Alltagskultur in Palästina und Israel

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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon H2O » Fr 16. Aug 2019, 08:27

schokoschendrezki hat geschrieben:(14 Aug 2019, 09:15)

Die Infragestellung der Sinnhaftigkeit von Nationalstaatlichkeit in der Welt des 21. Jahrhunderts ist durchaus legitim. Problematisch wird sie dann, wenn man sie in Bezug auf Israel anders formuliert als in Bezug auf andere Staaten. Oder wenn man sie überhaupt nur für Israel stellt.


Das ist aus meiner Sicht aber eine Diskussion im luftleeren Raum! Angesichts der Verfolgungen und des Völkermords an Juden habe ich volles Verständnis dafür, daß Israelis in sicheren Verhältnissen leben möchten. Und angesichts der alltäglichen Angriffe auf Leib und Leben von Israelis wundere ich mich schon, daß die den Sicherheitsabstand nicht in die Tat umsetzen. Die Macht dazu hätten sie bestimmt.

Selbstverständlich liegen die Verhältnisse in Europa sehr viel anders; da haben fast alle Völker miteinander ihren Frieden geschlossen, arbeiten gut zusammen und tauschen sich aus. Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, offene Grenzen ohne Kontrollen, gemeinsame Währung. Da kann man schon auf den Gedanken kommen, daß Nationalstaaten ein Konstrukt von Vorgestern sind.

Die einheitlich beschaffene politische Welt gibt es nun einmal nicht. Was hier gut ist, das kann an anderer Stelle die Hölle sein!
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon tabernakel » Di 20. Aug 2019, 17:55

H2O hat geschrieben:(16 Aug 2019, 08:27) Selbstverständlich liegen die Verhältnisse in Europa sehr viel anders; da haben fast alle Völker miteinander ihren Frieden geschlossen, arbeiten gut zusammen und tauschen sich aus. Reisefreiheit, Niederlassungsfreiheit, offene Grenzen ohne Kontrollen, gemeinsame Währung. Da kann man schon auf den Gedanken kommen, daß Nationalstaaten ein Konstrukt von Vorgestern sind.
Aber auch nur dann wenn man geflissentlich übersicht dass wir Europäer dafür praktisch 1000 Jahre Dauerkrieg, und zudem nicht einen sondern zwei (und wenn man den Siebenjährigen Krieg dazu rechnet dann gar drei) Weltkriege gebraucht haben um dahin zu kommen. Und die waren durchaus auch nötig um die Köpfe der Bewohner in genügendem Ausmaß zu sensibilisieren nicht jedem Rattenfänger sofort hinterzulaufen ...

Diese kulturelle Erfahrung fehlt schlicht an vielen Ecken der Welt die stattdessen durch lange Zeiten des Friedens / der Diktatur geprägt wurden. Dort würde ein Aufstülpen Europäischer Vorgehensweisen wie eine Abschaffung von Nationalsstaaten (die selbst bei uns noch existieren btw), absehbar nur ein heilloses Chaos und Morden auslösen. Gerade uns Deutschen sollte geschichtlich sehr geläufig sein was passiert wenn einem Volk ein fortschrittliches politisches System übergestülpt wird für das es schlicht noch nicht bereit ist, die Weimarer Republik führte (auch dank Authoritätssehnsucht) schließlich direkt zum größten Scheusal aller Zeiten ... also dem "Gröschaz" um alte Wortspiele dazu wieder neu zu beleben.

Und die Diskussion zuvor betreffend: Im Zusammenhang mit Israel auf die Idee zu kommen Nationalstaaten abzulösen ist aufgrund der Umstände dagegen schon so weit draussen dass sie eigentlich nur der Propagandaabteilung der Hamas entspringen kann ...
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon H2O » Di 20. Aug 2019, 22:21

Im Zusammenhang mit Israel auf die Idee zu kommen Nationalstaaten abzulösen ist aufgrund der Umstände dagegen schon so weit draussen dass sie eigentlich nur der Propagandaabteilung der Hamas entspringen kann ...


Das mochte ich so klar nicht ausdrücken; allerdings glaube ich eher an politische Unbedarftheit, wenn hier ein Teilnehmer solche Gedanken für weltweit gültig hält.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Di 17. Sep 2019, 00:35

Hoffen wir auf eine friedliche, nicht von Gewalt ueberschattete Wahl und ein glueckliches Haendchen der Waehler.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Di 17. Sep 2019, 19:07

In den Nachrichten sagen sie, es ist die hohe Wahlbeteiligung erreicht.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Sep 2019, 19:27

imp hat geschrieben:(17 Sep 2019, 19:07)

In den Nachrichten sagen sie, es ist die hohe Wahlbeteiligung erreicht.


Das ist meines Erachtens schon mal schlecht. Hohe Wahlbeteiligungen dürften für grosse Probleme und eine stark politisierte Gesellschaft stehen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Di 17. Sep 2019, 22:00

Adam Smith hat geschrieben:(17 Sep 2019, 19:27)

Das ist meines Erachtens schon mal schlecht. Hohe Wahlbeteiligungen dürften für grosse Probleme und eine stark politisierte Gesellschaft stehen.


Hohe Wahlbeteiligung steht für waches politisches Interesse an der Demokratie, wird hier wie dort so gesehen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Sep 2019, 23:18

Vongole hat geschrieben:(17 Sep 2019, 22:00)

Hohe Wahlbeteiligung steht für waches politisches Interesse an der Demokratie, wird hier wie dort so gesehen.


Eher dafür eine bestimmte Politik durchzusetzen.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Mi 18. Sep 2019, 07:07

Vongole hat geschrieben:(17 Sep 2019, 22:00)

Hohe Wahlbeteiligung steht für waches politisches Interesse an der Demokratie, wird hier wie dort so gesehen.

Ich sehe das mittlerweile differenziert. Als ich juenger war, habe ich mich gefreut, dass in Deutschland die Wahlbeteiligung im Vergleich zu USA, Russland, Polen usw, zu vielen Laendern sehr hoch war. Die sinkenden Wahlbeteiligungen bei Landtagswahlen etwa oder bei Europa, das war schlimm. Heute sehe ich, was bei hoeheren Wahlbeteiligungen manchmal herauskommen kann und denke mir so, wenn einige nicht waehlen, ist es manchmal auch kein Schaden.

Indessen geht es hier ja auch um die Wahlen in Israel. Waehlen heisst ja auch, sich bekennen zum Wahlakt, zur Gueltigkeit der Ergebnisse, zur Legitimitaet der ganzen Veranstaltung. Einige Gruppen sind bei Wahlen traditionell unterrepraesentiert, sie gehen zu groszen Teilen gar nicht erst hin. In Deutschland ist das u.a. die Unterschicht und alle moeglichen Menschen, die mit dem Staat und dem Parteienangebot hadern - u.a. sogenannte Reichsbuerger oder religioes radikale, meist eher protestantisch einzuordnende Gruppen. In Israel gibt es sicher auch Gruppen, die der Wahl haeufiger eine Absage erteilen als der Durchschnitt. Wenn es gelingt, Teile davon im Rahmen einer hohen Wahlbeteiligung mitzunehmen, macht das die Ergebnisse nicht unbedingt schoener, aber vielleicht bedeutet es ja etwas fuer die Integration, fuer die Identifikation mit dem Gemeinwesen. Man muss immer hoffen, zum bangen ist sowieso reichlich Gelegenheit.

Unsere schon ein paar Stunden alten Nachrichten sehen bisher keinen eindeutigen Sieger. Vielleicht haben Sprachkundige schon aktuellere Zahlen. Das waere doch sehr aufschlussreich.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Adam Smith » Mi 18. Sep 2019, 08:24

Hier mal ein Beleg für meine These.


Vergleichbar sind zweifellos die Zahlen aus den letzten 100 Jahren. Im Mittel nahmen in dieser Zeitspanne 40 Prozent des US-Stimmvolks an Zwischenwahlen teil. Am wenigsten Leute, bloss 33 Prozent, wählten in der Boomphase der «Roaring Twenties». Die höchste Beteiligung an einer Zwischenwahl wurde 1966 verzeichnet, als die USA mitten im Vietnam-Krieg steckten und sich allmählich Protestbewegungen formierten: 49 Prozent der Bürgerinnen und Bürger schritten damals zur Urne.


https://amp-tagesanzeiger-ch.cdn.amppro ... 2F20999812
Zuletzt geändert von Adam Smith am Mi 18. Sep 2019, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Orbiter1 » Mi 18. Sep 2019, 09:12

Na hoffentlich muss sich Netanjahu endlich vor Gericht den Korruptionsvorwürfen stellen. Dieses mal wird es ihm nicht mehr gelingen den Status der Immunität beizubehalten.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Mi 18. Sep 2019, 10:11

Adam Smith hat geschrieben:(18 Sep 2019, 08:24)

Hoer mal ein Beleg für meine These.



https://amp-tagesanzeiger-ch.cdn.amppro ... 2F20999812

Hohe Wahlbeteiligung ergibt sich oft aus hoher Erregung: Klassische Protestwahl, aber auch Der-oder-Der-Szenarien. Wenn in Israel ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgesagt war und es schon die zweite Wahl binnen kurzer Zeit ist, dann kann das die Wahlbeteiligung treiben. Zumal einer der Kandidaten etwas polarisierend ist. Denken Sie mal an "Stoiber verhindern", ich glaube das war 2002. Wenn jetzt einige sagen, "der Alte muss weg", wegen seiner Politik oder wegen Korruptionsvorwuerfen oder warum auch immer, und andere finden den aber super wichtig oder sehen ihn als einzige Chance, dass ihre eigene Randpartei mit in eine Regierungskoalition kommt - schon hast du Treiber fuer Wahlbeteiligung.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Cobra9 » Mi 18. Sep 2019, 10:28

Orbiter1 hat geschrieben:(18 Sep 2019, 09:12)

Na hoffentlich muss sich Netanjahu endlich vor Gericht den Korruptionsvorwürfen stellen. Dieses mal wird es ihm nicht mehr gelingen den Status der Immunität beizubehalten.



Momentan ist gar nichts klar Orbiter. Was Bibi angeht ist das sicher wünschenswert das ein Gericht die Sache klärt sofern die Anklage überhaupt ausreichend dafür wäre.

Israel steht nach der Wahl vor der gleichen Situation wie im April: Es herrscht ein Patt zwischen Premierminister Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz.

https://www.sueddeutsche.de/politik/isr ... -1.4605419



Wenn Liebermann sein Wort hält müsste man mit Gantz sprechen


https://www.tagesschau.de/ausland/israel-wahl-137.html
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Orbiter1 » Mi 18. Sep 2019, 10:36

Cobra9 hat geschrieben:(18 Sep 2019, 10:28)

Momentan ist gar nichts klar Orbiter. Was Bibi angeht ist das sicher wünschenswert das ein Gericht die Sache klärt sofern die Anklage überhaupt ausreichend dafür wäre.
Ich vermute Netanjahu muß nach einem fairen Gerichtsverfahren mehr als 10 Jahre ins Gefängnis.
Wenn Liebermann sein Wort hält müsste man mit Gantz sprechen.
Da tippe ich eher auf eine große Koalition von Gantz mit dem Likud. Mal sehen wer beim Likud den Königsmörder macht. Aber da findet sich schon jemand, bei Leuten mit einem Charakter wie Netanjahu sollte es ausreichend innerparteiliche Erzfeinde geben.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Cobra9 » Mi 18. Sep 2019, 10:46

Orbiter1 hat geschrieben:(18 Sep 2019, 10:36)

Ich vermute Netanjahu muß nach einem fairen Gerichtsverfahren mehr als 10 Jahre ins Gefängnis.
Da tippe ich eher auf eine große Koalition von Gantz mit dem Likud. Mal sehen wer beim Likud den Königsmörder macht. Aber da findet sich schon jemand, bei Leuten mit einem Charakter wie Netanjahu sollte es ausreichend innerparteiliche Erzfeinde geben.


Prognosen zu Bibi gebe Ich nicht ab. Keine Ahnung was wirklich Fakt ist. Der Beschuldigte muss aber erst angehört werden, bevor die Anklage erhoben werden kann. Deshalb abwarten was rauskommt.
Es wird jedenfalls ein Pokerspiel was die Wahlen angeht
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Wahlen in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Mi 18. Sep 2019, 11:44

Nach allen Zwischenstaenden sind zumindest die Rechtsradikalen unter der Sperrhuerde. Es sind ueber 90 Prozent ausgezaehlt und bisher haben die gaengigen Netanjahu-Koalitionen allesamt keine Mehrheit. Die beiden groszen Parteien scheinen derzeit auf gleich viele Sitze zuzusteuern.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon DarkLightbringer » Do 19. Sep 2019, 16:20

Es sieht nach einem Machtwechsel aus, wenngleich Netanjahu in einer künftigen Koalition dabei sein möchte.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon imp » Do 19. Sep 2019, 16:25

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Sep 2019, 16:20)

Es sieht nach einem Machtwechsel aus, wenngleich Netanjahu in einer künftigen Koalition dabei sein möchte.

Da wird jetzt eben diskutiert und gehandelt. Jeder will ja seine Politik und seine Posten. Das ist ganz normal. Es wird wohl eine Weile dauern.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon DarkLightbringer » Do 19. Sep 2019, 16:37

imp hat geschrieben:(19 Sep 2019, 16:25)

Da wird jetzt eben diskutiert und gehandelt. Jeder will ja seine Politik und seine Posten. Das ist ganz normal. Es wird wohl eine Weile dauern.

Das ist ja fast wie bei uns, von einer Großen Koalition ist die Rede.

Gleichwohl ist von einer Kontinuität der vitalen Sicherheitsinteressen auszugehen. Der ehemalige Generalstabschef Gantz ist nicht unbedingt ein Zauderer.
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Re: Alltagskultur in Palästina und Israel

Beitragvon Vongole » Do 19. Sep 2019, 16:41

Immerhin wurde im bösen Apartheid-Staat Israel eine arabische Partei drittstärkste Kraft. ;)

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