Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Pachuchel
Beiträge: 1334
Registriert: Fr 1. Jun 2012, 15:38

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon Pachuchel » Mi 17. Apr 2013, 22:04

Clark » Di 16. Apr 2013, 21:58 hat geschrieben:Nein. bei mir funktioniert das nicht mehr. Fährt ein Radfahrer bei Rot vor mein Auto, gebe ich immer kräftig Gas, lasse den Motor aufheulen, und amüsiere mich, wenn der Radfahrer vor Schreck noch auszuweichen versucht und dabei gegen einen Bordstein knallt und sich die Reifen beschädigt. Oder gar wie einmal in einem Grünstreifen in den Büschen landet.
Merke: auch für Radfahrer gelten Verkehrsregeln.


Mit dieser Aussage , bist Du nicht geeignet, ein Kfz zu führen.
Du begehst damit eine Straftat. ( StVO § 1 und StVG ). ;)
Du kannst mich aber trotzdem anzeigen.
Jede Staatsanwaltschaft kann über meinen Nick , mit richterlichem Beschluss , meine Identität definieren. :D
Da du aber hier Straftaten definierst ( siehe deinen Beitrag ) , zeigst Du mich natürlich nicht an.
Du bellst nur rum.
Bla, bla, bla, bla, bla, bla, bla.
;)
Zuletzt geändert von Pachuchel am Mi 17. Apr 2013, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
Lausche der Wahrheit, die dein Blut Dir rauscht.
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon Thomas I » Do 18. Apr 2013, 09:52

Pachuchel » Mi 17. Apr 2013, 20:20 hat geschrieben:
Hättest Du den Beitrag genau gelesen, geht es hier nicht um einen Rotlichtverstoss des Radfahrers.
Der Radfahrer überholt den Pkw und steht vor ihm an der roten Ampel.
Laut § 5 StVO ( 8 ) dürfen Rad / Mofafahrer das auch.


Allerdings nur wenn dafür seitlich genug Abstand (ausreichender Raum) ist. Diesen ausreichenden Raum definiert die Rechtsprechung als "mindestens 1,5m". Was bedeutet dass das vorbeifahren durch Radfahrer u..a. an den allermeisten Kreuzungen illegal ist.
In den allermeisten Städten sind die Fahrspuren der Strassen nämlich 3m breit. Wenn da ein Auto von 1,9 - 2,2m Breite darauf steht, dann kann nach Adam Riese schon kein ausreichender Raum mehr da sein. Ergo dürfte der StVO-Verstoß der Radler da schon mit dem vorbeiquetschen beginnen und nicht erst mit dem fröhlichen weiterradeln bei Rot.

Pachuchel » Mi 17. Apr 2013, 20:20 hat geschrieben:Dumm gelaufen , hä ?
Auch ein Vorstand kann sich hier blamieren. :D


Dumm ist allerhöchstens dein neunmalkluges Geschwätz.
Zuletzt geändert von Thomas I am Do 18. Apr 2013, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.
HugoBettauer

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon HugoBettauer » Do 18. Apr 2013, 10:05

Thomas I » Do 18. Apr 2013, 08:52 hat geschrieben:
Allerdings nur wenn dafür seitlich genug Abstand (ausreichender Raum) ist. Diesen ausreichenden Raum definiert die Rechtsprechung als "mindestens 1,5m". Was bedeutet dass das vorbeifahren durch Radfahrer u..a. an den allermeisten Kreuzungen illegal ist.
In den allermeisten Städten sind die Fahrspuren der Strassen nämlich 3m breit. Wenn da ein Auto von 1,9 - 2,2m Breite darauf steht, dann kann nach Adam Riese schon kein ausreichender Raum mehr da sein. Ergo dürfte der StVO-Verstoß der Radler da schon mit dem vorbeiquetschen beginnen und nicht erst mit dem fröhlichen weiterradeln bei Rot.

Das Problem ist, dass sich keine Behörde so richtig zuständig fühlt für solche Fälle. Hier sind die Kommunen gefragt. Man könnte ältere Arbeitslose sehr leicht entsprechend qualifizieren und dann auf Geringfügigkeitsbasis stundenweise an den einschlägigen Kreuzungen einsetzen.
Benutzeravatar
Thomas I
Beiträge: 40287
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 17:03
Benutzertitel: EMPEREUR DES EUROPEENS

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon Thomas I » Do 18. Apr 2013, 11:40

SoleSurvivor » Do 18. Apr 2013, 09:05 hat geschrieben:Das Problem ist, dass sich keine Behörde so richtig zuständig fühlt für solche Fälle. Hier sind die Kommunen gefragt. Man könnte ältere Arbeitslose sehr leicht entsprechend qualifizieren und dann auf Geringfügigkeitsbasis stundenweise an den einschlägigen Kreuzungen einsetzen.


