Elektroautos.

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Kael
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mo 6. Mai 2019, 12:56

Ich behaupte einfach mal - das E-Auto wird ein "Nischenprodukt" werden.
Es ist im Moment gehyped - Aber es ist vollkommen überteuert.
Es gibt günstigere und bessere Optionen (Hybrid-Auto oder Wasserstoff-Fahrzeuge).

Das Problem ist vor allem die Infrastruktur.
E-Autos werden sich maximal in den Städten durchsetzen. Und zwar nur aus einem einfachen Grund: Man könnte die Straßen 'verkleinern'. Soll bedeuten: Bei einem kleinen 1 Sitzer E-Auto lässt sich das Fahrzeug so rapide zusammenstauchen, dass man aus einer normalen Spur 2 Spuren machen kann und dadurch das Straßennetz entlastet wird.

Sonst hat das E-Auto aber für die nächsten 10 Jahre keine Daseinsberechtigung in Kosten/Nutzen Verhältnis
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firlefanz11
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Mo 6. Mai 2019, 13:46

Kael hat geschrieben:(06 May 2019, 12:56)
Ich behaupte einfach mal - das E-Auto wird ein "Nischenprodukt" werden.

Wenn überhaupt... Klar werde die Hersteller u. die Politik versuchen den toten Esel zu reiten so lange wie es geht aber im Endeffekt läufts auf H2 hinaus.
Selbst in den USA werden immer mehr H2 betriebene Trucks gefahren...
Im Rhein-Main Gebiet gibts schon länger H2 betriebene Busse, und justament letzte o. vorletzte Woche hat BOSCH verkündet voll auf H2 zu setzen...

Das Problem ist vor allem die Infrastruktur.

Bei Stromtankstellen richtig. Bei H2 Tankstellen ist der Aufbau einfacher zu realisieren würde ich sagen...

Man könnte die Straßen 'verkleinern'. Soll bedeuten: Bei einem kleinen 1 Sitzer E-Auto lässt sich das Fahrzeug so rapide zusammenstauchen, dass man aus einer normalen Spur 2 Spuren machen kann und dadurch das Straßennetz entlastet wird.

Warum sollten sich die Leute plötzlich nur noch Einsitzer Autos kaufen?!
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Kael
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mo 6. Mai 2019, 15:34

Keine Einsitzer-Autos in dem Sinne.
Aber Elektro-Mobilität setzt sich meiner Erfahrung nach vor allem bei den "Kleinstwagen" durch. In ein paar STädten von NRW sehe ich davon einige rumdüsen.
Gerade 'innerstädtisch' sind diese 1 Sitzer auch eine gute Gelegenheit das Parkplatzproblem etwas zu lösen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen das diese E-Autos in die 'Länge' und nicht in die Breite gebaut werden könnten.

das bei 'Kleinfahrzeugen' die ihre 100-200km innerstädtisch ableisten ein potential besteht mag ich nicht abstreiten. Gerade dort sehe ich eine Möglichkeit um eine bessere Situation zu schaffen, in erster Linie für die Innenstädter selbst. Aber nicht von Personen die von Außen in die Stadt fahren müssen.

Die Post setzt ja auch auf die "Streetscooter" - Allerdings haben die dort schon mit so vielen Problemen zu kämpfen, dass es ggf sogar ein Fehler war.
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Orbiter1
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Orbiter1 » Mo 6. Mai 2019, 15:45

Kael hat geschrieben:(06 May 2019, 12:56)

Ich behaupte einfach mal - das E-Auto wird ein "Nischenprodukt" werden.
Es ist im Moment gehyped - Aber es ist vollkommen überteuert.
Es gibt günstigere und bessere Optionen (Hybrid-Auto oder Wasserstoff-Fahrzeuge).
Meinen sie so was günstiges wie den Brennstoffzellen Toyota Mirai? Passat-Klasse, 155 PS, 480 km Reichweite, 78.000 €. Quelle: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/ ... ota-mirai/
Das Problem ist vor allem die Infrastruktur.
E-Autos werden sich maximal in den Städten durchsetzen. Und zwar nur aus einem einfachen Grund: Man könnte die Straßen 'verkleinern'. Soll bedeuten: Bei einem kleinen 1 Sitzer E-Auto lässt sich das Fahrzeug so rapide zusammenstauchen, dass man aus einer normalen Spur 2 Spuren machen kann und dadurch das Straßennetz entlastet wird.

Sonst hat das E-Auto aber für die nächsten 10 Jahre keine Daseinsberechtigung in Kosten/Nutzen Verhältnis
Aber in spätestens 10 1/2 Jahren hat das E-Auto eine Daseinsberechtigung. Jedenfalls in Amsterdam. Meldung von heute:

"Autos und Motorräder, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden, dürfen ab 2030 nicht mehr in Amsterdam fahren. "Die Umweltverschmutzung ist oft ein stiller Mörder und stellt eine der größten Gesundheitsgefahren in Amsterdam dar", sagte die für den Verkehr der Stadt zuständige Stadträtin Sharon Dijksma."

Damit verbannt in absehbarer Zeit eine weitere Stadt die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus ihrem Gebiet.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Mo 6. Mai 2019, 17:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(06 May 2019, 12:49)

Du liegst falsch in deiner Annahme! Renewable Energy insbesondere bei euch wird nicht in der Lage sein um genuegend Base Load zu erzeugen den gesamten Personenverkehr und Gueterverkehr auf E umzustellen! Hybrid ist die beste Loesung fuer die Uebergangszeit bis zur Erschliessug von einer neuen Energiequelle. Lithium Batterien sind alles andere als umweltfreundlich und Cobalt das unentbehrlich fuer E-Antrieb ist, ist ein sehr seltenes Mineral und die Demokratische Republik Congo, eines der unsatbiltesten laender aud diesem Planeten, die groesste Bezugsquelle. Nicht gerade beruhigend oder?

und ein E Fahrrad? Brauchen wir das ? Ich nicht. Mein Fahrrad faehrt mit Muskelkraft von mir selbst.


Ihnen ist aber sicher bewußt, daß zur Zeit Hybrid-Fahrzeuge nicht nur ihre Grundlast und Ladeströme aus fossilen Brennstoffen abdeckt, sondern daß auch die Pufferbatterie die von Ihnen verfluchten seltenen Erden benötigt?

Na klar, als Mensch unter 60 Jahren bestreiten Sie Ihre Radstrecken mit Muskelkraft. Wenn Sie dann aber auf die 80 losgehen, dann sind Sie ganz froh, wenn Ihnen die Technik hilft, Ihre täglichen Besorgungen mit weniger Quälerei erledigen zu können.

Ich bin davon überzeugt, daß wir in Mitteleuropa mit Windenergie, Biogas, Solarenergie auch unsere Mobilität sicherstellen können. Aber das geht nicht von allein, sondern mit einem vernünftig abgestimmten Konzept. Die Vorstellung, daß man einen Gigaliner an das öffentliche Versorgungsnetz anschließt und bald 1.000 km weiter fahren kann, verführt zur Frühaufgabe. In einer Übergangszeit ist so etwas vorstellbar. Aber als endgültiges Konzept überhaupt nicht wettbewerbsfähig. Was bedeutet, daß nach der Grundlagenentwicklung ein Wettbewerb dafür sorgen muß, daß preisgünstigste Antriebsenergiekonzepte sich durchsetzen müssen.

Ich freue mich auch schon auf weitere umweltfreundliche Energiequellen. Die sind alle ausnahmslos willkommen. Bisher ist mir nur die Sonnenenergie mit ihren kleinen Verzweigungen begegnet. Alles andere war bisher immer wieder nach kurzer Zeit ein ziemlicher Mist.
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Adam Smith
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Adam Smith » Mo 6. Mai 2019, 18:31

Kael hat geschrieben:(06 May 2019, 12:56)

E-Autos werden sich maximal in den Städten durchsetzen. Und zwar nur aus einem einfachen Grund: Man könnte die Straßen 'verkleinern'. Soll bedeuten: Bei einem kleinen 1 Sitzer E-Auto lässt sich das Fahrzeug so rapide zusammenstauchen, dass man aus einer normalen Spur 2 Spuren machen kann und dadurch das Straßennetz entlastet wird.


Gibt es so ein E-Auto schon? Hier mal ein Brennstoffzellenauto zum Vergleich.

Der ganze Rasa wiegt nur 580 kg, womit eine relativ schwache Brennstoffzelle (8,5 kW Leistung) ausreichen soll, das Autochen auf knapp 100 km/h zu beschleunigen. Sie speist dabei vier Elektromotoren, einen je Rad. Das Unternehmen stellt eine Reichweite von über 480 Kilometern mit einer Tankfüllung in Aussicht, ohne aber Angaben zum Tankinhalt oder gleich zum Verbrauch zu machen.


https://autonotizen.de/neuigkeiten/rive ... stoffzelle

Beim Model S vom Tesla wiegt allein der Akku fast so viel.

Ähnlich stumm verhält sich der 3,70 Meter lange Riversimple Rasa auf der Straße. Einzig das Geräusch einer luftfördernden Pumpe lässt erahnen, dass innerhalb des nur 540 Kilogramm schweren Gefährts tatsächlich irgendetwas arbeitet. Dass Leistung erzeugt wird, erfährt jeder spätestens beim Ampelstart. Nach zehn Sekunden ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Dafür verantwortlich sind die vier Radnabenmotoren, die von der 8,5 Kilowatt erzeugenden und nur 20 Kilogramm wiegenden Brennstoffzelle mit Energie versorgt werden. Ja, richtig gerechnet. Gerade einmal 11,5 PS sorgen hier für den Antrieb. Doch es wird noch besser. Die Reichweite einer Tankfüllung, die rund 1,6 Kilogramm Wasserstoff beträgt, liegt bei fast 500 Kilometern. Oder anders formuliert: Der Treibstoffverbrauch beträgt weniger als einen Euro pro 100 Kilometer. Und das einzige, was das Fahrzeug über seine futuristischen Kiemen in die Umwelt entlässt, ist Wasserdampf.


https://www.focus.de/auto/elektroauto/r ... 78434.html
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Kael
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mo 6. Mai 2019, 19:08

Ich habe nur einmal fix "E-Auto Mini" gegoogelt und bin dort auf das hier gestoßen:
https://www.ebay.de/itm/222629929652?var=&ul_noapp=true

8.000€ für einen "Neuwagen". Und die Dinger sind wirklich winzig. Wenn man diese Fahrzeuge nach hinten Verlängert könnte man auf 2-3 Personen kommen. Man kann meines Wissens nach auch nur ca. 100km/h mit denen fahren .Die Dinger sind aber nicht auf Autobahnverkehr ausgelegt.

Eine Prognose 'fest' zu treffen und zu sagen "in 10 Jahren IST das so" - ist noch etwas. So 'feste Sachen' sind immer zwiespältig. In 10 Jahren kann viel passieren. Ich selbst 'nehme auch nur an' und manchmal werden meine Annahmen falsch sein und manchmal richtig.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Di 7. Mai 2019, 11:33

Kael hat geschrieben:(06 May 2019, 15:34)
Aber Elektro-Mobilität setzt sich meiner Erfahrung nach vor allem bei den "Kleinstwagen" durch. In ein paar STädten von NRW sehe ich davon einige rumdüsen.

Wir haben eine Stromzapfsäule direkt vor der Firmentür. Da seh ich alles mögliche stehen vom E-Golf über Toyotas u. E-Mercedes bis hin zum Tesla nur keine Einsitzer o. sonstige Kleinstwagen...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 7. Mai 2019, 11:34

H2O hat geschrieben:(06 May 2019, 17:38)

Ihnen ist aber sicher bewußt, daß zur Zeit Hybrid-Fahrzeuge nicht nur ihre Grundlast und Ladeströme aus fossilen Brennstoffen abdeckt, sondern daß auch die Pufferbatterie die von Ihnen verfluchten seltenen Erden benötigt?

Na klar, als Mensch unter 60 Jahren bestreiten Sie Ihre Radstrecken mit Muskelkraft. Wenn Sie dann aber auf die 80 losgehen, dann sind Sie ganz froh, wenn Ihnen die Technik hilft, Ihre täglichen Besorgungen mit weniger Quälerei erledigen zu können.

Ich bin davon überzeugt, daß wir in Mitteleuropa mit Windenergie, Biogas, Solarenergie auch unsere Mobilität sicherstellen können. Aber das geht nicht von allein, sondern mit einem vernünftig abgestimmten Konzept. Die Vorstellung, daß man einen Gigaliner an das öffentliche Versorgungsnetz anschließt und bald 1.000 km weiter fahren kann, verführt zur Frühaufgabe. In einer Übergangszeit ist so etwas vorstellbar. Aber als endgültiges Konzept überhaupt nicht wettbewerbsfähig. Was bedeutet, daß nach der Grundlagenentwicklung ein Wettbewerb dafür sorgen muß, daß preisgünstigste Antriebsenergiekonzepte sich durchsetzen müssen.

Ich freue mich auch schon auf weitere umweltfreundliche Energiequellen. Die sind alle ausnahmslos willkommen. Bisher ist mir nur die Sonnenenergie mit ihren kleinen Verzweigungen begegnet. Alles andere war bisher immer wieder nach kurzer Zeit ein ziemlicher Mist.


Mir ist es sehr wohl bewusst das Hybrid Fahrzeuge ihre Grundlast und Ladestroeme aus traditionellen Brennstoffen abdecken. Aber 4 Liter per 100km im Stadtverkehr ist wesentlich besser als 7.5 Liter.. Ich verfluche keine "seltenen ERden sondern mache leglich auf die Problematik des Hauptlieferanten und Liefergarantien aufmerksam.

Ich bin absolut uerbzeugt das weder Euruopa noch Australien in den naechsten 10 Jahren mit renewalble energies genug base load erzeugen kann um bestehenden Energiebedarf und zusaetzlichen Energiebedarf fuer E-Vrkehr zu decken. Vor allem nicht zu vertretbaren Kosten.

Was Australien betrifft ist Sonnenenergie bei weitem die groesste Chance ist zumal jeder Haushalt, jedes oeffentliche GEbauede usw mit Solar Zellen ausgeruestet warden kann aber das Problem ist die Speicherung. Ich produziere mehr Energie auf meinem Dach als ich verbrauche, Der Ueberschuss geht ins Netz. Ich become 0.16 Cent per kW aber bezahle 0.36 Kw fuer den Strom den ich beziehe sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Batterien zur Speicherung sind noch extrem teuer und rechnen sich nicht.

Als Kaufmann kebnnst du Kosten-Nutzen Rechnung und als Rentner weisst du das wir nichts einehmen sondern nur ausgeben.

E-Bike! Ich bin weit ueber 60 aber unter 70 und fahre taeglich circa 18 km mit Rad oder 10 km per Fuss. Ich radele nicht spazieren sondern full bore. OK ich bin relative fit aber Leute di weniger fit sind tun besser daran ihre Muskeln zu benutzen als per E Antrieb so zu tun als wuerden sie as fuer die Gesundheit tun. Jeder Arzt wird das bestaetigen. Und wer so alt ist das er nicht mehr gerade aus gehen kann sollte sich nicht mit einem Zweirad fortbewegen vor allem nicht mit Motor.

Bei uns sind viele Oldies mit mobility scooters unterwegs und das ist ein anderes Kapitel!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Di 7. Mai 2019, 11:38

Orbiter1 hat geschrieben:(06 May 2019, 15:45)
Meinen sie so was günstiges wie den Brennstoffzellen Toyota Mirai? Passat-Klasse, 155 PS, 480 km Reichweite, 78.000 €.

Der wird auch noch billiger...

"Autos und Motorräder, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden, dürfen ab 2030 nicht mehr in Amsterdam fahren. "

Interessant... Nur sind die Holländer im Ausbau der passenden Infrastruktur Deutschland um Längen voraus...
Letztes Jahr gabs mal nen Bericht, in dem ein holländischer Verkehrsexperte die deutschen Tankstellen im Bezug auf Schnelladesäulen getestet hat. Der meinte er kommt sich vor wie im Mittelalter...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Di 7. Mai 2019, 11:55

Deutschland ist ja auch um einiges größer als Holland.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Di 7. Mai 2019, 14:25

firlefanz11 hat geschrieben:(07 May 2019, 11:38)

Der wird auch noch billiger...



Eben....genau dann, wenn die Batterie ausserhalb der Garantie PLATT ist.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon H2O » Di 7. Mai 2019, 19:19

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(07 May 2019, 11:34)

Mir ist es sehr wohl bewusst das Hybrid Fahrzeuge ihre Grundlast und Ladestroeme aus traditionellen Brennstoffen abdecken. Aber 4 Liter per 100km im Stadtverkehr ist wesentlich besser als 7.5 Liter.. Ich verfluche keine "seltenen ERden sondern mache leglich auf die Problematik des Hauptlieferanten und Liefergarantien aufmerksam.

Ich bin absolut uerbzeugt das weder Euruopa noch Australien in den naechsten 10 Jahren mit renewalble energies genug base load erzeugen kann um bestehenden Energiebedarf und zusaetzlichen Energiebedarf fuer E-Vrkehr zu decken. Vor allem nicht zu vertretbaren Kosten.

Was Australien betrifft ist Sonnenenergie bei weitem die groesste Chance ist zumal jeder Haushalt, jedes oeffentliche GEbauede usw mit Solar Zellen ausgeruestet warden kann aber das Problem ist die Speicherung. Ich produziere mehr Energie auf meinem Dach als ich verbrauche, Der Ueberschuss geht ins Netz. Ich become 0.16 Cent per kW aber bezahle 0.36 Kw fuer den Strom den ich beziehe sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet. Batterien zur Speicherung sind noch extrem teuer und rechnen sich nicht.

Als Kaufmann kebnnst du Kosten-Nutzen Rechnung und als Rentner weisst du das wir nichts einehmen sondern nur ausgeben.

E-Bike! Ich bin weit ueber 60 aber unter 70 und fahre taeglich circa 18 km mit Rad oder 10 km per Fuss. Ich radele nicht spazieren sondern full bore. OK ich bin relative fit aber Leute di weniger fit sind tun besser daran ihre Muskeln zu benutzen als per E Antrieb so zu tun als wuerden sie as fuer die Gesundheit tun. Jeder Arzt wird das bestaetigen. Und wer so alt ist das er nicht mehr gerade aus gehen kann sollte sich nicht mit einem Zweirad fortbewegen vor allem nicht mit Motor.

Bei uns sind viele Oldies mit mobility scooters unterwegs und das ist ein anderes Kapitel!


Gut, dann sind wir uns im Bewußtsein unserer Sünden schon einmal einig. ;) Ich habe keine Elektrofahrräder, könnte mir aber so etwas vorstellen. Herzprobleme... Aber meine Frau hat Gleichgewichtsprobleme, und dann kommt ein Zweirad nicht in Frage.

Ich beschäftige mich gedanklich mit einer Photovoltaik-Anlage. Am liebsten mit einer Insellösung, weil das öffentliche Netz zu oft einige Stunden aussetzt: Pommern/Polen auf dem platten Lande. In Polen scheint das EE-Gesetz auf Einspeisung auf zu bauen. Da kann man 20% des Strombezugs gegen Vergütung einspeisen, und alles andere ist Privatvergnügen. So sagte das ein Nachbar. Ich werde aber noch einmal mit dem Versorger reden und danach ein legales Konzept zur besseren Selbstversorgung überlegen.

In Deutschland ist es inzwischen so weit, daß der PV-Überschuß in Warmwasser und Heizung fließt. Das soll angeblich auch in der dunklen Jahreszeit noch Ertrag bringen, weil PV auch mit Streulicht (Helligkeit)etwas Strom erzeugt. Mit Solarkollektoren ist alles ganz wunderbar zwischen April und Oktober, aber dann bricht die solare Wärmegewinnung ab; tote Hose! Mal sehen, ob ich mit Heizstab aus der PV noch etwas verbessern kann!
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Mi 8. Mai 2019, 01:23

firlefanz11 hat geschrieben:(07 May 2019, 11:33)

Wir haben eine Stromzapfsäule direkt vor der Firmentür. Da seh ich alles mögliche stehen vom E-Golf über Toyotas u. E-Mercedes bis hin zum Tesla nur keine Einsitzer o. sonstige Kleinstwagen...


Wie oft wird sich um die Stromzapfsäule geprügelt?

So wie man den deutschen Autofahrer kennt, hätte er immer gerne seine eigen Säule und letztendlich bräuchte man langfristig 50 Millionen Stück. Gerade in Städten, wo man auf der Straße parkt, dürfte es ungemütlich werden.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Mi 8. Mai 2019, 10:19

John Galt hat geschrieben:(08 May 2019, 01:23)

Wie oft wird sich um die Stromzapfsäule geprügelt?

Weiß nicht. Mein Büro ist nicht in Sichtweite sondern ich lauf dran vorbei wenn ich ins Gebäude gehe o. raus komme...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mi 8. Mai 2019, 13:17

Denkt eigentlich niemand daran, dass nur ein Teil aller Besitzer von Elektroautos auf eine öffentliche Stromtankstelle angewiesen ist? Alle Eigenheimbesitzer mit Garage, Carport oder privater Auffahrt dürften keine Probleme damit haben, daheim ihr Auto aufzuladen. Bei Kleinwagen reicht da sogar die einphasige, mit 10 Ah abgesicherte Haushaltssteckdose. Da ist ein Smart innerhalb von 8 Stunden wieder voll aufgeladen. Da aber seit vielen Jahren eine Stromkreisabsicherung mit 16 Ah Standard ist dauerts dann nur noch 5 1/2 Stunden. Bei Neubauten wird heute in aller Regel schon ein dreiphasiger Anschluss gelegt. Da ist dann auch das Mittelklassefahrzeug so schnell aufgeladen (Opel ampera-e z.B.).
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mi 8. Mai 2019, 13:57

Und was ist wenn ich in den Urlaub fahren möchte mit meinem E-Auto?
Oder wenn ich mal eine längere Strecke fahren muss?
Was mach ich dann?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mi 8. Mai 2019, 14:06

John Galt hat geschrieben:(08 May 2019, 01:23)
So wie man den deutschen Autofahrer kennt, hätte er immer gerne seine eigen Säule und letztendlich bräuchte man langfristig 50 Millionen Stück. Gerade in Städten, wo man auf der Straße parkt, dürfte es ungemütlich werden.

https://www.iwr.de/news.php?id=34396

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Raskolnikof » Mi 8. Mai 2019, 14:09

Kael hat geschrieben:(08 May 2019, 13:57)

Und was ist wenn ich in den Urlaub fahren möchte mit meinem E-Auto?
Oder wenn ich mal eine längere Strecke fahren muss?
Was mach ich dann?


Die gucken dann eben in die Röhre oder müssen ihren Urlaub sehr genau planen.
Mir geht es einfach um die Tatsache, dass längst nicht jeder Besitzer eines E-Autos auf öffentliche Stromtankstellen angewiesen ist. Es begibt sich auch längst nicht jeder Autobesitzer mit dem Auto auf eine längere Urlaubsfahrt. Ein Rentnerehepaar in der Nachbarschaft fährt einen E-Smart und ist glücklich damit. An die Reviera wollen sie damit nicht und für einen Trip an die Küste reicht er.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Kael » Mi 8. Mai 2019, 14:17

Deswegen habe ich ja bereits erwähnt: Elektroautos in den Städten -> Ja. Gut.
Aber nicht als Ersatz für das Automobil was wir jetzt haben.

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