Die israelische Wirtschaft

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schokoschendrezki
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 5. Mär 2012, 14:07

kilowog » So 4. Mär 2012, 21:11 hat geschrieben:fragt sich nur, wo israel heute stehen würde, wenn dort nicht die ganzen ingenieure leben würden, die in der sowjetunion ausgebildet wurden.


Dazu gehört aber auch die Frage, was diese Ingenieure dazu bewogen hat, ihr Land zu verlassen. Oder willst Du behaupten, sie wurden vom israelischen Geheimdienst entführt.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mär 2012, 14:24

Liegestuhl » Mo 5. Mär 2012, 13:59 hat geschrieben:Natürlich hast du das. Du wolltest mich moralisch diskreditieren. Nicht umsonst hast du meinen Namen erwähnt.


Nein, auch das ist gelogen. Du hast eine Vermutung angestellt, warum ich nicht geantwortet habe.

Ehrlich bleiben, Thor!


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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon kilowog » Mo 5. Mär 2012, 19:47

schokoschendrezki » Mo 5. Mär 2012, 14:07 hat geschrieben:
Dazu gehört aber auch die Frage, was diese Ingenieure dazu bewogen hat, ihr Land zu verlassen. Oder willst Du behaupten, sie wurden vom israelischen Geheimdienst entführt.


warum sollten juden was von russland halten? die haben keinerlei bezug zu russland. in der cccp hatten die auch keinen grund zur loyalität. wenn sie gekonnt hätten, wären die schon in den 50ern alle weggezogen. was für einen grund sollten die denn heute für eine loyalität haben? abramowitsch oder was? selbst die übriggebliebenen russischen juden stehen großteils zu großbritanien und zu den usa als zu russland. man sollte sich eher fragen, warum es in russland überhaupt noch juden gibt und warum sie früher nach russland gezogen sind. der grund damals war, dass sie in mittel-europa verfolgt wurden und in russland zuflucht gesucht haben. frag dich lieber mal, warum mehrere hunderttausend russischer juden in den lezten 20 jahren nach d-land gezogen sind und nicht nach israel.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon kilowog » Mo 5. Mär 2012, 19:52

Cobra9 » Mo 5. Mär 2012, 08:10 hat geschrieben:
Nix gegen die alten Einwanderer !

Nur wieso sollten die Fachleute heute weniger leistungsfähig sein wie die früher ?

Israel hat aktuell nen verdammt hohen Standard und erweitert den auch.


die heutige jugend in israel hat doch hauptsächlich drogen im kopf. nach dem armeedienst geht 1/4 nach indien, um sich mit drogen vollzudröhnen. in der cccp konnte man sich dagegen ungestört auf seine bildung konzentrieren. die heutige jugend wird die alte schule niemals übertreffen können.
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schokoschendrezki
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Di 6. Mär 2012, 08:21

kilowog » Mo 5. Mär 2012, 20:47 hat geschrieben:
warum sollten juden was von russland halten? die haben keinerlei bezug zu russland. in der cccp hatten die auch keinen grund zur loyalität. wenn sie gekonnt hätten, wären die schon in den 50ern alle weggezogen. was für einen grund sollten die denn heute für eine loyalität haben? abramowitsch oder was? selbst die übriggebliebenen russischen juden stehen großteils zu großbritanien und zu den usa als zu russland. man sollte sich eher fragen, warum es in russland überhaupt noch juden gibt und warum sie früher nach russland gezogen sind. der grund damals war, dass sie in mittel-europa verfolgt wurden und in russland zuflucht gesucht haben. frag dich lieber mal, warum mehrere hunderttausend russischer juden in den lezten 20 jahren nach d-land gezogen sind und nicht nach israel.


Ist es nicht so, dass sich mit zunehmender Bildung der Bedarf an Loyalität und Bindung zu Großgemeinschaften wie Klasse, Nation oder Religion in jedem Fall aufzulösen beginnt. Egal ob Jude oder nicht. Umgekehrt: Die Gesellschaft muss zusehen, wie sie die klugen und kreativen Köpfe im Lande behält. Klar, man kann sie "vaterlandslose Gesellen" nennen und ziehen lassen. Aber ob das im 21. Jahrhundert noch eine gute Perspektive im Wettbewerb der Regionen verheißt?
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon kilowog » Di 6. Mär 2012, 20:48

ne noch bessere ausrede ist dor wohl nicht eingefallen. willst du mir hier etwa erzählen, dass es bei den juden keinen zusammenhalt gibt? und die loyalen juden sind für dich etwa alles vollidtioten? erst jeden scheiss zum antisemitismus machen und dann noch meinen, dass jede art von kollektivismus dumm ist. ist klar. sag doch gleich, dass es eine sünde für das volk gottes ist zu anderen loyal zu sein.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 9. Mär 2012, 10:13

kilowog » Di 6. Mär 2012, 21:48 hat geschrieben:ne noch bessere ausrede ist dor wohl nicht eingefallen. willst du mir hier etwa erzählen, dass es bei den juden keinen zusammenhalt gibt? und die loyalen juden sind für dich etwa alles vollidtioten?


Ja, bedingungs- und kritiklose Loyalität geht in Idiotie über, selbstverständlich. Und Verzicht auf eine identitäre Bindung bedeutet keineswegs, überhaupt keinen Zusammenhalt anzustreben.

Es ging hier aber um etwas anderes. Einerseits wurde behauptet, die aus der SU ausgewanderten Ingenieure, Wissenschaftler und sonstigen Intellektuellen wären entscheidend am Aufstieg Israels beteiligt. Andererseits meint man, auf derart "vaterlandslose Gesellen" gerne verzichten zu können. Ich erinnere nur mal daran, wie jämmerlich die Versuche gescheitert sind, nach der Zwangsemigrierung Einsteins, Borns, Paulis und anderer jüdischer Physiker eine "Deutsche Physik" zu etablieren.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon kilowog » Fr 9. Mär 2012, 20:26

entweder oder. man kann nicht einerseits kollektivismus für dumm erklären und dann meinen, dass es den vollkommenen individualismus doch nicht gibt. und russland hat zwar ne lücke wegen den auswanderungen seit den 90ern, aber diese lücke wird man bald wieder füllen. in der cccp gab es für juden eh eine quote. man hätte unter ihnen 10 mal mehr ingenieure ausbilden können. aber anscheinend waren die zu nichts zu gebrauchen.


"Die größte Hoffnung Russlands liege im hohen Bildungsstand der Bevölkerung und in erster Linie der Jugendlichen. „Der Anteil der Hochschulabsolventen unter unseren Bürgern im Alter zwischen 25 und 35 Jahren beträgt 57 Prozent – neben Russland haben nur noch Japan, Südkorea und Kanada einen derart hohen Stand.“ In der nächsten Generation - 15 bis 25 Jahre – bekommen bereits mehr als 80 Prozent der jungen Leute eine Hochschulbildung bzw. bereiten sich darauf vor."
http://de.rian.ru/russia/20120116/262468065.html
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Di 8. Mai 2012, 00:28

Passt eigentlich besser in den Thread "Israel - Zum Superstaat geprügelt"; aber der wird ja gerade vollgemüllt.

Vor kurzem kam das 2009 erschienene Buch "Start-up Nation: The Story of Israel's Economic Miracle!" von Dan Senor und Saul Singer auch in deutscher Sprache raus. In einer Rezension fand ich eine interessante Erklärung für Israels wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolg:

Israel zeigt, dass die makroökonomischen Faktoren allein nicht ausreichen. Ausführlich schildern die Autoren, wie die Geschichte des Landes zu diesem außergewöhnlichen Phänomen beigetragen hat. So wanderten z. B. immer wieder Juden aus aller Welt ein, die unterschiedliche Talente und kulturelle Prägungen mitbrachten und die ihren Platz und ihre Beschäftigung finden mussten, egal wie gut oder schlecht die ökonomische Situation gerade war. Und natürlich ist auch die Tatsache von Bedeutung, dass das Land ständigen Bedrohungen durch seine Nachbarn ausgesetzt ist.

In Israel herrscht daher eine sehr spezielle Kultur der Führung, des Risikomanagements und vor allem der Eigeninitiative: “Wenn ein israelischer Unternehmer eine Geschäftsidee hat”, beschreiben die Autoren diese Einstellung, “dann wird er noch in der gleichen Woche mit der Umsetzung beginnen.” Dazu passt, dass eine typische Hightech-Neugründung in Israel etwa zehnmal mehr Startkapital erhält als ein vergleichbares Unternehmen in Europa – und dass die Fluktuationsrate dieser Neugründungen fast zehnmal so hoch ist wie in den USA. Neue Ideen werden rigoros in der Praxis getestet und entweder verworfen oder beständig verbessert.

