Elektroautos.

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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mi 8. Mai 2019, 14:19

Ich frage mich da, wie unsere Eltern es geschafft haben damals mit ihre Pkw durch halb Europa zu fahren, obwohl die Reichweite höchstens 500 km betrug.
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Kael
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mi 8. Mai 2019, 14:32

Liegt wohl daran das es zur damaligen Zeit Tankstellen gab in denen man binnen 5 Minuten sein Auto wieder vollgetankt hat.
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frems
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mi 8. Mai 2019, 14:47

Tjoa, dauert an Schnellladesäulen gut eine halbe Stunde, aber mit neueren Modellen geht's auf 5-10 Minuten. Ob man für einen Urlaub im Jahr nach 400 oder 600 km tanken musste, war wohl für den Kauf des Alltagswagens nicht aus ausschlaggebend.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Alster » Mi 8. Mai 2019, 20:11

frems hat geschrieben:(05 May 2019, 10:51)

Ich halte Dein Ablenkungsmanöver ebenfalls für unglaubwürdig aus einem einfachen Grund. Ich schrieb nämlich:

" Die heutigen Akkus sind energiegünstig herzustellen und benötigen kaum noch Stoffe wie Lithium, das in wenigen Jahren auch komplett entfallen kann."

Dafür lieferte ich Quellen.

Man dreht sich im Kreis!
Fragen als "unglaubwürdig" zu bezeichnen ist immer noch ein Logikfehler
Die angepriesenen Lithium freien Batterien sind immer noch nicht auf dem Markt
Die Brennstoffzelle ist immer noch state of the art
Die Klimaneutralität eines Antriebes hängt immer noch am Strommix mit dem Batterien geladen/Wasserstoff erzeugt werden und nicht an der lokalen Speichermethode im Auto

so what?
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mi 8. Mai 2019, 20:39

@ Alster:

Die Klimaneutralität eines Antriebes hängt immer noch am Strommix mit dem Batterien geladen/Wasserstoff erzeugt werden und nicht an der lokalen Speichermethode im Auto


Mit dieser Selbstverständlichkeit werten Sie das Potential der alternativen Antriebe ab. Die könnten nämlich mit Sicherheit "klimaneutral" versorgt werden, während die herkömmlichen Antriebssysteme mit gleicher Sicherheit nie "klimaneutral" betrieben werden könnten.

Stellen Sie sich modellmäßig vor, daß für Herstellung und Betrieb der alternativen Antriebe die elektrische Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen eingesetzt wird. So wie ein Ökostromversorger letztlich die Energiemengen in das große Netz einspeisen muß, die seine Öko-Strom-Kunden verbrauchen. Der tatsächlich vorhandene Strommix wird dabei auch nicht berücksichtigt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mi 8. Mai 2019, 22:11

H2O hat geschrieben:(08 May 2019, 20:39)

Mit dieser Selbstverständlichkeit werten Sie das Potential der alternativen Antriebe ab. Die könnten nämlich mit Sicherheit "klimaneutral" versorgt werden, während die herkömmlichen Antriebssysteme mit gleicher Sicherheit nie "klimaneutral" betrieben werden könnten..


Biosprit ? ...und wenn es Sonnenblumenöl ist ....??
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 9. Mai 2019, 07:47

Teeernte hat geschrieben:(08 May 2019, 22:11)

Biosprit ? ...und wenn es Sonnenblumenöl ist ....??


Was soll's; wir alle wissen, daß in unseren Breiten das Verfeuern von Nahrung eine dumme Fehlentwicklung war. So weit ich weiß, liefert eine Photovoltaik auf der selben Fläche mehr Energieüberschuß als unsere "Energiepflanzen", wenn man die Energie berücksichtigt, die zum Ackern aufgebracht werden muß.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 9. Mai 2019, 08:51

H2O hat geschrieben:(09 May 2019, 07:47)

Was soll's; wir alle wissen, daß in unseren Breiten das Verfeuern von Nahrung eine dumme Fehlentwicklung war. So weit ich weiß, liefert eine Photovoltaik auf der selben Fläche mehr Energieüberschuß als unsere "Energiepflanzen", wenn man die Energie berücksichtigt, die zum Ackern aufgebracht werden muß.


