Vorschläge zur Wohnungsnot

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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 10:04

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 08:30)

Weshalb eigentlich nur nach oben aufstocken?
Weshalb nicht nach unten erweitern und den oberen Bereich zur ein- bis zweistöckigen, teilverglasten Garten- und Freizeitoase gestalten, wo sich das Kinderspielparadies ebenso befindet, wie die Ruheoase mit Wlan?


Auf dem Dorf - machbar ...und kostet Das selbe wie eine Mikrowohnung in der Grosstadt...
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon H2O » So 4. Nov 2018, 10:12

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 08:30)

Weshalb eigentlich nur nach oben aufstocken?
Weshalb nicht nach unten erweitern und den oberen Bereich zur ein- bis zweistöckigen, teilverglasten Garten- und Freizeitoase gestalten, wo sich das Kinderspielparadies ebenso befindet, wie die Ruheoase mit Wlan?


Der Ausbau "nach unten" lohnt sich nur dort, wo die Bodenpreise ins Unermeßliche wachsen. Vor Jahren habe ich darüber etwas gelesen, daß in Großbritannien die Leute Luxuswohnungen "unter Tage" anlegen, weil sie zu ebener Erde nicht mehr zu bezahlen sind.

Aus unseren Baukostenrechnungen weiß ich, daß ein Keller einen ganz gehörigen Batzen des Bauvorhabens kostet, weshalb meist darauf verzichtet wird, obwohl man so viel Nutzraum zusätzlich schafft und sogar eine bessere Wärmedämmung erzielen könnte.

Deshalb bin ich davon überzeugt, daß Sie einen sehr teuren Spaß vorschlagen.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Misterfritz » So 4. Nov 2018, 10:17

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:12)

Der Ausbau "nach unten" lohnt sich nur dort, wo die Bodenpreise ins Unermeßliche wachsen. Vor Jahren habe ich darüber etwas gelesen, daß in Großbritannien die Leute Luxuswohnungen "unter Tage" anlegen, weil sie zu ebener Erde nicht mehr zu bezahlen sind.

Aus unseren Baukostenrechnungen weiß ich, daß ein Keller einen ganz gehörigen Batzen des Bauvorhabens kostet, weshalb meist darauf verzichtet wird, obwohl man so viel Nutzraum zusätzlich schafft und sogar eine bessere Wärmedämmung erzielen könnte.

Deshalb bin ich davon überzeugt, daß Sie einen sehr teuren Spaß vorschlagen.
Dazu kommt, dass man teure Beleuchtungs- und Belüfzungskonzepte benötigt und dass das auch gar nicht überall möglich ist, es sei denn, man will dauerhaft Grundwasser abpumpen.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 10:18

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:12)

Der Ausbau "nach unten" lohnt sich nur dort, wo die Bodenpreise ins Unermeßliche wachsen. Vor Jahren habe ich darüber etwas gelesen, daß in Großbritannien die Leute Luxuswohnungen "unter Tage" anlegen, weil sie zu ebener Erde nicht mehr zu bezahlen sind.

Aus unseren Baukostenrechnungen weiß ich, daß ein Keller einen ganz gehörigen Batzen des Bauvorhabens kostet, weshalb meist darauf verzichtet wird, obwohl man so viel Nutzraum zusätzlich schafft und sogar eine bessere Wärmedämmung erzielen könnte.

Deshalb bin ich davon überzeugt, daß Sie einen sehr teuren Spaß vorschlagen.


Ja so ists ....nach unten - ab dem dreifachen die Kosten.... in Wassernähe dann mindestens das 7 - Fache.... (Köln/Berlin..)


(Schutzbauwerke - Bunker werden heutzutage meistens im "Tagebau" errichtet und dann aussen zugeschüttet ....Nebenbei - auch um die Zerschellschichten und Dämmung zu erhalten)
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon H2O » So 4. Nov 2018, 10:20

Teeernte hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:04)

Ja seh ich genau so. Aber Hartzer ziehen nun mal in Großstädte. ...und da - wo bereits Wohnungen fehlen - ...fehlen dadurch dann noch mehr.

15% ++ Hartz Quote - in Berlin. Die lassen sich nicht einfach "untermischen".


Das ist ja richtig; vernünftige Sozialpolitik ist aber immer sehr aufwendig und bleibt mühsam. Der innere Frieden kostet eben seinen Preis. Man könnte kühl ausrechnen, ab wie viel sozialer Ungleichheit diese Ungerechtigkeit mehr kostet als eine vernünftige Sozialpolitik.

Erinnert mich an die "Laffer-Kurve", wo man ermittelt, von welcher Steuerbelastung an der Steuerertrag eines Gesellschaftssystems sinkt.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 10:21

Misterfritz hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:17)

Dazu kommt, dass man teure Beleuchtungs- und Belüfzungskonzepte benötigt und dass das auch gar nicht überall möglich ist, es sei denn, man will dauerhaft Grundwasser abpumpen.


Meistens ist die "Idee" ja ...Herr der Ringe "Bauwerke"....Hobbit Begrünung.


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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 10:24

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:20)

Das ist ja richtig; vernünftige Sozialpolitik ist aber immer sehr aufwendig und bleibt mühsam. Der innere Frieden kostet eben seinen Preis. Man könnte kühl ausrechnen, ab wie viel sozialer Ungleichheit diese Ungerechtigkeit mehr kostet als eine vernünftige Sozialpolitik.

Erinnert mich an die "Laffer-Kurve", wo man ermittelt, von welcher Steuerbelastung an der Steuerertrag eines Gesellschaftssystems sinkt.


Was für ein Frieden.....wenn Werktätige keine Wohnung am Arbeitsplatz bekommen......der Staat diese mit Hartz4 alimentation BLOCKIERT.

Über 15%. Auf dem Dorf wohnen die wenigsten Hartzer.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon streicher » So 4. Nov 2018, 10:37

Misterfritz hat geschrieben:(03 Nov 2018, 23:50)

Wenn Container bewohnbar sein sollen, muss viel getan werden. Einfach so sind sie im Winter scheissend kalt und im Sommer unerträglich heiss.
Der Container kostet ca 5000 Euronen, wenn man selbst anpackt, investiert man 15000 € drauf, und im Winter ist es nicht frostig und im Sommer nicht tropisch. Es sieht dann aus wie ein Bungalow und hat satte 29qm. So dick muss also das eigene Portemonnaie nicht sein.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Tom Bombadil » So 4. Nov 2018, 10:49

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 08:20)

Sogenannte Gentrifizierung von Quartieren über die Mietpreisgestaltung im Bestand darf der Staat ebenfalls nicht zulassen.

Im Grunde hat der Staat dort keine Befugnisse, es macht auch keinen Sinn, in der Immobilienwirtschaft den Sozialismus einzuführen mit dem Staat als Preisdiktierer. Wenn der Neubau oder die Sanierung eines Hauses aufgrund von Gesetzen und Erlassen massiv verteuert wird, dann darf man nachher nicht darüber schimpfen, dass die Mieten steigen, sondern sollte lieber dafür sorgen, dass Bauen wieder einfacher und günstiger wird. Macht man das nicht und diktiert dem Bauherrn zu niedrige Mieten, dann wird der gar nicht erst bauen, niemand hat Geld zu verbrennen (außer die Politik).

Wohnungsmangel wird durch mehr Wohnungen abgebaut...

Richtig, was dem entgegen steht, hatte ich ja schon geschrieben. Es bräuchte auch wieder mehr Förderung für den sozialen Wohnungsbau, die wirtschaftliche Unterschicht wächst, dank Lohndumping und Migration.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 10:51

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:12)

Der Ausbau "nach unten" lohnt sich nur dort, wo die Bodenpreise ins Unermeßliche wachsen. Vor Jahren habe ich darüber etwas gelesen, daß in Großbritannien die Leute Luxuswohnungen "unter Tage" anlegen, weil sie zu ebener Erde nicht mehr zu bezahlen sind.

Aus unseren Baukostenrechnungen weiß ich, daß ein Keller einen ganz gehörigen Batzen des Bauvorhabens kostet, weshalb meist darauf verzichtet wird, obwohl man so viel Nutzraum zusätzlich schafft und sogar eine bessere Wärmedämmung erzielen könnte.

Deshalb bin ich davon überzeugt, daß Sie einen sehr teuren Spaß vorschlagen.


Langfristig wird der Menschheit nichts Anderes übrig bleiben, als unter die Erde und ins Meer zu ziehen. An endlos Aufstocken glaube ich nicht, wobei Tom Bombadils Hinweis auf Statik berechtigt ist. Unter der Erde wird ggfl. der Grundwasserspiegel anfänglich Probleme schaffen. Bei den Baukosten macht's die Menge. Selbstverständlich ist das Erdhügelhaus oder der Cocooning Trend heute noch eine Ausnahmeerscveinung und dementsprechend teuer, aber das wird sich mit der Menge ändern.


Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Zeitmaschine. ;)
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 10:53

Teeernte hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:21)

Meistens ist die "Idee" ja ...Herr der Ringe "Bauwerke"....Hobbit Begrünung.




Das ist nette Einzellösung, aber der Bedarf wird sich an Wohnkomplexen orientieren. Ich schätze, die Chinesen werden es uns vormachen.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon H2O » So 4. Nov 2018, 10:55

streicher hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:37)

Der Container kostet ca 5000 Euronen, wenn man selbst anpackt, investiert man 15000 € drauf, und im Winter ist es nicht frostig und im Sommer nicht tropisch. Es sieht dann aus wie ein Bungalow und hat satte 29qm. So dick muss also das eigene Portemonnaie nicht sein.


Auch könnte man diese Dämmungsmaßnahmen industriell bei der Herstellung der Container mitsamt Lüftungs- und Heizungssystem einbauen. Dann werden sich diese Kosten weiter senken lassen. Ich habe in meiner Firma lange Jahre mit Gästen in Containern gearbeitet; die Gäste sollten nicht einfach nach Lust und Laune in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen herum laufen können, andererseits sollten sie schnell persönlich erreichbar sein. Die Container waren im Sommer und im Winter ganz gut zu ertragen... übrigens auch zweistöckig und dreistöckig!
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 10:56

Teeernte hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:04)

Auf dem Dorf - machbar ...und kostet Das selbe wie eine Mikrowohnung in der Grosstadt...


In der Stadt empfiehlt sich abreißen und neu konzipiert bauen. Ganz Neuperlach würde sich dazu anbieten.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 11:06

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:56)

In der Stadt empfiehlt sich abreißen und neu konzipiert bauen. Ganz Neuperlach würde sich dazu anbieten.


Was ändert sich an der Wohnungsnot - wenn dort alles//vorrangig Hartzer einziehen.... ?
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon H2O » So 4. Nov 2018, 11:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Nov 2018, 10:49)

Im Grunde hat der Staat dort keine Befugnisse, es macht auch keinen Sinn, in der Immobilienwirtschaft den Sozialismus einzuführen mit dem Staat als Preisdiktierer. Wenn der Neubau oder die Sanierung eines Hauses aufgrund von Gesetzen und Erlassen massiv verteuert wird, dann darf man nachher nicht darüber schimpfen, dass die Mieten steigen, sondern sollte lieber dafür sorgen, dass Bauen wieder einfacher und günstiger wird. Macht man das nicht und diktiert dem Bauherrn zu niedrige Mieten, dann wird der gar nicht erst bauen, niemand hat Geld zu verbrennen (außer die Politik).


Richtig, was dem entgegen steht, hatte ich ja schon geschrieben. Es bräuchte auch wieder mehr Förderung für den sozialen Wohnungsbau, die wirtschaftliche Unterschicht wächst, dank Lohndumping und Migration.


Es gibt Lebensbereiche, in denen "der Markt" nichts taugt. In der Mangelwirtschaft gibt es Schwarzmarkt und Korruption, wo derjenige untergeht, der nicht mithalten kann. Natürlich sind das Eingriffe in die freie Entfaltung des Eigentümers, um sein Eigentum auf zu werten. Wenn man gestalten will, dann darf man den Wildwuchs nicht zulassen. Oder man darf sich nicht wundern, wenn der Dampfkessel einem um die Ohren fliegt.

Natürlich muß es mehr sozialen Wohnungsbau geben; vor allem darf der nicht nach einer Übergangszeit in Privateigentum über gehen... und es muß deftige Fehlbelegungsabgaben geben, wenn die geförderte Wohnfläche nach Scheidung oder Todesfall viel größer wird als beim Einzug veranschlagt.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon H2O » So 4. Nov 2018, 11:10

Teeernte hat geschrieben:(04 Nov 2018, 11:06)

Was ändert sich an der Wohnungsnot - wenn dort alles//vorrangig Hartzer einziehen.... ?


Sie können sich offenbar nicht anderes vorstellen als Endlager für Leute in Not. Genau das darf man nämlich gar nicht erst zulassen.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Tom Bombadil » So 4. Nov 2018, 11:17

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 11:07)

Wenn man gestalten will, dann darf man den Wildwuchs nicht zulassen.

Es gibt keinen Wildwuchs, aber sobald man anfängt, die Preise zu diktieren, haben wir uns von der Marktwirtschaft verabschiedet. Wenn ein Bauherr normal ausgestattete Wohnungen baut kann der Staat nicht hingehen und dort einen Mietpreis von zB. 5,- € pro m² festlegen, wenn erst ab zB. 7,50 € die Kosten für den Bauherrn gedeckt wären. Dann baut schlichtweg niemand mehr.

Natürlich muß es mehr sozialen Wohnungsbau geben; vor allem darf der nicht nach einer Übergangszeit in Privateigentum über gehen...

Wenn der Staat günstige Darlehen (mit Auflagen) vergibt, dann soll das MFH nicht in das Privateigentum des Bauherrn übergehen?

und es muß deftige Fehlbelegungsabgaben geben, wenn die geförderte Wohnfläche nach Scheidung oder Todesfall viel größer wird als beim Einzug veranschlagt.

Den Satz verstehe ich nicht.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 11:29

H2O hat geschrieben:(04 Nov 2018, 11:10)

Sie können sich offenbar nicht anderes vorstellen als Endlager für Leute in Not. Genau das darf man nämlich gar nicht erst zulassen.


Wunderschöne Domizile im Grünen....Einfamilienhausparzellen - mit viel Platz für Kinder. Kosten - das SELBE wie eine Kleine Wohnung 3.OG Hinterhof im München Innenstadt....an einer vermieften Hauptverkehrsstrasse.

Aber ja .....man braucht ja in den Großstädten auch Leute zum HERUNTERSCHAUEN. Die dann vor dem Büdchen stehen ... und die Versorgung mit "STOFF" ist auf dem Dorf auch sehr eingeschränkt.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 11:34

Teeernte hat geschrieben:(04 Nov 2018, 11:06)

Was ändert sich an der Wohnungsnot - wenn dort alles//vorrangig Hartzer einziehen.... ?


Weil man alle Menschen angemessen unterbringen muss, ungeachtet der Herkunft, des Status, des Geschlechts, etc.
Hier bei uns würden die Sozialbauten nahezu leer stehen, gäbe es nicht die Ausnahmeregelung, dass bei einem angemessen erhöhten Mietpreis auch Mieter des unterer Mittelestands dort komfortabel wohnen können. Nächstes Jahr werden drei neue Blöcke, max 3 Stockwerke, errichtet. Keine Sozialwohnungen, sondern günstigtes kommunales Wohnen für Menschen mit Einkommen, die sich ansonsten hier kein Eigentum und keine Mieten leisten könnten.
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Re: Vorschläge zur Wohnungsnot

Beitragvon Teeernte » So 4. Nov 2018, 11:42

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 11:34)

Weil man alle Menschen angemessen unterbringen muss, ungeachtet der Herkunft, des Status, des Geschlechts, etc.
Hier bei uns würden die Sozialbauten nahezu leer stehen, gäbe es nicht die Ausnahmeregelung, dass bei einem angemessen erhöhten Mietpreis auch Mieter des unterer Mittelestands dort komfortabel wohnen können. Nächstes Jahr werden drei neue Blöcke, max 3 Stockwerke, errichtet. Keine Sozialwohnungen, sondern günstigtes kommunales Wohnen für Menschen mit Einkommen, die sich ansonsten hier kein Eigentum und keine Mieten leisten könnten.



Dann Bauen für H4 auf dem Dorf...wo der Quadratmeterpreis 5 Eu (KAUF..NICHT MIETE) nicht übersteigt...

Die Chance dort auf dem Dorf einen Job ...entsprechend des IQ zu bekommen liegt weit aus höher - wie in der Stadt... Nur nebenbei.

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