Hinzu kommt, dass Israelis es gewohnt sind, in Teams zu arbeiten, sich zu vernetzen, und es vor allem selbstverständlich finden, Autoritäten, Lehrmeinungen und Gewohnheitsdenken beständig zu hinterfragen und herauszufordern.


http://spiritofentebbe.wordpress.com/20 ... t-jammern/
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Fr 8. Mär 2013, 16:18

Start-up-Land Israel: Große Ideen auf Kapitalsuche

...

Israels Tech-Szene ist hoch entwickelt. Eine Studie des spanischen Telekom-Riesen Telefónica erklärte Tel Aviv zum zweitbesten Platz auf der Welt, um ein IT-Unternehmen zu gründen. Nur das amerikanische Silicon Valley schnitt besser ab. Berlin kam auf den 15. Platz. Die Giganten der Branche wie Microsoft, Intel oder Cisco haben längst Entwicklungs-Abteilungen in Israel aufgebaut. An der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq sind 63 israelische Unternehmen gelistet, mehr als aus Europa, Japan, China, Korea und Indien zusammen - und fast täglich werden im Land neue Unternehmen gegründet.


http://www.nwzonline.de/digitale-welt/s ... 52817.html

Eine beeindruckende Bilanz, die Israel aufzuweisen hat.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon derkleine » Fr 8. Mär 2013, 16:33

Ohne die direkte oder indirekte finanzielle Hilfe von Europa bzw. denn USA wäre doch die Israelische Wirtschaft genau so stark oder schwach wie die Griechische.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon JJazzGold » Fr 8. Mär 2013, 16:48

derkleine » Fr 8. Mär 2013, 16:33 hat geschrieben:Ohne die direkte oder indirekte finanzielle Hilfe von Europa bzw. denn USA wäre doch die Israelische Wirtschaft genau so stark oder schwach wie die Griechische.



Können Sie dazu Zahlen gegenüberstellen?
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon derkleine » Fr 8. Mär 2013, 17:17

JJazzGold » Fr 8. Mär 2013, 16:48 hat geschrieben:

Können Sie dazu Zahlen gegenüberstellen?

Nein habe ich leider nicht. Nur Meinen Eindruck und die Quellen die jeder hat.
Etwa die Hälfte der staatlichen Auslandsschulden hat Israel bei den USA, seiner Hauptquelle für politische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung. Ein verhältnismäßig großer Anteil der israelischen Auslandsschulden wird in Form von State of Israel Bonds von Privatinvestoren gehalten. Die Kombination von amerikanischen Kreditgarantien und direkten Anleihen bei Privatinvestoren ermöglicht Israel, zu günstigen Zinssätzen zu leihen, manchmal unterhalb der marktüblichen Zinssätze. Diese Politik wird auch von Deutschland geduldet und unterstützt, um das strategische Ziel der Existenzsicherung des jüdischen Staates zu erreichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Israel#Staatshaushalt
Wegen US-Sparzwangs befürchtet Israel Verlust von Militärhilfe

http://www.zeit.de/news/2013-03/02/finanzen-wegen-us-sparzwangs-befuerchtet-israel-verlust-von-militaerhilfe-02102405
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 8. Mär 2013, 19:18

Die vollständige Liste findet sich übrigens in folgender Graphik:

http://tctechcrunch2011.files.wordpress.com/2012/11/startup-ecosystem-ranking-2012.jpg
(die ein bissel groß ist und Zeit zum Laden braucht ....) Weitere interessante Neuaufsteiger sind ganz sicher noch mindestens Bangalore, Moskau und Sao Paulo.

Was bei Tel Aviv auffällt, ist der im Vergleich zum hohen Gesamtranking relativ niedrige "Trendsetter Index" (17). Die textuelle ausführliche Fassung des Reports äußert sich dazu wie folgt:

Trendsetter Index: The trendsetter index measures how quickly a startup ecosystem adopts new technologies, management processes, and business models. Where startup ecosystems that stay on the cutting edge are expected to perform better over time. There’s a good chance the trendsetter index is a leading indicator of the future success of a Startup Ecosystem. The trendsetter score for example corroborates with the prevailing excitement expressed about the Berlin and Sydney Startup Ecosystems, while also aligning with the anecdotal evidence we have received about the conservative culture and slow pace of adaptation in the Chicago and Tel Aviv startup ecosystems.


An anderer Stelle heißt es dazu etwas konkreter:
Entrepreneurs in Tel Aviv have a hard time adopting new technology trends, as more than 80 percent of startups use the historically popular programming languages of PHP, C++, Java and .Net, despite a number of those languages rapidly falling out of fashion in Silicon Valley and elsewhere...


Und das ganze dürfte vielleicht auch mit folgender weiter oben erwähnten Tatsache zusammenhängen:

Die Giganten der Branche wie Microsoft, Intel oder Cisco haben längst Entwicklungs-Abteilungen in Israel aufgebaut ...


die nicht nur einen positiven Aspekt aufweist. "Gigantomanie" und "Innovativität" schließen sich bis zu einem gewissen Grade gegenseitig aus.

Das Argument mit der angeblichen wirtschaftlichen Aufpäppelei Israels durch Europa und die USA ist im übrigen Schwachsinn.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon palulu » Fr 8. Mär 2013, 19:54

Israel ist für mich kein gutes Beispiel. Das Land erhielt und erhält bis heute Milliarden Dollar an Unterstützung alleine aus den USA für alles mögliche. Die "israelischen" Ingenieure aus dem Ausland bzw. ihre Ausbildung ist wohl kaum eine Leistung dieses Zwergstaates gewesen. Abgesehen davon scheinen sie eben dieses importierte Niveau halten zu können.
Zuletzt geändert von palulu am Fr 8. Mär 2013, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Wölfelspitz » Fr 8. Mär 2013, 20:44

Was soll mit diesem Leistungszauber-Gerede eigentlich konkret gesagt werden?

Das 3. Reich war technisch auch sehr innovativ. Und nun?
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon nichtkorrekt » Fr 8. Mär 2013, 20:56

blackbox » Mi 10. Feb 2010, 15:48 hat geschrieben:
Quelle

Da hat es sich langfristig richtig gelohnt, die Juden mit dem Verbot von Handwerkstätigkeiten zu „bestrafen“ und damit den Weg in die „verpönten“ Berufe quasi vorgegeben zu haben.

Ein Kaufmann oder Banker legte scheinbar mehr Wert auf Bildung als der Dachdecker, Stellmacher oder Metzger.


"Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk."

Genesis, 50:20
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Fr 8. Mär 2013, 23:09

palulu » Fr 8. Mär 2013, 19:54 hat geschrieben:Israel ist für mich kein gutes Beispiel. Das Land erhielt und erhält bis heute Milliarden Dollar an Unterstützung alleine aus den USA für alles mögliche. Die "israelischen" Ingenieure aus dem Ausland bzw. ihre Ausbildung ist wohl kaum eine Leistung dieses Zwergstaates gewesen. Abgesehen davon scheinen sie eben dieses importierte Niveau halten zu können.


Wenn Ausbildungsstand lediglich eine Sache des Geldes wäre, würden die großen Firmen ihre Entwicklungsabteilungen in den arabischen Ölstaaten eröffnen, die vor Geld kaum aus den Augen schauen können.
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Boracay » Fr 8. Mär 2013, 23:52

palulu » Fr 8. Mär 2013, 19:54 hat geschrieben:Das Land erhielt und erhält bis heute Milliarden Dollar an Unterstützung alleine aus den USA für alles mögliche


Die chinesische PV Industrie wird vom deutschen Stromkunden die nächsten Jahre ca. 100 Milliarden Euro erhalten. Ohne jeglichen Sinn.

Da schreien die Linken aber "Hurra".
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Re: Die israelische Wirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » So 31. Mär 2013, 21:46

Israels Probleme mit seinem neuen Gasreichtum

Israel beginnt mit der Förderung gigantischer Erdgasvorkommen im Mittelmeer, und die Regierung träumt schon vom lukrativen Exportgeschäft. Doch es lauern geopolitische Tücken.


http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... chtum.html

Geopolitisch wird es in der Region noch sehr interessant werden.
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