Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Zeiten

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Tantris
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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon Tantris » Do 5. Jul 2012, 02:34

frems » Mi 4. Jul 2012, 22:54 hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob die Expansion von VW ganz zum Wachstumskurs hier passt, aber: VW und Porsche setzen ihren Jahrhundert-Coup um: Dank einer Gesetzeslücke kann VW den Hersteller schon zum 1. August übernehmen - und zahlt dabei keinen Cent Steuern. Die Porsche-Holding wird so ihre Schulden los.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 59149.html


Ein weiteres steuergeschenkt. Und endlich ist auch die frage beantwortet, ob sie denn irgendwelche geschenke zurückgeben werden:
NEIN, sie werden ständig neue kriegen.

Versucht mal eure gehaltserhöhung "steuerneutral" zu kriegen"
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Tantris
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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon Tantris » Do 5. Jul 2012, 02:40

frems » Mi 4. Jul 2012, 22:54 hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob die Expansion von VW ganz zum Wachstumskurs hier passt, aber: VW und Porsche setzen ihren Jahrhundert-Coup um: Dank einer Gesetzeslücke kann VW den Hersteller schon zum 1. August übernehmen - und zahlt dabei keinen Cent Steuern. Die Porsche-Holding wird so ihre Schulden los.
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Ein weiteres steuergeschenkt. Und endlich ist auch die frage beantwortet, ob sie denn irgendwelche geschenke zurückgeben werden:
NEIN, sie werden ständig neue kriegen.

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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 14. Nov 2012, 10:55

Langsam greift die weltweite Absatzkrise der Autoindustrie auch auf die Bundesrepublik über. Im Oktober sank der bundestdeutsche Autoexport um sieben Prozent und die Inlandsproduktion um sechs Prozent.

Dass der dramatische Rückgang der Neuzulassungen im gesamten Europa eine der Ursachen ist verwundert wegen der Euro/Banken/Finanzkrise(n) nicht besonders. In Spanien gingen die Neuzulassungen im Oktober um 21 Prozent zurück, aber selbst auch in den eigentlich von der Krise weniger betroffenen Niederlanden um sagenhafte 38,4 Prozent.

Die beiden wichtigsten Absatzmärkte sind natürlich nach wie vor China und die USA. Aber selbst in China sanken die montlichen PKW-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreswert leicht. Und in den USA wird mit dem Jahreswechsel und dem Auslaufen einiger Vergünstigungen und Konjunkturstützen mit Nachfrageeinbrüchen gerechnet.

Zahlreiche Presseartikel der jüngsen Zeit laufen unter Titeln wie "Autoland ist abgebrannt". Bleibt die Befürchtung, dass man um so mehr Staatsgeld in die Branche pumpt und auf eine Verlängerung der defizitgestützten Konjunktur setzt.
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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon sportsgeist » Mi 14. Nov 2012, 11:12

... jep ...
.
'13 wird's wohl wieder vermehrt kurzarbeit geben, obwohl viele im moment noch ueberstunden kloppen, dass es knallt
.
.
war aber mindestens schon seit juni klar, dass der peak bald abebbt
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon jack000 » Mi 14. Nov 2012, 11:22

schokoschendrezki » Mi 14. Nov 2012, 10:55 hat geschrieben:Zahlreiche Presseartikel der jüngsen Zeit laufen unter Titeln wie "Autoland ist abgebrannt". Bleibt die Befürchtung, dass man um so mehr Staatsgeld in die Branche pumpt und auf eine Verlängerung der defizitgestützten Konjunktur setzt.

Welches "Staatsgeld" bekommt denn die Automobilindustrie?
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Re: Deutsche Autoindustrie:Höchster Auftragsbestand aller Ze

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 14. Nov 2012, 15:38

jack » Mi 14. Nov 2012, 12:22 hat geschrieben:Welches "Staatsgeld" bekommt denn die Automobilindustrie?


Na zum Beispiel erst jüngst Peugeot-Citroen sieben Milliarden vom französischen Staat.(Plus zwei staatliche Aufsichtsräte ..) Wird damit nicht ein Subventionswettbewerb in Gang gesetzt, der auch andere Autohersteller unter Druck setzt? Dabei ist es aus verschiedensten Gründen einfach nur vernünftig, wenn weniger Autos sowohl nachgefragt als auch gebaut werden.

Davon mal abgesehen: Solange die Exportwirtschaft in einem zusammenhängenden Wirtschaftsraum wie Europa so unterschiedlich verteilt ist, sind doch auch Ausgleichsfonds wie der ESM indirekte Unterstützungen der Exportindustrien, indem sie die Absatzmärkte am Leben erhalten.
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