Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 12. Sep 2019, 02:21

Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 01:33)

Viel mehr werden die Leute, die solche Autos für 10.000 eu kaufen - auch nicht ausgeben....

...nur mal Nebenbei ->> Würden Sie so ein E-Auto auch ohne Garage...als Bordsteinparker (ohne Ladesäule) kaufen ?


Nein, natürlich nicht! Dazu muß schon eine geeignete Infrastruktur entstanden sein. Etwa ein Parkplatz/Parkhaus mit Ladesäulen und kontrolliertem Zugang, um Vandalismus an Ladesäulen und Fahrzeugen entgegen zu wirken.

Aber wir sollten es mit dem Teilnehmer Gruwe halten: 43% Eigenheimer sind doch auch ein anständiger Brocken für den Markt. Damit könnte man als Zielgruppe anfangen...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 02:34

H2O hat geschrieben:(12 Sep 2019, 02:21)

Nein, natürlich nicht! Dazu muß schon eine geeignete Infrastruktur entstanden sein. Etwa ein Parkplatz/Parkhaus mit Ladesäulen und kontrolliertem Zugang, um Vandalismus an Ladesäulen und Fahrzeugen entgegen zu wirken.

Aber wir sollten es mit dem Teilnehmer Gruwe halten: 43% Eigenheimer sind doch auch ein anständiger Brocken für den Markt. Damit könnte man als Zielgruppe anfangen...


In der Garage steht das teuere Auto.

Das zweite - kleine, draussen am Bordstein.

Das der Stromer das "Hauptauto" der Familie wird.... ? Mein ich nicht.

Als Billigkiste - Jeden-tag-auto - ist ein Stromer zu teuer... Das werden 10.000 Eu Cars.

Was ich mir vorstellen kann - sind DIE mit ner Solaranlage. Selbstversorger, unabhängig vom öffentlichen Netz. ....und natürlich Leute - die mehr als 3 Autos in der Garage haben...
Ansonsten werden Hybride sicher guten Absatz haben.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 12. Sep 2019, 08:38

ä
Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 02:34)

In der Garage steht das teuere Auto.

Das zweite - kleine, draussen am Bordstein.

Das der Stromer das "Hauptauto" der Familie wird.... ? Mein ich nicht.

Als Billigkiste - Jeden-tag-auto - ist ein Stromer zu teuer... Das werden 10.000 Eu Cars.

Was ich mir vorstellen kann - sind DIE mit ner Solaranlage. Selbstversorger, unabhängig vom öffentlichen Netz. ....und natürlich Leute - die mehr als 3 Autos in der Garage haben...
Ansonsten werden Hybride sicher guten Absatz haben.


Ja, wenn ein berufstätiges Paar weit von Haltestellen des ÖPNV lebt, dann wird das Leben heutzutage unbequem, weil zu fast allen außerhäuslichen Verrichtungen lange Wege zurück zu legen sind. Da sind 2 Fahrzeuge sicherlich eine große Erleichterung, aber auch ein Kostenfaktor. Ich habe hier gesehen, daß ein Fahrzeug in der Garage und eins in der Einfahrt steht. Da ginge doch auch elektrisch noch einiges.

Ich könnte mir ein Elektrofahrzeug der Klasse RENAULT ZOE durchaus als mein einziges Motorfahrzeug vorstellen. Nach Datenblatt bringt es das Fahrzeug auf 390 km Reichweite, also wohl sicher über 300 km. Geeignete Ladeinfrastruktur vorausgesetzt, könnte ich damit von Pommern bis Bremen mit einer längeren Pause zum Nachladen bewältigen. Warum nicht! Einmal in 3 Monaten ist das machbar. Ansonsten wird sich meine Photovoltaik in Pommern langweilen... bis Swinemünde / Ahlbeck 50 km vielleicht einmal in der Woche, bis Dziwnowek 25 km im Sommer 2-mal zum Strandlaufen mit Einkaufen oder bis Kamień Pomorski 15 km zweimal zum Einkaufen.

Derzeit ist ein Hybridfahrzeug eine sehr zweckmäßige Lösung, insbesondere in Stadtbereich; ob das Fahrzeug aber im mittleren Fahrbetrieb die CO2-Grenzen ab 2030 einhalten kann... glaube ich nicht. TOYOTA PRIUS derzeit 84 g CO2/100 km. Da hilft vermutlich auch die Nachladung der Batterie aus dem Stromnetz nicht. Dann muß dort eine Brennstoffzelle den Verbrenner ersetzen. Weiterhin vermute ich, daß ab 2030 keine Verbrenner fossiler Kraftstoffe mehr neu zugelassen werden... wenn sich unser Klima weiter in der zuletzt beobachteten Weise entwickelt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 11:02

H2O hat geschrieben:(12 Sep 2019, 00:37)

Kein Zweifel! Dennoch kann doch der Stromer im Ballungsraum ganz sinnvoll sein, auch wenn er mit Kohlestrom aufgeladen wurde. Immerhin verpestet er am Einsatzort nicht die Luft der dort dicht nebeneinander wohnenden Menschen. Der Idealfall bleibt natürlich der Stromer, der von der Photovoltaik auf dem Hause seines Besitzers aufgetankt wird. Dann kommt auch die Umwelt zu ihrem Recht.


Das ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Aspekt neben der ganzen CO2-Geschichte!

Die Anzahl an Lungenkrankheiten steigt in allen Altersgruppen, trotz dass es immer weniger Raucher gibt und die Leute an sich gesünder leben. Da dürfte ein Zusammenhang bestehen, dass es die Menschen immer stärker in die Städte zieht und dort der Verkehr entsprechend auch ansteigt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 13:42

Gruwe hat geschrieben:(12 Sep 2019, 11:02)

Das ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Aspekt neben der ganzen CO2-Geschichte!

Die Anzahl an Lungenkrankheiten steigt in allen Altersgruppen, trotz dass es immer weniger Raucher gibt und die Leute an sich gesünder leben. Da dürfte ein Zusammenhang bestehen, dass es die Menschen immer stärker in die Städte zieht und dort der Verkehr entsprechend auch ansteigt.


Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sind weltweit wichtige Ursachen von Krankheitslast und Sterblichkeit. In Deutschland haben neben akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) vor allem chronische Lungenerkrankun- gen – darunter Lungenkrebs, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma bronchiale – hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. ARE-Neuerkrankungsraten unterscheiden sich deutlich nach Alter, Jahreszeit und Jahr. Sie werden als wöchentliche Konsultationsinzidenz über ausgewählte Einrichtungen der ambu- lanten und stationären Versorgung erfasst. Zwischen 2009 und 2016 liegen die Neuerkrankungsraten im ambulan- ten sowie im stationären Bereich (für schwere Krankheitsverläufe, SARI) bei Kleinkindern mit Werten von bis zu 9,4 % bzw. 0,2 % am höchsten. Auch die ARE-Sterblichkeit unterliegt saisonalen und jährlichen Schwankungen. Sie wird mit jährlich mehr als 17.000 Todesfällen über die amtliche Todesursachenstatistik nur unzureichend erfasst, da häufig ein vorbestehendes chronisches Grundleiden anstelle der akuten Infektion als zum Tode führende Ursa- che kodiert wird. Zusätzlich sind daher Einschätzungen der ARE-Übersterblichkeit im Zusammenhang mit Grippe- wellen notwendig. Bei Lungenkrebs, COPD und Asthma ist insbesondere die langfristige zeitliche Entwicklung des Neuerkrankungs- und Sterbegeschehens von gesundheitspolitischem Interesse. Daten der amtlichen Todesursa- chenstatistik von 1998 bis 2015 zeigen, dass Sterberaten für Lungenkrebs und COPD bei Männern im Mittel um 1,8 % bzw. 1,1 % pro Jahr sanken, während sie bei Frauen um 2,5 % bzw. 2,3 % anstiegen. Dennoch starben im Jahre 2015 immer noch mehr Männer als Frauen an Lungenkrebs (29.378 vs. 15.881) bzw. COPD (17.300 vs. 13.773). Ster- beraten für Asthma bronchiale sind im gleichen Zeitraum pro Jahr um durchschnittlich 8,3 % bei Frauen und 11,2 % bei Männern gesunken und dabei zuletzt auf 659 Todesfälle bei Frauen und 393 bei Männern zurückgegangen. Neuerkrankungsraten für Lungenkrebs bewegen sich ab 1998 auf fast gleichem Niveau wie die Sterberaten. Für COPD und Asthma sind keine entsprechenden Daten verfügbar. Ausbau und Verstetigung von koordinierten Sur- veillance-Aktivitäten zu respiratorischen Krankheiten im Rahmen internationaler Aktionspläne zur Krankheitsprä- vention sind notwendig.
http://www.gbe-bund.de/pdf/johm_2017_03 ... lage_2.pdf

Anstieg .....1980 mit Umweltbelastung Schwefel und Industriestaub war man GESÜNDER ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 14:45

Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 13:42)
Anstieg .....1980 mit Umweltbelastung Schwefel und Industriestaub war man GESÜNDER ?


Dir ist der Unterschied zwischen Sterbe- und Erkrankungsraten schon klar?

Nein, damals war man nicht gesünder. Damals wurde auch noch mehr geraucht, usw.
Gerade deswegen, da weniger geraucht wird, man gegen Schwefel und Industriestaub schon was unternommen hat, usw. sollte doch klar sein, dass es weitere Ursachen gibt, wenn etwa die Asthma-Erkrankungsraten am Steigen sind.

Asthma nimmt bei Frauen und Männern zu . Jede
neunte Frau und jeder zwölfte Mann haben oder
hatten schon einmal Asthma. Verglichen mit 2003
zeigt sich ein Anstieg in allen Altersgruppen, ganz
besonders aber bei den Älteren. Bei Frauen ab 45
Jahren ist die Lebenszeitprävalenz von Asthma zwischen 2003 und 2012 von fünf Prozent auf fast dreizehn Prozent gestiegen.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/GEDA12.pdf?__blob=publicationFile
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Wolfgang Anger » Do 12. Sep 2019, 15:55

Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 02:34)

In der Garage steht das teuere Auto.

Das zweite - kleine, draussen am Bordstein.

Das der Stromer das "Hauptauto" der Familie wird.... ? Mein ich nicht.
....


Frag doch die E-Fahrer:
Das E-Auto ist IMMER das Hauptauto, steht in der Garage, weil dort auch die Steckdose ist,
bei uns auch.

Der Verbrenner steht draußen, und wird kaum noch bewegt.
NUR NOCH WENNs UNBEDINGT NOTWENDIG IST.

Sprich doch einfach am Supermarkt die E-Fahrer an.
Freundlich, sie sagen dir sicher Ähnliches.
Bisher habe ich nie etwas anderes gehört.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 16:02

Wolfgang Anger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 15:55)
Frag doch die E-Fahrer:
Das E-Auto ist IMMER das Hauptauto, steht in der Garage, weil dort auch die Steckdose ist,
bei uns auch.


Bei ihm verhält sich eben der deutsche Automobilfahrer stets und für alle Ewigkeit so, wie unser Teeernte es gerne hätte!

Ebenso wie ja auch 80%+ der Deutschen einen Dienstwagen-Diesel zur Verfügung haben, mit dem sie kostenfrei fahren können. ;)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 16:19

Wolfgang Anger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 15:55)

Frag doch die E-Fahrer:
Das E-Auto ist IMMER das Hauptauto, steht in der Garage, weil dort auch die Steckdose ist,
bei uns auch.

Der Verbrenner steht draußen, und wird kaum noch bewegt.
NUR NOCH WENNs UNBEDINGT NOTWENDIG IST.

Sprich doch einfach am Supermarkt die E-Fahrer an.
Freundlich, sie sagen dir sicher Ähnliches.
Bisher habe ich nie etwas anderes gehört.


Nun...bei mir war es das Drittauto.... ein Fun Car für ALLE ... zum Strand. Das macht sicher jeder anders.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 16:20

Gruwe hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:02)

Bei ihm verhält sich eben der deutsche Automobilfahrer stets und für alle Ewigkeit so, wie unser Teeernte es gerne hätte!

Ebenso wie ja auch 80%+ der Deutschen einen Dienstwagen-Diesel zur Verfügung haben, mit dem sie kostenfrei fahren können. ;)


ja es sind nur 50% der PKW.....
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 12. Sep 2019, 16:26

Gruwe hat geschrieben:(11 Sep 2019, 23:44)

Es haben auch nicht alle Menschen die Möglichkeit, überhaupt Autofahren zu können, etwa weil sie es sich nicht leisten können. Es wird immer etwas geben, was der eine nutzen kann, der andere nicht. Wo soll das jetzt beim Thema Auto was Besonderes sein?

Wir haben eine Eigenheimquote von ~43%, wobei das in der Regel keine armen Leute sind und dort die Quote der Haushalte, die 2 oder mehr Fahrzeuge haben, hoch sein dürfte. Ansonsten unternimmt man ja auch was etwa in Richtung Mieterstrommodelle, etc.

Lass uns doch diese Haushalte erstmal "abfrühstücken", dann dürfte schon ein großer Schritt erreicht sein!


Ic hlade dich nach Duisburg ein um über die Eigenheimquote zu reflektieren.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 16:37

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:26)

Ic hlade dich nach Duisburg ein um über die Eigenheimquote zu reflektieren.


Wen interessiert die Eigentümerquote in Duisburg? Genauso könnte ich dich ins Saarland, also das Bundesland mit der höchsten Eigentümerquote, einladen. Nur wozu soll das gut sein?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 16:38

Teeernte hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:20)

ja es sind nur 50% der PKW.....


Und wieso sollten diese Nutzer dann bei einem potentiellen E-Auto-Dienstwagen NICHT mehr kostenfrei fahren können?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 12. Sep 2019, 16:52

Gruwe hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:37)

Wen interessiert die Eigentümerquote in Duisburg? Genauso könnte ich dich ins Saarland, also das Bundesland mit der höchsten Eigentümerquote, einladen. Nur wozu soll das gut sein?


Weil es das Problem verdeutlicht. Die Zahl von 45% heißt nicht dass es 45% Eigenheime gibt. Sie heißt dass es 45% Wohneigentum gibt. Und vielen geht es so wie ich. Sie haben eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ohne Stellplatz. Ohne Garage. Ohne Möglichkeit für eine private Ladesäule die übrigen ja auch wieder tausende von Euros kostet.

Du solltest dich mit den Realitäten auseinandersetzen und nicht mit einem theoretischen Bestcase bei dem alles sich wie von selber fügt und wunderbar ist. So ist es nicht in der Praxis.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Gruwe » Do 12. Sep 2019, 16:56

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:52)

Weil es das Problem verdeutlicht. Die Zahl von 45% heißt nicht dass es 45% Eigenheime gibt. Sie heißt dass es 45% Wohneigentum gibt. Und vielen geht es so wie ich. Sie haben eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ohne Stellplatz. Ohne Garage. Ohne Möglichkeit für eine private Ladesäule die übrigen ja auch wieder tausende von Euros kostet.

Du solltest dich mit den Realitäten auseinandersetzen und nicht mit einem theoretischen Bestcase bei dem alles sich wie von selber fügt und wunderbar ist. So ist es nicht in der Praxis.


Und? Wenn es von mir aus nur 20% sind...dann ist es besser, diese 20% betreiben ein Elektroauto anstatt eines Verbrenners.

Ich brauch auch keinen theoretischen Best-Case! Alle relevanten Komponenten (das ist beim E-Auto insb. die Batterie) sind solche, deren Weiterentwicklung sinnvoll ist. Wenn man diese dann eben auch noch für ein Anwendungsfall E-Auto einsetzen kann, so sollte man dies tun.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 12. Sep 2019, 18:19

Gruwe hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:56)

Und? Wenn es von mir aus nur 20% sind...dann ist es besser, diese 20% betreiben ein Elektroauto anstatt eines Verbrenners.

Ich brauch auch keinen theoretischen Best-Case! Alle relevanten Komponenten (das ist beim E-Auto insb. die Batterie) sind solche, deren Weiterentwicklung sinnvoll ist. Wenn man diese dann eben auch noch für ein Anwendungsfall E-Auto einsetzen kann, so sollte man dies tun.


Letztlich scheitert das E-Auto an der Batterie und Ladetechnik. Und es ist keine Lösung in Sicht. Lithium-Ionen sind keine Lösung. Man hat halt nichts Besseres gefunden. Wenn einer eine wirklich gute Batterietechnik erfindet kann man nochmal über das E-Auto reden. Im Moment ist es ein totes Pferd. Und die kann man nicht reiten.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 19:32

Gruwe hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:38)

Und wieso sollten diese Nutzer dann bei einem potentiellen E-Auto-Dienstwagen NICHT mehr kostenfrei fahren können?


Weil man zuhause keine Dienststeckdose hat.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 12. Sep 2019, 19:34

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 18:19)

Letztlich scheitert das E-Auto an der Batterie und Ladetechnik. Und es ist keine Lösung in Sicht. Lithium-Ionen sind keine Lösung. Man hat halt nichts Besseres gefunden. Wenn einer eine wirklich gute Batterietechnik erfindet kann man nochmal über das E-Auto reden. Im Moment ist es ein totes Pferd. Und die kann man nicht reiten.


Selbst beim Pferdewagen hat man nicht das Pferd am Wagen "aufgeladen" ...sondern das Pferd gewechselt.

Ist beim Akku natürlich Mist....da der Akku Mist ist.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon jorikke » Fr 13. Sep 2019, 08:38

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2019, 16:52)

Weil es das Problem verdeutlicht. Die Zahl von 45% heißt nicht dass es 45% Eigenheime gibt. Sie heißt dass es 45% Wohneigentum gibt. Und vielen geht es so wie ich. Sie haben eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ohne Stellplatz. Ohne Garage. Ohne Möglichkeit für eine private Ladesäule die übrigen ja auch wieder tausende von Euros kostet.

Du solltest dich mit den Realitäten auseinandersetzen und nicht mit einem theoretischen Bestcase bei dem alles sich wie von selber fügt und wunderbar ist. So ist es nicht in der Praxis.


Neues setzt sich immer bei den Menschen durch, bei denen die Bedingungen stimmen. Da gibt es ein großes Potential. Kommt so ein Prozess in Gang werden auch andere versuchen auf den Zug aufzuspringen.
Etwas abzulehnen weil die persönlichen Voraussetzungen ( noch ) nicht gegeben sind, ist recht schlicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Wolfgang Anger » Fr 13. Sep 2019, 11:35

jorikke hat geschrieben:(13 Sep 2019, 08:38)

Neues setzt sich immer bei den Menschen durch, bei denen die Bedingungen stimmen. Da gibt es ein großes Potential. Kommt so ein Prozess in Gang werden auch andere versuchen auf den Zug aufzuspringen.
Etwas abzulehnen weil die persönlichen Voraussetzungen ( noch ) nicht gegeben sind, ist recht schlicht.


Stromern gehört die Zukunft. Das gilt als oberstes Gebot in der Autobranche. Jetzt rechnet eine Studie vor: E-Autos werden klassische Verbrenner in puncto Wirtschaftlichkeit schon bald überholen. Laut Experten gibt es nur einen Weg, wie Benzin und Diesel konkurrenzfähig bleiben können.

Die Elektro-Revolution auf den Straßen wird weiter um sich greifen. Zumindest, wenn man den Analysten der französischen Großbank BNP Paribas Glauben schenken mag. Das größte Geldinstitut der Eurozone rechnet in ihrer August-Studie mit dem Namen "Wells, Wires, and Wheels" vor, warum der Weg hin zur Elektromobilität nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist. Bei gleichem Kapitalaufwand würden E-Autos heute im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien eine bis zu siebenfach höhere Energieausbeute haben als konventionelle Antriebe, schreiben die Autoren.

Wolfgang Ketter, Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln, pflichtet bei. Auch er ist überzeugt, dass die Zukunft des Straßenverkehrs den Stromern gehört: "Die Produktion und der Transport von erneuerbarer Energie, als auch die Elektrofahrzeuge selbst, sind deutlich effizienter als bei herkömmlichen Verbrennern. Dadurch ergibt sich ein deutlich höherer Wirkungsgrad von E-Fahrzeugen. Bei hohen jährlichen Laufleistungen können günstige Elektrofahrzeuge für Verbraucher schon heute rentabler sein als Verbrenner", sagt er.
.....

https://www.n-tv.de/wirtschaft/E-Autos- ... 65337.html

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