Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 19. Aug 2019, 13:36

relativ hat geschrieben:(19 Aug 2019, 13:31)

Nun dann gilt dies eben auch bei uns dies zu akzeptieren, daß wir Politiker haben, die den Fans von Trumps und Netanjahus Politik nicht so schmecken. :thumbup:

Die israelische Regierung spricht ja auch nicht von "Pfeifen", sondern von sehr engen Freunden.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon H2O » Mo 19. Aug 2019, 13:49

Ger9374 hat geschrieben:(19 Aug 2019, 12:42)

Esel, Schaden.
Klar es geht um die Regierungsbonzen in Berlin, Parteizugehörigkeit ist da wieso egal.;-))


Das sehe ich in dem Fall genau so; da sind ganz einfach fehlbare Menschen am Werk, so wie über all in der Welt. Das wäre auch bei einem Parteienwechsel nicht zu vermeiden.

Grund zur Aufregung besteht dann, wenn offenkundige Bösartigkeit nicht durch schnelle Gegenmaßnahmen zurück genommen wird.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon relativ » Mo 19. Aug 2019, 13:50

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 13:32)

Was der eine als Fehlbesetzung empfindet, erscheint dem anderen folgerichtig. Auch bei erheblichen Dissens mit etwa Spitzenpolitikern aus Israel, USA, Russland, Iran oder sonst wo sollte man doch darauf verzichten, in Kategorien von Unfaehigkeit zu diskutieren, wo es um abweichende Standpunkte und Normen geht.

Offiziell mit sicherheit, aber dies ändert nicht meine Meinung zu diesen beiden politischen Hampelmännern, unabhängig, ob sie mal etwas von sich geben, dem ich zustimmen könnte. Der Grundhabitus und Rethorik solcher Politiker ist für mich so negativ behaftet, daß ich da nie ein Kreuz für solche Politiker machen würde. Wobei ich Netanjhau bezüglich seiner Rethorik gar nicht so schlimm finde, was bei seinem Pandon Trump auch nicht so schwer fällt. Das er Trumps ansichten nutzt, um seine Agenda im Nahen Osten und Israel durchzusetzen und Tatsachen schafft, welches einen Friedensprozess eindeutig eher behindert, nehme ich ihm schon übler.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon relativ » Mo 19. Aug 2019, 13:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(19 Aug 2019, 13:36)

Die israelische Regierung spricht ja auch nicht von "Pfeifen", sondern von sehr engen Freunden.

Pfeifen war ja auch "nur" meine Bezeichnung.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon H2O » Mo 19. Aug 2019, 14:01

Nein, so geht das politische Spiel aber auch nicht. Unser Ausgangspunkt war eine Äußerung eines nachgeordneten Politikers oder Beamten, die in der Tat in unvereinbarem Gegensatz zur Regierungslinie stand. Der Mann wurde gerügt und gemaßregelt. Aber das sollte hier offenbar nicht genug sein. Und so etwas ärgert mich dann doch.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon imp » Mo 19. Aug 2019, 14:02

relativ hat geschrieben:(19 Aug 2019, 13:50)

Offiziell mit sicherheit, aber dies ändert nicht meine Meinung zu diesen beiden politischen Hampelmännern, unabhängig, ob sie mal etwas von sich geben, dem ich zustimmen könnte. Der Grundhabitus und Rethorik solcher Politiker ist für mich so negativ behaftet, daß ich da nie ein Kreuz für solche Politiker machen würde.

In die Verlegenheit, auslaendische Politiker zu waehlen, kommst du nicht. Unabhaengig von gefallen und missfallen steht aber die Frage, ob du die Politik ablehnst, die der Politiker mit grossem oder kleinem Erfolg angeht oder ob du ihn fuer unfaehig haeltst, aus den gegebenen Mitteln seinen Zielen (nicht deinen) dienlich zu handeln.

Das er Trumps ansichten nutzt, um seine Agenda im Nahen Osten und Israel durchzusetzen und Tatsachen schafft, welches einen Friedensprozess eindeutig eher behindert, nehme ich ihm schon übler.

Letzteres ist eine Bewertung der Politik. Es ist immer besser, ueber Politik zu reden, die man ablehnt als Personen einen Makel anzudichten, weil man deren Ziele nicht teilt.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Mo 19. Aug 2019, 14:12

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:02)

In die Verlegenheit, auslaendische Politiker zu waehlen, kommst du nicht. Unabhaengig von gefallen und missfallen steht aber die Frage, ob du die Politik ablehnst, die der Politiker mit grossem oder kleinem Erfolg angeht oder ob du ihn fuer unfaehig haeltst, aus den gegebenen Mitteln seinen Zielen (nicht deinen) dienlich zu handeln.


Letzteres ist eine Bewertung der Politik. Es ist immer besser, ueber Politik zu reden, die man ablehnt als Personen einen Makel anzudichten, weil man deren Ziele nicht teilt.


Ich kann diesen ganzen Müll über Friedensverhandlungen nicht mehr lesen. In der jeweiligen Charta der Terrorgruppen die nichts anderes planen als Israel zu vernichten und die Juden auszurotten und sich obendrein noch Regierung von Palästina schimpfen steht nichts aber auch gar nichts von Friedensverhandlungen mit Israel. Mal von den 3 No´s in Khartoum abgesehen findet man in der Charta der PLO, der Hamas und der Fatah schlussendlich immer die Forderung nach der "Befreiung Palästinas." Das geht nur über die Vernichtung Israels und wer die jeweilige Charta liest, wird dort auch diese einzige Forderung finden, aber nichts was einen Frieden oder Waffenstillstand fördern würde. Es gibt in diesem Konflikt nur einen Schuldigen und das sind die Araber im ehemaligen Mandatsgebiet, die seit 1948 versuchen Israel zu vernichten, sei es mit Terror oder Krieg.
Wer das nicht sehen will sollte hier nicht die Kamellen vom Friedensprozess wiederkäuen, die in irgendwelchen Wolkenkuckucksheimen entstanden sind und nie Wirklichkeit werden. Es waren immer die Araber, die nach jeder Verhandlung mit nein geantwortet haben. Immer. Anstatt wie bei jedem anderen Konflikt den Aggressor mit Boykott zu belegen, wird hier der Aggressor als das vermeintliche Opfer aus dem Hut gezaubert, welches man finanziell unterstützen muss. Dieses absurde Verhalten findet man ausschließlich unter Antisemiten.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon imp » Mo 19. Aug 2019, 14:18

Wolverine hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:12)

Ich kann diesen ganzen Müll über Friedensverhandlungen nicht mehr lesenzu.

Bitte zitiere meinen Beitrag nicht, wenn du bloß deine vielfach bereits kundgetanen Standpunkte ohne Bezug zu meinem Beitrag loswerden willst. Das hilft mir, mich auf die relevanten Antworten gezielt einzulassen. Mein Beitrag dreht sich darum, Dissens in der Politik nicht in Defekten von Personen zu ergruenden. Dein Beitrag dreht sich um irgendwas anderes.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Mo 19. Aug 2019, 14:24

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:18)

Bitte zitiere meinen Beitrag nicht, wenn du bloß deine vielfach bereits kundgetanen Standpunkte ohne Bezug zu meinem Beitrag loswerden willst. Das hilft mir, mich auf die relevanten Antworten gezielt einzulassen. Mein Beitrag dreht sich darum, Dissens in der Politik nicht in Defekten von Personen zu ergruenden. Dein Beitrag dreht sich um irgendwas anderes.


Nein, tut er nicht.

Ich habe lediglich die Fakten auf den Tisch gelegt. Die kann man jederzeit nachprüfen. Die jeweiligen Chartas der Terrorgruppen findet man im Internet. Es wird niemals einen Frieden zwischen den Arabern und den Israelis im ehemaligen Mandatsgebiet geben und deshalb sind alle Verhandlungen überflüssig. Dein Beitrag und andere gehen von Illusionen aus, die sich meiner Ansicht nach außerhalb jeder Realität befinden. Dieser Konflikt wird nie enden, es wird nie einen Staat Palästina geben und die Araber im Mandat werden in 100 Jahren immer noch von der Befreiung Palästinas träumen, denn die einzige Lösung für die Araber ist die Vernichtung Israels und die Vertreibung der Juden.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon relativ » Mo 19. Aug 2019, 14:26

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:02)

In die Verlegenheit, auslaendische Politiker zu waehlen, kommst du nicht. Unabhaengig von gefallen und missfallen steht aber die Frage, ob du die Politik ablehnst, die der Politiker mit grossem oder kleinem Erfolg angeht oder ob du ihn fuer unfaehig haeltst, aus den gegebenen Mitteln seinen Zielen (nicht deinen) dienlich zu handeln.


Nunja es ist ja nicht so, daß es auch in Deutschland mittlerweile Politiker mit ähnlichen Habitus gibt, die auch auf einer Liste der wählbaren Politiker aka Parteien stehen.
Im Bezug auf Trump sehe ich dies mit Sicherheit so, daß ich sowohl denke, daß dies kein Mensch ist der politische Verantwortung haben sollte und ich seine Politik natürlich total ablehne und dies bei Trump in fast allen Feldern der Politik. Das liegt natürlich an seinem Habitus den er zur Schau stellt. Dieser ist auf Spaltung und nicht auf Kosnens angelegt.
Was Netanjhau angeht, so bedient er sich "nur" an Trumps, m.M. naiver Aussenpolitik, um seine Ziele, die er ohne Hilfe der USA so nie erreichen kann , oder hätte können.
Natanjhau war m.M. nie an einem Frieden, oder Aussöhnung interessiert, weil er sie wohl für Utopisch hielt. Ich mag generell solche Politiker nicht, die den Frieden so leichtfertig in die Tonne werfen auch wenn es schwer erscheint, nur um seine geheimen und nicht geheimen Wünsche zu erfüllen.
Letzteres ist eine Bewertung der Politik. Es ist immer besser, ueber Politik zu reden, die man ablehnt als Personen einen Makel anzudichten, weil man deren Ziele nicht teilt.

Da ich kein Politiker, oder öffentlicher Mensch bin, kann beides. Ich kann die Art der Politik nicht gut finden und darauf bezogen natürlich auch die Person selber, gerade bei Politikern die einen bestimmten Habitus raushängen lassen, geht dies m.E. sogar meist sehr gut, auch ohne diese persönlich zu kennen.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Mo 19. Aug 2019, 14:49

Wie man angesichts von Krieg, Terror und Attentaten auf Israelis davon sprechen kann, dass Netanjahu an einem Frieden nicht interessiert ist, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Bisher wurde jede Friedensverhandlung von den Vertretern der arabischen Seite abgelehnt, da nach wie vor als ultima Ratio die Befreiung Palästinas steht. Das geht nur über die Vernichtung Israels. Dafür stehen die Araber im Mandat und für nichts anderes.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon imp » Mo 19. Aug 2019, 14:56

relativ hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:26)

Nunja es ist ja nicht so, daß es auch in Deutschland mittlerweile Politiker mit ähnlichen Habitus gibt, die auch auf einer Liste der wählbaren Politiker aka Parteien stehen.
Im Bezug auf Trump sehe ich dies mit Sicherheit so, daß ich sowohl denke, daß dies kein Mensch ist der politische Verantwortung haben sollte und ich seine Politik natürlich total ablehne und dies bei Trump in fast allen Feldern der Politik. Das liegt natürlich an seinem Habitus den er zur Schau stellt. Dieser ist auf Spaltung und nicht auf Kosnens angelegt.

Wenn du suchen magst, mein Beitrag zu "Populismus der Mitte" geht in eine ähnliche Thematik rein (ich glaube, US-Forum heute morgen). Habe den Link gerade nicht zur Hand. Die Wahl von Trump als politischer Figur und die Wahl des politischen Programms, das mit Trump kommt entspringen beide gewissen Sehnsüchten und Narrativen, die man gut oder schlecht finden kann, wegdiskutieren kann man sie nicht. So auch die fatale Anziehungskraft in USA von einerseits BDS, andererseits sehr konfrontativen politischen Ansätzen. Dass dem einen US-Republikaner und dem anderen US-Demokraten derzeit zugewandt scheinen, ist fast schon Zufall. Antisemitismus gibt es auch unter Republikanern, eine starke Zuwendung zu Israels Bedürfnissen und Wünschen gibt es auch unter Democrats. Antisemitismus ist fuer uns indiskutabel, da bin ich mir bei dir so sicher wie bei mir. Deshalb nicht jede Maßnahme und jedes Vorhaben israelischer Politiker zu begruessen, ist ein anderes Thema.


Was Netanjhau angeht, so bedient er sich "nur" an Trumps, m.M. naiver Aussenpolitik, um seine Ziele, die er ohne Hilfe der USA so nie erreichen kann , oder hätte können.

Hier ist wieder der Regress. Der naive US-Politiker, der von Israels Anführer benutzt (ausgenutzt?) wird. Ein schiefes Bild. Trumps Politik und Netanjahus Politik ergaenzen und bedingen sich. Sie spielen sich Baelle zu, auf der staatspolitischen wie auf der Ebene von Wahlkampf und Oeffentlichkeit. Kann man moegen oder nicht, man kann auch konstatieren, dass mal der, mal der den groesseren Nutzen erlangt. Aber Naivitaet? Das ist doch wieder ein Abrutschen in den Personenvergleich. Das ist Gift, damit kommt man zu Kurzschluessen.

Natanjhau war m.M. nie an einem Frieden, oder Aussöhnung interessiert, weil er sie wohl für Utopisch hielt. Ich mag generell solche Politiker nicht, die den Frieden so leichtfertig in die Tonne werfen auch wenn es schwer erscheint, nur um seine geheimen und nicht geheimen Wünsche zu erfüllen.

Moegen ist eine schwierige Kategorie. Wer "mag" schon Luftwaffeneinsaetze? Oder noch drastischer: Wer "mag" eigentlich die politischen Ziele der Hamas? Die sind immerhin das meistzitierte Argument gegen Friedensbemuehungen. Eine gewisse Zweiseitigkeit, unabhängig von Fragen der Reihenfolge, ist fuer jeden Frieden notwendig. Wenn Netanjahu sich da als Praktiker des Status Quo bemueht, ist moegen oder nicht moegen da die richtige Frage? Was ist ueberhaupt die leitende Frage fuer eine praktische deutsche Bundesregierung, die fuer Israel nur eine begrenzte Rolle spielen kann und fuer die Israel - bei allem Bekenntnis zu historischen und aktuellen Pflichten - auch nicht die eine handlungsleitende Thematik sein kann? Wo unterscheiden sich Fragen, in denen Israel, Deutschland und weitere als Staaten unter Staaten mit eigenen und auch konkurrierenden Interessen auftreten von solchen Fragen, bei denen es um die basale Existenz geht und eigene Berechnungen deutscher Politik zurücktreten müssen? Israel unter den Tisch fallen zu lassen (eine rhetorische Figur besonders engagierter Personen, die ich so ohne weiteres nicht einkaufe) ist dabei genauso ein Irrweg, wie alle Interessen Israel unterzuordneten (eine klar antisemitische Propagandafigur, die keiner Diskussion wuerdig ist). Man muss beim Streit um richtige und falsche Wege zwischen diesen theoretischen Extrema nicht immer mit dem Holzhammer agieren. Die Unkultur in der Diskussion bringt nur Verspannungen.

Da ich kein Politiker, oder öffentlicher Mensch bin, kann beides. Ich kann die Art der Politik nicht gut finden und darauf bezogen natürlich auch die Person selber, gerade bei Politikern die einen bestimmten Habitus raushängen lassen, geht dies m.E. sogar meist sehr gut, auch ohne diese persönlich zu kennen.

Das wuerde ich schon trennen: Die Figur Trump "nicht moegen" und ihre Politik "nicht moegen" kann man zugleich. Man sollte sich aber hueten, zu kombinieren, die Politik sei so furchtbar, weil die Person so ein schlechter oder makelhafter Mensch sei. Egal, ob Trump oder wer sonst. Der Kurzschluß droht.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon relativ » Mo 19. Aug 2019, 15:40

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 14:56)

Wenn du suchen magst, mein Beitrag zu "Populismus der Mitte" geht in eine ähnliche Thematik rein (ich glaube, US-Forum heute morgen). Habe den Link gerade nicht zur Hand. Die Wahl von Trump als politischer Figur und die Wahl des politischen Programms, das mit Trump kommt entspringen beide gewissen Sehnsüchten und Narrativen, die man gut oder schlecht finden kann, wegdiskutieren kann man sie nicht. So auch die fatale Anziehungskraft in USA von einerseits BDS, andererseits sehr konfrontativen politischen Ansätzen. Dass dem einen US-Republikaner und dem anderen US-Demokraten derzeit zugewandt scheinen, ist fast schon Zufall. Antisemitismus gibt es auch unter Republikanern, eine starke Zuwendung zu Israels Bedürfnissen und Wünschen gibt es auch unter Democrats. Antisemitismus ist fuer uns indiskutabel, da bin ich mir bei dir so sicher wie bei mir. Deshalb nicht jede Maßnahme und jedes Vorhaben israelischer Politiker zu begruessen, ist ein anderes Thema.
Ich wollte die Tatsachen nicht wegdiskutieren, sondern habe meine persönliche Kritik und Meinung darüber geäußert, die natürlich nicht die 100%b objektive Neutralität beinhaltet die du hier einforderst. ;)



