Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 00:48

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2019, 00:42)

Der dezentrale Aufbau der Erneuerbaren ist keine Schwäche, sondern eine Stärke unserer Energieversorgungssysteme.

Das sieht der Ausschuss offensichtlich anders. Mir ist es ein Rätsel, dass man lieber vor die Hunde gehen will, anstatt auf Kernenergie zu setzen, obwohl approved by Greta und dem IPCC. Aber gut, dass scheint bei euch ein quasi-religiöses Dogma zu sein.

Das Gejammere möchte ich mir nicht anhören müssen.

Du meintest doch, dass man über die Runden käme, man muss sich halt arg einschränken.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon H2O » So 6. Okt 2019, 00:56

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 00:48)

Das sieht der Ausschuss offensichtlich anders. Mir ist es ein Rätsel, dass man lieber vor die Hunde gehen will, anstatt auf Kernenergie zu setzen, obwohl approved by Greta und dem IPCC. Aber gut, dass scheint bei euch ein quasi-religiöses Dogma zu sein.

Das ist geltende Entscheidung der Bundesregierung und des Bundestags, der ich hier ausdrücklich zustimme. Eine Sache der politischen Vernunft.


Du meintest doch, dass man über die Runden käme, man muss sich halt arg einschränken.

Muß ja nicht sein. Schon gar nicht sollte das das Ziel unseres Strebens sein. So viel Vernunft sollte man erwarten dürfen.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 01:24

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2019, 00:56)

Eine Sache der politischen Vernunft.

Und eine Sache der klimaschutztechnischen Unvernunft, die das menschliche Leben auf dem Planeten gefährdet. How dare you!

So viel Vernunft sollte man erwarten dürfen.

Ja, sollte man, kann man aber anscheinend nicht. Überall wird danach gestrebt, dass es die Nachkommen einmal besser haben sollen, als man selber, hier begnügt man sich mit "über die Runden kommen".
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Schnitter » So 6. Okt 2019, 01:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 00:34)

Klare Entscheidung für die Kernkraft, da die Nahfolgen einer Umstellung rein auf EE unkalkulierbar sind.


Erstens wäre es dämlich sich für eine Technologie zu entscheiden deren Stromgestehungskosten höher als die einer EE sind.

Zweitens sind die "Nahfolgen einer Umstellung rein auf EE" natürlich kalkulierbar. Dazu werden ständig Netzstudien erstellt um das Netz mit Phasenschiebern, Batterien, SFCs und Schwungrädern lokal zu stabilisieren.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon H2O » So 6. Okt 2019, 08:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 01:24)

Und eine Sache der klimaschutztechnischen Unvernunft, die das menschliche Leben auf dem Planeten gefährdet. How dare you!

Eine völlig unbewiesene Behauptung; demgegenüber steht die Tatsache, daß bisher niemand eine Lösung zur Hand hat, wie man die strahlenden Abfälle für Millionen Jahre terrorsicher beseitigen kann.


Ja, sollte man, kann man aber anscheinend nicht. Überall wird danach gestrebt, dass es die Nachkommen einmal besser haben sollen, als man selber, hier begnügt man sich mit "über die Runden kommen".

Ja, in der Tat, dazu bekenne ich mich: Wir als Menschheit können nicht ständig mehr werden und pro Kopf mehr verbrauchen. Ja, künftige Generationen werden knapper leben müssen als wir verwöhnten Westler uns das angewöhnt haben. Aber sie werden ganz gut damit leben können in einer Umwelt, wo man Wasser trinken kann und Luft atmen kann, ohne dadurch Schaden zu erleiden.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 11:00

Schnitter hat geschrieben:(06 Oct 2019, 01:33)

Erstens wäre es dämlich sich für eine Technologie zu entscheiden deren Stromgestehungskosten höher als die einer EE sind.

Beim Klimaschutz darf es nicht ums Geld gehen, für EE werden ja auch jedes Jahr xx Milliarden Euro verbrannt.

Zweitens sind die "Nahfolgen einer Umstellung rein auf EE" natürlich kalkulierbar.

Siehe El Hierro. Selbst auf einer kleinen Insel ohne Industrie dafür aber mit besten Voraussetzungen, was Wind und Sonne angeht, bekommt man es auch nach Jahren immer noch nicht hin, den Strombedarf rein aus EE zu decken, da muss dann der Dieselgenerator einspringen.

---

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2019, 08:48)

Eine völlig unbewiesene Behauptung;

Bitte was? Gehst du jetzt noch unter die Klimaskeptiker in deinem Feldzug gegen das Atom?

Ja, künftige Generationen werden knapper leben müssen als wir verwöhnten Westler uns das angewöhnt haben.

Und wer überbringt den über 7 Milliarden Menschen auf der Welt diese schlechte Nachricht? Und was machst du, wenn die anderen bei deinem Masterplan nicht mitmachen wollen?

Aber sie werden ganz gut damit leben können...

Eine völlig unbewiesene Behauptung.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon H2O » So 6. Okt 2019, 11:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 11:00)

Beim Klimaschutz darf es nicht ums Geld gehen, für EE werden ja auch jedes Jahr xx Milliarden Euro verbrannt.


Siehe El Hierro. Selbst auf einer kleinen Insel ohne Industrie dafür aber mit besten Voraussetzungen, was Wind und Sonne angeht, bekommt man es auch nach Jahren immer noch nicht hin, den Strombedarf rein aus EE zu decken, da muss dann der Dieselgenerator einspringen.

---


Bitte was? Gehst du jetzt noch unter die Klimaskeptiker in deinem Feldzug gegen das Atom?


Und wer überbringt den über 7 Milliarden Menschen auf der Welt diese schlechte Nachricht? Und was machst du, wenn die anderen bei deinem Masterplan nicht mitmachen wollen?


Eine völlig unbewiesene Behauptung.


Tja, dem Werben um einen Neubeginn mit AKW wird in unserem Lande nur eine politische Minderheit folgen. Isofern ist Ihr Auftritt ein netter Zeitvertreib... mehr nicht. Eine Logik kann ich darin nicht erkennen. Der Zug hin zu den erneuerbaren Energien ist abgefahren.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 11:29

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2019, 11:24)

Eine Logik kann ich darin nicht erkennen.

Deine Diffamierung des IPCC und von Greta kennt anscheinend keine Grenzen mehr, how dare you :cool: Mein "Auftritt" gilt auch nicht einem "Werben" für die Kernkraft in Deutschland, ja, der Zug ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgefahren, das ist eben nur eine weitere Zukunftstechnologie, wo Deutschland zurück fällt. Ich spreche lediglich Missstände und ein völlig aus den Fugen geratenes Koordinatensystem in Deutschland an
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Dieter Winter » So 6. Okt 2019, 12:08

H2O hat geschrieben:(05 Oct 2019, 23:07)

Da haben Sie völlig Recht; ich kann dem IPCC nur raten, sich mit dem Entsorgungsthema für strahlende Abfälle zu befassen. Mag ja sein, daß die Klimafolgen noch schrecklicher sein mögen, wenn man nichts tut. Aber ich sehe schon, daß man auch ohne AKW mit erneuerbaren Energien über die Runden kommen kann. Diesen Weg halte ich für sinnvoller... immer die Halbwertszeit des Strahlungsabbaus von 1 Mio Jahren vor Augen. Das ist ja keine Unkerei, sondern das ist Physik!


Klingt für mich nach einer Wahl zwischen Pest und Cholera. :s
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Dieter Winter » So 6. Okt 2019, 12:14

H2O hat geschrieben:(06 Oct 2019, 11:24)

Tja, dem Werben um einen Neubeginn mit AKW wird in unserem Lande nur eine politische Minderheit folgen. Isofern ist Ihr Auftritt ein netter Zeitvertreib... mehr nicht. Eine Logik kann ich darin nicht erkennen. Der Zug hin zu den erneuerbaren Energien ist abgefahren.