Die könnte man sicher auch voll anstellen, ihr Gehalt würden die sicher locker hereinbekommen.
Ist wie bei mehr Steuerfahndern/-prüfern, die sorgen ja auch für mehr Einnahmen als sie kosten.
HugoBettauer

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon HugoBettauer » Do 18. Apr 2013, 14:00

Agreed. Vermutlich wäre sowas aber unpopulär beim Wahlvolk. Gerade die LOHAS-Rüpel auf Rädern haben ja eine starke Lobby und die Möglichkeit, sich vielfältig bemerkbar zu machen.
Benutzeravatar
Pachuchel
Beiträge: 1334
Registriert: Fr 1. Jun 2012, 15:38

Re: Verhinderung des Baus von Entlastungsstrassen

Beitragvon Pachuchel » Fr 19. Apr 2013, 22:08

Thomas I » Do 18. Apr 2013, 09:52 hat geschrieben:
Allerdings nur wenn dafür seitlich genug Abstand (ausreichender Raum) ist. Diesen ausreichenden Raum definiert die Rechtsprechung als "mindestens 1,5m". Was bedeutet dass das vorbeifahren durch Radfahrer u..a. an den allermeisten Kreuzungen illegal ist.
In den allermeisten Städten sind die Fahrspuren der Strassen nämlich 3m breit. Wenn da ein Auto von 1,9 - 2,2m Breite darauf steht, dann kann nach Adam Riese schon kein ausreichender Raum mehr da sein. Ergo dürfte der StVO-Verstoß der Radler da schon mit dem vorbeiquetschen beginnen und nicht erst mit dem fröhlichen weiterradeln bei Rot.



Dumm ist allerhöchstens dein neunmalkluges Geschwätz.


Im Durchschnitt sind Fahrstreifen in Deutschland zwischen 2,75 m und 3,75 m breit. Quelle : Bundesverkehrsministerium
Somit ensteht bei ausreichender Breite des Fahrstreifens ( der Begriff Fahrspur existiert nicht ) eben eine Möglichkeit, das Rad und Mofafahrer § 5 ( 8 ) an den wartenden Kfz bis an die Haltelinie der roten Lichtzeichenanlage heran fahren dürfen.
Die Aussage von Dir, das in den allermeisten Städten die Fahrstreifen nur 3 m breit sind, ist falsch und basiert nur auf persönlichem, neunmal klugem Geschwätz. ;)
Vielmehr sind die Fahrstreifen gerade in Städten breit genug, das Radfahrer und Pkw Fahrer, gemeinsam an der roten Ampel warten können.
Der von Dir definierte Sicherheitsabstand von 1,5 m , gilt für Kfz, die Radfahrer überholen wollen. ;) (OLG Hamm, Az. 9 U 66/92).
Dieses Urteil definiert sogar einen Sicherheitsabstand von mind. 2 m zum Radfahrer.
Du argumentierst hier somit nur mit einem gefährlichen Halbwissen.
Im § 5 ( 8 ) spricht der Gesetzgeber nur von " ausreichendem Platz und maßvoller Geschwindigkeit ".
Ist also ein ausreichender Abstand zu wartenden Fahrzeugen vorhanden, , darf der Rad / Mofafahrer an die rote Ampel heranfahren.
Es existiert kein Urteil, das einen Mindestabstand von 1,5 m definiert.
Wie schon geschrieben.
Hier wird mit wehenden Fahnen , gefährliches Halbwissen verbreitet.
Fährt also ein Rad/Mofafahrer vorsichtig an wartenden Kfz vorbei, ist der ausreichende Platz definiert.
Kollidiert der Rad/Mofafahrer dabei mit wartenden Kfz eben nicht.
Ziemlich suspekt, das hier selbst ein Vorstand, solchen Unsinn schreiben darf .
Wer kontrolliert hier eigentlich den Vorstand ? ;)
Zuletzt geändert von Pachuchel am Fr 19. Apr 2013, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
Lausche der Wahrheit, die dein Blut Dir rauscht.

Zurück zu „41. Verkehrswesen - Fahrzeuge - Logistik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast