Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

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Eulenwoelfchen
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 4. Okt 2018, 14:41

Heute beginnen die 7. Israel.-deutschen Regierungskonsultationen.

Kanzlerin Merkel besucht mit einem Riesentroß Israel.
Für die Bundesregierung sind die Bundesminister Olaf Scholz, Heiko Maas, Horst Seehofer, Peter Altmaier, Katarina Barley, Hubertus Heil, Julia Klöckner, Franziska Giffey, Andreas Scheuer, Gerd Müller, sowie die parlamentarischen Staatssekretäre Rita Schwarzelühr-Sutter und Thomas Rachel, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, und der Beauftragte der Bundesregierung für Antisemitismus, Felix Klein, nach Jerusalem gereist.


http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/israel-angela-merkel-weiss-auf-immerwaehrende-verantwortung-hin-15820467.html
ERINNERUNG AN SCHOAH :
Merkel: Deutschland trägt „immerwährende Verantwortung“
Deutschland müsse „Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt“ entgegentreten, sagte Angela Merkel bei einem Besuch in Yad Vashem. Dies erwachse „aus den beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruches“.
Vorher hat Merkel noch die Ehrendoktorwürde der Universität Haifa verliehen bekommen. Die Hochschule begründete die Ehrung mit dem Führungsstil der Kanzlerin, der auf den Prinzipien von Gleichheit, Freiheit und Menschenrechten basiere. Merkel sei ein Vorbild für Frauen auf der ganzen Welt, hieß es am Donnerstag in Jerusalem bei der Verleihung im Israel-Museum. [/b]

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/angela-merkel-zeigt-verstaendnis-fuer-harte-haltung-israels-15820637.html
"Kanzlerin Merkel sagt, sie sei einer Meinung mit Israels Regierung, dass alles getan werden müsse „um die nukleare Bewaffnung Irans zu verhindern“.
Gleichzeitig gebe es Dissens über das Atomabkommen.
...
Unterschiedliche Auffassungen gebe es aber nach wie vor in der Frage des Atomabkommens mit dem Iran, an dem Deutschland anders als Israel festhalten will. „Das ist naturgemäß ein Gegenstand weiterer Diskussion mit dem Premierminister Netanjahu“, sagte die Kanzlerin. Dabei müsse genau überlegt werden, ob das Atomabkommen mit dem Iran nicht ein guter Weg sei, „um für eine bestimmte Zeit die nukleare Weiterentwicklung zu verhindern“.
...
Merkel verwies darauf, dass die Bedrohung Israels durch die militärische Verwicklung des Iran in den Krieg im Nachbarland Syrien „noch größer geworden“ sei. „Der Gedanke, dass iranische Truppen zum Teil direkt hinter den Golanhöhen stehen, ist natürlich schon eine Bedrohung“, sagte sie.


--------
Die aktuelle und unveränderte Haltung der Bundesregierung ist, wie der letzte, gefettete Zitatssatz erkennen lässt: Alles halb so wild.
Unverändert ist auch die Haltung der Kanzlerin für eine Zweistaatenlösung. Wobei sie vermied, zu erwähnen, woran ein Scheitern dieser Option Fakt ist und bleiben wird. Und damit auch die deutsche und EU-Position einem
geradezu irrationalen Lösungsansatz hinterherläuft, der einfach penetrant ignoriert, dass die andere Seite, die palästinensische, keinerlei Interesse an einer solchen Lösung hat. Insbesonders keiner friedlichen Verhandlungslösung.

Fazit: Leider nichts wirklich Neues.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon NMA » Do 4. Okt 2018, 17:10

Freundschaft zwischen den beiden Staaten


Staaten haben keine Freunde. Staaten haben Interessen. Und vielleicht Schicksalsgemeinschaften. Ich bin dafür, dass wir die Erinnerung an den Holocaust noch einige Tausend Jahre immer wieder beleben. Aber ich bin nicht dafür, aufgrund einer "Freundschaft" bei Problemen mit zweierlei Maß zu messen.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 4. Okt 2018, 18:09

Staaten haben durchaus Freunde. Andere Staaten. Und gemeinsame Interessen und Werteverständnisse. Und weil hier das Thema die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland ist, bin ich jederzeit bereit, auch bei Problemen
diesem befreundeten und trotz allem unserem Land wohlgesonnen Staat Israel besonderen Vorzug und besondere Unterstützung entgegen zu bringen.