Hier ist wieder der Regress. Der naive US-Politiker, der von Israels Anführer benutzt (ausgenutzt?) wird. Ein schiefes Bild. Trumps Politik und Netanjahus Politik ergaenzen und bedingen sich. Sie spielen sich Baelle zu, auf der staatspolitischen wie auf der Ebene von Wahlkampf und Oeffentlichkeit. Kann man moegen oder nicht, man kann auch konstatieren, dass mal der, mal der den groesseren Nutzen erlangt. Aber Naivitaet? Das ist doch wieder ein Abrutschen in den Personenvergleich. Das ist Gift, damit kommt man zu Kurzschluessen.
Stimmt auch, aber klar ist auch, die US Politik war ja immer aufs Wohl von Israel bedacht, was nun mit Trump für Netanhjau möglich war, war es zuvor eben nicht. Ich halte dies mom. und so wie die beiden es rüber bringen für contraproduktiv in dieser Region.


Moegen ist eine schwierige Kategorie. Wer "mag" schon Luftwaffeneinsaetze? Oder noch drastischer: Wer "mag" eigentlich die politischen Ziele der Hamas? Die sind immerhin das meistzitierte Argument gegen Friedensbemuehungen. Eine gewisse Zweiseitigkeit, unabhängig von Fragen der Reihenfolge, ist fuer jeden Frieden notwendig. Wenn Netanjahu sich da als Praktiker des Status Quo bemueht, ist moegen oder nicht moegen da die richtige Frage? Was ist ueberhaupt die leitende Frage fuer eine praktische deutsche Bundesregierung, die fuer Israel nur eine begrenzte Rolle spielen kann und fuer die Israel - bei allem Bekenntnis zu historischen und aktuellen Pflichten - auch nicht die eine handlungsleitende Thematik sein kann? Wo unterscheiden sich Fragen, in denen Israel, Deutschland und weitere als Staaten unter Staaten mit eigenen und auch konkurrierenden Interessen auftreten von solchen Fragen, bei denen es um die basale Existenz geht und eigene Berechnungen deutscher Politik zurücktreten müssen? Israel unter den Tisch fallen zu lassen (eine rhetorische Figur besonders engagierter Personen, die ich so ohne weiteres nicht einkaufe) ist dabei genauso ein Irrweg, wie alle Interessen Israel unterzuordneten (eine klar antisemitische Propagandafigur, die keiner Diskussion wuerdig ist). Man muss beim Streit um richtige und falsche Wege zwischen diesen theoretischen Extrema nicht immer mit dem Holzhammer agieren. Die Unkultur in der Diskussion bringt nur Verspannungen.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich die Art von Trump auch persönlich nicht gut heissen würde und mit diesem menschen eher weniger zu tun haben möchte. Ich kann mir einfach nicht vorstelln, daß man sich der Macht willen so verstellt und als komplett Arschloch rüber kommen muss, wenn dies nicht schon in einem steckt.. Da bin ich auch nicht Diplomatisch, weil er ist es ja auch nicht, obwohl er es eigentlich wesentlich mehr tun sollte. :D
Das häufig wenn es Kritik bezüglich der israelischen Politik gibt, die Hamas als noch größeres Negativbeispiel herhalten muss, finde ich btw. auch immer ziemlich albern. Als wenn ich von einer Terrororganisation demokratische Geflogenheiten erwarten könnte. Die ich beim demokratische Israel aber durchaus einfordern kann, genauso wie die moralisch menschlichen Seite. Auch da kann ich solche Terroristen nicht als Vergleich ranziehen. Ich nehme einfach ganz andere Vorraussetzngen, Maßstäbe an. D.h. doch nicht, daß ich Israel schlimmer, als z.B. die Hamas finde, oder ich Israel sein Existenzrecht abstreite , oder das Recht auf Selbstverteidigung

Das wuerde ich schon trennen: Die Figur Trump "nicht moegen" und ihre Politik "nicht moegen" kann man zugleich. Man sollte sich aber hueten, zu kombinieren, die Politik sei so furchtbar, weil die Person so ein schlechter oder makelhafter Mensch sei. Egal, ob Trump oder wer sonst. Der Kurzschluß droht.
So mag jeder ein wenig nach seinem Gusto hier handeln. Ich kann dies nicht immer ganz so eindeutig trennen, schon gar nicht, wenn ich das Offensichtliche so ungefiltert sehe.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon imp » Mo 19. Aug 2019, 15:59

relativ hat geschrieben:(19 Aug 2019, 15:40)

Ich wollte die Tatsachen nicht wegdiskutieren, sondern habe meine persönliche Kritik und Meinung darüber geäußert, die natürlich nicht die 100%b objektive Neutralität beinhaltet die du hier einforderst. ;)

Ich fordere keine Neutralitaet sondern eine gewisse Selbstkritik im Argument. Es soll jeder seine Grundrichtung haben, nur eben mit der gebotenen Vorsicht.



Stimmt auch, aber klar ist auch, die US Politik war ja immer aufs Wohl von Israel bedacht, was nun mit Trump für Netanhjau möglich war, war es zuvor eben nicht. Ich halte dies mom. und so wie die beiden es rüber bringen für contraproduktiv in dieser Region.

Das finde ich voellig legitim, genauso wie die gegenteiligen Auffassungen. Wichtig ist doch, dass sich in der Kritik von Maßnahmen und Präsentationsformen nicht eigentlich eine Ablehnung Israels an sich verstecken darf.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich die Art von Trump auch persönlich nicht gut heissen würde und mit diesem menschen eher weniger zu tun haben möchte. Ich kann mir einfach nicht vorstelln, daß man sich der Macht willen so verstellt und als komplett Arschloch rüber kommen muss, wenn dies nicht schon in einem steckt.. Da bin ich auch nicht Diplomatisch, weil er ist es ja auch nicht, obwohl er es eigentlich wesentlich mehr tun sollte. :D

Ich habe Herrn Trump nie persoenlich getroffen, genug andere Politiker verschiedener Parteien dagegen mehr und weniger. Aus der Naehe sind die meisten von ihnen egal welcher Richtung sehr haesslich. Je mehr man weiss, umso weniger moechte man mehr wissen oder damit zu tun haben. Deine Abneigung gegen die Figur Trump kann ich voellig verstehen, auch wenn ich das in dem konkreten Fall eher relativ ;) sehe.

Das häufig wenn es Kritik bezüglich der israelischen Politik gibt, die Hamas als noch größeres Negativbeispiel herhalten muss, finde ich btw. auch immer ziemlich albern.

Ja gut, sie sind auch verdammt furchtbar. Das ist echt der unterste Schubkasten. Was die Hamas den Juden angedeihen lassen will, ist wohlbekannt und was das fuer ein Staat werden würde, liesse man sie mal machen, ist nun wahrlich weit entfernt von einem lebenswerten Gemeinwesen. Bei allem Respekt vor der Verschiedenheit der Gemeinwesen und individuellen Praeferenzen, die Hamas ist mit den schlimmsten Vereinen der deutschen Geschichte und Gegenwart in einer Liga. Das ist meine Meinung.

Als wenn ich von einer Terrororganisation demokratische Geflogenheiten erwarten könnte. Die ich beim demokratische Israel aber durchaus einfordern kann, genauso wie die moralisch menschlichen Seite. Auch da kann ich solche Terroristen nicht als Vergleich ranziehen. Ich nehme einfach ganz andere Vorraussetzngen, Maßstäbe an. D.h. doch nicht, daß ich Israel schlimmer, als z.B. die Hamas finde, oder ich Israel sein Existenzrecht abstreite , oder das Recht auf Selbstverteidigung

Das ist eine schwierige Position. Vor den Realitäten dieses Konfliktes zu erschrecken, eben gemessen an diesem hohen Standard, das ist doch ganz normal. Wenn das aber herauskommt wie eine Art "Rabatt" fuer die Vereine, von denen man von Anfang an nichts gutes erwartet, naja, schwierig eben. Das sieht schnell mal so aus wie es nicht gemeint sein kann, darf. Unser Thema ist hier ja die Bundesregierung und ihre Politik, soweit sie diesen Nahostkonflikt betrifft. Eine Politik, die immer wieder auf unsere gewohnten Maßstaebe zurueck kommt, andererseits auch die Konfliktparteien als zwei nebeneinander stehende Dritte anfasst. Die sich selbst immer wieder Kritik und Forderungen von verschiedenen Seiten ausgesetzt sieht. Da muss ich eben sagen, in der Gesamtschau finde ich heute und in der näheren Vergangenheit die deutsche Politik in der Frage nicht so schlecht wie manche, die sich mehr und anderes von Deutschland erhoffen.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Mo 19. Aug 2019, 16:15

imp hat geschrieben:(19 Aug 2019, 15:59)

……...


Das ist eine schwierige Position. Vor den Realitäten dieses Konfliktes zu erschrecken, eben gemessen an diesem hohen Standard, das ist doch ganz normal. Wenn das aber herauskommt wie eine Art "Rabatt" fuer die Vereine, von denen man von Anfang an nichts gutes erwartet, naja, schwierig eben. Das sieht schnell mal so aus wie es nicht gemeint sein kann, darf. Unser Thema ist hier ja die Bundesregierung und ihre Politik, soweit sie diesen Nahostkonflikt betrifft. Eine Politik, die immer wieder auf unsere gewohnten Maßstaebe zurueck kommt, andererseits auch die Konfliktparteien als zwei nebeneinander stehende Dritte anfasst. Die sich selbst immer wieder Kritik und Forderungen von verschiedenen Seiten ausgesetzt sieht. Da muss ich eben sagen, in der Gesamtschau finde ich heute und in der näheren Vergangenheit die deutsche Politik in der Frage nicht so schlecht wie manche, die sich mehr und anderes von Deutschland erhoffen.


Israel im UN-Menschenrechtsrat zu verurteilen ohne sich an Fakten zu orientieren ist für mich antisemitisch. So wie Maaß sich verhalten hat. Israel zu verurteilen, nur weil es alle anderen auch tun..... auch das ist in meinen Augen antisemitisch. Von Israel Frieden und Zurückhaltung zu fordern und kein Wort an die Terrorgruppen zu richten erzeugt den Eindruck von Voreingenommenheit und einseitiger Schuldzuweisung wobei hier zu beachten ist, dass man Israel dafür verurteilt, dass es sein Recht auf Selbstverteidigung ausübt, welches ihm als Mitglied der UN ausdrücklich zusteht. :rolleyes:
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon tabernakel » Mi 4. Sep 2019, 22:03

Palestinian textbooks full of incitement, study finds
The study found that all textbooks in social studies, history, Arabic and national education for grades two to 12 contained problematic content, defined by IMPACT-se as “violence or incitement to violence; hatred of the other; and radical, inappropriate or disturbing content.”. All 2019–2020 textbooks for the first semester were analyzed. The findings convey a horrific reality, where violent acts, hatred and even “martyrdom” are not only justified but encouraged. The study found that all textbooks in social studies, history, Arabic and national education for grades two to 12 contained problematic content, defined by IMPACT-se as “violence or incitement to violence; hatred of the other; and radical, inappropriate or disturbing content.”
    A Gr. 11 history book described the 1972 Munich Olympics massacre by Palestinian terrorists in which 11 Israeli athletes were murdered as “a strike at Zionist interests abroad.”

    A Gr. 7 social studies text claimed that “Zionists” tried to burn down Jerusalem’s al-Aqsa mosque in 1969. In fact, an Australian tourist belonging to a Christian fundamentalist sect was responsible for the arson attack.

    Apologetic references to violence were found even in science books. An exercise called “The Stones Uprising and Elastic Potential Energy,” reads: “During the Palestinian Stone Uprising of 1987, the youth of Palestine used a slingshot or the ‘shu’ba’ to confront the bullets of the Occupation army soldiers who were breaking in Palestinian towns. The Palestinians had no other means of defending themselves.”

    The Gr. 8 students are asked, what is the “usefulness of shooting stones?”

"The United Nations has just told the PA this August to remove antisemitism in the textbooks following our presentation to them,” said IMPACT-se’s CEO Marcus Sheff. “The European Parliament passed legislation stating its disapproval of the curriculum last year; government officials, ministers, and diplomats have presented our findings to the Palestinian Minister of Education and received all manner of assurances. But this week, the school gates opened and the same hateful textbooks are being taught.

“That is a strategic choice made by the Palestinian Ministry of Education to radicalize whole generations of young Palestinians, to encourage them to commit violence, endanger themselves, and to reject peace with Israel,” he added.

Dem ist eigentlich nur hinzuzufügen dass das impliziert dass wir mit unseren Hilfsgeldern an die Palästinenser ein Kurrikulum finanzieren dass nicht nur vor Antisemitismus strotzt, sondern auch noch die Tragödie der Anschläge von 1972, als ausgerechnet jüdische Sportler während der olympischen Spiele auf deutschem Boden ermordet wurden, rechtfertigt. Das ist für mich eine dermassen schwachsinnige Politik dass wir genauso die Terroristen der Welt direkt finanzieren und einladen könnten sich bei uns auszutoben! Was wir effektiv sogar tun wenn ich mir ansehe dass die bei den Schulen eingesparte Geldmenge in etwa der entspricht die für die Terror-Stipendien der PA ausgegeben werden! :mad2:
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Do 5. Sep 2019, 12:24

tabernakel hat geschrieben:(04 Sep 2019, 22:03)

Dem ist eigentlich nur hinzuzufügen dass das impliziert dass wir mit unseren Hilfsgeldern an die Palästinenser ein Kurrikulum finanzieren dass nicht nur vor Antisemitismus strotzt, sondern auch noch die Tragödie der Anschläge von 1972, als ausgerechnet jüdische Sportler während der olympischen Spiele auf deutschem Boden ermordet wurden, rechtfertigt. Das ist für mich eine dermassen schwachsinnige Politik dass wir genauso die Terroristen der Welt direkt finanzieren und einladen könnten sich bei uns auszutoben! Was wir effektiv sogar tun wenn ich mir ansehe dass die bei den Schulen eingesparte Geldmenge in etwa der entspricht die für die Terror-Stipendien der PA ausgegeben werden! :mad2:


Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Vongole » Do 5. Sep 2019, 15:22

tabernakel hat geschrieben:(04 Sep 2019, 22:03)

Dem ist eigentlich nur hinzuzufügen dass das impliziert dass wir mit unseren Hilfsgeldern an die Palästinenser ein Kurrikulum finanzieren dass nicht nur vor Antisemitismus strotzt, sondern auch noch die Tragödie der Anschläge von 1972, als ausgerechnet jüdische Sportler während der olympischen Spiele auf deutschem Boden ermordet wurden, rechtfertigt. Das ist für mich eine dermassen schwachsinnige Politik dass wir genauso die Terroristen der Welt direkt finanzieren und einladen könnten sich bei uns auszutoben! Was wir effektiv sogar tun wenn ich mir ansehe dass die bei den Schulen eingesparte Geldmenge in etwa der entspricht die für die Terror-Stipendien der PA ausgegeben werden! :mad2:

Es handelt sich ja nicht nur um Schulen, das fängt im Kindergarten an.

" Video shows children at Gaza kindergarten staging mock raid on Israeli outpost
Youngsters are wearing uniforms of terror group Palestinian Islamic Jihad
Five children storm outpost before capturing two more children standing inside
Save The Children were advertising teacher training sessions at the school using Swedish government money the same year the video was taken"
https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... 0UywQxctXI

Die Organisation, die das finanziert, nennt sich ausgerechnet "Save the children" und will natürlich überhaupt nichts mit diesen Vorgängen zu tun haben.
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon Wolverine » Do 5. Sep 2019, 15:30

Vongole hat geschrieben:(05 Sep 2019, 15:22)

Es handelt sich ja nicht nur um Schulen, das fängt im Kindergarten an.

" Video shows children at Gaza kindergarten staging mock raid on Israeli outpost
Youngsters are wearing uniforms of terror group Palestinian Islamic Jihad
Five children storm outpost before capturing two more children standing inside
Save The Children were advertising teacher training sessions at the school using Swedish government money the same year the video was taken"
https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... 0UywQxctXI

Die Organisation, die das finanziert, nennt sich ausgerechnet "Save the children" und will natürlich überhaupt nichts mit diesen Vorgängen zu tun haben.


Diese Pfeifen wissen ganz genau was und wen sie da finanzieren. Ekelhaft. :mad2:
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Re: Umgang der Bundesregierung mit Israel und dem Nahostkonflikt

Beitragvon tabernakel » So 8. Sep 2019, 15:53

PA Raises Salaries of Terrorists Responsible for Murder of 16 Israelis in Cafe Hillel and Tzrifin Attacks “In addition to the monthly salaries it pays to the imprisoned terrorists, the PA has also paid the families of the two suicide bombers – so-called “Martyrs” – a total of 356,400 shekels since the attacks. Simply because the terrorists blew themselves up to kill Jews, each family has so far received 178,200 shekels,” he said.

The PA has paid NIS 3,248,900 (approx. $930,000) in financial rewards to the Hamas terrorists who carried out the two consecutive suicide attacks, according to the PMW’s report.

“While the PA will continue to pay monthly salaries to all of the terrorists, the PA just raised the salaries of the two terrorists who prepared the suicide belts to 7,000 shekels per month. Similar to an employee of any company that receives a raise after a certain period of employment, the PA – following PA law – these two terrorists received a salary increase for having completed 15 years in prison” he added.

Wann stoppen wir eigentlich endlich die PA-Beihilfen? Wir finanzieren damit nur Schulen deren Kolloquium vor Antisemitismus, Militarismus und Terror-Verherrlichung strotzt, und das gesparte Geld legt die PA dann wie in diesem Fall an. Am Ende unterstützen wir damit nichts anderes als jahrzehntelangen Auftragsmord! :mad2:

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