Fahrradfahrer vs. Fußgänger

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Was sollte Vorrang haben?

Freie Fahrt für freie Fahrradfahrer
11
28%
Schutz von Fußgängern
29
73%
 
Abstimmungen insgesamt: 40
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon TorbenMalte » Fr 19. Okt 2018, 18:51

frems hat geschrieben:(19 Oct 2018, 18:32)

Sie können auch gerne der Meinung sein, die Erde sei eine Scheibe und ein Klimawandel fände nicht statt. Ich höre da trotzdem lieber auf Verkehrsexperten und nicht auf Lobbyisten für Pfuscher.
Du hast doch keine Ahnung! :p
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon frems » Fr 19. Okt 2018, 19:58

TorbenMalte hat geschrieben:(19 Oct 2018, 18:51)

Du hast doch keine Ahnung! :p

Da quietscht es wieder aus München, nehme ich an.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 19. Okt 2018, 21:47

frems hat geschrieben:(19 Oct 2018, 18:32)

Sie können auch gerne der Meinung sein, die Erde sei eine Scheibe und ein Klimawandel fände nicht statt. Ich höre da trotzdem lieber auf Verkehrsexperten und nicht auf Lobbyisten für Pfuscher.

Du meinst mit Pfuscher deine Experten ? Der Klimawandel ist eben nicht durch sinnlosen Aktionismus wie Fahrverbote aufzuhalten ,sondern durch bessere Verkehrsführungen .Darin sind sich alle dieser von dir beschimpften Pfuscher einig . Das der Klimawandel nicht staatfindet
hat niemand behauptet .Nur Fahrverbote nützen dem Klima nichts . Das Gegenteil wird bewirkt .Stickoxide sind für den Klimawandel
weniger verantwortlich .Deshalb hat man ja auch sinnvoller Weise den Dieselkraftstoff geringer besteuert um mehr dieser
spritsparenden Diesel Autos auf die Straße zu bringen . Dem Klimawandel nützen teilweise Sperrungen von Straßenabschnitten nichts.
Im Gegenteil durch Umwege werden mehr Abgase abgesondert ..
Bessere Ampelschaltungen ,Ausbau von Umgehungsstraßen oder Fertigstellung von seit 30 Jahren in Planung befindende Autobahnen
würden den innerstädtischen Verkehr entlasten und somit die Abgaswerte in städtischen Straßen senken .
Hätte man den Ringschluss der 281 zur A 27 lange fertiggestellt würden mehr als 60 000 Kfz davon ca 1/3 LKW´s weniger
durchs Stadtgebiet fahren .Das würde Einsparungen von Abgase bewirken . Nun weigern sich deine Grünschnäbel aber beharrlich
diese 281 ,deren Finanzierung und Planung beschlossen wurde diese BAB fertigzustellen . Ca 5 km Autobahn landen in einer Sandkiste .
Soweit deine Experten . Der Chef deiner Expertentruppe verlässt das BL zum Glück im nächsten Frühjahr .Dieser angebliche Experte
meint durch zusätzliche, viel zu teure Fahrradbrücken, mehr Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen . Wird er nicht denn
schon heute wird niemand daran gehindert mit dem Fahrrad zu fahren .
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon frems » Sa 20. Okt 2018, 17:24

Positiv Denkender hat geschrieben:(19 Oct 2018, 21:47)
Du meinst mit Pfuscher deine Experten ?

Nur die allgemeinen Erkenntnisse der Wissenschaft. Also etwas, mit dem Du noch nie zu tun hattest und es sicherlich auch nicht mehr haben wirst.

Der Klimawandel ist eben nicht durch sinnlosen Aktionismus wie Fahrverbote aufzuhalten ,sondern durch bessere Verkehrsführungen .Darin sind sich alle dieser von dir beschimpften Pfuscher einig .

Die Fahrverbote kommen auch aufgrund der Stickoxiden und nicht Kohlendioxiden. Aber den Unterschied verstehst Du aus Bildungsgründen vermutlich auch nicht.

Das der Klimawandel nicht staatfindet
hat niemand behauptet .

Doch, behauptet eine schrille Minderheit. Auch gibt es Menschen, die die Erde für eine Scheibe halten. Stichwort flat earth society. Das ist in etwa Dein Niveau mit Deinen vielen unbelegten Behauptungen vom Stammtisch und Bingoabend. Du verstehst nicht einmal, dass es darum geht, wie man die Infrastruktur für Fußgänger verbessern kann und nicht um Deinen Hass auf deutsche Gerichte.

Bessere Ampelschaltungen ,Ausbau von Umgehungsstraßen oder Fertigstellung von seit 30 Jahren in Planung befindende Autobahnen
würden den innerstädtischen Verkehr entlasten und somit die Abgaswerte in städtischen Straßen senken .
Hätte man den Ringschluss der 281 zur A 27 lange fertiggestellt würden mehr als 60 000 Kfz davon ca 1/3 LKW´s weniger
durchs Stadtgebiet fahren .Das würde Einsparungen von Abgase bewirken . Nun weigern sich deine Grünschnäbel aber beharrlich
diese 281 ,deren Finanzierung und Planung beschlossen wurde diese BAB fertigzustellen . Ca 5 km Autobahn landen in einer Sandkiste .

Ich kann nichts dafür, dass die Politik in Deinem Dorf nicht neue Infrastruktur für Autos schafft, damit noch mehr Autoverkehr stattfindet. Das wirst Du also in den letzten Jahren Deines Lebens nicht mehr erleben. Find Dich doch einfach damit ab statt jedes Thema vollzujammern wie ein Bautzner, der mehr Hartz IV haben will und deshalb gegen Merkel demonstriert.

Wird er nicht denn
schon heute wird niemand daran gehindert mit dem Fahrrad zu fahren .

Tja, blöderweise konnten zahlreiche Städte durch die Förderung des Radverkehrs den Anteil im Modal Split erhöhen, aber in dem Link ging es noch immer um Fußgänger. Aber in Deinem Wahn merkst Du das anscheinend nicht mehr.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 20. Okt 2018, 18:50

frems hat geschrieben:(20 Oct 2018, 17:24)

Nur die allgemeinen Erkenntnisse der Wissenschaft. Also etwas, mit dem Du noch nie zu tun hattest und es sicherlich auch nicht mehr haben wirst.


Die Fahrverbote kommen auch aufgrund der Stickoxiden und nicht Kohlendioxiden. Aber den Unterschied verstehst Du aus Bildungsgründen vermutlich auch nicht.


Doch, behauptet eine schrille Minderheit. Auch gibt es Menschen, die die Erde für eine Scheibe halten. Stichwort flat earth society. Das ist in etwa Dein Niveau mit Deinen vielen unbelegten Behauptungen vom Stammtisch und Bingoabend. Du verstehst nicht einmal, dass es darum geht, wie man die Infrastruktur für Fußgänger verbessern kann und nicht um Deinen Hass auf deutsche Gerichte.


Ich kann nichts dafür, dass die Politik in Deinem Dorf nicht neue Infrastruktur für Autos schafft, damit noch mehr Autoverkehr stattfindet. Das wirst Du also in den letzten Jahren Deines Lebens nicht mehr erleben. Find Dich doch einfach damit ab statt jedes Thema vollzujammern wie ein Bautzner, der mehr Hartz IV haben will und deshalb gegen Merkel demonstriert.


Tja, blöderweise konnten zahlreiche Städte durch die Förderung des Radverkehrs den Anteil im Modal Split erhöhen, aber in dem Link ging es noch immer um Fußgänger. Aber in Deinem Wahn merkst Du das anscheinend nicht mehr.

Ich bemerke mehr als Typen wie du . Mein Dorf ist nun mal kein Einzelfall . Amüsant deine Aussage ich würde jammern .
Dein Gejammer ist doch in jedem deiner Beiträge unüberhörbar . Von Fußgängern war nicht die Rede .
Für Fußgänger hat man Fußgängerzonen geschaffen schon vor 40 Jahren .Natürlich ist es auf manchen Straßenzügen eng nur das gilt für alle
Verkehrsteilnehmer . Das Falschparken aus Mangel an Personal nicht sanktioniert wird habe ich nicht zu verantworten .
Wie schon erwähnt ,ich jammere nicht über zu viel Autoverkehr sondern ,du in deinen Wahnvorstellungen .
Deine Vergleiche sind immer wieder belustigend . Hatte ich etwas anderes behauptet warum Fahrverbote angedroht werden ?
Du hast doch behauptet Menschen würden den Klimawandel nicht ernst nehmen .Ist der Klimawandel auf Stickoxide zurückzuführen ?
Eben nicht deshalb hat man ja auch jahrelang Dieselkraftstoff steuerlich begünstigt .
Ich finde mich mit vielen Dingen ab . Gejammer kommt immer von dir .
Mehr Platz für Fahrräder wird Autofahrer nicht dazu bewegen auf´s Fahrrad umzusteigen .Wer heute Fahrradfahren will
fährt auch .Alles andere ist an den Haren von Populisten wie dich herbeigezogen .Ob jemand mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder
nicht liegt nicht an zu wenigen Fahrdwegen ,sondern ist abhängig von der Fahrzeit ,vom Beruf und last not least vom Wetter .
Niemand bezweifelt das der Fahrradverkehr zugenommen hat .Aus Mangel an Radwegen lässt niemand sein Fahrrad stehen wenn er
Radfahren will. Deine Interpretation die allerdings nicht auf Fakten beruht sondern auf Behauptungen .
Wolltest du selbsternannter Schlaumeier behaupten du hättest etwas mit Wissenschaft zu tun ? Du verwechselst Wissenschaft
mit Besserwisserei .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Sa 20. Okt 2018, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon frems » Sa 20. Okt 2018, 18:56

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Oct 2018, 18:50)
Von Fußgängern war nicht die Rede .

Doch, warst. Du bist explodiert, weil ich einen Link zum Fußverkehrskongress in Berlin reingestellt habe: viewtopic.php?p=4323927#p4323927

Entweder bist Du total vergesslich oder Du lügst schon wieder. In beiden Fällen würdest Du Dich aber als Diskussionpartner disqualifizieren. (Du darfst nun gerne grunzen, dass sich alle disqualifizieren -- nur Du nicht. :D )

Wie schon erwähnt ich jammere nicht über zu viel Autoverkehr

Sagte ja niemand, weil Du ja selbst ein Raser und Umweltverpester bist. Aber um Dein unsoziales Verhalten geht's noch immer nicht, auch wenn Du Dich für den Mittelpunkt der Welt hältst. Es ging um den Fußgängerkongress, der mehr Fläche für Fußgänger forderte, um zugleich Konflikte mit Rad- sowie Autofahrern zu verringern.

Hatte ich etwas anderes behauptet warum Fahrverbote angedroht werden ?

Der Strang zu Fahrverboten ist aufgrund Deiner vulgären Pöbel-Anfälle gesperrt. Hier bist Du falsch, wenn Du darüber klagen möchtest, dass nun auch in Hannover ein Fahrverbot kaum noch zu verhindern ist.

Mehr Platz für Fahrräder wird Autofahrer nicht dazu bewegen auf´s Fahrrad umzusteigen .Wer heute Fahrradfahren will
fährt auch .Alles andere ist an den Haren von Populisten wie dich herbeigezogen .

Öhm, nein, einfach nur wissenschaftliche Erkenntnisse mit zahlreichen Beispielen. Die Welt ist nicht so schlicht wie es Verschwörungstheoretiker Deines Schlags behaupten. Das primitive Weltbild, wer fahren will, tut es schon, ist halt völlig unbrauchbar, wenn man Reisezeiten, Verkehrssicherheit, zusätzliche Infrastruktur, LSA-Schaltungen usw. ignoriert wie der letzte Dorftrottel.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 20. Okt 2018, 19:15

frems hat geschrieben:(20 Oct 2018, 18:56)

Doch, warst. Du bist explodiert, weil ich einen Link zum Fußverkehrskongress in Berlin reingestellt habe: viewtopic.php?p=4323927#p4323927

Entweder bist Du total vergesslich oder Du lügst schon wieder. In beiden Fällen würdest Du Dich aber als Diskussionpartner disqualifizieren.


Sagte ja niemand, weil Du ja selbst ein Raser und Umweltverpester bist. Aber um Dein unsoziales Verhalten geht's noch immer nicht, auch wenn Du Dich für den Mittelpunkt der Welt hältst. Es ging um den Fußgängerkongress, der mehr Fläche für Fußgänger forderte, um zugleich Konflikte mit Rad- sowie Autofahrern zu verringern.


Der Strang zu Fahrverboten ist aufgrund Deiner vulgären Pöbel-Anfälle gesperrt. Hier bist Du falsch, wenn Du darüber klagen möchtest, dass nun auch in Hannover ein Fahrverbot kaum noch zu verhindern ist.


Öhm, nein, einfach nur wissenschaftliche Erkenntnisse mit zahlreichen Beispielen. Die Welt ist nicht so schlicht wie es Verschwörungstheoretiker Deines Schlags behaupten. Das primitive Weltbild, wer fahren will, tut es schon, ist halt völlig unbrauchbar, wenn man Reisezeiten, Verkehrssicherheit, zusätzliche Infrastruktur, LSA-Schaltungen usw. ignoriert wie der letzte Dorftrottel.


Welche Wissenschaftliche Erkenntnisse ? Deine unbrauchbaren . Das Radwegnetz ist fast optimal niemand der Rad fahren will
tut das auch . Verschwörungstheorien ? Darin bist du doch unschlagbar .
Kann es sein das der Strang Fahrverbote wegen deinen hysterischen und hasserfüllten Beiträge gesperrt wurde. ?
Glaubst du tatsächlich, du könntest hier mit Beschimpfungen und Behauptungen gegen User die deine krankhafte
Abneigung gegen Autos nicht teilen, unwidersprochen ablassen .Wenn dann noch Behauptungen wie es handele sich um wissenschaftliche Erkenntnisse dazu kommen ist das Fass deiner Anmaßungen übervoll. Nochmals wieviel Autofahrer haben den deine Wissenschaftler befragt ,ob sie bei noch breiteren Radwegen umsteigen würden ?
Ich denke Autofahrer sagen" deinen Wissenschaftlern" ganz was anderes .
Nochmals das Radwegenetz ist schon jetzt fast optimal .Wer Rad fahren will lässt sich bestimmt nicht durch angeblich
zu schmale Radwege davon abhalten .,Wer Auto fahren will wird auch weiter Autofahren .Dafür benötigt man keine Wissenschaft
sondern reicht ein gesunder Menschenverstand .
Deine Lügen Unterstellungen lasse ich mal so stehen . Du darfst das . Ich kann dir aber sagen du lügst Auf den Link über angebliche
Erweiterungen von Fußwegen habe ich überhaupt keine Stellung bezogen . Es ist doch schön wenn man Fußwege verbreitert .
Nur deswegen muss man Autos nicht verbannen .Dort wo nicht genügend Platz ist wird man halt auch weiterhin als Fußgänger hintereinander hergehen können .Merke viele Fußgänger haben ihr Auto irgendwo geparkt .Können sie das nicht mehr
belasten sie als Fußgänger auch nicht mehr die Innenstädte .Sie bleiben weg zum Schaden der dort ansässigen Geschäfte .
Angenehm zu lesen ich wäre ein Raser und Umwelt Verpester . Das schreibt ausgerechnet jemand der anderen unterstellt zu beleidigen .
Ich kann dir nur sagen so viele km auf dem Fahrrad wie ich wirst du in 3 Leben nicht schaffen .
Ich wäre Unsozial ist eine weitere Unterstellung . Gegen Fahrverbote in Hannover wetter ich nicht .Ich finde sie wie viele
richtige Experten für unsozial und wirkungslos.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon frems » Sa 20. Okt 2018, 19:40

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Oct 2018, 19:15)
Welche Wissenschaftliche Erkenntnisse ? Deine unbrauchbaren .

Nee, die anerkannten. Und dabei ist es selbst für einen Laien verständlich, dass ein Verkehrsmittel attraktiver wird, wenn sich bspw. Fahrzeiten reduzieren. Aber für Dich ist es wohl auch kein Unterschied, ob man mit einer U-Bahn durch die halbe Stadt fährt oder mit einer kleinen Straßenbahn, die sich mit Pkw die Fahrbahn teilt. Da kommt dann wohl auch ein "Wer den ÖPNV nutzen will, tut dies schon".

Das Radwegnetz ist fast optimal niemand der Rad fahren will
tut das auch .

Bitte was?

Verschwörungstheorien ? Darin bist du doch unschlagbar .

Welche verbreite ich denn? Oder lügst Du wieder?

Kann es sein das der Strang Fahrverbote wegen deinen hysterischen und hasserfüllten Beiträge gesperrt wurde. ?

Ich schrieb dort zuletzt nicht.

Glaubst du tatsächlich, du könntest hier mit Beschimpfungen und Behauptungen gegen User die deine krankhafte
Abneigung gegen Autos nicht teilen, unwidersprochen ablassen .

Das ist ziemlich dumm und unüberlegt. Aber Du krakeelst ja schon "Autohasser", wenn jemand Carsharing nutzt oder ein Elektroauto fährt. :D

Wenn dann noch Behauptungen wie es handele sich um wissenschaftliche Erkenntnisse dazu kommen ist das Fass deiner Anmaßungen übervoll.

Eigentlich nicht. Das nennt man induzierten Verkehr. Kannst ja mal googlen. Oder hier einen Link anklicken.

https://www.spektrum.de/lexikon/geograp ... rkehr/3749
http://www.verkehrswissenschaftler.de/k ... r/kom2.htm
https://www.irb.fraunhofer.de/stadt-rau ... 6/20010005
https://www.forschungsinformationssyste ... is/333909/
http://gfr.ersa.org/gfr/seminarberichte ... erkehr.PDF

Das wirst Du aber natürlich nicht tun, sondern nur behaupten, das wären "meine" Wissenschaftler und Du wüsstest von einer Mehrheit an Verkehrsexperten, die die Meinung vertreten, die vorhandene Infrastruktur habe keinen Einfluss auf die Wahl von Verkehrsmitteln. Und wieso? Weil Du Dein ganzes Leben diesen Murks geglaubt hast und Dir nun nicht eingestehen möchtest, dass Du ewig auf dem Holzpfad warst. Und weil Dich das so frustriert, kläffst Du hier primitiv Leute an.

Nochmals wieviel Autofahrer haben den deine Wissenschaftler befragt ,ob sie bei noch breiteren Radwegen umsteigen würden ?
Ich denke Autofahrer sagen" deinen Wissenschaftlern" ganz was anderes .

Du vielleicht, weil Du ein Sportmuffel bist, aber die Frage stellt sich bereits schon am Anfang bevor man sein erstes Auto kauft, zumal dies nichts über die Verkehrsmenge und Fahrzeugkilometer aussagt. Dafür ist der Modal Split relevant, um sich mittelfristige Tendenzen anzuschauen. Aber mit Statistik hast Du es ja bekanntlich nicht so, sondern nimmst nichts wahr, was nicht in der imaginären Dorfzeitung steht, wo Du einen schnaubenden Leserkommentar nicht von Standardlektüre an Hochschulen unterscheiden kannst.

Nochmals das Radwegenetz ist schon jetzt fast optimal .

Das kannst Du auch noch tausend mal predigen. Es interessiert niemanden. Mit welcher Qualifikation glaubst Du denn, könntest Du das Netz mit aller Verkehrsanlagen in ganz Europa beurteilen? Durchs Lesen der Apotheken-Umschau?

Wer Rad fahren will lässt sich bestimmt nicht durch angeblich
zu schmale Radwege davon abhalten .,Wer Auto fahren will wird auch weiter Autofahren .Dafür benötigt man keine Wissenschaft
sondern reicht ein gesunder Menschenverstand .

Tja, und der ungesunde Menschenverstand führt dann zur Annahme, Parameter wie die Fahrzeit spiele für Menschen keinen Rolle bei der Wahl des Verkehrsmittels für den jeweiligen Weg. :thumbup:

Deine Lügen Unterstellungen lasse ich mal so stehen . Du darfst das . Ich kann dir aber sagen du lügst

Also Deine Lüge steht da noch, es ginge nirgends um Fußverkehr. Scheint keinen zu stören. Wenn ich irgendwo lüge, deck es doch auf. Aber da kommt natürlich nur wieder nichts.

Merke viele Fußgänger haben ihr Auto irgendwo geparkt .Können sie das nicht mehr
belasten sie als Fußgänger auch nicht mehr die Innenstädte .Sie bleiben weg zum Schaden der dort ansässigen Geschäfte .

Genau der Aspekt, dass quasi jeder auch mal Fußgänger ist, wurde schon genannt. Du merkst echt gar nichts mehr? Und wieso sollte sich alles um Geschäfte drehen? Das Argument ist zudem an Dummheit kaum zu überbieten, wenn man bedenkt, dass die Einkaufsstraßen in den Metropolen in der Regel autofrei sind und keinen Leerstand kennen, während die Läden in den Kleinstädten massenhaft zumachen. Ist ja auch logisch: ohne Dreckschleuder haben alle Menschen eine höheren Aufenthaltsqualität vor Ort und verbringen dort gerne mehr Zeit, sprich, geben auch mehr aus.

Angenehm zu lesen ich wäre ein Raser und Umwelt Verpester . Das schreibt ausgerechnet jemand der anderen unterstellt zu beleidigen .

Das unterstelle ich ja nicht, sondern dokumentiere es, wenn Du Leute mit anderer Meinung "krankhaft" nennst. Und nun regst Du Dich über "Umweltverpester" auf, obwohl Du ja weißt, dass es stimmt. Lachhaft. :p

Ich kann dir nur sagen so viele km auf dem Fahrrad wie ich wirst du in 3 Leben nicht schaffen .

Huijuijui. Klopfst Du Dir gerade auf die Brust? :D

Ich wäre Unsozial ist eine weitere Unterstellung . Gegen Fahrverbote in Hannover wetter ich nicht .Ich finde sie wie viele
richtige Experten für unsozial und wirkungslos.

Die Experten, die keiner kennt und die nur in Deinen feuchten Träumen leben. Schön. Ist bloß noch immer nicht das Thema hier. Schau mal in die Überschrift. Schaffst Du das? :D
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon H2O » Sa 20. Okt 2018, 20:44

Aus meinen Erinnerungen heraus war Hannover eine der Großstädte in Deutschland, die in den späten 1950ern bis Ende der 1960er Jahre die autogerechte Stadt entwickeln wollten. Etwa durch die Anlage von vielspurigen Hauptverkehrswegen quer durch die Stadt, oder durch kreuzungsfreie Kreisverkehre. Das Projekt scheiterte letzten Endes an seinem großen Erfolg, der überbordenden Motorisierung der Menschen mit Verstopfungen der Innenstadt und Parkplatznot in den Wohnvierteln.

Dann begann man, den öffentlichen Nahverkehr in der Innenstadt in ein Tunnelsystem zu verlegen; während der riesigen Bauarbeiten bewältigte man den Autoverkehr mit Hochstraßen aus Stahl, die so gut angenommen wurden, daß sie fast doppelt so lange unterhalten wurden als ursprünglich geplant.

Inzwischen ist dieses Verkehrskonzept in mehreren Ebenen umgesetzt worden, ergänzt durch weitläufige Fußgängerbereiche, und vermutlich ein im Alltag bewährtes Verkehrssystem geworden. Dazu müßten sich Teilnehmer äußern, die in Hannover damit leben müssen. Wenn jetzt zu Gunsten der Radfahrer neue Verkehrswege geschaffen werden müssen, dann kann es nur noch darum gehen, die vielspurigen Hauptverkehrswege zu teilen in Fahrrad Trassen und Autostraßen. Wichtig wäre dabei eine klare Trennung durch Grünstreifen, damit die Unsitte gar nicht erst einreißt, Radwege als Parkplätze zu mißbrauchen.

In Hannover geht so etwas, weil die Stadt weitestgehend eben angelegt ist. Mit Blick auf Elektrofahrräder wäre eine solche Entwicklung auch in gemäßigt hügeligen Lagen vorstellbar, um einen größeren Anteil des täglichen Verkehrsaufkommens zu entspannen.

Vor längerer Zeit wurde ein Video gezeigt, wie niederländische Städte ihre Verkehrsnöte durch "Radfahrbahnen" sehr großzügig gelöst haben. Vielleicht können sich unsere deutschen Großstädte dort gedanklich bedienen.

Einzusehen ist doch, daß täglich zwei Hauptverkehrsstunden von 3 Stunden Dauer mit Kriechverkehr durch Nebenstraßen keine Zukunft haben sollten. Aber ohne ein vernünftiges anderes Angebot für die Verkehrsteilnehmer kann daraus nichts werden.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon jack000 » Sa 23. Mai 2020, 22:07

Der Krieg Fahrradfahrer vs. Fußgänger geht weiter:
Downhill-Rowdys verunsichern Anwohner

Vor allem junge Radler suchen den Kick auf einer steilen Treppenanlage in Stuttgart-Degerloch und riskieren dabei schlimme Unfälle. Anwohnern, die sich beklagen, wurden sogar Schläge angedroht.

Degerloch - Einen Moment lang rattert es, und schon sind die Jugendlichen außer Sichtweite. Schnell wie der Wind rauschen Downhill-Fahrer die schmale Treppenanlage hinab, die die Josefstraße mit der Leonorenstraße in Degerloch verbindet. Die Anlage, idyllisch zwischen Wald und Wohngebiet gelegen, befindet sich unweit des Woodpecker-Trails, der seit März aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt ist.

[...]
Der 62-Jährige wohnt an der Lohengrinstraße, auf halber Treppe sozusagen, und beobachtet das gefährliche Treiben seit Jahren. Regelmäßig komme es zu Beinahe-Unfällen, sagt Nanz. Besonders ältere Menschen würden bedrängt und müssten ausweichen.

[...]
Auch mit kleinen Kindern, die unbedarft Richtung Treppe liefen, gebe es häufig brenzlige Situationen. Wer die Downhiller zur Rede stelle, werde meist ruppig abgefertigt. „Mir wurden auch schon Schläge angedroht“, sagt Ulrich Nanz.

[...]
Christina Zwicker, eine Nachbarin, bestätigt die Beobachtungen. Ihre beiden Söhne spielen oft im Wald, sind ständig auf der nur 1,20 Meter breiten Treppe unterwegs. Auch ihr wurden schon Schläge angedroht. Das Verhalten sei asozial. „Den Fahrern ist das schnurzegal. Die verstehen das nicht. Vielleicht brauchen sie auch den Thrill“, sagt Zwicker. Eine weitere Anwohnerin, die anonym bleiben will, sagt resigniert: „Das Problem besteht noch so lange, bis es zum Unfall kommt.“ Sie selbst würde regelmäßig bedrängt. „Aus der Bahn!“ würden die Biker ihr von hinten zurufen.

[...]
„Bei Uneinsichtigkeit oder Wiederholungstätern kann auch ein Bußgeld verhängt werden“, sagt Thronberens. Ob und wie die städtischen Mitarbeiter die Fahrer überhaupt dingfest machen ist angesichts des Tempos, mit dem diese die Treppen hinunterbrausen, allerdings eine ganz andere Frage.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 1590170480

Tja, wie kann man das Problem lösen? Am besten ist, man verschärft den Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer (Grüne haben Erfahrungen darin, wie man Bußgeldkataloge verschärft, daher dürfte das ja kein Problem sein (Kann aber auch sein, das egal welche Verfehlungen auftreten, diese sich schützend vor die Fahrradfahrer stellen)),

Herr Nanz hat dazu noch eine Idee:
Mit einem Hindernis am oberen Ende der Treppenanlage, das die direkte Durchfahrt verhindert – Stahlbügel zum Beispiel – wäre schon viel gewonnen, glaubt er.

In der Tat ist das ein Lösungsansatz die Raser aufzuhalten, muss dann aber auch großflächiger umgesetzt werden.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon firlefanz11 » Mi 22. Sep 2021, 14:55

jack000 hat geschrieben:(23 May 2020, 22:07)
Tja, wie kann man das Problem lösen?

Im akuten Fall mit einem Sidestep u. einem anschliessenden Sidekick gegen das Fahrrad... :D

Herr Nanz hat dazu noch eine Idee:
Mit einem Hindernis am oberen Ende der Treppenanlage, das die direkte Durchfahrt verhindert – Stahlbügel zum Beispiel – wäre schon viel gewonnen, glaubt er.

Nein, damit allein wäre nichts gewonnen. Dann schieben sie das Rad durch oder heben es drüber u. heizen dann trotzdem runter. Mit einem zweiten Hindernis auf der Häfte der Treppe oder zwei weiteren bei 1 bzw. 2 Dritteln der Treppe hingegen hätte sich das Problem erledigt...
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon franzmannzini » Do 7. Okt 2021, 12:10

Nachdem nun die Autos weitgehend beseitigt
sind, geht nun der Kampf zwischen Farhrradfahrer und Fußgänger los.
Der Bergmann-Kiez in Berlin ist berüchtigt als Experimentierfeld für die Beruhigung des Individualverkehrs:
https://www.bz-berlin.de/berlin/friedri ... iert-nicht
Da gibt es jetzt eine Radfahrstraße mit Tempo 10 und Zebrastreifen.
DIe Fußgänger wundern sich nun über Radraser und Radfahrrabauken die nicht an den Zebrastreifen halten.
Ich sage da nur: Weiter so! ;)
"Ek is 'n Ranger.
Ons loop in die donker plekke, niemand sal binnekom nie.
Ons staan op die brug, en niemand mag slaag nie.
Ons leef vir die Een, ons sterf vir die Een. "
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon jack000 » Do 7. Okt 2021, 13:02

franzmannzini hat geschrieben:(07 Oct 2021, 12:10)
DIe Fußgänger wundern sich nun über Radraser und Radfahrrabauken die nicht an den Zebrastreifen halten.

Ach sowas aber auch. Die Autos sind weg und nun kommen die Fahrradrambos? :eek:
Das konnte man doch vorher gar nicht wissen :? :s

Da gibt es jetzt eine Radfahrstraße mit Tempo 10 und Zebrastreifen.

Fahrradfahrer sind ja dafür bekannt, dass die sich gerne an Regeln halten :thumbup:
Sledge Hammer: Ich mag einem Verbrecher nicht seine Verbrechen vorlesen ... aber ich kann wenigstens lesen!
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Astrocreep2000 » Do 7. Okt 2021, 15:13

Die Frage ist doch nicht, ob jemand zu Fuß unterwegs ist, mit dem Rad oder mit dem Auto. Das Thema ist "Rücksichtslosigkeit" - und die zieht sich quer durch alle Verkehrsteilnehmer: Manche Autofahrer verhalten sich rücksichtslos, weil sie das "Recht des Stärkeren" für sich in Anspruch nehmen, manche Fußgänger, weil sie als "Schwächste" eine Sonderrolle für sich geltend machen - und Radfahrer berufen sich - je nach Situation - auf das eine oder das andere.

Für mich ist das keine Frage des Transportmittels sondern hier tritt ein allgemeines gesellschaftliches Problem zu Tage: Jeder ist sich selbst der Nächste, ist nahezu autistisch in seiner eigenen Wahrnemungsblase unterwegs, es herrscht überhaupt kein Bewusstsein dafür, dass mein Verhalten als Verkehrsteilnehmer Auswirkungen auf andere hat.

Typische "neuzeitliche" Beispiele: Fußgänger aller Altersgruppen, die auf ihr Handy starrend den Zebrastreifen betreten, nicht nach links oder rechts schauen, dann derart langsam voran schlurfen, dass man ihnen beim Gehen die Schuhe neu besohlen könnte ... Dass man andere unnötig aufhält? Das man sich kurz anschaut und bedankt? Warum das denn - man ist ja "im Recht" - und reizt das genüsslich aus. Sollen die "Opfer" doch warten.

Wie oft hat mir schon beim Parken jemand die Lücke weggeschnappt, auf die ich wartete? Beim Austeigen: Blickkontakt wird vermieden, kein "Sorry" - die Leute sind entweder in ihrer eigenen Welt unterwegs oder fühlen sich als "smarter Performer", als Gewinner, der seine Chance genutzt hat.


So etwas hat mit Erziehung zu tun, also mit dem Elternhaus, aber sicher auch mit dem, was in der Gesellschaft von oben vorgelebt wird. Und da soll sich halt "Leistung lohnen", wer "performt", darf sich natürlich auch Dinge rausnehmen. Die kleinen Triumphe des Alltags ... Wer will schon "Opfer" (=Verlierer) sein?

Ich kann Olaf Scholzens gebetsmühlenartiges "Mehr Respekt" zwar kaum noch hören - aber in der Tat hat er da einen Punkt: Solidarität und Respekt hat heute Grenzen, Hedonismus ist angesagt und (zu) vielen Menschen ist es einfach scheißegal, welche Auswirkungen ihr Verhalten für andere mit sich bringt. Und das zeigt sich dann logischerweise auch im Straßenverkehr, quer durch jede Art von Teilnehmer.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon jack000 » Do 7. Okt 2021, 16:22

Astrocreep2000 hat geschrieben:(07 Oct 2021, 15:13)

Die Frage ist doch nicht, ob jemand zu Fuß unterwegs ist, mit dem Rad oder mit dem Auto. Das Thema ist "Rücksichtslosigkeit" - und die zieht sich quer durch alle Verkehrsteilnehmer: Manche Autofahrer verhalten sich rücksichtslos, weil sie das "Recht des Stärkeren" für sich in Anspruch nehmen, manche Fußgänger, weil sie als "Schwächste" eine Sonderrolle für sich geltend machen - und Radfahrer berufen sich - je nach Situation - auf das eine oder das andere.

Doch, da gibt es schon Unterschiede. Es ist zwar richtig, das asoziales Verhalten in der Gesellschaft generell zugenommen hat. Fahrradfahrer gehören zu denen, die bei Verstößen am wenigsten zu verlieren haben. Ein Autofahrer hat ein Kennzeichen mit dem er erkannt werden kann, einen Führerschein den er nicht verlieren will und ein Fahrzeug welches im Durchschnitt viele tausend Euro kostet.
=> Daher hat er auch ein Interesse, dass alles unangetastet bleibt.

Ein Fußgänger kann keinen anderen Verkehrsteilnehmer verletzten oder durch zu hohe Geschwindigkeit andere in Gefahr begeben. Ebenso hält sich ein Fußgänger i.d.R. nicht an nicht für ihn vorgesehenen Wegen auf.

Bei Fahrradfahrern hingegen ist die Zahl der Verstöße höher, da diese nicht durch ein Kennzeichen identifiziert werden können, bei Verstößen i.d.R. nicht belangt werden und auch keine Fahrerlaubnis für das Fahrrad verlieren können. Entsprechend hat das Auswirkungen.

Als Fußgänger kann ich häufig beobachten, dass sich Fahrradfahrer auch die Wege an sich nehmen, die gar nicht für die vorgesehen sind. z.B. Stuttgart:
- Max-Eyth-See am Wochenende, da sind Fahrräder verboten aber es hat den Anschein ob es das Verbot überhaupt nicht existiert und die Aufenthaltsqualität sinkt deutlich wenn alle 10-15 Sekunden man von Fahrrädern mit einer hohen Geschwindigkeit überholt wird, bzw. es entsprechend oft hinter einem klingelt.
- Bei dem Aufgang zum Bahnhof vom Schlossgarten halten sich 9 von 10 Fahrradfahrern nicht daran, das die ihr Fahrrad schieben müssen.
- Wenn Fahrräder in der U-Bahn mitgenommen werden wird häufig das Fahrrad gleich als Verkehrsmittel ab U-Bahnsteig genutzt obwohl entsprechende Verbotsschilder aufgestellt sind.

=> Die Häufigkeit an Verstößen die zu beobachten sind, sind ja in der Natur der Sache begründet:
- Relativ hohe Geschwindigkeiten sind möglich
- Regelverstöße ziehen i.d.R. keine Konsequenzen nach sich
- Medial werden Fahrradfahrer als die besseren Verkehrsteilnehmern hochgelobt. Was ein entsprechendes Denken über den Dingen zu stehen nach sich zieht.

Es gibt natürlich immer solche und solche. Auffallen tun nun mal die, die sich nicht an die Regeln halten. Aber mit einer Zunahme des Fahrradverkehrs werden auch die entsprechenden Auswirkungen unter den oben genannten Voraussetzungen nun mal sichtbar.
=> Je mehr der Fahrradverkehr zunimmt, desto mehr nimmt die Notwendigkeit zu da mehr Regularien festzulegen und diese mit entsprechenden Sanktionen bei Verstößen zu ahnden.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 9. Okt 2021, 21:56

franzmannzini hat geschrieben:(07 Oct 2021, 12:10)

Nachdem nun die Autos weitgehend beseitigt
sind, geht nun der Kampf zwischen Farhrradfahrer und Fußgänger los.
Der Bergmann-Kiez in Berlin ist berüchtigt als Experimentierfeld für die Beruhigung des Individualverkehrs:
https://www.bz-berlin.de/berlin/friedri ... iert-nicht
Da gibt es jetzt eine Radfahrstraße mit Tempo 10 und Zebrastreifen.
DIe Fußgänger wundern sich nun über Radraser und Radfahrrabauken die nicht an den Zebrastreifen halten.
Ich sage da nur: Weiter so! ;)


Ich sehe das ja nicht so sehr als "Kampf". Jeder wie er mag. Aber nur als Frage: Was hat sich gesellschaftlich geändert. Bin ich nur einfach altersblind? Früher, so scheints mir, fuhren gute, trainierte Radfahrer gleichmäßig, souverän und irgendwie auch genussvoll und dennoch schnell und kraftvoll in einem eher hohen Gang die Straße lang. Heute kommen mir Mit-Radfahrer mehr und mehr wie klene zappelnde Fische an der Angel vor. Sie treten wie die Irren bei niedrigen Gängen in die Pedalen. Schreien herum: Platz da! Geh aus dem Weg!
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 9. Okt 2021, 22:41

jack000 hat geschrieben:(07 Oct 2021, 16:22)

Doch, da gibt es schon Unterschiede. Es ist zwar richtig, das asoziales Verhalten in der Gesellschaft generell zugenommen hat. Fahrradfahrer gehören zu denen, die bei Verstößen am wenigsten zu verlieren
haben. Ein Autofahrer hat ein Kennzeichen mit dem er erkannt werden kann, einen Führerschein den er nicht verlieren will und ein Fahrzeug welches im Durchschnitt viele tausend Euro kostet.
=> Daher hat er auch ein Interesse, dass alles unangetastet bleibt.

All dies bleibt allerdings auch unangetastet, wenn z.B. ein Radfahrer in einer EInbahnstraße entgegengesetzt zur Einbahnstaßenrichtung fährt. Einfach weil ein entsprechendes Verkehrsschild darauf hinweist, Sehr viele Autofahrer verstehen das einfach nicht,

Noch bei weitem extremer ist das Missverständnis, dass die Existenz eins Radwegs einen Radfahrer dazu verpflichtet, diesen zu benutzen. Auch dann wenn die parallel verlaufende Straße nicht für den Radverkehr gesperrt ist. Der Grundton des aus heruntergelassenen Fensterscheiben Geschimpfes läuft immer darauf hinaus: "'Wir' haben euch für viel Geld diese teuren Radwege gebaut.. Und nun gehört die Straße wieder uns. Also." Sie irren sich natürlich. Es gibt keine Radwegbenutzungspflicht solange die Straßenbenutzung für Radfahrer nicht ausdrücklich verboten ist. Also: besorgt euch ein T--Shirt mit einer Aufschrift wie etwa "Kultur. Langsamkeit." und meidet die Radwege.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Tom Bombadil » So 10. Okt 2021, 11:11

Woher soll eigentlich ein Radfahrer, der nie einen Führerschein gemacht hat, die Verkehrsregeln kennen? Aus der "Radfahrprüfung" in der Grundschule?
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Ammianus » So 10. Okt 2021, 12:35

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Oct 2021, 11:11)

Woher soll eigentlich ein Radfahrer, der nie einen Führerschein gemacht hat, die Verkehrsregeln kennen? Aus der "Radfahrprüfung" in der Grundschule?


Die strikte Beachtung der Verkehrsordnung ist Pflicht. Dies und deren Inhalt dem größeren Kind beizubringen sobald man es mit dem Rad auf die Straße lässt, liegt in der Verantwortung der Eltern. Und wer als mündige Person nach radloser Kindheit und Jugend beschließt jetzt doch Radler zu werden, der hat einfach zu wissen, dass er sich erst kundig machen sollte. Unkenntnis ist selbstverschuldet und führt vielleicht zu üblen Konsequenzen, vom Bußgeld bis zum stillen Verrecken auf der Intensivstation.
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Re: Fahrradfahrer vs. Fußgänger

Beitragvon Astrocreep2000 » So 10. Okt 2021, 13:56

jack000 hat geschrieben:(07 Oct 2021, 16:22)
Doch, da gibt es schon Unterschiede. Es ist zwar richtig, das asoziales Verhalten in der Gesellschaft generell zugenommen hat. Fahrradfahrer gehören zu denen, die bei Verstößen am wenigsten zu verlieren haben. Ein Autofahrer hat ein Kennzeichen mit dem er erkannt werden kann, einen Führerschein den er nicht verlieren will und ein Fahrzeug welches im Durchschnitt viele tausend Euro kostet.
=> Daher hat er auch ein Interesse, dass alles unangetastet bleibt.

Na, ich habe schon noch die (naive?) Hoffnung, dass sich Autofahrer vor allem deswegen an Regeln halten, weil ihnen bewusst ist, wie gefährlich es für die beteiligten Menschen werden kann, wenn man - von 1500 kg Metall umgeben - bestimmte Regeln ignoriert ...

... die Gefahr, die von einem Radfahrer und seinem Vehikel ausgeht, ist ungleich geringer.

Ich glaube entsprechend umgekehrt auch nicht, dass Radfahrer deshalb Regeln brechen, weil sie "bei Verstößen i.d.R. nicht belangt werden und auch keine Fahrerlaubnis für das Fahrrad verlieren können."

Ich gehe stattdessen allerdings schon davon aus, das bei Radfahrern teilweise ein niedriges bis gar nicht vorhandenes Risiko- und Unrechtsbewusstsein herrscht.

Das kenne ich durchaus aus eigener Erfahrung: Mit Ende 20 lebte ich zwei Jahre in Köln und wohnte am Rand der Innenstadt und mit dem Rad waren es zum Büro im Zentrum knapp 10 Minuten. Nach einige Tagen hatte ich realisiert, dass es überhaupt kein Radwegkonzept in der Kölner Innenstadt gab, d.h. Radwege endeten plötzlich bei einmündenen Straßen gab es keine Absenkungen, so dass man entweder abstieg oder sich die Felge kaputt fuhr, ewige Wartezeiten an Fußgängerampeln usw. Eine absolute Katastrophe. Nach einiger Zeit hatte ich dann raus, wo ich welche Straßen wie - abseits von Ampeln - überqueren musste, um "im Fluss" zu bleiben und die genannten "Radweg-Sackgassen" zu umfahren. Ich bemerkte auch schnell, dass viele (die meisten?) Radfahrer in Köln unterwegs waren. Ältere Radfahrer trauten sich sowieso nicht in dieses Kölner Innenstadtchaos, ich selbst fühlte mich auch fit auf dem Rad und sehr sicher, denn man hat eine perfekte Rundumsicht, hört alles, bekommt alles mit. Auf der Basis fahr dann "offensiv fahren" angesagt, alles andere frustrierte. Ich wüsste aber nicht, dass ich jemals jemanden behindert hätte, darauf habe ich schon geachtet. Viele Straßenverkehrsregeln habe ich allerdings ignoriert ...

Nun, meine Erfahrungen aus Köln und Deine Beispiele aus Stuttgart sagen mir, dass das vor allem ein urbanes Problem ist, das - da gebe ich Dir recht - mit zunehmendem Radverkehr steigen wird. Hier auf dem Land/Kleinstadt kenne ich da keine Konflikte.

Ich denke, die größeren Städte können da vorbeugen, in dem sie - anders als in Köln seinerzeit - eine radtaugliche Infrastruktur bereitstellen und bzgl. der von Dir monierten Wege, die trotz Verbot genutzt werden, genau hinschauen, ob und warum die denn für Radfahrer gesperrt sein sollen. Da kann ich aus eigener Sicht als Radfahrer auch sagen: Oft wirkt das willkürlich und man kommt nicht darauf, für wen oder was Radfahrer an der Stelle eine Gefahr darstellen sollten. Da wirkt vieles, was die Städte für Räder sperren, willkürlich.

Ist dann das städtische Umfeld ausgewogener gestaltet, kann auch gerne mehr kontrolliert werden. Es werden jetzt wohl auch zunehmenden Polizeistreifen auf E-Bikes eingesetzt. Das finde ich gut, die können da hin, wo der Verkehr stattfindet und denen fährt auch keiner so schnell davon.

Ich denke, so eine Präsenz an möglichen "Brennpunkten" schafft auch schon mehr Bewusstsein bei den entsprechenden Radfahrern.

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