Und das, was uns die jüdische Kultur und Ethik gibt, für die auch der Staat Israel steht. Eine Schatztruhe des Lebens, die leider gar nicht oder nur gering wertgeschätzt wird.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/judentum-was-bedeutet-juedisch-sein-in-deutschland-15820591.html
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon bennyh » Fr 5. Okt 2018, 02:55

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(04 Oct 2018, 18:09)

Staaten haben durchaus Freunde. Andere Staaten. Und gemeinsame Interessen und Werteverständnisse. Und weil hier das Thema die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland ist, bin ich jederzeit bereit, auch bei Problemen
diesem befreundeten und trotz allem unserem Land wohlgesonnen Staat Israel besonderen Vorzug und besondere Unterstützung entgegen zu bringen.

Wer ein Land wie die BRD zum Freund hat, wo ein Martin Schulz unbehelligt irgendwelche Lügengeschichten von wasserklauenden Israelis erzählen und ein Günther Grass Hetzschriften, die praktisch identisch mit den Protokollen der Weisen von Zion sind, veröffentlichen kann, der braucht keine Feinde mehr.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Vongole » Fr 5. Okt 2018, 03:03

Wenn du lernen würdest, etwas weniger zu übertreiben, bennyh, dann könntest du fast glaubhaft wirken.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Wolverine » So 7. Okt 2018, 19:39

Vongole hat geschrieben:(05 Oct 2018, 03:03)

Wenn du lernen würdest, etwas weniger zu übertreiben, bennyh, dann könntest du fast glaubhaft wirken.


Problematisch könnte werden, dass er ja - ohne dass er das ausdrücklich will - die Wahrheit schreibt. Siggi Gabriel hat das Westjordanland besucht und danach Israel als Apartheidstaat bezeichnet. Vollkommen durchgeknallt. Das WJL wird als umstrittenes Gebiet bezeichnet, weil Israel und die Palästinenser gleichermaßen Anspruch darauf erheben. Die Polizeigewalt und die Autonomie sind Sache der PLO. Das hat Gabriel wohl vergessen. Israel trägt keine Schuld an den Zuständen. Um den Terrorismus einzudämmen, der von bestimmten Gruppen ausgeht ist dort eine Militärverwaltung installiert. In den Gebieten gilt nicht etwa israelisches Kriegsrecht sondern osmanisches Recht.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 8. Okt 2018, 00:20

Wolverine hat geschrieben:(07 Oct 2018, 19:39)

Problematisch könnte werden, dass er ja - ohne dass er das ausdrücklich will - die Wahrheit schreibt.


Mit solchen Feststellungen wäre ich vorsichtig. Martin Schulz hat nie Lügengeschichten über wasserklauende Israelis erzählt. Grass ist tot und kann gar nicht mehr veröffentlichen und die Weisen von Zion sind auch
dem Shitgeist eines Wasserpfeifenrauchers zuzuordnen, die zwischen einem weissen Neger im Auge und einem Schwarzen Afghanen im Pfeiferl keinen unterschied erkennen können.

===================================================================================================================================

Aber zurück zum Thread und seinem tatsächlichen Thema, den deutsch-israelischen Freundschaftsbeziehungen:

Bei ihrem Israelbesuch in der vergangenen Woche betonte Angela Merkel sehr auffällig die Gemeinsamkeiten, das deutsch-israelische Jugendwerkt ans Laufen zu bringen.
Da gibt es aber Knatsch, weil der zuständige israelische Minister die Berufung der israel. Hirnforscherin Yael Amitai ins Kuratorium der deutsch-israelischen Wissenschaftsstiftung blockierte. Als Grund ist für die Ablehnung der Wissenschaftlerin wird einerseits verbreitet, die Forscherin hätte sich 2002 gegen die militärische Besatzung des Westjordanlandes ausgesprochen. Andere Pressequellen sprechen aber davon, dass sie damals zur Wehrdienstverweigerung aufgerufen hätte. Das wiederum wird auf das Jahr 2005 datiert. Und ob damals Wehrdienstverweigerung gegen geltende Gesetzgebung des israel. Staates verstieß, und damit der Aufruf zu einer Straftat wohl ebenso, und ob das juristisch heutzutage immer noch so ist oder nicht, war nicht zu verifizieren. Und ich weiss es offen gestanden nicht.
Fakt ist wohl im Ergebnis, dass sich gerade unter israelischen Wissenschaftlern und -innen deutlicher Widerstand regt. Auch auf deutscher Seite erklärten zwei Kuratoriumsmitglieder ihren Rücktritt als Symbol der Solidarität.

Und da wären wir auch wieder bei Haaretz und Gideon Levy. Auch wenn das Blatt oder seine Netzpräsenz nur ein paar Prozent einer Gegenmeinung repräsentiert, scheint das mediale Gewicht und Echo beträchtlich. Denn es ist offenkundig das Sprachrohr wissenschaftlicher und kultureller Eliten. Auch auf deutscher Seite. Das Goehte-Institut übernahm einen Haaretzartikel - fein säuberlich ins Deutsche übersetzt, wie es sich für dieses Vorzeigeinstitut gehört - direkt auf die Website.

Was natürlich auch eifrig Nachahmer fand, die auf ihren propalästinensischen Diffamierungsplattformen die Gelegenheit nutzten...

Die Einseitigkeit des Goetheinstituts hat mich schon irritiert. Aber verwunderlich ist es auch wieder nicht. Es gibt ja viele Meinungsmultiplikatoren, die wirken.

Nicht nur die Presse:
http://www.faz.net/aktuell/politik/merkel-in-israel-kritische-themen-existieren-nur-in-einer-anderen-galaxie-15821588-p2.html
„Wir sind im siebzigsten Jahr des Bestehens von Israel gekommen und im zehnten Jahr der Regierungskonsultationen, die dazu geführt haben, dass wir Beziehungen auf breiter Ebene führen“, sagt Merkel beim Mittagessen bei Präsident Reuven Rivlin. Dem Bundeskabinett sitzen Forscher, Literaten und Nobelpreisträger gegenüber. „Es ist eine gute Partnerschaft entstanden, die auch kritische Stimmen aushält, aber noch mehr Gemeinsamkeiten beinhaltet.“ Im Übrigen, so Merkel zu Rivlin, gehe es „bei Ihnen ja auch nicht immer harmonisch zu in Ihrem Land“. In Berlin wird die zunehmende Gängelung kritischer Teile der israelischen Gesellschaft und eine eher mit Ungarn als mit dem liberalen Westeuropa vergleichbare NGO-Gesetzgebung erkannt und mit Sorge gesehen. Gleichzeitig sitzt die Regierung fest im Sattel, und die Umfragen geben Netanjahu Rückenwind für die kommende Wahl. Er wird auf absehbare Zeit Ansprechpartner bleiben. In Jerusalem sucht Merkel Felder, in denen es aus deutscher Sicht besser läuft.

...

„Wir sind uns in den meisten Dingen einig“, sagt Netanjahu schließlich, „wir stimmen in wenigen Dingen nicht überein.“ Mit dieser Botschaft fliegen auch Merkel und ihr Kabinett zurück nach Deutschland. Wenn es wieder ernst wird, dürften andere mit Netanjahu verhandeln. Der Weg vom Weltall auf die Erde ist weit, dauert aber nicht lange.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Wolverine » Mo 8. Okt 2018, 10:15

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(08 Oct 2018, 00:20)

Mit solchen Feststellungen wäre ich vorsichtig. Martin Schulz hat nie Lügengeschichten über wasserklauende Israelis erzählt. ....[/i]

Stimmt, er hat einen palästinensischen Jugendlichen zitiert, der unter Eid geschworen hat, dass er die Wahrheit sagt. Dass die Palästinenser Hilfe aus Israel kategorisch ablehnen ist die eine Sache, dass sie Wasserleitungen anzapfen und damit die ganze Leitung zerstören und dafür sorgen, dass Trinkwasser zur Bewässerung von Feldern benutzt wird, die andere. Ich streite nicht über Belanglosigkeiten, aber die niemals haltbaren Vorwürfe gegen den israelischen Staat kommen immer aus der gleichen Ecke und sind in hundert von hundert Fällen nicht haltbar.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 8. Okt 2018, 10:39

NMA hat geschrieben:(04 Oct 2018, 17:10)
Staaten haben keine Freunde. Staaten haben Interessen.

Das ist erst mal ganz grundsätzlich korrekt. Solche Vermenschlichungen, Antropomorphismen führen in die Irre. Es kann lediglich Verständnis bis tatsächlicher Freundschaft einer Mehrheit eines Staatsvolks zu einer Mehrheit eines anderen Staatsvolks und seiner Kultur geben. Man entspricht auch weit eher dem Freundschaftsbegriff, wenn man sich solchen staatsräsonartigen Geboten entzieht.

Juli 2018, Viktor Orbán zum Staatsbesuch in Israel. Premier Netanjahu wortwörtlich: Orbán sei ein "wahrer Freund Israels". Vergiss es! Das ist Machtpolitik und nix anderes.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon bennyh » Mo 8. Okt 2018, 13:10

Wolverine hat geschrieben:(08 Oct 2018, 10:15)

Stimmt, er hat einen palästinensischen Jugendlichen zitiert, der unter Eid geschworen hat, dass er die Wahrheit sagt. Dass die Palästinenser Hilfe aus Israel kategorisch ablehnen ist die eine Sache, dass sie Wasserleitungen anzapfen und damit die ganze Leitung zerstören und dafür sorgen, dass Trinkwasser zur Bewässerung von Feldern benutzt wird, die andere. Ich streite nicht über Belanglosigkeiten, aber die niemals haltbaren Vorwürfe gegen den israelischen Staat kommen immer aus der gleichen Ecke und sind in hundert von hundert Fällen nicht haltbar.

Das ist richtig. Vergessen sollte man auch nicht die riesigen Swimmingpools der Terrorfürsten im Mandatsgebiet, die durch EU-Gelder finanziert werden. Die werden natürlich auch mit Trinkwasser gefüllt.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon NMA » Mo 8. Okt 2018, 17:40

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(04 Oct 2018, 18:09)

Staaten haben durchaus Freunde. Andere Staaten. (...)[/url]


Ich würde gerne dran glauben, aber wenn ich optimistisch den Ausnahmefall Deutschland-Frankreich heranziehe, dürfte das schon das Ende der Fahnenstange sein.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon NMA » Mo 8. Okt 2018, 17:40

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(04 Oct 2018, 18:09)

Staaten haben durchaus Freunde. Andere Staaten. (...)[/url]


Ich würde gerne dran glauben, aber wenn ich optimistisch den Ausnahmefall Deutschland-Frankreich heranziehe, dürfte das schon das Ende der Fahnenstange sein.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon yogi61 » Mo 8. Okt 2018, 17:47

Durfte Ulrich Mäurer das so sagen, ich meine unter Freunden? Was meint man hier denn so dazu?

Vor dem Landesparlament hatte der SPD-Senator Ende September gesagt, er würde auch demonstrieren, "wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet. Auch dafür habe ich kein Verständnis. Und ich kann alle diejenigen verstehen, die das zum Anlass nehmen, um hier auch sehr deutlich ihre Meinung zu sagen".

https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 74142.html
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Vongole » Mo 8. Okt 2018, 17:55

yogi61 hat geschrieben:(08 Oct 2018, 17:47)

Durfte Ulrich Mäurer das so sagen, ich meine unter Freunden? Was meint man hier denn so dazu?

Vor dem Landesparlament hatte der SPD-Senator Ende September gesagt, er würde auch demonstrieren, "wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet. Auch dafür habe ich kein Verständnis. Und ich kann alle diejenigen verstehen, die das zum Anlass nehmen, um hier auch sehr deutlich ihre Meinung zu sagen".

https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 74142.html


Alles, was dazu gesagt werden muss, haben ihm die Bürgerschaftskollegen von CDU, FDP und Grünen bereits um die Ohren gehauen.
Mir zeigt es mal wieder, dass die SPD hinsichtlich Antisemitimus und Antizionismus erheblichen Nachhilfebedarf hat.
Ansonsten würde ich Herrn Mäurer empfehlen, sich während der terroristischen Angriffe mal direkt auf der isr. Seite aufzuhalten, und zwar nicht gut beschützt von der IDF.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon yogi61 » Mo 8. Okt 2018, 18:09

Vongole hat geschrieben:(08 Oct 2018, 17:55)

Alles, was dazu gesagt werden muss, haben ihm die Bürgerschaftskollegen von CDU, FDP und Grünen bereits um die Ohren gehauen.
Mir zeigt es mal wieder, dass die SPD hinsichtlich Antisemitimus und Antizionismus erheblichen Nachhilfebedarf hat.
Ansonsten würde ich Herrn Mäurer empfehlen, sich während der terroristischen Angriffe mal direkt auf der isr. Seite aufzuhalten, und zwar nicht gut beschützt von der IDF.


Naja, einen Bremer Innensenator kümmert es in der Regel nicht so besonders, was hier FDP und CDU so von sich geben. Die Kritik kam ja auch erst zehn Tag später, etwas verwunderlich ist das schon.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Vongole » Mo 8. Okt 2018, 18:19

yogi61 hat geschrieben:(08 Oct 2018, 18:09)

Naja, einen Bremer Innensenator kümmert es in der Regel nicht so besonders, was hier FDP und CDU so von sich geben. Die Kritik kam ja auch erst zehn Tag später, etwas verwunderlich ist das schon.


Manche Ungeheuerlichkeiten machen eben erst mal sprachlos. Da ich den üblen Vorfall bereits kannte, konnte ich hier schnell reagieren.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon yogi61 » Di 9. Okt 2018, 19:27

Vongole hat geschrieben:(08 Oct 2018, 18:19)

Manche Ungeheuerlichkeiten machen eben erst mal sprachlos. Da ich den üblen Vorfall bereits kannte, konnte ich hier schnell reagieren.


Das hat hier nicht wirklich sprachlos gemacht.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 13:14

yogi61 hat geschrieben:(08 Oct 2018, 17:47)

Durfte Ulrich Mäurer das so sagen, ich meine unter Freunden? Was meint man hier denn so dazu?

Vor dem Landesparlament hatte der SPD-Senator Ende September gesagt, er würde auch demonstrieren, "wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet. Auch dafür habe ich kein Verständnis. Und ich kann alle diejenigen verstehen, die das zum Anlass nehmen, um hier auch sehr deutlich ihre Meinung zu sagen".

https://www.weser-kurier.de/bremen/brem ... 74142.html


Das ist typisch Pallywood, welches von solchen Dödeln auch noch bedient wird. Die IDF ist eine reguläre Armee. Der IDF ist es verboten, Menschen einfach hinzurichten. Diese Aussage ist bewusst falsch und dient dazu Israel zu dämonisieren. Die IDF verteidigt die israelischen Grenzen gegen terroristische Angriffe, die nachweislich stattfinden, unter dem Deckmantel des "Protestes" gegen die israelische Besatzung. Die es nachweislich nicht gibt. In Gaza herrscht die Hamas mit einer Islam-Diktatur und nichts anderes. Das israelische Kernland ist kein "besetztes palästinensisches Land" sondern israelisches Kernland. Diese Idiotie wird von der Hamas immer bewusst angefeuert, wohl wissend, dass die angebliche Besatzung nur ein Mittel zum Zweck ist.
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon yogi61 » Mi 10. Okt 2018, 13:43

Wolverine hat geschrieben:(10 Oct 2018, 13:14)

Das ist typisch Pallywood, welches von solchen Dödeln auch noch bedient wird. Die IDF ist eine reguläre Armee. Der IDF ist es verboten, Menschen einfach hinzurichten. Diese Aussage ist bewusst falsch und dient dazu Israel zu dämonisieren. Die IDF verteidigt die israelischen Grenzen gegen terroristische Angriffe, die nachweislich stattfinden, unter dem Deckmantel des "Protestes" gegen die israelische Besatzung. Die es nachweislich nicht gibt. In Gaza herrscht die Hamas mit einer Islam-Diktatur und nichts anderes. Das israelische Kernland ist kein "besetztes palästinensisches Land" sondern israelisches Kernland. Diese Idiotie wird von der Hamas immer bewusst angefeuert, wohl wissend, dass die angebliche Besatzung nur ein Mittel zum Zweck ist.


Mäurer ist Sozialdemokrat und nicht bei der Hamas. :rolleyes:
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Re: Deutschland und Israel: 50 Jahre Freundschaft

Beitragvon Vongole » Mi 10. Okt 2018, 14:16

yogi61 hat geschrieben:(10 Oct 2018, 13:43)

Mäurer ist Sozialdemokrat und nicht bei der Hamas. :rolleyes:


Was der User wohl meinte, war, dass Politiker gerne auf Pallywood hereinfallen, und das könnte Mäurer passiert sein.
Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass deutsche Politiker eher den pal. Narrativen Glauben schenken als der isr. Wirklichkeit.

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