Aber Felder mit solar Zellen zuzupflastern bedeuted auch das dort keine Kartoffel sprich Nahrungsmittel angebaut warden koennen.

Uebrigens wird bei uns Altoel aus Friteusen von Restaurants als "Biodiesel" recycled.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 9. Mai 2019, 09:34

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(09 May 2019, 08:51)

Aber Felder mit solar Zellen zuzupflastern bedeuted auch das dort keine Kartoffel sprich Nahrungsmittel angebaut warden koennen.

Uebrigens wird bei uns Altoel aus Friteusen von Restaurants als "Biodiesel" recycled.


Die Nachnutzung verbrauchten Frittenöls finde ich ganz in Ordnung; liegt auf der Ebene von Müllverbrennung... warum also nicht!

Meine Vorstellung von Solarfeldern würde das nicht verhindern. Ich denke da an Brachland. Die Brachfläche würde ich großflächig einzäunen (Wolfssicher, ) und die Solarfelder 2 m aufstelzen. Darunter würde ich Schafe weiden lassen. In Australien ist die Wohndichte nicht so groß wie in Mitteleuropa... da ist das vermutlich zu aufwendig. Die Weidepflanzen gedeihen sicher auch im Streulicht unter den Kollektoren.

Ein Experiment hat gezeigt, daß in Mitteleuropa "richtige Nutzpflanzen" unter den Kollektoren zu geringe Erträge haben. Vielleicht aber in Australien die Möglichkeit, weil Sonnenlicht dort wohl eher lästig ist.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Do 9. Mai 2019, 09:52

H2O hat geschrieben:(09 May 2019, 09:34)

Die Nachnutzung verbrauchten Frittenöls finde ich ganz in Ordnung; liegt auf der Ebene von Müllverbrennung... warum also nicht!

Meine Vorstellung von Solarfeldern würde das nicht verhindern. Ich denke da an Brachland. Die Brachfläche würde ich großflächig einzäunen (Wolfssicher, ) und die Solarfelder 2 m aufstelzen. Darunter würde ich Schafe weiden lassen. In Australien ist die Wohndichte nicht so groß wie in Mitteleuropa... da ist das vermutlich zu aufwendig. Die Weidepflanzen gedeihen sicher auch im Streulicht unter den Kollektoren.

Ein Experiment hat gezeigt, daß in Mitteleuropa "richtige Nutzpflanzen" unter den Kollektoren zu geringe Erträge haben. Vielleicht aber in Australien die Möglichkeit, weil Sonnenlicht dort wohl eher lästig ist.


Wir unterkellern Schleswig Holstein....und das Ruhrgebiet wird asphaltiert...



In meiner Region hat KEINER Schafe in der Solaranlage... (Kabel)


In unseren "Breiten" ist es UNSINN eine Solaranlage hinzustellen... Aber bitte - wenn Du meinst ----im Nordpol ist der natürliche LEBENSRAUM eines Solarpanels...

Schon bemerkt dass man eine Solaranlage ABSPERREN MUSS ...da nicht langlaufen // radfahren kann ?? ...die Panels "verdunsten" sonst. :D :D :D

...in abgelegenden Gegenden geht es garnicht.....da sollen die in Sekunden "verdampfen" inklusive Kabel.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 9. Mai 2019, 11:36

H2O hat geschrieben:(09 May 2019, 09:34)

Die Nachnutzung verbrauchten Frittenöls finde ich ganz in Ordnung; liegt auf der Ebene von Müllverbrennung... warum also nicht!

Meine Vorstellung von Solarfeldern würde das nicht verhindern. Ich denke da an Brachland. Die Brachfläche würde ich großflächig einzäunen (Wolfssicher, ) und die Solarfelder 2 m aufstelzen. Darunter würde ich Schafe weiden lassen. In Australien ist die Wohndichte nicht so groß wie in Mitteleuropa... da ist das vermutlich zu aufwendig. Die Weidepflanzen gedeihen sicher auch im Streulicht unter den Kollektoren.

Ein Experiment hat gezeigt, daß in Mitteleuropa "richtige Nutzpflanzen" unter den Kollektoren zu geringe Erträge haben. Vielleicht aber in Australien die Möglichkeit, weil Sonnenlicht dort wohl eher lästig ist.


Auf Brachflaechen koennte man aber Baueme pflanzen. Baueme sind die besten carbon Speicher.

Sonnelicht ist hier nicht laestig! Es ist die beste und natuerlichste Lichtquelle. Ich wunesche fuer Australien mehr Baueme! Die Rodungen waehrend der ersten 100 Jahre der Besiedlung waren katastrophal. Das alles damit es mehr wie England aussiejt und Millionen Schafe wiederkauene und Methan furzen koennen.

Wenn wir effizient und schnell Klimatwandel Einhalt gebieten wollen muessen wir Baueme pflanzen, viele Baueme. Brachjflaechen sind besser dazu benutzt in Waldflaecheln verwandelt zu werden als in Solarzellen Wuesten.

Und was ist falsch mit dem Wolf! Der Wolf kehrt zurueck! Die Natur gewinnt.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Do 9. Mai 2019, 20:01

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(09 May 2019, 11:36)

Auf Brachflaechen koennte man aber Baueme pflanzen. Baueme sind die besten carbon Speicher.

Sonnelicht ist hier nicht laestig! Es ist die beste und natuerlichste Lichtquelle. Ich wunesche fuer Australien mehr Baueme! Die Rodungen waehrend der ersten 100 Jahre der Besiedlung waren katastrophal. Das alles damit es mehr wie England aussiejt und Millionen Schafe wiederkauene und Methan furzen koennen.

Wenn wir effizient und schnell Klimatwandel Einhalt gebieten wollen muessen wir Baueme pflanzen, viele Baueme. Brachjflaechen sind besser dazu benutzt in Waldflaecheln verwandelt zu werden als in Solarzellen Wuesten.

Und was ist falsch mit dem Wolf! Der Wolf kehrt zurueck! Die Natur gewinnt.


Ja, wenn es diese Möglichkeit wirklich gibt... also das Land zur Aufforstung geeignet ist... dann ist Ihr Vorschlag der beste aller Vorschläge! Der geschichtliche Waldfrevel Australiens war mir gar nicht bewußt! Solarpanel und Wald... da muß man wohl zu hoch aufstelzen! :D

Zum Wolf läuft bei uns ein sehr ernster Streit. Seit etwa 200 Jahren hatten wir uns hier eine Weidewirtschaft angewöhnt, weil nur noch Viehdiebe und verwilderte Haushunde eine Gefahr für die Weidewirtschaft waren. Ich bin in der Frage zwiegespalten. Unsere industrielle Nahrungserzeugung wird von Wölfen sicher nicht bedroht, aber die Weidewirtschaft schon. Da müßte man zu Herdenschutzhunden und Schäfern zurück, wie vor Jahrhunderten üblich. Dann ist angeblich die Weidewirtschaft nicht mehr wettbewerbsfähig... gegen die industrielle Nutzviehhaltung ohnehin nicht.

Wir können ein so dicht besiedeltes Land wie Mitteleuropa nicht einfach wieder der Natur zurück geben, wenn wir unsere gewohnte Weidewirtschaft lohnend beibehalten wollen. Dann stört der Wolf diese vom Menschen selbst geschaffene Ordnung und Nutzung der Landschaft. Deshalb würde ich den Wolf lieber im Zoo als in der offenen Landschaft sehen. Ich sehe die Argumente der Viehhalter ein. Wenn wir damit die weitere Ausdehnung der industriellen "Fleischerzeugung" verhindern könnten, dann wäre mir das den Wolf wert. Da muß man sich wohl entscheiden, was man will.

Wölfe sind nützlich,wenn wir an den großflächigen Anbau von Mais und Ölfrüchten denken. Dort halten sie Wildschweine und anderes Schalenwild nieder. Man muß eben wissen, welche Landbewirtschaftung wir auf Dauer zulassen wollen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon streicher » Do 9. Mai 2019, 20:29

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(09 May 2019, 11:36)

Auf Brachflaechen koennte man aber Baueme pflanzen. Baueme sind die besten carbon Speicher.
Bäume auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen: Agroforst. Die Pflanzen können ungewöhnliche Synergien entwickeln. Die, zwar eher in Reihe gepflanzten Bäume, könnten ja auch Nutzbäume sein.



Ontop: Der e.Go Life wird nun ausgeliefert. Mal sehen, ob er erfolgreich ist.
In München gibt es übrigens die erste E-Taxi-Flotte: Jaguar stellt Elektroauto-Taxis für München
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon watisdatdenn? » Do 9. Mai 2019, 22:04

Elser hat geschrieben:(19 Aug 2017, 17:54)
Ja - vielleicht hast Du Recht und solche Autos, wie ich sie fordere kommen bald. Dann vielleicht aus China. Unsere Foto- und Unterhaltungsgeräte-Industrie haben wir schon, durch die großspurige Dickfelligkiet deutscher Manger größtenteils verloren. Passiert und das jetzt auch mit der Autoindustrie?

Elser

Kein Grund zum Pessimismus.
Der rein elektrische VW ID ist jetzt vorbestellbar für Mitte 2020 für unter 30.000€.
Ich sagte doch warte 3-4 Jahre. Ich bin gut im raten ;).

Jetzt wird es aufgrund der Plattformstrategie im VW Konzern Schlag auf Schlag gehen..

Bin wirklich gespannt ob es zündet.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Do 9. Mai 2019, 22:56

streicher hat geschrieben:In München gibt es übrigens die erste E-Taxi-Flotte: Jaguar stellt Elektroauto-Taxis für München

In Hamburg sind die E-Taxis längst unterwegs. Schau mal hier, insbesondere dier ersten beiden Beiträge:
viewtopic.php?f=14&t=67698&hilit=Moia#p4389916
Nostalgie ist noch lange kein Grund CDU zu wählen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 10. Mai 2019, 02:11

H2O hat geschrieben:(09 May 2019, 20:01)

Ja, wenn es diese Möglichkeit wirklich gibt... also das Land zur Aufforstung geeignet ist... dann ist Ihr Vorschlag der beste aller Vorschläge! Der geschichtliche Waldfrevel Australiens war mir gar nicht bewußt! Solarpanel und Wald... da muß man wohl zu hoch aufstelzen! :D

Zum Wolf läuft bei uns ein sehr ernster Streit. Seit etwa 200 Jahren hatten wir uns hier eine Weidewirtschaft angewöhnt, weil nur noch Viehdiebe und verwilderte Haushunde eine Gefahr für die Weidewirtschaft waren. Ich bin in der Frage zwiegespalten. Unsere industrielle Nahrungserzeugung wird von Wölfen sicher nicht bedroht, aber die Weidewirtschaft schon. Da müßte man zu Herdenschutzhunden und Schäfern zurück, wie vor Jahrhunderten üblich. Dann ist angeblich die Weidewirtschaft nicht mehr wettbewerbsfähig... gegen die industrielle Nutzviehhaltung ohnehin nicht.

Wir können ein so dicht besiedeltes Land wie Mitteleuropa nicht einfach wieder der Natur zurück geben, wenn wir unsere gewohnte Weidewirtschaft lohnend beibehalten wollen. Dann stört der Wolf diese vom Menschen selbst geschaffene Ordnung und Nutzung der Landschaft. Deshalb würde ich den Wolf lieber im Zoo als in der offenen Landschaft sehen. Ich sehe die Argumente der Viehhalter ein. Wenn wir damit die weitere Ausdehnung der industriellen "Fleischerzeugung" verhindern könnten, dann wäre mir das den Wolf wert. Da muß man sich wohl entscheiden, was man will.

Wölfe sind nützlich,wenn wir an den großflächigen Anbau von Mais und Ölfrüchten denken. Dort halten sie Wildschweine und anderes Schalenwild nieder. Man muß eben wissen, welche Landbewirtschaftung wir auf Dauer zulassen wollen.


