stellen müssen. Ich bin eher der Meinung, dass sich die Stärke eines Industrielandes dadurch zeigt, dass man eben nicht so massiv von der Existenz eines speziellen Produktes abhängt. Irgendwann wird das Auto durch andere Verkehrskonzepte ersetzt werden und entsprechend sollten wir uns darauf einstellen. Positiv Denken würde in dem Fall übrigens heißen, die Potentiale von neuen Verkehrskonzepten zu erkennen und federführend zu sein.
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 13381
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 20:37
Benutzertitel: Es ist Zeit fuer eine Pause.

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon imp » Mi 30. Jan 2019, 15:46

Sören74 hat geschrieben:(30 Jan 2019, 15:43)

Nach derselben Logik hätte man sich auch gegen den Abbau der Steinkohlezechen, Millionen landwirtschaftliche Kleinstbetriebe, Digitalisierung der Uhren usw. stellen müssen. Ich bin eher der Meinung, dass sich die Stärke eines Industrielandes dadurch zeigt, dass man eben nicht so massiv von der Existenz eines speziellen Produktes abhängt. Irgendwann wird das Auto durch andere Verkehrskonzepte ersetzt werden und entsprechend sollten wir uns darauf einstellen. Positiv Denken würde in dem Fall übrigens heißen, die Potentiale von neuen Verkehrskonzepten zu erkennen und federführend zu sein.

Man rettet nichts altes durch Dummstellen gegenüber dem Neuen.
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
Benutzeravatar
Balsamico
Beiträge: 127
Registriert: Mi 6. Sep 2017, 22:01

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Balsamico » Mi 30. Jan 2019, 15:59

Zur Seriosität des besagten Dieter Köhlers

"Der Diesel gibt komischerweise, das hab ich auch gelernt, hinten sauberere Luft ab, als er vorne ansaugt."


(Dieter Köhler zu Gast bei Anne Will 27.11.2018 42:30
https://www.ardmediathek.de/ard/player/ ... llMmNjNjI/ )
Ebiker
Beiträge: 2687
Registriert: Mo 16. Mai 2016, 11:06
Benutzertitel: Elektrowitsch 1. Ordnung

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Ebiker » Mi 30. Jan 2019, 16:45

Vongole hat geschrieben:(30 Jan 2019, 15:26)

All das schränkt die Aussagekraft stark ein, und dennoch bewilligen Ethikomissionen regelmäßig solche Untersuchungen. "Wir brauchen solche Studien am Menschen, um zu verstehen, wie sich die Schadstoffe im Körper verhalten", sagt Rudolf Jörres. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur experimentellen Umweltmedizin an der Universität München und hat jene Untersuchung, die von einer Lobbygruppe der Autoindustrie gesponsort wurde, nach eigenen Worten maßgeblich gestaltet. Tierversuche gäben nur begrenzt Einblick, sagt Jörres. "Wenn ich kausale Zusammenhänge erkennen möchte, muss ich beim Menschen schauen."
https://www.sueddeutsche.de/wissen/abga ... -1.3845510


Und was ist jetzt falsch daran ? So funktioniert Wissenschaft nun mal.
Benutzeravatar
Vongole
Vorstand
Beiträge: 6196
Registriert: Di 24. Mär 2015, 18:30

Re: Kann man von einer Unbefangenheit der Lungenärzte ausgehen, die aktuell die Grenzwerte anprangern?

Beitragvon Vongole » Mi 30. Jan 2019, 16:55

Ebiker hat geschrieben:(30 Jan 2019, 16:45)

Und was ist jetzt falsch daran ? So funktioniert Wissenschaft nun mal.


Dass sie von Lobbygruppen gesponsert wird und willfährige Gutachten abgibt?
Dürfte wohl nicht die Regel sein. :rolleyes:

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste