Elektroautos.

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TheManFromDownUnder
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 31. Mai 2019, 11:42

BingoBurner hat geschrieben:(31 May 2019, 11:36)

Ich werde dich erst zerfetzen wenn du Inhalte bringst. Was macht die Solaranlage läuft ?


Bingo, Bingo, Bingo! Du bist nicht mehr diskussionsfaehig! Du bist wie ein Kleinkind das einen Wutanfall hat.

Abgesehen davon erzeugt die Solaranlage auf dem Dach unseres Haus Strom und der Regen wird in unserem 5000 Liter Wassertank aufgefangen und fuer Garten und Grey Water verwendet, wir benutzen keine Plastiktueten, recyclen alles was moeglich ist usw. Nun sag mir mal was tust du fuer die Umwelt? Kaufst du dir einen Euro 70000 Tesla????
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Emin
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Emin » Fr 31. Mai 2019, 12:42

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 May 2019, 01:37)

Na ja, Tankstellen mit 4 Zapfsauelen sind zumindest hier bis irgendwo weit abseits im Busch selten. Eher 12 Zapfsauelen und mehr (E10, Normal, Super, Diesel, Gas) Dann deiner Logik folgend 72 Aufladestellen. Und dafuer genug Platz. Allein schon an Platzmangel sind eine solche Anzahl von Ladesauelen wohl utopisch.

Kostenloser Strom fuer Autos klingt gut aber nichts ist wirklich kostenlos! Und Elektrizitaet muss erst mal erzeugt werden. In euren Breitengraden kann Solar und Wind nicht die base load garantieren und je mehr Strom gebraucht wird um so mehr base load ist noetig. Da Atom eine no go Zone ist bleibt nur noch Gasturbinenkraftwerke und clean coal energy. Japan tut es bereits:

https://www.abc.net.au/news/rural/2017- ... ts/8224302



Das sind dann aber auch verschiedene Arten von Zapfsäulen die nicht von jedem Auto benutzt werden können und hat daher mit eventuellen Wartezeiten nichts zu tun. Die Supercharger nehmen auch nicht viel Platz weg, die kannst du gut über den gesamten Parkplatz einer Raststätte verteilen.

Das mit der Netzbelastung ist so eine Sache. An die Supercharger müssen theoretisch nur Leute, die innerhalb eines Tages mehr als >300km fahren. Der Rest lädt jede zweite Nacht oder so zuhause oder an einer öffentlichen Steckdose (oder auch tagsüber an der Arbeitsstelle) und hat dann nie ein Problem mit der Batterie.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 13:00

Emin hat geschrieben:(30 May 2019, 22:44)

Also ich vermute mal ein normaler Auftankvorgang inklusive Bezahlung wird so ~5 Minuten dauern, wenn das mit den Superchargern 6 mal so lange dauert brauchst du auch entsprechend 6 mal so viele für die gleiche Kapazität. D.h. also, wenn eine Autobahnraststätte 4 Zapfsäulen hat bräuchtest du 24 Supercharger, und hättest dann die gleichen Wartezeiten (ja, auch an Zapfsäulen bilden sich Schlangen...)

Was den finanziellen Anreiz angeht, zumindest in Stuttgart wo ich eine Zeit lang gelebt habe konnte man an vielen Orten kostenlos aufladen, auch bei meinem Arbeitsplatz ging das. Da musst du dann sowieso nie irgendwo zum tanken hin, weil die Batterie immer voll ist und das Fahren ist kostenlos. Da haben sich die höheren Anschaffungskosten durchaus rentiert, auch, weil ein Elektromotor nicht so leicht kaputtgehen kann und keine teuren Reperaturen nötig sind. Ok gut, für eine weitere Fahrt sind E-Autos noch nicht ganz geeignet, aber 50% der Autos auf den Straßen könnten E-Autos problemlos ersetzen, und die Besitzer würden dabei Geld sparen.


In Deutschland zahlt man schon heute bis zu 55 Cent pro kWh für den Strom an der Ladesäule. Damit macht man alle wirtschaftlichen Vorteile kaputt. Die gängigen Modelle brauchen bereits heute fast 20kWh für 100km. Macht im schlechtesten Fall 11 Euro, oder rund 7,3 Liter Benzin.
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

Für den Durchnschnitts Autofahrer, der gerne 400-500km Reicheweite hätte und aber nur 10-15k km im Jahr fährt, lohnen sich die höheren Anschaffungs- und Betriebskosten gleich 10 mal nicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 31. Mai 2019, 13:02

Emin hat geschrieben:(31 May 2019, 12:42)

Das sind dann aber auch verschiedene Arten von Zapfsäulen die nicht von jedem Auto benutzt werden können und hat daher mit eventuellen Wartezeiten nichts zu tun. Die Supercharger nehmen auch nicht viel Platz weg, die kannst du gut über den gesamten Parkplatz einer Raststätte verteilen.

Das mit der Netzbelastung ist so eine Sache. An die Supercharger müssen theoretisch nur Leute, die innerhalb eines Tages mehr als >300km fahren. Der Rest lädt jede zweite Nacht oder so zuhause oder an einer öffentlichen Steckdose (oder auch tagsüber an der Arbeitsstelle) und hat dann nie ein Problem mit der Batterie.


So einfach also. Die Steckdose zu Hause kostet uebrigens hier so um die $ 3000 + Installation. Dafuer kann ich viel tanken.

Aber es kommt halt darauf an wieviel man im Jahr faehrt oder fahren muss. Und auch wo man wohnt, ob man einen Anhaenger zieht und soweiter.
Kostenfrage ist die Installation von Aufladezsauelen an jedem oeffentlichen Parkplatz! Etwas blauauegig zu denken das ist alles umsonst. Die Kosten Nutzen Rechnung uebezeugt mich nicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Emin » Fr 31. Mai 2019, 18:32

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 May 2019, 13:02)

So einfach also. Die Steckdose zu Hause kostet uebrigens hier so um die $ 3000 + Installation. Dafuer kann ich viel tanken.

Aber es kommt halt darauf an wieviel man im Jahr faehrt oder fahren muss. Und auch wo man wohnt, ob man einen Anhaenger zieht und soweiter.
Kostenfrage ist die Installation von Aufladezsauelen an jedem oeffentlichen Parkplatz! Etwas blauauegig zu denken das ist alles umsonst. Die Kosten Nutzen Rechnung uebezeugt mich nicht.


Ok gut, für das australische Outback reichen die aktuellen Elektroautos noch nicht, das stimmt. Ich denke aber in Sydney sieht man das auch schon anders.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 31. Mai 2019, 19:11

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 13:00)

In Deutschland zahlt man schon heute bis zu 55 Cent pro kWh für den Strom an der Ladesäule. Damit macht man alle wirtschaftlichen Vorteile kaputt. Die gängigen Modelle brauchen bereits heute fast 20kWh für 100km. Macht im schlechtesten Fall 11 Euro, oder rund 7,3 Liter Benzin.
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

Für den Durchnschnitts Autofahrer, der gerne 400-500km Reicheweite hätte und aber nur 10-15k km im Jahr fährt, lohnen sich die höheren Anschaffungs- und Betriebskosten gleich 10 mal nicht.


Aus meiner Sicht geht Ihr Stoß in die falsche Richtung. Wir wollen emissionsfreie Mobilität, nicht unbedingt preisgünstige. Wir wollen einem Klimaproblem entgegen wirken und nicht preisgünstig mit emissionsfreien Fahrzeugen unsere bisherigen Gewohnheiten beibehalten. Natürlich habe ich gar nichts dagegen, wenn emissionsfrei zugleich auch preisgünstig ist. Aber da hängen die Trauben verdammt hoch!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 20:16

H2O hat geschrieben:(31 May 2019, 19:11)

Aus meiner Sicht geht Ihr Stoß in die falsche Richtung. Wir wollen emissionsfreie Mobilität, nicht unbedingt preisgünstige. Wir wollen einem Klimaproblem entgegen wirken und nicht preisgünstig mit emissionsfreien Fahrzeugen unsere bisherigen Gewohnheiten beibehalten. Natürlich habe ich gar nichts dagegen, wenn emissionsfrei zugleich auch preisgünstig ist. Aber da hängen die Trauben verdammt hoch!


Tja, nur weil es nicht aus dem Auspuff kommt, heißt das noch lange nicht, dass es nicht aus dem Schornstein kommt.

Bei derzeitigem Strommix und 20kWh pro 100km, sind es fast 10kg CO2 die man raushaut.
Der Benziner kann auch weniger raushauen oder man nimmt einen 200 PS SUV mit 16kg.

Macht bei 150k km Lebensdauer, für die meisten Autofahrer 10 Jahre einen Unterschied von 9 Tonnen CO2.

Die 9 Tonnen CO2 kaufen sich die Schmutzindustrien im offiziellen Emissionshandel für 225 Euro. Nach Abzug der Batterieherstellung hat man sogar nur 6 Tonnen mehr verbraucht. Sind 2 Flüge nach Amerika und zurück.

Man könnte mit fleischloser Ernährung mehr sparen, dazu muss man auch keine 10.000-15.000 Euro für sinnlose Batterien ausgeben. Tja.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 31. Mai 2019, 21:19

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 20:16)

Tja, nur weil es nicht aus dem Auspuff kommt, heißt das noch lange nicht, dass es nicht aus dem Schornstein kommt.

Bei derzeitigem Strommix und 20kWh pro 100km, sind es fast 10kg CO2 die man raushaut.
Der Benziner kann auch weniger raushauen oder man nimmt einen 200 PS SUV mit 16kg.

Macht bei 150k km Lebensdauer, für die meisten Autofahrer 10 Jahre einen Unterschied von 9 Tonnen CO2.

Die 9 Tonnen CO2 kaufen sich die Schmutzindustrien im offiziellen Emissionshandel für 225 Euro. Nach Abzug der Batterieherstellung hat man sogar nur 6 Tonnen mehr verbraucht. Sind 2 Flüge nach Amerika und zurück.

Man könnte mit fleischloser Ernährung mehr sparen, dazu muss man auch keine 10.000-15.000 Euro für sinnlose Batterien ausgeben. Tja.


Nun ja, woher wissen Sie, daß der getankte Strom nicht aus Windrädern und Photovoltaik stammt? Tun wir ganz einfach so... genug Strom aus erneuerbaren Quellen ist ja vorhanden, und schon ist ihre Position unhaltbar.

Etwas ernsthafter: Wenn man umstellt von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien, dann ist diese Entwicklung nicht mit einem Fingerschnipsen zu machen. Das dauert nach derzeitiger Planung noch fast 50 Jahre, auch mit Blick auf Erdgas aus Rußland, USA, Norwegen. Aber ohne emissionsfreie Antriebe würde man immer weiter die Umwelt vernichten, und so geht das eben Schritt für Schritt, hier ein wenig und da ein wenig. Dazu entsteht Infrastruktur, die auch niemand aus dem Hut ziehen kann.

Ihre Kostenrechnung ist also sinnlos, weil wir keinen anderen Weg kennen, der zu emissionsfreier Mobilität führt. Als Vorgabe die CO2-Emission von neu zugelassenen Fahrzeugen bis 2030... da ist mir nicht klar, wie unsere Verbrennungsmotoren mit 30 g CO2/100 km betrieben werden können. Aber da müssen wir hin, da beißt keine Maus einen Faden ab. Die Kostenrechnerei bringt da nichts, zumal auch die Preise politisch gestaltet wurden durch Steuern und Abgaben.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Fr 31. Mai 2019, 21:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 May 2019, 11:42)

Bingo, Bingo, Bingo! Du bist nicht mehr diskussionsfaehig! Du bist wie ein Kleinkind das einen Wutanfall hat.


Ach.........das wundert dich ? Weißt du was ein Kreisläufer ist ? Mein Neffe spielt gerne Schach...den hab ich sehr, sehr lieb aber jedes mal sag ich zu Ihm.....
Das ist die Dame und er antwortet......das ist meine Königin.


Deine Frage musst du umdrehen. Ich z.b. verreise wahnsinnig gerne. Teils beruflich Teils privat. Zudem habe ich Verwandschaft und Freunde z.b. auch in Australien.
Da nützt mein Fahrrad fahren auch nix.




Ich habe nie behauptet das E-Autos die Lösung für Alles sind. Sie sind eine dringende Lösung für vieles ! Geht das in deinen Schädel ?

Ach ja, Brennstoffzelle





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Re: Elektroautos.

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 31. Mai 2019, 21:43

H2O hat geschrieben:(31 May 2019, 19:11)

Wir wollen emissionsfreie Mobilität, nicht unbedingt preisgünstige. Wir wollen einem Klimaproblem entgegen wirken und nicht preisgünstig mit emissionsfreien Fahrzeugen unsere bisherigen Gewohnheiten beibehalten.

Wer ist "wir"? Die Leute die ich so kenne, wollen allesamt günstigen Strom und günstiges Benzin.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Fr 31. Mai 2019, 22:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 May 2019, 21:43)

Wer ist "wir"? Die Leute die ich so kenne, wollen allesamt günstigen Strom und günstiges Benzin.



Günstiger Strom ?

Denk mal darüber nach warum Strom aus EE NUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUR
günstiger sein kann als der aus z.b. AKW ?

Endlagerung ist nicht mal eingerechnet.

Na ? Weil... ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 23:54

H2O hat geschrieben:(31 May 2019, 21:19)

Nun ja, woher wissen Sie, daß der getankte Strom nicht aus Windrädern und Photovoltaik stammt? Tun wir ganz einfach so... genug Strom aus erneuerbaren Quellen ist ja vorhanden, und schon ist ihre Position unhaltbar.

Etwas ernsthafter: Wenn man umstellt von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien, dann ist diese Entwicklung nicht mit einem Fingerschnipsen zu machen. Das dauert nach derzeitiger Planung noch fast 50 Jahre, auch mit Blick auf Erdgas aus Rußland, USA, Norwegen. Aber ohne emissionsfreie Antriebe würde man immer weiter die Umwelt vernichten, und so geht das eben Schritt für Schritt, hier ein wenig und da ein wenig. Dazu entsteht Infrastruktur, die auch niemand aus dem Hut ziehen kann.

Ihre Kostenrechnung ist also sinnlos, weil wir keinen anderen Weg kennen, der zu emissionsfreier Mobilität führt. Als Vorgabe die CO2-Emission von neu zugelassenen Fahrzeugen bis 2030... da ist mir nicht klar, wie unsere Verbrennungsmotoren mit 30 g CO2/100 km betrieben werden können. Aber da müssen wir hin, da beißt keine Maus einen Faden ab. Die Kostenrechnerei bringt da nichts, zumal auch die Preise politisch gestaltet wurden durch Steuern und Abgaben.


EE sind in dem Mix schon drin. Bei reinem Braunkohlestrom, je nach Reinheit wären wir bei 1000 bis 1200g CO2 pro kWh.
Man kann sich eben nicht aussuchen, welcher Strom aus der Steckdose kommt. Nach dieser Faktenlage sind die E-Autos in China dreckiger als jeder 08/15 Benziner in Deutschland. Emissionsfrei ist ein Märchen, der Schornstein steht halt woanders.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 1. Jun 2019, 04:49

Emin hat geschrieben:(31 May 2019, 18:32)

Ok gut, für das australische Outback reichen die aktuellen Elektroautos noch nicht, das stimmt. Ich denke aber in Sydney sieht man das auch schon anders.


Dann brauchst du in Sydney midestens 2 Autos. Ein E-Auto fuer die Stadt und ein Auto mit Verbrennungsmotor fuer Wochenende und den Urlaub. Bei Doppelverdienern 2 E-Autos fuer in die Arbeit und den 4wheel dri9ve fuer Familie, Urlaub, Boat ziehen usw. ! Und die Kinder ueber 16 haben auch ein eigenes Auto, meistens ein billiger Gebrauchtwagen! Die Jungs lieben die Pick Ups fuer Surf Boards, Mountain Bikes transportieren und wenn Handwerker fuer die Werkzeuge unter der Woche, die Maedchen lieber ein kleines Auto. 4 Fahrzeuge pro Familie sind keine Seltenheit bei uns. Unsere Tochter hat 3 Jungs ueber 16 und die haben alle ihr eigenes Auto. Mit Eltern sind das 5 Autos!

Mein Arzt hat einen Tesla aber nur fuer von zu Hause bis in die Praxis weil es bei uns ausserhalb der Stadt keine Lademoeglichkeit gibt. Hat in $ 100000 gekostet. Aber er hat auch eine Harley Davidson fuer die Freihzeit und einen Lexus SUV fuer weitere Strecken.

Aber wie gesagt E-Autos sind nicht umweltfreundlich wenn der Strom den sie benutzen nicht umweltfreundlich erzeugt wird und die Lithium Batterien vor allem Herstellung und Entsorgung sind alles andere als "Gruen"
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 1. Jun 2019, 04:57

H2O hat geschrieben:(31 May 2019, 19:11)

Aus meiner Sicht geht Ihr Stoß in die falsche Richtung. Wir wollen emissionsfreie Mobilität, nicht unbedingt preisgünstige. Wir wollen einem Klimaproblem entgegen wirken und nicht preisgünstig mit emissionsfreien Fahrzeugen unsere bisherigen Gewohnheiten beibehalten.


Mit dieser Einstellung beschraenken sie emissionsfreie Mobilitaet nur auf solche Zeitgenossen, die es sich leisten koennen. Das ist der falsche Weg.

Elektrizitaet, Gas, Wasser sind lebensnotwendige Commodities und muessen daher fuer alle erschwinglich sein nicht nur fuer die mit gefuelltem Geldbeutel. Das gleiche mit E-Autos! Wieviele koennen Euro 40000 und wesentlich mehr ausgeben???
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Sa 1. Jun 2019, 05:13

BingoBurner hat geschrieben:(31 May 2019, 21:38)

Ach.........das wundert dich ? Weißt du was ein Kreisläufer ist ? Mein Neffe spielt gerne Schach...den hab ich sehr, sehr lieb aber jedes mal sag ich zu Ihm.....
Das ist die Dame und er antwortet......das ist meine Königin.


Deine Frage musst du umdrehen. Ich z.b. verreise wahnsinnig gerne. Teils beruflich Teils privat. Zudem habe ich Verwandschaft und Freunde z.b. auch in Australien.
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Ich habe nie behauptet das E-Autos die Lösung für Alles sind. Sie sind eine dringende Lösung für vieles ! Geht das in deinen Schädel ?

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Sean Connery und The Hunt for Red October schon wieder. Bingo das hat einen wesentlich laengeren Bart als der den das Gesicht von Sean Connery schmueckt.

E-Autos sind lediglich eine Flick Loesung. Ein Band Aid wenn du so willst. OK fuer die Stadt und fuer einige, nicht fuer alle und die Infrasatruktur, Steckdosen Land auf, Land ab, ist in den Saueglingsschuhen. Und dann das Recycling der Lithium Batterien, die maximal 8 Jahre nutzbar sind? (Wie ist die performance von denen bei minus 10 Grad im Winter??)

https://batteryrecycling.org.au/lithium ... alifornia/

However, in the EU as few as 5% (pdf) of lithium-ion batteries are recycled. This has an environmental cost. Not only do the batteries carry a risk of giving off toxic gases if damaged, but core ingredients such as lithium and cobalt are finite and extraction can lead to water pollution and depletion among other environmental consequences.


https://www.theguardian.com/sustainable ... -recycling

Ich bleibe dabei das man das Pferd nicht von hinten aufzauemt was beim E-Verkehr der Fall ist. Haette man besser planen koennen/sollen, muessen und vielleicht haetten wir diese Diskussion nicht.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon BingoBurner » Sa 1. Jun 2019, 05:46

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(01 Jun 2019, 05:13)



Ich bleibe dabei das man das Pferd nicht von hinten aufzauemt was beim E-Verkehr der Fall ist. Haette man besser planen koennen/sollen, muessen und vielleicht haetten wir diese Diskussion nicht.


Wir haben doch jetzt dich. Alles Cool.
Weißt bescheid.
Kennst die Richtung.



Ich lausche dir :)

P.S. Du weißt tatsächlich nicht was ein Kreisläufer ist oder ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 1. Jun 2019, 06:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 May 2019, 21:43)

Wer ist "wir"? Die Leute die ich so kenne, wollen allesamt günstigen Strom und günstiges Benzin.