Aber wohl nur in Deutschland (wobei ich mir da auch noch nicht sicher bin, ob sich das so ausgeht) und ein paar wenigen anderen europäischen Industrieländern. In vielen Saaten scheint es. als solle mittels Atomkraft der CO² Ausstoß reduziert werden. Die Frage ist dann nur noch: Was ist das kleinere Übel? (Eine drastische Reduzierung des Energie"verbrauchs", halte ich für undurchführbar - das würde zu unübersehbaren sozialen und politischen Verwerfungen führen).
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Schnitter » So 6. Okt 2019, 12:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 11:00)

Beim Klimaschutz darf es nicht ums Geld gehen, für EE werden ja auch jedes Jahr xx Milliarden Euro verbrannt.


Die Stromgestehungskosten von EE sind niedriger als die von Atomstrom.

Daher verstehe ich die Antwort jetzt nicht so richtig.

Siehe El Hierro.


Eine Klein-Insel westlich der Sahara hat jetzt was genau mit dem europäischem Netz zu tun ?
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 13:00

Dieter Winter hat geschrieben:(06 Oct 2019, 12:14)

Die Frage ist dann nur noch: Was ist das kleinere Übel?

Selbstverständlich ist radioaktiver Abfall nichts, was man haben möchte, aber man kann ja auch an der Verwertung dieser Abfälle forschen, ich bin sicher, dass man auch daraus noch einen Nutzen ziehen kann. Aber selbst falls das nicht geschieht, kann man daran arbeiten, diese Abfälle unschädlich zu machen. Transmutation wurde ja schon genannt: https://www.deutschlandfunk.de/ueber-tr ... _id=418338 Passiert nur eben nicht in Deutschland, da verbuddelt man das Zeug lieber.

---

Schnitter hat geschrieben:(06 Oct 2019, 12:16)

Die Stromgestehungskosten von EE sind niedriger als die von Atomstrom.

Beim Verbraucher kommt aber nichts davon ab, ein eventueller Preisvorteil wird zu den Betreibern von EE-Anlagen umverteilt. Der Nutzen dieses Zinnobers für das Klima lässt sich auch nur theoretisch errechnen.

Eine Klein-Insel westlich der Sahara hat jetzt was genau mit dem europäischem Netz zu tun ?

Hast du das simple Beispiel wirklich nicht verstanden? Wenn man es noch nichtmal schafft, eine Insel mit 10.000 Einwohnern trotz bester Voraussetzungen und ohne nennenswerte Industrie autark mit EE zu versorgen, wie soll das dann bei einem ganzen Kontinent mit 746 Millionen Einwohnern (inkl. Russland) und sehr viel industrieller Produktion funktionieren?
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Klopfer » So 6. Okt 2019, 13:50

John Galt hat geschrieben:(05 Oct 2019, 16:35)

Wie viele Neubauten gab es in den 20 Jahren vor Fukushima, weltweit und in Deutschland? Schön, dass du hier mit deiner Ahnungslosigkeit prahlen möchtest.

Die Kohlekraftwerke verstrahlen den Planeten schon genug.

Deine Reaktion lässt mich annehmen vollkommen richtig gelegen zu haben. Wirres, vollkommen aus dem Kontext gerissenes Zeug.
Übrigens sehe ich persönlich alle Liberalen und Libertären als Feinde der Menschen, der Tiere, des Klimas und der Umwelt an.
Alle diese Dinge sind nun mal nicht maximalprofitkompatibel.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Schnitter » So 6. Okt 2019, 14:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:00)
Beim Verbraucher kommt aber nichts davon ab, ein eventueller Preisvorteil wird zu den Betreibern von EE-Anlagen umverteilt.


Fakt ist dass die Stromgestehungskosten der EE niedriger sind als die mittels Kernenergie. Daher macht KE in Europa keinen Sinn-

Hast du das simple Beispiel wirklich nicht verstanden?


Nein das habe ich nicht verstanden, denn ein Vergleich einer Insel ohne Grundlastkraftwerke, Phasenschieber und SFCs mit dem europäischem Netz ist völlig sinnfrei.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Adam Smith » So 6. Okt 2019, 14:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:00)
Hast du das simple Beispiel wirklich nicht verstanden? Wenn man es noch nichtmal schafft, eine Insel mit 10.000 Einwohnern trotz bester Voraussetzungen und ohne nennenswerte Industrie autark mit EE zu versorgen, wie soll das dann bei einem ganzen Kontinent mit 746 Millionen Einwohnern (inkl. Russland) und sehr viel industrieller Produktion funktionieren?


Mit Norwegen gibt es ein Gegenbeispiel.

https://www.sonnenseite.com/de/energie/ ... ergie.html
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon John Galt » So 6. Okt 2019, 14:44

Schnitter hat geschrieben:(06 Oct 2019, 14:28)

Fakt ist dass die Stromgestehungskosten der EE niedriger sind als die mittels Kernenergie. Daher macht KE in Europa keinen Sinn-


Was eine absolute Milchmädchenrechnung ist und empirisch nicht nachweisbar ist. Seit dem EEG-Wahnsinn haben die Strompreise sich verdoppelt.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Schnitter » So 6. Okt 2019, 15:14

John Galt hat geschrieben:(06 Oct 2019, 14:44)

Was eine absolute Milchmädchenrechnung ist und empirisch nicht nachweisbar ist.


Du hast Recht.

Wenn man sich die letzten 3 Neubauten von KKWs in Europa und die sich daraus ergebenden Stromgestehungskosten (> 10 ct/kWh) anschaut ist die Idee davon ein neues zu bauen noch viel irrwitziger.

Da kann man das Geld auch direkt im Gulli versenken.
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 15:15

Schnitter hat geschrieben:(06 Oct 2019, 14:28)

Fakt ist dass die Stromgestehungskosten der EE niedriger sind als die mittels Kernenergie.

Beim Verbraucher kommt aber nichts davon ab, ein eventueller Preisvorteil wird zu den Betreibern von EE-Anlagen umverteilt.

Daher macht KE in Europa keinen Sinn-

Das Klima muss gerettet werden, egal wo!

Nein das habe ich nicht verstanden, denn ein Vergleich einer Insel ohne Grundlastkraftwerke, Phasenschieber und SFCs mit dem europäischem Netz ist völlig sinnfrei.

Für dich mag das ja sinnfrei sein, mir zeigt das Beispiel, dass der Traum von der Energieversorgung nur aus EE genau das bleiben wird: ein Traum. Zumindest mittelfristig, in den nächsten 25 Jahren. Welche EE-Grundlastkraftwerke gibt es eigentlich?
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Tom Bombadil » So 6. Okt 2019, 15:19

Adam Smith hat geschrieben:(06 Oct 2019, 14:32)

Mit Norwegen gibt es ein Gegenbeispiel.

Guck dir mal die Topographie von Norwegen an, recherchiere, woraus die ihren Strom gewinnen und versuche das auf Deutschland zu übertragen. Was fällt dir auf?
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Re: Welche Partei ist am besten für Proponenten der Kernkraft?

Beitragvon Schnitter » So 6. Okt 2019, 15:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Oct 2019, 15:15)
Das Klima muss gerettet werden, egal wo!


Da EE Strom günstiger ist als AKW Strom aber klimatechnisch noch vorteilhafter ist macht das keinen Sinn.

Sag doch einfach mal was im Vergleich zu EE konkret für AKWs spricht.

Welche EE-Grundlastkraftwerke gibt es eigentlich?


Ich habe nicht von EE Grundlast gesprochen. Grundlastkraftwerke werden zukünftig sowieso nicht mehr gebraucht. Kraftwerke müssen flexibel regelbar sein, siehe Gaskraftwerke.

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