Auch in Neuseeland sind die Folgen des geschichtlichen Waldfrevels sehr deutlich. Wenigstens plant Australien bis 2020 20 Millionen Baueme zu pflanzen. Bin mal gespannt ob wir das tatsaechlich schaffen.

https://www.environment.gov.au/land/20-million-trees
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 10. Mai 2019, 07:50

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(10 May 2019, 02:11)

Auch in Neuseeland sind die Folgen des geschichtlichen Waldfrevels sehr deutlich. Wenigstens plant Australien bis 2020 20 Millionen Baueme zu pflanzen. Bin mal gespannt ob wir das tatsaechlich schaffen.

https://www.environment.gov.au/land/20-million-trees


Das klingt doch gar nicht übertrieben ehrgeizig. Wenn jeder australische Erwachsene "seinen persönlichen Baum" anpflanzt und pflegt, dann wäre diese Zahl schon erfüllt.

Ich hatte beiläufig gelernt, daß sich in Neuseeland Rothirsche zum großen Übel für die Bewaldung entwickelt haben!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 10. Mai 2019, 11:33

H2O hat geschrieben:(10 May 2019, 07:50)

Das klingt doch gar nicht übertrieben ehrgeizig. Wenn jeder australische Erwachsene "seinen persönlichen Baum" anpflanzt und pflegt, dann wäre diese Zahl schon erfüllt.

Ich hatte beiläufig gelernt, daß sich in Neuseeland Rothirsche zum großen Übel für die Bewaldung entwickelt haben!


Wir sind nur 20 Millionen Einwohner! Meine Frau und ich haben in unserem Garten im neuen Haus in 4 Jahren viele Baueme und Buesche gepflanzt. Das Programm der Regierung zielt auf Regneration von Grossflaechen.


Nicht nur Rothiersche, sondern auch verwilderte Hausschweine, Hasen, Ratten, katzen, Hunde und andere Kleinsauewrger. Es interessiert dich sicherlich das es vor Ankunft der Maori in Neuseeland keinerlei Sauegetiere gab. Deshalb haben soviele Voegel das fliegen verlernt. Es gab keinen Grund zum Fliegen!

Die Maoris brachten Schweine, Ratten und Mauese! Der Englaender brachten alle Haustiere und Nutztiere die sie in der alten Heimat liebten! Und zur Jagd Rotwild und Wildhasen. Das mit katastrophalen Folgen. Rotwild wurde gezielt abgeschossen und die Kadaver per Helikopter ausgeflogen. Ein kleverer Mann machte daraus ein Business und Wildfleisch wird in alle Welt exportiert. Heute warden Rehe wie Kuehe auf der Weide gehalten und ist ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Schlimmer als all das andere Viehzeug ist der Marder oder Wiesel? Die Englaender liesen die Hasen auf Neuseeland los. Diese vermehrten sich radikal so das sie zur Pest wurden. Um diese Pest zu bekaempfen liesen sie die Wiesel und Marder los. Aber diese Viecher fanden es leichter flugunfaehige Voegel wie den Kiwi zu fressen als Hasen zu jagen. You get my drift?????? Fuck up and nature looses!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon garfield336 » Fr 10. Mai 2019, 11:43

H2O hat geschrieben:(10 May 2019, 07:50)

Das klingt doch gar nicht übertrieben ehrgeizig. Wenn jeder australische Erwachsene "seinen persönlichen Baum" anpflanzt und pflegt, dann wäre diese Zahl schon erfüllt.

Ich hatte beiläufig gelernt, daß sich in Neuseeland Rothirsche zum großen Übel für die Bewaldung entwickelt haben!


Das Land hat ja auch genügend Landfläche. Ich befürchte in Mitteleuropa ist das schwieriger umzusetzen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Fr 10. Mai 2019, 12:56

garfield336 hat geschrieben:(10 May 2019, 11:43)

Das Land hat ja auch genügend Landfläche. Ich befürchte in Mitteleuropa ist das schwieriger umzusetzen.



Das stimmt so lupenrein aber nicht. Wir haben im nördlichen Deutschland und Polen weite Bereiche, die unter Brombeerranken verbuscht sind. Da könnte man schon systematisch aufforsten. Dann könnte und sollte man die Riesenäcker ("grüne Wüsten") durch 10m breite Gehölze teilen, so daß dort auch ein Fasan, Rebhuhn, Dachs... leben könnte. Natürlich kann man ein Stadtgebiet nicht aufforsten... aber man kann Grüngürtel entwickeln. In Bremen gibt es solche Grüngürtel. Man muß sie eben planen (oder einfach stehen lassen)!

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