Klar, und das Klima soll auch kurzfristig gerettet werden. Vermutlich wird dieser Widerspruch allen Leuten klar sein, die sich bewußt mit dem Thema befassen. Die sind dann "wir". Das zweite "r" lasse ich hier 'mal weg.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 1. Jun 2019, 07:04

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 23:54)

EE sind in dem Mix schon drin. Bei reinem Braunkohlestrom, je nach Reinheit wären wir bei 1000 bis 1200g CO2 pro kWh.
Man kann sich eben nicht aussuchen, welcher Strom aus der Steckdose kommt. Nach dieser Faktenlage sind die E-Autos in China dreckiger als jeder 08/15 Benziner in Deutschland. Emissionsfrei ist ein Märchen, der Schornstein steht halt woanders.


Das sind aber Binsenweisheiten, die jedem klar sind, der sich mit der Energiewende befaßt. Dennoch muß der Weg hin zu emissionsfreien Fahrzeugen beschritten werden, so wie auch der Weg zu Erneuerbaren Energien beschritten werden muß. Beide Wege ergänzen sich, keiner davon ist ohne den anderen sinnvoll. Weitere Maßnahmen sind in der Gebäudeheizung notwendig... praktisch überall, wo wir erzeugte Energie nutzen. Die Energiewende ist ein "Gesamtkunstwerk".
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Sa 1. Jun 2019, 07:12

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(01 Jun 2019, 04:57)

Mit dieser Einstellung beschraenken sie emissionsfreie Mobilitaet nur auf solche Zeitgenossen, die es sich leisten koennen. Das ist der falsche Weg.

Elektrizitaet, Gas, Wasser sind lebensnotwendige Commodities und muessen daher fuer alle erschwinglich sein nicht nur fuer die mit gefuelltem Geldbeutel. Das gleiche mit E-Autos! Wieviele koennen Euro 40000 und wesentlich mehr ausgeben???


Energie muß teuer sein, damit wir sie sparsam nutzen. Menschen sind nun einmal so: Was nichts kostet, das wird vergeudet. Mit sozialpolitischen Maßnahmen müssen die schlimmsten Auswüchse der künstlichen Verknappung erträglich gestaltet werden. Ohne Verzicht wird das nix mit der Klimarettung und der 1,5 °C-Zuwachsbeschränkung der mittleren Erdtemperatur. Ich glaube den Wissenschaftlern diese Vorhersage. Was denn sonst?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Elser » Sa 1. Jun 2019, 07:47

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 13:00)

In Deutschland zahlt man schon heute bis zu 55 Cent pro kWh für den Strom an der Ladesäule. Damit macht man alle wirtschaftlichen Vorteile kaputt. Die gängigen Modelle brauchen bereits heute fast 20kWh für 100km. Macht im schlechtesten Fall 11 Euro, oder rund 7,3 Liter Benzin.
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Gut beobachtet ! E-Autos sind nur als Kleinstautos (2 Sitze und 300l Kofferraum), in großen Stückzahlen produziert (Anschaffungskosten max. 10,000 €) und in der eigenen Gerage aufgeladen (zu Hausstrompreisen) vernünftig. Reichweiten bis 150 km reichen dann für den Alltag. Wer wirklich häufig lange Strecken fahren MUSS, der wird auch weiterhin mit einem Diesel besser bedient sein. Aber genau diese kleinen E-Autos will die Autoindustrie möglichst nicht anbieten. Solche Autos wären geeignet den Auto-Hype zu zerstören. Viele würden nämlich bald bemerken, dass mehr Auto für sie nicht mehr nötig wären und dass will die Autoindustrie unbedient verhindern. Das Auto als Image-Politur hätte bald ausgedient und wir würden einen viel geringeren Teil unseres Einkommens für die Transportkiste augeben. DAS soll unbedingt verhindert werden. Darum werden jetzt fieberhaft elektrische Angeberschleudern gebaut.

Es gibt da aber noch ein anderes Problem - die Kraftstoffsteuer ! Der Staat wird nicht auf diese gewaltigen Summen verzichten wollen. Es muss also ein Ersatz her. Wird deshalb die Strassenmaut für alle eingeführt ?

Elser

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